DE19632400A1 - Teleskopierbar ineinander geführte Teile - Google Patents
Teleskopierbar ineinander geführte TeileInfo
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Description
Die Erfindung betrifft teleskopierbar ineinander geführ
te Teile, beispielsweise Rohre, insbesondere Teilab
schnitte eines Staubsaugers, wobei ausgewählte Stellun
gen mittels eines Rastelementes rastsicherbar sind,
wobei weiter das Rastelement einen Rastknopf aufweist,
welcher druckbetätigbar ist, und einen an dem Rastknopf
angeordneten Rastvorsprung, wobei der Rastknopf an
einem ersten Teleskopteil zur Betätigung freiliegt und
der Rastvorsprung in einem zweiten Teleskopteil ein
greift.
Derartig ausgebildete Teleskopstiele sind bekannt,
wobei mittels einer tastenentriegelbaren Rastung die
Länge der teleskopierbar ineinander geführten Teile
verändert werden kann. In einer vorbestimmten Position
können diese Teile wieder festgesetzt werden, dies
insbesondere durch eine Verrastung. Aus dem Stand der
Technik bekannte Bauteile, wie beispielsweise in Kunst
stoff gelagerte Taste, Federelement, Rastzapfen usw.
benötigen eine beträchtliche Bauhöhe, so daß eine Unter
bringung in einem Teleskopstiel eine Verdickung zur
Folge hat, die insbesondere bei Stielabschnitten eines
Staubsaugers die Handhabung erschwert. Weiter sind
Lösungen bekannt, bei welchen Rastwippen mit Achslage
rung eingesetzt werden. Eine solche Baugruppe beinhal
tet in sich ein einseitig lösendes Moment, welches nur
durch weitere Bauteile kompensiert werden kann.
Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik
wird eine technische Problematik der Erfindung darin
gesehen, ein verbessertes, insbesondere teile- und
bauhöheminimiertes Rastelement für teleskopierbar inein
ander geführte Teile anzugeben.
Diese Problematik ist zunächst und im wesentlich beim
Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abge
stellt ist, daß der Rastknopf an dem äußeren Teleskop
teil zur Betätigung vorsteht und über eine wippenartige
Abstützung mit dem inneren Teleskopteil zusammenwirkt.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist in einfachster Weise
eine Verrastung der beiden teleskopierbar ineinander
geführten Teile ermöglicht. Das gesamte Rastelement,
welches sich im wesentlichen aus dem Rastknopf und dem
Rastvorsprung zusammensetzt und bevorzugt einstückig
ausgebildet ist, ist zwischen dem äußeren und dem inne
ren Teleskopteil positioniert. Als ein wesentlicher
Vorteil stellt sich hierbei heraus, daß sowohl die
Bauhöhe als auch die Bauteile des so gebildeten Rastele
mentes minimiert sind. Die wippenartige Funktionsweise
des so gebildeten Rastelementes ist bevorzugt durch
eine Abstützung auf dem inneren Teleskopteil erzielt.
Es bedarf somit keiner, ein Kippen des Rastelementes
ermöglichenden Halterung, wie beispielsweise eine Achs
halterung. Das Auflösen der Verrastung zwischen den
beiden ineinander geführten Teilen erfolgt durch
Niederdrücken des Rastknopfes, welcher an dem äußeren
Teleskopteil zur Betätigung vorsteht. Infolge der wip
penartigen Abstützung wird der an dem Rastknopf angeord
nete Rastvorsprung aus einer an dem inneren Teleskop
teil vorgesehenen Rastausnehmung bewegt. Die beiden
Teleskopteile sind hiernach zur Längenveränderung inein
ander führbar. In einer Weiterbildung des Erfindungsge
genstandes ist vorgesehen, daß der Rastknopf einstückig
mit einem unterseitig des Rastknopfes angeordneten
Rastvorsprung verbunden ist, wobei der Rastvorsprung
über einen Verbindungsarm seitlich an dem Rastknopf
angeordnet ist. Die Länge des Verbindungsarmes und die
Positionierung der wippenartigen Abstützung sind hier
bei so gewählt, daß ein leichtes Niederdrücken des
Rastknopfes bereits ein Verlassen des Rastvorsprunges
aus der Rastausnehmung des inneren Teleskopteiles be
wirkt. Der Verbindungsarm zum Rastvorsprung wirkt
hierbei als ein Hebelarm. Bevorzugt wird eine Ausge
staltung, bei welcher der Verbindungsarm sich in Längs
richtung der Teleskopteile, d. h. in Teleskopierrich
tung erstreckt. Weiter wird bevorzugt, daß das gesamte
Rastelement in einem freien Endbereich des äußeren
Teleskopteiles, insbesondere nahe der Öffnungsebene,
durch welche das innere Teleskopteil eintaucht, angeord
net ist, wobei der Verbindungsarm zum Rastvorsprung in
eine von der Öffnungsebene abgewandte Richtung weist.
Als insbesondere herstellungsgünstig erweist es sich,
daß an dem Verbindungsarm ein nach unten weisender
Wippennocken angeordnet ist zur Auflage an einer Außen
fläche des inneren Teleskopteiles. Bedingt durch diese
Ausgestaltung ist in einfachster Weise die erfindungsge
mäße wippenartige Abstützung erzielt. Weiter wird hier
zu vorgeschlagen, daß der Wippennocken zwischen dem
Rastknopf und dem Rastvorsprung angeordnet ist.
Durch Niederdrücken des Rastknopfes kippt das gesamte
Rastelement um den sich auf der Außenfläche des inneren
Teleskopteiles abstützenden Wippennocken derart, daß
der auf der dem Rastknopf gegenüberliegenden Seite
des Wippennockens angeordnete Rastvorsprung aus einer
teleskopinnenteilseitigen Rastausnehmung tritt. Um eine
günstige Handhabung zu erzielen, ist vorgesehen, daß
der Verbindungsarm im Bereich zwischen dem Wippennocken
und dem Rastvorsprung längenmäßig größer gewählt ist,
als der Teil des Verbindungsarmes vom Wippennocken zum
Rastknopf. Hierdurch ist ein günstiger Hebelarm gege
ben, welcher es erlaubt, bei relativ leichtem Eindrüc
ken des Rastknopfes das völlige Austreten des Rastvor
sprunges aus der Rastausnehmung zu erreichen. Hierzu
wird weiter vorgeschlagen, daß der Wippennocken außer
halb einer Projektionsfläche des Rastknopfes angeordnet
ist. Letzterer ist bevorzugt in einem Grundriß leicht
oval ausgebildet. Es sind jedoch auch andere Grundrisse
denkbar. Somit ergibt sich, daß der in Er
streckungsrichtung des Verbindungsarmes gemessene Durch
messer des Rastknopfes mindestens dem, dem Verbindungs
arm gegenüberliegenden Hebelarm, entspricht. Um ein
selbsttätiges Zurückstellen des Rastelementes in die
Raststellung zu ermöglichen, ist weiter vorgesehen, daß
der Rastknopf weiter mit einem Federarm ausgebildet ist
zur Abstützung an einer Innenwand des äußeren Teleskop
teiles. Die Ausbildung ist hierbei so gewählt, daß ein
Niederdrücken des Rastknopfes zum Lösen der Verrastung
entgegen der Federwirkung des Federarmes erfolgt. Wird
im Zuge des Ineinander- bzw. Auseinanderführens der
Teleskopteile der Rastknopf losgelassen, so bewirkt der
Federarm eine federvorgespannte Beaufschlagung des
Rastknopfes in seine Ursprungsstellung. Bedingt durch
die bevorzugte Ausgestaltung, bei welcher der Verbin
dungsarm zwischen Rastknopf und Rastvorsprung biege
steif ausgebildet ist, ergibt sich hieraus der weitere
vorteilhafte Effekt, daß auch der Rastvorsprung im Zuge
des Ineinander- bzw. Auseinanderführens der Teleskoptei
le federbeaufschlagt auf der Außenfläche des inneren
Teleskopteiles liegt und selbständig in die nächste
aufgefundene Rastausformung zur Bildung der Teleskop
verrastung eintaucht. In einer bevorzugten Ausgestal
tung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß der
Federarm im wesentlichen in gleicher Richtung wie der
Verbindungsarm ausgerichtet ist. Demnach wird bevor
zugt, den Federarm gleich dem Verbindungsarm in Längs
erstreckung der teleskopierbaren Teile auszurichten.
Der die federnde Wirkung erbringende Abschnitt des
Federarmes ist vorteilhafterweise in dem dem Rastknopf
abgewandten Bereich des Wippennockens vorgesehen. Wei
ter wird vorgeschlagen, daß zwei Federarme vorgesehen
sind. Diese können beispielsweise parallel zueinander
verlaufen, wobei bevorzugt der Verbindungsarm mittig zu
den Federarmen angeordnet ist. In einer Weiterbildung
des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß im Ver
schiebezustand lediglich der Rastknopf in dem einen der
Teleskopteile gefangen ist, dagegen der Wippennocken
und der Rastvorsprung frei gleitend mit dem anderen
Teleskopteil, insbesondere mit dem inneren Teleskop
teil, zusammenwirken. Hierdurch ist das Rastelement in
einfachster Weise ohne zusätzliche Befestigungsmittel,
die durch den steten Eingriff des Rastknopfes in der
diesen aufnehmenden Öffnung des bevorzugt äußeren
Teleskopteiles unverlierbar gehaltert. Der Rastknopf
des Rastelementes dient somit sowohl als Betätigungs
als auch als Halterungselement. Der Wippennocken und
der Rastvorsprung gleiten im Zuge einer Teleskopierung
der beiden Teile frei auf der Außenwandung des inneren
Teleskopteiles, dies bevorzugt nach einem kurzzeitigen
Niederdrücken des Rastknopfes zur Auflösung der Rast
und hiernach erfolgender Teleskopierung, wobei im Zuge
der Teleskopierung die Druckbeaufschlagung auf den
Rastknopf aufgehoben ist. Der Rastvorsprung stützt
sich hierbei aufgrund der erwähnten Vorspannung durch
den Federarm auf dem inneren Teleskopteil ab. Es ist
jedoch auch denkbar, daß bei einer Aufrechterhaltung
der Druckbeaufschlagung des Rastknopfes im Zuge der
Teleskopierung der Rastvorsprung mit Abstand zu dem
inneren Teleskopteil über dieses hinweg gleitet. In
dieser Stellung liegt lediglich der Wippennocken und
gegebenenfalls ein Teilbereich des Verbindungsarmes auf
dem inneren Teleskopteil auf. Weiter wird hierzu vorge
schlagen, daß zwischen den Teleskopteilen eine Kammer
gebildet ist und daß das Rastelement in der Kammer
gefangen ist, ohne mit einem der Teile fest verbunden
zu sein. Hierdurch ist eine Art schwimmende Lagerung
des Rastelementes zwischen den Teleskopteilen gegeben.
Hierzu wird weiter vorgeschlagen, daß ein Kammerboden
durch die Außenfläche des inneren Teleskopteiles gebil
det ist. Die Kammerdecke ist bevorzugt durch die Innen
wandung des äußeren Teleskopteiles gebildet, wobei eine
axiale Begrenzung der Kammer bevorzugt durch eine in
der Innenwandung des äußeren Teleskopteiles radial nach
innen ragenden Kammerwand gebildet ist. Diese ist
beabstandet zur Mündungsöffnung des äußeren Teleskop
teiles zum Durchtritt des inneren Teleskopteiles,
wobei diese Mündungsöffnung im Gebrauchszustand bspw.
durch ein aufklipsbares Element verschlossen sein
kann. Hierdurch ist eine sowohl in axialer als auch in
radialer Richtung geschlossene Kammer zur Lagerung des
Rastelementes gebildet. Die dem äußeren Teleskopteil
zugeordneten Elemente der Kammer bilden eine Aufnahme
für das Rastelement. In diese wird das Rastelement zur
Montage eingelegt derart, daß der Rastknopf durch die
teleskopteilseitige Durchtrittsöffnung ragt. Hiernach
wird das innere Teleskopteil in das äußere Teleskopteil
eingeschoben, wonach das Rastelement unverlierbar in
seiner Position gehalten wird. Hierbei ist eine axiale
Begrenzung durch die Kammerwandung und eine Flanke der
Durchtrittsöffnung für den Rastknopf und eine radiale
Halterung durch die beiden Teleskopteile gegeben, wobei
das innere Teleskopteil beliebig viele Rastausnehmungen
aufweisen kann. In einer Weiterbildung des Erfindungs
gegenstandes wird vorgeschlagen, daß eine Kammerwand
den Rastzustand durch Auflage auf dem Rastvorsprung ver
stärkt. Insbesondere wird durch diese Kammerwandung in
der Raststellung eine festziehende Wirkung unter
stützt. Dies ist bspw. dadurch gelöst, daß die Kammer
wand quer zur Teleskopierrichtung angeordnet ist.
Hierzu wird weiter vorgeschlagen, daß die Kammerwand in
einem Querschnitt schräg verlaufend angeordnet ist.
Bevorzugt wird eine Ausgestaltung, bei welcher die
schräg verlaufende Kammerwand dem den Rastvorsprung
aufweisenden Endbereich des Rastelementes zugeordnet
ist. Es ist bekannt, das äußere Teleskopteil, bspw.
bei einem Einsatz als Gerätestiel eines Staubsaugers,
mit einem Handgriff zu versehen. Über diesen Handgriff
wird während des üblichen Gebrauchs ein Druck auf das
äußere Teleskopteil in Axialrichtung ausgeübt, welche
Druckbelastung jedoch nicht dazu führen darf, daß die
Rast selbsttätig aufgelöst wird. Es ist vielmehr vorge
sehen, daß hierbei eine festziehende Wirkung erzielt
ist. Letztere wird dadurch unterstützt, daß bei einer
axialen Druckbeaufschlagung des äußeren Teleskopteiles
die radial nach innen ragende, schräg verlaufende Kam
merwandung das freie Ende des Verbindungsarmes bzw.
direkt den Bereich des Rastvorsprunges beaufschlagt
derart, daß der Rastvorsprung in der Raststellung mit
der Rastausnehmung des inneren Teleskopteiles niederge
halten wird. Für das Rastelement ergeben sich bei
Lastwechseln wechselnde Anlagepunkte vor und hinter dem
Rastvorsprung. Hierbei wird das Element in beiden
Lastrichtungen selbsthemmend gehalten. In einer vor
teilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, daß der Wippen
nocken im wesentlichen als quer zur Teleskopierrichtung
liegender Zylinder ausgebildet ist. Hierbei kann der
Durchmesser des Zylinders derart bemessen sein, daß
zwei Anlagepunkte, zum einen auf der Außenwandung des
inneren Teleskopteiles und zum anderen an der Innenwan
dung des äußeren Teleskopteiles, gebildet sind. Hier
durch ist ein sicheres Verschwenken des Rastelementes
bei Betätigung gegeben. Schließlich erweist es sich
noch als vorteilhaft, daß eine Erstreckung des Wippen
nockens in Richtung quer zur Teleskopierrichtung größer
ist als ein Öffnungsmaß der Rastausnehmung in derselben
Richtung. Bei einer Teleskopierung der beiden Teile
fährt demnach der zylinderförmige Wippennocken über die
Rastausnehmungen hinweg ohne in diese einzutauchen. Es
ist hierzu weiterhin denkbar, den Wippennocken unabhän
gig von seiner Querschnittsausgestaltung bezüglich
seiner quer zur Teleskopierrichtung ausgerichteten
Erstreckung zweiteilig auszubilden derart, daß ein Maß
zwischen diesen beiden Teilen mindestens dem Öffnungs
maß der Rastausnehmung entspricht. Bei einer derarti
gen Ausbildung gleiten die beiden Teile des Wippennoc
kens im Zuge einer Teleskopierung beidseitig der Rast
ausnehmung an dieser vorbei. Die zuvor beschriebenen
erfindungsgemäßen Ausgestaltungen sind sowohl bei im
Querschnitt runden als auch unrunden, wie bspw. ovalen
Teleskoprohren anwendbar. Das gesamte Rastelement,
bestehend aus Rastknopf, Rastvorsprung, Verbindungsarm,
Wippennocken und Federarmen ist bevorzugt als Kunst
stoff-Spritzteil hergestellt. Es sind jedoch auch ande
re Materialien denkbar, welche im Bereich der Federarme
eine entsprechende Wirkung aufweisen. Bedingt durch
diese Ausgestaltung ergibt sich der weitere Vorteil,
daß eine Fixierung des gesamten Rastelementes beispiels
weise erst durch ein Zusammenführen der ineinander
teleskopierbaren Teile erfolgt. Eine aufwendige Lage
rung an einem der beiden Teleskopteile entfällt. Dies
ist insbesondere herstellungstechnisch von Vorteil.
Weiter läßt sich ein solches Rastelement kostengünstig
herstellen, wobei die Bauhöhe minimiert und die Teilean
zahl auf ein Minimum, vorzugsweise auf ein Teil redu
ziert ist.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnungen,
welche lediglich zwei Ausführungsbeispiele darstellen,
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen teleskopierbar ineinander geführte
Stielabschnitte aufweisenden Staubsauger;
Fig. 2 den Schnitt gemäß zur Linie II-II in Fig. 1
durch den Einsteckbereich zwischen einem inne
ren und einem äußeren Teleskopteil, zur Dar
stellung der Lage und Funktion eines Rastele
mentes einer ersten Ausführungsform, in einer
Rastposition;
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung,
jedoch nach Auflösung der Verrastung zwischen
innerem und äußerem Teleskopteil;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Eintrittsbereich und
das dort angeordnete Rastelement;
Fig. 5 das Rastelement in einer perspektivischen
Einzeldarstellung,
Fig. 6 eine Einzeldarstellung des Rastelementes in
einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 7 eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 2, jedoch
die zweite Ausführungsform betreffend, mit in
strichpunktierter Linienart dargestellter,
niedergedrückter Stellung des Rastelementes
zur Auflösung der Verrastung;
Fig. 8 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung gemäß
dem Bereich VII-VII in Fig. 7.
Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu
Fig. 1 ein Staubsauger 1, welcher als Handgerät konzi
piert ist. Letzterer weist einen Gerätestiel 2 auf,
welcher sich aus zwei ineinander geführten Teleskoptei
len zusammensetzt. Ein erstes, inneres Teleskopteil 3
ist einerends mit einem Staubsaugergehäuse 4 verbunden
und taucht andernends in das äußere Teleskopteil 5 ein,
welch letzteres in seinem freien Endbereich einen Hand
griff 6 ausformt.
Zum Eintritt des inneren Teleskopteiles 3 in das äußere
Teleskopteil 5 weist letzteres eine stirnseitige, den
Querschnitt freilegende Mündungsöffnung 7 auf. Nahe
dieser Öffnung 7 ist ein Rastelement 8 positioniert,
welches die Verrastung von innerem Teleskopteil 3 und
äußerem Teleskopteil 5 bewirkt. Um die Verrastung in
vorbestimmten Positionen zu ermöglichen, besitzt das
innere Teleskopteil 3 mantelaußenseitig im Grundriß
etwa kreisrunde, in einem vorgewählten Abstand zueinan
der angeordnete Rastausnehmungen 9.
Das Rastelement 8 einer ersten Ausführungsform gemäß
den Fig. 2 bis 5 besitzt einen Rastknopf 10, dessen
Grundriß ovalförmig ausgebildet ist. Oberseitig - mit
Bezug zu Fig. 5 betrachtet - ist auf dem Rastknopf 10
eine Betätigungsfläche 11 ausgeformt. Weiter ist mit
Bezug zu Fig. 5 zu erkennen, daß unterseitig des Rast
knopfes 10 ein seitlich von diesem abweisender Verbin
dungsarm 12 angeformt ist. Dieser erstreckt sich bei
ovaler Grundrißgestaltung des Rastknopfes 10 in Rich
tung des kleineren Durchmessers des Rastknopfes und
ist von dem Rastknopf 10 ausgehend in Richtung seines
freien Endes nach unten abgewinkelt.
An seinem freien Ende besitzt der Verbindungsarm 12
unterseitig einen Rastvorsprung 13, welcher im Quer
schnitt etwa der Grundrißgestaltung einer Rastaus
nehmung 9 nachgebildet ist, also bevorzugt kreisrund.
Die Abmaße sind weiter so gewählt, daß eine quer zur
Längserstreckung des Verbindungsarmes 12 gemessene
Breite desselben etwa 0,3-0,5 des in gleicher Rich
tung gemessenen größeren Durchmessers des Rastknopfes
10 entspricht. Der Rastvorsprung 13 weist einen Durch
messer auf, welcher geringer gewählt ist als die zuvor
beschriebene Breite des Verbindungsarmes 12.
Zu beiden Seiten des Verbindungsarmes 12 sind Federarme
14 ausgebildet, welche gleichfalls wie der Verbindungs
arm 12 unterhalb des Rastknopfes 10 in diesen wurzeln.
Die Federarme 14 sind im wesentlichen in gleicher Rich
tung wie der Verbindungsarm 12 ausgerichtet und sind
weiter, entgegen dem Verbindungsarm 12, leicht nach
oben gebogen. Verbindungsarm 12 und Federarme 14 er
strecken sich in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in
Richtung der Längserstreckung der Teleskopteile, d. h.
in Teleskopierrichtung.
Etwa im Übergangsbereich von den Federarmen 14 bzw. vom
Verbindungsarm 12 zum Rastknopf 10 ist unterhalb des
Verbindungsarmes 12 ein nach unten weisender Wippennoc
ken 15 angeformt, welcher im Querschnitt eine nasenarti
ge Form aufweist. Dieser Wippennocken 15 ist somit in
einer Projektion zwischen dem Rastknopf 10 und dem
Rastvorsprung 13 positioniert, wobei weiter der Wippen
nocken 15 außerhalb einer Projektionsfläche des Rast
knopfes 10 angeordnet ist.
In den Fig. 2-4 ist der Einbauzustand des Rastele
mentes 8 dargestellt. Der Rastknopf 10 steht zur Betäti
gung an dem äußeren Teleskopteil 5 vor, wozu letzteres
eine entsprechende Durchtrittsöffnung 16 aufweist. Der
Rastvorsprung 13 ist in eine Rastausnehmung 9 des inne
ren Teleskopteiles 3 eingetreten, wobei sich das Rast
element 8 über den Wippennocken 15 auf der Außenfläche
des inneren Teleskopteiles 3 abstützt. Eine weitere
Abstützung erfährt das Rastelement 8 durch die Federar
me 14, welche sich an der Innenwandung des äußeren
Teleskopteiles 5 federnd abstützen. Es ist somit eine
genaue Lagendefinition des Rastelementes 8 gegeben.
Die im Bereich zwischen innerem Teleskopteil 3 und
äußerem Teleskopteil 5 gebildete Kammer 17 zur Aufnahme
des Rastelementes 8 kann im Bereich der Mündungsöffnung
7 verschlossen sein, bspw. mittels eines aufklipsbaren,
nicht dargestellten Verschlußelementes.
Im Verschiebezustand ist lediglich der Rastknopf 10 im
Bereich der Durchtrittsöffnung 16 in dem äußeren
Teleskopteil 5 gefangen. Der an dem Verbindungsarm 12
angebundene Wippennocken 15 und der Rastvorsprung 13
dagegen wirken frei gleitend mit dem inneren Teleskop
teil 3 zusammen. Das Rastelement 8 ist auch in diesem
Zustand in der zwischen den Teleskopteilen gebildeten
Kammer 17 sicher gefangen, dies ohne Zusatz von geson
dert ausgebildeten Befestigungs- bzw. Arretierungsmit
teln. Es ist somit eine Art schwimmender Lagerung des
Rastelementes 8 in der Kammer 17 realisiert, wobei eine
Kammerdecke 18 durch die Innenfläche des äußeren
Teleskopteiles 5 und ein Kammerboden 19 durch die Außen
fläche des inneren Teleskopteiles 3 gebildet ist.
Bedingt durch die durch die Federarme 14 bewirkte Vor
spannung wird das Rastelement 8 in einer Grundstellung
gemäß Fig. 2 in eine anschlagbegrenzte Raststellung
beaufschlagt. Dies wird weiter durch die wippenartige
Abstützung erzielt, wobei die Spitze des Wippennockens
15 die Kippachse des Rastelementes 8 bildet.
Der biegesteif ausgebildete Verbindungsarm 12 ist in
dieser Grundstellung so ausgerichtet, daß der an diesem
angeordnete Rastvorsprung 13 gleichfalls federvorge
spannt in der Rastausnehmung 9 einliegt. Bedingt da
durch, daß der Durchmesser des Rastvorsprunges 13 in
dem gezeigten Ausführungsbeispiel geringer bemessen ist
als die Breite des Verbindungsarmes 12, stützt sich
letzterer in der Raststellung beidseitig der Rastaus
nehmung 9 an der Außenfläche des inneren Teleskopteiles
3 ab. Es sind jedoch auch Ausführungen denkbar, bei
welchen die Breite des Verbindungsarmes 12 dem Durchmes
ser des Rastvorsprunges 13 entspricht. Die vorbeschrie
bene Stellung ist nur willensbetont aufhebbar.
Diese Auflösung der Rastverbindung zwischen dem inneren
Teleskopteil 3 und dem äußeren Teleskopteil 5 ist durch
einfaches Niederdrücken des Rastknopfes 10 in Richtung
des Pfeiles P durchführbar (vergl. hierzu Fig. 3). Das
Niederdrücken des Rastknopfes 10 bewirkt eine wippenar
tige Verschwenkung des Rastelementes 8, wobei im Zuge
des Niederdrückens der Verbindungsarm 12 über den Wip
pennocken 15 derart nach oben verlagert wird, daß des
sen unterseitiger Rastvorsprung 13 aus der Rastaus
nehmung 9 des inneren Teleskopteiles 3 tritt. Hiernach
ist ein Ineinander- bzw. Auseinanderführen der beiden
Teleskopteile ermöglicht, dies zur Längenveränderung
des gesamten Gerätestieles 2.
Bedingt durch die federnde Abstützung der Federarme 14
an der Innenwandung des äußeren Teleskopteiles 5 wird
das Rastelement 8 nach einem Loslassen des Rastknopfes
10 wieder in seine Grundstellung gemäß Fig. 2 zurückbe
wegt. Liegt hierbei der Rastvorsprung 13 in Überdeckung
zu einer Rastausnehmung 9, so stellt sich selbsttätig
die gewünschte Raststellung der beiden Teleskopteile
ein. Wird hingegen der Rastknopf 10 im Zuge des
Verschiebens des inneren oder äußeren Teleskopteiles
losgelassen, so stützt sich zunächst der Rastvorsprung
13 auf der Außenfläche des inneren Teleskopteiles 3 ab.
Sobald im Zuge des Verschiebens eine nächste Rastaus
nehmung 9 in Überdeckung zu dem Rastvorsprung 13 tritt,
fährt letzterer, bedingt durch die Federspannung,
selbsttätig in die Rastausnehmung 9 ein.
Der Wippennocken 15 weist eine quer zur Telesko
pierrichtung gemessene Breite auf, welche größer ist
als das Öffnungsmaß der Rastausnehmung 9 in derselben
Richtung. Im Zuge einer Teleskopierung der beiden
Teile 3 und 5 überläuft somit der Wippennocken 15 die
Rastausnehmung 9 ohne in diese einzutauchen.
Es sind jedoch auch Ausbildungen denkbar, bei welchen
die Breite des Wippennockens 15 dem Öffnungsmaß der
Rastausnehmung 9 entspricht oder kleiner gewählt ist.
Dies führt zwar bei einer Teleskopierung zu einem kurz
zeitigen Eintreten des Wippennockens 15 in die Rastaus
nehmung 9, ohne jedoch, bedingt durch die im Quer
schnitt nasenartige, verrundete Form des Wippennockens
15, eine rastsichernde Hemmung zu erzielen.
In den Fig. 6 bis 8 ist eine zweite Ausführungsform
dargestellt. Hier ist ein Rastelement 8 gezeigt, des
sen Verbindungsarm 12 sich aus zwei etwa gleich langen
Abschnitten 12′ und 12′′ zusammensetzt, wobei der er
ste, dem Rastknopf 10 zugeordnete Abschnitt 12′ eine,
quer zur Teleskopierrichtung gemessene Breite auf
weist, welche größer ist als die Breite des zweiten
Abschnitts 12′′ in derselben Richtung. Dieser zweite
Abschnitt 12′′ bildet eine Verlängerung des ersten
Abschnittes 12′ und ist, bezogen auf die Querer
streckung des gesamten Verbindungsarmes 12, mittig zu
dem ersten Abschnitt 12′ an diesem angeformt. Im Über
gangsbereich von erstem Abschnitt 12′ zu dem zweiten Ab
schnitt 12′′ ist der Wippennocken 15 in Form eines quer
zur Teleskopierrichtung liegenden Zylinders ausgebil
det, dessen Maß in der Quererstreckung dem des ersten
Teilabschnittes 12′ entspricht. Der Durchmesser des
zylinderförmigen Wippennockens 15 ist so gewählt, daß
segmentartige Höcker 15′ und 15′′ sowohl unterseitig
als auch oberseitig des Verbindungsarmes 12 überstehen.
Im Gegensatz zu dem zuvor beschriebenen ersten Ausfüh
rungsbeispiel ist hier der Wippennocken 15 nicht im
unmittelbaren Bereich des Rastknopfes 10 sondern viel
mehr mittig zwischen Rastknopf 10 und Rastvorsprung 13
aus dem Verbindungsarm 12 geformt.
Beidseitig des zweiten Abschnittes 12′′ des Verbindungs
armes 12 sind im wesentlichen in gleicher Richtung wie
der Verbindungsarm 12 ausgerichtete, jedoch entgegen
dem Verbindungsarm 12 leicht nach oben abgewinkelte
Federarme 14 vorgesehen, welche in den beidseitig des
zweiten Verbindungsarmabschnittes 12′ hervorstehenden
Bereichen des zylinderartigen Wippennockens 15 wurzeln.
Das so gebildete Rastelement 8 ist in einer zwischen
dem inneren Teleskopteil 3 und dem äußeren Teleskopteil
5 gebildeten Kammer 17 schwimmend gelagert, wobei der
Rastknopf 10 zur Betätigung durch eine Durch
trittsöffnung 16 des äußeren Teleskopteiles 5 ragt.
Die Kammer 17 ist radial begrenzt durch eine, durch die
Innenwandung des äußeren Teleskopteiles 5 gebildete
Kammerdecke 18 und durch einen durch die Außenwandung
des inneren Teleskopteiles 3 gebildeten Kammerboden
19. Die axiale Begrenzung der Kammer 17 ist einerends
durch eine Flanke der Durchtrittsöffnung 16 und anderen
ends durch eine von der Innenwandung des äußeren Tele
skopteiles 5 radial nach innen weisenden Kammerwand 20
definiert.
Zur Montage des Rastelementes 8 wird dieses in die
Kammer 17 des äußeren Teleskopteils 5 eingelegt. Nach
Einschieben des inneren Teleskopteiles 3 ist das Rast
element unverlierbar in seiner Position gehalten, dies
ohne weitere Befestigungsmittel. Die Mündungsöffnung 7
des äußeren Teleskoprohres 5 ist in dem gezeigten Aus
führungsbeispiel durch ein aufklipsbares Verschlußele
ment 21 verschlossen.
Der Rastvorsprung 13 ist durch die sich an der Innenwan
dung des äußeren Teleskopteiles 5 bzw. an der so gebil
deten Kammerdecke 18 abstützenden Federarme 14 stets in
Richtung auf eine Raststellung vorgespannt. Bei einer
Betätigung des Rastelementes durch Niederdrücken des
Rastknopfes 10 (siehe Pfeil P in Fig. 7) kippt das
Rastelement 8 über den Wippennocken 15 bzw. über den
auf dem inneren Teleskopteil aufliegenden segmentarti
gen Höcker 15′, was ein Auswandern des Rastvorsprunges
13 aus der Rastausnehmung 9 zur Folge hat (siehe strich
punktierte Darstellung in Fig. 7). Der zylinderartige
Wippennocken 15 kann hierbei einen Durchmesser aufwei
sen, welcher eine Abstützung sowohl des unteren Höckers
15′ auf dem Kammerboden 19 als auch des oberen Höckers
15′′ an der Kammerdecke 18 zuläßt.
Der Verbindungsarm 12, insbesondere der den Rastvor
sprung 13 tragende Abschnitt 12′′ ist an der der Außen
wandung des inneren Teleskopteiles 3 zugewandten Seite
so ausgebildet, daß dieser Abschnitt 12′′ in einer
Raststellung -bezogen auf die Axialerstreckung- beidsei
tig der Rastausnehmung 9 auf der Außenwandung des inne
ren Teleskopteiles 3 aufliegt. Somit ergeben sich bei
Lastwechseln wechselnde Anlagepunkte vor und hinter dem
Rastvorsprung 13. Das Rastelement wird hierbei in
beiden Lastrichtungen selbsthemmend gehalten.
Im Verschiebezustand gemäß strichpunktierter Darstel
lung in Fig. 7 ist lediglich der Rastknopf 10 im Be
reich der Durchtrittsöffnung 16 in dem äußeren Teleskop
teil 5 gefangen. Der Wippennocken 15 und der Rastvor
sprung 13 hingegen wirken frei gleitend mit dem inneren
Teleskopteil 3 zusammen.
Bei einem üblichen Gebrauch der Teleskopteile, bspw.
bei einem Staubsauger 1, wird über den Handgriff 6
Druck in axialer Richtung auf die Rastverbindung
ausgeübt. Um hierbei ein selbsttätiges Aufheben der
Verrastung zu verhindern, wird die festziehende Wirkung
durch die quer zur Teleskopierrichtung angeordnete
Kammerwand 20 unterstützt. Hierzu ist letztere in
einem Querschnitt schräg verlaufend ausgebildet. In
dem gezeigten Ausführungsbeispiel schließt die Kammer
wand 20 zu der Innenwandung des äußeren Teleskoprohres
5 einen Winkel von ca. 93° ein. Es sind jedoch auch
Ausbildungen denkbar, bei welchen die Kammerwand einen
kleineren oder größeren Anstellwinkel aufweist. Die
Anordnung der Kammerwand 20 ist weiter so gewählt, daß
diese unmittelbar vor dem freien Ende des Verbindungsar
mes 12 im Bereich des Rastvorsprunges 13 positioniert
ist.
Bei einer Druckbeaufschlagung des teleskopierbaren
Gerätestieles 2 erfolgt eine minimale axiale Verlage
rung des äußeren Teleskopteiles 5 in Pfeilrichtung a
(vergl. Fig. 8). Durch diese in Pfeilrichtung a wirken
de Kraft wird über die schräge Kammerwand 20 das freie
Ende des Verbindungsarmes 12 derart beaufschlagt, daß
dieser mit dem unterseitig angeordneten Rastvorsprung
13 in die Raststellung gedrückt wird.
Der Rastvorsprung 13 ist in einer Richtung quer zur
Teleskopierrichtung gleich dem zweiten Abschnitt 12′′
des Verbindungsarmes 12 bemessen, woraus sich ergibt,
daß die Erstreckung des Wippennockens 15 in gleicher
Richtung größer ist als der Rastvorsprung 13 und somit
auch größer ist als ein Öffnungsmaß der dem Rastvor
sprung 13 angepaßten Rastausnehmungen 9. Dies hat zur
Folge, daß der Wippennocken 15, insbesondere der unte
re, dem inneren Teleskopteil 3 zugeordnete, segmentarti
ge Höcker 15′ im Zuge einer Teleskopierung über die
Rastausnehmungen 9 hinweggleitet, bei beidseitig der
Rastausnehmungen 9 erfolgender Abstützung. Der Wippen
nocken 15 tritt somit im Zuge der Teleskopierung nicht
in die Rastausnehmungen 9 ein.
Das aus den beschriebenen Einzelabschnitten bestehende
Rastelement 8 beider Ausführungsformen ist als material
einheitliches Kunststoffspritzteil ausgebildet, womit
eine Minimierung der Bauteile auf ein Teil gegeben ist.
Das Rastelement 8 ist so gestaltet, daß eine Fixierung
desselben durch die beiden ineinander teleskopierbaren
Teile erfolgt. Eine aufwendige Lagerung an einem der
Teleskopteile entfällt. Weiter weist das erfin
dungsgemäße Rastelement eine Bauhöhe auf, welche auf
ein Minimum reduziert ist.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser
Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit
aufzunehmen.
Claims (17)
1. Teleskopierbar ineinander geführte Teile (3, 5) bei
spielsweise Rohre, insbesondere Stielabschnitte eines
Staubsaugers (1), wobei ausgewählte Stellungen mittels
eines Rastelementes (8) rastsicherbar sind, wobei wei
ter das Rastelement (8) einen Rastknopf (10) aufweist,
welcher druckbetätigbar ist, und einen an dem Rastknopf
(10) angeordneten Rastvorsprung (13), wobei der Rast
knopf (10) an einem ersten Teleskopteil (5) zur Betäti
gung freiliegt und der Rastvorsprung (13) in einem
zweiten Teleskopteil (3) eingreift, dadurch gekennzeich
net, daß der Rastknopf an dem äußeren Teleskopteil (5)
zur Betätigung vorsteht und über eine wippenartige
Abstützung mit dem inneren Teleskopteil (3) zusammen
wirkt.
2. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach An
spruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der Rastknopf (10) einstückig mit einem unter
seitig des Rastknopfes (10) angeordneten Rastvorsprung
(13) verbunden ist, wobei der Rastvorsprung (13) über
einen Verbindungsarm (12) seitlich an dem Rastknopf
(10) angeordnet ist.
3. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Verbindungsarm (12) ein nach unten weisender Wippennoc
ken (15) angeordnet ist zur Auflage an einer Außenflä
che des inneren Teleskopteiles (3).
4. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippen
nocken (15) zwischen dem Rastknopf (10) und dem Rastvor
sprung (13) angeordnet ist.
5. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippen
nocken (15) außerhalb einer Projektionsfläche des Rast
knopfes (10) angeordnet ist.
6. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Rast
knopf (10) weiter mit einem Federarm (14) ausgebildet
ist zur Abstützung an einer Innenwandung des äußeren
Teleskopteiles (5).
7. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Feder
arm (14) im wesentlichen in gleicher Richtung wie der
Verbindungsarm (12) ausgerichtet ist.
8. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Feder
arme (14) vorgesehen sind.
9. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbin
dungsarm (12) mittig zu den Federarmen (14) angeordnet
ist.
10. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß im Ver
schiebezustand lediglich der Rastknopf (10) in dem
einen der Teleskopteile (5) gefangen ist, dagegen der
Wippennocken (15) und der Rastvorsprung (13) frei glei
tend mit dem anderen Teleskopteil, insbesondere mit dem
inneren Teleskopteil (3), zusammenwirken.
11. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Teleskopteilen (3 und 5) eine Kammer (17) gebildet
ist und daß das Rastelement (8) in der Kammer (17)
gefangen ist, ohne mit einem der Teile (3 und 5) fest
verbunden zu sein.
12. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kammer
boden (19) durch die Außenfläche des inneren Teleskop
teiles (3) gebildet ist.
13. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kammer
wand (20) den Rastzustand durch Auflage auf dem Rastvor
sprung (13) verstärkt.
14. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer
wand (20) quer zur Teleskopierrichtung angeordnet ist.
15. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer
wand (20) in einem Querschnitt schräg verlaufend ange
ordnet ist.
16. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippen
nocken (15) im wesentlichen als quer zur Telesko
pierrichtung liegender Zylinder ausgebildet ist.
17. Teleskopierbar ineinander geführte Teile nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbe
sondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Erstreckung des Wippennockens (15) in Richtung quer zur
Teleskopierrichtung größer ist als ein Öffnungsmaß der
Rastausnehmung (9) in derselben Richtung.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19632400A DE19632400A1 (de) | 1996-03-11 | 1996-08-10 | Teleskopierbar ineinander geführte Teile |
| DE59701584T DE59701584D1 (de) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Teleskopierbar ineinander geführte teile |
| AT97906137T ATE192300T1 (de) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Teleskopierbar ineinander geführte teile |
| DK97906137T DK0886485T3 (da) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Indbyrdes teleskopisk førte dele |
| PCT/EP1997/000967 WO1997033510A1 (de) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Teleskopierbar ineinander geführte teile |
| EP97906137A EP0886485B1 (de) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Teleskopierbar ineinander geführte teile |
| ES97906137T ES2146084T3 (es) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Piezas guiadas telescopicamente una dentro de otra. |
| PT97906137T PT886485E (pt) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Elementos de encaixe telescopico |
| GR20000401539T GR3033838T3 (en) | 1996-03-11 | 2000-06-30 | Mutually telescopable components |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19609451 | 1996-03-11 | ||
| DE19632400A DE19632400A1 (de) | 1996-03-11 | 1996-08-10 | Teleskopierbar ineinander geführte Teile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=7787907
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19632400A Withdrawn DE19632400A1 (de) | 1996-03-11 | 1996-08-10 | Teleskopierbar ineinander geführte Teile |
| DE59701584T Expired - Lifetime DE59701584D1 (de) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Teleskopierbar ineinander geführte teile |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59701584T Expired - Lifetime DE59701584D1 (de) | 1996-03-11 | 1997-02-28 | Teleskopierbar ineinander geführte teile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19632400A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0893045A1 (de) * | 1997-07-23 | 1999-01-27 | McCULLOCH CORPORATION | Wellen- Rotations- und teleskopischer Einstellmechanismus für Gartengerät |
| EP1055388A3 (de) * | 1999-05-28 | 2002-01-02 | Froh House Tech GmbH & Co. KG | Teleskopierbares Staubsauger-Saugrohr |
| CN103405197A (zh) * | 2013-07-29 | 2013-11-27 | 莱克电气股份有限公司 | 具有多节伸缩套杆的吸尘器 |
| EP3108481A1 (de) | 2014-02-19 | 2016-12-28 | Husqvarna AB | Mechanische buchse zum zentrieren eines spiralkabels |
| US20240190192A1 (en) * | 2022-12-12 | 2024-06-13 | Bobby Howard | Fifth wheel trailer stabilizer device |
-
1996
- 1996-08-10 DE DE19632400A patent/DE19632400A1/de not_active Withdrawn
-
1997
- 1997-02-28 DE DE59701584T patent/DE59701584D1/de not_active Expired - Lifetime
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| CN103405197B (zh) * | 2013-07-29 | 2015-10-07 | 莱克电气股份有限公司 | 具有多节伸缩套杆的吸尘器 |
| EP3108481A1 (de) | 2014-02-19 | 2016-12-28 | Husqvarna AB | Mechanische buchse zum zentrieren eines spiralkabels |
| EP3108481A4 (de) * | 2014-02-19 | 2017-10-11 | Husqvarna AB | Mechanische buchse zum zentrieren eines spiralkabels |
| US20240190192A1 (en) * | 2022-12-12 | 2024-06-13 | Bobby Howard | Fifth wheel trailer stabilizer device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59701584D1 (de) | 2000-06-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |