DE20115943U1 - Pannenleuchtensystem für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Pannenleuchtensystem für KraftfahrzeugeInfo
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft ein Pannenleuchtensystem für Kraftfahrzeuge aus mindestens vier intervallartig blinkenden Blinkleuchten, wobei mindestens zwei der Blinkleuchten an der Vorderseite und mindestens zwei der Blinkleuchten an der Hinterseite des Fahrzeuges angeordnet sind und über einen Betätigungsschalter aktivierbar sind.
Derartige Pannenleuchtensysteme sind bekannt und sind heute Vorschrift in jedem Kraftfahrzeug. Sie dienen der Absicherung von Unfallstellen und der Warnung des nachfolgenden Verkehrs. Die Aktivierung des Pannenleuchtensystems, auch unter dem Begriff Warnblinkanlage bekannt, wird durch einen Bedienschalter ausgelöst, der gut sichtbar im Griffbereich des Fahrers im Fahrzeug angeordnet ist. Somit ist es erforderlich, dass der Fahrer mögliche Gefahren fur den nachfolgenden Verkehr erkennt und dann das Pannenleuchtensystem auch aktiviert. Es hat sich bewährt, bereits bei Erhöhung des Gefahrenpotentials die Warnblinkanlage einzuschalten und den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Hierdurch wird quasi eine Kettenreaktion ausgelöst, da jeder Fahrer auf die aktivierten Blickleuchten des Vordermannes reagiert, das Tempo verlangsamt und in der Regel anschließend selbst das Pannenleuchtensystem am eigenen Fahrzeug einschaltet.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass insbesondere nach Auffahrunfällen, bei Nebel und hinter Kurven es oft schwierig ist, die aktivierte Warnblinkanlage vorausfahrender Fahrzeuge auszumachen, was zu einem Erneuten Gefahrenpunkt fuhrt.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, das bestehende Pannenleuchtensystem dahingehend zu verbessern, dass eine Aktivierung automatisch erfolgen kann und damit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht wird.
Die Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass das Pannenleuchtensystem mit einem Sender verbunden ist, der nach Aktivierung der Blinkleuchten Signale sendet. Vorteilhafterweise ist der Sender so ausgelegt, dass er in einem Frequenzbereich sendet, der über ein Radio empfangen werden kann. In der Regel ist heute jedes Fahrzeug mit einem Radioempfänger ausgestattet. Die Technik der Radios ist heute so ausgereift, dass durch bestimmte Signale bestimmte Aktionen im oder über das Radio ausgelöst werden. So wird beispielsweise der Kassetten- oder CD-Spieler abgeschaltet, wenn eine Verkehrsnachricht gesendet wird, da hier zuvor ein Codierungssignal gesendet wird. Oder es wird das Radio stumm geschaltet, wenn ein Anruf über eine eingebaute Freisprechanlage für ein Mobiltelefon gefuhrt wird. Es ist somit auch möglich, über das Radio die Signale des über das Pannenleuchtensystems aktivierten Senders zu empfangen. Nach Empfang dieses Signals wird die Warnblinkanlage im eigene Fahrzeug automatisch aktiviert. Der Empfänger ist dabei so ausgelegt, dass es genügt, wenn die Zündung im Fahrzeug eingeschaltet ist. Das Radio selbst kann ausgeschaltet sein. Dies hat den Vorteil, dass die Signale eben auch bei ausgeschaltetem Radio empfangen werden und die weiteren Aktionen auslöst. Bei einem parkenden Fahrzeug werden
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keine Handlungen aktiviert, da die Stromversorgung hier unterbrochen ist.
Mit dem vorgeschlagenen System können weitere Funktionen verbunden werden. So ist es zum Beispiel denkbar, die Aktivierung des Empfangsteils, sprich Radio, auszulösen, wenn sich ein im Einsatz befindlicher Rettungswagen, die Feuerwehr oder Polizei in den gerichteten Empfangsbereich des Empfängers aufhält. Es könnte hierdurch das Warnsignal des Martinshornes übertragen werden und somit ein überhören verhindert werden.
Der Sender sollte als Richtungs- oder Peilsender ausgeführt sein und eine Reichweite von 200m bis 800m, vorzugsweise 500m, besitzen. Hierdurch ist sichergestellt, dass möglichst nur der nachfolgende Verkehr gewarnt wird und nicht auch Warnblinkanlagen von Fahrzeugen auf einer Parallelstraße aktiviert werden. Hierzu ist der Sender bevorzugt im Heck des Fahrzeuges angeordnet. Es ist aber auch denkbar, die Aktivierung über die Sendeleistung zu steuern, d.h. ist das empfangene Signal stark genug, wird die eigene Warnblinkanlage eingeschaltet, ist es zu schwach, bleibt sie ausgeschaltet oder wird wieder ausgeschaltet. Hierdurch ist es möglich, um die Unfallstelle einen Bereich zu definieren, in dem die Warnblinkleuchten der Fahrzeuge aktiv sind oder nicht.
Eine Möglichkeit der Aktivierung des Senders besteht darin, ihn mit dem Auslösemechanismus für den Airbag zu koppeln, somit ist sichergestellt, daß bereits bei geringen Auffahrunfällen unverzüglich das Pannenleuchtensystem aktiviert wird.
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Es ist aber auch denkbar, die Aktivierung über eine Sollbruchstelle im Fahrzeug oder einen Bewegungsschalter auszulösen. Es wird hier zum Beispiel an einen Schalter gedacht, der ab einer bestimmten Neigung die Aktivierung auslöst. Das Pannenleuchtensystem wird so nach einem Ü-berschlag oder einem Motorradunfall eingeschaltet und ist gleichzeitig als Suchsender einzusetzen.
Mit der vorgeschlagenen Erweiterung eines bestehenden Pannenleuchtensystems wird deren Aktivierung automatisiert und somit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht.
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Claims (9)
1. Pannenleuchtensystem für Kraftfahrzeuge aus mindestens vier intervallartig blinkenden Blinkleuchten, wobei mindestens zwei der Blinkleuchten an der Vorderseite und mindestens zwei der Blinkleuchten an der Hinterseite des Fahrzeuges angeordnet sind und über einen Betätigungsschalter aktivierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Pannenleuchtensystem mit einem Sender verbunden ist, der nach Aktivierung der Blinkleuchten Signale sendet.
2. Pannenleuchtensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender in einem Frequenzbereich sendet, der über ein Radio empfangen werden kann.
3. Pannenleuchtensystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfang über das Radio auch bei ausgeschaltetem Radio erfolgen kann.
4. Pannenleuchtensystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung der Blinkleuchten über das Radio als Empfänger aktiviert werden kann.
5. Pannenleuchtensystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender als Richtungs- oder Peilsender ausgeführt ist.
6. Pannenleuchtensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Reichweite des Senders von 200 m bis 800 m, vorzugsweise 500 m, erstreckt.
7. Pannenleuchtensystem nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender im Heck des Fahrzeuges angeordnet ist.
8. Pannenleuchtensystem nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung des Senders mit dem Auslösemechanismus für den Airbag gekoppelt ist.
9. Autoradio mit einem Empfänger zum Empfang der Signale von einem Sender aus einem Pannenleuchtensystem nach Anspruch 1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20115943U DE20115943U1 (de) | 2001-09-27 | 2001-09-27 | Pannenleuchtensystem für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20115943U DE20115943U1 (de) | 2001-09-27 | 2001-09-27 | Pannenleuchtensystem für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20115943U1 true DE20115943U1 (de) | 2001-12-06 |
Family
ID=7962243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20115943U Expired - Lifetime DE20115943U1 (de) | 2001-09-27 | 2001-09-27 | Pannenleuchtensystem für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20115943U1 (de) |
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| R207 | Utility model specification |
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