DE2012946C3 - Vorrichtung zur Bestimmung des Abstandes eines Gegenstandes in Bezug auf eine definierte Lage mit Hilfe eines Interferometers - Google Patents
Vorrichtung zur Bestimmung des Abstandes eines Gegenstandes in Bezug auf eine definierte Lage mit Hilfe eines InterferometersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Be- nismäßig großen Abstand von dem Strahlungsteiler 3
Stimmung des Abstandes eines Gegenstandes in bezug und ist starr mit dem (nicht dargestellten) Gegenstand
auf eine definierte Lage mit Hilfe eines Inferfero- 5" verbunden, dessen Abstand von einem definierten
meters, wobei die von einer Strahlungsquelle aus- Punkt gemessen werden soll. Dieser in einer Ebene 2
gesandte Strahlung mit Hilfe eines Strahlungsteilers liegende definierte Punkt befindet sich in einem
in zwei räumlich getrennte Teilstrahlungsbündel ge- optischen Abstand vom Strahlungsteiler 3 gleich dem
teilt wird, von denen das eine auf einen mit dem optischen Abstand des Reflektors 11 vom Strahlungs-Gegenstand
verbundenen Reflektor des einen Inter- 55 teiler 3.
ferometerarmes trifft, zurückreflektiert wird und vom Das am ersten Reflektor 11 reflektierte Strahlen-
Strahlungsteiler mit dem Teilstrahlungsbündel des bündel wird vom Strahlungsteiler 3 teilweise zu einem
anderen Interferometerarmes wieder vereinigt wird, strahlungsempfindlichen Detektorsystem 8 durchge-
und wobei sodann die zusammengefügte Strahlung lassen; ebenso wird das am zweiten Reflektor 12 reauf
ein strahlungsempfindliches, ein Ausgangssignal 60 flektierte Strahlenbündel vom Strahlungsteiler 3 teillieferndes
Detektorsystem fällt. weise zum strahlungsempfindlichen Detektorsystem 8
tine solche Vorrichtung ist z. B. aus der DT-OS reflektiert.
73 541 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung er- Die Strahlungsamplitude des am strahlungsempfind-
fordert jedoch einen verhältnismäßig hohen Aufwand liehen Detektorsystem 8 ankommenden Strahlenbünan
optischen Elementen. 65 dels kann als Funktion der Zeit t durch die Formel
Ahnliche Vorrichtungen sind weiterhin bekannt
aus der DT-PS 19 09 728 und der Zeitschrift »Natur- A = sin ω/ + sin ω (t - τ)
wissenschaftliche Rundschau« 22. Jahrgang, 1969, = 2 sin ω (t - τ/2) cos ω (τ/8)
dargestellt werden. Dabei bezeichnet ω/2 π die Licht- Man berechnet
frequenz und τ die Zeit, während der sich das dem B /, , - τ\"■.. , ν , /, V χ
zweiten Reflektor 12 zugeführte T.albündel zwischen B= I1 + cos Δω ζ)^ + cos ?*} + I1 — «»/I«·j
der fctene 2 und dem Reflektor 12 befindet, also: (1 — cos ωοτ) = 2 (1 + m cos ωΛτ).
τ = 2z/c, wenn ζ der Abstand zwischen der Ebene 2 5 Dabeiist
und dem Reflektor 12, und c die Fortpflanzungs- Λ , . , . T
geschwindigkeit der Strahlung sind. 2 w0 = W1 + ω2, Λω = W1 -ω, und m = cos Δω j.
Das im strahlungsempfindlichen Detektor 8 er- Es sei bemerkt, daß Δω in bezug auf die Grenzzeugte
elektrische Signal B, das dem Quadrat der frequenz des Detektors 8 groß ist
Amplitude der ankommenden Strahlung proportional io Ändert man nun die Kreisfrequenz des von der
ist, ist proportional zu Strahlungsquelle ausgesandten Strahlungsbündels und cosa ωτ/2, also zu 1 + cos tor. zwar Semäß der Beziehung
Ändert man nun die Kreisfrequenz ω der von der Δω = ω0 / sin Ω t,
Strahlungsquelle 1 ausgesandten Strahlung entspre- 15 so wird
chend der Beziehung ω = O9 (1+/sin Qf), so wird D,_ 1( / .t . n \ .,
der sich verändernde Teil B1 des s^a\s B zu fi/2 = X + cos lWo/2 sm£i ') cos O)11T=I+ M1 cos ω,τ.
Die Modulationstiefe mx ändert sich periodisch.
cos 2 π — (1 + / sin Ω i), wobei λα = —-. Nicht die Nulldurchgänge von cos wot, sondern die
0 ω» ao von cos (ω0 /y sin Ω r) werden gezählt.
Darin ist cog die mittlere Kreisfrequenz der von der Man kann in der Vorrichtung nach F i g. 1 Strah-
Strahlungsquelle 1 ausgesandten Strahlung und Ω die lungsquelle 1 auch durch zwei Strahlungsquellen mit
Frequenz, mit der ω geändert wird. zueinander senkrechten Polarisationsebenen ersetzen.
Die Anzahl der Nulldurchgänge JV des Teilsignals 51 25 In diesem Fall wird in dem Strahlungsweg zwischen
während der Zeit t einer sinusförmigen Periode dem Strahlungsteiler 3 und dem strahlungsempfind-
T = 2π/Ω beträef N = -^- f liehen System 8 ein Analysator angeordnet, dessen
λ* Polarisationsebene einen Winkel γ mit der die Strah-
Stellt man N in einem an das strahlup.gsempfindliche lungsquelle verlassenden Strahlung mit Kreisfre-
Element 8 angeschlossenen Zähler 9 ein, so kann man 3° quenz W1 einschließt. Das im strahlungsempfindlichen
bei einem bekannten Wert von / den Abstand ζ be- System 8 erzeugte elektrische Signal B ist dann ge-
rechnen. geben durch
In einem Ausführungsbeispiel war: λ0 = 0,5 μώ, " B=1 + cos ^ cos2 γ + cos ^ τ sin2 y
/= -Ji = 0,1 und N = 1,6 · 10'. Hieraus berechnet 35 ^. γ = Q ist. ß = χ + cqs ^ χ. ^. y = ^0 ist
sich der Abstand 2 = 5 m. „ Λ , ... .,o. . „ - , Δω
Statt einer sinusförmigen Änderung der Kreis- B= l + cosW2r;undbeiy = 45 1st:^ = l + cos-rT·
frequenzΩ kann man auch eine sägezahnförmige Ände- cos ω0 τ. Hierbei ist 2 ωα = W1 + ω2 und Δω = W1 — ω2.
rung durchführen, ζ. B. entsprechend der Beziehung Die Vorrichtung nach F i g. 2 ist der nach F i g. 1
40 sehr ähnlich. Entsprechende Einzelteile haben in beiden
ω = ω (l + f—\ Figuren die gleichen Bezugsziffem. Die Strahlungs-
"\ Tj quelle 1 sendet linear polarisierte Strahlung aus, die
von dem Strahlungsteiler 3 des Interferometers in zwei
Der sich verändernde Teil .S1 des Signals B wird Teilstrahlungsbündel aufgespalten wird. In dem kurdann
zu 45 ren Teilstück des Interferometers ist eine λ/4-Platte 21
Iz I t \ angebracht. Der Winkel zwischen der optischen Achse
cos 2π—-Il + / — J. der λ/4-Platte und der Polarisationsebene des auf-
λ° \ T' fallenden Teilbündels beträgt 45°. Nach Reflexion an
Während der Zeit / = T der Sägezahnperiode be- dem ersten Reflektor 11 durchläuft das Teilbündel
trägt die Zahl der Nulldurchgänge des Teilsignals B1 50 wieder die λ/4-Platte 21. Insgesamt hat dieses Teilbündel
also eine λ/2-Platte durchlaufen, so daß die
V = -- f Polarisationsebene des im kurzen Teilstück zum
" ~ χ Strahlungsteiler 3 zurückkehrenden Teilbündels D1
um 90° in bezug auf das die Strahlungsquelle 1 ver-
Man kann in der Vorrichtung nach F i g. 1 die 55 lassenden Strahlungsbündel gedreht wird. Die Polari-Strahlungsquelle
1 auch durch eine Strahlungsquelle sationsebene des an« zweiten Reflektor 12 reflektierersetzen,
die Strahlungsbündel von zw:i Kreisfrequen- ten Teilbündels D2 ändert sich dagegen nicht. Das von
zen W1 und a\ aussendet, wobei diese Strahlungsbündel dem Strahlungsteiler 3 durchgelassene vom Reflektor
den gleichen Polarisationszustand aufweisen. An der 11 kommende Teilbündel D1 hat daher eine Polari-Stelle
des strahlungsempfindlichen Elements 8 kann 60 sationsebene, die zu der des am Strahlungsteiler 3
die Amplitude der Strahlung durch reflektierten vom Reflektor 12 kommenden Teil-
A - ? ςίη r,) U riT\ cos ω τ 12 bündeis D2 senkrecht steht. Die Teilbündel Dx und D2
I ο ! η _ Jm fr! lio durchlaufen nach Verlassen des Strahlungsteilers 3
+ L sin w2 κι x\L) cos ω2 t/z dne wejtere A/4.Pla1te 28, deren Hauptrichtung einen
angegeben werden. 65 Winkel von 45° mit der Polarisationsrichtung jedes
Das im Detektor 8 erzeugte elektrische Signal B ist der Teilbündel D1 und D2 einschließt. Die λ/4-Platte 28
dem zeitlichen Mittelwert des Quadrats der Amplitude wandelt nun die zwei linear polarisierten Teilbündel
der Strahlung proportional. D1 bzw. D2 in je ein. rechts- bzw. linksdrehend polari-
5 6
siertes Strahlungsbündel um. Bei Zusammenfügung Man kann die Lage der Polarisationsebene des
ergeben diese Strahlungsbündel ein linear oder nahezu aus der Λ/4-Platte 28 heraustretenden linear polarilinear
polarisiertes Strahlungsbündel, dessen Lage der sierten Strahlungsbündels und damit den zu messenden
Polarisationsebene von der gegenseitigen Phase der Abstand Z auch auf andere Weise bestimmen. Dazu
kreispolarisierten Strahlungsbündel abhängt, d. h. eine 5 muß zwischen der λ/4-Platte 28 und dem Strahlungs-Verschiebung
des Reflektors 12 und damit des zu teiler 22 die Reihenschaltung zweier Λ/4-Platten mit
messenden Abstands 112 äußerst sich in Form einer gleicher Orientierung angebracht werden, zwischen
Drehung der Polarisationsebene. Das linear polari- denen ein elektrooptischer Kristall mit einer Orientiesierte
Strahlungsbündcl trifft nunmehr einen weiteren rungsrichtung angeordnet ist, die einen Unterschied
Strahlungsteiler 22, di:r einen Teil des linear polari- io von 45° mit der der λ/4-Platten aufweist, wobei diesem
sierten Strahlungsbündels durchläßt und einen anderen Kristall eine angemessene elektrische Wechselspan-Teil
reflektiert. Der durchgelassene Teil passiert einen nung zugeführt wird. Verhältnismäßig langsame
Polarisator 23, dessen Polarisationsebene einen Winkel Änderungen der Lage der Polarisationsebene des aus
Y1 mit einer gewählten X-Achse einschließt, so daß die der A/4-Platte 28 heraustretenden linear polarisierten
Amplitude des ein nachgeschaltetes strahlungsempfind- 15 Strahlungsbündels lassen sich dann bequem messen,
liches Element 25 trefFenden Strahlungsbündels durch Ein Vorteil der Ausführungsform nach F i g. 2 ist,
liches Element 25 trefFenden Strahlungsbündels durch Ein Vorteil der Ausführungsform nach F i g. 2 ist,
daß Absorptionsverluste in einem der Arme des Inter-
cos (ωί — Jz1) + eis [(ωί — τ) + yj ferometers keinen Einfluß auf die Lage der Polarisationsebene
der Polarisationsellipse des betreffenden
und das im Element 25 erzeugte elektrische Signal ao Strahlungsbündels ausüben.
durch In der Vorrichtung nach F i g. 2 kann die Strah-
1 -f- cos (ωί — 2 ν ) lungsquelle 1 auch durch eine Strahlungsquelle ersetzt
γ werden, die eine kreispolarisierte Strahlung aussendet,
dargestellt werden kann. Die Λ/4-Platte 28 muß dann weggelassen werden.
Der am Strahlungsieiler 22 reflektierte Teil passiert 25 Man kann in der Vorrichtung nach F i g. 2 die
einen Polarisator 24, dessen Polarisationsebene einen Strahlungsquelle 1 ebenfalls durch eine Strahlungs-Winkel
γζ mit der erwähnten X-Achse einschließt, so quelle ersetzen, die zwei polarisierte Strahlungsbündel
daß die Amplitude des ein nachgeschaltetes weiteres mit zwei Kreisfrequenzen O1 und ω2 aussendet. Die
strahlungsempfindliches Element 27 treffenden Strah- Polarisationsebenen beider Strahlungsbündel können
lungsbündels durch 30 dieselben sein oder zueinander senkrecht stehen.
cos (ωί -γύ + cos [(ωί - r) + yj Wjrd der W.inkel * = °° und der Winkel*, = 45°
' 'i*' gewählt, so kann das im strahlungsempfindhchen
und das im strahlungsempfindlichen System 27 er- System 25 erzeugte elektrische Signal durch
zeugte elektrische Signal durch
zeugte elektrische Signal durch
1 + cos (ωί — 2 X2) ι , cos Δω _ cos ω«τ
2
dargestellt werden kann.
dargestellt werden kann.
Wählt man ^1 = 0° und y8 = 45°, so läßt sich das
im Element 25 erzeugte Signal durch und das im strahlungsempfindlichen System 27 er-
im Element 25 erzeugte Signal durch und das im strahlungsempfindlichen System 27 er-
1 + cos ωτ 40 "0^ Si8nal durch
und das im Element 27 erzeugte Signal durch ^ _|_ sjn ^ω _£. cos ω τ
1 + sin cot *·
angeben. 45 angegeben werden.
Statt eines Signals wie in der Vorrichtung nach Dabei ist 2 ω0 = W1 + ω2 :md Δω = Cu1 — ω2.
F i g. 1 hat man dann zwei Signale, deren veränder- Man hat dann zwei amplitudenmodulierte Signale, liehe Teile einen 90°-Phasenunterschied aufweisen. deren amplitudenmodulierte Teile einen Phasen-Wird nun die Kreisfnüquenz to der von der Strahlungs- unterschied von 90° aufweisen. Die Anzahl von Nullquelle 1 kommenden Strahlung in der gemäß F i g. 1 50 durchgängen N der amplitudenmodulierten Teile, die beschnebenen Weise geändert, so entsteht eine Anzahl im Zähler 26 verarbeitet wird, ist zweimal größer als von Nulldurchgängen N, die zweimal größer ist als die die Anzahl der gemäß F i g. 1 entstehenden Null-Anzahl der gemäß F i g. 1 entstehenden Nulldurch- durchgängen bei Verwendung von einer zwei Kreisgänge. Die NuUdurchgänge JV werden wiederum in frequenzen W1 und ω2 auszusendenden Strahlungseinem Zähler 26 verarbeitet 55 quelle 1.
F i g. 1 hat man dann zwei Signale, deren veränder- Man hat dann zwei amplitudenmodulierte Signale, liehe Teile einen 90°-Phasenunterschied aufweisen. deren amplitudenmodulierte Teile einen Phasen-Wird nun die Kreisfnüquenz to der von der Strahlungs- unterschied von 90° aufweisen. Die Anzahl von Nullquelle 1 kommenden Strahlung in der gemäß F i g. 1 50 durchgängen N der amplitudenmodulierten Teile, die beschnebenen Weise geändert, so entsteht eine Anzahl im Zähler 26 verarbeitet wird, ist zweimal größer als von Nulldurchgängen N, die zweimal größer ist als die die Anzahl der gemäß F i g. 1 entstehenden Null-Anzahl der gemäß F i g. 1 entstehenden Nulldurch- durchgängen bei Verwendung von einer zwei Kreisgänge. Die NuUdurchgänge JV werden wiederum in frequenzen W1 und ω2 auszusendenden Strahlungseinem Zähler 26 verarbeitet 55 quelle 1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Bestimmung des Abstandes sie benötigen sogar zwei Strahlungsquellen,
eines Gegenstandes in bezug auf eine definierte 5 Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher,
Lage mit Hufe eines Interferometers, wobei die eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahinvon
einer Strahlungsquelle ausgesandte Strahlung gehend zu verbessern, daß sie erheblich einfacher aufmit
Hilfe eines Strahlungsteilers in zwei räumlich gebaut ist und trotzdem eine sehr genaue Messung von
getrennte Teilstrahlungsbündel geteilt wird, von Abständen ermöglicht.
denen das eine auf einen mit dem Gegenstand ver- io Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die
bundenen Reflektor des einen Interferometerarmes Frequenz der von der Strahlungsquelle ausgesandten
trifft, zurückreflektiert wird und vom Strahlungs- Strahlung entsprechend einer festgelegten Beziehung
teiler mit dem Teilstrahlungsbündel des anderen von Δω frequenzmoduliert ist, und daß die Anzahl der
Interferometerarmes wieder vereinigt wird, und Nulldurchgänge des der Modulation entsprechenden,
wobei sodann die zusammengefügte Strahlung auf 15 sich verändernden Teilsignals des im strahlungsein
strahlungsempfindliches, ein Ausgangssignal empfindlichen Detektorsystems erzeugten elektrischen
lieferndes Detektorsystem fällt, dadurch ge- Signals während der Zeit einer Periode der Frequenz(cu)
kennzeichnet, daß die Frequenz(&») der der von der Strahlungsquelle ausgesandten Strahlung
von der Strahlungsquelle (1) ausgesandten Strah- bestimmt wird und in einem an das strahlungslung
entsprechend einer festgelegten Beziehung von ao empfindliche Detektorsystem angeschlossenen Zähler
Δω frequenzmoduliert ist, und daß die Anzahl eingestellt wird.
der Nulldurchgänge (N) des der Modulation ent- Auf diese Weise ergibt sich ein sehr einfacher Aufsprechenden,
sich verändernden Teilsignals (Bl) bau der Vorrichtung, die mit einem Minimum an opdes
im strahlungsempfindlichen Detektorsystem tischen Elementen auskommt und die Durchführung
(8, 25, 27) erzeugten elektrischen Signals während 35 sehr genauer Messungen ermöglicht,
der Zeit einer Periode (T) der Frequenz (ω) der Zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsge-
von der Strahlungsquelle (1) ausgesandten Strah- mälien Vorrichtung ergeben sich aus den Unterlung
bestimmt wird und in einem an das strah- ansprüchen.
lungsempfindliche Detektorsystem (8, 25, 27) an- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beigeschlossenen
Zähler (9, 26) eingestellt wird. 30 spielsweise näher erläutert, die in F i g. 1 eine erste
2. Vorrichtung nacn Anspruch 1, dadurch ge- Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfinkennzeichnet,
daß die von der Strahlungsquelle (1) dung und in F i g. 2 eine zweite Ausführungsform
ausgesandte Strahlung polarisiert ist und daß in darstellt.
einem der Arme des Interferometers eine (2« + 1) Nach F i g. 1 trifft das aus einer Strahlungsquelle 1
λ _.. , ,_,, . „ ... . 35 stammende Strahlungsbündel den Strahlungsteiler3
7 -Platte (21) (« = ganze Zahl) aufgenommen ,st. ^ Interferometers 8 Das am strahlungsteiler 3 re-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- fiektierte Teilstrahlungsbündel wird von einem ersten
durch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle (1) Reflektor 11 reflektiert, der aus einer Linse 4 und
zwei Strahlungsbündel aussendet, deren Frequenz- einem in der Brennebene der Linse 4 angeordneten
unterschied um einen Mittelwert schwankt. 40 Hohlspiegel 5 besteht. Der Reflektor 11 befindet sich
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch in einem verhältnismäßig kurzen Abstand von dem
gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle (1) eine Strahlungsteiler 3.
kreispolarisierte Strahlung aussendet. Das von dem Strahlungsteiler 3 durchgelassene
Teilstrahlungsbündel wird an einem zweiten Reflek-
45 tor 12 reflektiert, der aus einer Linse 6 und einem in
deren Brennebene angeordneten Hohlspiegel 7 besteht. Der Reflektor 12 befindet sich in einem verhält-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6904621A NL6904621A (de) | 1969-03-25 | 1969-03-25 | |
| NL6904621 | 1969-03-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2012946A1 DE2012946A1 (de) | 1970-10-01 |
| DE2012946B2 DE2012946B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE2012946C3 true DE2012946C3 (de) | 1976-02-26 |
Family
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