DE2014887A1 - Hochdruckrohr - Google Patents
HochdruckrohrInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L11/085—Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics with reinforcements embedded in the wall comprising one or more braided layers
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann, 2-014887
Dipl.-Ing. H.Weickmann, D1PL.-PHYS. Dr. K. FiNCKE
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
LES FLEXIBLES GERLAND S.A. FLEXOGER 49, rue de la Republique, Lyon 2e, RhÄne / Frankreich
Ho chdruckrohr
Ein Rohr zur Übertragung eines unter hohem Druck stehenden Strömungsmittels besitzt stets eine innere Hülle, die
seine Dichtheit sicherstellt, Verstärkungselemente, wie Metalldrähte oder natürliche oder synthetische Textilfäden
mit hoher Festigkeit, die ihm die gegen ein Zerreissen erforderliche Festigkeit verleihen, und eine
äussere Hülle, die den gesamten Aufbau gegen äussere Angriffe
schützt.
Die innere Hülle und die äussere Hülle bestehen allgemein
aus vulkanisierten Gemischen auf der Grundlage von natür-
»
liehen oder synthetischen Elastomeren oder aus Kunststoff.
liehen oder synthetischen Elastomeren oder aus Kunststoff.
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Im ersten Fall ist das Rohr biegsam, jedoch lässt es die innere Hülle, die aus Kautschuk besteht, nicht zu, allen
transportierten Produkten zu widerstehen, und seine äussere Hülle, die ebenfalls aus Kautschuk besteht, besitzt
nicht immer eine ausreichende Abriebfes tigkei t. Im zweiten Fall widersteht das Rohr den meisten Produkten
und besitzt eine gute Abriebfeatigkeit, da seine
innere und äussere Hülle aus Kunststoff, insbesondere aus Superpolyamid bestehen, jedoch ist das Rohr zu starr
und zu teuer.
Es existieren daher keine Hochdruckrohre, die die Eigenschaften hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegen
die meisten transportierten Produkte, hinsichtlich der Abriebfestigkeit, der Biegsamkeit und der Wirtschaftlichkeit
vereinigen. Es handelt sich hierbei also um einen Mangel, den die Erfindung beseitigen will.
Ausser diesem ersten Ziel soll mit der Erfindung die Herstellung eines Rohres dieser Art vereinfacht und
es sollen damit die Kosten gesenkt werden.
Wenn man die üblichen Rohre betrachtet, deren innere und äussere Hülle aus vulkanisierten Gemischen auf der
Grundlage eines synthetischen Elastomers bestehen, erfordert die Herstellung des Rohres die Verwendung einer
Haltevorrichtung", auf der das Rohr gefertigt wird, die aus einer metallischen Stange oder aus einem flexiblen
Dorn mit kreisförmigem Querschnitt besteht und die die auf die innere Hülle des Rohres durch die Spannung der
Armierungsdrähte ausgeübten Druckkräfte aufnehmen kann, und die Verwendung einer Umhüllung, die um die äussere
Hülle des Rohres angeordnet wird und den ausseren Teil'
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L ■.-.-■— -
der Giessform bildet, in der das Rohr unter Druck vulkanisiert
,wird, wobei der innere Teil dieser Giessform aus
der Stange bzw. dem Dorn besteht, die bzw. der die zuvor erwähnte Haltevorrichtung bildet. Diese Umhüllung ist im
allgemeinen eine Bleihülle oder ein Ring, der durch Umwickeln
mit einem Band erhalten wird.
Die Haltevorrichtung (die Stange oder der flexible Dorn)
und die Umhüllung (die Bleihülle oder der Ring) müssen offensichtlich im Laufe der Fertigstellungsvoränge des
Rohres entfernt werden, und wenn die Stange und der Dorn öfter verwendet werden können und die li-leiuinhüllung
'wiedergewonnen- werden kann, stellen sie durch ihre Ligenkosten
und durch ihre Verwendung ein wesentliches Element des (iestehuiigspreises des Rohres dar.
Vm diesen Gestellungspreis durch eine Vereinfachung der
Herstellung zu senken und um gleichzeitig ein Rohr zu
erhalten, das die Eigenschaften der Widerstandsfähigkeit
gegen die transportierten Produkte, der Abriebfestigkeit
und der Biegsamkeit vereinigt, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Hochdruckrohr zu schaffen,
-grund .
auf dessen Zusammensetzung das Herstellungsverfahren besonders einfach durchgefuhrt werden kann.
Das Hochdruckrohr besitzt eine innere Hülle, Verstärkungselemente und eine äussere Hülle und zeichnet sich
dadurch aus, dass seine innere Hülle und/oder seine äussere Hülle aus wenigstens zwei übereinanderliegenden
Schichten aus einem natürlichen oder synthetischen Elastomer und einem Kunststoff bestehen.
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-k-
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Die elastomeren Schichten und die Kunststoffschicht, die
die innere und äussere Hülle des Rohres bilden, sind durch irgendein physikalisches oder chemisches Verfahren:
z.B. durch thermisches Verkleben oder durch die Verwendung verschiedener Klebstoffe vollkommen miteinader verbunden,
um den Zusammenhalt des gesamten Aufbaus sicherzustellen.
Da's Rohr gernäss der Erfindung besteht aus einer inneren
Hülle mit einer inneren Schicht aus Polyamid 11 und einer äusseren Schicht, die von einem Gemisch auf der
Grundlage von vulkanisiertem Kautschuk gebildet ist. Seine Verstarkungselemente bestehen aus einem Stahldrahtgef'lecht,
dem eine hohe Festigkeit verliehen wurde. Seine äussere Hülle besteht aus einer inneren
Schicht eines vulkanisierten Gemisches auf der Grundlage von Kautschuk und einer dünnen Aussenschicht eines
Polyamids 11.
Aufgrund seiner Zusammensetzung benötigt dieses Rohr bei seiner Herstellung keine übliche Haltevorrichtung
in Form einer Stange oder eines flexiblen Dorns, keine Vulkanisationsumhüllung in Form einer Bleiumhüllung
oder eines Ringes.
Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht darin, dass
der inneren Schicht 6 der inneren Hülle 1 und der äusseren Schicht 9 der äusseren Hülle 3 ftine mechanische
Festigkeit verliehen wird, so dass erstere ohne Verformung und ohne eine innere Stützvorrichtung die
Kräfte aufnimmt, der die innere Hülle 1 während der Anordnung der Verstärkungselemente des Rohres und
während der Vulkanisation ausgesetzt ist, während die
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äussere Schicht 9 der äusseren Hülle 3 als Vulkanisationsgiessform
dient.
Das Rohr wird somit ohne eine Stange oder einen Dorn hergestellt und ohne eine Bleiumhüllung oder ein Band
vulkanisiert.
Für die Herstellung der inneren und der äusseren Schicht, die das Rohr bilden, können verschiedene Verfahren angewandt
werden. Dies gilt auch für die auf Kautschuk basierende Schicht. Es ist möglich, die Extrusion, das
spiralförmige Aufwickeln und das rinnenförmige Anordnen
mit oder ohne Längsschweissung anzuwenden, Während es
für die auf Kunststoff basierende Schicht möglich ist,
die Extrusion anzuwenden, von Pulvern in einem fluidisierten Bett mit vorheriger Vorerwärmung und sich anschliessender
Gelifikation auszugehen und das elektrostatische Verfahren anzuwenden. Die verschiedenen
Schichten, die die innere und äussere Hülle des Rohres bilden, und die Armierung werden durch irgendein physikalisches
oder chemisches Verfahren, z.B. durch thermisches Verkleben oder durch die Verwendung von Klebstoff
völlig miteinander verbunden, um den Zusammenhalt des gesamten Aufbaus sicherzustellen.
In den Figuren 1 bis 4 der Zeichnung ist der Gegenstand
der Erfindung beispielsweise dargestellt und nachstehend näher erläutert. Es zeigtt
Fig. 1 und 2 einen Querschnitt bzw,- einen Längsschnitt
eines bekannten Rohres und .
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Fig. 3 und k einen Querschnitt bzw. einen Längsschnitt
des Rohres gemäss der Erfindung.
In den Figuren 1 und 2 bezeichnet 1 die innere Hülle des Rohres, 2 die Verstärkungseleinente und 3 die äussere
Hülle, k bezeichnet die Haltevorrichtung in Form einer
metallischen Stange oder eines flexiblen Doms, auf der
das Rohr gefertigt wird, und 5 bezeichnet die Umhüllung, die den äusseren Teil der Giessform bildet, in der das
Rohr unter Druck vulkanisiert wird. Wie die Figuren 3 und 4 zeigen, unterscheidet sich das Rohr gemäss der
Erfindung wesentlich von dem üblichen, zuvor erwähnten Rohr dadurch, dass
seine Innenhülle statt einfach, zusammengesetzt ist, d.h. aus einem Polyamidrohr 6 besteht, das durch gerade
Extrusion erhalten wird und das mit einer dünnen Schicht eines vulkanisierbaren Gemische auf der Grundlage von
Polychloropren überzogen ist, die durch eine Strangpresse mit Querspritzkopf auf dem Polyamidrohr gebildet
wird,
und dass seine Aussenhülle statt einfach, zusammengesetzt
ist, da sie aus einer Unterschicht 8 eines vulkanisierbaren Gemische auf der Grundlage von Naturkautschuk
und einer äusseren,dünnen Schicht 9 eines Polyamids zusammengesetzt ist.
Zwischen der inneren Hülle und der äusseren Hülle ist eine übliche Armierung 10 angeordnet, die aus einem
metallischen Geflecht aus Stahldrähten, denen eine hohe Festigkeit verliehen wurde, gebildet wird. Dieses Ge-
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ric!cht wii'tl auf der inneren Hülle, die sich aus den
schichten O und 7 zusammensetzt, mittels einer horizontalen
Flechtmaschine mit einem Auflagetisch angeordnet. Auf diesem Geilecht 10 wird die Unterschicht
M der.ausseren Hülle durch eine·Strangpresse mit
Querspritzkopf gebildet. Die äussere Polyamidschicht
wird auf diesen Aufbau durch eine weitere Strangpresse mit Uierspritzkopf extrudiert.
Das so gebildete Rohr wird auf eine Trommel aufgerollt
und in einem Autoklaven vulkanisiert. Seine f Fertigstellungsvorgänge beschränken sich auf seine
hydraulische Erprobung, seine Längenbildung"und seine
Abiiiessungskontrolle. Vorgänge wie das Herausziehen
des Dorns und/oder das Abziehen der äusseren. Umhüllung
sind überflüssig geworden.
Aufgrund- der Zusammensetzung seiner inneren und äusseren
Hülle besitzt das Rohr geniäss der Erfindung die folgenden wesentliche Vorteile:
Seine innere Hülle besteht aus wenigstens einer inneren
Schicht aus einem geeigneten Kunststoff, wodurch
es mit den meisten Strömungsmitteln, z.B. mit allen *
hydraulischen Kühlmitteln verträglich wird, sei es, dass diese auf Mineralölen oder Phosphorestern oder
Freon basieren.
Sein zusammengesetzter Aufbau der inneren und der
äusseren Hülle verleiht ihm eine Flexibilität, die grosser ist als die eines Rohres mit gleichem Durch-
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messer, dessen Hüllen ausschliesslich aus dem gleichen
Kunststoff bestehen, und es können die Gestehungskosten dennoch vermindert werden.
Die äussere Schicht der äusseren Hülle verleiht ihm eine aussergewöhnliche Festigkeit gegen eine Abnutzung
durch Reibung, gegen Einschnitte und gegen Stcisse; die elastomere Unterschicht ergibt eine
federnde Wirkung.
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Claims (2)
1.) Rohr zur Übertragung von unter Hochdruck stehenden
Strömungsmitteln mit einer inneren Hülle, verstärkenden Zwischenelementen und einer. ausseren Hülle, dadurch
gekennzeichnet, dass seine innere Hülle ■( 1) und/
oder seine äussere Hülle (3) aus wenigstens zwei übereinanderliegenden
Schichten aus einem natürlichen oder synthetischen Elastomer und einem Kunststoff bestehen. i
2. Rohr nach Anspruch ,1, dadurch gekennzeichnet, dass die
innere Hülle (1) aus einem Polyamidr.ohr (6) besteht,, das mit einer Schicht (7) eines vulkanisierbaren Gemische
auf der Grundlage von Polychloropren überzogen ist, und dass seine äussere Hülle (3) aus einer
Unterschicht (8) eines vulkanisierbaren Gemische auf
der Grundlage von Naturkautschuk und einer dünnen äusseren Polyamidschicht (9) besteht.
3· Verfahren zur Herstellung eines Rohres nach den An
sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der inneren Schicht (6) der inneren Hülle (1) und der
äusseren Schicht (9) der äusseren Hülle (3) eine mechanische Festigkeit verliehen wird, so dass erstere
ohne Verformung und ohne eine innere Stützvorrichtung die Kräfte aufnimmt, der die innere Hülle (i) während
der Anordnung der Veratärkungselemente des Rohres und
während der Vulkanisation ausgesetzt ist, während die
äussere Schicht (9) der äusseren Hülle (3) als Vulkanisationsgieseform dient.
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Legal Events
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