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DE1103887B - Auf der Koksseite entlang der Batterie verfahrbare Vorrichtung zum Ausziehen von Koks aus waagerechten Verkokungskammern - Google Patents

Auf der Koksseite entlang der Batterie verfahrbare Vorrichtung zum Ausziehen von Koks aus waagerechten Verkokungskammern

Info

Publication number
DE1103887B
DE1103887B DEK24061A DEK0024061A DE1103887B DE 1103887 B DE1103887 B DE 1103887B DE K24061 A DEK24061 A DE K24061A DE K0024061 A DEK0024061 A DE K0024061A DE 1103887 B DE1103887 B DE 1103887B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coke
battery
pull rod
leveling bar
extinguishing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK24061A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Malkomes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK24061A priority Critical patent/DE1103887B/de
Publication of DE1103887B publication Critical patent/DE1103887B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/04Pulling-out devices
    • C10B33/06Pulling-out devices for horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Auf der Koksseite entlang der Batterie vierfahrbare Vorrichtung zum Ausziehen von Koks aus waagerechten Verkokungskammern Die Erfindung bezieht sich auf eine auf der Koksseite entlang der Batterie vierfahrbare Vorrichtung zum Ausziehen von Koks aus waagerechten Verkokungskammern in einen auf der gleichen Batterieseite vierfahrbaren Löschwagen, wobei der Zugstange ein der Kammerhöhe entsprechender, den Kokskuchen auf seiner ganzen Höhe erfassender Kopf zugeordnet ist.
  • Bei Koksofenbatterien mit waagerechten Verkokungskammern zur Erzeugung von Gas und Koks wird der Koks mittels einer auf der sogenannten Maschinenseite der Ofenbatterie vierfahrbaren Ausdrückmaschine aus der Ofenkammer nach der gegenüberliegenden sogenannten Koksseite ausgedrückt. Der Koks wird dabei über eine auf der Begehbühne der Koksseite der Ofenbatterie vierfahrbare Kokskuchenüberleitvorrichtung in einen entlang der Ofenbatterie vierfahrbaren Löschwagen gedrückt, mittels dessen der Koks nach Ablöschen unter einem Löschturm auf eine schräge Ausdampframpe gebracht wird. Die auf der Maschinenseite der Koksofenbatterie vierfahrbare Ausdrückinaschine hat infolge der für das Ausdrücken des Kokses aus der etwa 10 bis 12 m langen Ofenkammer benötigten Druckstange eine entsprechend große Ausdehnung zur Führung und zum Antrieb dieser Druckstange. Für diese Koksausdrückmaschine ist daher ein Platzbedarf von der Außenkante der Ofenkammer bis zum Ende der ausgefahrenen Druckstange von etwa 20 m und mehr und eine Spurweite der Laufräder von etwa 8 bis 10 m erforderlich.
  • Es kommt vor, daß beispielsweise infolge vorhandener Gebäude oder bestehender Einrichtungen der Platzbedarf für die Unterbringung einer Koksofenbatterie sehr beschränkt ist. Durch die Erfindung wird nun eine Lösung geschaffen, um den für die Unterbringung der eigentlichen Koksausdrückmaschine benötigten Raum ganz erheblich einzuschränken bzw. den Platz hierfür auf der bisherigen Maschinenseite vollständig für andere Zwecke frei zu machen, ohne jedoch auf das eigentliche Ausschieben des gesamten Kokskuchens über eine ÜUberleitvorrichtung in einen Löschwagen zu verzichten.
  • Es ist bereits bekannt, an Stelle der üblichen Koksausdrückmaschinen auf der Koksseite eine Vorrichtung zum Entfernen von Koks aus den waagerechten Verkokungskammern anzuordnen, die aus einer auf der Koksseite vierfahrbaren, ein Kratzband tragenden Einrichtung besteht. Hierbei ist das Kratzband heb-und senkbar und in die Ofenkammer bis zum anderen Ende derselben einfahrbar angeordnet. Das Ausbringen des Kokses aus der Ofenkammer mittels einer derartigen bekannten Einrichtung ist jedoch sehr zeitraubend und verursacht eine unerwünschte Zerkleinerung des Kokses. Die bekannte Einrichtung ist daher auch lediglich für das Ausbringen eines Kokses gedacht, der infolge Verkokung treibender, nicht oder schlecht backender Kohle sich gegen die Ofenkammern anlegt und praktisch nicht aus der Ofenkammer mittels der üblichen Ausdrückmaschine ausgedrückt werden kann.
  • Es ist ferner bekannt, den in Retorten niedriger Höhe erzeugten Koks mittels einer an einer Stange gelenkig angebrachten feststellbaren Klappe auszuziehen, wobei die Stange mit der waagerecht umgelegten Klappe durch den freien Raum oberhalb der Koksmasse eingebracht wird.
  • Bei Verkokungskammern, die heute eine Höhe von über 4 m aufweisen, ist ein Einschwenken des Kopfes für den auszuziehenden Koks praktisch nicht möglich.
  • Die Erfindung sieht nun vor, die Vorrichtung zum Ausziehen von Koks so auszubilden, daß der Kopf von einem besonderen entlang der der Koksseite gegenüberliegenden Batterieseite vierfahrbaren Gestell zu tragen und mit der als Zugstange ausgebildeten Planierstange zu kuppeln ist.
  • Durch die Verbindung des Kopfes mit der Zugstange durch eine Kupplung wird erreicht, daß die Zugstange beim Durchschieben durch die Ofenkammer von der Belastung des schweren Kopfes frei ist, so daß nicht die Gefahr eines Aufliegens der Zugstange auf das Ende des Kokskuchens und ein Abbrechen desselben besteht. Ein weiterer erheblicher Vorteil ist die Ersparnis einer besonderen Zugstange infolge Verwendung der Planierstange als Zugstange. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das den Druckkopf tragende Fahrgestell mit der Türhebevorrichtung verbunden.
  • Ferner ist gemäß der Erfindung die Kokskuchenführungseinrichtung mit der Koksausziehvorrichtung verbunden, mit der ebenfalls auch die Türhebevorrichtung dieser Batterieseite verbunden sein kann.
  • Die Anordnung der Koksatisziehvorrichtung auf der ILoksseite ermöglicht ferner die Einsparung von Bedienungspersonal. Beispielsweise kann der Kokslöschwagen in an sich bekannter Weise durch Fernsteuerung verfahren werden derart, daß die Fernsteuerung von dem Bedienungsstand der Koksausziehvorrichtung aus vorgenommen wird, von dein aus das langsame Verfahren des Löschwagens während des Kolzsausziehens überwacht werden kann. Auf diese Weise kann gleichzeitig mit Beendigung des Koksausschiebens der die Koksausziehvorrichtung bedienende Bedienungsmann nach Beendigung des Ausziehvor-Banges durch Drücken eines Knopfes das Verfahren des Löschwagens zum Kokslöschturm veranlassen, unter welchem eine beim Einfahren betätigte Halteeinrichtung das Ablöschen des Kokses veranlaßt und durch Zeitrelais wieder abstellt.
  • 'Iit der gemäß der Erfindung ausgebildeten und angeordneten Einrichtung zum Ausziehen des Kokses kann ferner die Sicherheitsvorrichtung erspart werden, die häufig zwecks Kontrolle der gleichen Stellung der Koksausdrückmaschine auf der Maschinenseite und des Kokskuchenführungs- und Löschwagens auf der Koksseite vorgesehen wird und einen mehr oder weniger verwickelten Aufbau und erheblichen Kostenaufwand erfordert.
  • Um jedoch eine Sicherheit dafür zu schaffen, daß bei etwa nicht geöffneter Tür der zu entleerenden Ofenkammer auf der der Koksseite gegenüberliegenden Batterieseite beim Durchschieben der Ausziehstange durch die Ofenkammer diese nicht gegen die Tür stößt, sieht die Erfindung ferner vor, die Türen auf dieser Batterieseite mit einer selbstschließenden Klappe zu versehen, die beispielsweise durch Schräglage infolge ihres Eigengewichtes oder durch zusätzliche Gewichtsbelastung oder durch Federdruck in der geschlossenen Dichtungsstellung gehalten wird und sich beim Durchschieben der Zugstange öffnet, wenn die Tür versehentlich nicht abgehoben worden ist.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist, die Antriebszahnstange der Zugstange seitlich anzuordnen, um die Zähne von Koksteilchen frei zu halten.
  • Lein trotz der Entlastung der Zugstange von dein Kopf beim Einführen in die Kammer die Gefahr eines Durchbiegens der Zugstange zti vermeiden, kann diese schließlich gemäß der Erfindung an ihrem Ende mit seitlichen Kufen versehen sein, mit denen sie auf Vorsprüngen oder Einbuchtungen der Kammerwände geführt wird. wie dieses bei Planierstangen zum Einebnen der Kohlenfüllung der Ofenkammer bekannt ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung, die einen senkrechten Ouerschnitt durch eine Koksofenbatterie darstellt, beispielsweise veranschaulicht.
  • Bei der Darstellung der Ofenbatterie ist angenommen, daß die durch die Füllöcher 1 der Ofendecke 2 mittels eines nicht dargestellten Füllwagens in die Ofenkammer 3 eingefüllte Kohle verkokt ist und dieser so gebildete Kokskuchen aus der Ofenkammer herausgezogen werden soll. Zu diesem Zweck ist auf der mit 4 bezeichneten Koksseite eine Koksausziehmaschine 5 mittels Laufrädern 6 auf Gleisen 7 entlang der Ofenbatterie vierfahrbar angeordnet. Die Koksausziehmaschine ist portalartig ausgebildet und überbrückt einen entlang der Ofenbatterie verfahrbaren Kokslöschwagen 8 mit Schrägboden 9, sowie eine im Zuge des Schrägbodens 9 liegende ortsfest angeordnete Koksrampe 10 und einen an diese sich anschließenden Kanal 11 mit einem Transportband 12.
  • Auf der Koksausziehmaschine 5 ist auf Rollen 13 eine gleichzeitig nach dem jedesmaligen Füllen einer Ofenkammer als Planierstange dienende Zugstange 14 gelagert. Die Zugstange ist seitlich mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Zahnstange versehen, die mittels eines in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Antriebs verschiebbar gelagert ist. In der Zeichnung ist die Zugstange 14 in durch den Gassammelraum 15 der Ofenkammer 3 gefahrenem Zustand dargestellt.
  • Mit der Koksausziehmaschine 5 ist eine aus zwei senkrechten Wänden bestehende Kokskuchenführungseinrichtung 16 verbunden, die bzw. deren Boden 17 an den Ankerständern 18 vorbei an die Ofenkammer herangefahren werden kann, um ein sicheres überleiten des Kokskuchens zu gewährleisten.
  • Auf der mit 4a bezeichneten Ofenbatterieseite ist ein Fahrgestell 19 mittels Laufrädern 20 auf Gleisen 21 der Begehbühne 22 vierfahrbar angeordnet, die vorzugsweise mit der in der Zeichnung nicht dargestellten Türabhebevorrichtung verbunden ist und einen zum Ausschieben des Kokskuchens erforderlichen Druckkopf 23 trägt. Der Druckkopf 23 ist in Führungsleisten 24 des Fahrgestells 19 mittels Nuten verschiebbar gelagert. Vor dem Einschieben der Zugstange 14 in den Gassammelraum 15 der Ofenkammer 3 wird das Fahrgestell 19 so vor die Ofenkammer gebracht, daß das obere Ende des Druckkopfes, das entweder gabelförmig ausgebildet ist, oder in eine gabelförmige Aussparung des Endes der Zugstange 5 paßt, so mit der Zugstange in Eingriff gelangt, daß der Druckkopf mit der Zugstange gekuppelt und von dieser getragen wird. Um eine gewisse Versteifung des Druckkopfes zu erzielen, ist vorzugsweise an dem Druckkopf ein bei 25 schwenkbar gelagerter Hebel 26 angeordnet, der mit Zapfen in eine Aussparung 27 des Endes der Zugstange 14 einzuschwenken ist. Der Druckkopf 23 hat unten eine Stützrolle 28, die sich beim Zurückziehen der Zugstange 5 auf die Ofenkaminersohle 29 auflegt.
  • Beim Zurückziehen der Zugstange 5 zieht diese den Koks über die Kokskuchenführungseinrichtung 16 auf der Koksseite in den Löschwagen 8, der dabei in üblicher Weise langsam entlang der Ofenbatterie verfahren wird, so daß der Koks sich in möglichst gleichmäßiger Schicht auf den Schrägboden 9 auflegt. Die Bedienung der Koksausziehmaschine 5 erfolgt von einem Bedienungsstand 30 aus, von dein aus auch bei Vorhandensein einer Fernsteuerungseinrichtung für das Verfahren des Löschwagens 8 der Löschwagen dirigiert wird. Der Löschwagen 8 wird dann zu dem in der Zeichnung nicht dargestellten Löschturin gefahren, wo der Koks abgelöscht und nach Ablöschen auf die Koksrampe 10 befördert und von dieser auf das Transportband 12 abgelassen wird.
  • Nach Einbringen des Kokskuchens in den Löschwagen wird der Druckkopf 23 sogleich wieder durch die Ofenkammer auf das Fahrgestell 26 zuriickgeschoben und nach Entkupplung die Zugstange 14 wieder aus der Ofenkammer herausgezogen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Auf der Koksseite entlang der Batterie vierfahrbare Vorrichtung zum Ausziehen von Koks aus waagerechten Verkokungskammern in einen auf der gleichen Batterieseite verfahrbaren Löschwagen, wobei der Zugstange ein der Kammerhöhe entsprechender, den Kokskuchen auf seiner ganzen Höhe erfassender Kopf zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (23) von einem besonderen entlang der der Koksseite (4) gegenüberliegenden Batterieseite (4a) verfahrbaren Gestell (19) zu tragen und mit der als Zugstange ausgebildeten Planierstange (14) zu kuppeln ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Druckkopf tragende Fahrgestell (19) mit der Türabhebevorrichtung verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer an sich bekannten Fernsteuereinrichtung für das Verfahren des Löschwagens, die von der Koksausziehmaschine aus zu bedienen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der der Koksseite gegenüberliegenden Batterieseite (4a) angeordneten Türen im Bereiche des Gassammelraumes (15) mit selbstschließenden Klappen versehen sind, die bei nicht geöffneter Tür den Durchgang der Planierstange (14) freigeben.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebszahnstange auf einer oder beiden Seiten der Planierstange (14) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Planierstange (14) mit seitlichen Gleitkufen versehen ist, die in an sich bekannter Weise auf Vorsprüngen oder Einbuchtungen der Kammerwände abgestützt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 807 091, 215 934.
DEK24061A 1954-11-13 1954-11-13 Auf der Koksseite entlang der Batterie verfahrbare Vorrichtung zum Ausziehen von Koks aus waagerechten Verkokungskammern Pending DE1103887B (de)

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DE1148523B (de) 1961-11-25 1963-05-16 Didier Werke Ag Koksausziehvorrichtung
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DE807091C (de) * 1948-10-02 1951-06-25 Koppers Gmbh Heinrich Vorrichtung zum Entfernen von Koks aus waagerechten Verkokungskammeroefen

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