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DE2815462A1 - Zentralschloss fuer elektronische datenverarbeitungsanlagen - Google Patents

Zentralschloss fuer elektronische datenverarbeitungsanlagen

Info

Publication number
DE2815462A1
DE2815462A1 DE19782815462 DE2815462A DE2815462A1 DE 2815462 A1 DE2815462 A1 DE 2815462A1 DE 19782815462 DE19782815462 DE 19782815462 DE 2815462 A DE2815462 A DE 2815462A DE 2815462 A1 DE2815462 A1 DE 2815462A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
light
lock body
lock
central lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782815462
Other languages
English (en)
Other versions
DE2815462C2 (de
Inventor
Andreas Baba
Hans Fischer
Peter Gruenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONTROL COMMERCE AG
Original Assignee
CONTROL COMMERCE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CONTROL COMMERCE AG filed Critical CONTROL COMMERCE AG
Priority to DE19782815462 priority Critical patent/DE2815462C2/de
Publication of DE2815462A1 publication Critical patent/DE2815462A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2815462C2 publication Critical patent/DE2815462C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B49/00Electric permutation locks; Circuits therefor ; Mechanical aspects of electronic locks; Mechanical keys therefor
    • E05B49/002Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks
    • E05B49/006Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks actuating opto-electronic devices

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Zentralschloß für elektronische Datenverarbeitungsanlagen
  • Zentr alschloß für elektronische D atenve r arbeitungs anlagen Die Erfindung betrifft ein Zentralschloß für elektronische Datenverarbeitungsanlagen wie Registrierkassen, Buchungsmaschinen sowie für Bediener - und Benutzungsidentifikationssysteme, bestehend aus einem Schloßkörper mit mehreren Schlüsseln, die jeweils einem bestimmten Bediener zugeordnet sind.
  • In der DE-OS 23 40 788 ist bereits ein Zentralschloß mit mehreren Schlüsseln beschrieben, bei dem Kennzeichen in Form von Löchern im Schlüssel durch Einrichtungen im Schloßkörper abgetastet werden. Nachteilig ist, daß die Kemizeichen im Schlüssel leicht gefälscht werden können, indem neue Kennzeichen am Schlüssel angebracht werden und vorhandene Kennzeichen am Schlüssel beseitigt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zentralschloß der gattungsgemäßen Art zu schaffen, das praktisch fälschungssicher ist.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch einen stiftförmigen Schlüssel mit einer nach einem Code gewählten Anzahl von n Lichtleitern, die im eingesetzten Zustand des Schlüssels in dem Schloßkörper eine optische Verbindung zwischen einer Lichtquelle des Schloßkörpers zu getrennt angeordneten Lichtempfängern herstellen, denen ein Codewert 20, 21 2n - 1 zugeordnet ist.
  • Zweckmäßig ist es, im Schloßkörper zwei Gruppen von n Lichtempfängern vorzusehen, wobei der ersten Gruppe der Lichtempfänger im Schlüssel jedem vorhandenen Codewert 20, 21 ..... 2n - 1 ein Lichtleiter und der zweiten Gruppe der Lichtempfänger im Schlüssel jedem nicht vorhandenen Codewert 2°, 2¹ ..... 2n -¹ (Komplement) ein Lichtleiter zugeordnet ist.
  • Die Variationsmöglichkeiten des Einsatzes und die Anzahl der unterschiedlichen Schlüsselkombinationen erhöhen sich entsprechend, wenn Schloßkörper und Schlüssel zwei Abteilungen mit je zwei Gruppen von Lichtempfängern bzw. Lichtleitern aufweisen. Zur Unterscheidung der 2. Abteilung der Lichtempfänger bzw.
  • Lichtleiter gegenüber der 1. Abteilung weist die 2. Abteilung eine Zusatzmarkierung in Form eines Zusatzlichtleiters im Schlüssel und jede Abteilung der Lichtempfänger einen Zusatzlichtempfänger auf.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigen: Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Schloßkörpers und eines Schlüssels und Figur 2 Schloßkörper und Schlüssel in aufgeschnittener bzw. auseinandergezogener Darstellung Der Schlüssel 1 besteht aus einem Stift mit rechteckigem Querschnitt, dessen Griffteil 2 gegenüber dem langen Schaft 3 etwas verstärkt ausgebildet ist. Das Kopfende weist an der Ober- und Unterseite je eine Rastnut 5 und 6 auf, die zur Arretierung des Schlüssels 1 im eingesetzten Zustand im Schloßkörper 7 dienen. Hierzu ist in einer Aussparung 8 des Schloßkörpers 7 eine Rastfeder 10 gelagert, die in die Rastnut 6 oder 5 eingreift je nachdem, wie der Schlüssel 1 in den Schloßkörper 7 eingeführt wird. Da der Schlüssel symmetrisch ausgebildet ist, braucht beim Einführen des Schlüssels nicht auf die Lage des Schlüssels geachtet zu werden, was die Handhabung stark erleichtert.
  • Im langen Schaft 3 des Schlüssels 1 sind Lichtleiter 11 und 12 in zwei Ebenen (Abteilungen) angeordnet. In der unteren Ebene 12 sind 4 Lichtleiter und in der oberen Ebene 5 Lichtleiter vorgesehen, die L-förmig gebogen sind. Da, wie aus der Figur 2 ersichtlich ist, in der unteren Ebene 8 Plätze und in der oberen Ebene 9 mögliche Plätze für Lichtleiter vorgesehen sind, sind noch 4 optisch nicht leitende Stäbe angeordnet. In der oberhalb des Schlüssels 1 in Figur 2 auseinandergezogenen Darstellung sind die Plätze für die Lichtleiter und die nichtleitenden Stäbe der unteren Ebene mit den Buchstaben a bis h gekennzeichnet. Den Plätzen der ersten Gruppe a bis d ist ein Codewert 20 bis 23 und den Plätzen der zweiten Gruppe e bis h das Komplement der Codewerte der Plätze a bis d zugeordnet. Im dargestellten Beispiel ist von den Plätzen der ersten Gruppe a bis d nur der Platz b mit einem Lichtleiter und dementsprechend sind komplementär von den Plätzen der zweiten Gruppe e bis h die Plätze e, g und h mit Lichtleitern besetzt, und an den Plätzen a, c, d und f befinden sich optisch nichtleitende Stäbe. Es ist verständlich, daß sich auf diese Weise, bei vier Plätzen je Gruppe die Binärzahlen von 0 bis 15 darstellen lassen, d. h. es lassen sich 16 verschiedene Schlüssel kennzeichnen. Durch die Anordnung der Lichtleiter in zwei Abteilungen (untere und obere Ebene) ergeben sich insgesamt 256 unterschiedliche Möglichkeiten für die Codierung der Schlüssel. In der oberen Ebene ist ein zusätzlicher Lichtleiter 13 vorgesehen, der zur Kennzeichnung dieser Ebene dient, da der Schlüssel 1 auch um 1800 gewendet in den Schloßkörper 7 eingeführt werden kann.
  • An der Rückseite des Schloßkörpers 7 ist eine Lichtquelle 15 so angeordnet, daß die Stirnseite des Schlüssels 1, an der die Stirnflächen der Lichtleiter 11 und 12 beider Ebenen mit den optisch nichtleitenden Stäben dicht neben- und übereinander anliegen, durch die Lichtquelle 15 gleichmäßig beleuchtet wird.
  • In den Seitenflächen des Schloßkörpers 7 sind je 9 Fototransistoren 16 und 17 eingesetzt, die im eingeführten Zustand des Schlüssels 1 genau auf die 8 bzw. 9 Plätze für die Lichtleiter bzw. optisch nichtleitenden Stäbe ausgerichtet sind.
  • Die beiden der Lichtquelle 15 am nächsten liegenden Fototransistoren 18 und 19, die auf den zusätzlichen Lichtleiter 13 des Schlüssels 1 ausgerichtet sind, ermitteln die Lage des Schlüssels 1 im Schloßkörper mittels einer logischen Schaltung, um die abgefithlten Ergebnisse der beiden Lichtleiterabteilungen 11 und 12 dem richtigen Stellenwert des Codewortes zuzuordnen.
  • Nach Einsetzen des Schlüssels 1 in den Schloßkörper 7 erfolgt in der an die Fototransistoren 16 bis 19 angeschlossenen logischen Schaltung sogleich eine Prüfung, ob die in der ersten Gruppe a bis d jeder Abteilung abgefühlten Codewerte durch die Komplementwerte der zweiten Gruppe e bis h bestätigt werden, sowie eine Abkühlung durch die Fototransistoren 18 und 19, um die Lage des Schlüssels festzustellen (Lichtleiter 13), damit der Stellenwert der Codeworte der beiden Ebenen richtig eingeordnet werden kann. Betrügerische Manipulationen an den Schlüsseln 1 sind mit dieser Sicherheitseinrichtung ausgeschlossen, da bei äußerlicher Abdeckung eines der Lichtleiter gleichzeitig ein optisch nichtleitender Stab der anderen Gruppe durch einen Lichtleiter ersetzt werden müßte, das ist aber praktisch nicht möglich, Eine weitere Sicherung kann noch dadurch erreicht werden, wenn der Schlüssel zumindest an seiner Stirnseite und seinen Seitenflächen aus einem infrarot durchlässigem Kunststoff besteht.
  • Der beschriebene Schlüssel ist in jeder Gruppe mit n = 4 Lichtstäben versehen. Wenn mit n = 5 jede Gruppe mit 5 Lichtstäben ausgerüstet wird, lassen sich mit einer Abteilung 32 unterschiedliche Schlüssel herstellen und mit 2 Abteilungen ergäben sich dann 1024 Kombinationsmöglichkeiten. Selbstverständlich kann für n auch jede andere Zahl angesetzt werden, wenn die zu lösenden Aufgaben es erfordern.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Zentralschloß für elektronische Datenverarbeitungsanlagen wie Registrierkassen, Buchungsmaschinen sowie für Bediener- und Benutzungsidentifizierungs Systeme bestehend aus einem Schloßkörper mit mehreren Schlüsseln die jeweils einem bestimmten Bediener zugeordnet sind, g e k e n n z e ich n e t du r c h einen stiftförmigen Schlüssel (1) mit einer nach einem Code gewählten Anzahl von n Lichtleitern (11, 12), die im eingesetzten Zustand des Schlüssels (1) in den Schloßkörper (7) eine optische Verbindung zwischen einer Lichtquelle (15) des Schloßkörpers (7) zu getrennt angeordneten Lichtempfängern (16 bis 19) herstellen, denen ein Codewert 20, 21 ..... 2n - 1 zugeordnet ist.
  2. 2. Zentralschloß nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß im Schloßkörper (7) zwei Gruppen von n Lichtempfängern (16, 17), vorgesehen sind, wobei der ersten Gruppe der Lichtempfänger im Schlüssel jedem vorhandenen Codewert 20, 21 ..... 2n - 1 ein Lichtleiter (a bis d) und der zweiten Gruppe der Lichtempfänger (e bis h) im Schlüssel jedem nicht vorhandenen Codewert 2°, 2¹ ..... 2n - ¹ (Komplement) ein Lichtleiter zugeordnet ist.
  3. 3. Zentralschloß nach den Anbprixchen 1 und 2, d a du r.c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß Schloßkörper (7) und Schlüssel (1) zwei Abteilungen mit je 2 Gruppen von Lichtempfängern (16, 17) bzw. Lichtleitern (11, 12) aufweisen.
  4. 4. Zentralschloß nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der zweiten Abteilung der Lichtempfänger bzw. Lichtleiter eine Zusatzmarkierung in Form eines Zusatzlichtleiters (13) im Schlüssel (1) und zur Identifizierung jede Abteilung der Lichtempfänger einen Zusatzlichtempfänger (18, 19) aufweist.
DE19782815462 1978-04-10 1978-04-10 Anordnung zum unterschiedlichen Betätigen von Schließ- und/oder sonstigen Auswerteeinrichtungen durch optische Signale Expired DE2815462C2 (de)

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Publications (2)

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DE2815462A1 true DE2815462A1 (de) 1979-10-11
DE2815462C2 DE2815462C2 (de) 1981-09-24

Family

ID=6036612

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DE19782815462 Expired DE2815462C2 (de) 1978-04-10 1978-04-10 Anordnung zum unterschiedlichen Betätigen von Schließ- und/oder sonstigen Auswerteeinrichtungen durch optische Signale

Country Status (1)

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DE (1) DE2815462C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0351183A3 (en) * 1988-07-11 1990-12-05 Kokusan Kinzoku Kogyo Kabushiki Kaisha Optical theft deterrent system

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DE2054497A1 (de) * 1969-11-05 1971-05-19 Hemdad Hasiach Ltd Schloß mit elektrischer Auslosung
DE2013785A1 (de) * 1970-03-23 1971-11-04 Hoftmann J Anordnung zur Auslösung einer Verriegelung, die nur bei Übereinstimmung bestimmter Voraussetzungen eintritt
DE2335830A1 (de) * 1972-07-13 1974-01-31 Intertech Inc Elektronische schliessvorrichtung

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Title
Elektro, 1975, 12, S. 62 und 63 *

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Also Published As

Publication number Publication date
DE2815462C2 (de) 1981-09-24

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