DE20117634U1 - Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigte Türzarge - Google Patents
Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigte TürzargeInfo
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Description
Patentanwälte Olbricht & Buchhöld "
Am Weinberg 15 D-35096 Weimar-Niedenveimar Telefon: 06421 78627 Telefax: 06421 7153
31.10.2001 G 1055-Bu/kö
Leren Türen GmbH, 35119 Rosenthal
Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigte Türzarge
Die Erfindung betrifft eine Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigte Türzarge, insbesondere eine Stahlzarge, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Im Wohnungsbau werden für den Einbau von Türen häufig Stahlzargen verwendet. Diese sind gewöhnlich mittels Putz oder Mörtel fest im Mauerwerk einer Wand verankert. Soll daher im Sanierungs- oder Renovierungsfall eine Stahlzarge durch eine meist formschöner wirkende Holzzarge ersetzt werden, läßt sich dies nur mit erheblichem Arbeits- und Zeitaufwand realisieren. Beschädigungen an der umliegenden Putzschicht sowie an der darauf aufgebrachten Tapezierung lassen sich kaum vermeiden, wodurch der Arbeits- und Kostenaufwand weiter erhöht wird. Die anschließend erforderlichen Reinigungsarbeiten sind vor allem bei einfachen Renovierungsarbeiten zeitraubend und daher unerwünscht.
Um dem zu begegnen hat man sogenannte Renovierungs- oder Ummantelungszargen aus Holz oder furnierten Holzwerkstoffen entwickelt. Diese umschließen die in einer Wandöffnung eingesetzte Metallzarge mit einer Futterverkleidung sowie mit beidseitig dazu angeordneten Falz- und Zierverkleidungen. Die Verbindung der Verkleidungsteile untereinander erfolgt meist mittels Nut- und Federverbindungen, die an den Längskanten der Verkleidungsteile ein- bzw. angebracht sind. Ist die Futterverkleidung relativ dünnwandig ausgebildet, um die lichte Durchgangsbreite nicht unnötig zu verringern, werden - wie beispielsweise in DE-A1-40 40 972 offenbart - zusätzliche Verbindungsleisten eingesetzt, die zwischen der Futterverkleidung und den Seitenverkleidungen angeordnet sind.
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Die Festlegung der Verkleidungsteile an der Stahlzarge erfolgt entweder durch Ausschäumen mittels Montageschaum oder durch Verschraubungen am Putz bzw. an der Metallzarge. Letzteres führt meist zu ästhetisch unbefriedigenden Ergebnissen, weil sich die Schrauben entweder kaum verbergen lassen oder mittels Hilfsleisten aufwendig verdeckt werden müssen. Die Verwendung von Montageschaum ist ebenfalls problematisch, denn die gesamte Verkleidung muß solange in der gewünschten Lage fixiert werden, bis das Schaummaterial vollständig ausgehärtet ist. Eine Demontage der fest verschäumten Ummantelungszarge ist nur noch mit erheblichem Aufwand möglich. Hinzu kommt ein Entsorgungsproblem, denn die mit Montageschaum verunreinigten Verkleidungsteile können nur selten wiederverwendet werden.
Bei einer in DE-U1-78 05 897 dargestellten Holzverkleidung überdecken zwei separate Verkleidungsteile die Außenflächen einer Metallzarge, wobei die Falzkante der renovierungsbedürftigen Metallzarge und die darin ausgebildete Falznut bei geöffneter Tür frei sichtbar bleiben. Durch diese Anordnung wird zwar das ursprüngliche Zargenfalzmaß nicht verringert; die weiterhin sichtbare Metallzarge kann jedoch optisch kaum ansprechend wirken, insbesondere gegenüber einer neuen, sauberen Holzummantelung. Eine gegebenenfalls aufgebrachte Lackierung kann die fehlende Holzverkleidung nicht ersetzen und führt zu weiterem Zeit- und Arbeitsaufwand.
Zur Befestigung der Holzverkleidung sind L-förmige Metallklammern vorgesehen, die rückseitig auf den Verkleidungsteilen angebracht sind. Jede Klammer wird mit einem abgekröpften Ende hinter der wandseitigen Kante der Zarge eingehängt, während das andere Ende der Klammer falzseitig mit einem hakenförmigen Enden in die Falznut eingreift. Von Nachteil hierbei ist, daß ein Einhängen der Klammern ohne Beschädigungen in der Putz- oder Wandoberfläche zu hinterlassen nicht möglich ist. Ferner besteht die Gefahr, daß sich die Verkleidungsteile oder eine zwischen der Futterverkleidung und einer Halteklammer eingesetzte elastische Dichtung im Laufe der Zeit lockern oder gar lösen, insbesondere dann, wenn man beim Durchgehen durch die Tür am Rahmen bzw. an dessen Holzverkleidung hängen bleibt.
DE-U1-86 21 147 verwendet für die Befestigung einer Holzverkleidung auf einer alten Holzzarge Klammern und Nagelstifte, die in Kantennuten oder an Längskanten der Falz- bzw. Zierblenden eingebracht werden. Sichtbare Stift bzw. Klammern müssen auch hier mit zusätzlichen Zierleisten abgedeckt werden, was sowohl den Arbeits- als auch den Kostenaufwand erhöht. Beim Anbringen der Holzverkleidung auf einer alten
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Metallzarge werden die einzelnen Futter-, Falz- und Zierbekleidungen direkt auf die jeweilige Oberflächen der Metallzarge aufgeklebt (siehe dazu auch DE-A1-198 35 007). Problematisch hierbei ist, daß eine Belastung der Tür erst dann möglich ist, wenn die verwendeten Klebstoffe vollständig ausgehärtet sind. Bis dahin müssen die einzelnen Verkleidungsteile in ihrer jeweiligen Endlage fixiert werden, was die Renovierungszeit entsprechend verlängert. Ein späteres Austauschen der Holzzarge ist kaum möglich, weil die Verkleidungsteile beim Ablösen zerstört werden. Eine Wiederverwertung ist mithin ausgeschlossen.
Ziel der Erfindung ist es, diese und weitere Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Verkleidung für eine renovierungsbedürftige Türzarge zu schaffen, die mit einfachen Mitteln kostengünstig aufgebaut ist und sich ebenso rasch wie bequem zu montieren ist. Die Verkleidung soll die Türzarge vollständig ummanteln und zumindest optisch nicht erkennen lassen, daß es sich um eine Renovierungszarge handelt. Neben einer einfachen Montage wird auch eine jederzeit mögliche Demontage angestrebt, wobei die einzelnen Verkleidungsteile bei Bedarf wiederverwendbar sein sollen.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 18.
Bei einer Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigten Türzarge, insbesondere einer Stahlzarge, deren Zargenprofil einen Falz bildet, mit einer Futterverkleidung, mit beidseitig daran anschließenden Falz- und Zierverkleidungen, welche die Stahlzarge seitlich umschließen, mit wenigstens zwei fluchtend übereinander angeordneten Türbändern zur schwenkbaren Aufnahme bzw. Lagerung einer Tür und mit einem Schließblech zur Aufnahme einer Schließfalle und/oder eines Türriegels der Tür, sieht die Erfindung nach Anspruch 1 vor, daß die Futterverkleidung und die Falzverkleidung eine vorgefertigte oder vormontierte Einbaueinheit bilden, die falzseitig mit den Türbändern und dem Schließblech und zierseitig mit wenigstens zwei Haltewinkeln an der Stahlzarge festgelegt ist, und daß die Zierverkleidung die Haltewinkel überdeckend mittels einer Steckverbindung kraft- und/oder formschlüssig am zierseitigen Ende der Futterverkleidung festgelegt ist.
Die Montage der Verkleidung erfolgt somit falzseitig ausschließlich über die Türbänder und das Schließblech, während zierseitig lediglich mehrere Haltewinkel vorgesehen
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sind, welche die Futterverkleidungen, beispielsweise durch die Verwendung von Schrauben, an der Stahlzarge festlegen. Nach dem Festlegen der vorgefertigten Zargeneinheit ist die Verkleidung bereits vollständig an der alten Stahlzarge fixiert. Weitere oder ergänzende Befestigungselemente sind nicht erforderlich, um die erforderliche Stabilität zu gewährleisten. Zur Vervollständigung der Verkleidung muß lediglich noch die Zierverkleidung auf das zierseitige Ende der Futterverkleidung aufgesteckt und die Tür eingehängt werden. Die kraft- und/oder formschlüssige Steckverbindung sorgt dabei für einen ausreichenden Halt im Türrahmen. Der neue Eingang kann sofort nach der Montage benutzt werden, ohne daß Klebemittel aushärten oder abbinden müssen. Deck- oder Zierleisten sind ebenfalls nicht erforderlich, um Schrauben, Klemmlaschen oder Nägel zu verdecken. Sämtliche Befestigungselemente werden, soweit sie nicht aus rein funktionalen Gründen sichtbar bleiben müssen, vollständig von der Verkleidung eingeschlossen, die eine in sich geschlossene Oberfläche bildet und mithin wie eine gewöhnliche Türzarge erscheint.
Gemäß Anspruch 2 ist in der Falzverkleidung für jedes Türband eine Metallhülse eingesetzt, die abweichend von den Positionen der alten Türbänder der Stahlzarge liegen und je eine durchgehende Führungsbohrung bilden. Letztere erfüllen insgesamt zwei Funktionen. Sie dienen zum einen als Aufnahmeführung für die neu zu setzenden Türbänder, wodurch deren Tragfähigkeit verbessert wird. Zum anderen können die Metallhülsen unmittelbar als Bohrschablone genutzt werden, um rasch und bequem die Verankerungen für die neuen Türbänder setzen zu können. Im Gegensatz zum Stand der Technik, wo die für die Aufnahme des Türblatts vorgesehenen Türbänder nach der Montage der Holzverkleidung wieder in die ursprünglichen Schraublöcher der Metallzarge eingeschraubt werden, müssen keine exakt angeordneten Bohrlöcher in der Falzverkleidung vorgefertigt werden. Diese müßten nämlich bei jedem Anwendungsfall fluchtend zu den Schraublöchern in der Metallzarge liegen, was trotz genormter Abmessungen nicht immer gewährleistet ist und eine stets präzise und zeitaufwendige Einzelausrichtung der Verkleidungselemente erfordern würde. Die erfindungsgemäße Verkleidung hingegen wird mit ihren insgesamt zwei Einbauteilen einfach in die alte Stahlzarge eingesetzt und nach dem Einbringen der neuen Verankerungen für die Türbänder anhand der Metallhülsen und dem neuen Schließblech festgelegt. Der Zeitaufwand ist minimal. Fehler werden wirksam vermieden.
Hierzu trägt auch Anspruch 3 bei, wonach zur Aufnahme und Festlegung der in den Metallhülsen geführten Türbänder Blindnieten in die Stahlzarge eingebracht sind,
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deren Innengewinde dem Außengewinde der Türbänder entspricht. Die Blindnieten können unmittelbar nach dem Verwenden der Falzverkleidung als Bohrschablone in die vorgebohrten Löcher eingesetzt werden. Ein Ausrichten der Verkleidungselemente ist danach nicht mehr erforderlich. Die Türbänder können vielmehr unmittelbar nach dem Einsetzen der vormontierten Zargeneinheit in die neuen Verankerungen eingeschraubt werden, ohne daß irgendwelche Korrekturen erforderlich werden. Laut Anspruch 4 sind die Blindnieten bevorzugt fluchtend zu den Metallhülsen angeordnet, was die Präzision der Montage weiter verbessert.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Zargenverkleidung ist das Schließblech gemäß Anspruch 5 seitlich in der Falzverkleidung eingelassen und mittels wenigstens einer Schraube an der Stahlzarge festgelegt. Die Befestigung der Falz- und Futterverkleidung über das Schließblech reicht auf dieser Seite völlig aus, um die erforderliche Belastbarkeit des neuen Türrahmens zu gewährleisten. Gegebenenfalls von der Tür ausgehende Belastungen der Türzarge werden über das Schließblech unmittelbar in die fest verankerte Stahlzarge geleitet. Gleichzeitig wird die andere Seite des Zargenelements von den Türbändern gehalten, während zierseitig die Haltebänder bzw. -winkel vorgesehen sind, so daß die gesamte Verkleidung stets zuverlässig in der Wandöffnung verankert ist. Die erfindungsgemäße Stahlzargenummantelung läßt sich zudem ohne größeren Zeit- und Montageaufwand an der alten Zarge fixieren, was gegenüber herkömmlichen Ummantelungszargen von ganz erheblichem Vorteil ist.
Konstruktiv ist es günstig, wenn die Futterverkleidung und die Falzverkleidung laut Anspruch 6 über eine in dem Falz der Stahlzarge liegende Aufdopplung miteinander verbunden sind. Hierdurch wird eine exakte Abformung der Stahlzarge durch die Ummantelung erreicht, wobei die Falzverkleidung, die Aufdopplung und die Futterverkleidung einen neuen Falz für die Tür bilden.
Anspruch 7 gewährleistet eine dauerhaft feste Verbindung zwischen der Futterverkleidung und der Aufdopplung, wenn nämlich diese flächig mit der Futterverkleidung verleimt ist. Alternativ kann die Aufdopplung nach Anspruch 8 auch einstückig mit der Futterverkleidung sein, was den Fertigungsaufwand weiter verringert und die Stabilität der vorgefertigten Einbaueinheit weiter erhöht.
In der Weiterbildung von Anspruch 9 schließt die Futterverkleidung an ihrem falzseitigen Ende bündig mit der Aufdopplung, so daß sich die neue Tür formschlüssig in den
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neuen Falz einfügen kann. Ferner läßt sich auf der Futterverkleidung in Einklang mit Anspruch 10 eine Zargendichtung aufbringen, die sich auch über die Aufdopplung erstrecken kann. Die Tür läßt sich stets leise und dicht schließen.
Die Ausbildung von Anspruch 11 sieht vor, daß die Futterverkleidung an ihrem zierseitigen Ende bündig mit der Stahlzarge abschließt. Dadurch wird die Bauhöhe der neuen Verkleidung auf ein notwendiges Minimum reduziert, d.h. die Verkleidung der Stahlzarge fällt optisch kaum auf, was selbst höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht wird.
Gemäß Anspruch 12 ist die Falzverkleidung etwa U-förmig ausgebildet mit einem Verkleidungshauptteil, einem die Stahlzarge wandseitig umschließenden Abschlußsteg sowie einem an der gegenüberliegenden Längskante ausgebildeten Federsteg. Letzterer wird nach Anspruch 13 kraft- und/oder formschlüssig in eine in der Aufdopplung ausgebildeten Nut eingesetzt, wodurch die vorgefertigte oder vormontierte Einbaueinheit eine außerordentlich hohe Stabilität erhält.
Die Zierverkleidung ist laut Anspruch 14 ebenfalls etwa U-förmig ausgebildet mit einem Verkleidungshauptteil, einem die Stahlzarge wandseitig umschließenden Abschlußsteg sowie einem an der gegenüberliegenden Längskante ausgebildeten Federsteg. Dieser läßt sich gemäß Anspruch 15 in eine stirnseitig in der Futterverkleidung ausgebildete Nut kraft- und/oder formschlüssig einsetzen, wobei der Federsteg der Zierverkleidung und die Nut der Futterverkleidung nach Anspruch 16 die Steckverbindung für die Zierverkleidung bilden. Dadurch ist gewährleistet, daß die Stahlzarge von allen Seiten stets blickdicht umschlossen ist. Die Verkleidung sieht aus wie eine originär gesetzte Türzarge und nicht wie eine Renovierungszarge, die durch sichtbare Winkel-, Befestigungs- oder Abdeckelemente auffällt.
Soll die Verkleidung von der alten Stahlzarge wieder entfernt werden, muß nach dem Aushängen der Tür lediglich die Zierverkleidung von der Futterverkleidung abgezogen werden. Anschließend kann man die Haltewinkel und das Schließblech lösen, die Türbänder aus den Blindnieten herausdrehen und die Zargeneinheit bestehend aus Falzverkleidung und Futterverkleidung aus der alten Stahlzarge herausnehmen. Beschädigungen an den Zargenelementen können hierbei nicht auftreten; sämtliche Verkleidungsteile können jederzeit wiederverwendet werden.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Die allgemein mit 10 bezeichnete Verkleidung ist als Ummantelungszarge ausgebildet. Sie dient zur vollständigen Ummantelung einer renovierungsbedürftigen Stahlzarge Z, die in einer Wandöffnung W eingesetzt und mittels einer (nicht dargestellten) Putzschicht an einem Mauerwerk M befestigt ist. Das Zargenprofil der Stahlzarge Z bildet einen Falz F mit einer Aufnahmenut U für ein (bereits entferntes) Dichtungsprofil.
Die Ummantelungszarge 10 besitzt eine Futterverkleidung 20, eine Falzverkleidung 30 sowie eine Zierverkleidung 40, die allesamt aus beidseitig furnierten MDF-Platten gefertigt sind. Die insgesamt eben ausgebildete Futterverkleidung 20 hat vorzugsweise eine Materialdicke von etwa 14 mm (einschließlich der Furnierdecklagen). Die im Querschnitt etwa U-förmigen Falz- und Zierverkleidungen 30, 40 weisen je einen Verkleidungshauptteil 32, 42 auf mit einer Gesamtstärke von ebenfalls 14 mm. Jeder Verkleidungshauptteil 32, 42 trägt außenseitig einen senkrecht zur Mauer M einspringenden Abschlußsteg 34, 44, der - je nach Einbaulage der Stahlzarge Z - unterschiedlich lang ausgebildet sein kann. Parallel zur Futterverkleidung 20 und zu den Abschlußstegen 34, 44 sind an den gegenüberliegenden Längskanten 35, 45 der Verkleidungsteile 32, 42 Federstege 36, 46 ausgebildet, welche die Stahlzarge Z zur Futterverkleidung 20 hin umschließen. Die Stärke des Federstegs 36 der Falzverkleidung 30 beträgt bevorzugt 8 mm, während der Zierbekleidungsfedersteg 46 mit etwa 5 mm geringfügig dünner ausgebildet ist.
Zwischen der Futterverkleidung 20 und der Falzverkleidung 30 ist eine im Querschnitt etwa rechteckige Aufdopplung 27 vorgesehen, welche die Verkleidungsteile 20 und 30 fest miteinander verbindet. Sie wird rückseitig auf die Futterverkleidung 20 aufgeleimt und senkrecht dazu mittels einer Nut- und Federverbindung an dem Federsteg 36 der Falzverkleidung 30 festgelegt. Hierzu ist in der Aufdopplung 27 eine Nut 28 vorgesehen, in die der endseitig stufenförmig ausgebildete Federsteg 36 formschlüssig eingeleimt wird.
Man erkennt, daß die Aufdopplung 27 in dem Falz F der Stahlzarge Z liegt und dessen Höhe quer zur Durchgangsrichtung R effektiv nicht übersteigt. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß das lichte Durchgangsmaß der Zarge 10 lediglich durch die Wand-
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stärke der Futterverkleidung 20 zuzüglich eines Einbauspiels von etwa 2 bis 5 mm pro Zargenseite reduziert wird, was jedoch bei einer originären Durchgangsbreite von 811 mm kaum ins Gewicht fällt.
Zur Ausbildung einer neuen Falzkante K schließt die Aufdopplung 27 mit dem falzseitigen Ende 21 der Futterverkleidung 20 bündig ab, wobei die dadurch entstehende Auflagefläche für eine Zargendichtung 24 rechtwinklig zum Federsteg 36 der Falzverkleidung 30 liegt. Ausgehend von einem ursprünglichen Stahlzargenfalzmaß von beispielsweise 840 mm ergibt sich damit eine Falzbreite für die Ummantelungszarge von 814 mm, bei einer lichten Durchgangsbreite von mindestens 772 mm. Mithin werden die Normmaße einer Tür T in der Breite um etwa 20 bis 25 mm und in der Höhe um etwa 10 mm kleiner.
Die Zargendichtung 24 ist bevorzugt ein Dichtungsprofil, welches in einer (nicht dargestellten) Nut in der falzseitigen Stirnfläche der Futterverkleidung 20 befestigt ist. Die Dichtung 24 kann bei Bedarf auch bis an den Federsteg 36 heranreichen, um eine breitere Auflagefläche für die Tür T zu bilden.
Letztere wird an zwei vertikal fluchtend übereinander liegenden Türbändern 50 eingehängt, die entsprechend der Einbausituation vor der rechten oder linken Falzverkleidung 30 liegen. Jedes Türband 50 wird mit seinem Rahmenteil 52 und einem daran anschließenden Schraubbolzen 53 in einen Blindniet 18 eingeschraubt, dessen Innengewinde 19 dem Außengewinde der Schraubbolzen 53 entspricht. Jeder Blindniet 18 sitzt fest verpreßt in der unmittelbar hinter der Falzverkleidung 30 liegenden Stahlzarge Z, die außerhalb der Positionen der alten Türbänder mit entsprechenden (nicht näher gezeigten) Bohrungen versehen worden ist.
Um die Bohrungen für die Blindnieten 18 korrekt setzen zu können und um eine stets hohe Paßgenauigkeit der Ummantelungszarge 10 zu gewährleisten, ist fluchtend vor jeder gewünschten Blindnietposition in der Falzverkleidung 30 je eine Metallhülse 16 eingelassen. Diese liegen damit ebenfalls abweichend von den Positionen der alten Türbänder der Stahlzarge Z und bilden je eine durchgehende Führungsbohrung 17, deren Durchmesser dem Außendurchmesser der Schraubbolzen 53 entspricht, so daß die Türbänder 50 stets paßgenau in den Metallhülsen 16 geführt sind. Jedes Türband 50 wird soweit in den zugeordneten Blindniet 18 eingeschraubt, bis die Rahmenteile 52 an der Falzverkleidung 30 aufliegen und diese gegen die Stahlzarge Z pressen.
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Auf der den Türbändern 50 gegenüberliegenden Seite der Zarge 10 ist in die Falzverkleidung 30 ein Schließblech 60 eingelassen. Dieses wird mittels (nicht gezeigter) Schrauben an dem Verkleidungshauptteil 32 bzw. an dem Federsteg 36 fixiert. Es dient zur Aufnahme einer Schließfalle S sowie eines (nicht dargestellten) Türriegels der Tür T. Durch das Schließblech 60 und den Federsteg 36 hindurch werden zwei Schrauben 62, beispielsweise Blechschrauben, unmittelbar in die Stahlzarge Z eingebracht, so daß die Falzbekleidung 30 über das Schließblech 60 fest mit der Stahlzarge Z verbunden ist.
An ihrem zierseitigen Ende 22 trägt die Futterverkleidung 20 einen oder mehrere in gleichmäßigen Abständen über die Höhe bzw. die Breite der Verkleidung 10 verteilt angeordnete Haltewinkel 70. Diese sind mit einem ersten Schenkel 72 rückseitig mit der Futterverkleidung 20 verschraubt oder verklebt und mit einem zweiten Schenkel 74 fest mit der Stahlzarge Z verbunden. Zur Festlegung der nach dem Einbau L-förmigen Haltewinkel 70 an der Stahlzarge Z verwendet man bevorzugt Blechschrauben 76.
Die Futterverkleidung 20 und die Falzverkleidung 30 bilden gemeinsam mit der Aufdopplung 27 eine vormontierte Einbaueinheit 12 und damit ein erstes Zargenelement, das von der Falzseite aus in die Wandöffnung W eingesetzt wird.
Die Zierverkleidung 40 bildet ein zweites Zargenelement, das mittels einer Steckverbindung 80 kraftschlüssig am zierseitigen Ende 22 der Futterverkleidung 20 festgelegt wird. Die Steckverbindung 80 ist hierbei von dem Federsteg 46 der Zierverkleidung und einer in derzierseitigen Stirnfläche der Futterverkleidung 20 ausgebildeten Stecknut 26 gebildet, deren lichte Breite geringfügig kleiner ist als die Breite des Federstegs 46. Die Zierverkleidung 40 kann somit einfach auf die Futterverkleidung 20 aufgesteckt werden, die bevorzugt bündig mit der Stahlzarge Z abschließt. Dadurch wird die Bauhöhe der Ummantelungszarge 10 auch in Durchgangsrichtung R auf ein Minimum reduziert, was sich günstig auf das gesamte Erscheinungsbild der Verkleidung auswirkt. Mit dem Aufstecken der Zierverkleidung 40 auf die Futterverkleidung 20 werden sämtliche Haltewinkel 70 vollständig verdeckt. Zusätzliche Zier- oder Blendleisten sind nicht erforderlich.
Die Montage der erfindungsgemäßen Verkleidung 10 an einer renovierungsbedürftigen Stahlzarge Z läßt sich ebenso rasch wie einfach durchführen.
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Zunächst stellt man das bereits vorgefertigte erste Zargenelement 12 falzseitig in die Wandöffnung W ein, bis die Falzverkleidung an der Stahlzarge Z aufliegt. Die an der Rückseite der Futterverkleidung 20 befestigten Haltewinkel 70 werden hierzu leicht aufgebogen oder sie sind bereits als langgestreckte Blechlaschen ausgebildet, die nach dem Einsetzen des Zargenelementes 12 zu einem L-förmigen Haltewinkel 70 umgebogen werden.
Nach einer korrekten Ausrichtung des Zargenelements 12 werden durch die Metallhülsen 16 hindurch die Bohrungen für die Aufnahme der Blindnieten 18 gesetzt, die mittels einem geeigneten Werkzeug, beispielsweise einer Blindnietzange, in die Bohrungen eingebracht werden. Stellt man nun das Zargenelement 12 wieder in die Wandöffnung W ein, liegen die Metallhülsen 16 automatisch fluchtend vor den Blindnieten 18, ohne daß einzelne Verkleidungsteile separat ausgerichtet werden müssen. Die Türbänder 50 können mit ihren Schraubbolzen 53 unmittelbar eingeschraubt werden.
Auf der gegenüberliegenden Seite wird nach dem Festlegen der Türbänder 50 das Schließblech 60 mit den Schrauben 62 an der Stahlzarge Z festgelegt. Gegebenenfalls kann man die Stahlzarge Z vorbohren, wobei auch hier eine (ebenfalls nicht sichtbare) Führungsbohrung oder Metallhülse in dem Schließblech 60 als Bohrschablone dienen kann.
Bereits in diesem Stadium ist das gesamte Zargenelement 12 fest mit der Stahlzarge Z verbunden. Um dessen Belastbarkeit weiter zu erhöhen, werden die Futterverkleidungen 20 mittels der Haltewinkel 70 zierseitig an der Stahlzarge Z festgelegt. Anschließend setzt man das zweite Zargenelement, nämlich die Zierverkleidung 40 mit den Federstegen 46 von der Zierseite aus in die Stecknuten 26 der Futterverkleidung 20 ein.
Weitere Montageschritte sind nicht erforderlich. Die gesamte Verkleidung 10 ist dauerhaft und fest an der alten Stahlzarge Z verankert. Die neue Tür kann sofort eingehängt und verwendet werden. Die Fixierung der Verkleidungsteile 20, 30, 40 mittels Montageschaum ist nicht mehr zwingend erforderlich. Darüber hinaus schließt die erfindungsgemäße Ummantelungszarge 10 die alte Stahlzarge Z vollständig ein, d.h. es sind keine Reste der alten Oberflächen mehr sichtbar. Aufgrund der gleichmäßigen und relativ geringen Aufbauhöhen sieht die Verkleidung 10 einer echten Holzzarge
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zum Verwechseln ähnlich, d.h. sie wird selbst höchsten ästhetischen Anforderungen gerecht.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. Beispielsweise können die Verkleidungsteile 20, 27, 30, 40 aus Massivholz gefertigt werden. Zur weiteren Erleichterung der Montage können die Federstege 46 der Zierbekleidung endseitig leicht konisch ausgebildet sein, so daß sich sämtliche Bauteile rasch und präzise ineinanderfügen. Die Schenkel 72, 74 der Haltewinkel 70 können scharnierartig miteinander verbunden sein, um das Einsetzen des Zargenelement 12 zu erleichtern. Dies hätte zudem den Vorteil, daß keine Blechteile über die zierseitigen Enden 22 der Futterverkleidungen 20 hinausstehen, was den Transport und die Handhabung der Renovierungszarge insgesamt verbessern würde. Um die Futterverkleidung 20 zierseitig festzulegen, kann anstelle der Haltewinkel 70 auch ein Montageschaum verwendet werden. Dies ist mit der erfindungsgemäßen Verkleidung problemlos möglich, weil das Zargenelement 12 durch die Türbänder 50 und das Schließblech 60 bereits fest mit der alten Stahlzarge Z verbunden ist. Die Haltewinkel 70 bilden somit lediglich eine ergänzende Fixierung, was bei Bedarf daher auch mittels Montageschaum erfolgen kann.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
| F | Falz | 34 | Abschlußsteg |
| K | Falzkante | 35 | Längskante |
| R | Durchgangsrichtung | 36 | Federsteg |
| S | Schließfalle | ||
| T | Tür | 40 | Zierverkleidung |
| U | Aufnahmenut | 42 | Verkleidungshauptteil |
| W | Wandöffnung | 44 | Abschlußsteg |
| Z | Türzarge / Stahlzarge | 45 | Längskante |
| 46 | Federsteg | ||
| 10 | Verkleidung | ||
| 12 | Einbaueinheit | 50 | Türband |
| 16 | Metallhülse | 52 | Rahmenteil |
| 17 | Führungsbohrung | 53 | Schraubbolzen |
| 18 | Blindniet | ||
| 19 | Innengewinde | 60 | Schließblech |
| 62 | Schraube | ||
| 20 | Futterverkleidung | ||
| 21 | falzseitiges Ende | 70 | Haltewinkel |
| 22 | zierseitiges Ende | 72 | erster Schenkel |
| 24 | Zargendichtung | 74 | zweiter Schenkel |
| 26 | Stecknut | 76 | Schraube |
| 27 | Aufdopplung | ||
| 28 | Nut (Aufdopplung) | 80 | Steckverbindung |
| 30 | Falzverkleidung | ||
| 32 | Verkleidungshauptteil |
Claims (18)
1. Verkleidung (10) für eine in einer Wandöffnung (W) befestigte Türzarge (Z), insbesondere eine Stahlzarge, deren Zargenprofil einen Falz (F) bildet, mit einer Futterverkleidung (20), mit beidseitig daran anschließenden Falz- (30) und Zierverkleidungen (40), welche die Stahlzarge (Z) seitlich umschließen, mit wenigstens zwei fluchtend übereinander angeordneten Türbändern (50) zur schwenkbaren Aufnahme einer Tür (T) und mit einem Schließblech (60) zur Aufnahme einer Schließfalle (S) und/oder eines Türriegels der Tür (T), dadurch gekennzeichnet, daß die Futterverkleidung (20) und die Falzverkleidung (30) eine vorgefertigte oder vormontierte Einbaueinheit (12) bilden, die falzseitig mit den Türbändern (50) und dem Schließblech (60) und zierseitig mit wenigstens zwei Haltewinkeln (70) an der Stahlzarge (Z) festgelegt ist, und daß die Zierverkleidung (40) die Haltewinkel (70) überdeckend mittels einer Steckverbindung (80) kraft- und/oder formschlüssig am zierseitigen Ende (22) der Futterverkleidung (20) festgelegt ist.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Falzverkleidung (30) für jedes Türband (50) eine Metallhülse (16) eingesetzt ist, die abweichend von den Positionen der alten Türbänder der Stahlzarge (Z) liegen und je eine durchgehende Führungsbohrung (17) bilden.
3. Verkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme und Festlegung der in den Metallhülsen (16) geführten Türbänder (50) Blindnieten (18) in die Stahlzarge (Z) eingebracht sind, deren Innengewinde (19) dem Außengewinde der Türbänder (50) entspricht.
4. Verkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blindnieten (18) fluchtend zu den Metallhülsen (16) angeordnet sind.
5. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließblech (60) seitlich in der Falzverkleidung (30) eingelassen ist und mittels wenigstens einer Schraube (62) an der Stahlzarge (Z) festgelegt ist.
6. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterverkleidung (20) und die Falzverkleidung (30) über eine in dem Falz (F) der Stahlzarge (Z) liegende Aufdopplung (27) miteinander verbunden sind.
7. Verkleidung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufdopplung (27) flächig mit der Futterverkleidung (20) verleimt ist.
8. Verkleidung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufdopplung (27) einstückig mit der Futterverkleidung (20) ist.
9. Verkleidung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterverkleidung (20) an ihrem falzseitigen Ende (21) nahezu bündig mit der Aufdopplung (27) abschließt.
10. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterverkleidung (20) an ihrem falzseitigen Ende (21) eine Zargendichtung (24) trägt.
11. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterverkleidung (20) an ihrem zierseitigen Ende (22) bündig mit der Stahlzarge (Z) abschließt.
12. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzverkleidung (30) etwa U-förmig ausgebildet ist mit einem Verkleidungshauptteil (32), einem die Stahlzarge (Z) wandseitig umschließenden Abschlußsteg (34) sowie einem an der gegenüberliegenden Längskante (35) ausgebildeten Federsteg (36).
13. Verkleidung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Federsteg (36) der Falzverkleidung (30) in eine in der Aufdopplung (27) ausgebildeten Nut (28) kraft- und/oder formschlüssig eingesetzt ist.
14. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierverkleidung (40) etwa U-förmig ausgebildet ist mit einem Verkleidungshauptteil (42), einem die Stahlzarge wandseitig umschließenden Abschlußsteg (44) sowie einem an der gegenüberliegenden Längskante (45) ausgebildeten Federsteg (46).
15. Verkleidung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Federsteg (46) der Zierverkleidung (40) in eine stirnseitig in der Futterverkleidung (20) ausgebildeten Stecknut (26) kraft- und/oder formschlüssig eingesetzt ist.
16. Verkleidung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Federsteg (46) der Zierverkleidung (40) und die Stecknut (26) der Futterverkleidung (20) die Steckverbindung (80) für die Zierverkleidung (40) bilden.
17. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsteile (20, 22, 30, 40) aus furniertem MDF-Material gefertigt sind.
18. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsteile (20, 22, 30, 40) aus Massivholz, aus Kunststoff oder aus einem Verbundmaterial gefertigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20117634U DE20117634U1 (de) | 2001-10-31 | 2001-10-31 | Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigte Türzarge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20117634U DE20117634U1 (de) | 2001-10-31 | 2001-10-31 | Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigte Türzarge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20117634U1 true DE20117634U1 (de) | 2002-01-17 |
Family
ID=7963360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20117634U Expired - Lifetime DE20117634U1 (de) | 2001-10-31 | 2001-10-31 | Verkleidung für eine in einer Wandöffnung befestigte Türzarge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20117634U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10210986A1 (de) * | 2002-03-13 | 2003-10-09 | Tempelmann Herbert | Bausatz für eine Türzargenabdeckung |
| EP1528209A1 (de) * | 2003-10-28 | 2005-05-04 | Door 2000 Srl | Abdeckrahmen für eine Zarge und dessen Verfahren zur Montage |
| CN104499857A (zh) * | 2014-12-24 | 2015-04-08 | 浙江赛银将军门业有限公司 | 钢质门的铰链结构 |
| CN109930945A (zh) * | 2019-03-25 | 2019-06-25 | 廖丹霞 | 隐藏副套型材、隐藏副套及隐藏副套的安装方法 |
| CN109930944A (zh) * | 2019-03-25 | 2019-06-25 | 廖丹霞 | 隐形门的隐藏副套型材、隐藏副套及隐藏副套的安装方法 |
-
2001
- 2001-10-31 DE DE20117634U patent/DE20117634U1/de not_active Expired - Lifetime
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