DE2015753A1 - Verfahren zum Austausch von Ventildichtringen an in Druckmittelvorrichtungen angeordneten Ventilkörpern und Druckmittelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Austausch von Ventildichtringen an in Druckmittelvorrichtungen angeordneten Ventilkörpern und Druckmittelvorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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- DE2015753A1 DE2015753A1 DE19702015753 DE2015753A DE2015753A1 DE 2015753 A1 DE2015753 A1 DE 2015753A1 DE 19702015753 DE19702015753 DE 19702015753 DE 2015753 A DE2015753 A DE 2015753A DE 2015753 A1 DE2015753 A1 DE 2015753A1
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- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/46—Attachment of sealing rings
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- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
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Description
- Verfahren zum Austausch von Ventildichtringen an in Druckmittelvorrichtungen angeordneten Ventilkörpern und Druckmittelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Austausch von Ventildichtringen an in Druckmittelvorrichtungen angeordneten Ventilkörpern und eine Druckmittelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
- Zum Austausch von Ventildichtringen an Ventilkörpern in bekannten Druckmittelvorrichtungen müssen Verschluß schrauben für besondere Verschlußteile an Gehäusen entfernt Verschlußteile abgenommen, der Ventilkörper aus den Gehßusen herausgenommen, die auszuwechselnden Ventildichtringe abgenommen und durch neue ersetzt werden, um die Ventilkörper wieder in-die Gehause einsetzen, die Verschlußteile wieder aufsetzen und mit den Verschlußschrauben erneut befestigen zu tonnen.
- Dabei müssen vielfach zusltzliche Dichtungen zur Abdichtung der Verschlußteile vorgesehen sein.
- Die Verfahrensweise zum Auswechseln von derartigen Ventildichtringen ist nicht nur aufwendig, sie bedingt auch eine aufwendige Ausbildung der Druckmittelvorrichtungen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahr.e-n der eingangs genannten Art vorzuschlagen, durch das der Austausch von Ventildichtringen an in Druckmittelvorrichtungen befindlichen Ventilkörpern wesentlich vereinfacht und außerdem eine Ausbildung von derartigen Druckmittelvorrichtungen ermöglicht ist, die einen wesentlich geringeren baulichen Aufwand als die bekannten, zum Ausbau der Ventilkörper mit durcll Schrauben befestigbaren Verschlußteilen versehenen Druckmittelvorrichtungen erforderlich machen.
- Die Aufgabe nach der ErfindunG wird auf die Weise Gelost, daß der Ventilkörper mittels an ihm ansetzbaren Zug- oder Druckwerkzeugen aus dem Ventilraum durch die Ventilöffnung unter Abscherung des Dichtringes an den Rändern des Ventilsitzes herausgezogen, die Dichtringreste entfernt und anschlie3ena in den Ventilraum ein neuer Dichtring eingelegt wird, und daß der Ventilkörper unter gleichzeitiger Aufschiebung des Dichtringes auf den Ventilkörper in seine Betriebsstellung; gedrückt wird.
- Eine vorteilhafte Druckmittelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, daß der aus seinem Ventilraum in der Druckaittelvorrichtung herauszieh- oder drückbar ausgebildete, zylindrische Ventilkörper in einer umlaufenden Ringnut mindestens einen Dichtring aufnirmlt, der in einem Ventilraurn der Druckmittelvorrichtung zur Abdichtung eines als Montageöffnung für den Ventilkörper ausgebildeten Ventilsitzes dient, , Dabei das bei der Montage in den Ventilsitz voran einzuführende Ende des Ventilkors sich zum Ende hin verjüngende Schrägflächen entnalt, deren kleinster Enddurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des Dichtringes.
- bei der Druckmittelvorrichtung nach der Erfindung kann es sich mit besonderem Vorteil um eine Kupplung für Druckrnittelleitungen, insbesondere für Fahrzeuge handeln. Eine derbekanntlich artige Kupplung ist/versehen mit einem ersten Kupplungskopf, mit einem an eine Druckmittelquelle angeschlossenen iiauptkanal und einem federbelasteten Ventilkörper zur selbsttätigen Abdichtung des Hauptkanals im ungekuppelten Zustand und. einem mit dem Kupplungskopf kuppelbaren, den Ventilkörper im gekuppelten Zustand von seinem Sitz hebenden G e ge nkupp lungs1opf mit einem Anschlußkanal zur Kupplung an den liauptlanal.
- Erfindungsgemäß ist eine derartige Kupplung in der Weise weiter ausgebildet, daß der Ventilkörper mit dem in einer Umfangsnut eingeknöpften Dichtring in einer zur Anschlußseite des Kupplungskopfes offenen, den Hauptkanal durchdringenden gelagert und daß Querbohrung / zur Anschlußseite federbelastet ist und / der Dicht ring in dem zu einem Ringraum erweiterten Haupt kanal im ungekuppelten Zustand die als Ventilsitz ausgebildeten, anschlußseitigen öffnungsränder der Querbohrung in dem Ringraum abdeckt, wobei das eine Ende des Ventilkörpers anschlußseitig zur einen Seite des Ringraumes aus der Querbohrung etwas herausragt und in dem Abschnitt der Querbohrung zur entgegengesetzten Seite des Ringraumes das andere mit den Schrägflächen versehene Ende des Ventilkörpers.gezuführt ist.
- Vofteilhafte Ausführungen der erfindungsgemäßen Kupplung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine Druckmittelvorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens schematisch im Schnitt dargestellt. Dabei handelt es sich um eine Kupplung für eine Druckmittelleitung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Bei einer solchen Kupplung ko.smt das. erfindungsgemäße Verfahren mit besonderem Vorteil zur Geltung. Die Zeichnung zeigt im einzelnen einen ersten Kupplungskopf 1 und einen zweiten Gegenkupplungskopf 2, die durch einen Bajonettverschluß bekannter Art miteinander verbindbar sind. Die Sicherung dieses Verschlusses erfolgt durch Sicherungsstift-e 3, welche die zugeordneten Kupplungsköpfe 1, 2 durch Eintreten in Ausnehmungen fixieren.
- Der erste Kupplungskopf 1 weist einen an eine nicht dargestellte Druckluft quelle angeschlossenen Hauptkanal 4 auf, der, in einen Ringraum 5 endet, welcher seinerseits eine Querbohrung 6 für die Aufnahme eines Ventilkörpers 7 umgibt. Der Ventilkörper 7 wird durch eine im Gegenkupplungskopf 2 befindliche Dichtung 8 gegen eine Druckfeder 9 zurückgedrückt.
- Dabei stellen Querbohrungen 10 eine Verbindung zwischen dem IIauptkanal 4 und einem im Gegenkupplungskopf befindlichen Anschlußkanal 11 her.
- Mit diesem Anschlußkanal 11 steht ein Steuerluftkanal 12 im ersten Kupplungskopf mittels einer im Ventilkörper 7 vorgesehenen zentralen Öffnung 13 in Verbindung. In einem Teil dieser Öffnung 13 ist ein Gewinde 14 eingeschnitten, das von außen her zum Einschrauben einer Zugvorrichtung zugänglich ist. Der Ventilkörper 7 weist eine äußere Ringnut 15 auf, in die ein elastischer Dichtring 16 eingeknopft ist.
- Eine weitere äußere Ringnut 17 nimmt einen 0-Ring 18 auf, der die Abdichtung zwischen dem I-Lauptkanal 4 und dem Steuerluftkanal 12 vornimmt. Der Ventilkörper 7 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet, weist Jedoch an seinem hinteren Ende einen Schrägflächen 19 bildenden Führungskonus auf, dessen kleinster Durchmesser kleiner als der Innendurch.essdr des Dichtringes 16 ist. Der Dichtring 16 kann sich zwischen einem Ventilsitz 20 und einer Stützfläche 21 bewegten.
- Im entkuppelten Zustand ragt der Ventilkörper 7 aus der Dichtungsfläche des ersten Kupplungskopfes 1 für die Dichtung 8 im Gegenkupplungskopf 2 heraus. Dabei liegt der Dichtring 16 auf dem Ventilsitz 20 auf und schließt danit den Druckluftkanal 4 ab.
- beim Kupplungsvorgang drückt uie Dichtung 8 den Ventilkörper 7 gegen die Druckfeder 9 und verschiebt diesen in axialer Richtung. Dabei legt sich die Dichtung 8 auf die ih zugeordnete Dichtungsfläche und die Querbohrungen 10 stellen eine Verbindung zwischen dem Druckluft kanal 4 und deni Anschlußkanal 11 her. Gleichzeitig mit dem Eintreten der Druckluft in den Anschlußkanal 11 strömt diese durch die Öffnung 13 im Ventilkörper 7, gegen den sich die Druckfeder 9 abstützt, zum Steuerluftkanal 12. Die Steuerluft kann z.B. zum Öffnen eines in einer weiteren Leitung befindlichen Absperrventits benützt werden.
- Bei einem defekten Dichtring 16 wird in das Gewinde 14 die Zugschraube einer nicht dargestellten Abzugsvorrichtung eingeschraubt und angezogen. Dabei wird der Dichtring16 gegen den Ventilsitz 20 gepreßt und durch die Zugkräfte abgeschwert bzw. abgerollt, worauf sich der Ventilkörper 7 aus dem Kupplungskopf 1 herausnehmen läßt. Bei der Montage des mit einem neuen Dichtring 16 zu versehenen Ventilkörpers 7 wird der Dichtring 16 vorher in dem Ringkanal 5 eingelegt.
- Über die Schrägen 11 am unteren Ende des Ventilkörpers 7 läßt sich der Dichtring 16 aufschieben und in die Ringnut 15 einknöpfen, wobei gleichzeitig der Ventilkörper 7 in die richtige betriebsbereite Lage gelangt.
- Die erfindungsgemäß vorgeschlagene einfache Art des Entfernens des Ventilkörpers 7 aus dem Kupplungskopf 1 und das Austauschen des Dichtringes 16 einschließlich der einfachen und schnellen Montage des Ventilkörpers 7, ermöglicht z.B.
- eine besonders einfach ausgebildete Kupplung für Drückmittelleitungen, da auf aufwendige Verschlußteile, wie Deckel, Verschlußrahmen, Verschlußdichtungen und dergleichen, verzichtet werden kann.
- Patentansprüche
Claims (6)
- P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zum Austausch von Ventildichtringen an in Druckmittclvorrichtungen angeordneten Ventilkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (7) mittels an ihm anset-zbaren Zug- oder Druckwerkzeugen aus dem Ventilraum (5) durch die Ventilöffnung unter Abscherung des Dichtringes (16) an den Rändern des Ventilsitzes (20) herausgezogen, die Dichtringreste entfernt und anschließend in den Ventilraum ein neuer Dichtring eingelegt wird, und daß der Ventilkörper unter gleichzeitiger Aufschiebung des Dichtringes auf den Ventilkörper in seine Betriebsstellung gedrückt wird.
- 2. Druckmittelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus seinem Ventilraum in der Druckmittelvorrichtung herauszieho oder drückbar ausgebildete, zylindrische Ventilkörper (7) in einer umlaufenden Ringnut (15) mindestens einen 3'lchtring (16) aufnimmt, der in einem Ventilraum (5) der Druckmittelvorrichtung zur Abdichtung eines als Montageöffnung für den Ventilkörper ausgebildeten Ventilsitzes (20) dient, wobei das bei der Montage in den Ventilsitz voran einzuführende Ende des Ventilkors sich zun Ende hin verjüngende Schrägflächen (19) enthält, deren kleinster Enddurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des Dichtringes (16).
- 3. Druckmittelvorrichtung, insbesondere Kupplung für Druckmittelleitungen in Fahrzeugen, mit einem ersten Kupplungskopf, mit einem an eine Druckmittelquelle angeschlossenen hauptkanal und einem federbelasteten Ventilk3rper zur selbsttE-tigen Abdichtung des ilauptkanals im ungekuppelten Zustand und einem mit dem Kupplungskopf kuppelbaren, den Ventilkörper ii gekuppelten Zustand von seinem Sitz hebenden Gegenkupplungskopf mit einem Anschlußkanal zur Kupplung an den Hauptkanal, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (7) mit dem in einer Umfangsnut (15) eingeknöpften Dichtring (16) in einer zur Anschlußseite des Kupplungskopfes (1) offenen, den Hauptkanal (4) durchdringenden gelagert und Querbohrung (6)/ zur Anschlußseite federbelastet ist und daß der Dichtring in dem zu einem Ringraum (5) erweiterten Hauptkanal im ungekuppelten Zustand die als Ventilsitz (20) ausgebildeten, anschlußseitigen Öffnungsränder der Querbohrung in dem Ringraum abdeckt, wobei das eine Ende des Ventilkörpers anschlußseitig zu einen Seite des Ringraumes aus der Querbohrung etwas herausragt und in dem Abschnitt der Querbohrung zur entgegengesetzten Seite des Ringraumes das andere mit den Schrägflächen (19) versehene Ende des Ventilkörpers geführt ist..
- Li. Druckmittelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das anschlußseitige Ende des Ventilkörpers (7) eine zentrale Ausnehmung enthält, von der wenigstens eine nach außen geführte Querbohrung (io) ausgeht, die oberhalb der den Dichtring (16) aufnehmenden Ringnut (15) die Mantelflache des Ventilkörpers durchdringt.
- 5. Druckmittelvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch bekelmzescimet, daß der Ventilkörper (7) eine zentrale Gewindebohrung (14) zum Anschluß eines Zugwerkzeuges aufweist.
- 6. Druckmittelvorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch bekennzeichnet, daß die Querbohrung (10), in dem ersten Kupplungskopf (1) mit einem vom Hauptkanal getrennten Steuerkanal (12) über eine zentrale Öffnung (13) in dem Ventilkörper (7) in Verbindung steht.L e e r s e i t e
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702015753 DE2015753C3 (de) | 1970-04-02 | 1970-04-02 | Verfahren zum Austausch des Dichtringes am Verschlußstück einer Ventilkupplung und Ventilkupplung zur Durchführung des Verfahrens |
| SU1645001A SU560523A3 (ru) | 1970-04-02 | 1971-03-31 | Гидравлическое устройство |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE2015753C3 DE2015753C3 (de) | 1974-01-17 |
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ID=5766927
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| SU (1) | SU560523A3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1970
- 1970-04-02 DE DE19702015753 patent/DE2015753C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-03-31 SU SU1645001A patent/SU560523A3/ru active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP2990281A1 (de) | 2014-08-29 | 2016-03-02 | Haldex Brake Products GmbH | Kupplungskopf |
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| DE4001233C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |