DE20117626U1 - Drehteller als Bestandteil einer Plattenschleifmaschine - Google Patents
Drehteller als Bestandteil einer PlattenschleifmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D7/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
- B24D7/06—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
- B24D7/066—Grinding blocks; their mountings or supports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
Firma
H. Riedel & Sohn GmbH
Industriepark Soonwald 2
15
55494 Rheinböllen
Drehteller als Bestandteil einer Plattenschleifmaschine
Die Neuerung betrifft einen flachen, maschinell antreibbaren Drehteller mit darauf lösbar angeordneten und im wesentlichen radial ausgerichteten Schleifsegmenten als Bestandteil einer Plattenschleifmaschine, wobei jedes Schleifsegment mindestens an zwei gegenüberliegenden Seiten gehalten ist.
Drehteller der genannten Art sind schon seit Jahrzehnten bekannt. Das gilt insbesondere für Ausführungsformen, bei denen der Rand des Drehtellers aufsteht und etwas nach innen umgebogen (eingezogen) ist und so einen formschlüssigen Anschlag für die Schleifsegmente bildet, während sie in der Mitte des Drehtellers - also an ihrer gegenüberliegenden Seite - einzeln oder
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gemeinsam (beispielsweise mittels eines Sicherungsringes) verschraubt und so in ihrer Gebrauchslage gehalten sind.
Um das Auswechseln zu erleichtern und zu beschleunigen ist außerdem eine Ausführungsform vorgeschlagen worden und in Gebrauch, bei der Schleifsegmente von der Mitte des Drehtellers zu dessen Rand hin verschieblich geführt bzw. einsteckbar sind, wobei sie sich in ihrer Endlage festkeilen und auch durch die beim Betrieb wirksamen Fliehkräfte gehalten werden. Bei letztgenannter Ausführungsform erstrecken sich die Schleifsegmente nur soweit zur Mitte des Drehtellers hin, daß sie noch frei und mühelos in radialer Richtung zum Ein- und Auswechseln bewegt werden können.
Gemeinsam ist allen Ausführungsformen ansonsten, daß die Drehteller soweit wie möglich durch Schleifsegmente belegt und letztere auf die jeweilige Form und Größe des Drehtellers fest abgestimmt sind. Mit anderen Worten, ein Drehteller von z.B. 500 mm Durchmesser weist Schleifsegmente von anderer Form und Größe auf als beispielsweise ein Drehteller von 800 mm Durchmesser, so daß die Schleifsegmente nicht untereinander austauschbar sind. Dementsprechend groß ist der Aufwand für Herstellung und Bevorratung.
Hier setzt die Neuerung an. Sie möchte einen gattungsgemäßen Drehteller samt Schleifsegmenten dahingehend weiterbilden (vereinfachen), daß einheitliche Schleifsegmente bei Drehtellern unterschiedlicher Durchmesser und unabhängig von deren Randausbildung eingesetzt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe neuerungsgemäß dadurch, daß der gegenseitige Abstand der Schleifsegmente vom Außenrand zur Mitte des Drehtellers hin zunimmt, derart, daß die Schleifsegmente zumindest entlang des äußeren Randes des Drehtellers eine ringförmige Schleifzone mit regelmäßigen Unterbrechungen zwischen den einzelnen Schleifsegmenten bilden und daß
jedes Schleifsegment in einer lösbar auf dem Drehteller angebrachten Einzelaufnahme gehalten ist.
Der Neuerung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es keinesfalls zwingend notwendig ist, den Drehteller so weit wie möglich mit Schleifsegmenten zu belegen. Vielmehr reicht es aus, für eine mehr oder weniger geschlossene Schleifzone nahe am Rand des Drehtellers zu sorgen, während sich daran Schleifzonen mit größeren Unterbrechungen anschließen können und diese auch nur über eine Teilstrecke zwischen Rand und Mitte des Drehtellers zu reichen brauchen. Dadurch ergeben sich Freiräume, welche einerseits für eine einheitliche Gestaltung der Schleifsegmente - unabhängig von dem Durchmesser des jeweiligen Drehtellers - genutzt werden können, andererseits aber auch für eine entsprechende Fixation der Schleifsegmente.
Im Ergebnis wird gewissermaßen ein modularer Aufbau vorgeschlagen, der eine freie Wahl des Durchmessers des Drehtellers entsprechend der etwas darunter liegenden gewünschten Arbeitsbreite - zuläßt, jetzt aber nicht mehr zwangsweise eine bestimmte Form der Schleifsegmente nach sich zieht, sondern allenfalls eine bestimmte Anzahl ein und desselben Schleifsegmentes. Während beispielsweise bei einem Durchmesser von z.B. 650 mm sechs Segmente zur Ausbildung einer wirksamen Schleifzone ausreichen, werden für einen Drehteller mit kleinerem Durchmesser weniger bzw. für einen Drehteller mit größerem Durchmesser mehr Segmente ein und derselben Ausführungsform samt Halterung benötigt.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Damit ist jetzt auch ein Umrüsten anderer Drehteller möglich, zumal es auf die Randausbildung des Drehtellers nicht ankommt. Die Neuerung eignet sich insbesondere für die Betonstein-Industrie, vor allem zur Bearbeitung von Terazzo-Platten. Weitere Einzelheiten werden nachfolgend in Verbindung mit der Zeichnung für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben.
Darin zeigen:
Fig. 1 einen Drehteller exemplarisch mit einem Schleifsegment in
Draufsicht,
Fig. 2 die Halterung für ein Schleifsegment gemäß Fig. 1 in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 den Gegenstand von Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie Ill-Ill,
Fig. 4 ein zur Halterung gemäß Fig. 2 passendes Schleifsegment und
Fig. 5 den Gegenstand von Fig. 4 im Schnitt entlang der Linie V-V.
Nach Fig. 1 sind auf einem flachen, maschinell antreibbaren Drehteller 1 in radialer Ausrichtung von seinem äußeren Rand 2 zur Mitte 3 hin Schleifsegmente 4 (vgl. Fig. 4 und 5) in Einzelaufnahmen 5 (vgl. auch Figuren 2 und 3) vorgesehen. Dabei ist von insgesamt neun vorgesehenen Einzelaufnahmen oder Halterungen 5 lediglich eine exemplarisch wiedergegeben. Der Drehteller 1 ist Bestandteil einer nicht näher dargestellten Plattenschleifmaschine.
Zur seitlichen Führung weisen die Einzelaufnahmen 5 eine Schwalbenschwanzführung 6 (mit leicht schräg gestellten Haltebacken) auf, welche sich in Richtung von der Mitte 3 zum Rand 2 des Drehtellers 1 hin ^Einschub- oder Einsteckrichtung des Schleifsegmentes 4) etwas verengt.
Das Schleifsegment 4 verfügt an seiner Unterseite über ein vorstehendes Einschubteil mit einer komplementären Schwalbenschwanzführung 6. Die Halterungen 5 können auch als Halteschuhe bezeichnet werden. Sie bestehen hier ebenso wie der Drehteller 1 aus Aluminium. Die
Schleifsegmente 4 sind dagegen aus einer magnesitgebundenen Formmasse gebildet.
Wie weiter ersichtlich, sind die Einzelaufnahmen 5 lösbar am Drehteller 1 angeordnet. Sie werden von den Schleifsegmenten 4 voll abgedeckt.
Letztere haben hier die Form eines Hammerkopfes. Bei voller Bestückung bilden die Schleifsegmente 4 entlang dem Rand 2 des Drehtellers 1 eine ringförmige Schleifzone mit regelmäßigen Unterbrechungen, welche relativ kurz sind. Daran schließt sich eine weitere Schleifzone mit wesentlich größeren Unterbrechungen zwischen den Schleifsegmenten 4 an. Insgesamt reichen die Schleifsegmente 4 nur etwa bis zur Hälfte des Radius des Drehtellers 1.
• ·
1 Drehteller
2 Rand
3 Mitte
4 Schleifsegment
5 Einzelaufnahme, Halterung, Halteschuh
6 Schwalbenschwanzführung
Claims (8)
1. Flacher, maschinell antreibbarer Drehteller mit darauf lösbar angeordneten und im wesentlichen radial ausgerichteten Schleifsegmenten als Bestandteil einer Plattenschleifmaschine, wobei jedes Schleifsegment mindestens an zwei gegenüberliegenden Seiten gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Schleifsegmente (4) vom äußeren Rand (2) zur Mitte (3) des Drehtellers (1) hin zunimmt, derart dass die Schleifsegmente (4) zumindest entlang dem äußeren Rand (2) des Drehtellers (1) eine ringförmige Schleifzone mit regelmäßigen Unterbrechungen zwischen den einzelnen Schleifsegmenten (4) bilden, und dass jedes Schleifsegment (4) in einer lösbar auf dem Drehteller (1) angebrachten Einzelaufnahme (5) gehalten ist.
2. Drehteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Schleifsegmenten (4) kontinuierlich vom Rand (2) zur Mitte (3) des Drehtellers (1) hin zunimmt.
3. Drehteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Schleifsegmenten (4) stufenförmig vom Rand (2) zur Mitte (3) des Drehtellers (1) hin zunimmt.
4. Drehteller nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifsegmente (4) in Draufsicht in etwa die Form eines Hammerkopfes haben, wobei sie eine äußere Schleifzone mit verhältnismäßig kurzen Unterbrechungen und eine sich daran nach innen anschließende weitere Schleifzone mit wesentlich größeren Unterbrechungen bilden.
5. Drehteller nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Erstreckung der Schleifsegmente (4) vom Rand (2) zur Mitte (3) des Drehtellers (1) hin minimal bis zu zwei Drittel und maximal bis zu einem Drittel des jeweiligen Radius reicht.
6. Drehteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelaufnahmen (5) für die Schleifsegmente (4) jeweils als Halteschuh mit einer sich in radialer Richtung verengenden Schwalbenschwanzführung (6) ausgebildet sind.
7. Drehteller nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (1) und die Einzelaufnahmen (5) für die Schleifsegmente aus demselben Werkstoff bestehen.
8. Drehteller nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff Aluminium gewählt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20117626U DE20117626U1 (de) | 2001-10-31 | 2001-10-31 | Drehteller als Bestandteil einer Plattenschleifmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20117626U DE20117626U1 (de) | 2001-10-31 | 2001-10-31 | Drehteller als Bestandteil einer Plattenschleifmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20117626U1 true DE20117626U1 (de) | 2002-01-31 |
Family
ID=7963353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20117626U Expired - Lifetime DE20117626U1 (de) | 2001-10-31 | 2001-10-31 | Drehteller als Bestandteil einer Plattenschleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20117626U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2361725A1 (de) * | 2004-09-15 | 2011-08-31 | Sewon Tech Co., Ltd. | Schleifscheibe |
| DE202011051893U1 (de) | 2011-11-08 | 2011-11-16 | Hans Walter Theobald Gmbh | Schleifkörper und Halterung für einen Schleifkörper |
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2001
- 2001-10-31 DE DE20117626U patent/DE20117626U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2361725A1 (de) * | 2004-09-15 | 2011-08-31 | Sewon Tech Co., Ltd. | Schleifscheibe |
| DE202011051893U1 (de) | 2011-11-08 | 2011-11-16 | Hans Walter Theobald Gmbh | Schleifkörper und Halterung für einen Schleifkörper |
| WO2013068005A1 (de) | 2011-11-08 | 2013-05-16 | Hans Walter Theobald Gmbh | Schleifkörper und halterung für einen schleifkörper |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020307 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050128 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20080117 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20100521 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |