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DE2011970A1 - Imidazo-(1, 2-a)- pyrimidines prepn - Google Patents

Imidazo-(1, 2-a)- pyrimidines prepn

Info

Publication number
DE2011970A1
DE2011970A1 DE19702011970 DE2011970A DE2011970A1 DE 2011970 A1 DE2011970 A1 DE 2011970A1 DE 19702011970 DE19702011970 DE 19702011970 DE 2011970 A DE2011970 A DE 2011970A DE 2011970 A1 DE2011970 A1 DE 2011970A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
general formula
acid
compounds
acid addition
formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702011970
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr.; Koppe Herbert Dr.; Kummer Werner Dr.; 6507 Ingelheim; Giesemann Rolf Dr. 6530 Bingen Stähle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Original Assignee
CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CH Boehringer Sohn AG and Co KG filed Critical CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Priority to DE19702011970 priority Critical patent/DE2011970A1/de
Publication of DE2011970A1 publication Critical patent/DE2011970A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/04Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D233/28Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/44Nitrogen atoms not forming part of a nitro radical
    • C07D233/50Nitrogen atoms not forming part of a nitro radical with carbocyclic radicals directly attached to said nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Neue Imidazo-[1,2-a]-pyrimdine und Verfahren zu deren Herstellung Die Erfindung betrifft neue Imidazo-[1,2-a]-pyrimdine der allgemeinen Formel in der 1t1 einen unsubstituierten Phenyl- oder Naphtylrest oder einen durch Methyl-, Äthyl-, Methoxy-, Cyano-, Trifluormethylgruppen oder Fluor-,Chlor-, oder Bromatome einbis dreifach substituierten Phenyl- oder Benzylrest; oder die Gruppierung -(CH2)n-Rt, bedeutet, wobei n für eine der Zahlen O bis 3 steht und R' eine Alkylamino-, Dialkylamino-, Piperidino-, Piperazino oder Morpholinogruppe darstellt, R2 einen Methyl- oder Phenylreat und R3 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe sowie einen gegebenenfalls substituierten Benzylrest bedeutet sowie deren Säureadditionssalze.
  • Die Verbindungen der allgemeinen Formel I werden hergestellt, indem man ein Imidazolin-(2) der allgemeinen Formel in der R1 wie oben definiert ist und G eine Wasserstoffatom oder eine hydrolytisch oder hydrogenolytisoh abspaltbare Schutzgruppe bezeichnet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel in der R2 und R3 wie oben definiert sind und X bzw. Y einen elektronenanziehend negativen Rest darstellt, der zusammen mit einem Wasserstoffatom in der Form HK oder HY eine beständige Verbindung bildet, wobei Y eine Hydroxy-, Sulfhydryl-, Alkoxy-, Alkylthio-, Amino-, Alkylamino-, Dialkylamino- und T eine Hydroxy-, Suifhydryl-, Alkoxy-, Alkylthio-, Acyloxy-, Acylthlogruppe oder ein Chlor- oder Bromatom bedeutet, zu einer Verbindung der allgemeinen Pormel umsetzt, in der R1, H2, R3 und Y die oben angegebene Bedeutung besitzen, gegebenenfalls von der Verbindung IV die Schutzgruppe entfernt und die so entstandene Verbindung der allgemeinen Formel in der R1, R2, R) und Y die oben angegebene Bedeutung besitzen, zu einer Verbindung der allgemeinen Formel I oyolisiert.
  • Die als Zwischenstufe auftretenden Verbindungen der Formel IVa, die entweder direkt durch Umsetzung eines Imidazolins der Formel II mit einer Verbindung der Formel III erhalten werden oder aus Verbindungen der Formel IV nach Abspaltung der chutzgruppe sich bilden, brauchen aus dem Reaktionsansatz nicht abgetrennt zu werden, da sie sehr leicht zu den Imidazo-[1,2-a]-pyrimidinen bereits in Lösung cyclisieren.
  • Als Schutzgruppen sind alle solche Reste verwendbar, die normalerweise zum Schutz von Aminofunktionen verwendet werden. Beispiele für Schutzgruppen sind der Benzyl-, Bensyloxycarbonyl-, Tertirbutyloxycarbonyl-, Phthaloyl-, Tri tyl-, Trifluoracetyl- oder Trimethyl silylrest.
  • Die Kondensationen werden normalerweise in polaren Lösungsmitteln wie beispielsweise Alkoholen oder Ketonen bei Temperaturen zwischen 40 und 1400C durchgeführt. Bei der gondensation von Imidazolinen der Formel II, in denen R1 einen Phenylrest bedeutet, sind normalerweise höhere Demperaturen erforderlich als sie mit den üblichen Lösungsmitteln erzielt werden, so daß in diesen Fällenam zweckmäßigsten lösungsmittelfrei bei Temperaturen von etwa 150 bis 170 0C gearbeitet wird.
  • Die Kondensationen können außerdem in Gegenwart solcher stoffe durchgeführt werden, die die sich bildenden Reaktionsprodukte der Formeln HX und HY, wobei X und Y die vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, aus dem Gleichgewicht ent-.
  • fernen.
  • Die Herstellung von solchen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen R3 ein Wasserstoffatom bedeutet, kann auch durch Umsetzung eines Imidazolins-(2) der allgemeinen Formel in der R1 die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit eine Acetylen-Derivat der allgemeinen Formel in der R2 und X wie oben angegeben definiert sind, in Gegenwart eines Kupferkatalysators erfolgen.
  • Die Umsetzung wird vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 80 und 14000 durchgeführt. Es kann sowohl mit als auch ohne Lösungsmittel gearbeitet werden.
  • Die erfindungegemäßen Imidazo-[1,2-a]-pyrimdine der ailgemeinen Formel I können auf übliche Weise in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze überführt werden.
  • Zur Salzbildung geeignete Säuren sind beispielsweise Mineralsäuren wie etwa Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwaserstoffsäure, Fluorwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphor-Säure, Salpetersäure, Borsäure oder organische Säuren wie Essigsäure, Propionsaure, Buttersäure, Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Valeriansäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Milchsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Äpfelsäure, Benzoesäure, p-Hydroxybenzoesäure, p-Ami-nobenzoesäure, Phthalsäure, Zimtsäure, Salicylsäure, Ascorbinsäure oder Sulfonsäuren wie etwa Methansulfonsäure, Phenylsulfonsäure, Toluolsulfonsäure oder auch Verbindungen wie 8-Chlortheophyllin oder dergl.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel I, sowie deren Säureadditionssalze zeichnen sich durch wertvolle therapeutische Eigenschaften aus. Die pharmakodynamischen lYirkungen treten im allgemeinen bereits bei Dosen auf, die weit unterhalb der letalen Dosis liegen. Eindeutig nachweisbare pharmakodynamische Wirkungen werden bereits mit Mengen erzielt, die mindestens etwa einem Hundertstel der Dosis letalis entsprechen. Bei den erfindungsgemäßen Verbindungen handelt es sich vornehmlich um ZNS-wirksame Verbindungen, d.h. Stoffe, die auf das Zentralnervensystem dämpfend wirken. Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung sowie deren Säureadditionssalze können daher in der Humanmedizin als Tranquillizer,Anxiolytika und Sedativa eingesetzt werden.
  • Die Verbindungen de allgemeinen Formel I sowie deren Säureadditionssalze können oral, enteral oder auch parenteral angewandt werden. Die Dosierung für die orale Anwendung liegt bei 50 bis 75 mg, vorzugsweise zwischen 10 und 25 mg. Die Verbindungen der Formel I bzw. ihre Säureadditionssalze können auch mit anderen Wirkstoffen z. B. Spasmolytika oder Analgetika ader Psychopharmaka zum Einsatz gelangen. Geeignete galenische Darreichungsformen sind beispielsweise Tabletten, Kapseln, Suppositorien, Lösungen, Emulsionen, Pulver; hierbei können zu deren Herstellung die üblicherweise verwendeten galenischen Hilfs-, Träger-, Spreng- oder Schmiermittel oder Substanzen zur Erzielung einer Depotwirkung Anwendung finden. Die Herstellung derartiger galenischer Darreichungsformen erfolgt auf übliche Weise nach den bekannten Fertigungsmethoden.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
  • Beispiel 1 8-(2,6-Dichlorphenyl)-2,3-dihydro-7-methyl-5-oxo-imidazo-[1,2-a]-pyrimidin 20 g (0,087 Mol) 2-(2,6-Dichrorphenylamino)-(2)-imidazolin werden in 100 ml Acetessigester (ca. neunfacher Überschuß) 10 Stunden am Rückfluß erhitzt. Den bei der Reaktion abgespaltenen Alkohol sowie gebildetes wasser läßt man während dieser Zeit gelegentlich entweichen, so daß sich die Siedetemperatur in einem Bereich von 150 bis 16000 hälta Nach dem Abkühlen über Nacht kristallisiert die neue Substanz aus.
  • Sie wird abgesaugt, mit Methanol und Äther gewaschen und im Vakuumtrockenschrank bei 60°c getrocknet. Ausbeute 15,5 g, das entspricht 6O,3 der Theorie, Fp.: 295 bis 2970C. Das in üblicher Weise hergestellte Nitrat schmilzt bei 162 bis 164°C.
  • Beispiel 2 8-(2,6-Dichlorbenzyl)-2,3-dihydro-7-methyl-5-oxo-imidazo-[1,2-a]-pyrimidin 5 g (0,020 MOl) 2-(2,4-Dichlorbenzylamino)-imidazolin-(2) werden zusammen mit 3,35 g (125 %)- Acetessigester in 50 ml absolutem Äthanol 7 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dem Abkühlen über Nacht im Eisschrank tritt Kristallisation ein.
  • Das Kristallisat wird abgesaugt, mit kaltem Methanol und Äther gewaschen und getrocknet.
  • Ausbeute: 5,7 g, das entspricht 89,5 % der Theorie.
  • Fp. 197 bis 199°C.
  • Beispiel 3 8-(2-Chlorbenzyl)-2,3-dihydro-7-nhenyl-5-oxo-imidazo-pl,2-alpyrimidin 5,25 g (0,025 Mol) 2-(2-Chlorbenzylamino)-imidazolin-(2) werden mit 10 g Benzoylessigsäureäthylester in 50 ml n-Butanol 3 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung im Vakuum eingeengt und der verbleibende feste Rückstand aus 400 ml eines Gemisches aus 20 Teilen flethanol und 1 Teil Chloroform umkristallisiert. Man erhält 3,5 g des neuen Irnidazo-[l,2-a]-pyrimidins vom Fp. 208 bis 2100C (41,5 % der Theorie).
  • Beispiel 4 8-(2,6-Dichlorbenzyl)-2,3-dihydro-6-benzyl-7-methyl-5-oxoimidazo-[1,2-a]-pyrimidin 5 g (0,020 Mol) 2-(2,4-Dichlorbenzylamino)-imidazolin-(2) werden mit 6,35 g (140 %) a-Benzyl-acetessigester in 30 com absolutem Äthanol 3 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dem Stehen über Nacht wird im Vakuum zur Trockene eingeengt und der verbleibende ölige Rückstand in wenig Methanol gelöst.
  • Nach dem Alkalisieren mit 50-prozentiger Kalilauge scheidet eich das Imidazo-[1,2-a]-pyrimidin als kristalline Substanz ab, welche abgesaugt, mit Wasser und Äther gewaschen und getrocknet wird.
  • AuebeuteO 3,8 g (46,4 % der Theorie) Fp. 173 bis 1740 C Beispiel 5 8-(2-Morpholinoäthyl)-2,3-dihydrp-7-methyl-5-oxo-imidazo-[1,2-a]-pyrimidin 6,95 g (0,035 MOl) 2-(2-Morpholinoäthylamino)-imidazolin-(2) werden mit 10 ml Acetessigester und 40 ml absolutem Äthanol 5 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dem Erkalten wird im Vakuum zur Trockne eingeengt und der verbleibende Rückstand in verdünnter Salzsäure und Waseer gelöst. Die salzsaure Lösung wird mit Aktivkohle behandelt und zur Ab;tren nung von Verunreinigungen mehrmals mit Äther extrahiert.
  • Die Ätherextrakte werden verworfen. Hierauf alkalisiert man mit verdünnter Natronlauge und extrahiert unter Mitverwendung von Kochsalz mehrmals mit Äther und Chloroform. Die vereinigten Extrakte werden über Drierite getrocknet Und im Vakuum vom Lösungsmittelgemisch befreit. Im Rückstand verbleiben 7 g eines zähen Öles, weiches nach einiger Zeit durch kristallisiert. Nach dem Umkristallisieren aus Aceton beträgt der Fp. 138 bis 13900 (75,6 % der Theorie).
  • Entsprechend den Beispielen 1 bis 5 lassen sich die nach folgenden, tabellarisch erfaßten Imidazo-[1,2-a]-pyrimidine synthetisieren.
  • Beisp. R1 R2 R3 Ausb. Fp.°C %d. Th.
  • 6 2,4-Cl2-C6H3-CH2- C6H5- H 47,2 145-146 7 2,4-Cl,CH3-C6H3-CH2- CH3 H 77,6 147-148 8 2,4,6-(CH3)3-C6H2-CH2- CH3 H 58,4 189-190 9 2-Cl-C6H4-CH2- CH3 H 65,5 177-178 10 2-Cl-C6H4-CH2- CH3 C6H5-OH2- 43,8 135-134 Beisp. R1 R2 R3 Aus. Fp.°C %d. Th.
  • 11 2,6-C12-C6H3-OH2- CH3 H 53,8 223-225 12 2,6-Cl,CH3-C6H5- CH) H 70,0 255-256 13 2,4-Cl,CH3-C6H5- CH3 H 42,3 183-184 14 2,4-Cl2-C6H3-CH2- CH3 n-C4Hg- 46,6 133-135 15 2,4-CH3,Cl-C6H3- CH3 H 69,8 188-190 16 2-Cl-C6H4-CH2- CH3 n-C4H9- 28,2 128-130 17 4-CH3-C6H3-CH2- CH3 H 42,5 133-135 18 4-CH3-C6H3-CH2- CH3 C6H5-CH2-CH2- 30,1 94-95 19 4-CH3-C6H3-CH2- CH3 n-C4H9- 49,0 124-126 20 2-CH3-C6H3-CH2- C6H5- H 58,3 140-141 21 2-CH3-C6H3-CH2- CH3 H 62,6 143-144 22 2-CH3-C6H3-CH2- CH3 n-C4H9- 35,5 152-153 (Nitrat) 23 2-Cl-C6H4- OH3 3 55,3 179-180 24 2,4-Cl2-C6H3-CH2- CH3 CH2=CH-CH2- 20,7 165-166 (Nitrat) 25 2-C2H5-CH2 CH3 H 53,5 140-141 26 2-C2H5-C6H3-CH2- C6H5- H 51,4 152-153 27 2,4-CH3,Cl-C6H5-CH2 CH3 H 16,4 193-194 (Nitrat) 28 2-C2H5-C6H3-CH2- CH3 C6H5-CH2- 41,1 184 (Nitrat) 29 2,4-CH3,Cl-C6H5-CH2- CH3 C6H5-CH2- 38,8 187 (Nitrat) 30 2,4-CH3,Cl-C6H3-CH2- C6H5- H 18,3 165 (Nitrat)
    Beisp. R1 R2 R3 Äus. Pp.0O
    S.
    31 3 CH3 C6H4 CH2 H 55,1 132-133
    32 C6R5- CH3 - 32,8 192-193
    33 ClOH7 3 11 42,4 2.38-239
    34 296-(C2H5)2-C6H3 OH3 H 38,2 155-154
    35 2,5-C12-C6H3- OR3 H 16,2 177-178
    36 3-Ol-C6H4- CH H 20,6 184
    (Nitrat)
    37 2-OH3-C6H4- 3 6 4 3 22,5 144-146
    38 2-CH3O-C6H4-CH2- CH3 H 43R0 208-209
    39 2,4,6-Cl,Br,Cl-C6H- 0113 3 65,2 278-280
    40 4-CN-C6H4- CH3 11 52,8 255-257
    41 4-F-C6H4- 0113 3 37,7 194-195
    42 2-CF3-C 6.114 CN, 4 3 20,1 188-189
    43 2,6O12O6113 -3 3 30,2 256-257
    44 2-O1-C6H4-0112- 3 ffi - 47,4 150-152
    45 2-C1-C6H4-CH2- CH3 0113. 38,8 160-161
    46 296-Cl2-06H3-0R2- 3 3 46,8 . 209-210
    47 -tCH2)2-N g C6H5- H 41,2 142-143
    fm
    48 ' -(C112)3-N 0 OH H 39,6 100-102
    3
    49 (CH2)3 n ° C6H5- H 37,8 (Nitrat)
    .50 -(CHz)3-N(CH)2 0113 3 51,0 54-55
    51 ~(CH2)3-N(C2E5)2 CH3 H 25,6 --
    Beisp. 111 112 113 Aus. Fp.00
    neisp. R1 R3 n Aus. Fp.o,
    52 (CH2)3 N 0113 C6H5-CH2- 13,2 --
    53 --(CH2)) OH3 H 44,4 --
    54 t N-CH3 H3 E 29,3 98-101
    55 -(0H2)3-N(OH3)2 0113 C6H5-CH2- 46,0 --
    56 -(CH2)3-N(O2H5)2 CH3 C6H5-CH2- 44,4
    57 -(CH,)2-N N-CH, -CH3 3 H 27,6 255-26
    chlorid)
    58 -(CH2)3- ß bCH3 3 H 96,4 258-260
    chlorid)
    Beispiel A: Tabletten 8-(2,6-Dichlorphenyl)-2,3-dihydro-7-methyl-5-oxoimidazo-[1,2-a]-pyrimidin 15 mg Milchzucker 65 mg Maisstärke 120 mg sek. Calciumphosphat 40 mg lösliche Stärke 3 mg Magnesiumstearat 3 mg kolloidale Kieselsäure 4 mg insgesamt 250 mg Herstellung: Die Wirkstoffe werden mit einem Teil der Hilfsstoffe vermischt, intensiv mit einer wäßrigen Lösung der löslichen Starke durchgeknetet und in üblicher Weise mit Hilfe eines siebes grarjuliert. Das Granulat wird mit dem Rest der Hilfsstoffe vermischt und zu Tabletten von 250 mg verpreßt.
  • Beispiel B: Lösung 8-(2,4-Dichlorbenzyl)-2,3-dihydro-7-phenyl-5-oXoimidazo-[1,2-a]-pyrimdin. 5 mg Natriumchlorid 18 mg dest. Wasser ad 2,0 ml Herstellung: Wirkstoff und Natriumchlorid werden in Wasser gelöst und unter Stickstoff in Glasampullen abgefüllt.
  • Patentansprüche -

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Imidazo-[1,2-a]-pyrimdine der allgemeinen Formel in der R1 einen unsbubstituierten Phenyl- oder Naphthylrest oder einen durch Methyl-, Äthyl-, Nethoxy-, Oyano-, Triflilormethyl gruppen oder Flour-, Chlor oder Bromatome ein- bis dreifach substituierten Phenyl-, Benzylrest oder die Gruppierung -(CH2)n"R' bedeutet, wo n für eine der Zahlen O bis 3 steht und R' eine Alkylamino-, Dialkylamino-, Piperidino-, Piperazino- oder Morpholinogruppe darstellt, R2 einen Methyl- oder Phenylrest und R3 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe sowie einen gegebenenfalls substituierten Benzylrsat bedeutet sowie deren Säureadditionssalze.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I nach Anspruch 1 sowie von deren Säureadditionasalzen, dadurch gekennzeichnet, daß man a) ein Imidazolin-(2) der allgemeinen Formel in der R1 wie oben definiert ist und G ein Waaserstoffatom oder eine abspaltbare Schutzgruppe bedeutet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel in der R2 und R3 wie oben angegeben definiert sind und X bzw.
  3. Y einen elektronenanziehenden negativen Rest darstellt, der zusammen mit einem Wasserstoffatom in der Form HX oder HX eine beständige Verbindung bildet, wobei X eine Hydroxy-, Sulfhydryl- Alkoxy-, Alkylthio-,- Amino-, Alkylamino-, Dialkylamino- und Y einen Hydroxy-, Sulfhydryl-, Alkoxy-, Alkylthio-, Acyloxy-, Acylthiogruppe oder ein Chlor- oder Bromatom bedeutet, zu einer Verbindung der allgemeinen Formel in der R1, 2 H3 und Y die oben genannte Bedeutung besitzen umsetzt, gegebenenfalls die Schutzgruppe G entfernt und die Verbindung der allgemeinen Formel in der Rl, R2, R3 und Y die oben angegebene Bedeutung besitzen, unter Abspaltung von HY cyclisiert; b) oder daß man zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, in denen R3 ein Wasserstoffatom bedeutet, ein Imidazolin-(2) der Formel in der R1 die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit einem Acetylen-Derivat der Formel in der R2 und X wie oben angegeben definiert sind, in Gegenwart eines Kupferkatalysators umsetzt; und daß man gege.benenfalls das so erhaltene Endprodukt in ein Säureadditionssalz überführt7 3. Verfahren nach Anspruch 2a, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einem polaren Lösungsmittel durchführt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2a und/oder 3, -dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart eines Alkohole oder Ketons durchführt.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei Temperaturen zwischen 20 unf 170°C durchführt.
  6. 6. Pharmazeutische Zubereitungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Wirkstoffe eine oder-mehrere Verbindungen der allgemeinen Formel I nach. Anspruch 1 oder deren phtsiologisch verträgliche Säureadditionssalze enthalten.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung von Arzneimitteln nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man eine oder mehrere Verbindungen der allgemeinen Formel I nach Anspruch 1 oder deren Säureadditionssalze mit üblichen galenischen Hilfs- Träger-, Spreng- oder Schmiermitteln bzw. Substanzen zur Erzielung einer Depotwirkung zu Tabletten, Kapseln, Pillen, Dragees, Suppositorien, Emulsionen oder Pulvern compoundiert. 8. Methode zur Tranquillisierung, Sedation - fung von Angstzuständen von Warmblütern mittels Verbindungen der allgemeine ormel nach « oh 1 oder deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalzen. 9. Methode nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man f ür die orale » WS neu ng eine Dosis von5 bis 75 mg, vorzugsweise zwischen 10 und 25 mg verwendet.
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