DE2013848B - Koksaufnahmewagen - Google Patents
KoksaufnahmewagenInfo
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Description
des Löschturmes die untere Fortsetzung der Lade- der mittels der Stellvorrichtung 32 in die gestrichelt
fläche des Aufnahmewagens bildet, und der Innen- dargestellte senkrechte Stellung gebracht werden
raum des Löschturmes muß dabei mit dem Auf- kann, bei der die Haube oben offen ist. Der Dachnahmewagen
in eine Verbindung gebracht werden, abschluß kann natürlich auch in anderer Weise, z. B.
die einen rauch- und staubsicheren Abschluß ge- S durch seitlich aufrollbare Jalousien, bewirkt werden,
währleistet, Wenn man eine gleichmäßige Ablöschung Die der Ofenbatterie zugewandte Seitenwand der
des Koksbrandes erzielen will, so muß die Lager- Haube besteht aus einzelnen senkrechten Platten 33,
fläche für den Koksbrand während des Löschens hin- die so ausgebildet sind, daß sie dicht aneinander
reichend groß sein. Die Bodenfläche des Aufnahme- liegen und in herabhängendem Zustand einen rauchbehälters,
die in diesem Fall nicht als Löschwagen io dichten Abschluß miteinander bilden. Jede Platte 33
dient, kann dagegen erheblich kleiner sein, und der ist um eine waagerechte Achse 34 drehbar und kann
Koks kann hier zu größerer Höhe geschichtet wer- aus der senkrechten Stellung in die mit 33 a bezeichden.
Man kann also beispielsweise den Aufnahme- nete schräge Stellung ausgeschwenkt werden. Diese
wagen kürzer machen und beim Drücken des Kokses Schwenkung erfolgt durch einen Führungskörper 35,
seine Fahrgeschwindigkeit geringer halten; statt dessen 15 der oben an dem Gestell des Führungsgitters angekann
man auch bei gleicher Fahrgeschwindigkeit den ordnet und in F i g. 1 und 3 erkennbar ist.
Aufnahmewagen während des Drückens einmal hin- Beim Drücken eines Ofens wird zunächst das und herfahren. Führungsgitter vorgefahren und ebenso der Koks-Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungs- aufnahmewagen und durch Ausfahren der beiden beispiele für die Wirkungsweise des neuen Koksauf- 20 Teile 16 und 18 ein rauchdichter Abschluß hcrgcnahmewagens dargestellt: stellt. Der Auffangwagen steht jetzt mit seinem einen
Aufnahmewagen während des Drückens einmal hin- Beim Drücken eines Ofens wird zunächst das und herfahren. Führungsgitter vorgefahren und ebenso der Koks-Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungs- aufnahmewagen und durch Ausfahren der beiden beispiele für die Wirkungsweise des neuen Koksauf- 20 Teile 16 und 18 ein rauchdichter Abschluß hcrgcnahmewagens dargestellt: stellt. Der Auffangwagen steht jetzt mit seinem einen
F i g. 1 zeigt in einem senkrechten Schnitt durch Ende vor der Kammer, und die Endplatte 33 ist
die Mittelebene einer zu drückenden Ofenkammer hochgeschwenkt. Nunmehr beginnt das Ausdrücken,
den Ofenkopf, die Koksbühne, den Aufnahmewagen Sobald das Einfallen des Koksbrandes in den Auf-
und die Rampe zur Aufnahme des gelöschten Kokses; 25 nahmewagen beginnt, setzt sich dieser in Bewegung,
F i g. 2 zeigt den Aufnahmewagen allein, und zwar und zwar mit einer solchen Geschwindigkeit, daß die
in einer Ansicht von der Ofenbatterie aus; letzte Platte 33 etwa dann angehoben wird, wenn
F i g. 3 ist eine Grundrißdarstellung der Ofenköpfe, der Druckstempel der Ausdrückmaschine den letzten
des Kokskuchenführungsgitters und des Aufnahme- Teil des Koksbrandes in den Wagen drückt,
wagens, entsprechend der Darstellung der F i g. 1; 30 Der durch die Haube abgeschlossene Wagen, aus
F i g. 4 zeigt in einem der F i g. 1 entsprechenden dem der gebildete Rauch mittels des Desintegrators
Schnitt einen Koksaufnahmewagen mit einer auf einer 28 abgezogen wird, fährt nunmehr unter den Löschbesonderen
Bahn verfahrbaren Haube; turm. Das Dachteil 31 wird gelüftet und der Koks-
F i g. 5 zeigt in mehr schematischer Form Ofen- brand gelöscht.
kopf, Koksaufnahmewagen und einen neben dessen 35 Der gelöschte Koks wird dann, nachdem der Wa-
Bahn gelegenen Löschturm. gen aus dem Löschturm gefahren ist, durch Anheben
Mit 10 ist eine Ofenkammer bezeichnet, 11 sind des Gitters 22 auf die Koksrampe 36 entladen, von
die das Mauerwerk haltenden Ankerständer, 12 ist wo er auf das Förderband 37 abgezogen wird,
die Unterkellerung des Ofens, 13 ist die sogenannte Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 ist die im Ofenbühne, d. h. ein auf besonderen Stützen 14 40 übrigen ähnlich ausgebildete Haube mittels der Räder stehender Gang, auf dem die Türbedienungseinrich- 38 auf einer besonderen Schienenbahn 39 verfahrtung verfahrbar ist und über den das Drücken des Kok- bar, von denen die eine Schiene auf den Stützen 14, ses erfolgt. Auf diesem Gang ist mittels des Fahrgestells die andere auf den Stützen 40 liegt.
15 auch ein Kokskuchenführungsgitter verfahrbar. Die senkrechten Platten, die den Abschluß der das aus zwei aus- und einziehbaren Gitterteilen be- 45 Seitenwände der Haube nach der Ofenkammer bilden steht, von denen der eine Teil 16 einen gasdichten und um Achsen 34 einschwenkbar sind, sind in einem Abschluß mit dem die Ofenöffnung umgebenden oberen Abschnitt 33 ft und einen unteren Abschnitt Türrahmen 17 bildet, während der andere Teil 18 33 c unterteilt, die durch Gelenke 33 d verbunden einen gasdichten Abschluß mit dem nunmehr zu be- sind. Beim Einschwenken nehmen sie die in F i g. 4 schreibenden Koksaufnahmewagen bildet, der den 50 erkennbare Stellung ein, bei der der Koksbrand unGegenstand der Erfindung darstellt. gehindert einfahren kann.
die Unterkellerung des Ofens, 13 ist die sogenannte Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 ist die im Ofenbühne, d. h. ein auf besonderen Stützen 14 40 übrigen ähnlich ausgebildete Haube mittels der Räder stehender Gang, auf dem die Türbedienungseinrich- 38 auf einer besonderen Schienenbahn 39 verfahrtung verfahrbar ist und über den das Drücken des Kok- bar, von denen die eine Schiene auf den Stützen 14, ses erfolgt. Auf diesem Gang ist mittels des Fahrgestells die andere auf den Stützen 40 liegt.
15 auch ein Kokskuchenführungsgitter verfahrbar. Die senkrechten Platten, die den Abschluß der das aus zwei aus- und einziehbaren Gitterteilen be- 45 Seitenwände der Haube nach der Ofenkammer bilden steht, von denen der eine Teil 16 einen gasdichten und um Achsen 34 einschwenkbar sind, sind in einem Abschluß mit dem die Ofenöffnung umgebenden oberen Abschnitt 33 ft und einen unteren Abschnitt Türrahmen 17 bildet, während der andere Teil 18 33 c unterteilt, die durch Gelenke 33 d verbunden einen gasdichten Abschluß mit dem nunmehr zu be- sind. Beim Einschwenken nehmen sie die in F i g. 4 schreibenden Koksaufnahmewagen bildet, der den 50 erkennbare Stellung ein, bei der der Koksbrand unGegenstand der Erfindung darstellt. gehindert einfahren kann.
Sowohl bei der Ausführungsform nach F i g. 1 als Der Aufnahmewagen nach F i g. 4 hat noch die
auch bei der Ausführungsform nach F i g. 4 ist der Besonderheit, daß er einen schwenkbaren Boden hat.
Aufnahmewagen auf Schienen 20 mittels des Fahr- In der Stellung 21 α wird er mit dem Koksbrand be-
gestells 19 verfahrbar. 55 laden und auch unter dem Löschturm abgelöscht.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 hat der Auf- Nach dem Löschen wird der Boden in die Stellung
nahmewagen einen festen Schrägboden 21, an dessen 21 ft gebracht, wo das Abwerfen des gelöschten Kokunterer
Längsseite ein Gitter 22 vorgesehen ist, das ses auf die Löschrampe erfolgen kann,
z. B. mittels des Hubzylinders 23 angehoben werden Die Haube ist bei der Anordnung der Fi g. 4 wähkann. 60 rend des Löschvorganges von dem Aufnahmewagen
z. B. mittels des Hubzylinders 23 angehoben werden Die Haube ist bei der Anordnung der Fi g. 4 wähkann. 60 rend des Löschvorganges von dem Aufnahmewagen
Fest mit dem Wagen verbunden sind die rückwär- abgekuppelt, bleibt daher, nachdem die Verbindung
tige Seitenwand 24 und die vordere und hintere Seiten- gelöst ist, vor dem Einfahren des Koksaufnahmewand
25 und 26 der Haube. In die Seitenwand 26 wagens in den Löschturm vor demselben stehen,
mündet das Abzugrohr 27, das an einen Desinte- Bei der Anordnung nach F i g. 5 ist die im allgegrator 28 angeschlossen ist, der die abgesaugten 65 meinen in gleicher Weise ausgebildete Haube mit 41 Schwaden über die zur Schlußreinigung dienende bezeichnet, mit 42 die hier höher geschichtete Koks-Vorrichtung 29 in den Kamin 30 drückt. Die Haube ladung des Aufnahmewagens 43. Der Löschturm 44 ist oben abgeschlossen durch einen Dachkörper 31, hat eine schräge Aufnahmefläche 45 für den zu lö-
mündet das Abzugrohr 27, das an einen Desinte- Bei der Anordnung nach F i g. 5 ist die im allgegrator 28 angeschlossen ist, der die abgesaugten 65 meinen in gleicher Weise ausgebildete Haube mit 41 Schwaden über die zur Schlußreinigung dienende bezeichnet, mit 42 die hier höher geschichtete Koks-Vorrichtung 29 in den Kamin 30 drückt. Die Haube ladung des Aufnahmewagens 43. Der Löschturm 44 ist oben abgeschlossen durch einen Dachkörper 31, hat eine schräge Aufnahmefläche 45 für den zu lö-
Lenden Koksbrand. Der Koksbrand gelangt nach lwenken der Gitter 51 aus dem oberhalb des
schturmes eingefahrenen Aufnahmewagen 43 auf i Löschfläche 45 und wird mittels der Brausen 47
das Löschwasser, mit 48 das Band zum des gelöschten Kokses bezeichnet. 49 ist ei
zur Klärung des aus dem Sumpf 46 at Löschwassers. 50 ist ein Förderband zum
nmehr berieselt. Mit 46 ist das Sammelbecken für .5 des dabei aüiallenden Koksstaubes.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Koksaufnahmewagen, der längs einer Batte- 5 schluß bildet und in rauchdichte Verbindung mit dem
rie waagerechter Kammeröfen verfahrbar und von Kokskuchenführungsgitter zu bringen ist.
einer Haube mit Rauchgasabsaugung überdeckt Die Erfindung besteht darin, eine den ganzen
ist, die einen rauchdichten Abschluß bildet und Koksaufnahmewagen überdeckende Haube in solcher
in rauchdichte Verbindung mit dem Kokskuchen- Weise auszubilden, daß die der Ofenbatterie zugeführungsgitter
zu bringen ist, dadurch ge- ίο kehrte Seitenwand des Wagens in eine Reihe von
kennzeichnet, daß die der Ofenbatterie Platten aufgeteilt ist, wobei diese untereinander längs
zugekehrte Seitenwand der Haube in eine Reihe einer senkrechten Seitenkante rauchdicht abgeschlosvon
Platten (33) aufgeteilt ist. die untereinander sen sind. Am oberen Ende sind die einzelnen Platten
längs ihrer senkrechten Seitenkanten rauchdicht um waagerechte Achsen drehbar so aufgehängt, daß
abgeschlossen und am oberen Ende um waage- 15 sie nach innen eingeschwenkt werden können, Währechte
Achsen (34) nach innen einschwenkbar rend der Koksaufnahmewagen an dem zu drückenaufgehängt
sind, und daß an dem Kokskuchen- den Ofen entlangfährt, wird immer diejenige Platte
führungsgitter (16, 18) ein Lenkorgan (35) zum nach innen eingeschwenkt, vor der sich der zu
Verschwenken der vor dem Führungsgitter (16, drückende Kokskuchen befindet, während er sich
18) stehenden Platte (33) beim Verfahren des 20 durch das Kokskuchenführungsgitter bewegt. Das
Koksaufnahmewagens mit der Haube angebracht Kokskuchenführungsgitter ist dabei so ausgebildet,
ist. daß es während des Koksdrückens einen rauchdich-
2. Koksaufnahmewagen nach Anspruch 1, da- ten Abschluß zwischen der zu drückenden Ofenkamdurch
gekennzeichnet, daß das Dach (31) der mer und der Seitenwand des Aufnahmewagens bil-Haube
derart ausschwenkbar oder einziehbar aus- 35 det. Am Kokskuchenführungsgitter befindet sich ein
gebildet ist, daß beim Verfahren des Wagens Lenkorgan für die Platten, mittels dessen beim Verunter
den Löschturm die Koksladung für das fahren des Wagens die jeweils vor dem Führungs-Aufgeben
des Löschwassers freiliegt. gitter stehende Platte nach innen zu soweit ausge-
3. Koksaufnahmewagen nach Anspruch 1 und 2, schwenkt wird, daß der Kokskuchen auf die Ladedadurch
gekennzeichnet, daß die Haube in be- 30 fläche des Wagens absinken kann. Die Hubarbeit für
kannter Weise oberhalb der Bahn (20) des Auf- das Hochschwenken der Platten wird dabei durch
nahmewagens auf besonderen Gleisen (39) ver- die Kraft des parallel zur Batterie bewegten Auffahrbar
und mit dem Koksaufnahmewagen kup- nahmewagens geleistet.
pelbar ist. Die Haube, die mit einer solchen aus einzelnen
35 senkrechten Platten bestehenden Seitenwand ausgestattet ist, kann fest mit dem Aufnahmewagen verbunden
werden. Es ist dann möglich, den Aufnahme-
wagen mit der Haube unter den Löschturm zu fahren,
wobei das Dach der Haube derart ausschwenkbar 40 oder einziehbar ausgebildet ist, daß beim Verfahren
des Wagens unter den Löschturm die Koksladung für das Aufgeben des Löschwassers freiliegt.
Der zur Aufnahme des Koksbrandes dienende Bo-
Gegenstand der Erfindung ist ein längs einer Batte- den des Wagens kann dabei in bekannter Weise zwirie
waagerechter Kammerofen verfahrbarer Koks- 45 sehen einer ebenen oder wenig geneigten Stellung, in
aufnahmewagen, der mit einer rauchdicht abschlie- der das Beladen und Löschen stattfindet, und einer
ßenden Haube und mit einer Rauchgasabsaugung solchen Schräglage verschwenkbar sein, bei der nach
versehen ist. Anheben des in bekannter Weise an der tieferen
Es bestehen bereits eine Reihe von Einrichtungen, Längsseite des Wagens vorgesehenen Gitters ein Abum
die Umgebung von Kokereianlagen vor der 5° rutschen der Ladung erfolgt. In diesem Fall ist es
Rauch- und Staubentwicklung zu schützen, die bei möglich, beim Drücken des Kokses den Boden des
der Entleerung von waagerechten Verkokungsöfen Wagens etwa gleichmäßig mit dem Koksbrand zu bedurch
das Ausdrücken entsteht. Der auf 1000° C er- schichten und dadurch eine gleichmäßige Ablöschung
hitzte Koks fängt naturgemäß bei der Berührung mit des Kokses zu erreichen.
der Luft lebhaft zu brennen an, und die durch den 55 Die an dem Aufnahmewagen angebrachte Haubt
vorhandenen Auftrieb hochschlagenden Flammen kann oberhalb der Bahn des Aufnahmewagens au!
reißen feste Koksteilchen mit sich. besonderen Gleisen verfahrbar sein. Sie ist wahrem
Das Ziel der Erfindung geht dahin, derartige Staub- des Ausdrückvorganges mit dem Aufnahmewagei
und Rauchbelästigungen zu vermeiden, dabei aber gekuppelt und wird mit diesem bis vor den Lösch
bei der bewährten Bauart der Koksaufnahmewagen 60 turm gefahren. Hier findet die Entkuppelung stati
zu bleiben, bei der die Wagen während des Drückens und der Aufnahmewagen fährt ohne Haube unter dei
des Ofens längs der Batterie verfahren werden, so Löschturm.
daß sich die Koksladung in verhältnismäßig flacher Man kann den Koksaufnahmewagen mitsamt de
Schicht über die Länge des Wagens verteilt. Es kann fest damit verbundenen Haube an einen Löschtun
daneben der Wagen auch so ausgebildet sein, daß 65 fahren, der seinerseits einen Schrägboden hat, ai
eine möglichst gleichmäßige Ablöschung des Kokses den der heiße Koksbrand von dem Aufnahmewage
ermöglicht wird, die zu einem geringen Restwasser- aufgegeben wird. Der Aufnahmewagen muß dabei i
eehalt des abgelöschten Kokses führt. eine Stellung einfahrbar sein, bei der die Schrägfläcl
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