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DE20120864U1 - Senker - Google Patents

Senker

Info

Publication number
DE20120864U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chip
countersink
removal channel
chip removal
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20120864U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Festool GmbH
Original Assignee
Festool GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Festool GmbH filed Critical Festool GmbH
Priority to DE20120864U priority Critical patent/DE20120864U1/de
Publication of DE20120864U1 publication Critical patent/DE20120864U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description

,:!.,.:!,' Jti*I, *V.? J3.19 903-dlal
13.12.2001
Festool GmbH, 73240 Wendungen
Senker
Die Erfindung betrifft einen beim Betrieb rotierenden Senker zum Aufweiten und/oder Entgraten des Randes einer in ein Werkstück eingebrachten Werkstückbohrung, mit einer kegeligen Endpartie, an deren Mantelfläche eine in Umfangsrichtung wirkende Schneide angeordnet ist, und einem den Senker winkelig zur Rotationsachse durchziehenden Spanabfuhrkanal, der einerseits unter Bildung der Schneide mit einer Spaneintrittsöffnung an der Mantelfläche der kegeligen Endpartie und andererseits mit einer Spanaustrittsöffnung an einer in Richtung der Rotationsachse hinter der kegeligen Endpartie angeordneten Senkerpartie mündet.
Ein solcher Senker wird wegen seines winkelig zur Rotationsachse verlaufenden Spanabfuhrkanals auch Querlochsenker genannt.
Die bei der Anwendung des Senkers an der Schneide entstehenden Werkstückspäne gelangen unmittelbar bei ihrer Entstehung - die
Schneide ist am Umfang der Spaneintrittsöffnung angeordnet in den Spanabfuhrkanal und treten an der im Anwendungsfall außerhalb des Werkstücks bleibenden Spanaustrittsöffnung aus.
In diesem Zusammenhang liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Abführen der Späne zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Spanabfuhrkanal einen sich von der Spaneintrittsöffnung zur Spanaustrittsöffnung hin erweiternden Querschnitt aufweist.
Auf diese Weise wird ein Zusetzen des Spanabfuhrkanals vermieden. Ferner kommen in Wendelform auftretende Späne von der Kanalwand frei, so dass ihre Bewegung durch den Spanabfuhrkanal nicht behindert wird.
Daher ergibt sich eine mit Bezug auf die herkömmlichen, durchgehend zylindrisch verlaufenden Spanabfuhrkanäle günstigere Spanabfuhr.
Die Fertigung des erfindungsgemäßen Senkers ist praktisch mit keinem Mehraufwand verbunden.
Zweckmäßigerweise weist der Spanabfuhrkanal, durchzieht er den Senker mit linearer Zentrumslinie, eine sich konisch erweiternde Gestalt auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der
Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Senker in Seitenansicht auf die die Spaneintrittsöffnung enthaltende Seite,
Fig. 2 den Senker nach Fig. 1 in entgegengesetzter Seitenansicht, so dass die Spanaustrittsöffnung dem Betrachter zugewandt ist,
Fig. 3 den gleichen Senker im Längsschnitt gemäß der Schnittlinie III-III und
Fig. 4 ebenfalls den gleichen Senker in Richtung der Zentrumslinie des Spanabfuhrkanals gemäß Pfeil IV in Fig. 3 gesehen, in Teildarstellung.
Der aus der Zeichnung hervorgehende Senker 1 ist ein Werkzeug, das zum Aufweiten und Entgraten des Randes einer in ein nicht dargestelltes Werkstück eingebrachten Werkstückbohrung dient. Hierzu wird der Senker 1 zu einer Rotationsbewegung um eine Rotationsachse 2 angetrieben. Dies erfolgt beispielsweise mittels einer Bohrmaschine od.dgl..
Der Senker 1 weist einen Befestigungsschaft 3 auf, mit dem er in das Spannfutter der Bohrmaschine od.dgl. eingespannt werden kann. An seinem dem Befestigungsschaft 3 entgegengesetzten Ende, das beim Betrieb frei steht, bildet der Senker 1 eine kegelige Endpartie 4, deren Spitze auf der Rotationsachse 2 liegt.
An der Mantelfläche 5 der kegeligen Endpartie 4 ist eine in Umfangsrichtung wirkende Schneide 6 angeordnet, mit der das Werkstückmaterial am Rand der in das Werkstück eingebrachten Bohrung abgetragen wird. Bei der Anwendung wird der Senker 1 mit der Spitze seiner kegeligen Endpartie 4 voran in die Werkstückbohrung eingeführt, bis die Schneide 6 am Bohrungsrand angreift.
Die vom Werkstück abgetragenen Späne werden durch einen Spanabfuhrkanal 7 nach außen hin abgeführt. Der Spanabfuhrkanal 7 durchzieht den Senker 1 schräg zur Rotationsachse 2, so dass die beim Ausführungsbeispiel lineare Zentrumslinie 8 des Spanabfuhrkanals winkelig zur Rotationsachse 2 gerichtet ist. Dabei schneiden sich die Zentrumslinie 8 und die Rotationsachse 2. Der Spanabfuhrkanal 7 mündet einerseits unter Bildung der Schneide 6 an der Mantelfläche 5 der kegeligen Endpartie 4, so dass diese neben der Schneide 6 eine Spaneintrittsöffnung 9 des Spanabfuhrkanals 7 enthält. Die Spaneintrittsöffnung 9 befindet sich in Rotationsrichtung 10 vor der Schneide 6.
Der Spanabfuhrkanal 7 mündet andererseits mit einer Spanaustrittsöffnung 11 an einer in Richtung der Rotationsachse 2 hinter der kegeligen Endpartie 4 angeordneten Senkerpartie 12, so dass die vom Werkstück abgetragenen Späne durch die Spanaustrittsöffnung 11 nach außen hin austreten. Die die Spanaustritts· Öffnung 11 enthaltende Senkerpartie 12 bleibt bei der Werkstückbearbeitung außerhalb des Werkstück.
Die Senkerpartie 12 weist beim dargestellten Ausführungsbeispiel
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eine der kegeligen Endpartie 4 entgegengesetzte kegelige Gestalt auf. Dies könnte jedoch auch anders sein.
An die genannte Senkerpartie 12 schließt sich der Befestigungsschaft 3 an. Die Senkerpartie 12 vermittelt sozusagen zwischen der kegeligen Endpartie 4 und dem mit Bezug auf die Basis der kegeligen Endpartie 4 einen kleineren Durchmesser aufweisenden Befestigungsschaft 3.
Der zur Rotationsachse 2 spitzwinkelige Verlauf der Zentrumslinie 8 ergibt in Zusammenhang mit der sich zum Befestigungsschaft 3 hin verjüngenden Gestalt der die Spanaustrittsöffnung 11 enthaltenden Senkerpartie 12, dass die Späne in Richtung vom gerade bearbeiteten Werkstück weg aus dem Spanabfuhrkanal 7 austreten.
Aus der Zeichnung ist ferner ersichtlich, dass der Spanabfuhrkanal 7 einen sich von der Spaneintrittsöffnung 9 zur Spanaustrittsöffnung 11 hin erweiternden Querschnitt aufweist. Dabei ist der Querschnitt kreisrund, so dass sich der Spanabfuhrkanal 7 von der Spaneintrittsöffnung 9 zur Spanaustrittsöffnung 11 hin konisch erweitert.
Aufgrund der sich erweiternden Gestalt des Spanabfuhrkanals 7 ergibt sich außerdem an der Schneide 6 eine andere Schneidgeometrie als im Falle eines zylindrischen Spanabfuhrkanals. Die Schneide wird sozusagen spitzer, was den Spanabtrag vom Werkstück begünstigt.

Claims (2)

1. Beim Betrieb rotierender Senker zum Aufweiten und/oder Entgraten des Randes einer in ein Werkstück eingebrachten Werkstückbohrung mit einer kegeligen Endpartie, an deren Mantelfläche eine in Umfangsrichtung wirkende Schneide angeordnet ist, und einem den Senker winkelig zur Rotationsachse durchziehenden Spanabfuhrkanal, der einerseits unter Bildung der Schneide mit einer Spaneintrittsöffnung an der Mantelfläche der kegeligen Endpartie und andererseits mit einer Spanaustrittsöffnung an einer in Richtung der Rotationsachse hinter der kegeligen Endpartie angeordneten Senkerpartie mündet, dadurch gekennzeichnet, dass der Spanabfuhrkanal (7) einen sich von der Spaneintrittsöffnung (9) zur Spanaustrittsöffnung (11) hin erweiternden Querschnitt aufweist.
2. Senker nach Anspruch 1, bei dem der Spanabfuhrkanal den Senker mit linearer Zentrumslinie durchzieht, dadurch gekennzeichnet, dass der Spanabfuhrkanal (7) eine sich konisch erweiternde Gestalt aufweist.
DE20120864U 2001-12-22 2001-12-22 Senker Expired - Lifetime DE20120864U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20090264888A1 (en) * 2008-04-22 2009-10-22 Gebr. Brasseler Gmbh & Co. Kg Bone graft drill
EP2915613A1 (de) 2014-03-05 2015-09-09 Wolfcraft GmbH Querlochsenker

Cited By (4)

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US20090264888A1 (en) * 2008-04-22 2009-10-22 Gebr. Brasseler Gmbh & Co. Kg Bone graft drill
EP2111805A1 (de) * 2008-04-22 2009-10-28 Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG Knochenspanbohrer
EP2915613A1 (de) 2014-03-05 2015-09-09 Wolfcraft GmbH Querlochsenker
DE102014102935A1 (de) 2014-03-05 2015-09-10 Wolfcraft Gmbh Querlochsenker

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R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20071219

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20091203

R071 Expiry of right
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