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DE2015166C - Verfahren und Vorrichtung zum Anrei ehern von Kissen mit Duftstoffen oder ahn liehen Substanzen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anrei ehern von Kissen mit Duftstoffen oder ahn liehen Substanzen

Info

Publication number
DE2015166C
DE2015166C DE19702015166 DE2015166A DE2015166C DE 2015166 C DE2015166 C DE 2015166C DE 19702015166 DE19702015166 DE 19702015166 DE 2015166 A DE2015166 A DE 2015166A DE 2015166 C DE2015166 C DE 2015166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pillows
cushion
substances
fragrances
pillow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702015166
Other languages
English (en)
Other versions
DE2015166A1 (de
Inventor
Harm Gerhard 2900 Oldenburg Fromm
Original Assignee
Hermann Fromm, Bettfedernfabnken, 2900 Oldenburg
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Fromm, Bettfedernfabnken, 2900 Oldenburg filed Critical Hermann Fromm, Bettfedernfabnken, 2900 Oldenburg
Priority to DE19702015166 priority Critical patent/DE2015166C/de
Priority to FR7110979A priority patent/FR2087908A5/fr
Publication of DE2015166A1 publication Critical patent/DE2015166A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2015166C publication Critical patent/DE2015166C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

25 für die Verwendung in Krankenhäusern Desinfektionsmittel od. dgl. .
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der leichten Ausführbarkeit und in der leichten Widerholbarkeit des Verfahrens, weil die gasformigen Stoffe einfach durch Ansetzen einer Vorratsflasche an beispielsweise einen Anschlußstutzen am kissen und Betätigen der Vorratsflasche in das Kissen eingegeben werden können.
Die Erfindung ist vorteilhaft anwendbar nicht nur auf mit Federn oder mit Daunen gefüllte Kissen (Schlafkissen, Sitzkissen, Sofakissen, Cocktailkissen), Betten oder Decken, sondern auch anwendbar für fasergefüllte Kissen, schaumstoffgefüllte Kissen, Steppded.en od. dgl.
Das gasförmige Medium kann aus einer Vorralsflasche. dfc eine lange Kanüle hat. in das Kisseninncrc eingesehen werden. Es kann aber auch im Kissen eine Schlauchleitung angeordnet sein, durch die das gasförmige Medium unter Ansetzen der Vorratsflusche eing- hen wird, und durch die das Kissen von Zeit zu y.ea immer wieder mit neuem Medium vcrsoret werden kann.
Bei einer erfindung.gemäß ausgebildeten Vorrkh tung zur Durchführung des Verfahrens ist am Kissi·!, ein Anschlußstutzen befestigt, an dessen Inncnemksich eine flexible Schlauchleitung anschließt, die in
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anreichern von Kissen Tiit Duftstoffen od. ä. Substanzen, wie mentholhaltigen Stoffen und Desinfektionsstoffen.
Es ist schon eine Körperdecke oder -unterlage, insbesondere Kopfkissen, mit einer Trägerschicht für verdunstende Heilmittel geschaffen worden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Trägerschicht aus einem bei Körpertemperatur erweichenden und bei niedriger Temperatur sich wieder verfestigenden Stoff besteht, an den die Heilmittel gebunden sind.
Nachteilig bei der bekannten Körperdecke ist es, daß die Herstellung verhältnismäßig teuer ist und daß im Nachherein normale Körperdecken bzw. Kopfkissen nicht mit der Trägerschicht ausgestattet werden können.
Der Eiiindung liegl die Aufgabe zugrunde, Kissen auf einfache Weise und mit langer Wirkdauer mit Duftstoffen od. dgl. Substanzen anreichern zu können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stoffe in gasförmigem Zustand in das Kisseninnere eingeführt werden.
Bei dieser Verfahrensweise liegl der wesentliche Vorteil darin, daß die Stoffe sich vom Kisseninneren her ausbreiten und sich an der Kissenfüllung, insbesondere an den Federn oder Daunen, anlagern, so daß die Abgabe der Stoffe nach außen sehr langsam und mit großer Vorratswirkung erfolgt. Auf diese Weise können in Kissen die Atmung fördernde Stoffe, wie Mcnhol, eingegeben werden, um beispielsweise Erkältungen vorzubeugen; es können aber auch andere Stoffe eingegeben werden, so beispielsweise Schlauchleitung wird der Duftstoff od. dgl. in dü-Kissen hineingepreßt. Der Anschlußstutzen kann mn oder ohne Ventil ausgeführt sein. Die Schlauchleitung kann am Ende offen sein, Gasdurchtrittsöffnungen haben, oder so beschaffen sein, daß das Gas durch die dünne Schlauchwand hindurch diffundiert Vorzugsweise wird man für den Schlauch sehr leichten, flexiblen Kunststoff verwenden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine Draufsicht auf ein Kissen mit eingelegter, gestrichelt gezeichneter Schlauchleitung und
F i g. 2 einenAnschlußstutzen für ein Kissen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung ist in einer Ecke des Kissens 1 ein Anschlußslut/en 2 angeordnet, auf dessen Innenende eine Schlauchleitung 3 aus flexiblem Ku 'stoff aufgesteckt ist. Die Schlauchleitung 3 ist in da.. Kisseninneic geführt und dort in Kreisforrr erlegt, was den Vorteil ergibt, daß sich die Schlauchleitung praktisch nicht verschiebt, wenn sie allseitig von Federn oder Daunen umgeben ist. Der Anschlußstutzen 2 kann in die Kissenhülle eingeklebt sein, an der Kissenhülle mit Nieten od. dgl. befestigt sein oder mit der Kissenhülle vernäht sein.
F i g. 2 zeigt einen Anschlußstutzen 2 aus Kunststoff mit einem Rohrstück 4, welches seitliche Fahnen 5 aufweist. Die Fahnen sind sehr dünn und flexibel und haben Fadenlöcher, womit ein Annähen der Fahnen an der Kissenhülle erleichtert wird. Möglich ist es auch, die Fahnen so Jünn auszubilden, daß sie beim Annähen von der Nähnadel durchstochen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche: ·
1. Verfahren zum Anreichern von Kissen mit Duftstoffen od. ä. Substanzen, wie mentholhaltigen Stoffen und Desinfektionsstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffe in gasförmigem Zustand in das Kisseninnere eingeführt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kissen (1) ein Anschlußstutzen (2) befestigt ist, an dessen Innenende sich eine flexible Schlauchleitung (3) anschließt, die in das Kisseninnere hineingeführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 'hß die Schlauchleitung (3) im Kisseninneren in Furm eines Kreises verlegt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 nder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (2) seitlich vorstehende Fahnen (5) /um Befestigen, insbesondere Annähen, an der Kissenhülle hat.
DE19702015166 1970-03-28 1970-03-28 Verfahren und Vorrichtung zum Anrei ehern von Kissen mit Duftstoffen oder ahn liehen Substanzen Expired DE2015166C (de)

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DE19702015166 DE2015166C (de) 1970-03-28 Verfahren und Vorrichtung zum Anrei ehern von Kissen mit Duftstoffen oder ahn liehen Substanzen
FR7110979A FR2087908A5 (de) 1970-03-28 1971-03-29

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2015166A1 DE2015166A1 (de) 1971-11-11
DE2015166C true DE2015166C (de) 1973-02-15

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