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DE2012514C - Trennmittel aus einer Aluminiumtnstea rat enthaltenden Losung fur Integralform teile aus Polyurethan - Google Patents

Trennmittel aus einer Aluminiumtnstea rat enthaltenden Losung fur Integralform teile aus Polyurethan

Info

Publication number
DE2012514C
DE2012514C DE2012514C DE 2012514 C DE2012514 C DE 2012514C DE 2012514 C DE2012514 C DE 2012514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
release agent
polyurethane
molded parts
solution containing
aluminum stearate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Ing 2080 Pin neberg Culemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Trennmittel aus einer Aluminiumtristearat enthaltenden Lösung zum Verhindern des Anhaftens von Integralformteilen aus Polyurethan an Formen.
Bei der sogenannten Integralverschäumung von Polyurethanschaum wird das Komponentengemisch in geschlossenen Formen in einer derartigen Menge eingebracht, daß ein erheblich größeres Volumen Polyurethanschaum entstehen würde, als die hierfür
verwendete Fonn normalerweise zu fassen vermag. 10 Trennwirkung sowie den Einfluß des Verhältnisses Dabei entsteht in der Integralschaumform ein nicht Aluminiumstearat zu Magnesiumoleat auf die Flekunbeträchüicher Druck, der einerseits zu einem höhe
schieden hoher Zusätze von Magnesiumoleat zu AIuminiumstearatlösung. Hierbei wurde eine Lösung von l°/o Aluminiumtristearat in Trichloräthylen verwendet. Versuch 1 zeigt die Eigenschaften des nach dem Verdunsten des Lösungsmittels erhaltenen Trennfilms von Aluminiumstearat allein, ohne Zusatz von Magnesiumoleat. Die folgenden Versuche 2 bis 7 zeigen die Wirkung steigender Zusätze von Magnesiumoleat auf die Konsistenz des gebildeten Trennfilms, seine
ren Raumgewicht des fertigen Schaumes führt, andererseits infolge Zusammenfalls der kleinen Schaumbläschen an der Oberfläche des Formhohlraumes zur Ausbildung einer lederartig zähen Oberflächenhaut des Formlings führt.
Es ist schon eine größere Zahl von Trennmitteln für Polyurethanschaumstoff bekannt. Darunter auch in Methylbenzol gelöstes Aluminiumstearat. Die bekannten Trennmittel erzeugen trotz einwandfreier Verarbeitbarkeit und glattem Trenneffekt Oberflächen von unterschiedlichem Glanz; vor allem kommt es häufig zur Ausbildung matter Stellen. Verschiedentlich sind diese Stellen sogar weißlich verfärbt und erinnern an Scb^-imelflecke.
Eine Untersucnuug dieser weißen Flecke auf der Oberfläche von Integralschaumteilen läßt vermuten, daß es sich hierbei um Mikrokristalle von Wachsen oder Metallseifen handelt, die sich teils schon während der Verdunstung der Lösungsmittel nach dem Einsprünen der offenen Form, teils erst unter der gleichzeitigen Einwirkung von Druck und Wärme während der Reaktion in der geschlossenen Form bilden.
Mit der vorliegenden Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, ein Trennmittel zu entwickeln, mit dem Integralformteile aus Polyurethan mit glatter, einen gleichmäßigen Glanz aufweisender Oberfläche kenbiidung. Versuch 8 schließlich zeigt die Wirkung von Magnesiumoleat allein.
Zusatz Lösung aus 1,0 Gewichtsprozent Film Trenn
wirkung
Flecken
bildung
Magnesium Aluminiumstearqt spröde mäßig stark
oleat in Trichloräthy.tn fest gut mäßig
in Gewichts
prozent
fest gut leicht
1. 0 zäh gut schwach
2. 0,01 zäh gut keine
3. 0,05 etwas gut keine
4. 0.1 schmierig
5. 0,5 schmierig mäßig keine
6. 1,0 schmierig mäßig unter
schied
7. 2,0 licher
8. 2.0 Glanz
ohne Alu
minium
stearat
Hieraus ist zu ersehen, daß bei einem Zusatz von 0,5 Gewichtsprozent Magnesiumoleat auf die 1 %ige Aluminiumtristearatlösung (Versuch 5) ein optimales Ergebnis erhalten wird, da der nach dem Verdunsten des Lösungsmittels erhaltene Film noch zäh ist und es bei guter Trennwirkung zu keiner Fleckenbildung
herstellbar sind. Darüber hinaus soll das Trennmittel 40 mehr kommt. Der aus Versuch 5 erhaltene Trennfilm leicht anwendbar sein, d. h., es muß dünnflüssig sein, ermöglicht mühelos mehrere Entformungen nacheindaß es in die Form eingespriiht werden kann. Die
Formlinge müssen einwandfrei und konturenscharf
sein. Es darf sich auch nach zahlreichen Entformungen nicht »aufbauen«. Es ist ferner die Verwendung 45
nur allgemein üblicher Verdünnungsmittel erwünscht
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß
es möglich ist, Integralschaumteile glatt und einwandfrei zu entformen, ohne daß es zur Ausbildung
der gefUrchteten weißen Flecken kommt, wenn man 50 Aluminiumtristearat und 5 g Magnesiumoleat in ein Trennmittet aus einer Aluminiumtristearat enthal- 1000 g Trichloräthylen, wird in üblicher Weise in tenden Lösung verwendet, welches erfindungsgemäß eine für die Herstellung von Integralschaumteilen dadurch gekennzeichnet ist, daß der Anteil an AIu- eingerichtete Form eingesprüht, wobei nach dem miniumtristearat 0,5 bis 1,5 Gewichtsprozent be- Verdunsten des Lösungsmittels ein den ganzen Innenträgt, daß das Lösungsmittel ein flüssiger chlorierter 35 raum der Form ausfüllender, sehr dünner Trennfilm Kohlenwasserstoff ist und daß dieser Lösung 0,2 bis erhalten wird. Dieser ist glänzend, zähfest und 0,8 Gewichtsprozent Magnesiumoleat zugegeben ist braucht nicht poliert zu werden. Eine in einer derart Magnesiumoleat allein vermag keine einwandfreie vorbereiteten Form in bekannter Weise durchgeführte Abtrennung von integralverformten Polyurethan- Polyurethanverschäumung liefert Gegenstände mit schaumteilen am einer Form zu bewirken. Es ist ein 60 konturenscharf wiedergegebenen Einzelheiten der
ander. Er neigt nicht zum sogenannten »Aufbauen«. Das folgende Beispiel zeigt die Verwendung eines erfindungsgemäßen Trennmittels:
Beispiel
Ein Trennmittel, hergestellt durch Lösen von 10 g
vielmehr optimales Verhältnis von Magnesiumoleat zu Aluminiumstearat wesentlich. Ein zu geringer Zusatz an Magnesiumoleat verhindert noch nicht das Entstehen des weilten Beschlags, ein zu hoher Zusatz bewirkt eine schmierige Oberfläche des nach dem Verdunsten des Lösungsmittels entstehenden Films und damit eine schlechtere Trencwirkung, Die nachstehende Tabelle zeigt den Einfluß ver-Formoberfläche. Dieser Trennfllm ermöglicht mehrere Entformungen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Trennmittel aus einer Aluminiumtristearat enthaltenden Lösung zum Verhindern des Anhaf-
tens von Integralformteilen aus Polyurethan an dieser Lösung 0,2 bis 0,8 Gewichtsprozent Ma-Formen, dadurch gekennzeichnet, daß gnesiumoleat zugegeben ist.
der Anteil an Aluminiumtristearat 0,5 bis 1,5 Ge-
2. Trennmittel nach Ansprach I, dadurch gewichtsprozent beträgt, daß das Lösungsmittel ein kennzeichnet, daß der flüssige chlorierte Kohlenflüssiger chlorierter Kohlenwasserstoff ist und daß 5 wasserstoff Trichloräthylen ist.

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