DE2013785A1 - Anordnung zur Auslösung einer Verriegelung, die nur bei Übereinstimmung bestimmter Voraussetzungen eintritt - Google Patents
Anordnung zur Auslösung einer Verriegelung, die nur bei Übereinstimmung bestimmter Voraussetzungen eintrittInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B49/00—Electric permutation locks; Circuits therefor ; Mechanical aspects of electronic locks; Mechanical keys therefor
- E05B49/002—Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks
- E05B49/006—Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks actuating opto-electronic devices
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Description
- Betreffs Anordnung zur Auslösung einer Verriegelung die nur bei Übereinstimmung bestimmter Vor.aussetzungen eintritt.
- Eine Anordnung von mehr als einer aus aer Digital-Elektronik bekannter zusammengesetzter logischer Bausteinkette(NAND- und NOR-GATTER), die zur Verschlüsselung der Auslösung einer Verriegerlung dient.
- Die einfachste Art der Verschlüsselung'ist gegeben, wenn eine Anzahl von Signalen in der vorgesehenen Reihenfolge eine Auslosevorrichtung erreichen. Die Verschlüsselung kann entweder durch zeitliche oder räumlich differenzierte Anordnung der Schaltvoraussetzungen erfolgen, (Abb.1) Zum Beispiel beim Einführen eines Schlüssels. Die von einer oder mehreren Lichtquellen austretenden Strählen treffen nur dann auf die Xichtempfänger, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, daß die Stellen, Lichtquelle- Dürchbruch- oder Spiegel-Empfänger fluchten (Bild a). Dabei k*nn aber auch, die von den Lichtquellßen stammenden Strahlen über Um wegleitungen mit aen Empfängern zum fluchten gebracht werden(Bild b).
- Dabei ist es nicht erforderlich, daß die gleiche räumliche Anordnung einzuhalten ist, vielmehr kann durch eine Umgruppierung eins weitere Verschlüsselung eingebaut werden.
- Ordnet man die Durchbrüche hintereinander an (Bild e), so wird der Empfänger in einer bestlmm-ten Reihenfolge von dem Lichtstrahl getrof= fen. Der erste Lichtimpuls wird über das NAND-GATTER dem 1.Flip-Flop (FF) zugeführt und schaltet dieses um. Der nächste Impuls gelangt über das zweite Gatter auf das folgende FF, das den Hubmagneten betätigt und die Sperre aufhebt. Für jeden Lichtimpuls ist ein Gatter und ein FF vorgesehen. Ein Schließkontakt, der zweckmäßig beim Herausziehen des Schlüssels oder Herstellung eines Kontakten das den Hubmagneten betätigende FF umschaltet, verriegelt damit die Tür. Um das unbefugte Auslösen der Zuhaltevorrichtung zu erschweren, können zwischen Lichtquelle und Empfänger Filter mit einer bestimmten Lichtdurchlässigkeit vorgesehen werden. So kann die in Abb.1, Bild b) gezeigte Lichtumwegleitung ein bestimmten Lichtspektrum durchlassen. Stimmen die bei en Spektralzahlen der Lichtwerte überein, wird der Empfänger ansprechen. Die Anlage verbraucht im vorriegelten Zustand keinem Strom, dieser wird zum Beispiel erst mit dem Einführen des Schlüssels angelegt. Eine base oder Vertiefung (Abb. 5 p) dient der Auslösung dieser Bereitschaft und Öffnen. Durch eien Profilgebung des Schlüssels (Abb.5) wird auch damit eine weitere Voraussetzung der Codierung gegeben. Ein Schuber (Abb. 5 r) schützt die eigentliche Maske von Verschmutzung oder Beschädigung.
- Der Stromverbrauch der Anlage richtet sich nach der Zahl der Lichtquellen und verwendeten Hubmagneten. Es ist ohne weiteres möglich, mehrere Hubmagneten zur Verriegelung einer Tür anzuordnen, die parallel oder hintereinander geschaltet werden können.
- Auch kann an Stelle der Hubmagneten ein Relais verwendet werden, das eine Anzahl von Verriegelungsvorrichtungen steuert. Ein Tyristor, den das FF ansteuert, hat den Vorteil der geringsten Verlustleistung.
- Der zur Einführung der Maske vorgesehene Schlitz (Abb. 4 m) kann entweder auf dem schwenkbaren Teil oder in Türrahmen (Abb. 2) angebracht werden. So ist es auch nicht ausgeschlossen, die elektronische Anordnung, so wie sie Gegenstand der Erfindung ist, an einer von der Tür entfernten Stelle unterzubringen. Gespeist wird die Anlage, die nur beim Öffnen mit Strom versorgt werden muß, vom Netz oder aus einem Akkumulator, der keiner besonderen Wartung bedarf und automatisch nachgeladen werden kann. Um zu verhindern, daß durch das Vorsagen der Stromversorgung das Öffnen der Tür nicht oder mit großen Verlusten erfolgen kann, muß man von außen an einem nicht auffälligen Ort die nötige Betriebsspannung einführen, wobei die eingebaute Quelle abgeschaltet wird (Abb. 2 d).
- Das Netzteil (Abb. 2 f) mit dem Kabel (Abb. 2 g) kann aber auch in das die Elektronik beinhaltende Gerät aufgenommen werden. Dieses Gerät wird an einer von außen zugänglichen Stelle eingebaut und nur den Kaskenschlitz wird anauffällig sichtbar.
- Zum leichteren Öffnen kann ein Griff oder eine der üblichen Klinken benützt werden. Im letzteren Fall wird es für eine uneingeweihte Person schwer erkennbar sein, daß die für nur auf besondere Art zu öffnen ist.
- Der Schlüssel, der die Maske enthält, wird in den Schlitz eingeführt; fluchten die Lichtquellen (Abb. 3) mit den Durchbrüchen h und k, erhalten die dahinterliegenden Empfängen licht. Es kann sich dabei um Fotozellen, Fotowiderstände oder Halbleiter-Fotozellen hendeln. Durch das Loch am Hande des Schlüssels, der aus Metall oder Kunststoff bestehen kann, kann ein Schlüsselring eingeführt werden. Wird der Schlüssel so ausgeführt, daß keine scharfen Kanten vorhanden sind, was ohne weiteres durchführbar ist, werden Taschen und Etuis geschont.
- Als besonderer Vorteil ist noch zu beschreiben, daß eine Vielzahl von Kombinationen der lichtpunktanordnung möglich ist. Sie verhindert ein ungefugtes Öffnen einer Tür von z.B. schnungen, Zimmern, Panzerschränken, Tresoren etc..
Claims (5)
1.) Anordnung mehrer Voraussetzungen, deren Zusammentreffen in einer
vorgewählten Reihenfolge oder Raumenteilund in Verbindung mit logischen Verknüpfungen
eine Verriegelung aufhebt.
Dabei ist eine Maske, wie beschrieben, mit einer Anzahl von
Durchbrüchen
- die erste Voraussetzung, die erfüllt werden muß - um Lichtstrahlen an Empfänger
zu bringen, die diese Information über eins logische Verknüpfung leiten, die entscheidet,
ob alle Bedingungen erfüllt sind und die Freigabe der Verriegelung erfolgen kann.
Ein oder mehrere Hubmagnete geben die Verriegelung einer Tür oder eines Verschlusses
frei, wobei diese direkt oder Uber ein Relais oder über einen Tyristor, Triac oder
gleichwertige Halbleiter erfolgt.
2.) Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß an Stelle
einer Maske ein rundes oder mehrkantiges Formstück verwendet wird, das durch versetzt
angeordnete Spiegel das Licht in einer bestimmten Reihenfolge, z.B. beim Drehen
in einem genau passenden Lager an die Empfänger leitet.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
einem flachen Formstück Vertiefungen eingepresst oder ausgefräßt sind, die imstande
sind, die in einen Winkel einfallenden Lichtstrahlen auf die Empfänger zurückzuwerfen.
4.) Anordnung nach Anspruch 1.), jedoch dadurch gekennzeichnet, daß
die Lichtquellen auf dem wie ein Schlüssek einzuführendes Formstück untergebracht
sind, die durch geeignete Kontakte oder durch eine mitgeführte Batterie ihren Betriebsstrom
erhalten.
5.) Anordnung nach Anspruch 1.), 2), 3) oder 4) dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere oder in gemischter Weise verwendeten Verschlüsselungen in Verbindung
mit einer Erweiterung der Logik angewandt werden.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013785 DE2013785A1 (de) | 1970-03-23 | 1970-03-23 | Anordnung zur Auslösung einer Verriegelung, die nur bei Übereinstimmung bestimmter Voraussetzungen eintritt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013785 DE2013785A1 (de) | 1970-03-23 | 1970-03-23 | Anordnung zur Auslösung einer Verriegelung, die nur bei Übereinstimmung bestimmter Voraussetzungen eintritt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2013785A1 true DE2013785A1 (de) | 1971-11-04 |
Family
ID=5765952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702013785 Pending DE2013785A1 (de) | 1970-03-23 | 1970-03-23 | Anordnung zur Auslösung einer Verriegelung, die nur bei Übereinstimmung bestimmter Voraussetzungen eintritt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2013785A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2815462A1 (de) * | 1978-04-10 | 1979-10-11 | Control Commerce Ag | Zentralschloss fuer elektronische datenverarbeitungsanlagen |
| WO1983003697A1 (fr) * | 1982-04-10 | 1983-10-27 | Siegbert Pietschmann | Dispositif de commande a ondes lumineuses |
| DE4000643A1 (de) * | 1989-10-20 | 1991-04-25 | Fliether Karl Gmbh & Co | Tuerschloss, insbesondere einsteckschloss |
| US7056108B2 (en) * | 2001-11-15 | 2006-06-06 | Leybold Vakuum Gmbh | Cooled screw-type vacuum pump |
-
1970
- 1970-03-23 DE DE19702013785 patent/DE2013785A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2815462A1 (de) * | 1978-04-10 | 1979-10-11 | Control Commerce Ag | Zentralschloss fuer elektronische datenverarbeitungsanlagen |
| WO1983003697A1 (fr) * | 1982-04-10 | 1983-10-27 | Siegbert Pietschmann | Dispositif de commande a ondes lumineuses |
| DE4000643A1 (de) * | 1989-10-20 | 1991-04-25 | Fliether Karl Gmbh & Co | Tuerschloss, insbesondere einsteckschloss |
| DE4000643B4 (de) * | 1989-10-20 | 2004-04-29 | Karl Fliether Gmbh & Co. Kg | Türschloß, insbesondere Einsteckschloß |
| US7056108B2 (en) * | 2001-11-15 | 2006-06-06 | Leybold Vakuum Gmbh | Cooled screw-type vacuum pump |
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