DE20114027U1 - Lüftungsgitter - Google Patents
LüftungsgitterInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
- B60H1/24—Devices purely for ventilating or where the heating or cooling is irrelevant
- B60H1/26—Ventilating openings in vehicle exterior; Ducts for conveying ventilating air
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Description
Die Erfindung betrifft einen Rahmen für ein Lüftungsgitter zur Zufuhr von Frischluft bzrw, zur Ableitung von Abluft oder Abgasen eines Kühlaggregats, insbesondere eines Absorptionskühlaggregats in Wohnwagen, Motorhomes und dgl..
Zur Belüftung von Absorptions-Kälteaggregaten ist es bekannt, Lüftungsgitter vorzusehen, über welche dem mittels eines Kochers betriebenen Kälteaggregat frische Außenluft zugeführt werden bzw. aufgewärmte Abluft des Aggregats sowie Verlustwärme des Kochers abgeführt werden.
Aus der EP 0 286 705 Bl ist eine Entlüftungs- und Abgasführungsanordnung gezeigt, bei der das Lüftungsgitter in einen Rahmen eingesetzt ist. Die Entlüftungs- und Abgasführungsanordnung wird dabei insbesondere für Absorptionskühlaggregate in Caravans und Wohnwagen verwendet, wobei der Rahmen von außen in eine Öffiiung in der Fassade des Caravans eingesetzt wird. Hinter dem Bereich der Fassade, in dem sich der Rahmen befindet, wird das Absorptionskühlaggregat angeordnet. Durch diese Anordnung wird sowohl die Ableitung von erwärmter Abluft und Verlustwärme des Absorptionskühlaggregats als auch
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die Ableitung von Abgasen des Kochers beim Betrieb des Kühlaggregats ermöglicht. Um eine effektive Luftableitung zu gewährleisten, muss dabei der Rahmen des Lüftungsgitters dichtend an der Außenfläche der Fahrzeugfassade anliegen. Hierzu wird nach dem Stand der Technik an dem Gitterrahmen umlaufend eine Nut vorgesehen, in welche eine Dichtmasse eingeklebt wird. Es erweist sich hierbei jedoch als nachteilig, dass in einem separaten Arbeitsschritt die Dichtung angebracht werden muss und ferner überstehende Dichtmasse abgewischt werden muss. Dies kann zu hässlichen, sichtbaren Dichtnähten führen, sofern die Dichtmasse nicht fachmännisch entfernt wird. Darüber hinaus muss die Dichtmasse ausgehärtet bzw. abgetrocknet werden, was zur Folge hat, dass Schmutzpartikel daran kleben bleiben, welche wiederum die Dichtwirkung verschlechtern.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rahmen für Lüftungsgitter zu schafften, der im eingebauten Zustand sehr gut abdichtet und einfach und kostengünstig herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird durch den Rahmen gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausfuhrungsformen des Rahmens sind in den Unteransprüchen 2-8 definiert.
Der erfindungsgemäße Lüftungsgitterrahmen umfasst eine den Rand des Rahmens umlaufende Dichtung zur Abdichtung des Rahmens gegenüber einer Oberfläche, auf welche der Rahmen im eingebauten Zustand anliegt. Die Dichtung ist dabei an den Rahmen angespritzt. Somit ist die Dichtung ein integraler Bestandteil des Rahmens, und es sind keine separaten Arbeitsschritte mehr erforderlich, um die Dichtung an dem Rahmen vorzusehen. Insbesondere kann der Rahmen nach seiner Herstellung sofort in die Fahrzeugfassade eingeschraubt werden, ohne dass zuvor noch Dichtmasse vorgesehen werden muss.
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht dabei die Dichtung im wesentlichen aus einem Weichmaterial und der Rahmen ist aus einem Material gebildet, dass härter ist als das Material der Dichtung. Durch die Verwendung eines Weichmaterials wird beim Einbau des Rahmens in die Fahrzeugfassade eine Anpassung der Dichtung an die teilweise gewellte Fahrzeugaußenfläche gewährleistet und eine besonders gute Dichtfunktion erreicht. Das Weichmaterial umfasst dabei vorzugsweise Weich-PVC und/oder TPE-Material und der
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Rahmen ist vorzugsweise im wesentlichen aus einem UV-beständigen Material, beispielsweise aus Polypropylen gebildet.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Dichtung in der Form von einer oder mehreren Dichtlippen ausgestaltet. Dichtlippen gewährleisten eine besonders gute Anpassung an die Oberfläche, aufweicher der Gitterrahmen aufliegt.
In einer weiteren bevorzugten Ausfuhrungsform ist die Dichtung an ein im wesentlichen U-föraiiges Randprofü des Rahmens angespritzt, wobei die Dichtlippen vorzugsweise über dieses Randprofil vorstehen. Hierdurch wird erreicht, dass sich die Dichtlippen beim Einbau des Rahmens in das Fahrzeug fest an die Oberfläche der Fahrzeugwand zur Erreichung einer guten Dichtung anschmiegen. Im eingebauten Zustand drückt dabei ferner ein Schenkel des U-förmigen Randprofils gegen die Fahrzeugwand.
Der Gitterrahmen ist in einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung im wesentlichen kastenförmig ausgebildet und weist an seiner Vorderseite eine Öffnung auf, in der das Lüftungsgitter, bspw. mit eingesprengten Drehknebeln, befestigt wird.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden durch die nachfolgende detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Figuren ersichtlich, bei denen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Gitterrahmens ist;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des erfindungsgemäßen Gitterrahmen in
Richtung der Pfeile A der Fig. 1 ist;
Fig. 3 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Gitterrahmens gemäß Fig. 2 in einem Zustand ist, in dem der Rahmen in einer Fahrzeugfassade eingebaut ist.
Fig. 3 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Gitterrahmens gemäß Fig. 2 in einem Zustand ist, in dem der Rahmen in einer Fahrzeugfassade eingebaut ist.
Der in Fig. 1 gezeigte Rahmen 1 für ein Lüftungsgitter umfasst einen kastenförmigen Abschnitt 2, in dem eine Öffnung 3 zum Einsatz des Lüftungsgitters vorgesehen ist. An der äußeren Randkontur des kastenförmigen Abschnitts befindet sich ein U-förmiges Randprofil 6. An dem Randprofil ist eine Dichtung 4 angespritzt. Die Dichtung umfasst Dichtlippen 5,
die über das Profil hinaus ragen und aus einem Weichmaterial, vorzugsweise PVC oder TPE-Material, bestehen. Der Rahmen wird im eingebauten Zustand an einer Oberfläche, bspw. an der Außenfassade eines Fahrzeugs festgeschraubt, was zur Folge hat, dass sich die Dichtlippen an die Oberfläche anschmiegen und somit den Rahmen gegenüber der Fahrzeugfassade abdichten.
Aus Fig. 2 ist eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Gitterrahmens ersichtlich. Aus Fig. 2 wird nochmals deutlich, dass an den U-förmigen Randprofil 6 des Gitterrahmens 1 eine Dichtung 4 angespritzt ist, wobei diese Dichtung zwei Dichtlippen 5 umfasst, die über das U-förmige Randprofll hinausragen.
Aus Fig. 3 ist eine Seitenansicht des in ein Caravanfahrzeug eingebauten Gitterrahmens ersichtlich. Bezugszeichen 7 bezeichnet dabei die Fahrzeugwand, in der der Gitterrahmen eingebaut ist, und Bezugszeichen 8 stellt die Außenfläche dieser Wand dar. In Fig. 3 ist insbesondere ein Teilausschnitt des Dichtprofils vergrößert dargestellt. Aus diesem Teilausschnitt wird ersichtlich, dass die Dichtlippen 5 der Dichtung 4 beim eingebauten Gitterrahmen seitlich geneigt sind und fest an die Außenfläche der Fahrzeugaußenfläche 8 andrücken. Hierdurch wird ein dichtender Einbau des Gitterrahmens in das Fahrzeug gewährleistet. Der Gitterrahmen wird dabei mit der Fahrzeugfassade verschraubt. Es erweist sich bei der Dichtung insbesondere als Vorteil, dass nicht mehr gesondert eine Dichtmasse an dem Rahmen vorgesehen werden muss, sondern die Dichtung integral mit dem Rahmen verbunden ist.
Claims (8)
1. Rahmen (1) Ihr Lüftungsgitter zur Zufuhr von Frischluft bzw. zur Ableitung von Abluft oder Abgasen eines Kühlaggregats, insbesondere eines Absorptionskühlaggregats in Wohnwagen, Caravans und dgl., mit einer den Rand des Rahmens (1) umlaufenden Dichtung (4) zur Abdichtung des Rahmens (1) gegenüber einer Oberfläche, auf welcher der Rahmen im eingebauten Zustand anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (4) am Rahmen (1) angespritzt ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (4) im wesentlichen ein Weichmaterial ist und der Rahmen (1) aus einem Material besteht, das härter als das Material der Dichtung (4) ist.
3. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Dichtung (4) im wesentlichen Weich-PVC und/oder TPE-Material umfasst.
4. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Rahmens (1) im wesentlichen ein UV-beständiges Material, vorzugsweise Polypropylen umfasst.
5. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (4) eine oder mehrere Dichtlippen (5) umfasst.
6. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (4) an ein im wesentlichen U-förmigen Randprofil (6) des Rahmens (1) angespritzt ist.
7. Rahmen nach Anspruch 6 in Verbindung mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippen (5) über das U-förmigen Randprofil (6) vorstehen.
8. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) im wesentlichen kastenförmig ausgebildet ist und eine Öffnung (3) zum Einsatz des Lüftungsgitters aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20114027U DE20114027U1 (de) | 2001-08-24 | 2001-08-24 | Lüftungsgitter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20114027U DE20114027U1 (de) | 2001-08-24 | 2001-08-24 | Lüftungsgitter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20114027U1 true DE20114027U1 (de) | 2001-12-13 |
Family
ID=7960905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20114027U Expired - Lifetime DE20114027U1 (de) | 2001-08-24 | 2001-08-24 | Lüftungsgitter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20114027U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10215728A1 (de) * | 2001-12-17 | 2003-07-10 | Friedrich Beiswenger | Wandprofil, Schaltschranktür und Verfahren zum Herstellen eines Bauteils mit einem Randprofil |
| DE102007026385A1 (de) * | 2007-06-06 | 2008-12-24 | Trw Automotive Electronics & Components Gmbh | Entlüftungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug sowie Formwerkzeug und Verfahren zur Herstellung der Entlüftungsvorrichtung |
| US11904659B2 (en) | 2017-03-09 | 2024-02-20 | Dometic Sweden Ab | Mobile leisure accommodation vehicle and a method for ventilating a mobile leisure accommodation vehicle |
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- 2001-08-24 DE DE20114027U patent/DE20114027U1/de not_active Expired - Lifetime
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