DE20121310U1 - Verbandsmaterialbehältnis - Google Patents
VerbandsmaterialbehältnisInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description
S:\IB5DUP\DUPANM\200204\17030777-ALL08628.doc
Anmelder:
Paul Hartmann AG
Paul-Hartmann-Str. 12
89522 Heidenheim
Allgemeine Vollmacht: 4.3.5.-Nr.365/97AV
17030777 09.04.2002
FRI/KOJ
Die Erfindung betrifft ein Verbandsmaterialbehältnis. Verbandsmaterialbehältnisse sind in einer Vielzahl von Ausgestaltungen bekannt. Insbesondere werden im Kfz-Bereich sogenannte "Verbandskästen" oder "Verbandskissen" verwendet, bei denen das Verbandszeug unterverpackt in einer Innenverpackung, die im Bedarfsfall geöffnet wird, angeordnet ist. Derartige Verbandskästen sind mit jedem Kraftfahrzeug mitzuführen. Des weiteren muß neuerdings aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in neuen Autoverbandskästen eine Rettungsdecke vorgesehen sein.
Handelsübliche Verbandskästen besitzen den Nachteil, daß sie keinen Platz zum Ausbreiten der für eine Erstversorung erforderlichen Verbandsmaterialien bieten. Soll beispielsweise nach einem Verkehrsunfall ein Verletzter versorgt werden, so findet die Erstversorgung vielfach auf dem Boden statt. Das notwendige Verbandsmaterial muß dann teils auf dem Verbandskastendeckel, teils unter schwierigsten Verhältnissen sauber gehalten werden. Darüber hinaus besteht das Problem, daß keine saubere Unterlage für den Verletzten bzw. insbesondere für den betroffenen Körperteil des Verletzten während der Hilfeleistung zur Verfügung steht. Eine saubere Erstversorgung ist dabei nur schwierig zu bewerkstelligen. Die bekannten Rettungsdecken sind als Unterlage nicht geeignet, da sie nicht die nötige Stabilität aufweisen. Darüber hinaus sind Ersthelfer, die einen Verbandskasten aus dem zumeist fremden Unfallauto verwenden, schon froh, wenn sie zumindest den Verbandskasten auffinden.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verbandsmaterialbehältnis bereitzustellen, das insbesondere die nach DIN erforderlichen Verbandsstoffe, aber auch andere Produktzusammenstellungen und Erste-Hilfe-Artikel aufnehmen kann und gleichzeitig eine Unterlage für Erste-Hilfe-Maßnahmen bietet und zugleich von den Abmessungen im geschlossenen Zustand einem handelsüblichen Verbandskasten im wesentlichen entspricht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein Verbandsmaterialbehältnis, umfassend eine Verbandstasche, sowie eine damit verbundene, zusammenfaltbare Decke mit einer Außen- und einer Innenseite, wobei die Verbandstasche im zusammengefalteten Zustand der Decke durch diese zumindest teilweise umschlossen ist und dieser zusammengefaltete und damit geschlossene Zustand des Verbandsmaterialbehältnisses fixierbar ist.
Mit einem derartigen Verbandsmaterialbehältnis werden zwei Probleme auf einmal gelöst.
Zum einen ist stets zusammen mit dem Verbandsmaterial eine stabile Unterlage zur Vorbereitung der Verbandsmaterialien zur Erstversorgung und auch zum Betten des Verletzten und damit sauberen Vorbereiten des zu versorgenden Körperteils darbietbar und es kann so vermieden werden, daß Verbände und Erstversorgung beispielsweise auf dem Boden vorgenommen werden müssen. Des weiteren entfällt dadurch das Suchen nach der Rettungsdecke. Diese kann zusätzlich zum Wärmen und Lagern des Verletzten verwendet werden.
Und zum zweiten kann das Verbandsmaterialbehältnis normal verstaut werden, wobei die Decke das eigentliche Verbandsmaterial vor Verschmutzen schützt.
Nach einem ersten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, daß die Verbandstasche sich nur über einen Teilbereich der Decke erstreckt und im wesentlichen mittig an einer Seitenkante der Decke angeordnet ist. Hierdurch wird eine Faltung bezüglich der Verbandstasche des Verbandsbehältnisses vorgegeben. So werden die Seitenbereiche der Decke rechts und links von der Verbandstasche nach innen umgeschlagen, wobei diese je nach Anordnung der Verbandstasche über die Verbandstasche geschlagen werden oder ausschließlich auf dem Mittelteil der Decke zu liegen kommen.
Je nach Größe der Decke kann auch eine zweifache Faltung der Seitenteile neben der Verbandstasche vorgesehen sein. Das Verbandsbehältnis wird dann geschlossen, indem die Decke von der Seite her, an der die Verbandstasche mit der Decke verbunden ist, derart zusammengefaltet wird, daß die Verbandstasche in die Decke eingerollt bzw. eingefaltet wird. Es entsteht dadurch eine im wesentlichen kissenartige Form des geschlossenen Verbandsmaterialbehältnisses.
Es kann dabei vorgesehen, daß die Verbandsmaterialtasche entlang einer Kante mit einer Kante der Decke verbunden ist. Die Decke besitzt dann im wesentlichen eine zumeist rechteckige Form, die über eine Kante mit der (separaten) Verbandstasche verbunden ist.
Beim Schließen des Behältnisses wird hier zumeist vorgesehen
sein, daß entweder zunächst die beiden Seiten rechts und links von der Verbandstasche auf die Deckenmitte geschlagen werden und dann die Verbandstasche auf die Decke gelegt und schließlich von der Verbandstasche her aufgerollt wird. Alternativ kann jedoch auch zunächst die Verbandstasche auf die Decke und hier auf den Mittelteil derselben gelegt werden, woraufhin dann die Seitenteile der Decke rechts und links von der Verbandstasche übereinander geschlagen werden und das Verbandsbehältnis dann geschlossen wird, indem die Decke von der Verbandstaschenseite her aufgerollt wird. Die Seiten der Verbandstasche sind bei dieser zweiten Variante ebenfalls geschützt, da die Verbandstasche allseitig umschlossen ist.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Verbandstasche auf die Decke aufgesetzt ist. Die Größe der Decke verringert sich dann um die Größe der Verbandstasche. Die Gefahr, daß Verbandsmaterial aus der Verbandstasche auf die Erde fällt, wird hierdurch weiter verringert.
Es kann dabei vorgesehen sein, daß eine Seite der Verbandstasche, zumeist deren Boden oder Rückseite, durch die Decke gebildet wird. So kann die Verbandstasche durch Aufsetzen eines Materialstückes, das beispielsweise eine Ziehharmonika- oder Z-Faltung an zwei oder drei Seiten zur Volumenvergrößerung aufweist, auf die Decke gebildet sein, wobei die Rückseite der Tasche durch die Decke gebildet wird und die Tasche an drei Kanten mit der Decke befestigt ist.
Das Verbandsmaterialbehältnis kann in dieser Ausgestaltung sowohl im geschlossenen als auch im geöffneten Zustand bei gefüllter Verbandstasche als Kopfkissen dienen, wobei die Verbandstasche selbst im geöffneten Zustand als Kopfkissen, beispielsweise auch zum Wickeln von Babys verwendet werden kann, wobei die Decke als Wickelunterlage dient.
Es kann vorgesehen sein, daß die Verbandstasche verschließbar ist. Hierdurch wird ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Innenverpackung, in der das Verbandsmaterial angeordnet ist, oder von bereits ausgepacktem Verbandsmaterial bei zu schnellem Öffnen des Verbandsmaterialbehältnisses verhindert. Als Verschlußmittel können beispielsweise Reißverschlüsse, Klettverschlüsse, Druckknöpfe, etc. zum Einsatz kommen.
Alternativ kann eine Seite der Verbandstasche offen sein, und zwar insbesondere diejenige in Richtung auf die der Verbandstasche gegenüberliegenden Seite der Decke weisende Seite der Verbandstasche. ·
Durch diese Ausgestaltung wird eine besonders einfache und problemlose und vor allem schnelle Zugänglichkeit der Verbands- oder Erste-Hilfe-Materialien sichergestellt, die einfach aus der Verbandstasche herausgezogen werden können und dann unmittelbar auf der Decke zu liegen kommen. Umständliches Hantieren mit einem Verschluß ist dann nicht notwendig.
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Die Decke und/oder die Verbandstasche kann dabei ein Folienmaterial und/oder eine Textilie umfassen, die beschichtet sein können. Die Beschichtung kann im entfalteten sowie im zusammengefalteten Zustand der Decke an der Außenseite angeordnet sein. Jedoch ist auch eine Beschichtung der Innenseite denkbar. Insbesondere, sofern die Verbandstasche nicht auf die Decke aufgesetzt'ist, wird die Verbandstasche ebenfalls aus einer Folie oder einer beschichteten Textilie gefertigt sein, um ein Verschmutzen, aber auch ein Durchnässen mit Flüssigkeit beim Kontakt mit einem beispielsweise feuchten Boden zu verhindern, da in diesen Fällen die Verbandstasche selbst außerhalb der eigentlichen Decke angebracht ist und ebenfalls beim Ablegen mit dem Boden in Kontakt tritt.
Die Innenseite der Decke kann reflektierend ausgebildet sein und insbesondere eine reflektierende Beschichtung aufweisen oder, sofern die Decke mehrlagig gestaltet ist, aus einer reflektierenden Innenlage gebildet sein. Hierdurch kann ein Auskühlen einer darauf gebetteten Person verzögert werden.
Die Decke kann, wie bereits ausgeführt, mehrlagig gestaltet sein, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, daß eine Polsterung zwischen den Lagen angebracht ist, um so die Lagerung von Personen auf der Decke bequemer zu gestalten. Dies ist insbesondere wichtig, da verletzte Körperteile, die
auf der Decke für die Erstversorgung vorbereitet werden, zumeist aufgrund ihrer Verletzung schmerzempfindlich sind.
Die verwendeten Folien oder Textilien können unterschiedliche Stärken aufweisen.
Die Decke kann dabei eine Größe zwischen 50 &khgr; 50 cm bis zur Größe einer Rettungsdecke von 1,60 &khgr; 2,10 m aufweisen. Sofern das Verbandsbehältnis eine große Abmessung besitzt, kann es aufgrund seiner Gestaltung als Rettungsdecke eingesetzt werden. Insbesondere wenn es stabiler als die Rettungsdecke ausgestaltet ist, eignet es sich gut zur Lagerung von Personen.
Je nach Größe der Decke, aber auch je nachdem, ob die seitlich der Verbandstasche angeordneten Bestandteile der Decke über die Verbandstasche geschlagen werden, ist die Verbandstasche allseitig durch die Decke umschlossen und damit aufgrund der wasserabweisenden Gestaltung der Decke gegen Feuchtigkeit geschützt oder lediglich entlang ihres Umfanges, wenn die Seitenteile der Decke vor der Verbandstasche eingeschlagen werden.' Die erstere Variante ist dabei zu bevorzugen, um sicher einen Kontakt von Flüssigkeit mit dem Verbandsmaterial zu verhindern.
Der geschlossene Zustand des Verbandsmaterialbehältnisses, d. h., der Zustand, in dem die Verbandstasche in die Decke
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eingeschlagen ist, kann beispielsweise über einen formschlüssigen Klippsverschluß, einen Klettverschluß oder Druckknöpfe fixiert sein, wobei hierbei beide' Teile des Befestigungsmittels an der Decke angeordnet sind.
Alternativ kann der geschlossene Zustand des Verbandsmaterialbehältnisses über Gürtelverschlüsse oder umlaufende, an einer Stelle mit der Decke verbundene Gummibänder oder Kordeln, fixierbar sein, wobei die Gummibänder oder Kordeln Schlaufen bilden, und von zwei gegenüberliegenden Enden des Verbandsmaterialbehältnisses um dieses herumgeschlungen werden können, um den geschlossenen Zustand zu fixieren.
Schließlich kann das Verbandsmaterial in der Verbandstasche in einem separaten Innenbeutel unterverpackt angeordnet sein.
Im geschlossenen Zustand weist das Verbandsmaterialbehältnis Abmessungen auf, die es'ermöglichen, das Verbandsmaterialbehältnis im geschlossenen Zustand in Halterungen von Pkws für Verbandskästen anzuordnen. Es können damit vorteilhafterweise die üblichen Halterungen verwendet werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Anmeldungsunterlagen.
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Zwei Ausgestaltungen der Erfindung sind im Folgenden in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Dabei zeigen:
Figur la-c eine erste Variante des
erfindungsgemäßen
Verbandsmaterialbehältnisses und
Verbandsmaterialbehältnisses und
Figur 2 eine zweite Variante des
erfindungsgemäßen
Verbandsmaterialbehältnisses.
Verbandsmaterialbehältnisses.
Figur la zeigt ein erfindungsgemäßes Verbandsmaterialbehältnis 10 im geöffneten Zustand. Das Verbandsmaterialbehältnis 10 umfaßt hierbei eine Decke 12 sowie eine Verbandstasche 14. Die Verbandstasche 14 ist entlang einer Kante 16 mit einer Seite 18 der Decke 12 verbunden. Die Verbandstasche 14 erstreckt sich hierbei nur über einen Teilbereich 18a der Kante 18. Sie ist dabei im wesentlichen mittig an der Seitenkante 18 der Decke 12 angeordnet. An der der Seitenkante gegenüberliegenden Seitenkante 20 der Decke 12 ist ein Element 22 eines Verschlußmittels zum Fixieren des geschlossenen Zustandes des Verbandsmaterialbehältnisses 10 vorgesehen. Die Decke 12 weist dabei im wesentlichen eine quadratische Form auf, wobei die Verbandstasche 14 außerhalb der Decke angeordnet ist. Sowohl die Decke 12 als auch die Verbandstasche 14 sind aus einer
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beschichteten Textilie hergestellt, die an der Außenseite der Decke wasserabweisend gestaltet ist. Die Innenseite 26 der Decke, die im Gebrauchsfall auf den Verletzten zu und vom Boden wegweist, ist reflektierend beschichtet.
Die Verbandstasche 14 enthält die nach DIN vorgesehenen Verbandsmaterialien und ist über einen Reißverschluß 28 öffen- und schließbar.
Im Falle der Erstversorgung kann der Verletzte und zu Versorgende auf der Innenseite 26 der Decke 12 platziert werden und es können darüber hinaus die Verbandsmaterialien aus der Verbandstasche 14 auf der Decke 12 ausgebreitet werden. Dadurch, daß die Decke 12 und die Verbandstasche miteinander verbunden sind, insbesondere einstückig miteinander verbunden sind, wird der Zugriff auf beide deutlich vereinfacht.
Zum Schließen des Verbandsbehältnisses 10 werden nun die beiden seitlich der Verbandstasche 14 angeordneten Seitenteile (hier rechts und links der Verbandstasche 14) 12a und 12b auf die Deckenmitte 12c umgeschlagen, wie es in Figur Ib dargestellt ist.
Hernach wird das Verbandsbehältnis von der Verbandstasche aus zusammengerollt, wie es durch den Pfeil 30 angedeutet ist. Im zusammengefalteten, also geschlossenen Zustand des
Verbandsmaterialbehältnisses 10 besitzt dieses die in Figur Ic dargestellte Form. Das Element 22 des Verschlußmittels kann dann mit seinem korrespondierenden Gegenelement 32 formschlüssig in Eingriff gebracht werden und fixiert so den geschlossenen Zustand des Verbandsmaterialbehältnisses 10.
Figur 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verbandsmaterialbehältnisses 10, wobei hier gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern versehen sein sollen.
Die Verbandstasche 14 ist hier auf die Decke 12 aufgesetzt, so daß die tatsächliche Deckenfläche der Decke 12 um die Größe der Verbandstasche 14 verringert ist. Die Verbandstasche 14 ist an drei Seitenkanten 14a, 14b und 14c mit der Decke 12 verbunden. Der Boden der Verbandstasche 14 wird durch die Decke 12 gebildet. An ihrer auf die Seite 20 der Decke 12 zuweisenden Seite 14d ist die Verbandstasche 14 offen, so daß in ihr angeordnetes Verbandsmaterial besonders' leicht herausgenommen werden kann.
Die Faltung der Decke 12 und damit das Schließen des Verbandsmaterialbehältnisses 10 erfolgt hier, indem die Seitenteile 12a und 12b ebenfalls wie in Figur:1 dargestellt auf die Mitte 12c gefaltet werden, wobei sie bei dieser Alternative über der Verbandstasche 14 zusammengelegt werden.
Das Verbandsbehältnis 10 wird dann durch Aufrollen von der
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Seite 18 her, an der die Verbandstasche 14 angeordnet ist, der Decke 12 geschlossen. Die Fixierung kann beispielsweise mittels Gummischlaufen erfolgen, die an der Decke 12 an der Außenseite 24 angebracht sind und dann von den Deckenkanten 12i und 12ii her um die Enden des Verbandsmaterialbehältnisses 10 geschlungen werden.
Claims (18)
1. Verbandsmaterialbehältnis umfassend eine Verbandstasche (14) sowie eine damit verbundene, zusammenfaltbare Decke (12) mit einer Außen- (24) und einer Innenseite (26), wobei die Verbandstasche (14) im zusammengefalteten Zustand der Decke (12) durch diese zumindest teilweise umschlossen ist und dieser geschlossene Zustand des Verbandsmaterialbehältnisses (10) fixierbar ist.
2. Verbandsmaterialbehältnis nach Anspruch 1, wobei die Verbandstasche (14) nur entlang eines Teilbereichs der Decke (12) mit dieser verbunden ist und insbesondere im wesentlichen mittig an einer Kante (18) der Decke (12) angeordnet ist.
3. Verbandsmaterialbehältnis nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbandstasche (14) entlang einer ihrer Kanten (16) mit einer Kante (18) der Decke (12) verbunden ist.
4. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Verbandstasche (14) auf die Decke (12) aufgesetzt ist.
5. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Verbandstasche (14) an die Decke (12) angesetzt ist.
6. Verbandsmaterialbehältnis nach Anspruch 4, wobei eine Seite der Verbandstasche (14) durch die Decke (12) gebildet ist.
7. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Verbandstasche (14) verschließbar ist.
8. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei eine Seite der Verbandstasche (14) offen ist, insbesondere die in Richtung auf die der Verbandstasche (14) gegenüberliegenden Seite (20) der Decke (12) weisende Seite (14d).
9. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Decke (12) und/oder die Verbandstasche (14) ein Folienmaterial oder eine Textilie umfaßt.
10. Verbandsmaterialbehältnis nach Anspruch 9, wobei das Folienmaterial oder die Textilie beschichtet ist.
11. Verbandsmaterialbehältnis nach Anspruch 10, wobei die Beschichtung im entfalteten sowie im zusammengefalteten Zustand der Decke (12) an der Außenseite (24) angeordnet ist.
12. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Decke (12) mehrlagig gestaltet ist und wobei insbesondere eine Polsterung zwischen den Lagen vorgesehen ist.
13. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Innenseite (26) der Decke (12) reflektierend ist, insbesondere eine reflektierende Beschichtung aufweist oder durch eine reflektierende Innenlage gebildet ist.
14. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Decke (12) eine Größe von 50 × 50 cm bis 160 × 210 cm besitzt.
15. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der geschlossene Zustand des Verbandsmaterialbehältnisses (10) über einen Klippverschluß, Klettverschluß oder Druckknöpfe fixierbar ist.
16. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der geschlossene Zustand des Verbandsmaterialbehältnisses (10) über Gürtelverschlüsse, umlaufende, mit der Decke verbundene Gummibänder oder Kordeln fixierbar ist.
17. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbandsmaterial in der Verbandstasche (14) in einem separaten Innenbeutel unterverpackt angeordnet ist.
18. Verbandsmaterialbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbandsmaterialbehältnis (10) im geschlossenen Zustand in die Halterungen von Pkws für Verbandskästen anordenbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20121310U DE20121310U1 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Verbandsmaterialbehältnis |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20121310U DE20121310U1 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Verbandsmaterialbehältnis |
| DE10117168 | 2001-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20121310U1 true DE20121310U1 (de) | 2002-07-04 |
Family
ID=26009019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20121310U Expired - Lifetime DE20121310U1 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Verbandsmaterialbehältnis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20121310U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20313015U1 (de) | 2003-08-21 | 2003-11-20 | BELLANDA MEDICAL GmbH, 36160 Dipperz | Verbandtasche |
| DE102004019024A1 (de) * | 2004-04-16 | 2005-11-03 | Nüssler, Stefan | Sicherheitsdecke |
| DE102019105977A1 (de) * | 2019-03-08 | 2020-09-10 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verbandtasche |
-
2001
- 2001-04-06 DE DE20121310U patent/DE20121310U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20313015U1 (de) | 2003-08-21 | 2003-11-20 | BELLANDA MEDICAL GmbH, 36160 Dipperz | Verbandtasche |
| DE102004019024A1 (de) * | 2004-04-16 | 2005-11-03 | Nüssler, Stefan | Sicherheitsdecke |
| DE102019105977A1 (de) * | 2019-03-08 | 2020-09-10 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verbandtasche |
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