DE20114242U1 - Trommel - Google Patents
TrommelInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D13/00—Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
- G10D13/10—Details of, or accessories for, percussion musical instruments
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-
- G—PHYSICS
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- G10D13/00—Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
- G10D13/01—General design of percussion musical instruments
- G10D13/02—Drums; Tambourines with drumheads
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Description
-1 -
Augsburg, den 21. August 2001 Anw.Aktenz.: ME.5001
Rolf Krämer
Teslastraße 6
74670 Forchtenberg
Trommel
Die Erfindung betrifft eine Trommel. Aufgabe der Erfindung ist es dabei, eine insbesondere fur Kinder interessante neue Trommel zu schaffen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebene Anordnung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gegenstand der Erfindung ist also eine Trommel, mit welcher mittels eines einzigen Trommelkörpers ein unterschiedlicher und beim Spielen wechselnder "Sound" erzeugt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass der Trommelkörper einen teleskopartig ausgebildeten Mantel aufweist, so dass durch axiales Verlängern oder Verkürzen des Trommelkörpers und entsprechende Veränderung des eingeschlossenen Volumens der Trommelton sich verändert. Das Verändern der Länge des Trommelkörpers kann mittels Fuß- oder Handhebels erfolgen, ausgehend von einer Normalstellung, in welche die teleskopartig ineinander angeordneten Trommelkörperteile durch Federn vorgespannt sind, wobei die Ruhestellung die kürzeste oder die längste Teleskopstellung des Trommelkörpers sein kann.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trommel ist in der anliegenden Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden kurz beschrieben.
Die Trommel besteht, wie dargestellt, aus einem teleskopartig ausgebildeten Trommelkörper, der aus einem Oberteil 1 und einem Unterteil 2 besteht. Das Oberteil 1 weist
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einen rohrförmigen, zumindest im wesentlichen zylindrischen Mantelteil 11 auf, das an seinem oberen Ende durch eine Trommelmembran 12 verschlossen ist. Das Unterteil 2 weist einen ebenfalls im wesentlichen zylindrischen Mantelteil 21 auf, der unten bzw. im unteren Bereich durch einen Boden 22 abgeschlossen ist. Die rohrförmigen Mantelteile 11 und 21 des Oberteils 1 und des Unterteils 2 sind teleskopartig ineinander gesteckt und im Bereich einer gegebenen Axialdistanz relativ zueinander verschiebbar. Innerhalb (oder außerhalb) der Mantelteile ist entlang des Mantelumfangs eine Anzahl axialer Druck- oder Zugfedern 3 angeordnet, die jeweils an einem Federhalteelement 13 bzw. 23 des Oberteils 1 und des Unterteils 2 befestigt sind. Es versteht sich, dass die Federn 3 vorzugsweise innerhalb des teleskopartigen Trommelmantels angeordnet sind, da sie hier weder optisch noch mechanisch stören, was aber Ausführungsformen mit außen angeordneten und vorzugsweise gekapselten Federn nicht ausschließt. Die Federhalteelemente 13 bzw. 23 können radial vom jeweiligen Mantelteil vorspringende bzw. ausragende flanschartige Ringwände, Konsolen, Winkel, Bügel oder dergleichen sein.
Beim dargestellten Ausfuhrungsbeispiel ist der Mantelteil 11 des Oberteils 1 im Durchmesser größer als der Mantelteil 21 des Unterteils 2 und auf diesem aufgesteckt, und in diesem Fall bilden zweckmäßigerweise die Federhalteelemente 13 des Oberteils zugleich Begrenzungsanschläge für die axial kürzeste Trommelposition, das heißt das weitestmögliche Ineinanderschieben der beiden teleskopartigen Trommelteile. Begrenzungsanschläge für das weitestmögliche auseinanderziehen der teleskopartigen Trommelteile können in zweckmäßiger Weise vorgesehen sein (nicht dargestellt), beispielsweise in Gestalt von Zapfen, die außenliegenden Mantelteil 11 in axiale Schlitze des innenliegenden Mantelteils 21 eingreifen und mit deren oberem Schlitzende als Anschlag zusammenwirken.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel spannen die Federn 3 die beiden Trommelteile 1 und 2 als Druckfedern axial auseinander in die längstmögliche Trommelposition vor. Es ist auch möglich, die Federn als Zugfedern auszubilden, so dass sie die beiden Trommelteile in die kürzestmögliche Position der Trommel vorspannen.
Zum Verändern der axialen Trommellänge kann, wie schematisch dargestellt ist, ein Pedalmechanismus 4 vorgesehen sein, der ein Fußpedal 41 aufweist, das mit seinem
hinteren Ende auf dem Boden aufsitzt und dessen vorderes, in die Höhe ragendes Ende mit einem Seil 42 oder dergleichen an einer Öse 43 befestigt ist, die ihrerseits mit dem Oberteil 1 der Trommel verbunden ist. Andere Mechanismen, beispielsweise mit einem Gestänge anstatt eines Seils, oder mit einer Hebelübersetzung zur Vergrößerung des axialen Bewegungswegs gegenüber dem Ausmaß der Pedalbewegung, können ebenfalls vorgesehen sein (nicht dargestellt).Bei einer Ausführungsform, bei welcher die Federn 3 Zugfedern sind und die beiden Trommelteile 1 und 2 in die kürzeste Axialposition vorspannen, kann zwischen Fußpedal 41 und Öse 43 eine starre Schubstange vorgesehen und das Fußpedal als Kipphebel ausgebildet sein, so dass bei Niederdrücken des hinteren Pedalendes dies in eine axiale Schubbewegung des oberen Trommelteils 1 nach oben umgesetzt wird. Eine Übersetzung zur Wegvergrößerung kann zum Beispiel dadurch realisiert werden, dass eine solche Schubstange (oder bei als Zugfedern ausgebildeten Federn 3 mit Vorspannung der Trommelteile 1 und 2 in die längste Axialposition) als Kniehebelmechanismus realisiert werden.
Damit die Trommel auf diese Weise handhabbar ist, kann das untere Trommelteil 2 im unteren Bereich seines Mantelteils eine Öffnung bzw. Mulde 24 aufweisen, in welcher der Benutzer mit einem Fuß hinein auf den Boden 22 treten und so die Trommel in der Gebrauchsstellung feststehend halten kann.
Die beschriebene Betätigungsmöglichkeit der Trommel mittels Fußpedals ermöglicht das Trommeln auf der Membran 12 mit beiden Händen, da beide Hände frei sind. Alternativ ist es aber auch möglich, statt eines Fußpedalmechanismus einen einfachen Handgriff am oberen Trommelteil 1 oder einen Handhebelmechanismus zwischen den beiden Trommelteilen vorzusehen, was freilich bedingt, dass dann die Trommel nur einhändig gespielt werden kann.
Je nach der momentanen Relativposition der teleskopartigen Trommelteile 1 und 2, die während des Spielens mit den beschriebenen Mechanismen beliebig variiert werden kann, ist die Tonhöhe der Trommel höher oder tiefer, je nach dem in der jeweiligen Position eingeschlossenen Trommelvolumen. Dadurch ergeben sich interessante Spieleffekte und Möglichkeiten, insbesondere für Kinder.
Claims (7)
1. Trommel mit einem etwa zylindrischen Trommelkörper (1, 2), bestehend aus einem etwa zylindrischen Mantel (11, 21), einer Trommelmembran (12) am einen axialen Trommelende und einem Boden (22) am anderen axialen Trommelende, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelmantel (11, 21) aus zwei teleskopartig ineinander gesteckten und um eine gewisse Axialdistanz relativ zueinander verschiebbaren Rohrteilen (11, 21) besteht, wobei das eine Rohrteil (11) die Trommelmembran (12) und das andere Rohrteil (21) den Boden (22) trägt.
2. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden den Trommelmantel bildenden Teleskoprohrteile (11, 21) mittels Druckfedern (3) in ihre am weitesten axial auseinander geschobene Position vorgespannt sind.
3. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden den Trommelmantel bildenden Teleskoprohrteile (11, 21) mittels Zugfedern in ihre am weitesten zusammengeschobene Axialposition vorgespannt werden.
4. Trommel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- bzw. Zugfedern im Inneren des Trommelkörpers angeordnet sind.
5. Trommel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fußpedalmechanismus (4) zum wahlweisen Verändern der relativen Axialposition der den Trommelmantel bildenden Teleskoprohrteile (11, 21) dient.
6. Trommel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handhebelmechanismus zum wahlweisen Verstellen der relativen Axialposition der den Trommelmantel bildenden Teleskoprohrteile (11, 21) vorgesehen ist.
7. Trommel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass nahe des Bodens (22) eine Fußeingriffsöffnung (5) im entsprechenden Teleskoprohrteil (22) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20114242U DE20114242U1 (de) | 2001-08-29 | 2001-08-29 | Trommel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20114242U DE20114242U1 (de) | 2001-08-29 | 2001-08-29 | Trommel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20114242U1 true DE20114242U1 (de) | 2001-11-29 |
Family
ID=7961063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20114242U Expired - Lifetime DE20114242U1 (de) | 2001-08-29 | 2001-08-29 | Trommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20114242U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005078699A1 (de) * | 2004-02-17 | 2005-08-25 | Peter Ischer | Schlaginstrument, insbesondere trommel oder pauke |
| EP2133864A1 (de) | 2008-06-11 | 2009-12-16 | Carlo Natali | Schlaginstrument |
| FR2953634A1 (fr) * | 2009-12-07 | 2011-06-10 | Charles Bevand | Tambour musical a futs coulissants |
-
2001
- 2001-08-29 DE DE20114242U patent/DE20114242U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005078699A1 (de) * | 2004-02-17 | 2005-08-25 | Peter Ischer | Schlaginstrument, insbesondere trommel oder pauke |
| EP2133864A1 (de) | 2008-06-11 | 2009-12-16 | Carlo Natali | Schlaginstrument |
| FR2953634A1 (fr) * | 2009-12-07 | 2011-06-10 | Charles Bevand | Tambour musical a futs coulissants |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020110 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: TWA TOY WORLD ASSOCIATION GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: KRAEMER, ROLF, 74670 FORCHTENBERG, DE Effective date: 20030123 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20050301 |
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