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DE102005027450B4 - Windabweiser für ein Schiebedach - Google Patents

Windabweiser für ein Schiebedach Download PDF

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DE102005027450B4 DE102005027450A DE102005027450A DE102005027450B4 DE 102005027450 B4 DE102005027450 B4 DE 102005027450B4 DE 102005027450 A DE102005027450 A DE 102005027450A DE 102005027450 A DE102005027450 A DE 102005027450A DE 102005027450 B4 DE102005027450 B4 DE 102005027450B4
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Abstract

Ausfahrbarer Windabweiser, z. B. für ein Schiebedach eines Kraftfahrzeuges aufweisend ein Windabweiserprofil (15) mit zumindest einer Luftleitwandung (16), wobei das Windabweiserprofil (15) entlang seiner Längserstreckung in zumindest einem von der Luftleitwandung (16) abgewandten Bereich offen ausgebildet ist und entlang seiner Längserstreckung eine Dichtungseinrichtung (29) aufweist, die in zumindest einer Betriebsstellung mit einem Dachabschnitt (8) einer Fahrzeugkarosserie zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine offene Bereich des Windabweiserprofils (15) mittels einer Abdeckeinrichtung (25) abgedeckt ist, so dass ein Windabweiser (10) mit einem im Querschnitt geschlossenem Profil ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Windabweiser für ein Schiebedach, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein derartiger Windabweiser ist aus der DE 102 06 091 A1 bekannt. Dieser Windabweiser weist eine einer Luftströmung im Betrieb zugewandten Luftleitwandung auf und besitzt eine mit einem Abschnitt einer Dachhaut zusammenwirkende Dichtungseinrichtung. Je nach Fahrgeschwindigkeit ist es jedoch notwendig, den Windabweiser in eine überhöhte Stellung auszufahren, in der die Dichtungseinrichtung nicht mehr mit der Dachhaut zusammenwirkt. In einem solchen Fall ist auch die Unterseite des Windabweisers umströmt. Bei einem Windabweiser gemäß der DE 102 06 091 A1 entstehen in einem solchen Fall unerwünschte Strömungsgeräusche.
  • Aus der DE 103 12 286 A1 ist ein Windabweiser bekannt, welcher ein geschlossenes standardisiertes Trägerprofil aufweist, auf das ein im Querschnitt mehrfach offenes Windabweiserprofil aufsteckbar ist. Ein solcher Windabweiser erzeugt in bestimmten Betriebsstellungen störende Windgeräusche.
  • Aus der US 4,662,671 ist ein Windabweiser mit einem Windabweiserprofil bekannt, welches im Querschnitt einseitig offen ist. Das Windabweiserprofil gemäß der US 4,662,671 wird mittels einer Befestigungsschiene fest auf dem Fahrzeugdach montiert. Eine von der Luftleitwandung des Windabweisers gemäß der US 4,662,671 abgewandte Seite ist in keiner Betriebsstellung einer Umströmung ausgesetzt. Nachteilig bei einem solchen Windabweiser ist, dass dieser fest auf dem Fahrzeugdach montiert, d. h. in der Höhe nicht variabel einstellbar ist.
  • Aus der DE 100 56 754 A1 ist ein Windabweiser für eine Schiebedachöffnung eines Kraftwagens bekannt, welcher als durchströmtes Hohlprofil ausgebildet ist und eine auf den Windabweiser frontseitig auftreffende Luftströmung im inneren des Hohlprofils abgelenkt wird. Außerdem ist der Windabweiser gemäß dieser Druckschrift nicht geeignet, über die Dachhaut eines Kraftfahrzeuges soweit ausgefahren zu werden, dass eine Ober- und Unterströmung entsteht.
  • Aus der GB 2168937 A ist ein Windabweiserprofil bekannt, welches in einer ausgefahrenen Stellung mittels einer Dichtung an einer Karosseriekante anliegt und einen Verlauf besitzt, der eine Ablenkung einer Oberströmung erlaubt. Der Windabweiser ist nach Art einer Windleitschaufel unterseitig offen ausgebildet.
  • Aus der DE 202 17 642 U1 ist ein Windabweiser bekannt, welcher in einem eingefahrenen Zustand ein mittels einer Verschlussklappe geschlossenes Hohlprofil aufweist und in einer ausgefahrenen Stellung sich die Klappe öffnet, so dass ein durchströmbares Windabweiserprofil entsteht.
  • Aus der DE 199 11 551 A1 ist ein Windabweiser für ein Fahrzeugdach bekannt, welcher aus zueinander verschieblichen Teilen aufgebaut ist, wobei in einem ausgefahrenen Zustand die zueinander verschieblichen Teile ein Windabweiserprofil bilden und in einem eingefahrenen Zustand zur Raumersparnis die zueinander verschieblichen Teile ineinander gefahren werden können.
  • Aus der DE 199 58 748 B4 ist ein gattungsgemäßer Windabweiser bekannt, der soweit über die Dachhaut eines Fahrzeuges ausfahrbar ist, dass eine Ober- und eine Unterströmung entsteht. Der Windabweiser ist als massives Profil ausgebildet und weist eine Nut auf, in der eine Dichtung sitzt. Bei dieser Art von Windabweisern ist von Nachteil, dass zum einen ein erhöhterer Materialaufwand vorhanden ist und zum anderen die Montage der Dichtung relativ schwierig und umständlich ist.
  • Aus der EP 0 718 136 A1 ist ein Windabweiserhohlprofil bekannt, an dessen der Luftströmung abgewandten Ende Luftleiteinrichtungen einclipsbar sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen ausfahrbaren Windabweiser anzugeben, bei dem in jeder Betriebsstellung durch die An- und/oder Umströmung des Windabweiserprofils entstehende Geräusche minimiert sind. Insbesondere soll der Windabweiser für größere Schiebedächer oder größere Dachöffnungen soweit über eine Dachhaut zur Vermeidung von Wummergeräuschen ausfahrbar sein, dass eine Oberströmung und eine Unterströmung entsteht und trotzdem nur geringe Strömungsgeräusche hervorrufen. Außerdem soll ein solcher Windabweiser mit geringem Aufwand und wenigen Teilen herstellbar sein, so dass der Montage und/oder Logistikaufwand minimiert ist. Insbesondere soll die Montage einer Dichtung vereinfacht sein.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Windabweiser mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Beim erfindungsgemäßen Windabweiser ist von besonderem Vorteil, dass eine Dichtungseinrichtung vorhanden ist, welche in einer teilausgefahrenen Stellung mit einer Dachhaut zusammenwirkt und somit sicherstellt, dass lediglich eine Luftleitwandung angeströmt wird. Somit sind die Geräusche in einer solchen Betriebsstellung minimiert. In einer zweiten, weiter ausgefahrenen Betriebsstellung wird sowohl die Luftleitwandung als auch ein der Luftleitwandung abgewandter Bereich angeströmt, wobei der abgewandte Bereich mittels einer Abdeckeinrichtung abgedeckt ist, so dass auch in dieser Stellung wegen des im Querschnitt geschlossenen Profils des Windabweisers die Geräuschentwicklung durch Windgeräusche minimiert ist.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Abdeckeinrichtung plattenförmig ausgebildet und unter Vermeidung von zusätzlichen vor der Montage als Einzelteile vorliegenden Befestigungsmitteln am Windabweiserprofil befestigt. Dies reduziert den Montage- und Logistikaufwand. Weiterhin sind Störkanten der Befestigungsmittel (Schrauben) vermeidbar, was zur weiteren Geräuschreduzierung beiträgt. Vorteilhafterweise sind am Windabweiserprofil Staucheinrichtungen angeformt, die im montierten Zustand die Abdeckeinrichtung durchgreifen und durch Kalt- oder Warmtauschverfahren verformt sind.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, die Abdeckeinrichtung mit dem Windabweiserprofil durch Schweißen oder Clipsen zu verbinden. Ebenso geeignet ist eine klemmende Steckverbindung mittels Klemmstiften erwiesen. Die Klemmstifte sind im Querschnitt insbesondere nach Art eines Tannenbaums mit verformbaren Klemmvorsprüngen ausgebildet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Dichtungseinrichtung einstückig mit der Abdeckeinrichtung verbunden, was zur Folge hat, dass die Anzahl der zum Zusammenbau des Windabweisers erforderlichen Bauteile weiter reduziert ist. Die Dichtungseinrichtung ist bevorzugt als Weichteildichtung z. B. mittels der zwei Komponenten Spritzgusstechnik an die Abdeckeinrichtung einstückig angeformt.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: Einen Ausschnitt eines Mittellängsschnitt durch ein Fahrzeugdach mit einem erfindungsgemäßen Windabweiser und teilweise geöffnetem Schiebedach;
  • 2: einen erfindungsgemäßen Windabweiser in einer Draufsicht;
  • 3: eine Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers entlang der Schnittlinie A-A aus 2;
  • 4: eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers im Querschnitt entlang der Linie A-A aus 2;
  • 5: eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers im Querschnitt entlang der Schnittlinie A-A aus 2;
  • 6: eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers im Querschnitt entlang der Linie AA aus 2.
  • Für die weitere Beschreibung wird eine Z-Richtung 1 als Richtung entlang der Fahrzeughochachse, eine X-Richtung 2 als eine Richtung entlang der Fahrzeuglängsachse und eine Y-Richtung 3 als Richtung entlang der Fahrzeugquerrichtung definiert.
  • 1 zeigt einen Mittellängsschnitt durch einen Dachbereich eines Fahrzeugs, welches mit einem Schiebedach 4 ausgerüstet ist. Das Schiebedach 4 gibt Dachöffnungen 5 einer beim Öffnen einer Dachhaut 6 frei. Die Dachöffnung 5 besitzt eine in Fahrtrichtung (X-Richtung 2) hinten angeordnete hintere Öffnungskante 7 und eine in Fahrtrichtung vorne angeordnete vordere Öffnungskante 8. Ein erfindungsgemäßer Windabweiser 10 ist im Bereich der vorderen Öffnungskante 8 angeordnet und entlang der Z-Richtung 1 höhenverstellbar mit dem Fahrzeugdach verbunden. Bei geschlossenem Schiebedach 4 ist der Windabweiser 10 unterhalb des Schiebedachs angeordnet und wird bei geöffnetem Schiebedach 4 in Z-Richtung 1 ausgefahren.
  • In einer Draufsicht (2) erstreckt sich der Windabweiser 10 in Fahrzeugquerrichtung (Y-Richtung 3) in etwa über die gesamte Breite einer Dachöffnung 5. Im Bereich seiner Enden 11 sind an dem Windabweiser 10 Schwenkschenkel 12 angeformt, welche im Bereich ihrer freien Enden 13 um eine Achse parallel zur Y-Richtung 3 schwenkbar bezüglich des Daches gelagert sind. In einer Draufsicht besitzt der erfindungsgemäße Windabweiser 10 somit eine U-förmige Raumform. Im Betrieb wird der Windabweiser 10 (vgl. 1) von einer Luftströmung 11 angeströmt. Sofern der Windabweiser 10 in Z-Richtung 1 derart weit ausgefahren ist, dass dieser über die Dachhaut 6 übersteht, teilt sich die Luftströmung 11 in eine Oberströmung 11a und eine Unterströmung 11b auf.
  • Im folgenden werden anhand der 3 bis 6 verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Windabweisers 10 näher beschrieben. Gleiche Bauteile sind hierbei mit gleichen Bezugsziffern versehen.
  • Der erfindungsgemäße Windabweiser 10 in einer ersten Ausführungsform (3) besitzt ein Windabweiserprofil 15 mit einer Luftleitwandung 16 zur Leitung der Oberströmung 11a. An die Luftleitwandung 16 ist von der Luftströmung 11 abgewandt eine Rückwandung 17 angeformt.
  • Im Bereich des der Luftströmung 11 zugewandten freien Endes der Luftleitwandung 16 ist ein erster Begrenzungssteg 18 an die Luftleitwandung 16 angeformt, wobei der Begrenzungssteg 18 ausgehend von der Luftleitwandung 16 in die gleiche Richtung wie Rückwandung 17 weist.
  • Im Bereich zwischen dem Begrenzungssteg 18 und der Rückwandung 17 sind an eine Innenseite 19 der Luftleitwandung 16 Versteifungsrippen 20 angeformt. Somit bildet das Windabweiserprofil 15 des erfindungsgemäßen Windabweisers 10 ein offenes Windabwei serprofil 15, wobei ein von der Luftleitwandung 16 abgewandter Bereich zwischen einem freien Ende 22 der Rückwandung 17 und einem freien Ende 23 des ersten Begrenzungsstegs 18 offen ausgebildet ist. Diesen offenen Bereich abdeckend ist eine im Wesentlichen plattenförmige Abdeckeinrichtung 25 angeordnet, welche sich im Querschnitt vom freien Ende 22 der Rückwandung 17 bis zum freien Ende 23 des ersten Begrenzungsstegs 18 erstreckt. An einem freien Ende 26 der Abdeckeinrichtung, welches der Luftströmung 11 zugewandt ist erstrecken sich von der Abdeckeinrichtung 25 Stützstege 27 ein Stück in Richtung zur Luftleitwandung 16, wobei zwischen den Stützstegen 27 und dem ersten Begrenzungssteg 18 der Luftleitwandung 16 eine schlitzförmige Öffnung gebildet ist, in der ein Dichtungsfuß 28 einer Dichtungseinrichtung 29 klemmend gehalten ist.
  • Am Dichtungsfuß 28 ist die Dichtungseinrichtung 29 angeformt, welche eine im Querschnitt haubenförmige Raumform besitzt, wobei eine erste Dichtungswandung 30 im montierten Zustand mit der Luftleitwandung 16 fluchtet, eine zweite Dichtungswandung 31 im montierten Zustand mit der Abdeckeinrichtung 25 fluchtet und die Dichtungswandungen 30 und 31 über einen Bogenwandungsabschnitt 32 miteinander verbunden sind. Die Dichtungseinrichtung 29 ist bevorzugt als Weichgummidichtung ausgebildet. Die Dichtungseinrichtung 29, insbesondere der Bogenwandungsabschnitt 32 kann mit der Vorderkante 8 der Dachöffnung 5 in zumindest einer Betriebsstellung dichtend zusammenwirken.
  • In der ersten Ausführungsform gemäß 3 ist zumindest eine Rippe 21 in ihrer Erstreckung weg von der Luftleitwandung 16 mit einer oder mehreren Staucheinrichtungen 34 versehen. Die Staucheinrichtung 34 ist bevorzugt als Stauchstift oder Stauchleiste ausgebildet und durchgreift eine entsprechende Ausnehmung 35 in der Abdeckvorrichtung 25. Nach dem Anordnen der Abdeckeinrichtung 25 am Windabweiserprofil 15 werden die Staucheinrichtungen 34 mittels im Wesentlichen bekannter Kalt- und/oder Warmstauch verfahren verformt, so dass ein Stauchkopf 36 gebildet ist, dessen Außenseiten im Wesentlichen bündig mit einer Außenseite der Abdeckeinrichtung 25 fluchtet.
  • Im Bereich des Stauchkopfes 36 ist die Abdeckeinrichtung 25 zum Inneren des Profils hin durchgesetzt ausgebildet, so dass der Stauchkopf 36 in etwa mit der Außenseite der Abdeckeinrichtung 25 abschließt.
  • Somit besitzt der erfindungsgemäße Windabweiser 10 in fertigmontiertem Zustand ein im Querschnitt geschlossenes Profil, wobei erreicht wird, dass die Unterströmung 11b über die zweite Dichtungswandung, die mit der Abdeckeinrichtung 25 fluchtet ohne erhebliche Geräuschentwicklung am Windabweiser 10 entlang strömen kann. Somit bildet also die Abdeckeinrichtung 25 eine zweite Luftleitwandung.
  • Eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers 10 ist in 4 dargestellt. Im Unterschied zur Ausführungsform gemäß 3 ist die Abdeckeinrichtung 25 außenseitig vollständig glatt ausgebildet und im Kontaktbereich der Abdeckeinrichtung 25 mit freien Ende 22 der Rückwandung 17 sowie in einem Kontaktbereich zwischen der Rippe 20 und der Innenseite der Abdeckeinrichtung 25 verschweißt, z. B. Ultraschallverschweißt oder dergleichen. Mit dieser Ausführungsform wird eine vollständig glatte Außenseite der Abdeckeinrichtung 25 erreicht, so dass eine weiter verbesserte Geräuschminimierung erreicht wird. Im übrigen entspricht die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers 10 gemäß 4 im Wesentlichen der vorbeschriebenen Ausführungsform gemäß 3.
  • Die Rippe 21 besitzt bei dieser Ausführungsform bevorzugt keine Staucheinrichtungen 34 und ist gegenüber der Rippe 20 bei der Ausführungsform gemäß 3 verkürzt ausgebildet.
  • 5 zeigt im Querschnitt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers 10, wobei die Abdeckeinrichtung 25 mittels einer Clipbefestigung am Windabweiserprofil 15 befestigt ist. Hierzu weisen die Rippen 21 und 20 Rastöffnungen 40 auf, in die federnde Rastnasen 41, die mit der Abdeckeinrichtung 25 einstückig verbunden und von deren Innenseite in Richtung zur Luftleitwandung 16 abgehend einrasten können oder eingerastet sind. Bei dieser Ausführungsform ist von besonderem Vorteil, dass der erfindungsgemäße Windabweiser 10 ohne weiteren maschinellen Aufwand durch einclipsen der Abdeckeinrichtung 25 in das Windabweiserprofil 15 die Dichtungseinrichtung 29 einklemmend einsteckbar und so befestigbar ist. Auch diese Ausführungsform besitzt eine vollständig glatte Außenseite der Abdeckeinrichtung 25, so dass eine geringe Geräuschentwicklung beim Anströmen erreicht ist.
  • 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windabweisers 10, bei dem die Abdeckeinrichtung 25 in das Windabweiserprofil 15 klemmend eingesteckt ist. Hierzu weist die Abdeckeinrichtung Steckstifte 43 auf, welche sich von der Innenseite der Abdeckeinrichtung ein Stück hin zur Luftleitwandung 16 erstrecken. Die Steckstifte 43 besitzen im Querschnitt nach Art eines Tannenbaums ausgeformte Klemmkanten 44, welche bevorzugt aus einem leicht verformbaren Material, z. B. einem Weichgummi bestehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Windabweiserprofil derart auf die Steckstifte 43 abgestimmt, dass zwischen der Rippe 21 und der Rückwandung 17 und zwischen der Rippe 20 und dem Begrenzungssteg 18 Stegschächte bzw. Stecköffnungen 45 gebildet sind, in die die Steckstifte 43 klemmend einsteckbar sind.
  • Weiterhin ist bei der Ausführungsform gemäß 6 die Dichtungseinrichtung 29 einstückig mit der Abdeckeinrichtung 25 verbunden, wobei ebenfalls die Dichtungswandung 31 mit der Außenseite der Abdeckeinrichtung 25 fluchtet und im montiertem Zu stand die Dichtungswandung 30 mit der Luftleitwandung 16 fluchtet. Die einstückige Anbindung der Dichtungseinrichtung 29 an die Abdeckeinrichtung 25 hat den besonderen Vorteil, dass die Anzahl der zu montierenden Teile weiter reduziert ist. Der erfindungsgemäße Windabweiser kann durch einfaches Steckfügen der Abdeckeinrichtung 25 mit einstückig angeformter Dichtungseinrichtung 29 und des Windabweiserprofils 15 fertiggestellt werden. Dies vermindert den Montage- und Logistikaufwand erheblich.
  • Außerdem kann die Dichtungseinrichtung 29 auch einstückig am Windabweiserprofil 15 angebunden sein.
  • Selbstverständlich kann die im Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß 6 beschriebene Befestigungsvariante der Abdeckeinrichtung 25 am Windabweiserprofil 15 auch auf die Ausführungsformen gemäß 3 bis 5 mit einer nicht einstückig ausgeformten Dichtungseinrichtung 29 angewendet werden. Weiterhin ist es selbstverständlich auch möglich, bei den im Zusammenhang mit 3 bis 5 beschriebenen Befestigungsvarianten, die Dichtungseinrichtung 29 einstückig mit der Abdeckeinrichtung 25, wie im Zusammenhang mit 6 beschrieben, auszubilden. Auch können die Befestigungsvarianten der Ausführungsbeispiele ohne weiteres miteinander kombiniert werden.
  • Beim erfindungsgemäßen ausfahrbaren Windabweiser ist von besonderem Vorteil, dass zum einen gegenüber bekannten Windabweisern aus dem Stand der Technik die Geräuschentwicklung durch Anströmung, insbesondere durch eine ober- und unterseitige Umströmung des Windabweisers deutlich vermindert ist, wobei der Monatage- und Logistikaufwand gering gehalten werden kann, so dass es sich bei der Erfindung um einen kostengünstig und einfach herzustellenden Windabweiser handelt.
  • 1
    Z-Richtung
    2
    X-Richtung
    3
    Y-Richtung
    4
    Schiebedach
    5
    Dachöffnung
    6
    Dachhaut
    7
    hintere Öffnungskante
    8
    vordere Öffnungskante
    10
    Windabweiser
    11
    Luftströmung
    11a
    Oberströmung
    11b
    Unterströmung
    15
    Windabweiserprofil
    16
    Luftleitwandung
    17
    Rückwandung
    18
    Begrenzungssteg
    19
    Innenseite
    20
    Versteifungsrippe
    21
    Versteifungsrippe
    22
    freies Ende
    23
    freies Ende
    25
    Abdeckeinrichtung
    26
    freies Ende
    27
    freies Ende
    28
    Dichtungsfuß
    29
    Dichtungseinrichtung
    30
    erste Dichtungswandung
    31
    zweite Dichtungswandung
    32
    Bogenwandungsabschnitt
    34
    Staucheinrichtungen
    35
    Ausnehmung
    36
    Stauchkopf
    40
    Rastöffnung
    41
    Federschenkel
    43
    Steckstifte
    44
    Klemmkante
    45
    Stecköffnungen

Claims (10)

  1. Ausfahrbarer Windabweiser, z. B. für ein Schiebedach eines Kraftfahrzeuges aufweisend ein Windabweiserprofil (15) mit zumindest einer Luftleitwandung (16), wobei das Windabweiserprofil (15) entlang seiner Längserstreckung in zumindest einem von der Luftleitwandung (16) abgewandten Bereich offen ausgebildet ist und entlang seiner Längserstreckung eine Dichtungseinrichtung (29) aufweist, die in zumindest einer Betriebsstellung mit einem Dachabschnitt (8) einer Fahrzeugkarosserie zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine offene Bereich des Windabweiserprofils (15) mittels einer Abdeckeinrichtung (25) abgedeckt ist, so dass ein Windabweiser (10) mit einem im Querschnitt geschlossenem Profil ausgebildet ist.
  2. Windabweiser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (25) ohne zusätzliche, als Einzelteile vorliegende Befestigungsmittel mit dem Windabweiserprofil (15) verbunden ist.
  3. Windabweiser nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (25) mit dem Windabweiserprofil (15) verschweißt ist.
  4. Windabweiser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (25) mittels Staucheinrichtungen (34) kalt- und/oder warmverstaucht mit dem Windabweiserprofil (15) verbunden ist.
  5. Windabweiser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (25) mittels zumindest einer Clipverbindung (40, 41) mit dem Windabweiserprofil (15) verbunden ist.
  6. Windabweiser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (25) mittels zumindest einer kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen klemmenden Steckverbindung mit dem Windabweiserprofil (15) verbunden ist.
  7. Windabweiser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinrichtung (29) einstückig an die Abdeckeinrichtung (25) oder einstückig an das Windabweiserprofil (15) angebunden ist.
  8. Windabweiser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinrichtung (29) zwischen dem Windabweiserprofil (15) und der Abdeckeinrichtung (25) klemmend, insbesondere formschlüssig klemmend gehalten ist.
  9. Windabweiser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (25) in zumindest einer Betriebsstellung des Windabweisers (10) eine zweite Luftleitwandung bildet.
  10. Windabweiser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinrichtung (29) Dichtungswandungen (30, 31) aufweist, welche mit der korrespondierenden Luftleitwandung (16) und/oder mit der Abdeckeinrichtung (25) fluchten, so dass für eine Luftströmung 11, eine Oberströmung 11a oder eine Unterströmung 11b eine im Wesentlichen glatte und somit geräuscharme Luftführung bzw. Luftleitung gewährleistet ist.
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