DE2014296A1 - Zusammengesetzte thermische Isolierung und Schutzbeschichtung - Google Patents
Zusammengesetzte thermische Isolierung und SchutzbeschichtungInfo
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Description
1) Amchem Products, Inc· (Prio 28» März 1969 Ambler,
Penna.A.St.A. u«s- 8U 29° ' Cas*
. 3812 - 6894)
2) SoX. du Pont de Nemours
and Company
and Company
Wilmington, Del·A«St.A« Hamburg, ■ 23, März 1970
Zusammengesetzte thermische Isolierung und Sohutzbeschlchtung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine zusammengesetzte thermische Isolierung und Schutzbeschichtung für
Lagerbehälter, Verarbeitungsanlagen, Rohre, Leitungen und dergleichen, die im folgenden der Einfachheit halber
alle als Behälter bezeichnet werden.
Zur thermischen Isolierung von Behältern und Öefäßen ist
es bekannt, zusammengesetzte Isolierungen zu verwenden,
die aus mehreren Schichten eines isolierenden Materials
und ein oder mehreren Schutzschichten bestehen. Die thermische
Isolierung besteht aus einem fasrlgen oder zellenförmigen
Material mit geringer WärmegleltfUhigkeit, aus
mit Luft oder Gas gefüllten Hohlräumen und wärmerefleictierenden
Oberflächen, die die Wärmeübertragung verzögern* wie
Glasfasern, sollformige Glastell©, Kunststoffarben und
Caloiumsillkatblöcke. Thermische Isoliermaterialien werden
allgemein in Blockform oder in Abschnitten vorgeformt und
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müssen auf Grund der geringen Festigkeit der verwendeten Materialien mit Bändern oder duroh andere mechanische
Befestigungsmittel angebracht werden. Darüber hinaus sind die Werkstoffe mit den erforderlichen Eigenschaften für
thermische Isolierung nicht genügend widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen und anderen Umwelteinflüssen«
so daß man zur Verbindung der Fugen dieser Isolierplatten oder Blöcke auf die Außenfläche der thermischen Isolierschicht einen durchgehenden überzug anbringen muß, der
auch ein Auseinanderfallen des Isoliermaterials verhindert. Mastlxbeschichtungen zur thermischen Isolierung bestehen
aus einer filmbildenden Mischung, die als dicker Anstrich von mehr als 0,75 mm aufgebracht und gehärtet werden kann
und «inen flexiblen durchgehenden PiIm auf der Oberfläche
des Isoliermaterials bildet» wobei diese Schichten gewöhnlich aufgesprüht oder aufgespaohtelt werden· Zwar ist
Mastix an sich ein selbstklebendes Material, zeigt Jedoch gewöhnlich keine starke Haftung an dem Isoliermaterial,
da letzteres kaum eine angemessene Kohäsion zeigt. Demzufolge let es üblich« eine Schicht aus einer Verstärkungs»
membran zwischen dem Isoliermaterial und der Mastlxbesohiohtung anzubringen· Die Verstärkung besteht aus einem
gewebten, gestrlokten oder nlohtgewebten Stoff, der auf
der Isolierung duroh eine klebende Qrundbeschlchtung aus
Mastix angebracht und anschließend in die feuchte Klebmasse
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BAD ORtGiNAU
■■',- 3 -
eingebettet wird, worauf an3chließerjö eine aweit© Masti3cschicht
aufgetragen wird, um den Mastix durchgehend anzubringen
und genügende Festigkeit^ Kontinuität und Schlagfestigkeit
dea ssusassaengesetEten Isolierschutsübersages
zu erreichen«
Gemäss Erfindung wird Jedoch eine kombinierte thermische
Isolierung und Schutzschicht vorgeschlagen* um Behälter
und dergleichen abzudecken* die sm? aus «teer inneren m
Schicht eines thermischen Isoliermaterials^ einer Außenschicht
aus durchgehendem synthetischem Elastomeren wetterbeständigen PiIm besteht und an dieser anhaftet,
und au3 mit unter Abstand aueinaiiaer angeordneten Bändern,
die zwischen den beiden Schichten angeordnet sind, so daß die eine Fläche jedes der Bänder ειη öer Innensehicht und.
die anderen Fläche in der erwähnten Außenscfoieht eingebettet
ist, wenn das abzudeckende Gefäß einen Durchmesser von 122 cm oder weniger besitzt, imd wobei zusätzlich ein
■ - i
zweiter Satz von mit Abstand zueinander angeordneten Bändern ~
an der Außenfläche der AußenQchloht aniiaftea und in diesie
teilweise eingebettet sind, wenn das zu bedeckende Gefäß
einen Durchmesser von mehr als 122 cm hato
Die erfindungsgeraässe Beschichtung eliminiert somit die
Notwendigkeit, eine Schicht aus einem Verstärkungsmaterial
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vorzusehen, da die Schicht aus dem elastomeren Material
v(»i alleine stark genug ist und ihre Lage bei Gefäßen
mit einem Durchmesser von 122 cm oder weniger beibehalten
kann bzw, sonst cVjsreb. den selten i'at:'. Bander in ihre?
Lage f». J"--^ 1 ·'·'·■&">
■'■-."-!, 3>:lo Λη'^-'λτΨΛί.;!:'- "ir-;· £\ϊ:3 besten α1.?ο
■Γ-ΛϊΚί., ■ ·-.■' :--:i ■-· -.Mrg .7^a' ic!Vr,. die oli: 5;p:.i-i^^.".';nhf::r
£-:*.\öt :'■■- j-·' .:r.'o "!.τ.-.ά oi.nra.ch r.;i.i:al;rIngen υηά
bessern ist»
Im folpöttdesn soll dio Erfinutnip· avil.and von Zeichnungen
näher erl.'Iutert v?ei"ue.ni es nfciteas
Pig. 1. ·» eine p©/'.'3pektlv?.seho tei..lv?eise
Darstalluiig eines C'eraßos mit einer bekannten
Isolierung;
mk Fig. ? - öi-:£4 Ans.leht gemäß Fig. 1, jedoch mit er-
mk Fig. ? - öi-:£4 Ans.leht gemäß Fig. 1, jedoch mit er-
fii. itxngsEesäßer Isülierungi
FIg, > ?Lsö Draufsicht auf ein gemäß Erfindung iso-
• '·/..Ί'ϊΐ". Lag&rgefäß?
F-& ' : ί1Λ ?alinitt durch e:lne erfindungsgeraäße
ε- ΐΐΐίί ui!ij; bestehend aus einer thermischen
" ^ i^i RchutsUberzug und einer Bau der-
BAD ORIGINAL
Pig. 5 - eine perspektivische und teilweise.geschnittene
Ansicht eines gemäß Erfindung isolierten Bohres;
Pig. 6 - einen Querschnitt durch das Hohl? gemäß Pig. 5·
Der in Pig· 1 gezeigte Behälter mit einer Isolier- und
Schutzschicht gemäß Stand der Technik bsaicst BlÖoke oder
Platten 12 aus einem thermischen Isoliermaterial,* di© an
der Gefäßwand il anliegen und an dies&r durch Bänder Ij5
gehalten werden· Die gesamte thermische Isolierschicht
wird mit einem Verstärkungsgewebe 14 abgedeckt, welches
In die Mastixschicht 15 eingebettet ist» Dieses Verstärkungsgewebe 14 1st bei derartigen Isolierungen wegen der
geringen Kohäsicnsfestlgfceit des thermisch isolierenden
Materials erforderlich, da das Isoliermaterial schlecht an der Mastixschichthaftete Das Gewebe 14 gilt nicht nur
al« geeignete Unterschicht fUr die Mastix sondern dient
auch zur überbrückung und zur Vorhinderung einer Abtrennung der Mastixschicht an den Verbindungsstellen der
thermischen Isolation bei thermischer Kontrakt lon der
Isolierfolöckeu
Pig* 2 selgt ein® thermische Isolierung ■ gemäß Erfindung,»
bei der die Verstärtamg&msmtean weggelassen word©» lst„
ohne daß deren Vorteile aufgegeben werden mügaen und wobei
trotzdem weiter® Vort©ll® ©ireisieht worden«, Iu Figo 2 ist
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dl« Gefäßwand 21 mit einer thermischen Isolierschicht 22
aus Blöcken aus einem thermischen Isoliermaterial abgedeckt,
welche an dem Gefäß durch umlauf ende Ικβθρο Bänder 2jS
festgehalten worden, wobei die Enden des.» Bonder durch Ub-Hohe
Befestigungsmittel, wie beispielsweise Klammern 24,
miteinander verbunden 3ind. Die ganze Schicht aus thertaisohem
Isoliermaterial wird von einer kontinuierlichen
biegsamen oder geschmeidigen Mastixbeschichtimg 25 umhüllt,
in die die inneren Blinder eingebettet sind; dieae
Mastlxsohicht 25 wird durch ein zweites äuaeores System
von umlaufenden Bändern 26 gehalten, die in allgemeinen mit Abstand zueinander und in der Mitte dor Innenhandel-23
liegen, so daß eine weitere Halterung dor thermischem
Isolierschicht 22 ermöglicht wird. Die /mßonbänder 26
haften an dem Mastix:Uber2us und sind vorzugsweise teilweise
In diesen eingebettet, so daß die Bänder in niedlichst;
gleichmässigen Intervallen festgehalten werden.
Die thermische Isolierschicht 22 besteht aus einem Üblichen
Isoliermaterial, welches im allgemeinen in Blockform in genormten Größen oder in vorgeformten Abschnitten erhältlich
1st. Diese Blöcke oder geformten Abschnitte werden
an üÄö m isolierende OefUS oder Rohr auf übliche WoIsο
befis'Jvigi, beispielsweise mit einem temporären Klebstoff
oder- -alt ^etailbefestigungsraltteln, wie Zapfen aus geßtööi
Mater.!all sie %i»x»ü®n anschlieSond an dew OefH3
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BAD ORIiQlNAt.
oder an der Leitung mit Bändern aus -entsprechend voneinander
getrennten Streifen aus Metall, Kunststoff* Stoff oder dergleichen befestigt,'Bi©-Verwendung von BSndera
ist bsi dem Isoliermaterial srfopöerli©h .auf Grund der geringen
Festigkeit des -übliöhe& i?id«stFieIleii isolier—
materials« Derartig® Werkstoffe hsübtm. jsdolät- al® mechanischen
Eigenschaften* -die «iaa dauerhafte Befestigung- an
der Oberfläche rait Klebstoffen.- octsr msßteiisehen Bei'es*!- m
gungsmittel* wie Schrauben vmä. öeg'gleichän gestatten, . . ~
Durch dies© nsatigelhafte mechanische* Fesfeigk©it· ist es .:
auch schwierig, ©ine dauerhafte Adhäsion swischön desj
.•fcherailschen Isoliermaterial und d©? aussehen Sohutsschich'c
aus !Mastix zu ©rzielen^und aus diesem .Gründe war es bis
lang erforderlich* eine Zv&seheslage aiis.eineai
gewebe vorzusehen» Bei der erfindungsgeaäßen Anordnung
wurde jedoch, festgestellt,, daß die Mastixschlcht 25 direkt
auf die Schicht der theriaIschen Isolieruiig aufgebracht
- m
werden kann. Die Mastixmisfihtuig, die gewöhnlieh- aus eineia w
filmbildenden Polymoren' besteht» welches la Viassar oder
in.einem organischen Lösungsmittel disperglert ist9 nnä ■■
die noch andere Übliche Bestandteile, wie Pigmente, Binde
mittel, Füllstoffe und Weichmacher enthält;., so. daß ein®
halbflüssige Beschichtungsaiasse mit. eineiis i
hohen Feststoff gehalt gebildet WiTd9 kaiin auf. die
thermischen Isolationen mife olner liaSschieJiftdlste® won O5,5
bis 1,27 «ad vorzugsweise 0*76 raa» aufgebracht
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können auch dickere Beschichtungen bis zu 1,78 bis 2, C mm
aufgebracht werden, wenn das Isoliermaterial hinreichend fest 1st oder es können in anderen Fällen die Mastixschichten
mehrschichtig aufgetragen werden.
Einebevorzugfce Mastix zur Verwendung gemäß Erfindung hat
die folgende Zusammensetzung:
_ Mischung A
_ Mischung A
a) ein Äthylen/Vlnylacetat^Misöhpolymerlsat in einer
Konzentration von 24 bis 38
b) ein Weichmacher in einer· Konzentration von 1/2 bis
3 Gew.# oder 0,015 bis 0,125 Gewichtsteile je Oewichtsteil
ÄthylenAlnylacetatj
c) ein Koalesziermittel in einer Konzentration von 0,5 bis 2,5 Gew.# oder 0,013 bis 0,1 Gewichtsteile
Je Gewichtsteil Äthylen/Vinylacetat;
d) ein Tensid in einer Konsentration von 0,5 bis
2,0 Gew.£ oder 0,013 bis 0,03 Gewichtstelle je Gewichtstell
Äthylen/Vinylacet at j
e) Pigmente und Füllstoffe in einer Konzentration von 25 bis 45 Gew.^ oder 0,65 bis 2,0 Gewichtsteile je
Teil ÄthylenAinylaoetati
f) Wasser in einer Konzentration von mindestens 20 bis
35 Gew.^ oder 0,5 bis 1,5 Gewlohtetelle je Teil
Äthylen/Vinylacetat,
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wobei die Konzentration aller Bestandteile insgesamt
100 Gmto$ ausfsiacht
Geeignete Mastieses dieser Art werden !beispielsweise -unter
der HaadelsbesQielKiuns "Foster- Q]?bf und "Foster.Monolar
MaStIx" von der Benjamin Foster Company* eines? ^oehter»
gesellschaft .eier Amchasn Products,, Ine«,, Ambler* Pennsylvania^
V.St»A„ vertrieben.,
Die Mastix wird üblicherweise in der gewünschten Schicht«-"<
dicke aufgespr'üht oder aufgesspaehtelt. Haeh Aufbringen
der Mastix in gewünschter "Dicke und hinreichender Härtimg
der Maatlxschichfc wird diese mit. anlaufenden Susseren
Bändern 26, die einen entsprechenden Abstand voneinander
haben« auf ähnliche Weise bandagiert, wie das thermische
Isoliermaterial sonst verbunden wurde. Dl© so gebildete
zusammengesetzte thermische Isolierung ergibt eine Schutzschicht mit hoher Klebi'estigköit* das heißt Widerstand
gegen Zugdruck» Abblättern, Stoß, Auftrennen oder Schichtenbildung und von hervorragender WettarfestigkQit« Beispielsweise'
können die auf diese Weise fertiggestellten Isolierungen ohne Schwierigkelten 1 000 Stunden in einem "carbonaro
Weather-Ometer-Klimagöräfc1* aushalten. Gegebenenfalls können
starke Klebstreifen mit einem auf Druck ansprechenden Klebstoff und mit Faserverstärkung Über die Verbindungsstellen
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-ΙΟ-
in der Isolation oder an anderen* ein«*1 Belastung ausgesetzten
Bereichen angebracht werden^, wo ein Reißen den
Überzugs erwartet wenden kOrmfce, wie beispielsweise bei
unregelmässig goforratsn Behältern, «?o sin Reißen durch
die Form des isolierten Gefäßes oclsz» A<e& Rohres oder
Kombinationen der beiden hervorgerufen werden könnt©.
Bei Rohren und Behältern nsit elnerc Durchfluss«;*1 von weniger
al» etwa 122 ein ist die umhüllende Maatlxaohicht hinreichend
selbsttragend, so daß die aussehen Bänder 26
unnötig sind und gegebenenfalls von dieser* Gefäßen oder
Rohren mit weniger als 122 cm Durchmesser· lieggelassen
werden können.
Pig· j5 zeigt die Bandaglerung an dan Enden eines zylindrischen
Gefäßes oder bei einem konischen oder kugelförmigen
Gefäß· Ein kleiner Ring 3* aus ainem Jnnsnbandmatei'lal
ist an den jeweiligen Enden von radialen Streifen y> des Innenbandmaterial3 befestigt, während die anderen Eiiden
an ein umlaufendes Innenband mit Abstand ssueiniiiider angebracht
sind, wie ©s in Fig. 2 Im oberen Bereich des Gefäße»
gezeigt ist. Sin system aus äusseren Bändern,bestehend
aus einem Ringband 33 und radialen Bändern J>h ist
auf ähnliche Weise an der Außenfläche der Mastixsohicht
angeordnet. Die Verwendung ähnlicher Bandagen für kugel.-
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- ii -
förmig® Gefäße liegen f Ur den Fachmann auf der· Hand. Bar
Abstand der inneren und aussehen Bänder, r-iohtet sich im
allgemeinen nach der Intensität de:? Wetterbedingungen
und Umweltseinflüsse, welchen der» überzug ausgesetzt ist$
im allgemeinen wurde festgestellt, daß die .Innen'bänder
einen Abstand von 20 bis 4f5 era mid die AussenbMnder einen
Abstand von 45 bis 61 era haben können·
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch ©Ina zusammengesetzte
thermische Isolierung mit Schutzschicht gemäß Erfindung,
wobei die Wand 41-des Gefäßes* Rohres oder dergleichen'1,
mit einer thermischen -Isolierung- 4£ abgedeckt ISt1, die
aus einem gewöhnlichen industriellen Isoliermaterial vorzugsweise
einem nachgiebigen, thermisch isolierenden zellförraigen Material, file CalciuiBslllkat, Faserglas,
Polyurethan oder Polystyrol besteht. Ein inneres umlaufon~
des Band 43 aus Metall, wie beispielsweise Stahl oder
einer Legierung, aus Kunststoff« aus mit Kunststoff beschichtetem Metall oder anderem Werkstoff ist im Querschnitt gezeigt. Metallbänder werden gewöhnlich bevorzugt.
Das Innenband 43 kann verschieden breit und dick sein«
obwohl es im allgemeinen 0,38 bis 0,76 mm dick und 1,3 bis
2,3 atm breit ist. Die mit Abstand angeordneten umlaufenden
Bonder 43 sind In einer flexiblen polymeren Außenschicht
eingebettet, die an der -Innenschlchfc 42 der thermischen
Isolation anhaftet. Die flexible polymere Beschichtung ist
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ein gehärteter Mastixfilm. Geeignet ti Mast io es sind wie
oben erwähnt handelsübliche Produkte wie beispielsweise
"Sealfas, OPM und Monolar Mastix". Jede andere Mast-Ucralsohung
mit genügender PlieSfestigUelt oder N&ßfestigkeit,.
die die Aufbringimg von Schichten von 0,J>8 nun Biclce oder
mehr gestattet und die zu einem selbsttragenden Film erhärten
können, dessen Index für die T
größer als 500 Millionen erg/6,45 om" Ist, kann ebenfalls
verwendet werden. Der Mastixüberzug soll ferner wetterbeständig gegenüber Regen, Hagel, Schnee, Wind, Temperaturunterschieden
und Sonnenstrahlung sein, darf nicht Risse bilden, sich abschälen, brüchig werden oder Blasan bilden
oder sieh auf sonstige Welse zersetzen. Darüber hinaus
soll der Überzug eine ausreichende Stoßfestigkeit haben
und soll gegenüber Industriechemikalien, wie Säure, Alkali, Salzen und deren Dämpfe beständig sein und soll ferner
feuerfest sein· Eine typische Mastixmischung besteht im wesentlichen aus einer polymeren Emulsion in Wasser oder
in einer Lösung in einen organischen Lösungsmittel, einem
Weichmacher, einem Tensid, einem Koaleszlermittel, Pigmenten,
Füllstoffen, Feuerschutzmitteln, Schaumverhinderimgsmitteln,
Sohutzstoffen, Verdlckungsmitteln und dergleichen.
Besonders bevorzugt «lud MastJbcmischungen auf Basis wässriger
Emulsionen eines Kthylen/Vinylaoetat-Mischpolymerlsates.
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Das Außenband 45* welches im Querschnitt gebalgt 1st,
besteht vorzugsweise aus Kunststoff.· Bsi einez»
Ausbildung ist das Außerifoand 45 mindestens teilweise in '
die polymere BesGhiohtung 44 -eingedrückt» Wie erwähnt,
muß das Außenband gar nient .vorhanden' sein, wean der Durch
messer des Behälters oder des Rohres kleiner als 122 cm
1st. Ih jedem Fall wird Jedoch die gesamte Isolation und
der Außenanstrich fest in Berührung mit der äefäStjand
gehalten und paßt sich jeder Bewegung der als Träge-rfläch©
dienenden Behälterwand an, ohne daß der Außenans-trlch
reißt· Zum Bandagieren können auch'andere Werkstoff ©wie
Metall,mit Kunststoff beschichtet©Ifetallatralfan, mit
Stoff beschichtetes Metall, gewebte »Streifen oder beschichteter
Stoff verwendet werden»^ Dia Außenbaüadar 45. '
haben im allgemeinen die gleichen Eigenschaften wie die
InnenbSnder 43, obgleich'Kunststoffe Im. allgemeinen, für-die
Außenbänder bevorzugt
Die zusammengesetzte Beschichtung gemäß Erfindung läßt
sich sehr viel leichter ausbessern als die bisherigen Isolierungen« Falls die MastlxbescMchtung aufreißt oder
abblättert und der durchgehende Überzugbricht, kann die
Beschichtung leicht und ohne Schwierigkeiten ausgebessert
werden, indem man auf Übliche Weise Mastix aufbringt, beispielsweise indem man die schadhafte Stelle neu verspachtelt.
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Das Mastix härtet gut aus und bildet ein® Verbindung mit
der ursprünglichen Beschichtung, 30 daß lie stissRmmengesetzte
Isolierung wieder ihre ursprüngliche Form annimmt«
Fig· 5 zeigt eine Isolierung gemäß Erfindung an einem
Metallrohr· Wie bei Pig· 2 zeigt dor w&gseschnittene Teil
di« Rohrwand 5I* die Innenschioht aus vorgeformten Abachnitten
aus thermischem Isoliermaterial 52, umlaufende
Innenbänder 53* eine kontinuierliche Auiäenschlcht aus
Mastix f>4 und äußere Bänder 55. Gegebenenfalls können die
einzelnen Rohrteile mit dem Isoliermaterial vorgefertigt werden» bevor die Rohre Kusanuiiengesetzt werden* In solchen
Fällen wird ein Paßstück in der Isolationsschicht vorgesehen« welches mit dem Verbindungsteil des Rohres zusammentrifft»
wie es beispielsweise bei 56 in Pig. 5 gesaigt ist;
damit eine einheitliche oder durchgehende Mastixaußerischicht
erhalten wird, wird ein umlaufender Streifen aus
einem gewebten Band 57 angebracht, um eine Verstärkung der Beschichtung an der Isollerverbindungsstelle zn erreichen.
PIg. 6 zeigt einen Querschnitt des isolierten Rohres, bestehend aus der Rohrwand 5I» der Inolierschicht 52 und dor
Maetlxsohlcht 54.
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Claims (1)
- Pate η t a η s ρ r ü e h e(Eine kombinierte thermische Isolierung und Schutzschicht für die Abdeckung von Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung nur aus einer Innenschicht eines thermischen Isolationsmaterials (42) und einer Außenschicht (44) aus einer durchgehenden synthetischen elastomeren wetterbeständigen Schicht besteht, die an der erstehen haftet und mehreren mit Abstand zueinander angeordneten Bändern (4jJ), die zwischen diesen beiden Schichten liegen, so daß die eine Fläche dieser Bänder an der Innenschicht liegt und die andere Flüche in der Außenschicht eingebettet ist, sofern das au isolierende Gefäß einen Durchmesser von 122 cm oder weniger hat, und daß zusätzlich ein zweiter Satz von mit Abstand zueinander angeordneten Bändern (45) vorgesehen ist, dl· an der Außenfläche der Außenschicht anhaften und mteilweise in diese eingebettet sind, wenn das zu isolierende Gefäß einen Durchmesser von mehr als 122 cm hat.■2#. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenachicht aus Blöcken eines thermischen Isoliermaterial besteht, die entsprechend der Form des zu isolierenden Gefäßes vorgeformt sind.0 Q 9 8 3 9/160 5BAD ORiOtNAL20H2962, Isolierung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht ein Mastixüberzug ist.4. Isolierung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Mastix aus einem fUmbildenden Polymeren besteht, das in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel mit anderen üblichen Zusätzen dispergiert ist,5· Isolierung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das filmbildende Polymere die Zusammensetzung der Mischung A hat.6. Isolierung nach Anspruch J5 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht aus Mastix eine Wandstärke von 0,38 bis 2,0 mra und vorzugsweise von 0,38 bis 1,27 mm besitzt.7. Isolierung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke 0,76 ram beträgt.8. Isolierung nach Anspruch 1 bis 7 in Korabination und als Abdeckung für einen Behälter,009839/1605BAD ORIGINAL9. Verfahren zur Herstellung einer zusammengesetzten thermischen Isolierung.und Schutzschicht auf einem Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß,man sine Schicht aus Isoliermaterial auf die Außenwand des Behälters mit einem ersten Satz umlaufender -und mit Abstand zueinander angeordneter Innenfoander anbringt, einen durchgehenden biegsamen äusseren fitaerzug aus einer. Mastixmischung aufbringt, welche im wesentlichen aus einer halbflüssigen Beschlchtungsmasse besfceht, die ein synthetisches, wetterbeständiges Elastomeres enthält, so daß die thermische:-Isolationsschicht vollständig eingehüllt ist und, an. .dieser haftet und daß man diesen ersten Satz Bänder einbettet, die Mastixschicht durch Verdampfen des flüchtigen Lösungsmittais oder Wassers in der Beschichtung härtet und mindestens einen Teil des Elastomeren aushärtet, um eine Umhüllung aus einem flexiblen und kompregslblen elastomeren, wetterbeständigen Schutzüberzug zu bilden und daß man anschließend diesen Schutzüberzug mit einem zweiten Satz von umlaufenden Außenb?indern sichert, die mit Abstand im allgemeinen zwischen den Bändern des ersten Satzes liegen und die teilweise in die äussere Schutzschicht eingedrückt sind,ue:wy ■ ■■;-.. " ' ■ "0098 39/16 05 BADORIQINAL
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- 1970-03-27 BE BE748129D patent/BE748129A/xx unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009037470A1 (de) * | 2009-08-13 | 2011-03-10 | Benninghoven GmbH & Co.KG Mülheim | Behälter |
| DE102009037470B4 (de) * | 2009-08-13 | 2011-09-15 | Benninghoven GmbH & Co.KG Mülheim | Behälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2040121A5 (de) | 1971-01-15 |
| DE2014296B2 (de) | 1973-08-16 |
| GB1264760A (de) | 1972-02-23 |
| NL7004468A (de) | 1970-09-30 |
| BE748129A (fr) | 1970-08-31 |
| DE2014296C3 (de) | 1974-03-14 |
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