DE2013894A1 - Optisches Abbildungssystem - Google Patents
Optisches AbbildungssystemInfo
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Description
O Π Ί Q P" Q /ι
Patentanwälte Dipl.-Ing. EWeickmann, r
Dipl.-Ing. H. We rc kmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. R A.Weickmann, Dipl.-Chem. B-.. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN POSTFACH 860 820 XMHA MÖHLSTRASSE22, RUFNUMMER 48 39 21/22
XEROX CORPORATION, Rochester, NoY. 14603, V.St.A.
Optisches Abbildungssystem
Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches; Abbildungssystem
mit einem Objektträger und einer neben diesem gehaltenen,
parallel zum Objektträger bewegbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsfläche, zwischen denen ein Abbildungsbereich
liegt.
Bei der Elektrofotografie, wie sie z.B. aus der US-Patentschrift 3 121 006 bekannt ist, wird eine lichtempfindliche
Aufzeichnungsfläche aus einer Schicht eines,fotoleitenden Materials,
wie Zinkoxid oder ähnlichem, auf einer mäßig elektrisch leitenden Unterlage, wie ZoB<, Papier, als Träger eines
elektrostatischen Bilds benutzt. Bei den herkömmlichen Verfahren wird die Oberfläche der elektrofotografischen Aufzeichnungsfläche gleichmäßig elektrostatisch geladen und dann mit
einem Lichtbild eines zu reproduzierenden Originals belichtet,
um damit die Aufzeichnungsfläche in den von Mcht getroffenen
Bereichen zu entladen· I>ie nicht entladenen Bereiche der
Schicht bilden dann ein elektrostatisches Ladungsmuster, das
dem Original entspricht«
Bas ladungsbild kann dann entwickelt werden»; indem es mit
einem elektrostatisch anziehbaren Stoff, wie einem fein un*-.
.■'· BAD
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terteilten Pulver, in Berührung gebracht wird. Das Pulver
wird in den Bildbereichen elektrostatisch gebunden. Dort, wo das durch die Ladung bedingte Feld am größten ist, wird auch
am meisten Pulver abgelagert} dort, wo die Ladung am geringsten ist, wird dagegen wenig oder gar kein Pulver abgelagerto
Auf diese Weise wird ein dem Original entsprechendes Pulverbild erzeugt» Anschließend kann das auf dem fotoleitenden
Material gebundene Pulver fixiert werden, damit es eine dauerhafte Kopie ergibto
Die meisten heute kommerziell benutzten Kopiermaschinen erfordern eine große Bild- und Gegenstandsweite zwischen dem
als Original verwendeten Schriftstück und der lichtempfindlichen Aufzeichnungsfläche· Gewöhnlich muß diese Entfernung
etwa zweimal so groß wie die Diagonale des optisch projizierten Teils des Originals sein. Mit dem Streben nach kompakteren
Kopiermaschinen ist es notwendig, Abbildungsteohniken einzuführen, die die Verkleinerung der Bild- und Gegenstandsweiten
und damit der Abmessungen der gesamten Kopiermaschinen ermöglichen.
Abbildungssysteme, die ein Lichtbild eines Originals auf eine Aufzeichnungsfläche projizieren, die in einer kurzen
Entfernung zum Original angeordnet ist, sind aus den französischen Patentschriften 1 532 844 und 1 533 550 bekannt. Während
der Abbildung müssen aber das Objekt und die Aufaeich"·
nungsflache bei diesen bekannten Einrichtungen gegeneinander
unbeweglich gehalten werden· Die Abbildung geschieht dabei in einer fließenden Welse, da die Abbildungsoptik sich gegenüber
dem Objekt und der Aufzeichnungsfläche bewegt· Di· mit einem Bild versehene Aufzeichnungsfläche kann dann entwickelt
und das Bild auf ein Trägermaterial übertragen werden*
Eine andere bekannte Einrichtung mit kurzer Bild- und Gegenstandsweite
ist in der kanadischen Patentschrift 771 916
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■beschrieben. Bei dieser bekannten Einrichtung müssen beide,
die Aufzeichnungsfläche und das zu reproduzierende Objekt .
gegeneinander in entgegengesetzten Eichtungen bewegt werden. Das mit einem Bild versehene Blatt kann dann entwickelt
und fixiert, werden, um eine dauerhafte Kopie zu erhalten.
Diese bisher bekannten Abbildungssysteme sind nicht universell
für kontinuierlich und automatisch arbeitende Kopier*-
maschinen geeignet· So kann ζ·Β· die Anwendungsbreite von
Kopiermaschinen ausgedehnt werden, wenn auch die Abbildungseinrichtungen ebenso wie die anderen elektrofotografischen
BehändlungsStationen in kontinuierlicher Weise arbeiten. Diese
kontinuierliche Arbeitsweise kann selbstverständlich nicht aufrechterhalten werden, wenn die Aufzeichnungsfläche jeweils
während der Abbildung angehalten werden mußo Weiterhin kann
die Anwendungsbreite von Kopiermaschinen vergrößert werden,
wenn das zu kopierende Original während der Abbildung festgehalten werden kann· Bei der Abtastung eines festliegenden
Originals ist es einfacher, auch dreidimensionale Objekte
aufzeichnen zu können. Bei solchen Einrichtungen mit festliegendem
Original wird auch die Behandlung des Originals durch Portfall von Greif- und Vorschubmechaniken einfacher«.
Die Benutzung eines oder mehrerer Umlenkspiegel bei einer Optik mit kurzer Bild— und Gegenstandsweite ist nioht bei jeder
Maschinenkonstruktion geeignet« Werden mehrere Umlenkspiegel in undv über den Idnsenstreifen einer Abbildungsoptik mit
Abstand zueinander angeordnet, so bedingen diese eine Quer—
Bchnitteform der Abbildungsoptik, die keinen unmittelbaren
und kompakten Idchtstrahlendurohgang von dem optisoh gegenüberliegenden Objekt auf die Bildebene gestatten. Weiterhin ,
verlangt die Verwendung einzelner Umlenkspiegel die Justierung
dieser zusätzlichen optischen Bauelemente sowohl zueinander als auch gegenüber den Linsen der Optik, so daß sie
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eine geeignete Lage gegenüber Objekt und Aufzeichnungsfläche
einnehmen·
Aufgabe der Erfindung ist es daher, zur Projektion eines
Lichtbilds von einem gegenüber einer Aufzeichnungsfläche dicht benachbarten Objekt auf diese ein neues Abbildungssystem zu
schaffen, mit dem in einander übergeheefle Lichtstrahlen von
einem festliegenden Objekt auf eine sich bewegende Aufzeichnungsfläche über eine kurze Bild- und Gegenstandsweite abzubilden
sind β
Ausgehend von einem optischen Abbildungssystem der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß eine Abbildungsoptik kurzer Brennweite in dem Abbildungsbereich zwischen Objektträger und Aufzeichnungsfläche
vorgesehen ist, die mehrere Linsenstreifen und ein Strahlenumkehrelement mit mindestens einer Fläche aufweist,
so daß vom Objektträger zur Aufzeichnungsfläche gehende Lichtstrahlen durch Reflexion umkehrbar sind, und daß die Abbildungsoptik
parallel zur Aufzeichnungsfläche mit deren halber Geschwindigkeit bewegbar ist·
Mit Hilfe einer solchen neuen Einrichtung, bei der gemäß einer bevorzugten Aueführungsform der Erfindung als Strahlenumkehrelement ein Prisma verwendet wird, sind auch ohne
Spiegel eine sehr kurze Bild- und Gegenstandweite und damit die dadurch erzielbaren Vorteile zu erreichen.
Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungebeispiele
näher erläutert· Im einzelnen zeigern
Fig«1 eine sohematisohe Sarstellung einer automatischen Kopiermaschine,
bei der das erfindungsgemäße Abbildungssystem benutzt ist,
?ig»2 eine perspektivische Ansioht dee in Pig.1 gezeigten
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Abbildungssystems und
Pig·3 eine perspektivische Ansicht einer etwas anderen Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Abbildungssystems.
In Pig.1 ist eine Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit einer geeigneten automatische^ elektrofotografischen
Kopiermaschine dargestellt. Die Kopiermaschine kann eine elektrofotografische Aufzeichnungsfläche 10 aufweisen,
die die Form eines flexiblen Bandes oder Blattes hat, die eine Schicht eines lichtempfindlichen, fotoleitenden Materials
auf einer mäßig leitenden Unterlage * z.Bo aus Papier, aufweist.
Das Blatt wird als kontinuierliches Band ausgebildet und auf geeigneten Rollen 12 und 14 aufgerollt, um es nacheinander
in der durch den Pfeil angegebenen Richtung an den" verschiedenen elektrofotografischen BehändlungsStationen vorbeizubewegen·
Selbstverständlich kann als Aufzeichnungsfläche
jedes beliebige lichtempfindliche Material, z«B· auch
ein fotografischer Film verwendet werden. Zum besseren Verständnis
der vorliegenden Erfindung werden kurz die elektrofotografischen. Behandlungsstationen in der Reihenfolge beschrieben,
wie sie von dem Band durchlaufen werden.
An einer Aufladungsstation A wird eine gleichmäßige elektrostatische
Ladung auf der lichtempfindlichen Aufzelohnungsfläohe
aufgebracht·
An einer Belichtungsstation B wird ein Liohtbild des zu kopierenden
Originals auf die Aufzeichnungsfläche projiziert, Uli deren Ladung in den belichteten Bereichen abzubauen, woduroh
ein dem Original entsprechendes Ladungsbild entsteht·
An einer Entwicklungsstation C wird ein elektrofotografischer
Eatwicklerstoff in Form von mit einer gegenüber dem Ladungsbild entgegengesetzten Polarität aufgeladenen Tonerteilchen
mit der Aufzeichnungsfläche in Berührung gebracht, indem z.B.
eine magnetische oder aber Pellbürste benutzt wird,, Die To«
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nerteilohen werden vom Ladungsbild gebunden, so daß ein dem
Original entsprechendes Pulverbild entsteht. An einer Schmelzfixierstation D wird das Tonerbild auf dem
Trägerband fixiert, damit eine dauerhafte Kopie des Originals entsteht·
Es wird angenommen, daß diese kurze Beschreibung der elektrofotografischen
Behandlungsstationen ausreicht, um in Verbindung mit diesen die Erfindung zu verstehen· Weitere Einzelheiten
elektrofotografischer Verfahren sind der vorstehend genannten US-Patentschrift zu entnehmen·
Vor Betriebsbeginn des erfindungsgemäßen Abbildungesystems muß zuerst das zu kopierende Original oder Objekt auf einem
Objektträger 16 angeordnet werden· Der Objektträger ist als flaohe, ebene Fläche ausgebildet, da auch das Band im Abbildungsbereioh
18 eine flache, ebene Fläche bildet· Zwischen dem Objektträger 16 und der Aufzeichnungsfläche 10 ist eine
Abbildungsoptik 20 vorgesehen·
Die Abbildungsoptik weist mehrere lichtdurchlässige und lichtbreohende Linsenstreifen 22, 24 und 26 auf» auf denen
Linsenteile 28 aufgeformt sind. Der Linsenstreifen 22 kann
zwei Brennweiten vom zu kopierenden Objekt und dem Zwisohenbildlinsenstreifen
24- angeordnet sein. Die Lineenteile dieses Linsenstrelfehs 22 projizieren Liohtbilder des Objekts
und invertieren und kehren die einzelnen abgetasteten BiId-Segmente
des Objekte um· Der Linsenstreifen 26 kann sswei Brennweiten von dem Zwlsohenbildlinsenatreifen und etwas
mehr als zwei Brennweiten von der Aufzeichnungsfläche 10 entfernt sein und invertiert und kehrt seinerseits die von dem
Zwisohenbildlinsenstreifen 24 gebildeten Bilder um, so daß
sohließlioh aufrechte, seitenvertausohte Bilder der abgetasteten
Segmente des Objekts auf die Aufzeichnungsfläche 10 projiziert werden»
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Werden die vom Linsenstreifen 26 kommenden Lichtstrahlen unmittelbar
zur Bildung eines Bilds auf der Aufzeiohnungsflache herangezogen, so entsteht ein aufrechtstehendes, seitenvertauschtes
Bild gegenüber dem zu kopierenden Original. Da jedoch das auf der Aufzeichnungsfläche erzeugte elektrostatische
Ladungsbild direkt entwickelt und fixiert werden soll, muß das Bild vor einer Entladung der Aufzeichnungsfläche optisch umgekehrt werden. Dieses wird durch ein Daohprisma
30 erreicht, das zwischen der Aufzeichnungsfläche 10
und dem Linsenstreifen 26 angeordnet istο Das gleiche Ergebnis
kann auch durch Anordnung des Prismas ζ-·Β· zwischen dem
Linsenstreifen 22 und dem Objekt erzielt werden· Das Daeh~
prisma, das sich über die Länge der Linsenstreifen und damit
über die Breite der Aufzeichnungsfläche erstreckt, kehrt das
projizierte Bild um, so daß die Ladung auf der Aufzeichnungsfläche
in einer aufrechten, seitenrichtigen Wiedergabe des Objekts entladen wirdc
Die in Fig·2 gezeigte Ansicht des Prismas stellt die von
der Eingangsfläche 34 gebrochenen Lichtstrahlen dar, die dann erneut an der Ausgangsfläohe 36 des Prismas gebrochen werden,
wodurch die Lichtstrahlen, die vom Linsenstreifen 26 kommen
und auf die Aufzeichnungsfläche 10 wollen, umgekehrt werden. Die Verwendung eines Dachprismas ermöglicht einen ziemlich
geraden und direkten Strahlengang vom Objekt zur Aufzeichnungsfläche· Die Verwendung des Prismas, das in einer einzigen
Einheit brechende und reflektierende Flächen verbindet, erlaubt die genaue Umkehrung von Lichtbildern, ohne daß eine
Justierung der verschiedenen brechenden und reflektierenden
Flächen zueinander erforderlich ist·
Die auf diese Weise die Aufzeichnungsfläche treffenden Lichtstrahlen
bauen daher die ursprüngliche Ladung der Aufzeichnungsfläche in Form eines dem zu kopierenden Original ent*·
sprechenden Ladungsbilds ab. Eine Lochblende 40 und eine Ge-
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sichtsfeldblende 42 begrenzen die Intensität und Lichtmenge
des vom Objekt auf die Aufzeichnungsfläche projizierten Lichts, wodurch eine gleichmäßige Lichtstärkenverteilung
über der Aufzeichnungsfläche sichergestellt wird. Wie sofort zu ersehen ist, sind alle optischen Bauteile zu einer kompakten
Abbildungsoptik zusammengefaßt, die sich zu jedem Zeitpunkt während der Abbildung im Abbildungsbereich befinden.
Die verschiedenen optischen Bauelemente, einschließlich der Linsenstreifen, der Blenden und des Prismas, werden durch
Seitenplatten 44 gehalten, die sich wie die Linsenstreifen
und das Prisma über die gesamte Länge des zu kopierenden Sohriftstückes und über die Breite des Bands erstrecken, woduroh
sichergestellt ist, daß die gesamte Länge des Schriftstückes auf der Aufzeichnungsfläche abgebildet und aufgezeichnet
werden kann. Stirnplatten 48 tragen die Seitenplatten und optischen Elemente in ihrer richtigen Zuordnung zueinander,
so daß ein gegen Licht abgeschirmter Tunnel im Bereich vom Objektträger bis zur Aufzeichnungsfläche gebildet
wird. Lampen 50 und Reflektoren 51 werden in der Nähe des Objekts zu dessen Beleuchtung von den Stirnplatten 48
gehalten.
Die Stirnplatten 48 sind mit Hilfe eines G-ewindeblocks 58
zu ihrer Bewegung auf einer Führungsspindel 54 gehalten, so daß die Abbildungsoptik parallel zum festliegenden Objekt
und der sioh bewegenden Aufzeichnungsfläche sioh hin- und herbewegt. Die entgegengesetzte Stirnplatte trägt einen weiteren
Lagerblock, der auf einer gegenüber der Führungsspindel 54 parallelen Stange geführt ist. Auf diese Weise wird die
Entfernung zwischen der ersten Linsenleiste 22 und den Objekt während der Bewegung der Abbildungsoptik konstant gehalten·
Die Anordnung stellt außerdem sicher, daß auch der Abstand zwischen dem Prisma 30 und der Aufieiohnungsfläohe während
der Betriebsweise in ähnlicher Weise konstant gehalten wird»
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Der Objektträger und die Aufzeichnungsfläche können auch
in Form konzentrischer Kurven angeordnet sein, wobei dann
die Abbildungsoptik 20 in einer zu ihnen ebenfalls konzentrischen Bahn bewegt wirdo
Durch einen Motor 62 wird die Abbildungsoptik über die Führungsspindel
54 angetrieben. Die Drehung der Spindel bewirkt eine Längsverschiebung des mit der Stirnplatte 48 verbundenen
Gewindeblocks 58, wodurch die Abbildungsoptik 20 das zu kopierende
Schriftstück abtastet. Möglichst ist dabei ein Motor zu verwenden, der die Abbildungsoptik 20 mit einer vor-?
bestimmten Geschwindigkeit während der Abtastung bewegt und sie dann mit großer Geschwindigkeit in ihre Startstellung
zurückführt, .
Zum Betrieb der elektrofotografischen Kopiermaschine werden
die verschiedenen Behandlungsstationen einschließlich der Abbildungsoptik eingeschaltet. Die Aufnahmerolle 14 für das
lichtempfindliche Band wird durch einen Motor 64 angetrieben, um nacheinander Teile des Bands durch die verschiedenen Behandlungsstationen
in der gezeigten Pfeilriohtung mit konstanter Geschwindigkeit zu bewegen· Dadurch wird ein Teil des
Bands zur gleichmäßigen Aufladung unter das Aufladefcrotron
gebracht. Nach der Aufladung wird die Vorderkante dieses .
Bandteiles den Abbildungsbereich 18 unter der Abbildungaoptik
20 an der Eingangskante 68 erreichen· In diesem Augenblick
wird der Motor 64 eingeschaltet, um die Abbildungsoptik in der durch den Pfeil angegebenen Richtung des Bandvorschubs
zu bewegen· Dadurch wird nacheinander in einer ineinander
übergehenden Welse das zu kopierende Schriftstück abgetastet
und abgebildet· Die Abbildungeoptik bewegt sioh mit der halben
Geschwindigkeit des Bands, wodüroh das SohrlftetUok genauso
abgetastet wird, als wenn die Abbildung«optik 20 stillstände
und sich der Objektträger und die Aufzeichnungsfläche mit
gliioher, aber entgegengesetzt gerichteter Geschwindigkeit
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bewegen·
Nach dem Durohlauf der Abbildungsoptik durch den Abbildungsbereich 18 erreicht sie die Ausgangskante 70 des Abbildungsbereichs·
Der Motor 64 bringt dann die Abbildungsoptik in ihre Abtaststartstellung schnell zurück, damit diese eine
zweite Abtastung auf einen folgenden Teil der Aufzeichnungsfläche 10 abbilden kann. Selbstverständlich kann die Aufzeichnungsfläche
ein geschnittenes Blatt oder eine Reihe nacheinander zugeführter Blätter sein, die mit Abstand zueinander
von einer geeigneten Fördervorrichtung zugeführt werden. Die Maschine ist leicht so einzustellen, daß sie naoh
einem oder einer vorbestimmten Anzahl von Abtastzyklen angehalten werden kann, woduroh auch die Erzeugung von elektrostatischen
Ladungsbildern auf dem Band naoh einer bestimmten Anzahl gestoppt wird. Der mit einem Bild versehene Bereioh
des Bands wird entwickelt, wenn dieses an der Entwioklungsstation 0 vorbeibewegt wird, und anschließend in der Sohmelzfixierstation
D fixiert und schließlich als Rolle auf der Rolle 14 gespeichert.
In Fig.3 ist eine der in Fig.2 gezeigten Abbildungsoptik ähnliche
Optik dargestellt, bei der jedoch anstelle des in den Figuren 1 und 2 gezeigten Daohprismas ein k-förmiges Prisma
benutzt wird· Bei dieser Ausführungsform ist die Funktionsweise der elektrofotografischen Kopiermaschine die gleiche, da
auch die Funktionsweise der Abbildungsoptik annähernd gleioh
ist· Das k-förmige Prisma 74 weist eine Eingangaflache 76
zum Empfang der Lichtstrahlen vom Linsenstreifen 26 auf, an der eine Brechung der niohtaxialen Strahlen auftritt· Die
Lichtstrahlen werden dann Ton den Flächen 78, 80 und 82 reflektiert,
wonach die niohtaxialen Strahlen abermals gebroohen werden, wenn sie durch die Ausgangsfläehe 84 des Prismas
hindurohtreten. Auch hier bewirkt das gesamte Prisma eine
Umkehrung der projlzierten Lichtstrahlen, so daß auf der
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Aufzeichnungsfläche ein entwickelbarea und fixierbares aufrechtes
und seitenrichtiges Bild des zu kopierenden Schriftstücks entsteht·
Die Brechungseigenschaft der Prismen 30 und 74 bewirkt, daß
die Lichtstrahlen zwischen dem Schriftstück und dem Linsenstreifen 22 sowie dem Linsenstreifen 26 und der Aufzeichnungsfläche
10 einen unsymmetrischen Weg zurücklegen· Da der Li,nsenstreif en bei Fehlen eines Prismas oder eines strahlenbrechenden
optischen Elements mit gleichen Abständen zum Objekt und der Aufzeichnungsfläche angeordnet wäre, erfordert
die Anwesenheit des Prismas einen anderen Abstand zwischen dem Linsenstreifen und der durch, das Prisma abgetrennten
Ebene· Dieses rührt daher, daß die yom Prisma umgelenkten
Lichtstrahlen sich in einem anderen Medium ausbreiten· Diese unsymmetrische Anordnung kann zur Erreichung einer größeren
Freizügigkeit bei der Anordnung der optischen Elemente in Abbildungsoptiken ausgenutzt werden·
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Claims (2)
- Pat ent ansprücheOptisches Abbildungssystem mit einem Objektträger und einer neben diesem gehaltenen, parallel zum Objektträger bewegbaren lichtempfindlichen Aufzeichnungsfläche, zwischen denen ein Abbildungsbereich liegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abbildungsoptik (20) kurzer Brennweite in dem Abbildungsbereich (18) zwischen Objektträger (16) und Aufzeichnungsfläche (10) vorgesehen ist, die mehrere Linsenstreifen (22, 24, 26) und ein Strahlenumkehrelement (30, 74) mit mindestens einer Fläche (32, 76) aufweist, so daß vom Objektträger (16) zur Aufzeichnungsfläche (10) gehende Lichtstrahlen duroh Reflexion umkehrbar sind, und daß die Abbildungsoptik (20) parallel zur Aufzeichnungsfläche (10) mit deren halber Geschwindigkeit bewegbar ist·
- 2. Abbildungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlenumkehrelement (30, 74) ein zwischen den Linsenstreifen (22 oder 26) und Objektträger (16) oder Aufzeichnungsfläche (10) angeordnetes Prisma ist.3· Abbildungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma (30, 74) ein Dach-Prisma (30) ist·4· Abbildungssystem nach Anspruoh 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma (30, 74) ein k-förmiges Prisma (74) ist.5· Abbildungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4» daduroh gekennzeichnet, daß das Strahlenumkehrelement (30, 74) mindestens awei Licht brechende (32, 36) und mindestens eine reflektierende Fläche (34) aufweist·009842/1180Leerseite
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