DE20119463U1 - Tragbares, brennkraftbetriebenes Setzgerät für Befestigungselemente - Google Patents
Tragbares, brennkraftbetriebenes Setzgerät für BefestigungselementeInfo
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Description
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se
TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GbR
PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkle, Dipl.-Ing. (FH) Bernhard P. Wagner, Dipl.-Phys. Mauerkircherstrasse D-81 679 MÜNCHEN
Case: X 199 Gegensperre
Helmut St ei &eegr; m e i ste r, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse 51 D-33617 BIELEFELD
29.11.2001 Ur/an
Feldkircherstrasse 100 9494 Schaan Liechtenstein
TERMEER STEINMEISTER & PARTNER GbR -2-
Hilti Aktiengesellschaft, Case: X 199 Gegensperre 29. 1 1.2001
Die Erfindung betrifft ein tragbares, brennkraftbetriebenes Setzgerät für Befestigungselemente gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Ein derartiges Setzgerät ist bereits aus der DE 199 50 349 Al bekannt. Zu ihm gehören ein Führungsrohr zum Herausschieben der Befestigungselemente, die seitlich in das Führungsrohr durch einen Ausschnitt hindurch einführbar sind, sowie ein Fühler, der an einer dem Ausschnitt gegenüberliegenden Position in das Führungsrohr eingreift und zurückbewegbar gehalten ist.
Um ein Befestigungselement aus dem Führungsrohr herausschieben zu können, wird eine Kolbenstange eines Kolbens in das Führungsrohr eingetrieben, die das Befestigungselement beaufschlagt. Eine an der Kolbenstange befestige Kolbenplatte steht mit einer Brennkammer in Verbindung, in der die Eintreibenergie durch Zünden eines geeigneten brennbaren Gasgemisches, zum Beispiel eines Luft-/Brenngasgemisches bereitgestellt wird.
Aus Sicherheitsgründen wird bei Setzgeräten dieser Art oftmals eine Anpreß hülse verwendet, die auf dem Führungsrohr axial verschiebbar angeordnet ist. Durch diese Anpreßhülse wird sichergestellt, daß ein Setzvorgang, also ein Eintreiben eines Befestigungselements in einen Gegenstand nur dann erfolgen kann, wenn das Setzgerät gegen den Gegenstand angepreßt worden ist. Beim Anpressen des Setzgeräts auf den Gegenstand wird die Anpreßhülse gegen Federdruck relativ zum Führungsrohr axial nach hinten verschoben. Die Anpreßhülse steht bei dieser Verschiebung in Wechselwirkung mit mechanischen Sperren und/oder mechanischen bzw. elektrischen Schaltern, die eine Betätigung eines Auslösers bzw. Triggers und/oder eine Auslösung der Antriebsenergie nur dann zulassen, wenn die Anpreßhülse um ein definiertes Mindestmaß angepreßt worden ist.
Setzgeräte dieser Art sind andererseits häufig mit Magazinen ausgestattet und weisen zusätzliche Sperrfunktionen auf, um abzufragen, ob etwa ein Magazin montiert ist, die Anzahl der Befestigungselemente im Magazin ausreichend ist oder ob die Befestigungselemente korrekt im Magazin bzw. im Führungsrohr positioniert sind, bevor ein Setzvorgang ausgeführt werden kann. Dabei sind die Befestigungselemente zweckmäßigerweise in Elementestreifen
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Hilti Aktiengesellschaft, Case: X 199 Gegensperre 29.1 1.200 1
bzw. Gurtform vormontiert und werden in diesem Zustand ins Magazin eingeführt. Der Vorschub im Magazin erfolgt mittels Federdruck, so daß jeweils das nächste Befestigungselement in das Führungsrohr gelangt und dann in den Gegenstand eingetrieben werden kann.
Ist ein Setzgerät mit einem Fühler der eingangs genannten Art ausgestattet, so läßt sich anhand der Eingriffstiefe des Fühlers ermitteln, ob überhaupt ein Befestigungselement in das Führungsrohr eingeführt worden ist, und wenn ja, ob dieses auch korrekt positioniert worden ist. Befindet sich kein Befestigungselement im Führungsrohr oder ist dieses nicht weit genug aus dem Magazin kommend in das Führungsrohr hineingeschoben worden, so kann der Fühler so weit in das Führungsrohr hineingreifen, daß die Durchführung eines Setzvorgangs bzw. das Auslösen eines damit verbundenen Zündvorgangs des brennbaren Gasgemisches in der Brennkammer nicht möglich ist. Der Betrieb des Setzgeräts wird somit so lange blockiert, bis ein Befestigungselement ordnungsgemäß im Führungsrohr positioniert worden ist, was einer minimalen Eingriffstiefe des Fühlers in das Führungsrohr entspricht.
Beim Setzen von Befestigungselementen kann es allerdings hin und wieder dazu kommen, daß diese oder sie tragende Elementestreifen zerbrechen und sich vor oder hinter dem Fühler bzw. unter ihm im Führungsrohr festsetzen. Ein ordnungsgemäßer Betrieb des Setzgeräts ist dann nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Setzgerät der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß eine Reinigung des Führungsrohrs möglich ist, ohne daß die Gefahr besteht, daß in diesem Fall der Fühler beschädigt wird.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1 angegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Das Setzgerät nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Fühler an seinem in das Führungsrohr einfahrbaren Ende eine erste mündungsseitige Stellkante aufweist, die mit einer Längsrichtung des Führungsrohrs einen spitzen Winkel einschließt, der sich zur Mündung des Setzgeräts hin öffnet.
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Hilti Aktiengesellschaft, Case: X 199 Gegensperre 29.1 1.2001
Sollten sich somit Bruchstücke eines Befestigungselements oder der sie tragenden Halterung innerhalb des Führungsrohrs im Bereich des Fühlers festsetzen, so kann durch Einführen eines Reinigungswerkzeugs in das Führungsrohr von dessen Mündung her letzteres leichter gereinigt werden, da jetzt aufgrund der vorhandenen ersten Stellkante der Fühler leichter radial nach außen ausweichen kann und sich somit die Restteile aus dem Führungsrohr einfacher herausschieben lassen. Aufgrund der radialen Ausweichmöglichkeit des Fühlers besteht dann auch nicht mehr die Gefahr, daß dieser bei einem Reinigungsvorgang beschädigt wird. Dadurch verlängert sich die Betriebsdauer zumindest einer den Fühler aufnehmenden Baueinheit ganz beträchtlich.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist der Fühler an seinem in das Führungsrohr einfahrbaren Ende auch eine zweite geräteseitige Stellkante auf, die mit der Längsrichtung des Führungsrohrs einen spitzen Winkel einschließt, der sich in einer zur Mündung des Setzgeräts entgegengesetzten Richtung hin öffnet.
Damit ist auch ein leichteres Entfernen festgesetzter Teile im Führungsrohr von der Geräteseite her in Richtung zur Mündung möglich. Wird jetzt ein entsprechendes Reinigungswerkzeug in das Führungsrohr von der Geräteseite her hineingeschoben, so kann der Fühler ebenfalls radial nach außen ausweichen und somit die Restteile freigeben, ohne selbst durch das Reinigungswerkzeug beschädigt zu werden, das etwa eine passend in das Führungsrohr einschiebbare Reinigungsstange sein kann.
Natürlich lassen sich durch das Reinigungswerkzeug auch Restteile aus dem Führungsrohr herausschieben, die sich vor oder hinter dem Fühler festgesetzt haben, und auch in diesem Fall ist gewährleistet, daß aufgrund der genannten Stellkanten der Fühler leicht ausweichen kann und sich das Gerät reinigen läßt, ohne daß die Gefahr besteht, den Fühler selbst zu beschädigen. Vorzugsweise kann dabei die Reinigung des Führungsrohrs dann erfolgen, wenn die das Führungsrohr und den zugehörigen Fühler umfassende Baueinheit vom Grundkörper des Setzgeräts abgenommen ist.
Kommen die erste und die zweite Stellkante bei in das Führungsrohr vollständig eingefahrenen Fühler auch im Innenumfangsbereich des Führungs-
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Hilti Aktiengesellschaft, Case: X 199 Gegensperre 29.11.2001
rohrs zu liegen, können stangenförmige Reinigungswerkzeuge auch mit maximalem Durchmesser verwendet werden, der nur wenig kleiner als der Innendurchmesser des Führungsrohrs ist. In diesem Fall ist immer sichergestellt, daß das Reinigungswerkzeug gegen die schräg verlaufende erste oder zweite Stellkante fährt, um dadurch den Fühler radial aus dem Führungsrohr herauszuschieben und dessen Beschädigung bei der Reinigung des Führungsrohrs zu vermeiden.
Prinzipiell kann der Fühler gradlinig bewegbar gehalten sein, also entlang einer Geraden in das Führungsrohr eingefahren oder aus diesem herausgefahren. Möglich ist aber auch, den Fühler schwenkbar zu lagern, so daß er in das Führungsrohr oder aus diesem heraus drehbar ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Setzgeräts; und
Figur 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Setzgeräts; und
Figur 2 einen Axialschnitt durch ein im vorderen Teil des Setzgeräts befindliches Führungsrohr mit einfahrbaren Fühler für Befestigungselemente.
Eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Setzgeräts ist in Figur 1 gezeigt.
Es ist mit dem Bezugszeichen 1 versehen und weist ein Gehäuse 2 auf, aus dem vorn ein Führungsrohr und eine Anpreßhülse 4 herausragen. Die Anpreßhülse 4 ist gleitend konzentrisch auf dem Führungsrohr 3 gelagert und gegen Federdruck ins Innere des Gehäuses 2 verschiebbar, wenn das Setzgerät 1 mit der Anpreßhülse 4 gegen einen Gegenstand gedrückt wird, in den das Befestigungselement hineingetrieben werden soll. Erreicht die Anpreßhülse 4 eine hintere Endstellung, wird eine Verriegelung des Setzgeräts aufgehoben und ein Eintreibvorgang des Befestigungselements kann dadurch beginnen, daß ein Abzug 5 bzw. Trigger betätigt wird. Dadurch kann ein in einer Brennkammer vorhandenes brennbares Gasgemisch, zum Beispiel ein Luft-/ Brenngasgemisch mittels einer elektrischen Zündvorrichtung gezündet werden, um eine Kolbenplatte anzutreiben, die mit einer Kolbenstange verbunden ist, welche in das Führungsrohr 3 hineingetrieben wird, um das in ihm liegende Befestigungselement aus dem Führungsrohr 3 herauszuschieben. Befestigungselemente liegen in Form von Elementestreifen bzw. in Gurtform miteinander verbunden innerhalb eines Magazins 6, das von einem vorderen Abschnitt des Setzgeräts 1 einerseits und von einem Handgriff 7 des Setzgeräts
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Hilti Aktiengesellschaft, Case: X 199 Gegensperre 29.1 1.2001
andererseits getragen wird. Prinzipiell können im Zusammenhang mit der Erfindung aber auch andere Setzgeräte zum Einsatz kommen.
Die Figur 2 zeigt anhand eines Axialschnitts den genaueren Aufbau des Setzgeräts 1 in seinem vorderen Teil.
Zu erkennen ist hier eine das Führungsrohr 3 aufweisende Baueinheit, die über ein Außengewinde 8 auf die Spitze des Setzgeräts 1 so aufschraubbar ist, daß der Innenkanal 9 des Führungsrohrs 3 die Kolbenstange 10 des Arbeitskolbens des Setzgeräts 1 aufnimmt. Die Kolbenstange 10 steht mit ihrem rückwärtigen Ende mit einer Kolbenplatte in Verbindung, die ihrerseits Verbindung mit einer nicht dargestellten Brennkammer zur Aufnahme eines Luft-/Brenngasgemisches hat. Wird der Abzug 5 betätigt, kann unter bestimmten Voraussetzungen dieses Luft-/Brenngasgemisch mittels einer elekirischen Zündvorrichtung gezündet werden, so daß dann die Kolbenstange 10 weiter in den Innenkanal 9 hineingeschossen wird. Dabei nimmt sie ein im Innenkanal 9 positioniertes Befestigungselement mit, das dadurch aus dem Führungsrohr 3 herausgeschoben wird. Dies ist allerdings nur dann möglich, nachdem das Setzgerät 1 mit seiner Anpreßhülse 4 so weit gegen einen Gegenstand gedrückt worden ist, in den das Befestigungselement 10 eingetrieben werden soll, daß die Anpreßhülse 4 ihre hinterste Stellung erreicht hat. Erst dadurch kann zum Beispiel eine mechanische oder elektrische Verriegelung des Abzugs 5 aufgehoben werden.
Im Magazin 6 liegen viele gurtförmig miteinander verbundene Befestigungselemente. Es handelt sich hier beispielsweise um Nägel, die in ihrem Kopfbereich jeweils einen Kunststoffkragen tragen. Über diese Kunststoffkragen sind die Befestigungselemente 10 miteinander verbunden. Mittels einer durch Federkraft vorgespannten Andruckvorrichtung, die sich im Magazin 6 befindet, wird der Gurt von Befestigungselementen in Richtung zum Führungsrohr 3 vorgespannt, so daß immer das jeweils am weitesten vorn liegende Befestigungselement durch einen Ausschnitt 11 in der Wand des Führungsrohrs 3 hindurch in den Innenkanal 9 hineingedrückt wird. In diesen Ausschnitt 11 wird ein vorderer Kopfteil des Magazins passend eingesetzt, durch den hindurch die Befestigungselemente in den Innenkanal 9 gelangen.
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Hilti Aktiengesellschaft, Case: X 199 Gegensperre 29.1 1.2001
Die Figur 2 läßt weiter erkennen, daß dem Ausschnitt 11 gegenüberliegend ein weiterer Ausschnitt 12 in der Wand des Führungsrohrs 3 vorhanden ist. Dieser Ausschnitt 12 liegt etwa dem Kragen der Befestigungselemente gegenüber. Ein plattenförmig ausgebildeter Fühler 13 liegt mit seiner Ebene in einer die Längsachse 14 des Führungsrohrs 3 aufnehmenden Ebene und ist in dieser gradlinig verschiebbar gelagert. In dieser Ebene werden auch die einzelnen Befestigungselemente dem Innenkanal 9 zugeführt, wobei die zugeführten Befestigungselemente parallel zur Längsachse 14 des Führungsrohrs 3 zu liegen kommen. Die genannte Ebene ist in Figur 2 die Zeichenebene. Der Fühler 13 selbst wird mittels der Kraft einer Druckfeder 15 in Richtung Innenkanal 9 gedrückt. Die Druckfeder 15 ist auf einen Halter 16 aufgesetzt und in Pfeilrichtung A nachgiebig bewegbar, also senkrecht zur Längsachse 14.
Befindet sich kein Befestigungselement im Innenkanal 9 des Führungsrohrs 3, so drückt die Druckfeder 15 den Fühler 13 in Richtung zum Führungsrohr 3, so daß dieser ins Innere des Innenkanals 9 maximal hineinragt. Durch diese Stellung des Fühlers 13 wird verhindert, daß die Anpreßhülse 4, wenn diese beim Ansetzen gegen einen Gegenstand beaufschlagt wird, ihre hintere Endstellung bzw. Entriegelungsstellung erreicht. Ein Betrieb des Setzgeräts 1 bzw. eine Zündung seiner Antriebsvorrichtung ist somit nicht möglich. Ist dagegen ein Befestigungselement ordnungsgemäß im Innenkanal 9 positioniert, liegt es also auf dessen zentraler Längsachse 14, so gibt der Fühler 13 die Anpreßhülse 4 frei und diese kann in Richtung des hinteren Endes des Setzgeräts gedrückt werden, um dann einen Zündvorgang auszulösen. In diesem Fall ragt der Fühler 13 weniger weit in den Innenkanal 9 hinein.
Tritt der Fall auf, daß bei einem Setzvorgang ein Befestigungselement innerhalb des Führungsrohrs 3 zerbricht und sich im Innenkanal 9 festsetzt, müssen die Restteile des Befestigungselements aus dem Innenkanal 9 herausgeräumt werden. Dies kann dadurch erfolgen, daß die in Figur 2 gezeigte Baueinheit vom vorderen Teil des Setzgeräts 1 zunächst abgeschraubt wird. Danach kann von der Mündung oder von der Geräteseite her ein stangenförmiges Reinigungswerkzeug in den Innenkanal 9 eingeschoben werden, dessen Außendurchmesser nur wenig kleiner als der Innendurchmesser des Innenkanals 9 ist. Durch dieses Reinigungswerkzeug werden Restteile aus dem Innenkanal 9 herausgedrückt, und zwar unter Vermeidung einer Beschädigung
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TERMEER STEINMEISTER & PARTNER GbR -8-
Hilti Aktiengesellschaft, Case: X 199 Gegensperre 29.11.2001
des Fühlers 13. Dieser ist zu diesem Zweck mündungsseitig an seinem in das Führungsrohr 3 einfahrbaren Ende mit einer ersten Stellkante 17 versehen, die mit der Längsrichtung 14 des Führungsrohrs 3 einen spitzen Winkel al einschließt, der sich zur Mündung des Setzgeräts 1 hin öffnet. Wird also das stangenförmige Reinigungswerkzeug von der Mündungsseite her in den Innenkanal 9 hineingeschoben, wird, entweder durch die Restteile im Innenkanal 9 oder das Reinigungswerkzeug der Fühler 13 über die erste Stellkante 17 radial nach außen gedrückt, so daß er beim Reinigungsvorgang nicht mehr beschädigt wird. Die Restteile bzw. das Reinigungswerkzeug laufen jetzt nicht mehr gegen eine Kante des Fühlers 13, die noch senkrecht zur Längsachse 14 des Führungsrohrs 3 steht.
Bei einem Reinigungsvorgang von der Geräteseite her gilt entsprechendes. Zu diesem Zweck weist der Fühler 13 an seinem in das Führungsrohr 3 einfahrbaren Ende eine zweite geräteseitige Stellkante 18 auf, die mit der Längsrichtung 14 des Führungsrohrs 3 einen spitzen Winkel a2 einschließt, der sich in einer zur Mündung des Setzgeräts 1 entgegengesetzten Richtung hin öffnet. Insofern kann auch eine Reinigung des Innenkanals 9 von der Geräteseite her durchgeführt werden, ohne den Fühler 13 ersthaft zu beschädigen.
Durch die zweite Stellkante 18 wird der Fühler 13 außerdem bei Auftreten von Kolbenprellung vor mechanischer Beschädigung geschützt, da der Fühler 13 dann radial nach außen nachgeben kann.
Claims (4)
1. Tragbares, brennkraftbetriebenes Setzgerät für Befestigungselemente, mit einem Führungsrohr (3) zum Herausschieben der Befestigungselemente, die seitlich in das Führungsrohr (3) durch einen Ausschnitt (11) hindurch einführbar sind, und mit einem Fühler (13), der an einer dem Ausschnitt (11) gegenüberliegenden Position in das Führungsrohr (3) eingreift und zurückbewegbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (13) an seinem in das Führungsrohr (3) einfahrbaren Ende eine erste mündungsseitige Stellkante (17) aufweist, die mit einer Längsrichtung (14) des Führungsrohrs (3) einen spitzen Winkel (α1) einschließt, der sich zur Mündung des Setzgeräts (1) hin öffnet.
2. Setzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (13) an seinem in das Führungsrohr (3) einfahrbaren Ende eine zweite geräteseitige Stellkante (18) aufweist, die mit der Längsrichtung (14) des Führungsrohrs (3) einen spitzen Winkel (α2) einschließt, der sich in einer zur Mündung des Setzgeräts (1) entgegengesetzten Richtung hin öffnet.
3. Setzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Stellkante (17, 18) bei in das Führungsrohr (3) vollständig eingefahrenem Fühler (13) auch im Innenumfangsbereich des Führungsrohrs (3) zu liegen kommt.
4. Setzgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (13) geradlinig bewegbar gehalten ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020228 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050111 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20071122 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20091202 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |