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DE20121872U1 - Gepanzertes Fahrzeug mit einem Gefechtsstand - Google Patents

Gepanzertes Fahrzeug mit einem Gefechtsstand

Info

Publication number
DE20121872U1
DE20121872U1 DE20121872U DE20121872U DE20121872U1 DE 20121872 U1 DE20121872 U1 DE 20121872U1 DE 20121872 U DE20121872 U DE 20121872U DE 20121872 U DE20121872 U DE 20121872U DE 20121872 U1 DE20121872 U1 DE 20121872U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
trailer
crew
main vehicle
attachment part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20121872U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Landsysteme GmbH
Original Assignee
Rheinmetall Landsysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Landsysteme GmbH filed Critical Rheinmetall Landsysteme GmbH
Priority to DE20121872U priority Critical patent/DE20121872U1/de
Publication of DE20121872U1 publication Critical patent/DE20121872U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • F41H7/04Armour construction
    • F41H7/048Vehicles having separate armoured compartments, e.g. modular armoured vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Rheinmetall Landsysteme GmbH : I .: &idigr; . . . &idigr; . 09. Juli 2003
Gepanzertes Fahrzeug mit einem Gefechtsstand
Die vorliegende Lösung betrifft ein gepanzertes Fahrzeug nach den im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Ein derartiges gepanzertes Fahrzeug setzt sich aus den üblichen Teilen wie Antriebsmotor, Getrieben, Radsätzen oder Kettenlaufwerk, einem Besatzungsraum und einem Gehäuse, das alle Ein- und Anbauten aufnimmt, zusammen. Insbesondere bei einem Schützenkampffahrzeug werden mit dem Fahrzeug mehrere Soldaten transportiert, die schnell über eine Heckklappe aussteigen oder aufsitzen können. Bei einem anderen Fahrzeugtyp, dem gepanzerten Transport-Kraftfahrzeug, abgekürzt GTK, wird das Fahrzeug in Module eingeteilt und ein sogenanntes Missionsmodul austauschbar auf dem Chassis oder Fahrmodul untergebracht. Verschiedene Bewaffnungen und Ausrüstungen können dann als Modul austauschbar auf dem Fahrzeug wechselweise mitgeführt werden. Bei einer Fahrzeugvariante wird ein rollender Gefechtsstand als Führungsfahrzeug dargestellt, bei dem mehrere Soldaten im Fahrzeug an Karten oder Datengeräten tätig werden.
Nach dem Stand der Technik sind verschiedene Vorschläge zum Aufbau von Fahrzeugen und zu gepanzerten Transportfahrzeugen gemacht worden.
In der DE 195 02 036 A1 wird ein Kettenfahrzeug schnell und kostensparend an unterschiedliche Einsatzforderungen angepasst, in dem der Wannenaufbau modular gestaltet und aus mindestens zwei Modulen besteht.
In der DE 196 19 865 A1 wird ein umrüstbares militärisches Radfahrzeug mit trennbaren Modulen dargestellt, das aus einem Grundgehäuse zur Aufnahme der Fahrzeugkomponenten besteht und von einem diesel-mechanischen zu einem dieselelektrischen Antrieb umgebaut werden kann bei Vorteilen für die Bauhöhe und Ausgestaltung des Fahrzeugs.
Aus der DE 199 27 656 A1 ist ein gepanzertes Transportkraftfahrzeug bekannt, welches mit einem unbemannten Schartenturm einschliesslich Lafette und Bordmaschinenwaffe ■als Bewaffnung ausgerüstet ist, der von der Besatzung aus dem Fahrzeuginneren fernbedient wird.
Bei einem Gefechtsstandfahrzeug als mobilem Gefechtsstand für eine hochbewegliche Truppe, bei der die schnelle Verlegung von einem Einsatzort zu einem anderen ein besonderes Missionskennzeichen ist, müssen eine Vielzahl von Geräten und Einrichtungen zur Erfüllung derFührungsaufgabe auf einem oder mehreren Fahrzeugen komplett untergebracht sein. Da das Grundfahrzeug als ein Familienfahrzeug entwickelt ist, bei dem geometrische Größe und hohes Gewicht ein grundsätzliches Negativkriterium aus plausiblen Gründen bedeuten, ist die Darstellung des Gefechtsstandfahrzeugs auf Basis des Familienfahrzeugs ein besonderes Innenraum- und Platzproblem bei der Auslegung des spezifischen Fahrzeugs.
Die bekannten Lösungen weisen zum Beispiel den Nachteil auf, dass der Arbeitsraum der Besatzung aufgrund einer gegebenen Fahrzeuggröße, welche wegen anderer Kriterien möglichst klein gehalten wird, sehr eingeschränkt ist und die Leistungsfähigkeit wegen der engen Raumverhältnisse vermindert wird.
Aufgabe ist es, einen Gefechtsstand mit ausreichend Arbeitsraum für mehrere Soldaten und für die erforderlichen Geräte und Einbauten an einem bekannten Fahrzeug zu schaffen. Dabei gelten die Bedingungen als Zielvorstellung, dass
der Gefechtsstand überwiegend bei stehendem Fahrzeug im Standbetrieb mit allen seinen Funktionen genutzt wird,
bei fahrendem Fahrzeug im Fahrbetrieb alle erforderlichen Teile mitgeführt werden auf dem Fahrzeug,
wegen der Radarsignatur und wegen des Schutzaufbaus eine glatte Außenwand mit wenig Durchbrüchen angestrebt wird und
zusätzliche Staukästen am Heck und auf dem Dach angebracht werden.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Seite 3 / W.RL033.DE-GM (DE 201 21 872.55 'S . &idigr; &iacgr; .'* · I &iacgr; **
Dabei wird anstelle des Missionsmoduls (2) auf einem bekannten Fahrzeug (1) ein Gelenkmodul bestehend aus Aufsetzteil (4), Gelenk (5) und Anhängeteil (3) angeordnet.
•In dem Aufsetzteil (4) und dem Anhängeteii (3) werden alle Einbauten, die spezifisch für das Gefechtsstandfahrzeug sind, eingebaut. In Zusammenhang mit dem Gelenk (5) schützt ein Faltenbalg (6) die Kuppel-Verbindung zwischen Fahrzeug (1) und Anhänger (3). Hier ist ein Durchgang bzw. eine begehbare Verbindung zwischen Fahrzeug (1) und Anhänger (3) angeordnet, so dass bei Bedarf ein zusammenhängender großer Raum entsteht.
Die Vorteile liegen darin, dass der Arbeitsbereich und der Arbeitsraum für die Bediener des Gefechtsstands vergrößert wird und andererseits das Fahrzeug in seinem Aufbau und Silhouette im Fahrbetrieb wenig verändert wird gegenüber den anderen Fahrzeugvarianten der Fahrzeugfamilie, nämlich nur in der Fahrzeuglänge, wenn das Aufhängerteil mitgerechnet wird. Zudem können alle Bediener ständig unter Panzerschutz im Fahrzeug-Innenraum arbeiten, was zeitweise erforderlich sein kann, und einen Betrieb auch während der Fahrt zusätzlich zum Standbetrieb ermöglicht. Alle Bediener im Fahrzeug können Sicht- und Rufkontakt zueinander haben, da Fahrzeug und Anhänger mit einer begehbaren Verbindung miteinander verbunden sind, wobei zumindest im Anhänger volle Stehhöhe für die Besatzung eingerichtet werden kann.
Der Anhänger kann fallweise auch separat für sich als Gefechtsstand betrieben werden bei entsprechender externer Energieversorgung und Einrichtung. Dazu kann die Gelenkkupplung so ausgeführt werden, dass ohne zusätzliche Geräte und Werkzeuge das Zugfahrzeug und der Anhänger getrennt und verbunden werden können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, auch andere Zugfahrzeuge einzusetzen.
Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1: eine Seitenansicht des Basis-Fahrzeuges
Figur 2: eine Seitenansicht des Fahrzeuges mit Gelenkmodul
Figur 3: ein Schnittbild entlang der in der Figur 2mit A-A gekennzeichneten Fläche
Die Figur 1 zeigt ein Basisfahrzeug oder Fahrmodul 1 mit einem Radfahrwerk und dem oben hinten angebauten Missionsmodul 2. Das Missionsmodul enthält eine spezifische • Ausrüstungen für eine Aufgabe oder Mission, wobei es demontierbar, austauschbar befestigt ist, so dass mittels Missionsmodulen spezifische Fahrzeuge ausgerüstet werden können, die allesamt ein identisches Basisfahrzeug besitzen.
Die Figuren 2 und 3 zeigen ein Basisfahrzeug 1, bei dem das Missionsmodul 2 entfernt ist. Dafür ist auf dem Basisfahrzeug ein Gelenkmodul bestehend aus Aufsetzteil 4, Gelenk 5 und Anhängeteil 3 angeordnet, wobei das Fahrmodul 1 und der Anhänger 3 mittels eines Gelenkes 5, das in einem doppelten Boden im Bereich des Gelenks 5 eingebaut ist, verbunden sind. Ein Faltenbalg 6 als Abschirmung und Schutz für das Gelenk 5 und für die Ein- und Anbauten ist zwischen dem Aufsetzteil 4 und dem Anhänger 3 befestigt. Anhänger 3 besitzt mindestens einen Radsatz 8 und wird vom Fahrmodul 1 gezogen.

Claims (5)

1. Gepanzertes Transportfahrzeug (1, 2) mit einem Radfahr- oder Kettenlaufwerk und einem Antrieb zur Fortbewegung sowie einem Fahrzeugaufbau zur Aufnahme und Einbau aller Komponenten für den Betrieb des Fahrzeugs einschliesslich einer Fahrzeugbesatzung und einer Heckklappe am Heck des Fahrzeugs und einer Ausrüstung als Gefechtsstandsfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Fahrzeug aus einem Basisfahrzeug (1) als Zugfahrzeug und einem gezogenen Anhängeteil (3) besteht und dass erforderliche Einbauten und Ausrüstungen für das Gefechtsstandfahrzeug auf ein Aufsetzteil (4) des Fahrzeuges und das Anhängeteil (3) verteilt sind und dass das Anhängeteil (3) und das Aufsetzteil (4) anstelle eines vom Basisfahrzeug entfernten Missionsmoduls (2), auf bzw. mit dem Basisfahrzeug befestigt sind, wobei ein Gelenkteil (5) die Verbindung zwischen dem Basisfahrzeug (1) und dem Anhängeteil (3) herstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich weitere Ausrüstungsteile und Besatzungsteile in dem Aufsetzteil (4) untergebracht sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faltenbalg (6) oder eine sonstige elastische schlauchartige Umhüllung zwischen dem Aufsetzteil (4) und dem Anhängeteil (3) befestigt ist und das Gelenk (5), welches Fahrmodul (1) und Anhängeteil (3) gelenkig verbindet, allseitig umschliesst.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (5) zwischen Fahrmodul (1) bzw. zwischen Aufsetzteil (4) so gestaltet und angeordnet ist, dass ein Durchgang für die Besatzung zwischen dem Anhänger (3) und dem Fahrzeug (1, 4) oder ein durchgehender großer Mannschafts- und Arbeitsraum gebildet wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass am Anhänger (3) eine Heckklappe (7) zusätzlich zu anderen Klappen und Luken angebracht ist, über die die Besatzung ein- und aussteigen kann.
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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20031002

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20040907

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20070813

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20090806

R071 Expiry of right
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