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DE20116291U1 - Rasierklingenmesser - Google Patents

Rasierklingenmesser

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Publication number
DE20116291U1
DE20116291U1 DE20116291U DE20116291U DE20116291U1 DE 20116291 U1 DE20116291 U1 DE 20116291U1 DE 20116291 U DE20116291 U DE 20116291U DE 20116291 U DE20116291 U DE 20116291U DE 20116291 U1 DE20116291 U1 DE 20116291U1
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DE
Germany
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blade
comb
guard
razor
holder
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20116291U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jaguar Stahlwarenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Jaguar Stahlwarenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Jaguar Stahlwarenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Jaguar Stahlwarenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DE20116291U priority Critical patent/DE20116291U1/de
Publication of DE20116291U1 publication Critical patent/DE20116291U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/10Safety razors with one or more blades arranged longitudinally to the handle
    • B26B21/12Safety razors with one or more blades arranged longitudinally to the handle combined with combs or other means for hair trimming
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/02Guards or sheaths for knives

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Rasierklxngenmesser
Die Erfindung betrifft ein Rasierklingenmesser, das einen Klingenhalter mit einem Griffteil und einem Klingenteil mit einer Klinge und einen mit dem Klingenhalter verbundenen Klingenschutz aufweist, der über die Klinge bringbar ist.
Unter einem Rasierklingenmesser versteht man üblicherweise ein Messer, welches eine auswechselbare Klinge aufweist, während 0 das Rasiermesser mit einer festen Klinge, die an einem Ende in der Regel zu einem Griff ausgeschmiedet ist, ausgestattet ist. Im Folgenden wird, das Rasiermesser miteinschließend, stets vom Rasierklingenmesser gesprochen.
Rasierklingenmesser dienen beispielweise im Frisörhandwerk zur Rasur und zum glatten Abschneiden der Haare. In einigen Ausführungen besitzen sie einen am Griffteil schwenkbar gelagerten, scheidenförmigen Schutz mit seitlichem Schlitz, in welchem die Klinge bei Nichtbenutzung verdeckt gelagert werden kann. Zu einer weiteren Frisörtätigkeit, dem sog. Strukturschneiden der Haare, benötigt man einen zusätzlichen Kamm, der eigens hierfür beispielsweise auf den Klingenhalter aufgeschoben oder von oben auf die Klinge aufgesetzt wird.
Man benötigt also zum Strukturschneiden zwei lose Teile, die eigens hierfür zusammengefügt werden müssen, woraus sich zum Teil erhebliche Nachteile und Gefahren ergeben. Zum einen kann
besonders der#>nicht .j-mm£r benötigte. Kamm : im .^lltagsbetrieb
leicht verlegt werden, vielleicht sogar verloren gehen und muss zeitraubend gesucht werden oder er kann als Einzelteil beispielsweise auf den Boden oder unter Dinge geraten und beschädigt werden. Zum anderen muss die Technik des Zusammenfügens beider Teile beherrscht und der Arbeitsvorgang selbst gegebenenfalls direkt visuell kontrolliert werden. Dies erfordert eine zusätzliche Aufmerksamkeit, wodurch die Verletzungsgefahr erhöht wird. Unter Umständen kann sich sogar wegen der fehlenden festen Verbindung der zuvor lose und nun aufgeschobene oder aufgesteckte Kamm leicht lösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rasierklingenmesser für Rasur, glattes Abschneiden und Strukturschneiden der Haare bereitzustellen, welches nicht aus losen Teilen besteht.
Die Aufgabe wird erfindungsgeraäß dadurch gelöst, dass bei einem Rasierklingenmesser der eingangs genannten Art in den Klingenschutz ein Kamm integriert ist, dessen Zinken beim Zusammenbringen des Klingenschutzes mit dem Klingenteil über die Schneide der Klinge vorstehen.
Als in den Klingenschutz integriertes Teil bildet der Kamm nunmehr kein loses Einzelteil, das leicht verlegt werden, auf den Boden oder unter andere Dinge geraten und beschädigt werden oder sogar verloren gehen kann, sondern das über den Klingenschutz unverlierbar mit dem Klingenhalter verbunden ist. Zudem ist das Anordnen des Kammes über die Schneide dadurch erheblich erleichtert, dass durch eine feste Verbindung des ' Klingenschutzes und damit des darin integrierten Kamms mit dem Klingenhalter der Kamm in einer geführten Bewegung über die Klinge gebracht wird. Die Art der oben aufgeführten festen Verbindung beider Teile, sowie die Art der geführten Bewegung sollen beispielhaft weiter unter ausgeführt werden. Diese geführte Bewegung des Kammes über die Klinge gewährleistet ein sicheres und richtiges Anordnen und Sitz der Teile. Die geführte Bewegung des integrierten Kamms über den Klingenbereich erleichtert^deren Z#us.ammenbr.injgen,. welches ;Sich zudem rascher : :':" . i : : : : : ..;. ;;: .:. :..: .·.
bewerkstelligen lässt als das Zusammenbringen zweier loser Teile. Zusätzlich wird die Arbeitssicherheit erhöht, da beim Zusammenbringen der Schneide mit dem integrierten Kamm ein Verkanten des Kammes oder ein unabsichtliches Abrutschen oder Lösen des integrierten Kammes von der Schneide kaum möglich ist.
Wird der Klingenschutz mit dem integrierten Kamm über die Klinge gebracht, so bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass der Kamm in dieser Position die Klinge berührt.
Die Zinken des Kammes sollen in der zusammengeführten Position des Klingenteils mit dem Klingenschutz über die Schneide vorstehen, wobei hierdurch zum einen ein Arbeiten mit dem Kamm ermöglicht wird und zum anderen ein notwendiger Klingenschutz gewährleistet ist.
In einer günstigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gegenstandes besteht der Klingenschutz aus zwei miteinander verbundenen Stegen, die in der über den Klingenteil gebrachten Position des Klingenschutzes seitlich an der Klinge angeordnet sind, wobei einer der Stege zum Kamm ausgebildet ist. Hierdurch wird das Arbeiten mit dem Kamm ermöglicht, wobei Form und Anordnung der Zinken in weiteren möglichen Ausführungen den jeweiligen Anforderungen angepasst werden können. Der zweite Steg kann eine andere Ausbildung als die des Steges mit dem Kamm aufweisen, wobei der zweite Steg in einer bevorzugten Ausbildung parallel zur Schneide verläuft und nicht über die Schneide hinausragt.
In einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen Gegenstandes ist der Klingenschutz mit integriertem Kamm am Klingenhalter schwenkbar angeordnet, wobei der integrierte Kamm in einer geführten Bewegung über den Klingenteil gebracht wird.
In einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Gegenstandes ist der Klingenschutz mit integriertem Kamm an seinem vom Kamm angewandter^ Ende .am. G^j-ff.tej.1 des .Klingenhalters
schwenkbar angeordnet und von der Schneide weg um einen Winkel größer als 180° verschwenkbar. Dabei kann der Klingenschutz so gestaltet sein, dass er aus einem oberen Kammteil und einem unteren, U-förmigen Halteteil besteht. Das Halteteil läuft am vom Kamm abgewandten Ende in zwei, in einem Abstand zu einander verlaufende Arme aus, die seitlich über das Griffteil des Klingenhalters greifen und mit den Armenden auf etwa halber seitlicher Höhe des Griffteiles verschwenkbar gelagert sind. Hierbei ist die Lagerung beispielsweise so ausgeführt, dass an den Enden der Arme jeweils ein nach innen gewendeter Zapfen vorgesehen ist, der an einer gewünschten Stelle an den Seiten des Klingenhalters in korrespondierende Sackbohrungen eingreift. Bei einer anderen beispielhaften Form der Lagerung sind an den Armenden des Halteteils Bohrungen angebracht, in die an den Seitenflächen des Handgriffes angebrachte Zapfen hineinragen. Bei einer weiteren möglichen Lagerungsvariante weisen das Griffteil und die Arme an gewünschter Stelle korrespondierende Bohrungen auf, durch welche eine Achse läuft, die an den Enden vernietet wird.
Die Aufgliederung des Halteteils in die beiden übergreifenden Arme ist dabei so dimensioniert, dass der über die Arme am Griffteil gelagerte Klingenschutz von der Schneide weg über das Ende des Griffteils hinweg verschwenkbar ist.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Klingenschutz mit integriertem Kamm in einem Abstand vom freien Ende des Griffteiles des Klingenhalters schwenkbar angeordnet, wobei der Abstand zum freien Ende so bemessen ist, dass der Frisör in der aufgeschwenkten Position des Klingenschutzes seinen kleinen Finger über den Klingenschutz hinaus am Griffteilende auflegen kann. Hierdurch kann der Frisör das Rasierklingenmesser mit integriertem Kamm beim Rasieren und glatten Abschneiden in derselben Weise halten wie ein übliches Rasiermesser mit aufgeklapptem Klingenschutz, wobei die Möglichkeit zum individuellen Ausbalancieren erhalten bleibt. Zum Strukturschneiden wird lediglich der Klingenschutz mit integriertem Kamm geführt .über ..die. K].ing,e .gebracht, ; wo fee j. .der Frisör das : ::" .·'::: : : · :' II: : !..: .:·
Messer dann wie ein modernes Rasierklingenmesser mit aufgestecktem Kamm halten kann.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Klingenschutz mit integriertem Kamm am oder im Griffteil des Klingenhalters über den Klingenteil verschiebbar gelagert, wobei der integrierte Kamm zum Strukturschneiden in einer geführten Bewegung in Richtung der Längsachse des Klingenhalters über den Klingenteil geschoben wird.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Klingenschutz mit integriertem Kamm in der über den Klingenteil gebrachten Position am Klingenhalter arretierbar, wobei hierdurch ein unbeabsichtigtes Lösen des Klingenschutzes vom Klingenhalter beim Strukturschneiden oder bei Nichtbenutzung des Klingenmessers vermieden wird. Hierbei wird die Arretierung beispielsweise dadurch erzielt, dass an den beiden Seiten des Griffteils jeweils eine kalottenförmige Erhebung vorgesehen ist. Das Halteteil weist hierbei einen u-förmigen Querschnitt mit einem Schlitz auf, in den beim Zusammenbringen des Klingenschutzes mit dem Klingenteil das Halteteil des Klingenschutzes passgenau gleitet. An den Innenseiten des Schlitzes befinden sich zu den kalottenförmigen Erhebungen auf dem Griffteil korrespondierende Vertiefungen, in die die kalottenförmigen Erhebungen beim Zusammenbringen einrasten.
Bei einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist der Klingenschutz mit integriertem Kamm auswechselbar, wobei beispielsweise beim schwenkbaren Klingenschutz die am Griffteil angreifenden Arme soweit elastisch aufgebogen werden, dass die Verbindung sich lösen lässt. Hierdurch kann auf gleiche Weise ein anderer Klingenschutz mit integriertem Kamm aufmontiert werden, beispielsweise um eine andere Kammform nutzen zu können oder um mit einem besonders ausgebildeten Klingenschutz auf Linkshändigkeit einzugehen oder um einen defekten Klingenschutz auszutauschen.
* si
In einer bevorzugten Ausführung besteht der Klingenschutz aus hochfestem Kunststoffmaterial. Dadurch ist gewährleistet, dass der Klingenschutz der erhöhten Beanspruchung beim Strukturschneiden standhält und formstabil bleibt.
5
In einer Weiterbildung der Erfindung sind Klingenschutz und Klingenhalter ergonomisch so ausgebildet sind, dass sie in den verschiedenen Arbeitspositionen in Form von Griffmulden an die allgemeine Anatomie der angreifenden Finger angepasst sind, wobei die Griffmulden am Klingenschutz so ausgebildet sind, dass sie beim Zusammenbringen des Klingenhalters mit dem Klingenschutz über die entsprechenden Griffmulden des Klingenhalters gehen. Hierdurch wird in den verschiedenen Arbeitspositionen eine sichere Griffmöglichkeit der Finger erzielt und die notwendige Andruckkraft der Finger auf eine größere Fläche verteilt. Das Übereinandergehen der Griffmulden in der zusammengebrachten Position des Klingenhalters mit dem Klingenschutz erhöht zudem die Stabilität und Steifigkeit des Rasierklingenmessers. Zudem sind dadurch weitere Möglichkeiten zur Arretierung des Klingenschutzes gegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Rasierklingenmessers mit aufgeschwenktem Klingenschutz mit integriertem Kamm,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Rasierklingenmessers mit zusammengebrachtem Klingenschutz mit inte
griertem Kamm,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Rasierklingenmessers mit auf-
geschwenktem Klingenschutz mit integriertem Kamm,
35
Fig. 4 eine vordere Seitenansicht des Rasierklingenmessers mit Klingenschutz mit integriertem Kamm im zusammengeklappten Zustand,
Fig. 5 eine hintere Seitenansicht des Rasierklingenmessers mit Klingenschutz mit integriertem Kamm im zusammengeklappten Zustand,
Fig. 6 eine perspektivische Unteransicht des Klingenhalters ohne auswechselbare Klingeneinheit,
Fig. 7 eine perspektivische Unteransicht der auswechselbaren Klingeneinheit und
10
Fig. 8 eine perspektivische Unteransicht des Klingenschutzes mit integriertem Kamm.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Rasierklingenmessers, der aus einem Klingenhalter (1), der sich aus einem Griffteil (2) und einem Klingenteil (3) zusammensetzt, und einem Klingenschutz (4), der ein Halteteil (5) und ein Kammteil (6) mit integriertem Kamm (7) aufweist, besteht. Der Klingenschutz (4) ist am Griffteil (2) in einem Punkt A und in einem Abstand a vom freien Ende des Griffteils schwenkbar gelagert. Hierzu geht das freie Ende des Halteteils (5) in zwei Arme (8) über, die seitlich am Griffteil im Punkt A angreifen. Das Halteteil (5) ist bis auf die Arme (8) mit einem U-förmigen Querschnitt ausgestattet und bildet hierdurch eine Nut mit einer Breite, die der korrespondierende Dicke an der Unterseite des Klingenhalters (1) entspricht. Das Kammteil (6) besteht aus zwei Stegen, die an den Enden verbunden sind. Der eine Steg ist zum Kamm (7) ausgebildet, während der andere, in Fig. 1 leicht verdeckte Steg (9) eine glatte Abschlusskante aufweist.
In Fig. 1 ist die Arbeitsposition des Rasierklingenmessers mit integriertem Kamm zum Rasieren sowie zum glatten Abschneiden der Haare dargestellt, die zugleich der Arbeitsposition herkömmlicher Rasiermesser und Rasierklingenmesser mit Klingenschutz entspricht.
In der perspektivischen, Ans„i eft t j,n .Fig.. 2. ist
der Klingen-
schutz (4) über den Klingenhalter (1) geführt, wobei der Klingenschutz (4) hierzu um etwa 270° um den Punkt A geschwenkt wurde und dabei das freie Ende des Griffteils (2) zwischen den Armen (8) des Halteteils (5) durchtaucht. Das Kammteil (6) mit dem integrierten Kamm (7) legt sich hierbei von unten über das Klingenteil (3). Der Bereich der Unterseite des Griffteils (2) des Klingenhalters (1), in dem das U-förmige Halteteil (5) des Klingenschutzes (4) über das Griffteil (2) greift, weist gegenüber der Oberseite des Griffteils (2) im Querschnitt einen Formsprung (17) nach innen auf, so dass das Halteteil (5) so in das Griffteil (2) aufgenommen wird, dass eine geschlossene Form mit glattem Übergang vom Halteteil in den Griffteil entsteht .
Im Übergang vom Halteteil (5) in den Kammteil (6) wird der U-förmige Querschnitt durch einen Formsprung (17) verjüngt, wodurch das sich anschließende Kammteil (6) mit integriertem Kamm (7) in eine zum Klingenteil (3) näheren Arbeitsposition gebracht wird und wodurch die Sitzstabilität des Klingenschutzes (4) auf dem Klingenhalter (1) erhöht wird.
Die in Fig.2 dargestellte Position des Rasierklingenmessers entspricht der Arbeitsposition zum Strukturschneiden und ist zugleich eine Schutzposition, in der das Rasierklingenmesser bei Nichtgebrauch gelagert werden kann.
Fig. 3 ist die vordere Seitenansicht des Rasierklingenmessers in aufgeschwenkter Position dargestellt. Zusätzlich ist ein Pfeil &zgr; eingezeichnet, der den Schwenkweg des Klingenschutzes (4) von unten über den Klingenhalter (1) beschreibt.
Zudem weist das Griffteil (2) eine kalottenförmige Erhebung (10) auf, die an gleicher Stelle auch auf der hier verdeckten Rückseite des Griffteiles (2) zu finden ist. Wird der Klingenschutz (4) über den Klingenhalter (1) geschwenkt, so rasten die kalottenförmigen Erhebungen (10) in entsprechende, in dieser Darstellung verdeckte und nicht gezeigte Vertiefungen
an korrespondierenden Stellen an dßr Innenseite.des U-förmiqen :··. :··· .·*. .·*. .: ·: ·„ · : ::*:::·:
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Halteteils (5) ein.
Am Griffteil (2) und am Halteteil (5) sind Griffmulden (11, 12, 13) angebracht, die an die allgemeine Anatomie der angreifenden Finger angepasst sind. Hierdurch wird ein sicherer und angenehmerer Sitz der drei am stärksten belasteter Finger, dem Daumen an der Unterseite sowie dem Zeige- und dem Mittelfinger an der Oberseite des Griffteils (2), erzielt. Wird nun der Klingenschutz (4) über den Klingenhalter (1) geschwenkt, so gleitet die Griffmulde (13) am Halteteil (5) über die Griffmulde (12) an der Unterseite des Griffteils (2), so dass dem Daumen auch in dieser Arbeitsposition ein sicherer Sitz ermöglicht wird.
An der zum Griffteil (2) gewandten Seite des Klingenteils (3) mit einer Schneide (14) überragt ein dreieckiger Kantenschutz (15) die Schneide (14), der vor der Kante der Schneide (14) schützt und zudem den Beginn der Schneide (14) haptisch anzeigt.
Fig. 4 bzw. Fig. 5 zeigen die vordere bzw. die hintere Seitenansicht des Rasierklingenmessrs in der zugeschwenkten Position. In beiden Abbildungen weist die Schneide (14) nach unten. Das Kammteil (6) greift von unten über die Schneide (14), wobei die beiden Stege (7,9) seitlich und parallel zur Schneide (14) verlaufen und an ihren Enden miteinander verbunden sind. Hierbei ist der vordere Steg des Kammteils (6) zum Kamm (7), dessen Zinken über die Schneide (14) hinausragen, ausgebildet. Der hintere Steg ist mit einer glatten Abschlusskante (9), die die Schneide (14) nicht überragt, ausgestattet. Eine der Verbindungen der beiden Stege (7,9) des Kammteils (6), die Verbindung (16) zum Halteteil (5) hin gelegen, verläuft zwischen dem Kantenschutz (15) und dem beschriebenen Formsprung (17), wodurch die Fixierung des Klingenschutzes auf dem Klingenteil verstärkt wird. Zugleich überragt der dreieckige Kantenschutz (15) das Verbindungsteil (16), so dass diese Kante auch in dieser Arbeitsposition als optischer und haptischer Schutz dient.
• —
Zudem ist in Fig. 4 und Fig. 5 ersichtlich, wie die Fingermulde (13) am Halteteil (5), die Fingermulde (12) am Griffteil (2) verdeckend, dem an der Unterseite angreifenden Finger ergonomisch günstigen Halt bietet.
5
Weiterhin ist erkennbar, wie in dieser Position des Rasierklingenmessers Klingenschutz (4) und Klingenhalter (1) eine in sich geschlossene Form bilden.
In Fig. 6, 7 und 8 ist das Rasierklingenmesser in drei Teile zerlegt dargestellt: Den Klingenteil (3) ohne eine auswechselbare Klingeneinheit (18) in Fig. 6, die auswechselbaren Klingeneinheit (18) in Fig. 7 und den Klingenschutz (4) in Fig. 8.
Die auswechselbare Klingeneinheit (18) besteht aus einer Klinge mit der Schneide (14) und einer Fassung aus Kunststoff (19) mit einem verbreiterten Ende (20) und dem dreieckigen Kantenschutz (15). Die Kunststofffassung(19) besteht aus zwei Hälften, einer hier sichtbaren vorderen und einer hier verdeckten hinteren Hälfte, die im Endbereich auf der hier linken Seite in der Dicke reduziert sind, wodurch eine Einführungshilfe (21) geschaffen wird. Beide Hälften sind dann über ein Filmschanier (22) klappbar miteinander verbunden. Zum Auswechseln wird die Fassung (19) am Filmschanier (22) aufgeklappt, die alte Klinge entnommen, eine neue Klinge in der Fassung (19) fixiert und die Fassung wieder zugeklappt. Das verbreiterte Ende dient zugleich als Kantenschutz und als Druckfläche zum Einschieben der Klingeneinheit in eine Aufnahme (23) aus Metall am Klingenhalter, die in Figur 6 gezeigt ist. Die Aufnähme (23) weist ein C-förmiges Profil mit einem mittigen Schlitz (24) auf. Die Aufnahme (23) ist in den Griffteil (2) eingelassen und verklebt, wobei ein hier nicht dargestellter Stopfen verhindert, dass die Aufnahme (23) ohne die aufzunehmende Klingeneinheit (18) durch Zusammendrücken wieder gelöst wird. Die Klingeneinheit (18) wird in der hier angegebenen Richtung y in den Schlitz (24) hineingeschoben und erhält durch den Seitendruck der Aufnahme (21) einen sicheren Sitz.
In Fig. 6 ist zudem deutlich am Griffteil (2) ein Formsprung (27), der so bemessen ist, dass sich das aufgeschwenkte Halteteil (5) glatt in das Außenprofil des Griffteils (2) einfügt, und der zugleich mit als Anschlag dient, zu erkennen. Das Griffteil weist zudem eine Bohrung (25) auf, die den Bohrungen (26) durch die Arme (8) des in Fig. 8 dargestellten Halteteils (5) entspricht. Um beide Teile, den Klingenhalter (1) und den Klingenschutz (4), schwenkbar miteinander zu verbinden, werden, indem das Griffteil (2) zwischen die Arme (8) geschoben wird, die Bohrungen (25,26) deckungsgleich übereinander gebracht und mit einer Achse verbunden, die an den Enden vernietet wird.
12
LIPPERT, STACHOW, SCHMIDT & PARTNER
Patentanwälte European Patent Attorneys-European Trademark Attorneys
Kölner Straße 8 ■ D-42651 Solingen Telefon +49 (O) 2 12.2 22 13-0 Telefax +49(0)2 12.103 22 S/vi 25. September 2001
"Jaguar" Stahlwarenfabrik GmbH & Co. KG 42653 Solingen
Rasierklingenmesser Bezugs zeichenliste
1 Klingenhalter
2 Griffteil
3 Klingenteil 20 4 Klingenschutz
5 Halteteil
6 Kaininteil
7 Integrierter Kamm
8 Arme
25 9 Steg mit glatter Abschlusskante
10 Kalottenförmige Erhebung
11 Griffmulde
12 Griffmulde
13 Griffmulde 30 14 Schneide
15 Kantenschutz
16 Verbindungsteil
17 Formsprung
18 Klingeneinheit 35 19 Fassung
20 Verbreitertes Ende
21 Einführhilfe
2 2 Filmscehanier
23 Aufnahme
24 Schlitz
25 Bohrung
26 Bohrung
27 Forrasprung
f\L·, If:. &Ggr;
13

Claims (10)

1. Rasierklingenmesser, das einen Klingenhalter (1) mit einem Griffteil (2) und einem Klingenteil (3) mit einer Klingeneinheit (18) und einen mit dem Klingenhalter (1) verbundenen Klingenschutz (4) aufweist, der über die Klingeneinheit (18) bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in den Klingenschutz (4) ein Kamm (7) integriert ist, dessen Zinken beim Zusammenbringen des Klingenschutzes (4) mit dem Klingenteil (3) über die Schneide (14) der Klingeneinheit (18) vorstehen.
2. Rasierklingenmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) aus zwei miteinander verbundenen Stegen (7, 9) besteht, die in der über den Klingenteil (3) gebrachten Position des Klingenschutzes (4) seitlich an der Klingeneinheit (18) angeordnet sind, wobei einer der Stege zum Kamm (7) ausgebildet ist.
3. Rasierklingenmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) mit integriertem Kamm (7) am Klingenhalter (1) schwenkbar angeordnet ist.
4. Rasierklingenmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) mit integriertem Kamm (7) an seinem vom Kamm (7) abgewandten Ende am Griffteil (2) des Klingenhalters (1) schwenkbar angeordnet und von der Schneide (14) weg um einen Winkel größer als 180° verschwenkbar ist.
5. Rasierklingenmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) mit integriertem Kamm (7) in einem Abstand vom freien Ende des Griffteiles (2) des Klingenhalters (1) schwenkbar angeordnet ist.
6. Rasierklingenmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) mit integriertem Kamm (7) am oder im Griffteil (2) des Klingenhalters (1) über den Klingenteil (3) verschiebbar gelagert ist.
7. Rasierklingenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) mit integriertem Kamm (7) in der über den Klingenteil (3) gebrachten Position am Klingenhalter (1) arretierbar ist.
8. Rasierklingenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) mit integriertem Kamm (7) auswechselbar ist.
9. Rasierklingenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenschutz (4) aus hochfestem Kunststoffmaterial besteht.
10. Rasierklingenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Klingenschutz (4) und Klingenhalter (1) ergonomisch so ausgebildet sind, dass sie in den verschiedenen Arbeitspositionen in Form von Griffmulden an die allgemeine Anatomie der angreifenden Finger angepasst sind.
DE20116291U 2001-10-04 2001-10-04 Rasierklingenmesser Expired - Lifetime DE20116291U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011002266A1 (fr) * 2009-07-02 2011-01-06 Mohammed Fakhreddine Rasoir jetable avec etui de protection pour lame
DE102019120389A1 (de) * 2019-07-29 2021-02-04 Michael Flöß Rasiermesser mit austauschbarer Klinge

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647175C (de) 1937-06-29 Paul Herbertz Feststellvorrichtung fuer Rasiermesser
US2849793A (en) 1956-05-03 1958-09-02 Cordaro Vincent Hair cutting shaper
GB2237989A (en) 1989-11-08 1991-05-22 Mario Granito Hairdressing comb

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