DE2012838A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Umfuhrung des Walzgutes auf einer Stabwalz straße - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Umfuhrung des Walzgutes auf einer Stabwalz straßeInfo
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- B21B41/00—Guiding, conveying, or accumulating easily-flexible work, e.g. wire, sheet metal bands, in loops or curves; Loop lifters
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Description
Luxemburg
Verfahren und Vorrichtung zur Umführung des Walzgutes auf einer Stabwalzstraße
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Umführung des Walzgutes von einem Gerüst zum nächstfolgenden
einer Stabwalzstraße.
Bekanntlich kann auf Stabwalzstraßen das Umstecken des Walzgutes von Gerüst zu Gerüst selbsttätig mittels halbkreisförmigen
Umführungsrinnen erfolgen. Zwischen Austritts- und Eintrittsseite von zwei aufeinanderfolgenden Gerüsten bilden sich im Verlaufe
des Stiches infolge der abnehmenden Durchiaufleistung
Schlingen, für die besondere Auslaufkanäle vorgesehen sind. Die
Schlingen aus den inneren Rinnen mehrrinniger Umführungen laufen dabei über den Schlingen aus den äußeren Rinnen, Die zweitgenannten
kürzeren Schlingen ziehen die inneren Schlingen zur Mitte des Schlingenauslaufkanals hin, was ein Ausbeulen der
Schlingen zur Folge hat. Die Ausbeulungen können solche Aus-
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maße nehmen, daß die Schlingen sich überschlagen und ineinander
verfangen, wodurch ein Knäuel entsteht, das mit zum nächsten Gerüst hingezogen wird. Um die hierdurch bedingten
Betriebsstörungen und Abfälle weitmöglichst auszuschalten, mußte bislang ein Arbeiter eingesetzt werden, um die Schlingen
nötigenfalls mittels eines Hakens zum Bande des Schiingenkanals
hinzuziehen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine mehrrinnige Umführung
zu schaffen, die es erlauben soll, den Eichtungsverlauf der Schlingen so zu kontrollieren, daß ein Verfangen und Zusammenknäueln
der Schlingen ausgeschlossen ist.
Erfindungsgemäß kann dies dadurch erreicht werden, daß die aus den inneren Rinnen abgeworfenen Schlingen nicht mehr, wie bisher
üblich, über, sondern unter den äußeren Schlingen verlaufen. Zu diesem Zweck werden die inneren Einnen der Umführung mit einem
geraden Schlitz versehen, der mehr oder weniger senkrecht zum abliefernden Gerüst verläuft. Die tangential aus dem Einlaufende
der inneren Hinnen ausmündenden Schlitze liegen tiefer als der Boden der umführenden Hinnen. Nachdem die Stäbe aus den
inneren Umführungsrinnen herausgesprungen sind, legen sie sich
in die tiefer liegenden Schlitze und werden in diesen geführt, so daß die Stäbe in den äußeren Hinnen über dieselben laufen
können und beim Herausspringen aus den Einnen über die inneren
Schlingen zu liegen kommen« Die inneren längeren Schlingen laufen nunmehr ohne Störung an den Seitenwänden des Auslaufkanals
entlang, wodurch obenerwähnte Störungen ausbleiben.
Die Erfindung soll nachstehend an einem durch Zeichnungen illustrierten
Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Eine annähernd halbkreisförmige, sechsrinnige Umführung a) von stabförmigem Walzgut von einem zum nächsten Gerüst kann erfindungsgemäß
so ausgebildet oder abgeändert werden, daß beispielsweise drei Hinnen 4, 5 und 6 am Einlaufende E) der Umführung
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mit geraden, senkrecht zum Walzgerüst verlaufenden Schlitzen b)
(ϊ^,·, X1-; ^6) versehen werden. Die sich tangential zu den Rinnen
erstreckenden Schlitze liegen am außenseitigen Bande der Rinne
und beginnen auf der Höhe des Krümmungsanfanges. Die Tiefe
nimmt nach dem Auslaufende der Schlitze zu, und zwar so, daß
das in den Schlitzen laufende Walzgut unter dem durch die äußeren
Hinnen umgelenkte Walzgut hindurchgeführt werden kann,
ohne letzteres zu berühren. Die Breite der Schlitze ist auf den Durchgangsquerschnitt des Walzgutes abgestimmt, nimmt aber in
jedem lall nur einen Seil der Hinnenbreite in Anspruch. Zusätzlich
können die mit einem Führungssehlitz ausgestatteten Hinnen
noch mit einem als Ausweichbremse dienenden verlängerten vertikalen
Lappen versehen werden. Diese Ausweichbremsen c) werden zweckmäßigerweise auf der Höhe des Krümmungsanfanges vorgesehen
und tragen dazu bei, ein eventuelles Überspringen des Walzgutes zu vermeiden.
Die Arbeitsweise und -reihenfolge mittels einer mit drei Schlitzen
versehenen, sechsrinnigen Umführung kann beispielsweise folgendermaßen vor sich gehen: Sämtliche Stäbe durchlaufen auf
dem Weg vom abliefernden zum empfangenden Gerüst die Umführung E) - A), werfen dann, sobald die das Austrittsende A) der Umführung
verlassenden Stäbe von den folgenden Kalibern erfaßt werden, selbsttätig Schlingen, die sich in den Schiingenkanal
verlängern. Die beiden ersten Stäbe durchlaufen E0 - A0 und E-,
- Α,, springen hinter X2 und T-, aus den Umführungsrinnen heraus
und vergrößern sich in den Schlingenauslaufkanal. Die drei
nachfolgenden Stäbe werden durch die Hinnen E^ - A^, E5 - A5
und E6 - A^ umgelenkt, werfen beim Verlängern Schlingen, die
aus den Führungsrinnen herausspringen und sich in die Schlitze
X^, X1- und X6, die tiefer liegen als die Bodenebene der Rinnen
E) - A), verschieben, wobei die Ausweichbremse G^, Cp und C,
gegebenenfalls dafür sorgen, daß die Schlingen in ihrer Bahn gehalten werden. Der sechste Stab durchläuft E1 - A-,, über die
in den Schlitzen X^,, Xc und X6 laufenden Stäbe hinweg und
springt beim Verlängern hinter Y-, aus der Führungsrinne heraus.
10 9 8 11/12 7 1 0^OINAl /NSP£CT£o
Die Schlinge verlängert sich in den Schlingenkanal, über die
tiefer durch die Schlitze X^, X5 und X^ geführten Stäbe 4-, 5
und 6. Die beiden ersten Stäbe sind bis dahin am Auslaufende oder bereits ausgelaufen« Der nächstfolgende Stab wird wieder
durch die Rinne E~ - Ap, über die in den Schlitzen X^,, X,- und
X^ laufenden Stäbe hinweg umgelenkt und wirft seine Schlinge
über die aus den inneren Rinnen abgeworfenen Schlingen. Die dritte Schlinge ist bis dahin ausgelaufen. Ebenso wird die
Schlinge des achten, durch die Rinne E, - A, über die Stäbe
in den Schlitzen Xj- und Xg hinweg umgeleiteten Stabes über diejenigen
der Stäbe 5 und. 6 zu liegen kommen.
Die vorerwähnten Nachteile werden durch die erfindungsgemäße Schiingenführung restlos beseitigt. So ist eine Überwachung
und Steuerung von Hand des Schiingenverlaufes im Auslaufkanal nicht mehr erfordert, wodurch Arbeitskraft eingespart werden
können. Der durch Knäuelbildung bedingte Abfall konte um 90 %
verringert werden und die damit verbundenen Betriebsstörungen ausgeschaltet werden.
1 ■: j 3 8 I 1 / 1 2 7 i
ORIGINAL INSPECTED
Claims (2)
- Patentansprüche'1.J Verfahren zum selbsttätigen Umleiten des Walzgutes von einem zum nächsten Gerüst einer Stabwalzstraße, dadurch gekennzeichnet, daß die iron den in den inneren, kürzeren Umführungsrinnen 4·, 5 "und 6 umgelenkten Stäben gebildeten Schlingen unter den durch die äußeren Rinnen 1, .2 und 5 umgelenkten Stäben hindurch geleitet und geführt werden und bei der Verlängerung der Schlingen im Schlingenauslaufkanal auch imter den durch die äußeren Stäbe gebildeten Schlingen verlaufen.
- 2. Hehrrinnige Umführung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit tangential aus dem Einführungaende einer resp. mehrerer innerer Umfüngsrinnen 4, 5 und 6 ausmündenden und senkrecht zum abliefernden Gerüst verlaufenden Schlitzen X^,, X,- und Xg versehen ist, wobei die Schlitze Xj,, X1- und Xg tiefer liegen als die Bodenebene der umführenden Binnen 1, 2 und 3·3» Umführung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwände der mit Schlitzen X^, Xx- und Xg versehenen Binnen 4,3 und 6 auf der Höhe der Umführungskrümmung mit durch verlängerte, vertikale Xiappen C gebildete Aueweichbremse ausgestattet sind.10 9 811/12 7 1Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE19702012838 Pending DE2012838A1 (de) | 1969-08-26 | 1970-03-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Umfuhrung des Walzgutes auf einer Stabwalz straße |
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|---|---|---|---|---|
| DE3045920A1 (de) * | 1980-12-04 | 1982-06-09 | Nippon Steel Corp., Tokyo | "verfahren und vorrichtung zum walzen von stahlrohlingen" |
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- 1970-07-15 BE BE753475D patent/BE753475A/xx unknown
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|---|---|---|---|---|
| DE3045920A1 (de) * | 1980-12-04 | 1982-06-09 | Nippon Steel Corp., Tokyo | "verfahren und vorrichtung zum walzen von stahlrohlingen" |
Also Published As
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| LU59349A1 (de) | 1970-01-07 |
| BE753475A (de) | 1970-12-16 |
| FR2052631A5 (en) | 1971-04-09 |
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