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DE10557C - Getreidereinigungs- und Sortirmaschine - Google Patents

Getreidereinigungs- und Sortirmaschine

Info

Publication number
DE10557C
DE10557C DENDAT10557D DE10557DA DE10557C DE 10557 C DE10557 C DE 10557C DE NDAT10557 D DENDAT10557 D DE NDAT10557D DE 10557D A DE10557D A DE 10557DA DE 10557 C DE10557 C DE 10557C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
box
seed
lever
sorting machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT10557D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. ECKMANN in Eichstädt (Bayern)
Publication of DE10557C publication Critical patent/DE10557C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/30Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/24Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1879.
Klasse 45.
LOUIS ECKMANN in EICHSTAEDT (Bayern). Getreide-Reiiiigungs- und Sortirmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. September 1879 ab.
Die Hauptbestandtheile dieser Reinigungsmaschine, Fig. ι bis 4, von deren Füfsen A die beiden vorderen durch zwei Schrauben s mit den Schultern y, Fig. 12, der jeweiligen Unterlage angepafst werden können, so dafs die Mühle immer feststehen mufs, sind die durch das Querholz B zusammengehaltenen Seitenwände C, der Treibmechanismus, der Rüttelkasten (Schuh) H, der aus den Wänden E, F und G und dem Boden O gebildete Trichter zum Einschütten des Getreides, die Trommel JD mit dem darin befindlichen Fächerrade, dann eine Reihe von Sieben, welche combinatorisch der jeweiligen Getreide - oder Samenart entsprechend eingesetzt werden, und deren eines O', Fig. 13, verschieden gelöchert ist.
Beim Gebrauche wird mittelst der Kurbel das Treibrad Q, Fig. 1, 2, 3 und 11, welches im Gegensatze zu anderen Mühlen auf derselben Seite wie jene angebracht ist, so dafs der Arbeiter leicht die Thätigkeit der Mühle und ihre Speisung übersehen kann, in Bewegung gesetzt. Auf der Innenseite dieses Rades befindet sich eine Reihe von Stiften R, Fig. 3 und 11, welche in der mit mehreren krummen Furchen versehenen eisernen Kammschiene Z, Fig. 11 a, laufen. Diese ist an dem an der Seite der Mühle drehbar befestigten Hebel T, Fig. ι und 2, so angebracht, dafs ihre Mitte in gleicher Höhe mit der des Treibrades steht. Die Länge und Biegung der Kammschienen ist so, dafs immer zwei Stifte des Rades in sie eingreifen, wodurch eine dauernde Bewegung gesichert ist. Die Schwingungsdauer des Hebels T richtet sich nach der Länge der Kammfurchen. Nahe am unteren Ende des Hebels befindet sich eine bogenförmige Reihe von Regulirlöchern, um den Stift U einzulassen. Dieser verbindet den Hebel T mit einem Querhebel V, welcher durch diese Verbindung ein an ihm durch einen Drehzapfen befestigtes, durch die ganze Mühle gehendes Querholz W, Fig. i, 2 und 4, eine horizontale, vor- und rückwärts gehende Bewegung machen läfst. Mittelst der erwähnten Regulirlöcher kann die Bewegung des Querholzes W und des mittelst der Klammer X und der Schraube Y darauf befestigten, also diese Bewegung mitmachenden Siebes c, Fig. i, 3 und 4, nach Bedarf gestärkt oder geschwächt werden.
Aufserdem greift das Treibrad Q in das bei h befestigte Zahnrad i, welches das Zahnrad η und dadurch das Fächerrad mit den Flügeln A' rotiren macht und die excentrisch angebrachte Stange j führt. Diese ist in einem Schenkel des Winkelhebels k, Fig. 1 bis 3, eingehakt, der bei k'1 drehbar befestigt ist, während der andere Schenkel durch eine Klammer /, Fig. 1 und 2, bei m mit dem Rüttelkasten -ff" verbunden ist. Wird das Treibrad Q gedreht, so dreht sich i und mit ihm excentrisch j, und infolge dieser Excentricität dreht sich der mit j verbundene Schenkel des Winkelhebels k, in horizontalem Sinne vor - und zurückgehend, welche Bewegung durch den anderen Schenkel desselben in eine seitliche verwandelt und als solche durch die Klammer / auf den Rüttelkasten übertragen wird. Der Winkelhebel k ist zu dem gleichen Zwecke wie der Hebel T mehrfach gebohrt.
Die bis hierher erzeugten Bewegungen sind nun eine seitliche (schüttelnde) des Rüttelkastens H, eine von vorn nach hinten gehende (stofsende) des Siebes c und eine rotirende des Fächerrades.
Die Befestigung des Rüttelkastens an den Seitenwänden C ist durch die Bänder / und die Bandcombination J hergestellt, welche ihn festhalten, ihm aber, da die Befestigung eine federnde ist, die schüttelnde seitliche Bewegung geben.
Einrichtung der Trommmel und des Fächerrades. Auf der Fächeraxe befindet sich in der Mitte der Trommel eine Abtheilungsscheibe 0, Fig. 4 und 7, welche so genau als es ihr freier Umlauf gestattet, in die Trommel pafst und den Zweck hat, den Luftstrom gleichmäfsig zu beiden Seiten und in der Mitte herzustellen; würde sie fehlen, so würde der Luftstrom in der Mitte am stärksten sein und von da nach beiden Seiten abnehmen. Diese Abtheilungsscheibe trägt, wie Fig. 4, 7 und 7 a zeigen, auf beiden Seiten die Fächerflügel A1 von hohler Form, welche kreuzförmig an der Abtheilungsscheibe angebracht sind, um die Kraft des Luftstromes zu erhöhen und ihn gleichheitlich zu vertheilen. Dadurch, dafs die Fächerflügel so an der Abtheilungsscheibe angebracht sind, bleibt die Oeffnung der Trommel frei, so dafs die Luft ungehindert eindringen kann. Das Eintreten der Luft in die Trommel erfolgt durch die beiden Fächer- oder Flügelthüren r, Fig. 1, 2 und ib. Diese bestehen
aus zwei Theilen, deren einer zwischen zwei eingeschnittenen Leisten festgehalten wird, aber darin vor- und zurückgeschoben werden kann, Während der andere in den ersteren eingehängt, durch ihn festgehalten ist und, da er kürzer ist als dieser, z\vischen den beiden Leisten sich gleichfalls bewegen kann. Mittelst dieser Construction wird der Gebrauch zweier getrennter Schieber für die grofse Oeffnung vermieden, während die Thüre, wenn man sie herauszieht, um die Oeffnung ganz frei zu lassen, nicht über den Rand des Fächerkastens oder der Mühle hervorragt und darum nicht so hinderlich ist, als ein einzelner grofser Schieber sein würde. An der unteren Biegung ρ der Trommel ist in zwei Angeln ein Brett q, Fig. 4, befestigt, durch dessen Auf- und Niederlassen man den Luftzug beliebig mehr auf die oberen oder unteren Siebe, die sich je nach Bedarf eben in der Mühle be-• finden, leiten kann.
Einrichtung des Rüttelkastens. Wie erwähnt, durch / und J federnd am Mühlgehäuse aufgehängt, enthält derselbe an den Innenseiten verschiedene Einschnitte K, Fig. 1 und 3, in welche die Siebvorrichtungen eingeschoben werden, eine Spange, welche seine Wände zusammenhalt, combinatorisch verschiebbare eiserne Siebstützen e, Fig. 3, 4 und 8, und Eisenklötze d, Fig. 4 und 8, an welche die Siebrahmen bei Vorwärtsbewegung mit ihren Schultern α stofsen. Diese Klötze haben Fugen, die die Untertheile der Siebe tragen, während ihre Obertheile von den gefugten stellbaren Siebstützen e getragen werden, welche in die Mühle eingefügt und mit länglichen Oeffnungen versehen sind, durch die nach der Aufsenseite der Mühle Bolzen gehen. Diese sind daselbst bei /, Fig. 4 und 8, angeschraubt, wodurch die Siebstützen höher oder niedriger befestigt werden können. Durch den starken Stofs und die gute Befestigung der Siebe mittelst der Klammer X wird ein plötzliches Stillstehen und Schwingen verursacht, wodurch das Material schneller über die Siebe läuft, ihre Verstopfung gehindert und die vollkommene Sortirung erleichtert werden soll. Die Rückseite der Siebstützen ist mit Spitzen versehen, damit sie nicht gleiten.
Erklärung der Siebe und ihrer Bestimmung. Soll geputzt werden, so wird das Getreide in den Trichter geschüttet und fallt aus diesem durch die von dem schiefen Boden O, Fig. 4, und der verschiebbaren Wand G, Fig. 1, 2, 3 und 4, gebildete Ritze auf das oberste Sieb, auf welchem die gröfseren Bestandteile liegen bleiben, wogegen die kleineren auf ein zweites durchfallen, von welchem diesmal die gröberen Theile abrollen, um dann bei g, Fig 2 und 4, herauszukommen, während die feineren auf ein drittes, engeres Sieb durchfallen. Die hier nicht durchgehenden rollen gleichfalls ab und kommen bei gl heraus, die durchgehenden fallen in den Samenkasten, Fig. 4, der aus den beiden geneigten Wänden ν und w besteht; letztere läfst sich herausziehen, so dafs man den Samenkasten entleeren kann. Je nach Einsetzen der der Mühle beigegebenen Siebe können so die verschiedenen Getreidearten gesondert werden. Man kann auf diese Weise dreierlei Sorten zugleich sieben.
An Stelle des obersten Siebes kann auch das Nest N (der Siebkasten N), Fig. 9, eingesetzt werden, welches eine Verbindung verschiedener Siebe ist und vorn eine nach beiden Seiten hin geneigte Rinne N1 hat. Letztere ist mit einem groben Drahtnetze überzogen und mit dem Siebneste durch zwei Arme Bi abnehmbar verbunden, welche, an beiden Seiten über dem Drahtnetze angebracht, in Verbindung mit diesem bewirken, dafs alle fremdartigen Bestandtheile, welche gröfser sind als das Korn selbst, rückwärts abfallen müssen.
An Stelle des Nestes kann nach Bedarf der Samenkasten L, Fig. 5, mittelst seiner Leisten P eingeschoben werden, d. h. ein mit einem Siebe überdeckter Kasten, der den hineinfallenden Samen mittelst der durch die Oeffnung b, Fig. 1 und 2, des Rüttelkastens einschiebbaren, in Fig. 14 dargestellten konischen Röhre herauskommen läfst. Das über das Sieb des Samenkastens abrollende Getreide fallt auf die darunter befindlichen Siebe χ und c u. s. w.; der weitere Vorgang ist derselbe, wie oben beschrieben.
Eine weitere Einrichtung statt des Nestes ist das Samenbrett M, Fig. 2, an dessen Seiten Leisten Px angeschraubt sind, welche in die Fugen an den Innenseiten des Rüttelkastens der Länge nach so hineingeschoben werden können, dafs man das Samenbrett am hinteren Theile höher oder niedriger stellen kann, wodurch der Samen je nach Bedarf schneller oder langsamer über das Brett läuft und von da auf die darunter befindlichen Siebe etc. Die Rückwand M1 sichert das Getreide vor Hinabrollen.

Claims (10)

Patent-An spruch: Eine Getreide-Reinigungs- und Sortirmaschine, welche gekennzeichnet ist durch:
1. das Rad Q mit den Stiften R, die Kammschiene Z, den Hebel T und den verstellbaren Hebel V;
2. die beschriebene Verbindung dieser Theile unter sich und mit den Sieben c und x\
3. das V-förmig zusammengesetzte Aufhängeband J des Rüttelkastens;
4. die Verbindung der Siebrahmen mit dem Querholz W durch die Klammer X und durch die Schraube Y;
5. den Samenkasten L mit den Leisten P;
6. das Samenbrett M mit der Schutzwand M1 und den Leisten P*\
7. die zweitheiligen Fächerthüren r;
8. die Abtheilungsscheibe 0 und ihre Verbindung mit den concaven Fächerflügeln A';
9. die Rinne N1 mit dem Drahtnetze und den Armen B';
10. die Verbindung der in Fig. 14 dargestellten Röhre mit dem Samenkasten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT10557D Getreidereinigungs- und Sortirmaschine Active DE10557C (de)

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