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DE20119663U1 - Schloßbaugruppe - Google Patents

Schloßbaugruppe

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Publication number
DE20119663U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
key
keyhole
lock assembly
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20119663U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
One Lus International Co Ltd
Original Assignee
One Lus International Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by One Lus International Co Ltd filed Critical One Lus International Co Ltd
Priority to DE20119663U priority Critical patent/DE20119663U1/de
Publication of DE20119663U1 publication Critical patent/DE20119663U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017Key profiles
    • E05B19/0023Key profiles characterized by variation of the contact surface between the key and the tumbler pins or plates

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Schloßbaugruppe
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Schließanlagen und insbesondere eine Schloßbaugruppe mit besonderem Aufbau.
Eine herkömmliche Schloßbaugruppe, wie sie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt ist, umfaßt ein Schloß mit einem Schlüssel und ist an einer Tür oder dergleichen angebracht, um einen unbefugten Eindringling am Betreten eines verschlossenen Raums zu hindern. Jedoch besteht ein Nachteil des Aufbaus einer herkömmlichen Schloßbaugruppe darin, daß in dieser nur eine Vorsichtsmaßnahme getroffen ist, da das Schloß stets dann aufgesperrt ist, wenn die Zuhaltung auf ihre Führung ausgerichtet werden kann. Somit läßt sich ein herkömmliches Schloß öffnen, wenn an ihr mit einer SpezialVorrichtung hantiert wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schloßbaugruppe zu schaffen, die den obenerwähnten Nachteil nicht besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlicher beim Lesen der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, die auf die Zeichnung Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 die bereits erwähnte perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Schloßbaugruppe;
Fig. 2 die bereits erwähnte Schnittansicht der herkömmlichen Schloßbaugruppe;
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-2-
Fig. 3 die bereits erwähnte Schnittansicht, die eine herkömmliche Schloßbaugruppe mit eingeführtem Schlüssel zeigt;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Schloßbaugruppe;
Fig. 5 einen Seitenriß der erfindungsgemäßen Schloßbaugruppe in ihrer bevorzugten Ausführungsform;
Fig. 6 einen von vorn gesehenen Querschnitt der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schloßbaugruppe;
Fig. 7 einen von vorn gesehenen Querschnitt, der die erfindungsgemäße Schloßbaugruppe zeigt, bevor der Schlüssel in das Schlüsselloch eingeführt ist;
Fig. 8 einen Seitenriß, der die erfindungsgemäße Schloßbaugruppe zeigt, nachdem der Schlüssel in das Schlüsselloch eingeführt ist;
Fig. 9 eine schematische Ansicht, die die erfmdungsgemäße Schloßbaugruppe im aufgesperrten Zustand zeigt;
Fig. 10 eine Fig. 4 ähnliche, jedoch teilweise aufgeschnittene Darstellung der erfmdungsgemäßen Schloßbaugruppe.
In Fig. 4 ist eine Schloßbaugruppe mit einem Schlüssel 3 und einem Schloß 4 gezeigt. Der Schlüssel 3 besitzt eine flache Form mit zwei Seitenflächen. Die beiden Seitenflächen sind jeweils mit einer Längsnut 31 versehen, die mehrere ungleichmäßig beabstandete Mulden 32 aufweist. Das Schloß 4 umfaßt einen Schloßkörper 41 und einen Schließzylinder 42.
Der Schließzylinder 42 bildet mit dem Schloßkörper 41 eine Einheit, wobei in der Mitte des Schließzylinders 42 ein Schlüsselloch 421 ausgebildet ist, das mit der Form des Schlüssels 3 korrespondiert. Wie in Fig. 5 gezeigt ist, sind längs des Umfangs des Schloßkörpers 41 und korrespondierend zu den Mulden 32 mehrere, bis zum Schlüsselloch reichende Führungen 411 bzw. 422 für
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konvex geformte Stifte (Zuhaltungen) ausgebildet. Jede Führung 411, 422 ist mit einem Satz aus einem steckbaren Stift 423, 412 mit konvexer Fläche und einer Feder 413 versehen, wobei über die Öffnungen der Stiftführungen 411 eine Abdeckplatte 414 geschoben ist, um diese zu verschließen. Die Stifte 423, 412 können zylindrisch oder perlenähnlich geformt sein.
Erfmdungsgemäß weist wenigstens eine der vier Längskanten des Schlüssels 3 eine Gehrung 33 mit einem bestimmten Winkel auf. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, weist auch die der Schräge 33 zugewandte Ecke des Schlüssellochs 421 eine Gehrung 424 auf. Als Option kann der Winkel der Gehrungen 33 und 424 variieren, so daß Schloßbaugruppen mit unterschiedlichen Winkeln verfügbar sind. In der Gehrung 33 des Schlüssels 3 sind Mulden 34 vorgesehen, die mit den Mulden 32 in der flachen Seite des Schlüssels 3 verzahnt sind. Wie in Fig. 8 gezeigt ist, sind am Umfang des Schloßkörpers 41, korrespondierend zu der Mulde 34 des Schlüssels 3, Führungen 415 bzw. 425 für abgeschrägte Stifte vorgesehen, die sich bis zur Gehrung 424 des Schlüssellochs 421 durchgängig erstrecken. Jede Stiftführung 415 bzw. 425 ist mit einem Satz aus einem abgeschrägten Stift 426, 416 und einer Feder 417 versehen. Über die Öffnungen der Stiftfuhrungen 415 ist, um diese zu verschließen, eine Abdeckplatte 418 geschoben. Die steckbaren Stifte 426, 416 besitzen entweder einen zylindrischen oder einen perlenähnlichen Körper. Infolge der Verzahnung der Mulden 34 und der Mulden 32 wirken die Stifte 423, 412 mit konvexer Fläche und die Stifte 426, 416 mit abgeschrägter Fläche zusammen. Gleichzeitig drückt ein abgeschrägter Stift 426 gegen die Führungskante 427 des Schlüssellochs 421 und wird dadurch positioniert.
Wenn das Schloß 4 aufgesperrt werden soll, wird der Schlüssel 3 in das Schlüsselloch 421 eingeführt, wobei die Gehrung 33 des Schlüssels 3 der Gehrung 424 folgt, weshalb sich der Schlüssel zügig in das Schlüsselloch einführen läßt, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Die Mulde 34 in der Gehrung 33 bewirkt, daß sich der Teil 426 des Stifts mit abgeschrägter Fläche in seiner Führung 425 nach außen bewegt, wobei die über den Teil 416 des Stifts ausgeübte Schubkraft die Feder 417 in ihre komprimierte Form zwingt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Teil 416 des Stifts mit abgeschrägter Fläche bündig mit seiner Führung 415. Wie in Fig. 8 gezeigt ist, zwingt die Mulde 32 den Teil 423 des Stifts mit konvexer Fläche des Schloßkörpers 41, sich nach außen zu bewegen,
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so daß er über den Teil 412 des Stifts die Feder 413 zusammendrückt. Der Teil 412 des Stifts mit konvexer Fläche ist bündig mit seiner Führung 411. Zu diesem Zeitpunkt sind der Stift 412 mit konvexer Fläche und der Stift 416 mit abgeschrägter Fläche mit dem Schließzylinder 42 nicht in Eingriff und hemmen diesen nicht. Wie in Fig. 9 gezeigt ist, läßt sich der Schließzylinder 42 mit dem Schlüssel 3 drehen, worauf das Schloß 4 aufgesperrt ist.
Wenn ein Dritter das Schloß aufzusperren beabsichtigt, kann er nur einen Schlüssel benutzen, an dem die Gehrung 33 vorgesehen ist und diese mit der Gehrung 424 der Längskante des Schließzylinders korrespondiert, also die Winkel der beiden Gehrungen übereinstimmen. Somit verhindert die Schloßbaugruppe, daß ein Dritter einen falschen Schlüssel in den Schloßkörper einsetzt. Außerdem sind in der Gehrung 33 des Schlüssels 3 Mulden 34, im Schließzylinder 42 Stifte 426 mit abgeschrägter Fläche und im Schloßkörper 41 Stifte 416 mit konvexer Fläche und Federn 417 vorgesehen, wobei die Stifte 426, 416 mit abgeschrägter Fläche mit den Stiften mit konvexer Fläche 423, 416 verzahnt sind und vorstehen, so daß sie gegen die Führungskante 427 drücken, wodurch dem Schließzylinder 42 ein weiterer Widerstand entgegengebracht wird, so daß das Aufsperren des Schlosses zusätzlich verhindert wird.
Obwohl die Erfindung mit Bezug auf ihre bevorzugte Ausführungsform erläutert wurde, können selbstverständlich viele weitere Modifikationen und Abänderungen vorgenommen werden, ohne vom Erfindungsgedanken und vom Umfang der Erfindung gemäß den beigefügten Ansprüchen abzuweichen.

Claims (4)

1. Schloßbaugruppe mit Schlüssel (3) und Schloß (4), wobei das Schloß (4) einen Schloßkörper (41) mit einem Hohlraum zum Einsetzen eines Schließzylinders (42) umfaßt, der ein Schlüsselloch (421) für den Schlüssel (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (3) wenigstens an einer Längskante (33) und das Schlüsselloch (421) des Schließzylinders (42) wenigstens in einer Ecke (424) eine Gehrung mit einem bestimmten Winkel aufweisen.
2. Schloßbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehrung (33) des Schlüssels (3) mit mehreren ungleichmäßig beabstandeten Mulden (34) versehen ist und im Schließzylinder (42) und im Schloßkörper (41), korrespondierend zu diesen Mulden, Führungen (425 bzw. 415) sowie darin eingesetzte, abgeschrägte Zuhaltungen (426, 416, 417) vorgesehen sind, um ein Drehen des Schließzylinders im Schloßkörper zu verhindern.
3. Schloßbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel der Gehrung an der Längskante (33) des Schlüssels (3), die mit der Gehrung in der Ecke (424) des Schließzylinders (42) korrespondiert, veränderlich ist.
4. Schloßbaugruppe mit Schlüssel (3) und Schloß (4), wobei das Schloß (4) einen Schloßkörper (41) mit einem Hohlraum zum Einsetzen eines Schließzylinders (42) umfaßt, der ein Schlüsselloch (421) für den Schlüssel (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die im Schließzylinder (42) und im Schloßkörper (41) ausgebildeten konvexen Zuhaltungen (423, 412, 413) mit den abgeschrägten Zuhaltungen (426, 416, 417) verzahnt sind und die letzteren in das Schlüsselloch (421) vorstehen und gegen die Führungskante (427) des Schlüssellochs drücken.
DE20119663U 2001-12-03 2001-12-03 Schloßbaugruppe Expired - Lifetime DE20119663U1 (de)

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