DE2015440C3 - Vorrichtung zum Auseinanderziehen der Wirbelsäule - Google Patents
Vorrichtung zum Auseinanderziehen der WirbelsäuleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auseinander/.iehen
der Wirbelsäule eines vorzugsweise ausgestreckt auf einer tisch- oder bettartigen Unterlage
440
od. dgl. liegenden Patienten, mit Hilfe von an verschiedenen Stellen seines Körpers angebrachten Gurten
od. dgl.
Bandscheibenschäden verursachen Beschwerden, wenn die Bandscheiben derartig verformt oder verschoben
sind, daß sie auf das Nervengewebe drücken. Derartige Verformungen kommen z. B. dadurch zustande,
daß das in der Jugend noch widerstandsfähige Gewebe der Bandscheiben beim Altern seinen Wassergehalt
und damit seine Resistenzkraft verliert. Es wird dadurch den sehr hohen Druckeinwirkungen, die auf der
Wirbelsäule lasten, nicht mehr gewachsen sein und in seitlicher Richtung nach hinten oder hinten seitlich
vorgepreßt werden und in diesem Zustand bleiben.
Durch Versuche wurde festgestellt, daß solche Bandscheibenschäden außer durch operative Eingriffe
auch durch Zugkräfte auf die Wirbelsäule behandelt werden können.
Es sind bereits Vorrichumgen der eingangs erwähnten Art bekannt, bei welchen Gurte od. dgl. einerseits
am Kopf des Patienten, andererseits fußwärts an seiner Taille oder seinen Füßen angreifen.
Beispielsweise zeigt die US-PS 27 74 349 eine Vorrichtung, bei welcher der Patient ;\m Kopfende des
Bettes festgelegt und nach dem Fußende zu auseinandergebogen
werden soll. Dementsprechend muß der untere Bereich dieses Bettes auf Rollen gelagert sein,
um dieser Zugbewegung sicher folgen zu können und den Patienten nicht noch zusätzlichen Reibungskräften
auszusetzen. Eine solche Vorrichtung ist vergleichsweise aufwendig, wobei darüber hinaus auch mechanische
Einrichtungen zum Aufbringen der Zugkraft vorgesehen sind, die kompliziert und teuer sind und zudem die
Handhabung gegebenenfalls noch erschweren können. Neben einer einfachen Bedienbarkeit bei solchen
Behandlungen von Patienten kommt es nämlich auf eine sehr behutsame und unter Umständen auch zeitlich ganz
unterschiedlich gestaffelte Anwendung der Zugkräfte an.
Auch weitere, bereits bekannte Vorrichtungen zum Auseinanderziehen bzw. Strecken der Wirbelsäule z. B.
gemäß der US-PS 26 93 796 und der US-PS 27 87 262 zeigen aufwendige, mit zueinander beweglichen Teilen
im Auflagebereich ausgestattete Bett-Konstruktionen. Nachteilig bei diesen Konstruktionen ist neben dem
Aufwand aber auch, daß der Patient bei der Behandlung einer Lageveränderung unterworfen ist, die gegebenenfalls
Schmerzen hervorrufen und damit eine Behandlung erschweren kann.
Auch die gute Übertragung der zum Teil erheblichen Zugkräfte auf den Patienten ist von wesentlicher
Bedeutung, jedoch insbesondere auch von der Vorrichtung gemäß der US-PS 27 74 349 nur ungenügend
gelöst.
Es wurde festgestellt, daß nur ein sehr starker Zug imstande ist, den Abstand zweier benachbarter Wirbelkörper
zu vergrößern, so daß die dazwischen befindliche Bandscheibe sich wieder aufrichten kann.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der
eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche eine möglichst einfach konstruierte Unterlage zum liegenden
Aufnehmen eines Patienten ohne bewegliche Teile im Auflagebereich aufweist und mit der dennoch die
erforderlichen hohen Zugkräfte auf einen Patienten fein dosiert bzw. gleichmäßig übertragen werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vor, welche
dadurch gekennzeichnet ist, daß sowohl am Kopfende
als auch am Fußende der Vorrichtung je eine Winde
od. dgl- vorgesehen ist. welche über ein Zugelement an
den mit dem Patienten verbundenen Gurten angreift. Auf diese Weise können die noiwendigen hohen
Zugkräfte an den Lendenwirbeln und deren Bandscheiben erreicht werden, wobei eine gute Dosierung der
Kraft und auch eine gute Kontrolle möglich ist.
Durch die sowohl am Kopfende als auch am Fußende jeweils vorgesehene Winde kann abwechselnd oder
gleichzeitig kopfwärts und fußwärts gezogen werden, so daß Lageveränderungen des Patienten während der
Behandlung weitgehend vermieden werden können. Bei einer derartigen Behandlung ist es nämlich vorteilhaft,
wenn der Patient eine möglichst schmerzfreie Lage einnehmen und diese auch beibehalten kann.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung können die von den Winden od. dgl. ausgehenden Zugelemcnte
jeweils an einem Tragelement angreifen, von welchem die Gurte ausgehen. Durch die Verwendung von
Tragelementen für die an den Beinen bzw. am Oberkörper angreifenden Gurte wird eine gleichmäßige
Kraftübertragung von diesen Gurten auf den Körper erzielt.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor. daß als Tragelemente etwa horizontale Stangen od. dgl. vorzugsweise
aus Eisen vorgesehen sind, an denen das mit der Winde verbundene 21ugelement etwa mittig und
beidseitig davon die Gurte angreifen. Auf diese Weise wird erreicht, daß beim Zug an der Winde praktisch auf
beide dabei beaufschlagten Gurte etwa die gleiche Zugkraft ausgeübt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß ein um den Leib des Patienten, vorzugsweise um die Taille
legbarer Gürtel od. dgl. mittels zweier entlang dem Oberkörper des Patienten zu führender, insbesondere
ein gemeinsames Tragelement aufweisender Körpergurte am Kopfende befestigt ist. Weiterhin ist es
vorteilhaft, wenn nach einer Ausgestaltung der Erfindung am Fußeride der Vorrichtung je ein Gurt mit
Manschetten od. dgl. zur Befestigung an jedem Bein, insbesondere an den Fesseln eines Patienten vorgesehen
ist. Es gehört nämlich mit zur Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung, die Zugkräfte auch sicher und
bequem auf den Patienten übertragen zu können. Gerade zwvji Winden, wie eingangs erwähnt, erlauben
sehr hohe und dabei fein dosierbare Kräfte, so daß eine entsprechend angepaßte Anschnallvorrichtung eine
vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung darstellt. Die Zugkräfte können durch die erfindunsgemäßen Ausgestaltungen
bzw. Weiterbildungen gut auf den Patienten übertragen werden, wobei sie gezielt nur an den
Lendenwirbeln aufgebracht werden, während die Brust- und Halswirbel unbelastet bleiben. In erwünschter
Weise werden also gerade die Teile tier Wirbelsäule der Zugkraft ausgesetzt, welche aufgrund von Bandscheibenschäden
Beschwerden verursachen. Dabei lassen die gewählten Angriffspunkte die erwünschten hohen
Zugkräfte zu.
Eine zweckmäßige Weiterbildung ist es, wenn die Manschetten und/oder der Gürtel für den vor allem im
Bereich der Lendenwirbel wirksamen Angriff der Gurte am Patienten mit großer Zugkraft eine Polsterung,
vorzugsweise aus dicken Schaumgummiteilen od. dgl. aufweisen, welche insbesondere über die Manschetten
und/oder den Gürtel beidseitig herausragt. Durch diese Polsterung wird ein Abrutschen der stark angezogenen
Manschetten bzw. Gürtel weitgehend vermieden, da im Bereich des Gürtels und der Manschetten die Polste-
rung eingeschnürt wird und dadurch den angreifenden Teilen praktisch Formschluß gibt. Gleichzeitig werden
die zur Übertragung großer Zugkräfte erforderlichen Einschnürkräfte für den Patienten erträglich gemacht.
Zweckmäßigerweise weisen die Winden nach einer Weiterbildung der Erfindung Gesperre od. dgl. zum
Verhindern einer ungewollten Rückdrehbewegung und vorzugsweise ein Schneckengetriebe auf. Die bereits
erwähnte ungewollte Rückdrehbewegung der Winden kann dadurch verhindert werden und außerdem ist auch
eine genaue Zugkraftdosierung und eine feine Zugkraftveränderung
möglich.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Auflage des Tisches od. dgl. elastisch verformbar und an
den aufliegenden Patienten anpaßbar ist. Der zu behandelnde Patient kann dadurch bequem gelagert
werden. Durch die erzielte gute Druckverteilung kann eine schmerzhafte Auflage verhindert werden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann an wenigstens einem Zugelement oder einer Winde eine
Federwaage od. dgl. Kraftmesser angeordnet sein. Die an dem Patienten angreifende Zugkraft kann dadurch
laufend kontrolliert werden, wobei auch wesentlich ist. daß bestimmte höchstzulässige Zugbeanspruchungen
gut erkannt werden können.
Insbesondere die Kombination dieser Maßnahmen erlaubt das erforderliche gezielte Auseinanderziehen
der an die geschädigten Bandscheiben angrenzenden Wirbel in Längsrichtung der Wirbelsäule mit sehr
großer Zugkraft, wodurch es möglich ist. geschädigte Bandscheiben zu straffen, ihnen zum Teil die normale
Form wiederzugeben, sie zum Teil wieder aufzurichten und dadurch eingeengte Nervenwurzeln wieder zu
befreien. Dabei genügen einfache Winden zur Aufbringung der erforderlichen hohen Zugkräfte im Bereich der
Lendenwirbel, wodurch aufwendige hydraulische, pneumatische und mechanische Übertragungsmittel vermieden
werden und gleichzeitig der günstige Kraftangriff an demjenigen Teil der Wirbelsäule erzielt wird,
welcher bei Bandscheibenschäden der Behandlung bedarf.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der
Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in schaubildlicher Darstellung eine neuerungsgemäße Vorrichtung, auf welcher ein Patient behandelt
wird,
F i g. 2 eine Seitenansicht,
F i g. 3 eine Draufsicht und
F i g. 4 eine Stirnansicht dieser Vorrichtung. Eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Auseinanderziehen insbesondere der Lendenwirbel eines an Bandscheibenschäden leidenden Patienten mit großer Zugkraft besitzt einen Tisch 2 od. dgl., auf welchem der Patient P in Bauch- oder Rückenlage ausgestreckt liegen kann. Am Fußende 3 der Vorrichtung sind Gurte 4 od. dgl. vorgesehen, welche über Manschetten 5 od. dgl jeweils an einem Bein B des Patienten, insbesondere an den Fesseln angreifen. Dabei gehen diese Beingurte 4 von einem gemeinsamen Tragelement 6 aus. Um den Leib L, und zwar im Ausführungsbeispiel um die Taille, des Patienten P ist ein Gürtel 7 gelegt, welcher mittels zweier entlang dem Oberkörper des Patienten P zu führender, ebenfalls ein gemeinsames Tragelement 8 aufweisender Körpergurte 9 am Kopfende 10 befestigt ist. Die Beingurte 4 und der Gürtel 7 sind mit Hilfe von am Fußende 3 und am Kopfende 10 angebrachter Winden 11 bzw. 12 in
F i g. 3 eine Draufsicht und
F i g. 4 eine Stirnansicht dieser Vorrichtung. Eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Auseinanderziehen insbesondere der Lendenwirbel eines an Bandscheibenschäden leidenden Patienten mit großer Zugkraft besitzt einen Tisch 2 od. dgl., auf welchem der Patient P in Bauch- oder Rückenlage ausgestreckt liegen kann. Am Fußende 3 der Vorrichtung sind Gurte 4 od. dgl. vorgesehen, welche über Manschetten 5 od. dgl jeweils an einem Bein B des Patienten, insbesondere an den Fesseln angreifen. Dabei gehen diese Beingurte 4 von einem gemeinsamen Tragelement 6 aus. Um den Leib L, und zwar im Ausführungsbeispiel um die Taille, des Patienten P ist ein Gürtel 7 gelegt, welcher mittels zweier entlang dem Oberkörper des Patienten P zu führender, ebenfalls ein gemeinsames Tragelement 8 aufweisender Körpergurte 9 am Kopfende 10 befestigt ist. Die Beingurte 4 und der Gürtel 7 sind mit Hilfe von am Fußende 3 und am Kopfende 10 angebrachter Winden 11 bzw. 12 in
Längsrichtung der Wirbelsäule des Patienten /'
gegeneinander verstellbar. Sowohl an den Beinen als auch an der Taille lassen sich in vorteilhafter Weise sehr
große Zugkräfte aufbringen, die bei der erfindungsgemäßen Anordnung gezielt auf die Lendenwirbel und die
dort befindlichen Bandscheiben übertragen werden. Brust- und Halswirbel, welche in aller Regel nicht
auseinandergezogen werden müssen und außerdem die erforderliehen Zugkräfte nicht in diesem Maße aufnehmen
können, bleiben unbelastet.
Die an Kopf- und Fußende vorgesehenen Winden Il und 12 greifen jeweils über ein Zugelement 13 bzw. 14
an den Tragclcmcnten 6 und 8 für die Beingurte 4 bzw. die Körpergurte 9 an. Gegebenenfalls können die Gurte
in ihrer Länge verstellbar sein.
Insbesondere Fig. 3 zeigt, daß ails Tragelcmcntc etwa horizontale Stangen, vorzugsweise aus Eisen,
vorgesehen sind, an denen das mit der Winde verbundene Zugelement jeweils etwa mittig und
beidseitig davon die Gurte angreifen. Die Winden selbst sind mit Hilfe von Verstrebungen 15 an dem Gestell 16
des Tisches 2 befestigt. Sie können zum Verhindern einer ungewollten Rückdrehbewegung der Kurbel K
z. B. Gesperre od. dgl. besitzen und für die feine Dosierung der Zugkräfte vorzugsweise ein Schneckengetriebe
aufweisen.
Gemäß Fig. 1 weisen die Manschetten 5 und der Gürtel 7 für den Angriff der Gurte 4 bzw. 9 am Patienten
P mit der erforderlichen großen Zugkraft eine Polsterung 17 bzw. 18 aus verhältnismäßig dicken
Schaumgummiteilen od. dgl. auf. Die Polsterungen 17 und 18 ragen dabei jeweils über die Manschetten 5 bzw.
den Gürtel 7 beidseitig heraus. Dadurch wird ein Abrutschen der stark angezogenen Manschetten 5 bzw.
des Gürtels 7 durch die Einschnürung der Polsterung weitgehend verhindert. Die Manschetten und der Gürtel
müssen nämlich /ur Übertragung der gcwünsditcn
hohen Zugkräfte verhältnismäßig stark angezogen werden. Gleichzeitig macht die Polsterung 17 bzw. IH
diese Emsehnürkräfte für den Patienten /'gut erträglich.
Die Auflage 19 des Tisches 2 ist elastisch verformbar
und an den aufliegenden Patienten anpaßbar. Dadurch wird in vorteilhafter Weise die Möglichkeil, den
Patienten möglichst schmerzfrei zu lagern und in möglichst schmerzfreier Lagerung zu behandeln, verbessert.
Zur Kontrolle der aufgebrachten Zugkräfte kann an wenigstens einem Zugelement 13 bzw. 14 oder einer
Winde Il bzw. 12 eine nicht näher dargestellte
•5 Federwaage od. dgl. Kraftmesser angeordnet sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt in vorteilhafter Weise die Aufbringung von Zugkräften von z. B.
100 kp oder mehr an den Lendenwirbeln und deren Bandscheiben. Derartig große Zugkräfte sind bei einer
nicht operativen Behandlung von Bandschcibcnschäden häufig erforderlich, wenn ein Erfolg erzielt werden soll.
Mit den bisherigen Geräten war die Aufbringung derartiger Zugkräfte nicht möglich. Dabei ist die
Vorrichtung einfach im Aufbau und in der Handhabung.
so daß sie verhältnismäßig geringe Herstellungs- und Anschaffungskosten verursacht und damit in vorteilhafter
Weise auch eine große Verbreitung finden kann. Die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung aufgrund der
hohen Zugkräfte erzielten Ergebnisse sind vorher nicht erreicht worden. Es hat sich in der Praxis bereits gezeigt.
daß damit Krankheiten und Beschwerden gelindert, geheilt oder beseitigt werden können, die bisher nur
operativ und mit unsicherem Erfolg zu behandeln waren. Dies bedeutet auch einen medizinischen
Fortschritt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Auseinander/ichen der Wirbelsäule eines vorzugsweise ausgestreckt auf
einer lisch- oder bettartigen Unterlage od. dgl liegenden Patienten mit Hilfe von an verschiedenen
Stellen seines Körpers angebrachten Gurten od. dgL dadurch gekennzeichnet, daß sowohl am
Kopfende (10) als auch am Fußende (3) der Vorrichtung je eine Winde (12 bzw. 11) od. dgl.
vorgesehen ist, welche über ein Zugelement (14 bzw. 13) an den mit dem Patienten verbundenen Gurten
(9 bzw. 4) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die von den Winden od. dgl. ausgehenden Zugelemente jeweils an einem Tragelement
angreifen, von welchem die Gurte ausgehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß als Tragelementc (6, 8) etwa
horizontale Stangen od. dgl. vorzugsweise aus Eisen vorgesehen sind, an denen das mit der Winde
verbundene Zugelement (13, 14) etwa mittig und beiderseits davon die Gurte (4 bzw. 9) angreifen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 1$
dadurch gekennzeichnet, daß die Winden (11, 12) Gesperre od. dgl. zum Verhindern einer ungewollten
Rückdrehbewegung besitzen und vorzugsweise ein Schneckengetriebe aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am
Fußende (3) der Vorrichtung (1) je ein Gurt (4) mit Manschetten (5) od. dgl. zur Befestigung an jedem
Bein (B), insbesondere an den Fesseln, eines Patienten vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach eir.em oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein um den Leib (L)des Patienten (P), vorzugsweise um
die Taille, legbarer Gürtel (7) od. dgl. mittels zweier entlang dem Oberkörper des Patienten (P) zu ^0
führender, insbesondere ein gemeinsames Tragelement (8) aufweisender Körpergurte (9) am Kopfende
(10) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die 4J
Manschetten (5) und/oder der Gürtel (7) für den vor allem im Bereich der Lendenwirbel wirksamen
Angriff der Gurte (4,9) am Patienten (P) mit großer Zugkraft eine Polsterung (17, 18) vorzugsweise aus
dicken Schaumgummiteilen od. dgl., aufweisen, welehe
Polsterung insbesondere über die Manschetten und/oder den Gürtel beidseitig herausragt.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflage (19) des Tisches (2) od. dgl. elastisch verformbar und an den aufliegenden Patienten (P)
anpaßbar ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an wenigstens einem Zugelement (13, 14) oder ^0
einer Winde (11, 12) eine Federwaage od. dgl. Kraftmesser angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702015440 DE2015440C3 (de) | 1970-04-01 | Vorrichtung zum Auseinanderziehen der Wirbelsäule |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702015440 DE2015440C3 (de) | 1970-04-01 | Vorrichtung zum Auseinanderziehen der Wirbelsäule |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2015440A1 DE2015440A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2015440B2 DE2015440B2 (de) | 1976-05-06 |
| DE2015440C3 true DE2015440C3 (de) | 1976-12-09 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19910373B4 (de) * | 1999-03-09 | 2007-10-25 | Rabenstein, Thomas | Vorrichtung zum Einbau in Fahrzeugen zur Entlastung der Wirbelsäule der Fahrer |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19910373B4 (de) * | 1999-03-09 | 2007-10-25 | Rabenstein, Thomas | Vorrichtung zum Einbau in Fahrzeugen zur Entlastung der Wirbelsäule der Fahrer |
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