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DE2013289B1 - - Google Patents

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Publication number
DE2013289B1
DE2013289B1 DE19702013289D DE2013289DA DE2013289B1 DE 2013289 B1 DE2013289 B1 DE 2013289B1 DE 19702013289 D DE19702013289 D DE 19702013289D DE 2013289D A DE2013289D A DE 2013289DA DE 2013289 B1 DE2013289 B1 DE 2013289B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
floor
machine according
threshing
threshing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702013289D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Publication of DE2013289B1 publication Critical patent/DE2013289B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/44Grain cleaners; Grain separators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Dreschmaschine, ins- Antriebsvorrichtung in Schwingungen versetzbar ist,
besondere Mähdrescher, mit einem unterhalb des wird die Anordnung vorteilhafterweise so getroffen,
Dreschwerkes angeordneten Zuführboden, insbe- daß der Zuführboden um seine Anlenkstellen an den
sondere Staffelboden, zum Zuführen des ausge- hinteren Schwingen abklappbar ist. Die Abklappbar-
droschenen Gutes zu einer Reinigungsvorrichtung. 5 keit des Zuführbodens läßt sich dabei in einfacher
Bei Dreschmaschinen dieser Art, insbesondere bei Weise dadurch verwirklichen, daß man die gestell-
Mähdreschern, ist festzustellen, daß der Zuführboden seitigen Lager der vorderen Schwingen verstellbar
unter ungünstigen Arbeitsbedingungen leicht ver- ausbildet, wodurch diese Schwingen aus ihrer
schmutzt, was zu Verstopfungen führt und Beschä- Arbeitsstellung in eine Stellung bewegbar sind, in der
digungen zur Folge haben kann. Die Beseitigung der io ihre Stützwirkung für den Zuführungsboden aufge-
Verstopfungen und das Abreinigen der Zuführböden hoben wird.
ist bei den bekannten Dreschmaschinen häufig noch Durch die Abklappbarkeit des Zuführbodens um umständlich und zeitraubend, da die Zuführböden sein hinteres Ende wird gleichzeitig die Vorauserst nach teilweiser Demontage einiger Teile der Setzung dafür geschaffen, daß ein häufig über dem Maschine zugänglich werden. Zwar hat man bei 15 vorderen Ende des Zuführbodens liegender Steinfang einem bekannten Mähdrescher den Zuführboden schwenkbar so im Maschinengestell gelagert ist, daß durch eine stirnseitig vorgesehene Klappe zugänglich er bei abgeklapptem Zuführboden weit nach unten gemacht. Dadurch werden jedoch die Verhältnisse in eine zur Reinigung leicht zugängliche Stellung nicht wesentlich verbessert, da trotz der stirnseitigen geschwenkt werden kann. Hierdurch wird gleich-Zugänglichkeit der relativ geringe Abstand zwischen 20 zeitig die Zugänglichkeit zum Dreschwerk, insbeder Unterseite des Dreschwerkes und der Oberseite sondere auch zum Dreschkorb, wesentlich verbessert, des Zuführbodens dieser nur schwierig abzureinigen Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einer ist. Hinzu kommt, daß durch den vor dem Dresch- schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeikasten liegenden Schrägförderer, der das zu spiel näher erläutert, wobei nur die für das Verdreschende Gut dem Dreschwerk zuführt, das Ein- 25 ständnis der Erfindung wesentlichen Teile der führen eines Reinigungswerkzeuges in den Spalt Dreschmaschine wiedergegeben sind,
zwischen Zuführboden und Dreschwerk erschwert ist. Das aus Dreschtrommel 1 und Dreschkorb 2 be-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine stehende Dreschwerk wird mit dem auszudreschen-Dreschmaschine der eingangs näher bezeichneten Art den Gut durch eine Zuführeinrichtung in Form eines so weiterzubilden, daß der Zuführboden bequem und 30 Schrägförderers 3 gespeist, der im dargestellten Beischnell abgereinigt werden kann, ohne daß Teile der spiel zwischen einer ausgezogen wiedergegebenen Maschine demontiert werden müssen. Arbeitsstellung um eine-horizontale Achse 4 in eine
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- angehobene Stellung entsprechend dem Pfeil 26 verlöst, daß der Zuführboden nach unten abklappbar ist, schwenkt werden kann.
vorzugsweise um eine nahe dem Abgabeende des 35 Unterhalb des Dreschwerkes ist im geringen senk-
Zuführungsbodens liegende Querachse. Hierdurch rechten Abstand das vordere Ende eines Zuführbo-
kann zum Zwecke der Beseitigung von Verstop- dens insbesondere in Form eines Staffelbodens 5 an-
fungen, zum Abreinigen des Zuführbodens oder auch geordnet, dessen Abgabeende in einem vorbestimm-
zu dessen Ausbesserung der Zugangsspalt zwischen ten Abstand entsprechend dem Doppelpfeil 21 über
der Unterseite des Dreschwerkes und der Oberseite 40 einer Reinigungseinrichtung 27 liegt,
des Zuführbodens erheblich vergrößert werden, so Im dargestellten Beispiel besteht der Förderboden
daß der Zuführboden im abgeklappten Zustande aus einem Rahmen 5 α mit Bodenbelägen 6, die in
nicht nur über seine ganze Ausdehnung leicht über- den Rahmen 5 α einschiebbar sind. Der Rahmen ist
schaubar ist, sondern auch durch Einführen eines mit seinem Abgabeende mittels einer Querachseil
Reinigungswerkzeuges schnell und zuverlässig ge- 45 mit einer Antriebsschwinge 7 gelenkig verbunden, die
säubert werden kann. Auch das Auswechseln des bei 8 im Maschinengestell gelagert ist und über eine
Zuführbodens oder von Teilen desselben ist durch die Kurbel 9 von einem Kurbeltrieb 10 in Schwingungen
abklappbare Anordnung einfacher geworden, da ein versetzt werden kann. Im vorderen Bereich ist der
stirnseitiges Herausziehen aus der Maschine er- Rahmen 5 α über vordere Schwingen 12 schwingbar
leichtert wurde. 50 abgestützt, welche einerseits bei 14 am Rahmen an-
Bei Dreschmaschinen mit einer Zuführeinrichtung gelenkt und andererseits über ein Lager 13 im Ma-
zum Zuführen des Dreschgutes zu der Dreschvor- schinengestell gelagert sind. Selbstverständlich sind
richtung wird die Anordnung zweckmäßigerweise so beiderseits des Zuführbodens 5, Sa, 6 Schwingen 7
getroffen, daß der Zuführboden so weit abklappbar bzw. 12 angeordnet.
ist, daß seine Ebene in der abgeklappten Stellung die 55 Im dargestellten Beispiel sind die Lager 13 der bei-Ebene der Zuführungseinrichtung nicht oder erst in den vorderen Schwingen 12 zwischen zwei Stelluneinem Abstand von der Vorderkante des Förder- gen A und B einer gestellfesten Führung 18 verstellbodens schneidet, der größer als die Förderboden- bar, und zwar mittels eines Verstellhebels 15, der bei länge ist. Dadurch läßt sich die Einführung eines 16 im Maschinengestell schwenkbar gelagert ist, wo-Reinigungswerkzeuges wesentlich erleichtern. Zu- 60 bei der Hebel 15 an eine quer unter dem Zuführgleich wird dadurch, die Voraussetzung dafür ge- boden 5 verlaufende Betätigungswelle 17 angreifen schaffen, daß bei Zuführböden, die aus einem ab- kann, die zur synchronen Verstellung der Lager 13 klappbaren Rahmen und in diesem angeordnete Zu- der Schwingungen auf beiden Seiten des Zuführführbodenbelägen bestehen, die Beläge in der abge- bodens dient. Die Stellungen^ und B in der Fühklappten Stellung des Rahmens leicht nach vorne 65 rungsbahnl8 für die Lager 13 können durch entherausziehbar und auswechselbar sind. sprechende Raste 19 α und 19 b fixierbar sein.
Bei Dreschmaschinen, bei denen der Zuführboden Aus der Darstellung wird deutlich, daß bei Beweüber vordere und rückwärtige Schwingen über eine gen des Stellhebels 15 aus der Stellung A in die Stel-
lung B die vorderen Schwingen 12 in eine ihre Stützfunktion für den Zuführboden 5, 5 a, 6 verlierende Stellung gebracht werden, so daß der Zuführboden um seine hintere Anlenkstelle 11 nach unten abklappbar ist.
Man erkennt weiterhin aus der Zeichnung, daß durch das Abklappen des Zuführbodens der senkrechte Spalt zwischen Zuführboden 5 und Dreschwerk 1, 2 wesentlich vergrößert wird, so daß der Zuführboden über seine ganze Ausdehnung leicht überschaubar wird und leicht abgereinigt werden kann. Um das Einführen eines Abreinigungswerkzeuges zu erleichtern und das Herausnehmen der Bodenbeläge 6 aus dem Rahmen 5 α über die vordere Stirnseite des Rahmens zu ermöglichen, ist der Boden so weit abklappbar, daß seine durch den Pfeil 22 angedeutete Ebene die Ebene der Zuführungsemrichtung 3 nicht oder in einem weiten Abstand von der Vorderkante des Förderbodens schneidet. Um dieses Ziel leichter zu erreichen, kann die Zuführungseinrichtung um die Achse 4 in die strichpunktierte Stellung entsprechend dem Pfeil 26 hochgeschwenkt werden.
Im dargestellten Beispiel ist oberhalb der vorderen Kante des Zuführbodens nahe dem Dreschwerk ein as Steinfang 23 angeordnet. Dieser ist im dargestellten Beispiel bei 20 schwenkbar am Gestell gelagert, so daß er bei abgeklapptem Zuführboden entsprechend dem Pfeil 25 weit nach unten geschwenkt werden kann, wodurch der Steinfang leicht gereinigt werden kann und die Zugänglichkeit zum Dreschwerk wesentlich verbessert wird.
Unter dem Förderboden ist ein Gebläse 28 angeordnet, das der Reinigungseinrichtung 27 zugehört. Die Luft des Gebläses wird unter anderem durch den Spalt 21 zwischen dem Abgabeende des Zuführbodens und der Reinigungseinrichtung geblasen. Durch Verwendung eines schwingfähigen Staffelbodens wird gewährleistet, daß sich schon bei der Bewegung des ausgedroschenen Gutes über dem Staffelboden die Gutteilchen entsprechend ihres spezifischen Gewichts schichtweise anordnen, wobei die schwereren Teilchen unten und die leichteren Teilchen oben zu liegen kommen. Dabei ergibt sich mit Hilfe der Gebläseluft beim Herabfallen des Gutes vom Abgabeende des Zuführbodens auf die Reinigungseinrichtung eine besonders gute Reinigungswirkung, da die leichten Teilchen nicht mehr durch die Schicht der schwereren Teilchen hindurchgeblasen werden müssen. Ein solcher Staffelboden neigt aber so im erhöhten Maße zur Verschmutzung, so daß die besonders leichte und schnelle Abreinigungsmöglichkeit, die durch die neue Ausbildung geschaffen wird,
von ganz besonderer Bedeutung bei solchen Staffelböden ist.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Dreschmaschine, insbesondere Mähdrescher, mit einem unterhalb des Dreschwerkes angeordneten Zuführboden, insbesondere Staffelboden, zum Zuführen des ausgedroschenen Gutes zu einer Reinigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführboden (5) nach unten abklappbar ist, vorzugsweise um eine Querachse (11) nahe seinem Abgabeende.
2. Dreschmaschine nach Anspruch 1, bei dem der Zuführboden über vordere und rückwärtige Schwingen schwingbar aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführboden (5) um seine Anlenkstellen (11) an den hinteren Schwingen (7) abklappbar ist.
3. Dreschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abklappen des Zuführbodens (5) die gestellseitigen Lager (13) der vorderen Schwingen (12) verstellbar sind.
4. Dreschmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (13) der vorderen Schwingen (12) in der Arbeitsstellung und in der abgeklappten Stellung des Zuführbodens (5) jeweils arretierbar sind.
5. Dreschmaschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen am Maschinengestell schwenkbar angeordneten Verstellhebel (15), der mit den Lagern (13) der vorderen Schwingen (12) verbunden ist.
6. Dreschmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführboden aus einem abklappbaren Rahmen (5 a) und in der abgeklappten Stellung des Rahmens herausziehbaren Belägen, insbesondere Staffelbelägen (6), besteht.
7. Dreschmaschine nach Anspruch 1 bis 6 mit einer Zuführeinrichtung zum Zuführen des Dreschgutes zum Dreschwerk, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführboden (5) so weit abklappbar istr daß seine Ebene (22) in der abgeklappten Stellung die Ebene der Zuführungseinrichtung (3) nicht oder erst im weiten Abstand von der Vorderkante des Zuführbodens schneidet.
8. Dreschmaschine nach Anspruch 1 bis 7 mit über dem vorderen Ende des Zuführbodens angeordnetem Steinfang, dadurch gekennzeichnet, daß der Steinfang (23) bei abgeklapptem Zuführboden (5) in eine Entleerungsstellung weit nach unten schwenkbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19702013289D 1970-03-20 1970-03-20 Pending DE2013289B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2013289 1970-03-20

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Publication Number Publication Date
DE2013289B1 true DE2013289B1 (de) 1971-04-22

Family

ID=5765670

Family Applications (1)

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DE19702013289D Pending DE2013289B1 (de) 1970-03-20 1970-03-20

Country Status (4)

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BE (1) BE764547A (de)
DE (1) DE2013289B1 (de)
FR (1) FR2084796A5 (de)
GB (1) GB1295199A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4016878A1 (de) * 1990-05-25 1991-11-28 Claas Ohg Vorrichtung zur gleichmaessigen gutverteilung bei maehdreschern
EP0516893A1 (de) * 1991-06-04 1992-12-09 New Holland Belgium N.V. Zugang zur Dreschanlage eines Mähdreschers
BE1008195A3 (fr) * 1991-11-02 1996-02-13 Claas Ohg Entrainement a bielles pour plancher de preparation d'une moissonneuse-batteuse.

Families Citing this family (2)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1295199A (de) 1972-11-01
FR2084796A5 (de) 1971-12-17
BE764547A (fr) 1971-08-16

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