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DE20116636U1 - Axialspaltklemmutter - Google Patents

Axialspaltklemmutter

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Publication number
DE20116636U1
DE20116636U1 DE20116636U DE20116636U DE20116636U1 DE 20116636 U1 DE20116636 U1 DE 20116636U1 DE 20116636 U DE20116636 U DE 20116636U DE 20116636 U DE20116636 U DE 20116636U DE 20116636 U1 DE20116636 U1 DE 20116636U1
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DE
Germany
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axial gap
nut
nut body
bolt
angle
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20116636U
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English (en)
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Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to DE10162910A priority patent/DE10162910B4/de
Publication of DE20116636U1 publication Critical patent/DE20116636U1/de
Priority to EP02722190A priority patent/EP1390626B1/de
Priority to KR1020097017837A priority patent/KR20090099018A/ko
Priority to US10/477,584 priority patent/US20040151538A1/en
Priority to DE60202282T priority patent/DE60202282T2/de
Priority to CNB028098129A priority patent/CN1333176C/zh
Priority to AT02722190T priority patent/ATE285040T1/de
Priority to DK02722190T priority patent/DK1390626T3/da
Priority to PT02722190T priority patent/PT1390626E/pt
Priority to PCT/EP2002/002529 priority patent/WO2002093027A1/en
Priority to ES02722190T priority patent/ES2233811T3/es
Priority to BRPI0209566-1A priority patent/BR0209566B1/pt
Priority to KR10-2003-7014711A priority patent/KR20040007555A/ko
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Priority to US12/366,288 priority patent/US20090154991A1/en
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
    • F16B39/028Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down by means of an auxiliary bolt or threaded element whose action provokes the deformation of the main bolt or nut and thereby its blocking
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B35/00Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
    • F16B35/04Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object
    • F16B35/041Specially-shaped shafts
    • F16B35/042Specially-shaped shafts for retention or rotation by a tool, e.g. of polygonal cross-section
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
    • F16B37/08Quickly-detachable or mountable nuts, e.g. consisting of two or more parts; Nuts movable along the bolt after tilting the nut
    • F16B37/0807Nuts engaged from the end of the bolt, e.g. axially slidable nuts
    • F16B37/0828Nuts engaged from the end of the bolt, e.g. axially slidable nuts with a longitudinal slit through the annular wall of the nut for enabling expansion of the nut, e.g. for easy removal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

Axialspaltklemmutter
Die Erfindung betrifft eine Axialspaltklemmutter (ASKM), die mit einem Mechanismus zum Klemmen und Lösen versehen ist, welcher ein zwangfreies Verlagern des kraftaufbringenden Elementes ermöglicht
Klemmspaltmuttern sind in der Technik bekannt. Der ringförmige Mutternkörper ist mit einem Spalt versehen, der von einem Klemm- und Lösemechanismus überbrückt wird. Die Betätigung des Mechanismus bewirkt ein Zusammenziehen oder Weiten des Mutternkörpers.
Die durch das Zusammenziehen bewirkte Verklemmung auf dem Wellengewinde sichert die Mutter gegen selbsttätiges Lösen. Die Ausgestaltung des Mechanismus läßt es ebenfalls zu, den Mutternkörper radial zu weiten, so daß ein einfaches Verdrehen der Mutter, auch bei Ausbildung von Passungsrost zwischen Mutterngewinde und Wellengewinde, möglich ist. Der Mutternkörper ist mit mindestens einem axialen Spalt versehen, so daß der Körper über mindestens zwei freie Enden verfügt. Eine Ausführung mit mehreren axialen Teilungen ist möglich, die Zahl der freien Enden erhöht sich entsprechend. Sind mindestens zwei Teilungen vorhanden, und bildet der Abschnitt des Mutternkörpers mit der längsten Bogenlänge einen Winkel von maximal 180° zwischen den Stirnseiten der freien Enden aus, ist eine Montage der Mutter auf einer Welle möglich, ohne daß die Mutter über ein freies Wellenende geführt werden muß. Dieses kann bedeuten, daß für die Überprüfung eines Bauteils, beispielsweise der Laufflächen eines Wälzlagers, keine Demontage der gesamten Wellenbaugruppe nötig ist. Der Klemm- und Lösemechanismus der Mutter erzeugt eine Kraft, welche tangential zum Mutternkörper und im rechten Winkel zur Mittelachse des Mutterngewindes wirkt. Durch die entsprechende Ausgestaltung des Mechanismus wird diese Kraft auf die freien Enden des Mutternkörpers übertragen. Wird die Kraftrichtung derart gewählt, daß zwischen den freien Mutternenden über den Spalt hinweg eine Zugkraft wirkt, werden die Enden aufeinander zu bewegt. Dieses bewirkt das Zusammenziehen des Mutternkörpers, wodurch der Innendurchmesser des Mutterngewindes abnimmt. Bei der Montage der Mutter auf einem Wellengewinde wird durch die Reduzierung des Mutterndurchmessers ein Aufpressen des Mutterngewindes auf das Wellengewinde bewirkt. Dadurch ergibt sich eine Haftreibung zwischen den Gewinden, welche die Mutter gegen Lösen sichert.
Zum Festsetzen von Bauteilen auf Achsen und Wellen wird die unverspannte Mutter mit einer Stirnseite gegen die Bauteile gedreht. Durch weiteres Anziehen der Mutter auf dem
• ·
Wellengewinde wird die Verspannung der Bauteile bewirkt. Das Aufbringen der tangentialen
?$ Klemmkraft in der Mutter sorgt zum einem für die kraftschlüssige Sicherung der Mutter auf der Welle, zum anderen wird durch die Verkleinerung des Mutterndurchmessers eine radiale Verschiebung der Flanken des Mutterngewindes auf dem Wellengewinde in Richtung der gemeinsamen Mittelachse der beiden Gewinde bewirkt. Durch das Festziehen der Mutter gegen die zu verspannenen Bauteile wird eine Axialkraft aufgebaut, die das Anlegen des Mutterngewindes an das Wellengewinde hervorruft. Aufgrund des Winkels zwischen axialer Kraftrichtung und den Gewindeflanken entsteht eine Kraft, die das Mutterngewinde in Richtung der Gewindespitzen des Wellengewindes verschiebt, d.h., der Mutternkörper wird geweitet.
Durch das Aufbringen einer Zugkraft zwischen den freien Mutternenden wird der Durchmesser des Mutterkörpers geringer. Das Mutterngewinde gleitet an den anliegenden Flanken des Wellengewindes in Richtung Gewindegrund. Dabei erfolgt eine axiale Verschiebung der Mutter in Richtung der verspannten Bauteile, wodurch die Verspannkraft ansteigt. Gerade bei großen Wellendurchmessern bedeutet dieses einen großen Montagevorteil gegenüber ungeschlitzten Muttern, da die auftretenden axialen Kräfte bei diesen Mutternbaugrößen hohe Reibkräfte im Gewinde hervorrufen, welche ein weiteres Verdrehen der Mutter verhindern oder zum „Fressen" der Gewinde fuhren.
Vor dem Lösen der Mutter wird die Klemmung durch den Abbau der Zugkraft zwischen den freien Muttemenden aufgehoben. Zur einfacheren Demontage der Mutter werden über den Klemm- und Lösemechanismus die freien Muttemenden auseinander gedrückt. Dieses bewirkt eine Durchmesservergrößerung des Mutterngewindes, wodurch das radiale und axiale Gewindespiel zwischen Welle und Mutter vergrößert wird. Besonders in Fällen, in denen sich zwischen Mutter und Welle Passungsrost gebildet hat, wird durch diese Maßnahme das Lösen der Mutter erleichtert bzw. wird überhaupt erst möglich. Für die technische Ausführung einer Axialspaltklemmutter gibt es mehrere Möglichkeiten, die sich im Wesentlichen durch den Aufbau des Klemm- und Lösemechanismus unterscheiden. Es ist möglich, die freien Enden der Mutter durch ein Bauteil zu verbinden, welches über ein Gewinde die Kraft zum Klemmen und Lösen der Mutter aufbringt. Alternativ ist auch die Verwendung eines Hebelmechanismus, eines Pneumatik- oder Hydraulikzylinders oder eines Linearantriebes möglich.
Allen technischen Lösungen ist gemein, daß sie Kräfte aufbringen, welche tangential zum Mutternkörper und zweckmäßigerweise in einem Winkel von etwa 90° zur Längsachse des
• ·
Mutterngewindes an den freien Enden des Mutternkörpers angreifen. Durch eine entsprechende Wahl der Kraftrichtung werden die freien Enden aufeinander zu oder voneinander fort bewegt, wodurch die beschriebenen Effekte des Klemmens und Lösens der Mutter auf dem Wellengewinde erfolgen.
Die bereits erfolgten Anmeldungen einer Klemmspaltmutter (Aktenzeichen: 201 08 026.5) und einer Axialspaltklemmutter (Aktenzeichen: 201 11 554.9) sehen vor, die freien Enden des Mutternkörpers über eine Schraube zu verbinden. In der ersten Anmeldung ist vorgesehen, die Schraube in ein ortsfestes Gewinde in einem der freien Enden einzuschrauben. Die in der zweiten Anmeldung vorgestellte Lösung sieht aus praktischen Gründen vor, die Schraube in ein winklig verlagerbares Element einzuschrauben, um so eine Zwängung der Schraube beim Anziehen derselben zu verhindern.
Die Erfindung sieht eine Ausführung des Klemm- und Lösemechanismus mit einem Bolzen vor, welcher zwei winklig verlagerbare Elemente in den freien Enden des Mutternkörpers verbindet.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Mutter zeigt Fig. 1.
Der Mutternkörper 1 wird durch einen axialen Spalt 4 getrennt, wodurch zwei freie Enden 2, 3 gebildet werden. Die Klemm- und Lösekraft wird von einem Bolzen 7 übertragen, der an einem Ende ein Linksgewinde und am anderen Ende ein Rechtsgewinde trägt. Mit diesen Enden ist er in die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 eingeschraubt, welche in Einbauöfmungen 11, 12 in den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 gelagert sind.
Durch ein Verdrehen des Bolzens 7 wird eine Zug- oder Druckkraft erzeugt, welche die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 aufeinander zu bewegt oder voneinander fort drückt. Der Bolzen 7 weist vorzugsweise in der Mitte seiner Längserstreckung Schlüsselflächen auf. Über diese wird das Drehmoment eingeleitet, welches zum Einschrauben der Bolzengewinde in die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 benötigt wird. Nach dem Verspannen des Bolzens 7 ist dieser torsionsfrei, so daß keine Spannungen oder Kräfte wirksam werden, die bestrebt sind, den Bolzen 7 zu lösen. Aus diesem Grund ist eine Sicherung des Bolzens 7 gegen selbsttätiges Lösen nicht erforderlich.
• ••3 ··· · ···
Über die Anlagestücke 8, 9 wird die Zugkraft, die der Bolzen 7 auf die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 ausübt, in die Einbauöflhungen 11,12 des Mutternkörper 1 eingeleitet.
Die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 liegen mit vorzugsweise zylindrischen Abschnitten an kongruenten Abschnitten der Anlagestücke 8, 9 an. Durch diese Ausbildung der Kontaktflächen ist eine winklige Verlagerung des Bolzens 7 und der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 relativ zu den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 möglich. Dadurch wird eine Zwängung des Bolzens 7 in den Einschraublöchern der winkeleinstellbaren Elemente 5, während des Zusammenziehens oder Weitens des Mutternkörpers 1 vermieden. Durch ein entsprechendes Verdrehen des Bolzens 7 werden die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 aufeinander zu bewegt. Über die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6, die Anlageelemente 8, 9 und die, dem Spalt 4 zugewandten Stirnseiten 14, 15 der Einbauöffiiungen 11, 12 wird eine
HO Zugkraft in die freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 eingeleitet, wodurch der Mutternkörper 1 verengt wird.
Wird der Bolzen 7 zur anderen Seite verdreht, werden die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 gegen die rückwärtigen Stirnseiten 16, 17 der Einbauöfihungen 11, 12 gedrückt. Die dabei auftretende Druckkraft im Bolzen 7 wird über die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 und die Stirnseiten 16, 17 der Einbauöffhungen 11, 12 auf die freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers übertragen, wodurch der Mutternkörper 1 geweitet wird.
Die Einbauöffhungen 11, 12 im Mutternkörper 1 sind vorzugsweise so ausgebildet, daß der zwischen den Stirnseiten 14, 15 eingeschlossene Winkel > 0° ist, und daß er zur Außenseite des Mutternkörpers 1 geöffnet ist. Dadurch wird erreicht, daß bei einer Zugkraft im Bolzen 7 zwischen den Anlagestücken 8, 9 und den anliegenden Stirnseiten 14, 15 der Einbauöflhungen 11,12 Kräfte auftreten, welche den Bolzen 7, die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 und die Anlagestücke 8, 9 in Richtung der Mittelachse des Mutterngewindes 10 zwängen. Dieses bewirkt eine Lagesicherung dieser Bauteile in den Einbauöfihungen 11,12 des Mutternkörpers 1.
Der zwischen den Stirnseiten 16, 17 der Einbauöönungen 11,12 eingeschlossene Winkel ist vorzugsweise > 0° und zur Mitte des Mutternkörpers 1 geöffnet. Dadurch wird erreicht, daß bei einer Druckkraft im Bolzen 7 zwischen den winkeleinstellbaren Elementen 5, 6 und den Stirnseiten 16, 17 Kräfte auftreten, welche den Bolzen 7 und die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in Richtung der Mittelachse des Mutterngewindes 10 zwängen. Dadurch wird eine Lagesicherung dieser Bauteile in den Einbauöffhungen 11,12 erreicht.
Die axiale Führung der freien Enden 2, 3 des unverspannten Mutternkörpers 1 erfolgt vorzugsweise durch die Anlage der Seitenflächen 18, 19 der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in den Einbauöffhungen 11,12 und über den, in die Elemente 5, 6 eingeschraubten Bolzen 7. Um die axiale Verschiebung der freien Enden 2, 3 gering zu halten, sind enge Passungen zwischen den Seitenflächen 18, 19 der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 und den Einbauöffhungen 11, 12, sowie enge Gewindepassungen zwischen dem Bolzen 7 und den Gewindelöchern in den winkeleinstellbaren Elementen 5, 6 nötig.
Der Einbau der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 und des, in diese eingeschraubten, Bolzens 7 in den Mutternkörper 1 erfolgt vorzugsweise von der äußeren Mantelfläche des Mutternkörpers 1 aus. Um den dabei nötigen Freiraum für den Bolzen 7 bereitzustellen, ist das Einbringen einer Nut 23 in den Mutternkörper 1 erforderlich, welche die Einbauöffiiungen 11, 12 miteinander verbindet. Die Tiefe der Nut 23 ist so bemessen, daß die Bewegung des Bolzens 7 beim Verengen oder Weiten des Mutternkörpers 1 nicht behindert wird. Breite und Ausrichtung der Nut 23 sind so gewählt, daß ihre Seitenwände den Bolzen 7 nicht in seiner Bewegung behindern.
Zum Festsetzen von Bauteilen auf Achsen oder Wellen wird die unverspannte Mutter mit der Stirnseite 21 an diesen Bauteilen zur Anlage gebracht. Das Verspannen der Bauteile erfolgt durch ein weiteres Anziehen der Mutter auf dem Wellengewinde. Dieses wird durch die Verwendung eines Schlüssels erreicht, welcher in die Bohrungen 13 oder andere geeignete Abschnitte des Mutternkörpers 1 eingreift. Zum Sichern der Mutter wird dann der Bolzen 7 verdreht, das Muttemgewinde 10 klemmt sich auf das Wellengewinde und ist damit gegen Verdrehen gesichert. Durch die gleichzeitig erfolgende axiale Verschiebung der Mutter wird die auf die Bauteile wirkende Verspannkraft weiter erhöht. Zum Lösen der Mutter wird der Bolzen 7 in entgegengesetzter Weise verdreht, so daß die Zugkraft zwischen den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 aufgehoben wird. Ein weiteres Verdrehen fuhrt durch das Anlegen der Elemente 5, 6 an die hinteren Stirnseiten 16, 17 der Einbauöffhungen 11, 12 zum Aufweiten des Mutternkörpers 1 und des Mutterngewindes 10, so daß sich die Mutter einfach verdrehen läßt.
Vorzugsweise weist der Mutternkörper 1 an der Stirnfläche 21 einen konzentrischen Absatz 20 auf, dessen Innendurchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser des Wellengewindes. Bei der Montage der Mutter auf der Welle dient der Absatz 20 als Zentrierhilfe, indem er das Mutterngewinde 10 auf dem Wellengewinde ausrichtet, wodurch ein Verkanten der Mutter auf der Welle verhindert wird.
Zur Reduzierung der Reibkräfte, die beim Anziehen der Mutter durch die Relativbewegung zwischen der Stirnfläche 21 des Mutternkörpers 1 und der Anlagefläche der zu verspannenden Bauteile auftreten, ist es vorzugsweise vorgesehen, die Stirnfläche 21 der Mutter mit einer Gleitbeschichtung (z.B. PTFE) zu versehen.
Ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel der Mutter zeigt Fig. 2.
Der Mutternkörper 1 wird durch einen axialen Spalt 4 getrennt, wodurch zwei freie Enden 2, 3 gebildet werden. Die Klemm- und Lösekraft wird von einem Bolzen 7 übertragen, der an einem Ende ein Linksgewinde und am anderen Ende ein Rechtsgewinde trägt. Mit diesen Enden ist er in winkeleinstellbare Elemente 5, 6 eingeschraubt, welche in Einbauöffiiungen 11, 12 in den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 gelagert sind.
Durch ein Verdrehen des Bolzens 7 wird eine Zug- oder Druckkraft erzeugt, welche die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 aufeinander zu bewegt oder voneinander fort drückt. Der Bolzen 7 weist vorzugsweise in der Mitte seiner Längserstreckung Schlüsselflächen auf. Über diese wird das Drehmoment eingeleitet, welches zum Einschrauben der Bolzengewinde in die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 benötigt wird. Nach dem Verspannen des Bolzens 7 ist dieser torsionsfrei, so daß keine Spannungen oder Kräfte wirksam werden, die bestrebt sind, den Bolzen 7 zu lösen. Aus diesem Grund ist eine Sicherang des Bolzens 7 gegen selbsttätiges Lösen nicht erforderlich.
Über die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 wird die Kraft, die der Bolzen 7 ausübt, in die Einbauöftnungen 11, 12 des Mutternkörpers 1 eingeleitet. Die LängserStreckung der Einbauöffiiungen 11, 12 ist vorzugsweise parallel zu der Längserstreckung des Mutternkörpers 1 ausgerichtet. Die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 liegen mit vorzugsweise zylindrischen Abschnitten an vorzugsweise kongruenten Abschnitten der Einbauöffiiungen 11, 12 an. Durch diese Ausbildung der Kontaktflächen ist eine winklige Verlagerung des Bolzens 7 und der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 relativ zu den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 möglich. Dadurch wird eine Zwängung des Bolzens 7 in den Einschraublöchern der winkelverstellbaren Elemente 5, 6 während des Zusammenziehens oder Weitens des Mutternkörpers 1 vermieden. Die winklige Verlagerung erfolgt vorzugsweise um eine Achse, welche parallel zur Längserstreckung der Einbauöffiiungen 11,12 ausgerichtet ist.
Die Einbauöffiiungen 11, 12 im Muttemkörper 1 sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie einen oder mehrere Abschnitte der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 derart umfassen, daß eine Bewegung der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 relativ zu den Einbauöffiiungen 11,12 in einer Ebene senkrecht zur Längserstreckung des Mutterkörpers 1 verhindert wird.
Durch ein entsprechendes Verdrehen des Bolzens 7 werden die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 aufeinander zu bewegt. Über die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 und die Einbauöffiiungen 11,12 wird eine Zugkraft auf die freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 ausgeübt, wodurch der Mutternkörper 1 verengt wird.
Wird der Bolzen 7 zur anderen Seite verdreht, wird über die winkeleinstellbaren Elemente 5, und die Einbauöffiiungen 11,12 eine Druckkraft zwischen den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 aufgebaut, wodurch dieser geweitet wird. Vorzugsweise soll eine Festlegung der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in den Einbauöffiiungen 11, 12 in Richtung der Längserstreckung der Einbauöffiiungen 11,12 bzw. des Mutternkörpers 1 erfolgen. Dieses wird beispielsweise dadurch erreicht, daß die Einbauöffiiungen 11, 12 als Sacklöcher ausgebildet werden, und daß geeignete Sicherungselemente 22 - beispielsweise Sicherungsringe - in die offenen Enden der Einbauöffiiungen 11, 12 hineinragen und an den Seitenflächen 19 der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 anliegen. Dadurch werden die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in der beschriebenen Richtung festgesetzt, oder ihre Beweglichkeit in dieser Richtung wird eingeschränkt. Die Sicherungselemente 22 sind durch geeignete Maßnahmen, beispielsweise durch das Einsetzen in eine Nut, in ihrer Lage im oder am Mutternkörper 1 fixiert. Die axiale Führung der freien Enden 2, 3 des unverspannten Mutternkörpers 1 erfolgt vorzugsweise durch die Festlegung der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in den Einbauöffiiungen 11, 12 in Richtung der Längserstreckung der Einbauöffiiungen 11,12 und über den, in die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 eingeschraubten Bolzen 7. Um die axiale Verschiebung der freien Enden 2, 3 vorzugsweise gering zu halten, sind enge Passungen zwischen den Seitenflächen 18, 19 der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6, den Einbauöffiiungen 11,12 und den Sicherungselementen 22, sowie enge Gewindepassungen zwischen dem Bolzen 7 und den Gewindelöchern in den winkeleinstellbaren Elementen 5, 6 nötig.
Der Einbau der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 und des, in diese eingeschraubten, Bolzens in den Mutternkörper 1 erfolgt vorzugsweise von einer der Stirnseiten des Mutternkörpers 1 aus. Um den dabei nötigen Freiraum fiir den Bolzen 7 bereitzustellen, ist das Einbringen einer Nut 23 in den Mutternkörper 1 erforderlich, welche die Einbauöffiiungen 11,12 miteinander
verbindet. Die Nut 23 erstreckt sich vorzugsweise in einer Ebene, welche durch die Mittelachsen der Längserstreckung der Einbauöfmungen 11,12 aufgespannt wird. Die Breite der Nut 23 ist so bemessen, daß die Bewegung des Bolzens 7 beim Verengen oder Weiten des Mutternkörpers 1 nicht behindert wird.
Durch den vorzugsweisen Einbau geeigneter Elemente 24 - beispielsweise Schrauben werden die, die Nut 23 radial umgebenden Abschnitte jedes freien Endes 2, 3 kraftschlüssig miteinander verbunden. Durch diese Ausgestaltung wird einem Aufklaffen der Nut in diesen Abschnitten entgegengewirkt. Dieses Aufklaffen ergibt sich durch die Kräfte, welche von den winkeleinstellbaren Elementen 5, 6 über Abschnitte der Einbauöflhungen 11, 12 auf die benannten Abschnitte der freien Enden 2, 3 ausgeübt werden, wenn im Bolzen 7 eine Zugkraft anliegt.
Zum Festsetzen von Bauteilen auf Achsen oder Wellen wird die unverspannte Mutter mit der Stirnseite 21 an diesen Bauteilen zur Anlage gebracht. Das Verspannen der Bauteile erfolgt durch ein weiteres Anziehen der Mutter auf dem Wellengewinde. Dieses wird durch die Verwendung eines Schlüssels erreicht, welcher in die Bohrungen 13 oder andere geeignete Abschnitte des Mutternkörpers 1 eingreift. Zum Sichern der Mutter wird dann der Bolzen 7 verdreht, das Muttemgewinde 10 klemmt sich auf das Wellengewinde und ist damit gegen Verdrehen gesichert. Durch die gleichzeitig erfolgende axiale Verschiebung der Mutter wird die auf die Bauteile wirkende Verspannkraft weiter erhöht.
Zum Lösen der Mutter wird der Bolzen 7 verdreht, so daß die Zugkraft zwischen den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 aufgehoben wird. Ein weiteres Verdrehen führt durch das Anlegen der Elemente 5, 6 an die, vom Spalt 4 abgewandten, Seiten der Einbauöfthungen 11, 12 zum Aufweiten des Mutternkörpers 1 und des Mutterngewindes 10, so daß sich die Mutter einfach verdrehen läßt.
Vorzugsweise weist der Mutternkörper 1 an der Stirnfläche 21 einen konzentrischen Absatz auf, dessen Innendurchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser des Wellengewindes.
Bei der Montage der Mutter auf der Welle dient der Absatz 20 als Zentrierhilfe, indem er das Mutterngewinde 10 auf dem Wellengewinde ausrichtet, wodurch ein Verkanten der Mutter auf der Welle verhindert wird.
Zur Reduzierung der Reibkräfte, die beim Anziehen der Mutter durch die Relativbewegung zwischen der Stirnfläche 21 des Mutternkörpers 1 und der Anlagefläche der zu verspannenden Bauteile auftreten, ist es vorzugsweise vorgesehen, die Stirnfläche 21 der Mutter mit einer Gleitbeschichtung (z.B. PTFE) zu versehen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Mutter zeigt Fig. 3.
Dieses Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem Beispiel, welches durch Fig.2 beschrieben wird. Die Unterschiede berühren hauptsächlich die Gestaltung der Einbauöffnungen 11, 12 sowie der Nut 23 und angrenzende Elemente. Nicht beschriebene Eigenschaften und Ausführungen von Elementen sind als gleichartig mit denen des durch Fig.2 beschriebenen Ausführungsbeispieles anzusehen.
Die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 sind in Einbauöffnungen 11, 12 in den freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 gelagert.
Die LängserStreckung der Einbauöffnungen 11, 12 ist vorzugsweise parallel zu der Längserstreckung des Mutternkörpers 1 ausgerichtet. Die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 liegen mit vorzugsweise zylindrischen Abschnitten an vorzugsweise kongruenten Abschnitten der Einbauöffnungen 11, 12 an.
Die Einbauöffnungen 11, 12 im Mutternkörper 1 sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie einen oder mehrere Abschnitte der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 derart umfassen, daß eine Bewegung der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 relativ zu den Einbauöffhungen 11, 12 in einer Ebene senkrecht zur Längserstreckung des Mutterkörpers 1 verhindert wird. Aus fertigungstechnischen Gründen erfolgt vorzugsweise keine Festlegung der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in den Einbauöffnungen 11, 12 in Richtung der Längserstreckung der Einbauöffnungen 11, 12 bzw. des Mutternkörpers 1.
Der Einbau der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 und des, in diese eingeschraubten, Bolzens 7 in den Mutternkörper 1 erfolgt vorzugsweise von einer der Stirnseiten des Mutternkörpers 1 aus. Um den dabei nötigen Freiraum für den Bolzen 7 bereitzustellen, ist das Einbringen einer Nut 23 in den Mutternkörper 1 erforderlich, welche die Einbauöffnungen 11,12 miteinander verbindet. Die Nut 23 erstreckt sich vorzugsweise in einer Ebene, welche durch die Mittelachsen der Längserstreckung der Einbauöffnungen 11,12 aufgespannt wird. Die Breite der Nut 23 ist so bemessen, daß die Bewegung des Bolzens 7 beim Verengen oder Weiten des Muttemkörpers 1 nicht behindert wird.
Durch das Einbringen der Nut 23 ergibt sich, daß bestimmte Abschnitte der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 nicht an den, dem Spalt 4 zugewandten, Flächen der Einbauöffnungen 11,12
anliegen. Um Anlageflächen für diese Abschnitte bereitzustellen, sind Einsätze 25 vorgesehen, welche vorzugsweise durch lösbare Verbindungselemente 26 - beispielsweise Schrauben - mit dem Mutternkörper 1 verbunden sind. Um die, vom Bolzen 7 auf die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 übertragenen Zugkräfte über die Einsätze 25 in die freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 einzuleiten, sind die Einsätze 25 vorzugsweise formschlüssig in entsprechenden Abschnitten des Mutternkörpers 1 gelagert.
Die Einsätze 25 sind vorzugsweise derart gestaltet, daß sie mit kongruenten Abschnitten an vorzugsweise zylindrischen Abschnitten der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 anliegen. Um das, für das vorhergehende Ausführungsbeispiel beschriebene Aufklaffen von Abschnitten der freien Enden 2, 3 zu vermeiden, sind die Einsätze 25 und die, an diesen anliegenden Abschnitte der Einbauöfihungen 11,12 vorzugsweise so gestaltet, daß die, dem Spalt 4 zugewandten Anlageflächen für die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 ausschließlich durch die Einsätze 25 bereitgestellt werden.
Die axiale Führung der freien Enden 2, 3 des unverspannten Mutternkörpers 1 erfolgt vorzugsweise durch eine seitliche Führung des Bolzens 7 in den freien Enden 2, 3. Dieses wird beispielsweise durch entsprechend ausgebildete Abschnitte 27 des Mutternkörpers 1 und Abschnitte 28 der Einsätze 25 erreicht.
Um die axiale Verschiebung der freien Enden 2, 3 vorzugsweise gering zu halten, sind enge Passungen zwischen dem Bolzen 7 und den, diesem zugewandten Flächen der Abschnitte 27 und 28 nötig.

Claims (30)

1. Axialspaltklemmutter mit integriertem Klemm- und Lösemechanismus gemäß Beschreibung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Element vorhanden ist, welches die Klemm- und Lösekräfte aufbringt, und welches die freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 über winkeleinstellbare Elemente 5, 6 miteinander verbindet.
2. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß das Element, welches die Klemm- und Lösekräfte aufbringt, und welches die freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 über winkeleinstellbare Elemente 5, 6 miteinander verbindet, ein Bolzen 7 ist.
3. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß der Mutternkörper 1 einteilig oder mehrteilig ausgeführt ist.
4. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß die Kräfte des Klemm- und Lösemechanismus durch einen Bolzen 7 aufgebracht werden, welcher mindestens an einem seiner Enden einen Abschnitt mit einer oder mehreren Funktionsflächen aufweist, wobei diese Funktionsflächen ein entsprechend gestaltetes und geführtes, den Bolzen 7 teilweise formschlüssig umgebendes Gegenelement bei Drehung des Bolzens 7 um seine Längsachse zu einer linearen Bewegung entlang dieser Achse zwingen.
5. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 4), dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen 7 an beiden Enden Abschnitte aufweist, die dem in Anspruch 4) beschriebenen Abschnitt entsprechen, wobei die Ausrichtung der Funktionsflächen an den beiden Enden bewirkt, daß sich die, in Anspruch 4) beschriebenen Gegenelemente bei Drehung des Bolzens 7 aufeinander zu oder voneinander weg bewegen.
6. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen 7 an einem seiner Enden ein Gewinde aufweist.
7. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen an seinen Enden gegenläufige Gewinde aufweist.
8. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen 7 einen Abschnitt zum Einleiten eines Drehmomentes aufweist.
9. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Bolzens 7 formschlüssig oder kraftschlüssig in winkeleinstellbaren Elementen 5, 6 gelagert sind.
10. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1), 2) und 4), dadurch gekennzeichnet, daß die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 das mit Gewinde versehene Ende des Bolzens 7 in einem Gewinde sowie das andere Ende des Bolzens 7 durch Formschluß aufnehmen.
11. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1), 2) und 5), dadurch gekennzeichnet, daß die gegenläufigen Gewinde an den Enden des Bolzens 7 in winkeleinstellbare Elemente 5, 6 eingeschraubt sind.
12. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in eingearbeiteten Einbauöffnungen 11, 12 des Mutterkörpers 1 gelagert sind.
13. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 mittelbar über Anlageelemente 8, 9 oder unmittelbar in den Einbauöffnungen 11, 12 des Mutternkörpers 1 derart aufgenommen werden, dass sie winkelbeweglich sind. Diese Beweglichkeit besteht vorzugsweise um eine Achse, welche parallel zur Längserstreckung des Mutternkörpers 1 liegt.
14. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauöffnungen 11, 12 vorzugsweise in die äußere Mantelfläche oder in eine Stirnfläche des Mutternkörpers 1 eingelassen sind.
15. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Längserstreckung der Einbauöffnungen 11, 12, welche in eine Stirnfläche des Mutternkörpers 1 eingelassen sind, vorzugsweise parallel zu der Längserstreckung des Mutternkörpers 1 ausgerichtet ist, und daß diese Einbauöffnungen 11, 12 vorzugsweise zylindrisch ausgebildet sind.
16. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauöffnungen 11, 12, welche in die äußere Mantelfläche des Mutternkörpers 1 eingelassen sind, vorzugsweise annähernd quaderförmig ausgebildet sind, wobei diese Ausführung Stirnseiten 14, 15 aufweist, welche dem Spalt 4 des Mutternkörpers 1 zugewandt sind, sowie Stirnseiten 16, 17, welche vom Spalt 4 abgewandt sind.
Die Stirnseiten 14, 15 der Einbauöffnungen 11, 12 sind derart ausgebildet, daß ihre Anlageflächen um eine Parallele der Mittelachse des Mutterngewindes 10 gekippt sind. Der zwischen den Stirnseiten 14, 15 eingeschlossene Winkel ist vorzugsweise > 0° und zur Außenseite des Mutternkörpers 1 geöffnet.
Die Stirnseiten 16, 17 der Einbauöffnungen 11, 12 sind derart ausgebildet, daß ihre Anlageflächen um eine Parallele der Mittelachse des Mutterngewindes 10 gekippt sind. Der zwischen den Stirnseiten 16, 17 eingeschlossene Winkel ist vorzugsweise > 0° und zur Mitte des Mutternkörpers 1 geöffnet.
17. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauöffnungen 11, 12, welche in eine Stirnfläche des Mutternkörpers 1 eingelassen sind, vorzugsweise so ausgebildet sind, daß sie einen oder mehrere Abschnitte der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 umfassen. Dieses Umfassen geschieht derart, daß eine Bewegung der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in einer Ebene senkrecht zur Längserstreckung des Mutterkörpers 1 begrenzt oder vorzugsweise verhindert wird.
18. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Beweglichkeit der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 in Richtung der Längserstreckung der Einbauöffnungen 11, 12 oder in Richtung der Längserstreckung des Mutternkörpers 1 durch geeignete Ausgestaltung der Einbauöffnungen 11, 12 oder durch die Verwendung von Sicherungselementen 22 begrenzt ist.
19. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageelemente 8, 9 mit ihren Flächen, welche dem Spalt 4 zugewandt sind, an den Anlageflächen der Stirnseiten 14, 15 der Einbauöffnungen 11, 12 anliegen.
20. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß eine Nut 23 in eine Stirnseite des Mutternkörpers 1 eingebracht ist, um einen Einbauraum für den Bolzen 7 zu schaffen.
21. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß eine Nut 23 in die äußere Mantelfläche des Mutternkörpers 1 eingebracht ist, um einen Einbauraum für den Bolzen 7 zu schaffen.
22. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte jedes freien Endes 2, 3 des Mutternkörpers 1, welche die, in eine Stirnseite des Mutternkörpers 1 eingebracht Nut 23 radial umgeben, durch ein geeignetes Element 24 - vorzugsweise eine Schraube - kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
23. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß auf der Stirnseite des Mutternkörpers 1, in welche die Nut 23 eingelassen ist, Einsätze 25 vorzugsweise formschlüssig in entsprechenden Abschnitten der freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 gelagert sind. Die Einsätze 25 sind auf der, dem Spalt 4 zugewandten Seite der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 angeordnet und liegen mit vorzugsweise kongruenten Abschnitten an den vorzugsweise zylindrischen Abschnitten der winkeleinstellbaren Elemente 5, 6 an.
24. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 23), dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze 25 vorzugsweise mit lösbaren Verbindungselementen 26 - beispielsweise Schrauben - mit dem Mutternkörper 1 verbunden sind.
25. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 axial geführt sind.
26. Axialspaltklemmutter gemäß der Ansprüche 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß die aale Führung der freien Enden 2, 3 des Mutternkörpers 1 dadurch erreicht wird, daß die Beweglichkeit des Bolzens 7 relativ zur den freien Enden 2, 3 in Richtung der Längserstreckung des Mutternkörpers begrenzt ist.
27. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 8), dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt des Bolzens 7, welcher zum Einleiten eines Drehmomentes verwendet wird, vorzugsweise außenliegende Abflachungen aufweist.
28. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß der Mutternkörper 1 auf der Stirnseite 21 einen konzentrischen Absatz 20 aufweist, dessen innerer Durchmesser größer ist als der Außendurchmesser des Wellengewindes.
29. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß der Mutternkörper 1 auf der Stirnseite 21 mit einem Gleitbelag versehen ist.
30. Axialspaltklemmutter gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß der Mutternkörper 1 eine Anzahl Bohrungen 13 aufnimmt, welche zum Verdrehen der Mutter benötigt werden.
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