DE20119152U1 - Einbauelement - Google Patents
EinbauelementInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/56—Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames
-
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- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/28—Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Air Conditioning Control Device (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die Ausstattung von Maueröffnungen verschließenden Einbauelementen wie Fenster, Türen, Tore oder dergleichen und findet Anwendung bei der Herstellung derselben oder bei deren Nachrüstung.
Beim Einbau von Maueröffnungen verschließenden Einbauelementen besteht die Anforderung der winkelgenauen Ausrichtung sowohl bezüglich der Mauerebene als auch bezüglich der Leibung unter Berücksichtigung vorgegebener Abstände zu bestimmten Bezugskanten bzw. -punkten. Dabei ist die oftmals zu wiederholende Anwendung sowohl von Längenmessals auch von Neigungsmessmitteln erforderlich, um das Einbauelement exakt zu justieren und zu fixieren. Es ist unausbleiblich, dass die Messmittel wechselweise aufgenommen, angewendet, d.h. ein Justageschritt ausgeführt wird, und abgelegt werden müssen. Insbesondere die winkelgenaue Ausrichtung des Einbauelements, die mittels einer Wasserwaage und/oder eines Lotes erfolgt, ist zeitaufwendig und damit teuer, da sie oftmals die Korrektur der Abstandsjustage erfordert, so dass der Vorgang der Ausrichtung mehrfach wiederholt werden muss. Die DE 195 09 402 Cl schlägt zur Verringerung des Arbeitsaufwandes beim Einbau von Fensterelementen eine Stützeinrichtung vor, die zum Abstützen und Ausrichten des Elementes innerhalb einer Maueröffnung in einer parallel oder in einem vorbestimmten Winkel zur Mauerebene ausgerichteten Ebene eine mit einer Spann- und Haltevorrichtung versehene Widerlagerschiene aufweist, an der eine Anlageleiste angeordnet ist. Mit der Spann- und Haltevorrichtung wird die Stützeinrichtung in der Leibung eingespannt. Die Anlageleiste ist bezüglich der Mauerebene winkelverstellbar, wobei mittels einer Neigungsanzeigeeinrichtung die Anlageleiste ausgerichtet wird. Unter Verwendung von Hilfsmitteln wie Klotzhölzern wird das Element maßgerecht aufgestellt und gegen die Anlageleiste gedrückt, so dass das Element winkelgenau bezüglich der
Mauerebene ausgerichtet wird und sodann fixiert und befestigt werden kann.
Nachteilig an dieser bekannten Lösung ist jedoch, dass für jede Maueröffnung und damit für jedes einzusetzende Element zwei derartige Stützeinrichtungen erforderlich sind. Dies aber bedingt eine große Anzahl vorzuhaltender Stützeinrichtungen, womit hohe Kosten für Lagerung sowie ein zusätzlicher Transportaufwand verbunden sind. Zudem müssen die Stützeinrichtungen zunächst in der Maueröffnung fixiert werden, bevor der Einbau des Elementes vorgenommen werden kann, wodurch die angestrebte Reduzierung des Arbeitsaufwandes beeinträchtigt wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Einbauelemente zum Verschließen von Maueröffnungen derart auszubilden, dass bei ihrem Einbau der Einsatz von Hilfs- oder Messmitteln zur winkelrichtigen Ausrichtung entbehrlich ist.
Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst, indem wenigstens eine Messeinrichtung in das Einbauelement integriert ist. Vorteilhaft ist die Messeinrichtung oberflächenbündig eingepasst und kann im Rahmen und darüber hinaus bei geschlossenem Flügel verdeckt angeordnet sein.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass die Messeinrichtung ein Neigungsanzeigemittel, etwa eine Libelle ist, wobei in einer ersten Ausführung die Libelle als Röhrenlibelle ausgebildet ist, die in einem Horizontalbauteil und/oder in einem Vertikalbauteil angeordnet ist. Eine andere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass die Libelle als Dosenlibelle ausgebildet ist, die in einem Horizontalbauteil angeordnet ist.
Eine Weiterführung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung zur Messung wenigstens eines Raumklimaparameters, also
als Thermometer, Hygrometer, Photometer oder einer Kombination daraus ausgebildet ist. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Messeinrichtung als Istwertgeber einer Steuereinrichtung ausgebildet und mit dieser verbunden ist, wobei die Steuereinrichtung eine Heizungsanlage, eine Lüftungsanlage, eine Klimaanlage und/oder eine Verdunkelungsvorrichtung führt.
Ebenso umfasst die Erfindung die Kombination und/oder eine räumlich getrennte Integration sowohl von wenigstens einem Neigungsanzeigemittel und wenigstens einer Messeinrichtung zur Raumparametererfassung.
Durch die Erfindung ist es auf einfache Weise möglich, Einbauelemente wie Fenster, Türen, Tore oder dergleichen in einer Maueröffnung winkelrichtig zu positionieren. Das Personal benötigt lediglich Längenmessmittel zur Bestimmung von Abstandsmaßen. Die Ausrichtung der Einbauelemente parallel oder auch in einem vorgegebenen Winkel zur Mauerebene und/oder quer zu dieser erfolgt nach dem oder den integrierten Neigungsanzeigemittel(n). Dadurch ist gegeben, nach der Positionierung des Einbauelementes im richtigen Abstand zu einem Bezugspunkt oder einer Bezugskante das Einbauelement winkelrichtig zur Mauerebene sowie zur Leibung der Maueröffnung auszurichten. Da hierfür nicht mit einem separaten Neigungsanzeigemittel wie einer Wasserwaage oder einem Lot umgegangen werden muss, ist die Handhabung des Einbauelementes einfacher. Sowohl die zu integrierenden Neigungsanzeigemittel selbst als auch deren Integration in das Einbauelement stellen einen lediglich geringen Kosten- und Arbeitsaufwand dar. Vorteilhaft kann die Integration beispielsweise einer Dosenlibelle in die untere Rahmenbreite eines Fensters in der Weise erfolgen, dass ein Senkloch in den Rahmen gebohrt und die Libelle oberflächenbündig eingeklebt wird. Wird eine Röhrenlibelle mit Längsausdehnung verwendet, kann das Senkloch eingefräst werden. Auch dieser Arbeitsgang stellt lediglich einen äußerst geringen zusätzlichen Aufwand dar. Durch die
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Integration von Messeinrichtungen für Raumklimaparameter werden vorteilhaft die Gebrauchseigenschaften von Einbauelementen erweitert.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 einen Fensterrahmen mit einem Neigungsanzeigemittel;
Fig. 2 einen Fensterrahmen mit einem Neigungsanzeigemittel und einer Raumklimaparametermesseinrichtung.
Fig. 2 einen Fensterrahmen mit einem Neigungsanzeigemittel und einer Raumklimaparametermesseinrichtung.
Nach Fig. 1 besteht ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Einbauelementes in Form eines Fensterrahmens aus einer oberen Rahmenbreite IA und einer unteren Rahmenbreite IB als Horizontalbauteilen sowie diese verbindenden Rahmenhöhen 2 als Vertikalbauteilen. In der unteren Rahmenbreite 1B befindet sich eine Senkbohrung 3, in die eine Dosenlibelle 31 eingeklebt ist. Diese Ausführungsbeispiel stellt die Standardvariante des erfindungsgemäßen Einbauelementes dar.
Eine die Gebrauchseigenschaften erweiternde Version eines Einbauelementes nach der Erfindung zeigt Fig. 2. Neben einem analog zu Fig. 1 ausgebildeten Fensterrahmen mit einer oberen Rahmenbreite IA und einer unteren Rahmenbreite IB als Horizontalbauteilen sowie diese verbindenden Rahmenhöhen 2 als Vertikalbauteilen und einer in die untere Rahmenbreite IB eingebrachten Senkbohrung 3 mit einer eingeklebten Dosenlibelle 31 weist dieses Ausführungsbeispiel eine in eine Rahmenhöhe 2 eingebrachte Senkbohrung 4 auf. Die Senkbohrung 4 dient zur Aufnahme eines Messmittels 41 für einen Raumklimaparameter, beispielsweise ein Thermometer, ein Hygrometer, einen Helligkeitssensor oder eine geeignete Kombination derartiger Messmittel.
Claims (12)
1. Einbauelement, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Messeinrichtung (31, 41) integriert ist.
2. Einbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (31, 41) oberflächenbündig eingepasst ist.
3. Einbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (31, 41) im Rahmen (1, 2) angeordnet ist.
4. Einbauelement nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (31) bei geschlossenem Flügel verdeckt ist.
5. Einbauelement nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung ein Neigungsanzeigemittel (31) ist.
6. Einbauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Neigungsanzeigemittel (31) eine Libelle ist.
7. Einbauelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Libelle als Röhrenlibelle ausgebildet ist, die in einem Horizontalbauteil (1) angeordnet ist.
8. Einbauelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Libelle als Röhrenlibelle ausgebildet ist, die in einem Vertikalbauteil (2) angeordnet ist.
9. Einbauelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Libelle als Dosenlibelle ausgebildet ist, die in einem Horizontalbauteil (1) angeordnet ist.
10. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (41) zur Messung wenigstens eines Raumklimaparameters ausgebildet ist.
11. Einbauelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (41) als Istwertgeber einer Steuereinrichtung ausgebildet und mit dieser verbunden ist.
12. Einbauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eine Heizungsanlage, eine Lüftungsanlage, eine Klimaanlage und/oder eine Verdunkelungsvorrichtung führt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE20119152U DE20119152U1 (de) | 2001-11-26 | 2001-11-26 | Einbauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20119152U1 true DE20119152U1 (de) | 2002-02-14 |
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ID=7964402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20119152U Expired - Lifetime DE20119152U1 (de) | 2001-11-26 | 2001-11-26 | Einbauelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20119152U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMO20090217A1 (it) * | 2009-08-31 | 2011-03-01 | Hesperia S A S Di Donato Franco & C | Controtelaio per porte e finestre |
| DE102009056587A1 (de) * | 2009-11-27 | 2011-06-01 | Thomas Gerlach | Türzargenausrichter |
| FR2967197A1 (fr) * | 2010-11-05 | 2012-05-11 | Eveno S A S | Coffre de volet roulant comprenant des moyens de verification de son horizontalite |
| WO2013048354A1 (en) * | 2011-09-26 | 2013-04-04 | Bts Alümi̇nyum Metal Pvc Aksesuar Sanayi̇ Ve Ti̇caret Li̇mi̇ted Şi̇rketi̇ | Glass support mechanism |
-
2001
- 2001-11-26 DE DE20119152U patent/DE20119152U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMO20090217A1 (it) * | 2009-08-31 | 2011-03-01 | Hesperia S A S Di Donato Franco & C | Controtelaio per porte e finestre |
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