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DE2013751C3 - Einrichtung zum Bedienen von Fernsehrundfunkempfängern - Google Patents

Einrichtung zum Bedienen von Fernsehrundfunkempfängern

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Publication number
DE2013751C3
DE2013751C3 DE19702013751 DE2013751A DE2013751C3 DE 2013751 C3 DE2013751 C3 DE 2013751C3 DE 19702013751 DE19702013751 DE 19702013751 DE 2013751 A DE2013751 A DE 2013751A DE 2013751 C3 DE2013751 C3 DE 2013751C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjustment
operating device
setting
additional means
manual control
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702013751
Other languages
English (en)
Other versions
DE2013751B2 (de
DE2013751A1 (de
Inventor
Gottfried Dipl.-Ing. 2800 Bremen Hentschel
Original Assignee
Dewek Vereinigte Deutsche Electronic-Werke Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dewek Vereinigte Deutsche Electronic-Werke Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen filed Critical Dewek Vereinigte Deutsche Electronic-Werke Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen
Priority to DE19702013751 priority Critical patent/DE2013751C3/de
Publication of DE2013751A1 publication Critical patent/DE2013751A1/de
Publication of DE2013751B2 publication Critical patent/DE2013751B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2013751C3 publication Critical patent/DE2013751C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control

Landscapes

  • Details Of Television Systems (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bedienen von Femsehrundfunkempfängern gemäß dem Oberbegriff des Anspruches I.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß technisch etwas aufwendigere Nachrichtenempfangsgeräte dem Laien häufig Schwierigkeiten bei ihrer optimalen Einstellung machen. Insbesondere ist das bei Fernsehempfängern, und hier vor allem bei Farbfernsehempfängern der Fall. Das optimale Einstellen von Kontrast, Farbkontrast, Heiligkeit und Farbion, die alle in bestimmter Weise aufeinander abgestimmt sein müssen, ist für den ungeübten Laien zweifellos nicht ganz einfach, zumal ihm auch die Erfahrung fehlt, zu beurteilen, ob eventuell ein nicht ganz befriedigendes Bild auf eine nicht ganz richtige Einstellung des Gerätes zurückzuführen ist oder auf ein fehlerhaftes und nicht ganz farbrichtig vom Sender ausgestrahltes Bild.
Vielfach werden dann später auch die beim Aufstellen des Empfängers vom Fachmann optimal eingestellten Bedienungshandhaben versehentlich oder auch aus Unkenntnis verstellt, so daß als Folge davon dann der Kontrast des Bildes zu schwach oder zu stark ist oder die Helligkeit nicht mehr stimmt oder der ursprünglich richtig eingestellte Farbton durch eine falsche Nachstellung verzerrt ist. Die einzige Bedieriungshitndhabc, deren Einstellung dem Laien erfahrungsgemäß keine Schwierigkeiten macht, ist der Lautstärkeregler.
Eine Einrichtung der eingangs gerannten Art ist aus der DE-OS 19 28 846 bekannt. Die Mittel zur llandregelung enthalten für jeden Bild- oder Tonparamclcr einen Breitbandregler, der vom Benutzer von Hand verstellbar ist, und einen Festwertregler, welcher auf einen vorprogrammierten Mittelwert des betreffenden Parameters eingestellt ist. Die zusätzlichen Mittel zur Schnelleinstellung bestehen aus jeweils einem Umschalter für jedes Reglerpaar, bei dessen Betätigung eine Umschaltung, vom jeweils eingestellten aktuellen Wert des Breitbandreglers auf den Mittelwert des Fcstwertreglers erfolgt. Der Benutzer, welcher bei der Suche nach individuell optimalen Werten erfolglos bleibt und zu einer mehr oder weniger störenden Fehleinstellung der Breitbandregler gelangt, kann bei dieser bekannten Bedienungseinrichtung eine Umschaltung von den Breitbandreglern auf die Festwertregler vornehmen, um die fehleingestellten Werte mit den vorprogrammierten Werten zu vergleichen. Nachteilig ist es dabei, daß die Breitbandregler bei Umschalten auf die Festwertregler die vom Benutzer erzeugte Fehleinstellung beibehalten, so daß der Benutzer nach einer solchen Einblendung der vorprogrammierten Werte keine neue Feineinstellung von günstigen Ausgangswerten, nämlich den vorprogrammierten Werten ausgehend beginnen kann. Die Suche nach individuellen optimalen Werten geht daher bei der bekannten Bedienungseinrichtung stets nachteiligerweise von der jeweiligen aktuellen Fehleinstellung der verschiedenen Brcitbandregler
•aus. Wegen der Vielzahl der einstellbaren Informationen oder Parameter, die bezüglich ihrer Wirkung auf den Benutzer auch noch korreliert sein können, und wegen der jeweils unterschiedlichen Ausgangswerte der Breitbandregler ist daher die Auffindung einer individuellen optimalen Feinabstimmung beschwerlich und zeitaufwendig und wird durch die mittels des Umschalters mögliche Einblendung der vorprogrammierten Werte nic'rt wesentlich erleichtert.
Aus der DE-AS 12 84 493 ist eine Bedienungseinrichtung mit Handeinstellmitteln zum Einstellen der Empfangsfrequenz eines Rundfunkempfängers bekannt, bei der zusätzliche Mittel zur Schnelleinstellung der Empfangsfrequenz auf vorprogrammierte (-bare) Festwerte, nämlich die Sendefrequenzen verschiedener Rundfunksender, vorgesehen sind. Die Empfangsfrequenz soll wahlweise schnell auf die Sendefrequenz eines ausgewählten Rundfunksenders eingestellt werden können. Zu diesem Zweck ist für jede Sendefrequenz ein Schnelleinstellmittel vorhanden. AJIe Schnelleinstellmittel wirken einzeih auf das Harideinsteürnittei ein, und bei Betätigung eines ausgewählten SchinsUeinstellmittels wird nur eine einzige, nämlich dis "jeweils betreffende ausgewählte Sendefrequenz schnell eingestellt. .·■
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine Einrichtung der eingangs genannten Art derart|weiterzubilden, daß die Mittel zur Handregelung der am Empfangerausgang erscheinenden Informationen, nämlich Helligkeit, Kontrast, Farbkontrast, Klang, Farbton usw., im Bedarfsfall schnell und gemeinsam auf früher.einmal ermittelte optimale Mittelwerte während des Betriebs und beim Ein- und Ausschalten zurückgeführt und dabei die vor Betätigung der zusätzlichen Mijttel vorhandenen Einzelwerte gelöscht werden. ;i
Diese Aufgabe wird erfindungsgernäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs gelöst. ;j
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß das betreffende Gerät in einfacher Weise auf vorprogrammierte oder vorprogrammierbare Mittelwerte schnell einstellbar ist und daß der Benutzer nach jeder Schnelleinstellung sofort eine- neue, von den "vorprogrammierten (-baren) Mittelwerten ausgehende individuelle Feinabstimmung auf von den Mittelwerten abweichende Werte vornehmen kann, was bei Farbfernsehempfängern erwünscht ist, bei denen eine Vielzahl von. Parametern in Abhängigkeit von den individuellen EmprangsverhältnisseE und den individuellem Benutzerwünschen feinabzustimmen ist. Dadurch, iÖaß bei jeder Schnelleinstellung die bisherige Einstellung gelöscht und die Mittel zur Handregelung gemeinsam auf die vorprogrammierten Mittelwerte zurückgesetzt werden, beginnt jede neue Feinabstimmung jeweils bei diesen vorprogrammierten Mittelwerten. Auch' starke Feineinstellungen werden bei Betätigung der zusätzlichen Mittel gelöscht, und der Benutzer weiß dann, daß er seine individuell gewünschte Feinabstimmung in geringer Umgebung dieser vorprogrammierten Mittelwerte zu suchen hat. Dadurch wird die Feinabstimmung auf individuell gewünschte optimale Werte außerordentlich erleichtert.
Eine zweckmäßige Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung besteht dann darin, daß die individuell und kontinuierlich einstellbaren Mittel zur Handrege,· lung sowie die zusätzlichen Mittel zur Schnelleinstellung zusammen im Rahmen eines gemeinsamen Bedienungsfeldcs am Gerät angeordnet sind. Durch die damit
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55 bewirkte Zusammenfassung aJler Einstellorgane, und zwar sowohl der individuell als auch derschnelleinstsl!- baren, wird eine Übersichtlichkeit erzielt, durch die die Bedienung von schwierig einzustellenden Geräten auch dem technischen Laien wesentlich erleichtert wird. Die erfindungsgemäße Bedienungseinrichtung kann selbstverständlich auch mit Vorteil für die durchweg schwierig einzustellenden HiFi-Steuergeräte verwendet werden.
Als eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind die Mittel zur Handregelung mit Einstellhandhaben in Form von Fingertriebscheiben verbunden, die über Rutschkupplungen mit Einstellmitteta, z.B. Potentiometern, in Stellverbindung stehen und die außerdem Steuergleitflächen oder -kulissen aufweisen, beispielsweise eine sogenannte Herzkurve, die mit einem zusätzlichen Mittel zur Schnelleinstellung in kraftschlüssige Antriebsverbindüng einstellbar sind. Dabei bestehen dann gemäß weiterer Erfindung die zusätzlichen Miitel zur Schnelleinstellung vorteuhaftsrweise aus eineni die Steuergleitflächen oder -kulissen betätigenden Hebel, vorzugsweise mit Tastrolle, der mit einem Schnelleinstellorgan, vorzugsweise einer Drucktaste, in Einstellverbindung steht
Durch die vorbeschriebene erfindungsgemäße Ausbildung der Mittel zur Handregelung und zusätzlichen Mittel zur Schnelleinstellung können bei einem Farbfernsehempfänger der Farbkontrast, ,der Farbton, die Helligkeit und der Bildkontrast zunächst von einem Fachmann individuell auf die richtigen Werte eingestellt werden. Dabei werden die betreffenden Mittel zur Handregelung, die eine Fingertriebscheibe oder auch ein Schieber sein können und das mit ihr verbundene Einstellmittel, z.B. ein Potentiometer, gegen die Reibungskraft der Rutschkupplung in die gewünschte Stel-, lung gedreht. Diese dann so vorprogrammierten Einstellwerte können durch die mit den Mitteln zyr Handregelung gekuppelten zusätzlichen Mittel zur Schnelleinstellung, beispielweise durch einfachen Tastendruck, jederzeit sofort wieder eingestellt werden. Durch die eingefügte Rutschkupplung können die Einstellwerte, z.B. für Helligkeit, Kontrast etc., jederzeit verändert werden, wenn es aus senderseitig bedingten oder auch aus Geschmacksgründen erforderlich oder erwünscht sein sollte.
Die zusätzlichen Mittel zur Schnelleinstellung können gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung entweder mit einer für alle gemeinsamen Drucktaste, gekuppelt sein. In diesem Zusammenhang besteht eine weitere zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darin, daß jeder in ?;' iiich bekannterWeise mit einem Kanaleinschaltorgan baulich kombinierten, vorzugsweise unter einer Deckeltaste angeordneten Abstimmeinrichtung jeweils eine zusammengehörende Gruppe von vorprogrammierteren, einzeln als auch gemeinsam mit einem Tastendruck bedienbaren Einstellmitteln zugeordnet ist, beispielsweise bei einem Farbfernsehempfänger für die Einstellung von Helligkeit, Kontrast, Farbton, Farbkontrast und eventuell auch die Tonblende.
Schließlich kann die ganze Bedienungseinrichtung noch automatisch ein- und ausschaltbar gemacht werden, indem gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes im Bedienungsfeld eine Zeituhr angeordnet ist, die dann in an sich bekannter Weise mit Schaltautomaten zum Ein-, Um- und Ausschalten des Gerätes zu voreinstellbaren Uhr-
zeiten in Einstellverbindung steht.
Es zeigt
Fig. 1 ein Ausfuhrungsbeispiel eines Bedienungsfeldes für eine erfindungsgemäße Einrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch auf Tastendruck schnelleinstellbare zusätzliche Mittel zur Schnelleinstellung,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Einstellorgan nach Fig. 2 mit Rutschkupplung und Potentiometer,
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer zusammengehörenden Gruppe von Mitteln zur Handregelung mit einer gemeinsamen Schnelleinstelltaste,
Fig. S die Gestaltung eines Bedienungsfeldes fur eine Bedienungseinrichtung mit zusammengehörenden Abstimm- und Einstelleinrichtungen.
Das in Fig. 1 beispielsweise dargestellte Bedienungs-TeId kann das eines Schwarz/Weiß-Fernsehempfängers, aber auch eines Farbfernsehempfängers sein. Da es schwieriger ist, das letztgenannte Gerät richtig einzustellen, so!! im folgenden dsver, ausgegangen werden, daß als erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eine Bedienungseinrichtung für einen Farbfernsehempfänger beschrieben wird. Eine erfindungsgemäße Bedienungseinrichtung kann selbstverständlich in ähnlicher Form auch für einen Hörrundfunkempfanger, insbesondere für ein HiFi-Steuergerät mit seinen vielen Klangeinstell- und Regelmitteln aufgebaut werden.
Das Bedienungsfeld 1 für einen Farbfernsehempfänger, wie es beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist, enthält in seinem rechten Teil die Sendereinschait- und Abstimmhandhaben, die hier in an sich bekannter Weise als Drucktasten 2 zum Sendereinschalten und als Drehknöpfe 3 zum Abstimmen des eigentlichen Senders ausgebildet sind. Der beim Abstimmen jeweils eingestellte Kanal ist dann an einer Skala 4 ablesbar. Die Einschalt- und Abstimmorgane 2 und 3 sind in bekannter Weise in einer muldenartigen Vertiefung angeordnet, die mittels einer Klappe 5 abdeckbar ist Diese Klappe 5 liegt im geschlossenen Zustand auf dem Kopf der Drucktaste 2 auf und ist dann noch so weit durchdrückbar, daß mit ihr die Drucktaste 2 betätigt werden kann. Solche Abstimmeinrichtungen, mit denen eine Anzahl fertig abgestimmter Sender vorprogrammiert und dann jeweils nur durch Druck auf eine der geschlossenen Klappen 5 schnelleingestellt werden können, sind bereits bekannt. 4S
Mit der Erfindung kommt jetzt eine Schnelleinstellmöglichkeit für vorprogrammierte Einstellwerte für die Bildhelligkeit, den Kontrast, den Farbton usw. dazu. Eine erfindungsgemäße Einrichtung hierfür ist beispielsweise im linken Teil des Bedienungsfeldes 1 angeordnet und if. Fig. 1 dargestellt. Dort sind Fingertriebscheiben 6 zum Einstellen von Bildhelligkeit und Kontrast sowie Farbton, Farbkontrast und beispielsweise noch der Klangfarbe angeordnet, die sowohl in bekannter Weise kontinuierlich als auch mit Hilfe von später noch zu beschreibenden Schnelleinstellorganen durch Drücken einer jeweils zugeordneten Drucktaste 7 auf einen vorprogrammierten Wert schnelleinstellbar sind. Die dargestellten Fingertriebscheiben 6 sind in einer muldenartigen Vertiefung angeordnet, die mit einem Deckel 8 abdeckbar ist Der Deckel 8 Hegt dann auf den Köpfen der Drucktasten 7 auf und ist über diese Schließstellung hinaus noch so weit hineindrückbar, daß mit ihm alle darunterliegenden Drucktasten 7 zugleich betätigt werden,
Damit sind dann alle vorprogrammierten Bild-Einstellwerte mit einem Handgriff zugleich technisch optimal einstellbar. Unter dieser Anordnung liegt hier die Ein- und Ausschalttaste 9 des Gerätes und daneben ist ein Schieberegler 10 angeordnet, der beispielsweise zum Einstellen der Lautstärke vorgesehen ist. Über der Schnelleinstelleinrichtung 6, 7, 8 ist ein Feld für eine Zifferanzeige 11 vorgesehen, mit der der jeweils eingeschaltete Sender angezeigt werden kann. Darüber ist hier außerdem noch das Ziffernanzeigcfeld 12 einer Zeituhr angeordnet, die über Ein- und Ausschaltautomatiken einen bestimmten Sender zu einer voreingestellten Uhrzeit ein- und ausschaltet oder auch von Sender zu Sender umschaltet.
In Fig. 2 und 3 ist in Schnitten ein Ausführungsbcispiel einer Schnelleinstelleinrichtung dargestellt. Die mit einem Potentiometer 13,14 in Einstellvcrbindung stehende Fingertriebscheibe 15 ist auf einer Achse 16 gelagert. Sie ist über eine Rutschkupplung, die hieraus einem Kupplungsbelag 17 und einer Andruckfeder 18 besteht, mit einer Steuergleitfläche, beim dargestellten AusfUhningsbeispie! mit einer sogenannten Herzkurve 19, gegeneinander verstellbar verbunden. Ein federbelasteter Hebel 20, der in einem Lager 21 schwenkbar gelagert ist, besitzt an seinem freien Ende eine Tastrollc 22, die auf der Rampe 19a des Herzkurvenstückes 19 abrollen kann, wenn durch Druck auf die Drucktaste 23 deren am Ende ihrer Schaltstange 23&bgr; angeordnete MiI-nehmergabel 13 b auf das Ende 20a des Hebels 20 drückt. Die Drucktaste 23 ragt genau wie die Fingertriebst heibe 15 mit einem gut greifbaren Teil aus der Gehäusewand 24 heraus. Zum Vorprogrammieren eines bestimmten, technisch oder auch geschmacklich optimalen Einstellwertes, beispielsweise der Bildhelligkeit, wird bei dem in Fig. 2 und J dargestellten Auslührungsbeispiel einer Einstelleinrichtung für einen Fernsehempfänger zunächst durch Drücken der Taste 23 und damit durch Druck der Tastrolle 22 auf die Rampe 19a des Herzkurvenstückes 19 die mit ihm über die Rutschkupplung 17. 18 verbundene Fingertriebscheibe so lange gedreht, bis die Tastrolle 22 in die Raststelle 19 b des Herzkurvenstückes 19 einrastet. Dann wird unter Festhalten der Drucktaste 23 und damit auch des Herzkurvenstückes 19 durch die Tastrolle 22 die Fingertriebscheibe 15 entgegen der Reibungskraft der Rutschkupplung 17,18 so lange gedreht, bis die gewünschte Einstellung optimal oder geschmacksgemäß erreicht ist. Nach dem Loslassen der Drucktaste 23 kann die Fingertriebscheibe 15 wieder frei in eine andere Stellung gedreht werden, ohne daß dabei das auf den technischen Optimalwert oder den geschmacklich gewünschten Wert eingestellte Herzkurvenstück 19 verstellt wird. Drückt man dann die Rückholtaste 23 wieder, so drückt die Tastrolle 22 auf die Rampe 19a des Herauarven-Stücks 19 und dreht diese sowie die mit ihm über die Rutschkupplung 17, ISi verbundene Fingertriebscheibe 15 mit dem Potentiometer 13,14 zurück in die vorprogrammierte technische Optimaleinstellung.
Die Rückstellung in die vorprogrammierte technische Optimaleinstellung kann auch ausgelöst werden durch einen mit einem Ein/Ausschalter 9 des Gerätes elektrisch verbundenen kleinen Elektromagneten 25, der mit dem Steilhebel 20 so verbunden ist, daß er den Hebel 20 anzieht, wenn er durch Betätigen des Ein/ Ausschalters 9 erregt wird.
Man kann jetzt, wie es in Fig. 4 gezeichnet ist, mehrere Einzeleinsteller 30, hier beispielsweise für Farbkontrast (FK), für Farbton (FT), für Bildkontrast (AT), für die Bildhelligkeit (H) und für die Tonblende (TB) nebeneinander!iegend zu einer Einstelleinheit 31 zusammenfassen und kann dann eine Großtaste 32 vor-
sehen, die über je eine Schaltstange 23a, d. h. hier insgesamt &Ggr;&uacgr;&eegr;&Ggr;Schaltstangen, mit den einzelnen Einstellern so verbunden ist, wie es aus F i g. 2 und 3 an einem Einzclstüek zu sehen ist. Dadurch ist es möglich, alle vorprogrammierten, technisch optimalen Einstellwerte Für das betreffende Gerät durch Druck auf nur eine Großtaste ^chnelleinstcllbar zu machen. Selbstverständlich kann man auch jedem Einsteller 30 eine einzelne Schnclleinstelltaste zuordnen und die ganze Einheit mit einer Klappe abdeckbar ausbilden, so wie. es in Fig. I dargestellt ist, wobei dann diese Klappe 8 auf den Köpfen der Einzeltasten aufliegt, so daß man durch Druck aurdic Klappe 8 (z.B. in Fig. DaIIe Einzeltasten 7 zugleich betätigen kann.
In Fig. S ist dann noch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bedienungseinrichtung dargestellt, bei der etwas mehr Aufwand zugunsten einer besonders komfortablen Schnelleinstellbarkeit getrieben wurde. Hier ist jeder Kanaleinstell- und Abstimmeinheit 40, die in bekannter Weise mittels einer großen Klappentaste bedient wird, eine schnelleinstellbare Mchrfach-Einstellcinheit 41 zugeordnet, so wie sie in Fig. 4 dargestellt und beschrieben worden ist. Es kann dann jeder Sender hinsichtlich der ihm eigenen Einstcllwertc, d. h. also ganz individuell, vorprogrammiert werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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Claims (9)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Bedienen von Fernsehrundfunkempfängern, mit Mittelazur Handregelung der s Amplitude mehrerer unterschiedlicher, vom Empfänger wiedergegebenen Informationen, nämlich Helligkeit, Kontrast, Farbkontrast, Klang, Farbton, die gemeinsam die gewünschte Bild- und Tonwiedergabe bestimmen und mit zusätzlichen Mitteln zum gemeinsamen Schnelleinstellen dieser unterschiedlichen Informationen auf vorprogrammierte (-bare) Mittelwerte,
dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Mittel auf die Mittel zur Handregelung zur \y Einwirkung gebracht sind und bei einer Schnelleinstellung die Mittel zur Handregelung mechanisch auf die vorprogrammierten (-baren) Mittelwerte rückstellen, und daß die zusätzlichen Mittel (20 bis 23) mit dem Ein/Ausschalter (9) des Fernsehrundfunkempfjljjgers zur Schnellrückstellung bei Betätigung des Ein/Ausschalters (9) verbünden sind.
2. Bedienungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Handregelung (z. B. 13 bis 19) Fingertriebscheiben(15) enthalten, die mit Rutschkupplungen (17,18) und mit Einstellmitteln, z. B. Potentiometern (13,14) in Stellverbindung stehein und die außerdem Steuergleitflächen oder -kulissen aufweisen, beispielsweise eine sogenannte Herzkurve (19), die mit den zusätzlichen Mitteln zur Handregelung (z.B. 20 bis 23) zur Schnelleinsieliiung in kraftschlüssige Antriebsverbindung einstellbar sind.
3. Bedienungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dp-.zusätzlichen Mittel (z.B. 20 bis 23) zur Schnelleinstellung aus einem die Sleuergleitflächen (19e) öder-kuüssen betätigenden Hebel (20) mit Tastrolle (22) bestehen, der mit einer Drucktaste (23) in Einstellverbindung steht.
4. Bedienungseinrichtung nach Anspruch 2 und 4i> 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere mit Einstellmitteln gekuppelte Fingertriebscheiben (30) mit ihren zusätzlichen Mittel (z. B. 20 bis 23) äur Schnelleinstellung nebeneinanderliegend angeordnet sind und daß alle mit einer ihnen gemeinsamen Drucktaste (32) in Einstellverbindung stehen.
5. Bedienungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder in an sich bekannter Weise mit einem Kanaleinschaltorgan baulich kombinierten, vorzugsweise unter einer Deckeltaste angeordneten Abstimmeinrichtung (40) jeweils eine zusammengehörende Gruppe (41) von vorprogrammierten, einzeln als auch gemeinsam bedienbaren Einstellmitteln zugeordnet ist.
6. Bedienungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Handregelung (z. B. 13 bis 19) und/oder die zusätzlichen Mittel (z.B. 20 bis 23) zur Schnelleinstellung durch eine dort angeordnete Klappe oder Deckel abdeckbar sind.
7. Bedienungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel als Gleitbahnregler ausgebildet sind.
8. Bedienungseinrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bcdienungsfeld (1) <>5 eine Zeiluhr (12) ungeordnet ist, die in an sich bekannter Weise mit Schnltautomatiken zum Hin-, Um- und Ausschalten des Gerätes zu voreingestell-
ten Uhrzeiten in Einstellverbindung steht.
9. Bedienungseinrichtung für elektrische Nachrichtengeräte nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die individuell und kontinuierlich einstellbaren Mittel zur Handregclung (z.B. 13 bis 19) sowie die zusätzlichen Mittel (z. B. 20 bis 23) zur Schnelleinstellung zusammen im Rahmen eines gemeinsamen Bedienungsfeldes (1) am Gerät angeordnet sind.
DE19702013751 1970-03-21 1970-03-21 Einrichtung zum Bedienen von Fernsehrundfunkempfängern Expired DE2013751C3 (de)

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DE2013751B2 DE2013751B2 (de) 1977-04-21
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Legal Events

Date Code Title Description
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8281 Inventor (new situation)

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