DE2011759B2 - Sprechende uhr - Google Patents
Sprechende uhrInfo
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- DE2011759B2 DE2011759B2 DE19702011759 DE2011759A DE2011759B2 DE 2011759 B2 DE2011759 B2 DE 2011759B2 DE 19702011759 DE19702011759 DE 19702011759 DE 2011759 A DE2011759 A DE 2011759A DE 2011759 B2 DE2011759 B2 DE 2011759B2
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- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/04—Indicating the time of the day
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Description
Die Erfindung betrifft eine sogenannte sprechende Uhr, die aufweist eine erste Scheibe mit einer Anzahl
von kreisbogenförmig angeordneten Tonspuren zum Speichern von Zeitminuten entsprechenden
akustischen Signalen, eine zur ersten Scheibe koaxial angeordnete zweite Scheibe mit einer Anzahl von
Tonspuren zum Speichern von Zeitstunden entsprechenden akustischen Signalen, ein Uhrwerk, das dem
Ablauf der Zeit entsprechende Drehungen bewirkt, eine Schalteinrichtung, die die genannten Scheiben
dreht und die Tonspuren bei der vom Uhrwerk be-
' 4
wirkten Drehung verschiebt, einen an einem ver- diese Scheiben mit der Schalteinrichtung direkt ini
schwenkbaren Arm angebrachten Magnetkopf zum Eingriff stehen, die vom Uhrwerk angetrieben wird.
Wiedergeben der auf den Scheiben gespeicherten Außerdem besteht die Gefahr, daß der Abgrenzungsakustischen
Zeitansagesignale, und einen Antrieb, kantenteil zwischen den Scheiben vom Magnetkopf
der den Magnetkopf im wesentlichen parallel zu den 5 angekratzt und beschädigt wird, wobei zugleich wähebenen
Seiten der Scheiben so bewegt, daß der Ma- rend der Abtastung durch den Magnetkopf ungnetkopf
eine der Tonspuren auf der zweiten Scheibe erwünschte Kratzgeräusche erzeugt werden,
und danach eine der Tonspuren auf der ersten Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Scheibe abtastet und ein Zeitansagesignal wiedergibt. sprechende Uhr zu entwicksln, die zuverlässig arbei-
und danach eine der Tonspuren auf der ersten Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Scheibe abtastet und ein Zeitansagesignal wiedergibt. sprechende Uhr zu entwicksln, die zuverlässig arbei-
Herkömmliche Uhren zeigen die Zeit mittels Zei- io tet, mit niedrigen Kosten angefertigt werden kann
gern auf einem Ziffernblatt an und sind daher nicht und einen gedrängten Aufbau aufweist, und bei der
geeignet für Benutzer, die auch bei Dunkelheit wis- ein Austausch der die Tonspuren tragenden Scheiben
sen wollen, wie spät es ist Solche Uhren sind auch ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden kann,
für Blinde ohne Wert. Obwohl Einrichtungen be- wenn z. B. die Tonspuren gelöscht oder verdorben
kaant sind, die die Zeit über das Fernsprechnetz an- 15 sind, welche Uhr bei der Abtastung durch den Wiesagen,
so sind solche Einrichtungen für den Privat- dergabekopf nur sehr geringe Tonhöhenschwankungebrauch
doch zu teuer. gen erzeugt, und ferner wird der Abgrenzungskanten-
Vor der Erfindung wurden verschiedene andere teil zwischen den Scheiben vom Wiedergabekopf we-
sprechende Uhren entwickelt. der angekratzt noch beschädigt, und ferner werden
Als Beispiel für den Stand der Technik wird die 20 bei der Abtastung der Tonspuren keine unerwünsch-
französische Patentschrift 990 766 angeführt, in der ten Abtastgeräusche erzeugt.
eine sprechende Uhr offenbart ist. die mehrere Diese Aufgabe wird nach der Erfindung in der
Scheiben mit Tonspuren aufweist, in denen verschie- Weise gelöst, daß die Tonspuren für die erste
denen Tageszeiten entsprechende akustische Signale Scheibe auf einem ersten ringförmigen und magnetiaufgezeichnet
sind, ein Uhrwerk, das dem Ablauf der 25 sierbaren Blatt vorgesehen sind, das an der Ober-Zeit
entsprechende Drehungen bewirkt, Mittel zum seite der ersten Scheibe befestigt wird, während die
Drehen der Scheiben und einen Wiedergabekopf, der Tonspuren für die zweite Scheibe an einem zweiten
die Tonspuren abtastet und Zeitansagesignale wieder- magnetisierbaren Blatt vorgesehen sind, dessen Mitgibt.
Die Tonspuren sind in Form von Schallplatten- telteil am Mittelteil der zweiten Scheibe befestigt ist,
rillen direkt auf den Scheiben vorgesehen und werden 30 wobei der Außendurchmesser des zweiten magnetivon
in den Wiedergabekopf eingesetzten Abtastnadeln sierbaren Blattes kleiner bemessen ist als der Außenlängs
einer geraden Linie abgetastet. durchmesser des ersten ringförmigen, magnetisier-
Bei den Einrichtungen nach den französischen Pa- baren Blattes und größer als der Innendurchmesser
tentschriften 808 389 und 1 145 708 können die des ersten ringförmigen und magnetisierbaren Blat-
Schallplattenrillen durch magnetisierbare Tonspuren 35 tts, so daß eine Bewegung des ersten ringförmigen
ersetzt werden. magnetisierbaren Blatte*, senkrecht zu dessen Ebene
Ferner wird in der USA.-Patentschrift 2 680 150 begrenzt wird vom kreisrunden Außenkantenteil des
die Verwendung von magnetisierbaren Tonspuren zweiten magnetisierbaren Blattes,
und eines Magnetkopfes offenbart. Bei der in dieser Da die kreisrunde Innenkante des ersten magneti-Patentschrift beschriebenen sprechenden Uhr ist vor- 40 sierbaren Blattes vom kreisrunden Außenkantenteil gesehen eine erste Scheibe mit einer Anzahl von kreis- des zweiten magnetisierbaren Blattes bedeckt ist, so bogenförmig angeordneten Tonspuren zum Speichern kann der Magnetkopf unbehindert eine der Tonvon Zeitminuten entsprechenden akustischen Zeit- spuren auf dem zweiten magnetisierbaren Blatt und ansagesignalen, eine zur ersten Scheibe koaxial an- danach eine der Tonspuren auf dem ersten magnetigeordnete zweite Scheibe mit einer Anzahl von kreis- 45 sierbaren Blatt abtasten, ohne die kreisrunde Innenbogenförmig angeordneten Tonspuren zum Speichern kante des ersten magnetisierbaren Blattes anzukratvon Zeitstunden entsprechenden akustischen Zeit- zen. Nur ein in der Mitte gelepener Teil des zweiten ansagesignalen, ein Uhrwerk, das dem Ablauf der magnetisierbaren Blattes ist an einem in der Mitte Zeit entsprechende Drehungen bewirkt, eine Schalt- gelegenen Teil der zweiten Scheibe befestigt, und das einrichtung, die die Scheiben bei den vom Uhrwerk 50 erste magnetisierbare Blatt wird von der errten bewirkten Drehungen dreht, einen an einem ver- Scheibe so abgestützt, daß eine Eewegung des ersten schwenkbaren Arm angebrachten Magnetkopf zum magnetisierbaren Blattes senkrecht zu dessen Ebene Wiedergeben der auf den Scheiben gespeicherten begrenzt wird von der kreisrunden Außenkante des Zeitansagesignale und einen Antrieb, der den Ma- zweiten magnetisierbaren Blattes. Wird der in der gnetkopf im wesentlichen parallel zu den ebenen 55 Mitte gelegene Teil des zweiten magnetisierbaren Seiten der Scheiben bewegt, so daß der Magnet- Blattes von dem in der Mitte gelegenen Teil der zweikopf eine der Tonspuren auf der zweiten Scheibe und ten Scheibe gelöst, so kann nicht nur das zweite danach eine der Tonspuren auf der ersten Scheibe magnetisierbare Blatt von der zweiten Scheibe entabstastet und ein Zeitansagesignal wiedergibt. Die femt werden sondern auch das erste magnetisierbare Tonspuren sind auf den Scheiben in Form von ma- 60 Blatt von der ersten Scheibe zusammen mit dem gnetisierbaren Aufzeichnungsspuren zum Speichern zweiten magnetisierbaren Blatt, um abgenutzte mader Zeitansagesignale direkt vorgesehen. gnetisierbare Blätter gegen neue Blätter auszutau-
und eines Magnetkopfes offenbart. Bei der in dieser Da die kreisrunde Innenkante des ersten magneti-Patentschrift beschriebenen sprechenden Uhr ist vor- 40 sierbaren Blattes vom kreisrunden Außenkantenteil gesehen eine erste Scheibe mit einer Anzahl von kreis- des zweiten magnetisierbaren Blattes bedeckt ist, so bogenförmig angeordneten Tonspuren zum Speichern kann der Magnetkopf unbehindert eine der Tonvon Zeitminuten entsprechenden akustischen Zeit- spuren auf dem zweiten magnetisierbaren Blatt und ansagesignalen, eine zur ersten Scheibe koaxial an- danach eine der Tonspuren auf dem ersten magnetigeordnete zweite Scheibe mit einer Anzahl von kreis- 45 sierbaren Blatt abtasten, ohne die kreisrunde Innenbogenförmig angeordneten Tonspuren zum Speichern kante des ersten magnetisierbaren Blattes anzukratvon Zeitstunden entsprechenden akustischen Zeit- zen. Nur ein in der Mitte gelepener Teil des zweiten ansagesignalen, ein Uhrwerk, das dem Ablauf der magnetisierbaren Blattes ist an einem in der Mitte Zeit entsprechende Drehungen bewirkt, eine Schalt- gelegenen Teil der zweiten Scheibe befestigt, und das einrichtung, die die Scheiben bei den vom Uhrwerk 50 erste magnetisierbare Blatt wird von der errten bewirkten Drehungen dreht, einen an einem ver- Scheibe so abgestützt, daß eine Eewegung des ersten schwenkbaren Arm angebrachten Magnetkopf zum magnetisierbaren Blattes senkrecht zu dessen Ebene Wiedergeben der auf den Scheiben gespeicherten begrenzt wird von der kreisrunden Außenkante des Zeitansagesignale und einen Antrieb, der den Ma- zweiten magnetisierbaren Blattes. Wird der in der gnetkopf im wesentlichen parallel zu den ebenen 55 Mitte gelegene Teil des zweiten magnetisierbaren Seiten der Scheiben bewegt, so daß der Magnet- Blattes von dem in der Mitte gelegenen Teil der zweikopf eine der Tonspuren auf der zweiten Scheibe und ten Scheibe gelöst, so kann nicht nur das zweite danach eine der Tonspuren auf der ersten Scheibe magnetisierbare Blatt von der zweiten Scheibe entabstastet und ein Zeitansagesignal wiedergibt. Die femt werden sondern auch das erste magnetisierbare Tonspuren sind auf den Scheiben in Form von ma- 60 Blatt von der ersten Scheibe zusammen mit dem gnetisierbaren Aufzeichnungsspuren zum Speichern zweiten magnetisierbaren Blatt, um abgenutzte mader Zeitansagesignale direkt vorgesehen. gnetisierbare Blätter gegen neue Blätter auszutau-
Bei den sprechenden Uhren nach der französischen sehen, wenn z. B. die Tourpuren gelöscht oder verPatentschrift
990 766 und nach der USA.-Patent- dorben sind.
schrift 2 680 150 können die die Tonspuren tragen- 65 Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrie-
den Scheiben nur unter Schwierigkeiten gegen neue ben. In den Zeichnungen ist die
Scheiben ausgewechselt werden, wenn beispielsweise F i g. 1 eine Draufsicht auf eine sprechende Uhr
die Tonspuren abgenutzt oder verdorben sind, da nach der Erfindung,
2 Oil 759
Fig 2. eine zum Teil als Schnitt gezeichnete Seitenansicht
der sprechenden Uhr,
Jelgd ·η ve^roßert/ez Tthneter Ausschnitt «»
den Uhr Ung ** ^™^ ** ^0^'
<il ' 8-t Am νΛΓ^θβ/Γ^ 8e:leichnett? Ausschnitt der
scheiben ' 2^ drehenden Magnet"
stncioen, .
T .F.l f J eine Schmttdiaufsicht des Apparates nach
ρ· "ή" g"-i · T^ *
vi afu e™***™** Draufsicht in vergrößertem
Maßstab, welche einen magnetischen Kopf in seiner ursprünglichen Wartestellung zeigt,
ρraufsichte"
In Fig. 2 befindet sich das Ritzelzahnrad <52 in
Eingriffsverbindung midem^WechSfss wShes
auf einer Welle60 befestigt istdk in den Plagen24
Und 26 SelaSert lst Das Wechselradritzel 62 steht
mit dem Stundenrad 64 im Eingriff In F i ε 3 ist dieses
mit dem Stundenrohr 66 aul einem Stütk geformt
und d™h^ und koaxial auf der Minutenzeigerwelle
50 montiert. Ein Stundenzeiger 68 ist dauernd an einem Ende der Stundenrohrwelle 66 befestigt
Ein geeignetes, nicht gezeigtes beziffertes Zifferblatt
ist an der unteren Oberfläche der pESs SS-festigt.
Da der Uhrapparat nach der ErSdune die
Tageszeit stimmlich anzeigt, ist esjSochSumt
JIf
s4
f^-fsichten von leTnd
von schait-
2 sind honzontale Platten 20,
orgesehf' d!f Pf^1 u"d in» Ab-
ShnZ Λ J0£:-and^ne' mcht Sezeigfe
Stehbolzen verbunden sind Ein Uhrmechanismus 28
ist zwischen den Platten 24 und 26 angebracht. Ein Uhrmotor 30 ist an der Platte 24 befestigt und hat
ein Antnebsntzel 32, welches an einer Ausgangswelle
desselben befestigt ist. Dieses Antriebsritzel 32 steht mit einem größeren Zahnrad 34 im Eingriff,
welches an einem Ende einer Sekundenzeigerwelle 36 befestigt ist, die durch die Platten24 und 26 dazwisehen
gelagert ist, w!e es insbesondere in Fig. 3 gezeigt
wird. Ein Sekundenzeiger 38 ist dauernd an einem nach unten verlaufenden Ende der Sekundenzeigenvelle
36 befestigt und kann eine volle Drehung für eine Minute gemäß der Drehung des Uhrmotors
30 ausführen. Ein Ritzelzahnrad 40, welches aus einem Stück mit dem größeren Zahnrad 34 gebildet
ist, steht im Eingriff mit einem größeren Zahnrad42, welches drehbar an einem Ansatzteil eines Ritzel-Zahnrades
44 montiert ist Das Ritzelzahnrad 44 ist dauernd an einer WeUe 46 befestigt, welche in den
Platten 24 und 26 gelagert ist Das genannte größere Zahnrad 42 ist gegen das Ritzelzahnrad 44 durch
eine federnde Reibscheibe 48 gedrückt, welche an dem Ansatzteil des Ritzelzahnrades 44 befestigt ist
Dementsprechend ist das Ritzelzahnrad 44 reibungsmäßig gelieferter Drehkraft von dem größeren Zahnrad
42 ausgesetzt
Bei der Sekundenzeigerwelle 36 ist drehbar und
koaxial das Mmutenrohr SO angebracht, welches aus einem Stück mit einem Ritzelzahnrad 52 sowie einem
großeren Zahnrad 54 am oberen Ende desselben gebildet
ist Das größere Zahnrad54 steht mit dem Ritzelzahnrad 44 im Emgnft Ein Minutenzeiger 56
ist dauernd an einem Ende des Minutenrohrs 50 be-EestigL
Auf diese Weise greift die vorstehende Kante 76 mit der Aussparung 74 zusammen, um so das größere
Zahn, ad 72 zu drehen. In diesem Falle kann eine Schlupfbewegung zwischen dem Ritzelzahnrad 44 und
in dem größeren Zahnrad 42 eintreten, so daß das regulierende Drehmoment der Regulierungswelle 78
klein sein und keine übermäßige Kraft an die Zahnräder
40,34,32 und dem Uhrmotor 30 geliefert werden kann.
Die magnetischen Scheiben und Schaltmittel zur Drehung der Scheiben sind zwischen den Platten 20
und 22 angebracht. In Fig.4 ist eine Scheibe82
dauernd an einem oberen Teil einer Hauptwelle84 befestigt, welche in den Platten 20 und 22 gelagert
ist. Eine größere Scheibe 86 ist koaxial auf der Hauptwelle 84 angebracht, um sich unabhängig von
der Scheibe 82 zu drehen. Die genannten Scheiben 82,86 haben je einen polsterartigen Belag 88 90
sowie Mitnehmerstifte 92,94, die die Oberflächen des Belags durchdringen. In Fig. 4 und Fi e 5 ist
ein erstes magnetisches, biegsames Blatt 96 auf der größeren Scheibe 86 befestigt und wird auf dieser
Scheibe 86 durch eine Eingrifeverbmdung der Stifte 94 mit einem runden Loch 98 und zwei läneäichen
Löchern 100 mitgenommen. Ein zweites kleineres magnetisches Blatt 102 ist auf der kleinen Scheibe 82
befestigt und wird von dieser durch eine Einßriflsverbindung
der Stifte 92 mit einem runden Loch 104 und zwei länglichen Löchern 106 mitgenommen Das
G0 zweite magnetische Blatt 102 wird durch ein Fianschglied
108 gehaltert, welches an der Hauptwelle 84 durch eine Mutter 110 befestigt ist
Der innere Durchmesser des größeren maenetisehen Blattes 96 ist Heiner als der äußere Darcfa
messer des kleineren magnetischen Blatt« 102-das
zweite magnetische Blatt 102 überlappt dadurch das Blatt 96. «uerwppi oaaurca
Wie in Fig.5 gezeigt ist, sind auf dem zweiten
7 8
magnetischen Blatt 102 vierundzwanzig Tonspuren Richtung des Pfeiles 146 drehen, selbst wenn das
112 aufgebracht. Jede dieser Tonspuren 112 bildet Wolfszahnrad 118 sich in der gleichen Richtung wie
einen kreisförmigen Bogen von dem Mittelteil zu dem die Pfeilrichtung mittels des Uhrmechanismus dreht,
äußeren kreisförmigen Kantenteil des Blattes 102 und da der Kantenteil 144 der Klinke 138 in den ausgespeichert
vorher aufgezeichnete 21eitstimmsignale ent- 5 schnittenen Teil 128 des Klinkenrades 124 fällt. Gesprechend
den »Stunden« des Tages auf. Entspre- maß der Drehung des Rades 118 wird die Feder 138
chend der dargestellten Ausführung der Erfindung allmählich gespannt, und die Klinke 138 ist durch
sind die Zeitstimmsignale, die vorher in den ent- die schräge Oberfläche des Wolfszahns 126 nach
sprechenden Tonspuren 112 aufgezeichnet sind, ein außen verschoben. Da der äußere Durchmesser des
Paar von zwölf Stimmsignalen, welche die Zeit- io Klinkenrades 124 etwas kleiner ist als derjenige des
punkte, solche wie »ein Uhr«, »zwei Uhr« ... und Wolfszahnrades 118, wird die Klinke 138 aus der
»zwölf Uhr« darstellen, sowohl wie vierundzwanzig Zahnung des Rades 124 herausgehoben, wenn das
Stimmsignale, welche die Zeitpunkte, solche wie Rad 118 sich nahezu ein Sechzigstel der vollen Dre-
»null Uhr«, »ein Uhr« ... und »dreiundzwanzig Uhr« hung desselben dreht, welches etwa einer Steigung
darstellen. Auf dem ersten magnetischen Blatt 96 sind 15 der Zähne 126 entspricht. Dies gestattet dem Klinkensechzig
Tonspuren 114 aufgebracht. Jede dieser Ton- rad 124, sich augenblicklich in der Richtung des
spuren 114 bildet einen kreisförmigen Bogen von Pfeiles 146 unter der Beeinflussung der Feder 134
dem Mittelteil zu dem äußeren kreisförmigen Kanten- zu drehen, bis der Stift 130 die linke Seitenoberfläche
teil des Blattes 96 und speichert die vorher auf ge- des Loches 132 an dem Rad 118 trifft. Nachdem der
zeichneten Zeitstimmsignale entsprechend den Minu- 20 Spitzenteil des Zahns 126 unter der Klinke 138 durchten
auf. Dementsprechend sind bei der dargestellten gelaufen ist, fällt die Nase 144 der Klinke 138 in die
Ausführung die Zeitstimmsignale, die in diesen dies- nächste Zahn-Lücke des Klinkenrades 124, um desbezüglichen
Tonspuren 114 aufgezeichnet sind, sen weitere Drehung zu begrenzen. So setzt das Klinsechzig
Stimmsignale, welche die Zeitpunkte, solche kenradl24 die intermittierende Drehung gemäß der
wie »voll«, »eine Minute«, »zwei Minuten«... und 25 Drehung des Uhrmotors 30 fort. Bei solcher Drehung
»neunundfünfzig Minuten« anzeigen. des Kimkenrades 124 dreht sich die größere Scheibe
Die Scheiben 82,86 sind so angeordnet, daß jede 86 intermittierend in jeder Minute, um einen Winkel
der Tonspuren 112,114 einen aufeinanderfolgenden von 6° in der Richtung eines Pfeiles 154 in Fig.5.
kreisförmigen Bogen an der Stelle bildet, die dem Die zweite Schalteinrichtung enthält solche Glieder,
Abtastpunkt eines magnetischen Kopfes entspricht, 30 wie sie nachfolgend an Hand von Fig.4, Fig. 10
der später beschrieben wird. und F i g. 14 beschrieben sind. Das Klinkenrad 124
Zur Fortschaltung der Scheiben ist gemäß den hat einen Nocken 156, der aus einem Stück an dem
Fig. 4 und 10 ein Zahnrad 118 drehbar auf einem unteren Ende desselben gebildet ist. Ein Klinken-Ansatzteil
120 der größeren Scheibe 86 montiert. Aus hebel 158 ist schwenkbar auf einer Weiie 160 angceinem
Stück ist damit ein größeres Zahnrad 122 ge- 35 bracht, die an der Platte 22 befestigt ist, und ist mit
formt. Das größere Zahnrad 122 steht mit dem An- einem Seift 162 versehen, der an dem Mittelteil destriebszahnrad
116 auf der Welle 70 im Eingriff und selben befestigt ist. Der genannte Stift 162 wird gegen
wird pro Stunde um eine volle Drehung gedreht. Ein die Oberfläche des Nockens 156 unter der Beeinfluserstes
Klinkenrad 124 ist fest an dem unteren Ende sungskraft einer Zugfeder 164 gepreßt, die mit einem
des Ansatzteiles 120 der größeren Scheibe 86 be- 40 Ende des Hebels 158 verbunden ist. Ein zweites
festigt. Das Klauenrad 118 hat sechzig Wolfszähne Klinkenrad 166 ist fest an dem unteren Endteil der
126, die an dem Umfang desselben, wie Fig. 11 Hauptwelle84 befestigt, an welcher die kleine Scheizeigt,
gebildet sind. Das erste Klinkenrad 124 hat be 82, wie vorher beschrieben, befestigt ist. Dementdagegen
sechzig stumpfe Zähne 128. Der Durch- sprechend können die kleine Scheibe 82 und das
messer des genannten ersten Klinkenrades 124 ist 45 zweite Klinkenrad 166 sich zusammen drehen. Das
etwas kleiner als der des Rades 118. zweite Klinkenrad 166 hat vierundzwanzig Klinken-
Nach F i g. 4 und F i g. 11 ist das Klinkenrad 124 zähne 168. Eine Stoßklinke 170, die mit den Klinkenmit
einem Stift 130 versehen, der sich durch ein run- zähnen 168 in Eingriff bringbar ist, ist schwenkbar
des Loch 132 des Wolfszahnrades 118 nach aufwärts auf einer Welle 172 angebracht, die an dem Klinkenerstreckt
Eine Zugfeder 134 ist zwischen diesem 50 hebel 158 befestigt ist. Diese Stoßklinke 170 wird
Stift 130 und einem Stift 136 angeordnet, der an dem unter der Beeinflussungskraft einer Feder 174 gegen
Rad 118 befestigt ist. Eine Klinke 138 ist schwenk- einen der Zähne 168 gepreßt
bar an einer Welle 140 angebracht, die, wie in Fig. 10 Eine zweite Rastklinke 176 ist schwenkbar auf
und Fi g. 11 gezeigt ist, an der Platte 22 befestigt ist. einer Welle 178 angebracht, welche an der Platte 22
Die genannte Vorrichtung 138 ist im Uhrzeigersinne 55 befestigt ist und wird ebenfalls durch die Zugfeder 164
durch eine Feder 142 beeinflußt Eine Nase 144 der beeinflußt, um eine Arretierungswirkung gegen die
Klinke 138 wird gegen einen der Wolfszähne 126 des Drehung des zweiten Klinkenrades 166 durch eine
Rades 118 gepreßt und verhindert zeitweise die Dre- Druckverbindung des V-förmigen Kantenteiles 180
hung des Klinkenrades 124 in einer Richtung des mit einem der Klinkenzähne 168 des zweiten Klin-
Pfeilesl46 durch Eingriff an der Hanke eines der 60 kenrades 166 zu bewirken.
Zähne 128des Klinkenrades 124. In einem Zustand, wie er in Fig. 14 gezeigt ist,
Eine Rastklinke 148 ist schwenkbar an der Welle ist der Stift 162 an dem Klinkenhebel 158 nach auf-
140 montiert und greift, durch eine Zugfeder 150 -wärts an das obere Ende seines Hubes durch den
beeinflußt mit einem V-förmigen Kantenteil 152 in Nocken 156 geschoben und die größere Scheibe 86
eine Zahnlücke des Rades 124 ein, um dessen Dre- 65 nimmt eine solche Stellung ein, daß ein Abtastort
hung zu verhindern. des magnetischen Kopfes der Tonspur entspricht,
In einem Zustand, wie er in Fig. 11 gezeigt ist, auf welcher das Zeitsthnmsignal, welches 59 Minuten
kann das Klinkenrad 124 sich somit nicht in der darstellt, voraufgezeichnet ist Wenn das erste Klin-
2 Oil 759
ίο
kenrad 124 sich sprunghaft um einen Winkel von 6° von dem magnetischen Blatt 102 getrennt gehalten,
in der Richtung des Pfeiles 146 von dem obigen Zu- da der zweite Kopfarm 202 auf der oberen Oberstand
dreht, dreht sich der Klinkenhebel 158 im Uhr- fläche des Antriebselementes 196 sitzt, wie in gestrizeigersinne,
um die Welle 160 durch die Kraft der chelten Linien in F i g. 7 gezeigt ist.
Feder 164, weil der Stift 162 in einen scharf ausge- 5 Wenn das Schneckenrad 192 sich in einer Pfeilschnittciien Teil des Profils des Nockens 156 fällt. richtung 224 von dem Zustand in F i g. 6 zu dem Bei dieser Drehung des Klinkenhebels 158 treibt die Zustand in F i g. 8 dreht, fällt der zweite Kopfarm Stoßklinke 170 einen der Klinkenzähne 168 an, um 202 in die Lücke zwischen dem Paar von Antriebsdas zweite Klinkenrad 166 sprunghaft um einen Win- elementen 196 unter der Beeinflussungskraft der kel von 15° zu drehen. Dementsprechend dreht sich io Kompressionsfeder 206 und tritt mit dem zweiten auch bei jeder vollen Drehung des ersten Klinken- magnetischen Blatt 102 in Berührung. Wenn das radesl24 die kleine Scheibe 82 ebenfalls um einen Schneckenrad 192 seine Drehung aus dem Zustand Winkel von 15°, welches einer Stufe der Tonspur in Fig. 8 fortsetzt, wird der zweite Kopfarm202 darauf entspricht, so daß die nächste Tonspur dem durch die Stirnwand des einen Antriebselementes Abtastort des magnetischen Kopfes entspricht. Da- 15 196 in der Richtung des Pfeiles 224 getrieben, so daß nach wird der Stift 162 des Klinkenhebels 158 in der Kopf 210 eine der Tonspuren auf dem zweiten einer Stunde allmählich durch den Nocken 156 nach magnetischen Blatt 102 abtastet und darauf folgend auswärts verschoben und in der Feder 164 die Dreh- eine der Tonspuren auf dem ersten magnetischen energie für den Klinkenhebel 158 gespeichert. Blatt 96. Jedes dieser magnetischen Blätter 102,96
Feder 164, weil der Stift 162 in einen scharf ausge- 5 Wenn das Schneckenrad 192 sich in einer Pfeilschnittciien Teil des Profils des Nockens 156 fällt. richtung 224 von dem Zustand in F i g. 6 zu dem Bei dieser Drehung des Klinkenhebels 158 treibt die Zustand in F i g. 8 dreht, fällt der zweite Kopfarm Stoßklinke 170 einen der Klinkenzähne 168 an, um 202 in die Lücke zwischen dem Paar von Antriebsdas zweite Klinkenrad 166 sprunghaft um einen Win- elementen 196 unter der Beeinflussungskraft der kel von 15° zu drehen. Dementsprechend dreht sich io Kompressionsfeder 206 und tritt mit dem zweiten auch bei jeder vollen Drehung des ersten Klinken- magnetischen Blatt 102 in Berührung. Wenn das radesl24 die kleine Scheibe 82 ebenfalls um einen Schneckenrad 192 seine Drehung aus dem Zustand Winkel von 15°, welches einer Stufe der Tonspur in Fig. 8 fortsetzt, wird der zweite Kopfarm202 darauf entspricht, so daß die nächste Tonspur dem durch die Stirnwand des einen Antriebselementes Abtastort des magnetischen Kopfes entspricht. Da- 15 196 in der Richtung des Pfeiles 224 getrieben, so daß nach wird der Stift 162 des Klinkenhebels 158 in der Kopf 210 eine der Tonspuren auf dem zweiten einer Stunde allmählich durch den Nocken 156 nach magnetischen Blatt 102 abtastet und darauf folgend auswärts verschoben und in der Feder 164 die Dreh- eine der Tonspuren auf dem ersten magnetischen energie für den Klinkenhebel 158 gespeichert. Blatt 96. Jedes dieser magnetischen Blätter 102,96
Die Antriebseinrichtung zur Bewegung des magne- 20 ist in einer solchen Weise angeordnet, daß auf den
tischen Kopfes wird nachfolgend mit Bezug auf Tonspuren 112,114 gespeicherte Zeitstimmensignaie
Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 6 bis 9 beschrieben. Ein der Zeit entsprechen, die durch die Zeitanzeigezeiger
Kopfantriebsmotor 182 ist an der unteren Ober- des Uhrmechanismus angezeigt werden. Dementsprcfläche
der Platte22 angebracht, wie es in Fig. 2 chend werden die Stimmensignale, welche die Tagesund
F i g. 7 gezeigt ist. Ein Schneckenritzel 184 ist an 25 zeit darstellen, durch den magnetischen Kopf 210
der Platte 20 gelagert und hat eine V-förmige Rie- durch eine Schwingbewegung des zweiten Kopfarmes
menscheibe 186, die an einem Endteil derselben be- 202 reproduziert.
festigt ist. Die V-förmige Riemenscheibe 186 wird Wenn der Kopf 210 die Stellung in der Nähe des
durch den Motor 182 mittels eines endlosen Rie- äußeren kreisförmigen Kantenteiles des ersten mamens
188 angetrieben, wie er in Fig. 1 und Fi g. 2 30 gnetischen Blattes 96 erreicht, wie in F i g. 9 gezeigt
gezeigt ist. Die Schublast des Schneckenritzels 184 ist, wird der zweite Kopfarm 202 durch einen Vorist
durch eine L-förmige Platte 190 abgestützt, die an sprung 226, welcher an der Platte 20 gebildet ist, und
der Platte 20 befestigt ist. Das Schneckenritzel 184 einen geneigten Teil, der allmählich gegen eine Besteht
in Eingriffsverbindung mit einem Schnecken- wegungsrichtung des zweiten Kopfarmes 202 abradl92,
welches drehbar auf einer Welle 194 mon- 35 steigt, nach aufwärts geschoben. Da der Vorsprung
tiert ist, die an der Platte 20 befestigt ist. Das Schnek- 226 den zweiten Kopfarm 202 nach aufwärts in eine
kenrad 192 hat zwei als Antriebselemente dienende höhere Stellung als das Antricbselement 196 schiebt,
vorstehende Bogenteile 196, die aus einem Stück an kehren die Kopfarme 202,200 durch die Feder 222
der oberen Oberfläche desselben gebildet sind. Die augenblicklich in ihre ursprüngliche Wartestellung
untere Oberfläche ist, wie F i g. 6 zeigt, als Nocken- 40 zurück.
rad 198 ausgebildet. Die Antriebselemente 196 haben Wenn die magnetischen Scheiben sich drehen,
beide die gleiche Höhe der oberen Oberfläche des während der magnetLche Kopf die Tonspuren, wie
Schneckenrades 192. In F i g. 6 und 7 ist ein erster oben erwähnt, abtastet, kann die Reproduktion der
Kopfarm 200 drehbar auf der Welle 194 koaxial mit Zeitstimmensignale nicht perfekt erreicht werden.
dem Schneckenrad 192 angebracht. Ein zweiter Kopf- 45 Dementsprechend hat der sprechende Uhrapparat
arm 202 wird drehbar durch eine horizontale Welle nach der Erfindung Bremsmittel, um eine Brems-
204 jetragen, welche an einem Ende des ersten wirkung gegen die magnetische Scheibe hervorzu-
Konfarmes 200 montiert ist. Eine Druckfeder 206 ist rufen, während der magnetische Kopf die Tonspuren
zwischen dem ersten Kopfarm 200 und dem zweiten der genannten Scheiben abtastet.
Kopf arm 202 angeordnet. Die Niederdruckkraft die- 50 Mit Bezug auf F i g. 6 und F i g. 7 ist ein durch
ser Feder 206 gegen den zweiten Kopfarm 202 ist eine Zugfeder 234 beaufschlagter erster Bremshebel
einstellbar durch Regulierung einer einstellbaren 228 am oberen Ende einer Welle 230 befestigt, wel-
Schraube208, die an dem anderen Ende des ersten ehe durch die Platten 20 und 22 drehbar gelagert
Kopfarmes 200 angeordnet ist ist. Dieser erste Bremshebel 228 ist an einem Ende
Ein magnetischer Kopf 210 ist an einem freien 55 mit einer drehbaren Walze 232 versehen, welche am
Ende des zweiten Kopfannes 202 mittels einer Ein- Nockenrad 198 anliegt Das Nockenrad 198 hat zwei
stellschraube 212 und einer einstellbaren Schraube Nocken 233 entsprechend den beiden Lücken zwi-214
durch eine Kompressionsfeder 216 befestigt. sehen den Antriebselementen 196. Ein zweiter Brems-Der
Azimuth des genannten Kopfes 210 kann durch hebel 236 ist fest am Mittelteil der Welle 230 beEinstellung
der einsteJlbarea Schraube 214 reguliert 60 festigt Dieser zweite Bremshebel 236 hat einen Vor-
-werden. Der genannte Kopf 210 erstreckt sich nach sprang 238, der an einem Ende desselben gebildet
unten durch eine kreisförmige Bogenöffnung 218 der ist, welcher mit dem V-förmigen Kantenteil 152 der
Platte 20 und ist geeignet, die magnetischen Blätter ersten Rastklinke 248 in Eingriff bringbar ist, wie in
96,102 zu berühren. Der zweite Kopf arm 202 ist Fig. 10 gezeigt ist Im gestoppten Zustand des
gegen einen Anscblagvorsprung220 an der Platte 20 65 Schneckenrades 192 ist die Wahre 232 durch den
durch eine Zugfeder 222 gepreßt, welche mit dem vorspringenden Teil 233 des Nockens 198 verschoersten
Kopfarm200 verbunden ist Wenn der Kopf- ben, so daß der erste Bremshebel228, wie in Fig. 6
antriebsmotor 182 nicht erregt ist, wird der Kopf 210 gezeigt ist, im Uhrzeigersinne an das Ende seines
2 Oil
Hubes geschwenkt ist, und der Vorsprung 238 des /weiten Bremshebels 236 ist außer Eingriff mit der
Rastklinke 148. Dementsprechend können die magnetischen Scheiben sich gemäß dem Zeitablauf, wie
vorher beschrieben wurde, drehen.
Indessen folgt die Walze 232 dem Profil des Nokkens 198, und der erste Bremshebel 228 schwingt im
TJhrzeigergegensinne, um die Welle 230, wenn das Schneckenrad 192 beginnt, sich in der Richtung des
Pfeiles 224 zu drehen, um den zweiten Kopfarm 202, wie F i g. 8 zeigt, zu schwenken. Zu dem gleichen
Zeitpunkt dreht sich auch der zweite Bremshebel 236 in Fig. 10 im Uhrzeigergegensinne, um den Vorsprung
238 gegen den V-förmigen Kantenteil 152 der ersten Rastklinke 148 zu pressen. Als Ergebnis dieser
Wirkung wird sich das erste Klinkenrad 124 nicht drehen, selbst wenn das Rad 124 von der Regulierungsvorrichtung
138 entklinkt ist. Da die Drehung des zweiten Klinkenrades 166 durch die Drehung des
ersten Klinken rades 124, wie oben beschrieben, eingeleitet
ist, wird sich das zweite Klinkenrad 166 ebenfalls nicht drehen. Andererseits kann das Wolfsrad 118 seine Drehung unter der Antriebskraft des
Uhrmechanismus fortsetzen, weil der Durchmesser des Loches 132 an dem Klinkenrad 118 genügend
größer als das des Stiftes 130 an dem ersten Klinkenrad 124 ist. Dies gestattet dem Rad 118, mindestens
mehr als eine Stufe der Wolfszähne 126 zu drehen. Wenn die Abtastung des magnetischen Kopfes beendet
ist, und der erste Bremshebel 228 im Uhrzeigersinne durch den anderen Vorsprungsteil 233 des Nokkens
198 verschoben ist, wird die Preßverbindung des zweiten Bremshebels 236 mit der ersten Rastklinke
148 gelöst. Zum gleichen Zeitpunkt treibt das erste Klinkenrad 124 das Wolfsrad il8 unter der
Beeinflussungskraft der Feder 134. Dies bedeutet, daß die stimmlich durch diesen Apparat angezeigte
Zeit nicht wegen der Bremswirkung der Bremsmittel außer der Ordnung ist.
In F i g. 6 ist erstens der normaloffene Schalter 240,
der mit dem ersten Bremshebel 228 in Eingriff bringbar ist, an der Platte 20 angebracht. Dieser Schalter
240 befindet sich in offenem Zustand, wenn sich der zweite Kopfarm 202 in seiner Originalwartestellung
befindet. Der Schalter 240 wird geschlossen, wenn der erste Bremshebel 228 gegen den Uhrzeigersinn
verschwenkt wird. Wie Fig. 15 zeigt, ist ein zweiter
normaloffener Schalter 242 parallel mit dem ersten Schalter 240 geschaltet. Dieser zweite Schalter 242
kann durch den Benutzer betätigt werden. Der Uhrmotor 30 ist direkt mit einer elektrischen Kraftquelle
244 verbunden, und der Kopf antriebsmotor 182 ist mit der Kraftquelle 244 durch die Schalter 240,242
verbunden. Dementsprechend hält der Uhrmotor 30 immer seine Drehung, um den Uhrmechanismus anzutreiben.
Infolgedessen zeigen die Anzeigezeiger die Tageszeit, und die magnetischen Scheiben werden
intermittierend gemäß dem Zeitablauf gedreht. Auf diese Weise entsprechen die Stimmsignale auf den
Tonspuren an dem Ort der Bewegung des magnetischen Kopfes immer der Zeit, die durch die Anzeigezeiger
des Uhrmechanismus angezeigt wird, wie die Zeit abläuft.
Wenn der zweite Schalter 242 durch den Benutzer an einem gewünschten Zeitpunkt betätigt wird, wird
der Kopf antriebsmotor 182 an die Energiequelle 244 angelegt, und das Schneckenrad 192 beginnt, angetrieben
durch den Riemen 188, die Riemenscheibe 186 und das Schneckenritzel 184, sich zu drehen. Auf
diese Weise treibt das Antriebselement 186 an dem Schneckenrad 192 den zweiten Kopfarm 202, um die
Abtastoperation des magnetischen Kopfes 210 einzuleiten. Zuerst tastet der Kopf 210 eine der Spuren 112
auf der kleinen Scheibe 82 ab, um ein Zeitstimmsignal zu reproduzieren, welches die »Stunde« darstellt,
und tastet ferner eine der Spuren 114 auf der größeren Scheibe 86 ab, um ein Zeitstimmsignal zu
reproduzieren, welches die »Minute« darstellt. Diese Signale werden in üblicher Weise verstärkt und in
einem Lautsprecher in akustische Signale umgewandelt.
Wird der zweite Schalter 242 längere Zeit geschlossen, wiederholt der magnetische Kopf 210 seine
Abtastoperation so lange, bis der zweite Schalter 242 freigegeben wird. Wenn die durch die Anzeigezeiger
des Ulimiechanismus und durch das reproduzierte
Stimmsignal angezeigte Zeit zufällig nicht stimmt, kann die Zeit durch Niederdrücken und Drehen des
Knopfes 80 in F i g. 2 reguliert werden.
In den Ausführungen nach der Erfind *ng hat die größere Scheibe 86 sechzig Magnetspuren, es ist auch
möglich, die Anzahl der Spuren auf dreißig zu reduzieren, und zwar entsprechend den Stimmsignalen,
die »gerade voll«, »zwei Minuten«, »vier Minuten« ... und »achtundfünfzig Minuten« darstellen.
In diesem Falle wird die große Scheibe 86 intermittierend um einen Winkel von 12 Minuten in jeweils
zwei Minuten sich drehen. Auf diese Weise kann die Anzahl der Spuren auf den magnetischen
Scheiben vermindert sein.
Claims (7)
1. Sprechende Uhr mit einer ersten Scheibe, die
mit einer Anzahl von kreisbogenförmig angeordneten
Tonspuren zum Speichern von Zeitminuten entsprechenden akustischen Signalen versehen ist,
mit einer zweiten Scheibe, die zur ersten Scheibe koaxial angeordnet und mit einer Anzahl von
Tonspuren zum Speichern von Zeitstunden entsprechenden akustischen Signalen versehen ist,
mit einem Uhrwerk, das dem Ablauf der Zeit entsprechende Drehungen bewirkt, mit einer Schalteinrichtung,
die die genannten Scheiben dreht und die Tonspuren bei der vom Uhrwerk bewirkten
Drehung verschiebt, mit einem an einem verschwenkbaren Arm angebrachten Magnetkopf
zum Wiedergeben der auf den Scheiben gespeicherten akustischen Zeitansagesignale und mit
einem Antrieb, der den Magnetkopf im wesentliehen parallel zu den ebenen Seiten der Scheiben
so bewegt, daß der Magnetkopf eine der Tonspuren auf der zweiten Scheibe und danach eine
der Tonspuren auf der ersten Scheibe abtastet und das Zeitansagesignal wiedergibt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tonspuren (114) auf der ersten Scheibe (86) an einem ersten ringförmigen
und magnetisierbaren Blatt (96) vorgesehen sind, das an der Oberseite der ersten Scheibe
(86) befestigt ist, daß die Tonspuren (112) auf der zweiten Scheibe (82) an einem zweiten magnetisierbaren
Blatt (102) vorgesehen sind, von dem ein in der Mitte gelegener Teil an einem in
der Mitte gelegenen Teil der zweiten Scheibe (82) befestigt ist, daß der Außendurchmesser des zweiten
magnt-tisierbaren Blattes (102) kleiner bemessen ist als der Außendui-chmesser der ersten ringförmigen
magnetisierbaren Blattes (96) und größer als der Innendurchmesser des ringförmigen
ersten magnetisierbaren Blattes, wobei eine Bewegung des ersten ringförmigen Blattes (96) senkrecht
zu dessen Ebene von der kreisrunden Außenkante des zweiten magnetisierbaren Blattes
(102) begrenzt wird.
2. Sprechende Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremseinrichtung (228,
236) vorgesehen ist, die der auf die erste Scheibe (86) ausgeübten Drehkraft der Schalteinrichtung
entgegenwirkt und eine Drehung der Scheiben (86, 82) verhindert, wenn der Magnetkopf (210) die so
Tonspuren (114,112) abtastet.
3. Sprechende Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung erste
Schaltmittel umfaßt, die intermittierend die erste Scheibe in einem In'ervall von einer Stufe der
Tonspuren des ersten magnetisierbaren Blattes drehen, sowie ein zweites Schaltmittel, das vom
ersten Schaltmittel angetrieben wird und die zweite Scheibe in einem Intervall von einer Stufe
der Tonspuren des zweiten magnetisierbaren Blattes synchron mit der Schaltbewegung der
ersten Scheibe dreht.
4. Sprechende Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schalteinrichtung
ein Sperrzahnrad aufweist, das am Umfang mit einer Anzahl von schrägen Sperrzähnen versehen
ist und von einem Uhrenmotor angetrieben wird, daß ein erstes Klinkenrad vorgesehen ist, das
einen etwas kleineren Durchmesser als das Sperrzahnrad aufweist soiwie eiae Aasahl von Ausschnitten
am Umfang, und das mit der ersten
Scheibe direkt und mit dem Sperrzahnrad, durch
ein federndes Glied verbunden ist, und daß eine Reguliervorrichtung vorgesehen ist, die mit einem
der abgeschrägten Teile der Sperrzähne des Sperrzahnrades und mit einem der Ausschnitte
am ersten Klinkenrad in Eingriff gebracht werden kann, um die Drehung des ersten Kliskenrades
kurzzeitig zu regulieren, so daß die erste Scheibe iuntgf dep Einwirkung des federnden Gliedes sich
im wesentlichen um eine Stufe der Tonspuren weiterdreht, wenn die ReguHervonichtaRg vom
Umfang des ersten Klinkenrades von der abgeschrägten Kante des Zahnes des Sperrzahnrades
entfernt wird.
5. Sprechende Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Antrieb ein Antriebselement
(196) aufweist, das auf den den Magnetkopf tragenden Arm (202) einwirkt und im wesentlichen parallel zu den ebenen Seiten der
Scheiben (86, 82) verschwenkt, und durch einen Antriebsmotor (182) für den Magnetkopf, der
das Antriebselement (196) antreibt, und durch ein Rückführungsglied (226), das den Magnetkopf
(210) vom ersten magnetisierbaren Blatt (96) und den Magnetkopfarm (202) vom Antriebselement
(196) löst und den Magnetkopfarm (202) in dessen Ausgangsstellung zurückführt.
6. Sprechende Uhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Antriebselement
(196) aus einem vorstehenden bogenförmigen und einen Teil eines Schneckenrades (192) bildenden
Teil besteht, das von einer Schnecke (184) angetrieben wird, die von dem genannten Antriebsmotor
(182) über eine endlose Schnur (188) angetrieben wird.
7. Sprechende Uhr nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen ersten Schalter, der geöffnet
ist, wenn der Schwenkarm sich in der Ruhestellung befindet, und der geschlossen wird, wenn der
Schwenkarm und der Magnetkopf zum Abtasten der Tonspuren verschwenkt wird, durch einen
zweiten, normalerweise geöffneten Schalter, der zum erstgenannten Schalter parallel geschaltet ist
und von Hand zu einer gewünschten Zeit geschlossen werden kann, so daß der Kopfantriebsmotor
über den ersten und den zweiten Schalter Strom erhält, wenn der zweite Schalter von Hand
betätigt wird, und dadurch, daß die Stromversorgung des Motors vom ersten Schalter bei Rückkehr
des Kopfarmes in die Ausgangsstellung unterbrochen wird.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1968669 | 1969-03-10 | ||
| JP1968669 | 1969-03-10 | ||
| JP5780369 | 1969-07-16 | ||
| JP5780369 | 1969-07-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2011759A1 DE2011759A1 (de) | 1970-10-29 |
| DE2011759B2 true DE2011759B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE2011759C DE2011759C (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2011759A1 (de) | 1970-10-29 |
| NL149920B (nl) | 1976-06-15 |
| US3686851A (en) | 1972-08-29 |
| CA922523A (en) | 1973-03-13 |
| NL7003394A (de) | 1970-09-14 |
| FR2059995A1 (de) | 1971-06-11 |
| GB1301541A (de) | 1972-12-29 |
| FR2059995B1 (de) | 1974-03-01 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
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