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DE2015166B - Verfahren und Vorrichtung zum Anrei ehern von Kissen mit Duftstoffen oder ahn liehen Substanzen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anrei ehern von Kissen mit Duftstoffen oder ahn liehen Substanzen

Info

Publication number
DE2015166B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pillows
cushion
substances
fragrances
interior
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Harm Gerhard 2900 Oldenburg Fromm
Original Assignee
Hermann Fromm, Bettfedernfabriken, 2900 Oldenburg

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anreichern von Kissen mit Duftstoffen od. ä. Substanzen, wie mentholha'igen Stoffen und Desinfektionsstoffen.
Es ist schon eine Körperdecke oder -unterlage, insbesondere Kopfkissen, mit einer Trägerschicht für verdunstende Heilmittel geschaffen worden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Trägerschicht aus einem bei Körpertemperatur erweichenden und bei niedriger Tempera'ur sich wieder verfestigenden Stoff besteht, an den die Heilmittel gebunden sind.
Nachteilig bei der bekannten Körperdecke ist es, daß die Herstellung verhältnismäßig teuer ist und daß im Nachherein normale Körperdecken bzw. Kopfkissen nicht mit der Trägerschicht ausgestattet werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kissen auf einfache Weise und mit langer Wirkdauer mit Duftstoffen od. dgl. Substanzen anreichern zu können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stoffe in gasförmigem Zustand in das Kisseninnere eingeführt werden.
Bei dieser Verfahrensweise liegt der wesentliche Vorteil darin, daß die Stoffe sich vom Kisseninneren her ausbreiten und sich an der Kisscnfüllung, insbesondere an den Federn oder Daunen, anlagern, so daß die Abgabe der Stoffe nach außen sehr langsam und mit großer Vorratswirkung erfolgt. Auf diese Weise können in Kissen die Atmung fördernde Stoffe, wie Menhol, eingegeben werden, um beispielsweise Erkältungen vorzubeugen; es können aber auch andere Stoffe eingegeben werden, so beispielsweise für die Verwendung in Krankenhäusern Desinfektionsmittel od. dgl.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der leichten Ausführbarkeit und in der leichten Widerholbarkeit des Verfahrens, weil die gasförmigen Stoffe einfach durch Ansetzen einer Vorratsflasdie an beispielsweise einen Anschlußstutzen am Kissen und Betätigen der Vorratsflasche in das Kissen eingegeben werden können.
Die Erfindung ist vorteilhaft anwendbar nicht nur auf mit Federn oder mit Daunen gefüllte Kissen (Schlafkissen, Sitzkissen, Sofakissen, Cocktailkissen), Betten oder Decken, sondern auch anwendbar für fasergefüllte Kissen, schaumstoffgefüllte Kissen, Steppdecken od. dgl.
Das gasförmige Medium kann aus einer Vorratsflasche, die eine lange Kanüle hat, in das Kisseninnere eingegeben werden. Es kann aber auch im Kissen eine Schlauchleitung angeordnet sein, durch die das gasförmige Medium unter Ansetzen der Vorratsflusche eingegeben wird, und durch die das Kissen ν η Zeit zu Zeit immer wieder mit neuem Medium versorgt werden kann.
Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist am Kissen ein Anschlußstutzen befestigt, an dessen Inneneiide sich eine flexible Schlauchleitung anschließt, die in das Kisseninnere hineingeführt ist. Durch die Schlauchleitung wird der Duftstoff od. dgl. in d:r, Kissen hineingepreßt. Der Anschlußstutzen kann mit oder ohne Ventil ausgeführt sein. Die Schlauchleitung kann am Ende offen sein, Gasdurchtrittsöffnungen haben, oder so beschaffen sein, daß das Gas durch die dünne Schlauchwand hindurch diffundiert. Vorzugsweise wird man für den Schlauch sehr leichten, flexiblen Kunststoff verwenden.
Ausführungsbeispiele d.^r Eriiiidung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf ein Kissen mit eingelegter, gestrichelt gezeichneter Schlauchleitung und
F i g. 2 einen Anschlußstutzcn für ein Kissen.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführung ist in einer Ecke des Kissens 1 ein Anschlußstutzen 2 angeordnet, auf dessen Innenende eine Schlauchleitung 3 i'Us flexiblem Kunststoff aufgesteckt ist. Die Schlauchleitung 3 ist in das Kisseninnere geführt und dort in Kreisform verlegt, was den Vorteil ergibt, daß sich die Schlauchleitung praktisch nicht verschiebt, wsnn sie allseitig von Federn oder Daunen umgeben ist. Der Anschlußstutzen 2 kann in die Kissenhülle eingeklebt sein, an der Kissenhülle mit Nieten od. dgl. befestigt sein oder mit der Kissenhülle vernäht sein.
Fig. 2 zeigt einen Anschlußstutzen 2 aus Kunststoff mit einem Rohrstück 4. welches seitliche Fahnen 5 aufweist. Die Fahnen sind sehr dünn und flexibel und haben Fadenlöcher, womit ein Annähen der Fahnen an der Kissenhülle erleichtert wird. Möglich ist es auch, die Fahnen so dtinn auszubilden, daß sie beim Annähen von der Nähnadel durchstochen werden können.
Hierzu i Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Anreichern von Kissen mit Duftstoffen od. ä. Substanzen, wie mentholhaltigen Stoffen und Desinfektionsstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffe in gasförmigem Zustand in das Kisseninnere eingeführt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß am Kissen (1) ein Anschlußstutzen (2) befestigt ist, an dessen Innenende sich eine flexible Schlauchleitung (3) anschließt, die in das Kisseninnere hineingeführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchleitung (3) im Kisseninneren in Form eines Kreises verlegt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (2) seitlich vorstehende Fahnen (5) zum Befestigen, insbesondere Annähen, an der Kissenhülle hat.

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