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DE2829241A1 - Belueftungsvorrichtung fuer ein fahrzeugfenster - Google Patents

Belueftungsvorrichtung fuer ein fahrzeugfenster

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Publication number
DE2829241A1
DE2829241A1 DE19782829241 DE2829241A DE2829241A1 DE 2829241 A1 DE2829241 A1 DE 2829241A1 DE 19782829241 DE19782829241 DE 19782829241 DE 2829241 A DE2829241 A DE 2829241A DE 2829241 A1 DE2829241 A1 DE 2829241A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ventilation
cover element
ventilation device
frame
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782829241
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Oskar Fleck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782829241 priority Critical patent/DE2829241A1/de
Publication of DE2829241A1 publication Critical patent/DE2829241A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/24Devices purely for ventilating or where the heating or cooling is irrelevant
    • B60H1/26Ventilating openings in vehicle exterior; Ducts for conveying ventilating air
    • B60H1/267Openings in or near to vehicle windows

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

  • Belüftungsvorrichtung für ein Fahrzeugfenster
  • Die Erfindung betrifft eine Belüftungsvorrichtung für ein Fahrzeugfenster, das eine in einem umlaufenden Rahmen heb- und senkbare Scheibe mit einer schräg verlaufenden Vorderkante aufweist, wobei die Belüftungsvorrichtung in die Schließfuge des Rahmens einzusetzen ist und auf der Fensteraußenseite in ein vorzugsweise durchsichtiges, mit Belüftungsöffnungen versehenes Kunststoff-Deckelement ausläuft, welches den Spalt zwischen wenig heruntergelassener Scheibe und Rahmen bedeckt, wobei das Deckelement sowohl im Bereich der oberen waagerechten als auch der schrägen, vorderen Scheibenkante verläuft.
  • In der deutschen Offenlegungsschrift 2 155 478 des Anmelders ist eine derartige Belüftungsvorrichtung beschrieben, bei der die Vorrichtung ein Deckelement aufweist, dessen vorderer, oberer Rand mit dem Rahmen des Fensters dichtend abschließt und dessen hinterer, unterer Abstand von der Scheibe Abstand besitzt, wobei der vertikal verlaufende hintere Rand, eine Bewegung der Scheibe erlaubend, an derselben anliegt.
  • Vorzugsweise ist hier eine Dichtung vorgesehen.
  • Diese und weitere Belüftungsvorrichtungen verschiedener Art sind aus der Patentliteratur bekannt.
  • Trotzdem haben sich derartige Vorrichtungen nicht recht in der Fahrzeugtechnik durchsetzen können, weil sie einerseits ein wenig gefälliges Aussehen bieten, andererseits als reines Zubehör zu teuer sind und kompliziert anzubringen sind. Ein weiterer Hinderungsgrund ist, daß verschiedenste Fahrzeugtypen im Handel sind, bei denen jeweils andere Fensterabmessungen andere Abmessungen der Belüftungsvorrichtungen erfordern.
  • Diese Kritik am Stand der Technik gilt im wesentlichen auch für die Belüftungsvorrichtung gemäß Offenlegungsschrift 2 155 478, die vom Anmelder selber stammt.
  • Es stellt sich gegenüber dem zitierten Stand der Technik die Aufgabe, eine einfach zu montierende, preiswert herzustellende, wirksame und gut aussehende Belüftungsvorrichtung zu schaffen, die von ihrem Konstruktionsprinzip es erlaubt, auch von einer nicht mit kunststoffverarbeitenden Maschinen ausgestatteten Werkstatt aus einfachen Grundelementen zusammengesetzt zu werden. Trotzdem soll eine zugfreie, möglichst geräuscharme Belüftung des Wageninneren bei wenig aufgedrehter Scheibe möglich sein.
  • Diese Aufgaben werden von einer Belüftungsvorrichtung für ein Fahrzeugfenster gemäß Erfindung gelöst, bei der außer dem an der Außenseite der Scheibe angebrachten Deckelement auch ein an der Innenseite liegendes Deckelement vorhanden ist, dessen frei liegende Unterkante etwa auf gleiche Höhe wie die Unterkante des ersten Elementes verläuft, bei der die beiden Deckelemente im Bereich der Schließfuge miteinander verbunden sind, wobei die verbundenen Deckelemente die Oberkante der geschlossenen oder wenig geöffneten Scheibe übergreifen.
  • Bei der Belüftungsvorrichtung gemäß Erfindung handelt es sich demnach um ein Kunststoff-Produkt, das in der Hauptsache aus einem U-förmigen Profil besteht, dessen U-Schenkel die Scheibe von beiden Seiten her umgreifen. Es hat sich herausgestellt, daß besondere Dichtungsmaßnahmen zwischen Schenkel und Scheibe nicht erforderlich sind. Das Material der Deckelemente (die die U-Schenkel bilden) kann mit einer derartigen inneren Elastizität ausgestattet sein, daß eine ausreichende Abdichtung gegeben ist, ohne daß es zu Quietschgeräuschen oder dergleichen kommt, wenn die Scheibe bewegt wird.
  • Zur Erhöhung der Steifigkeit quer zur Längserstreckung und gleichzeitig zur Verbesserung der Rückstellkraft in Richtung der Scheibenoberfläche wird vorgeschlagen, daß die Deckelemente ausgehend von der Schließfuge eine gewellte oder mehrfach gewinkelte Flächenstruktur aufweisen. Diese Vorschrift bedeutet, daß im Querschnitt die Lüftungsvorrichtung etwa die Form eines wenigstens einseitig gewinkelten Balges hat, in dessen Hohlraum die Scheibe hineinlaufen kann.
  • Wie bereits eingangs genannt, besitzt die Belüftungsvorrichtung Belüftungsöffnungen, die über die Länge der Vorrichtung verteilt sein können. Bei Vorhandensein einer gewellten oder mehrfach gewinkelten Flächenstruktur können diese Lufteinlaßschlitze dann so eingebracht sein, daß sie von oben gesehen innerhalb der Fläche verdeckt liegen. Dadurch wird verhindert, daß sie verschmutzen oder daß Regenwasser direkt in die Schlitze hineinläuft.
  • Es hat sich herausgestellt, daß es in vielen Fällen ausreichend ist, wenn nur der im Bereich der schrägen Vorderkante liegende Teil der Deckelemente bzw. der Vorrichtung Lüftungsöffnungen aufweist. Dabei ist möglich, daß das im Bereich der Vorderkante liegende äußere Deckelement einen nach schräg außen gestellten Windabweiser-Steg trägt, der Belüftungsöffnungen in Form langgestreckter Schlitze oder eine einzige Belüftungsöffnung in Form eines langgestreckten Schlitzes überdeckt.
  • Von der Konstruktion her erlaubt es die Belüftungsvorrichtung, daß die Deckelemente und die Halterung als einstückiges Profil geformt sind, wobei die Herstellung wesentlich erleichtert wird. Die gesamte Belüftungsvorrichtung besteht vorzugsweise aus derartigen Profilen, die über ein Winkelstück miteinander verbunden sind.
  • Für die Herstellung und Montage ist wichtig, daß praktisch nur noch Winkelstücke mit entsprechender Vielfachlochung vorrätig gehalten werden müssen, wobei der Zubehörhandel oder die Werkstatt lediglich eine Schere benötigt, mit der die vorrätig gehaltenen Profilstücke in verschiedene Länge abgeschnitten werden können. Es ist damit möglich, je nach Fahrzeugtyp in kurzer Zeit Belüftungsvorrichtungen der erfindungsgemäßen Art zusammenzustellen bzw. zusammen zu setzen, ohne daß für jeden Fahrzeugtyp eine bestimmte Form vorhanden sein muß.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben. Die Figuren der Zeichnung zeigen: Figur 1 den oberen Teil eines Fahrzeugfensters mit Rahmen und Belüftungsvorrichtung in einer ersten Ausführungsform; Figur 2 eine vergrößerte Schnittdarstellung gemäß der Linie II ... II; Figur 3 eine Darstellung gemäß Figur 2 gemäß der Schnittlinie III ... III; Figur 4 ein Detail der Belüftungsvorrichtung im Bereich des Knicks; Figur 5 den oberen Teil eines Fahrzeugfensters mit Rahmen und Belüftungsvorrichtung in einer anderen Ausführungsform; Figur 6 eine vergrößerte Schnittdarstellung gemäß Linie VI ... VI; Figur 7 eine Darstellung gemäß Figur 6 im Bereich der Schnittlinie VII ... VII; Figur 8 Details der Verbindungsvorrichtung im Knick; Figur 9 einen Teil der Deckelemente bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5; Figur 10 einen Teil des Deckelementes bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5; Figur 11 einen Schnitt durch eine Belüftungsvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform; Figur 12 bzw. Figur 13 zeigen besondere Formen der Belüftungsöffnungen, wie sie für die Belüftungsvorrichtung gemäß Fig. 11 gewählt werden können.
  • Die in der Figur 1 dargestellte Belüftungsvorrichtung für ein Fahrzeug fenster ist bestimmt für solche Fenster, die mit einem umlaufenden Rahmen 10 mit einer Heb- und Senkvorrichtung für eine Scheibe 11 ausgestattet sind. Die Belüftungsvorrichtung - allgemein mit 12 bezeichnet - wird in die Schließfuge 13 des Rahmens 10 eingesetzt, wobei die Deckelemente 14 (außen) und 15 (innen) aus durchsichtigem Kunststoff, oder auch aus undurchsichtigen, gummielastischen Kuststoffen oder Gummi, bestehen und den Spalt zwischen wenig herunter gelassener Scheibe 11 und Rahmen 10 bedecken. Die Belüftungsvorrichtung 12 verläuft sowohl im Bereich der oberen waagerechten als auch der schrägen, vorderen Scheibenkante, wie deutlich aus der Figur 1 zu erkennen ist. Im Bereich des Kantenknicks 16 sind besondere Verbindungsvorrichtungen vorgesehen, die weiter unten beschrieben werden.
  • Wie aus der Schnittdarstellung gemäß Figur 2 hervorgeht, sind die beiden Deckelemente 14, 15 so ausgeformt, daß sie ausgehend von der Schließfuge 13 eine mehrfach gewinkelte Flächenstruktur aufweisen. Diese Struktur wiederholt sich auf beiden Seiten der Scheibe. Die Deckelemente 14, 15 sind über einen Verbindungssteg 18 miteinander einstückig verbunden, wobei sich in der Schnittdarstellung ein etwa U-förmiges Profil ergibt, dessen U-Schenkel die Form eines Balges besitzen, der nach unten in zwei nach innen weisende Lippen 19 ausläuft. Bei der Seitenansicht gemäß Figur 1 erscheinen die Balgenwülste 20, 21 als eine Art Längsstreifen, die parallel zu der Scheibenkante liegen. Es sei darauf hingewiesen, daß die Balgenstruktur sich nicht unbedingt spiegelbildlich bei beiden Deckelementen 14, 15 wiederholen muß, sondern daß auch möglich ist, eine verschiedenartige Struktur zu wählen. Beispielsweise ist möglich, das außenliegende Deckelement gewellt und das innere plan zu machen.
  • Insgesamt wird bei der Konstruktion angestrebt, das aus Verbindungssteg 18 und Elementen 14, 15 bestehende Teil als ein extrusionsfähiges Profil aus durchsichtigem Kunststoff herzustellen. Durch die gewellte Struktur erhält das Profil eine Elastizität, die es ermöglicht, daß der Abstand der Lippen 19 bei ganz herunter gedrehter Scheibe etwas geringer ist als die Scheibendicke.
  • Wird die Scheibe nach oben gedreht, gelanqt sie in den von den Deckelementen aufgespannten Hohlraum, wobei die Lippen etwas auf die Oberfläche der Scheibe drücken.
  • Das gleiche Profil, wie in Figur 2 dargestellt, ist auch im Bereich der schrägen Vorderkante verwendet, wobei die Figur 3 einen Schnitt durch diesen Bereich zeigt. Im Unterschied zu dem Profil gemäß Figur 2 besitzt das Profil gemäß Figur 3 Lüftungsöffnungen 22, 23, die als Lufteinlaßschlitze ausgebildet sind, wobei sie so angeordnet sind, daß sie von oben gesehen innerhalb der Fläche verdeckt liegen. Die Öffnungen 22, 23 sind demnach so angebracht, daß sie in der nach innen bzw. unten zeigenden Teilfläche des Balgenwulstes liegen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß das außenliegende Deckelement 14' die Belüftungsöffnungen 23 nicht direkt dem Fahrtwind (angedeutet durch Pfeile 24)darbietet, sondern von diesem abwendet, so daß eine erhebliche Saugwirkung erzeugt wird. Aus dem Fahrzeuginneren gelangt demnach die verbrauchte Luft in der durch die Pfeile 25 angedeuteten Strömungsrichtung nach draußen. Da es üblicherweise nicht schwierig ist, in das Fahrzeuginnere Luft hineinzudrücken, sei es durch Ventilatoren, Heizungsöffnungen und dergleichen, kommt es im wesentlichen darauf an, die verbrauchte Luft aus dem Inneren möglichst zugfrei und geräuscharm abzuführen.
  • Wie deutlich aus der Figur 1 weiterhin zu erkennen ist, liegen die Belüftungsöffnungen 22, 23 parallel zu der schrägen Vorderkante.
  • Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß ein U-förmiges Profil zur Herstellung der Belüftungsvorrichtung gemäß Erfindung verwendet wird. Da es wegen der optischen Verzerrungen nicht erwünscht ist - ganz abgesehen von anderen Schwierigkeiten -, die Belüftungsvorrichtung aus einem einzigen Profil zu biegen, wird die Belüftungsvorrichtung so zusammengesetzt, da3 im Bereich des Knickes 16 eine Verbindungsvorrichtung 27 vorgesehen ist, die aus einem Schild besteht, das von der Seite gesehen, aus zwei Trapezflächen zusammengesetzt ist.
  • In der äußeren Kontur ist die Verbindungsvorrichtung 27 an die Profilform angepaßt. Um eine einfache Zusammensetzung zu ermöglichen, ist die Verbindungsvorrichtung 27 mit druckknopfartigen Stöpseln 28 versehen, die in entsprechende Löcher 29 in den Profilen einrasten können. Die Löcher 29 können sowohl Rundals auch Langlöcher sein.
  • In Fig,..5 hlb 10 ist - ein anderes Ausführungsbeispiel der Belüftungsvorrichtung gemäß Erfindung dargestellt. Diese Ausführungsform, allgemein mit 30 bezeichnet, besteht ebenfalls aus zwei Deckelementen, hier 34, 35, die jedoch nicht gewellt sind, sondern aus zwei symmetrisch angeordneten Kunststoff-Flächenelementen bestehen, die nach innen abgewinkelte Lippen 39 besitzen und über eine innerhalb der Schließfuge liegenden Verbindungssteg 38 zu einem Stück verbunden sind. Dabei ist der vertikal liegende Bereich der Belüftungsöffnung vorzugsweise offen ausgeformt. Im Bereich des Kantenknicks 16 liegt wiederum eine Verbindungsvorrichtung 47, die vorzugsweise die in Figur 8 dargestellte Form hat. Hierbei sind insgesamt vier Stöpsel 48 vorgesehen.
  • Die Belüftungsvorrichtung bei der Ausführungsform gemäß Figuren 5 bis 10 unterscheidet sich von der gemäß Figur 1 durch die Ausbildung im Bereich der Vorderkante.
  • Dies wird deutlich aus der Schnittzeichnung gemäß Figur 7.
  • Im Bereich der Vorderkante hat das äußere Deckelement 34' sowie das innere 35' Längsschlitze 42 bzw. 43 ausgebildet, die für einen Luftstrom gemäß den Pfeilen 25' sorgen.
  • Um die Ausnutzung der Saugwirkung durch den Fahrtwind (Pfeile 24) zu erhöhen, trägt das äußere Deckelement 34' einen schräg nach außen gestellten Windabweiser-Steg 50, der an der freiliegenden Kante einen Kantenschutz 51 aufgesetzt hat. Damit sind die Belüftungsöffnungen 42, die die Form von langgestreckten Schlitzen bzw. die Form eines langgestreckten Schlitzes haben, von dem Windabweisersteg 50 überdeckt, wobei gleichzeitig eine hohe Saugwirkung hervorgerufen wird.
  • Obwohl während der Fahrt durch den Fahrtwind erhebliche Kräfte auf den Steg 50 ausgeübt werden können, ist eine statisch einwandfreie und sichere Befestigung der Belüftungsvorrichtung gemäß Erfindung auch bei heruntergedrehter Scheibe gegeben, da ein großer Teil des U-Profiles sich innerhalb des Schließfugenraumes befindet und hier fest eingepaßt liegt. Es ist möglich, die Vorrichtung auch innerhalb der Schließfuge noch durch Kleben oder Punktschweißen zu befestigen.
  • Insgesamt ist ersichtlich, daß der von der Belüftungsöffnung überdeckte Streifen entlang der Kante des Fensters etwa 15 bis 45 mm breit sein kann.
  • Der vertikale Teil der Belüftungsvorrichtung 30 ist ebenfalls mit schlitzförmigen Durchlaßöffnungen versehen. Hierfür sind zwei verbundene Deckelemente 34, 35 vorgesehen, von denen eines in der Figur 9 in Seitenansicht dargestellt ist. Beide Deckelemente 34, 35 besitzen mehrere längliche Schlitze 56, die durch senkrechte Stege 57 unterbrochen sind, Ein weiteres außenliegendes Element 54 (vergl. Fig. 10) besteht aus einem länglichen Streifen, der auf einem Teil seiner Länge einen nach außen ragenden Dachsteg 58 ausgebildet trägt.
  • Wie aus der Figur 6 ersichtlich ist, liegen sich bei zusammengebauten Teilen 34, 35, 54 die Schlitze 56 und die Innenfläche des Dachsteges 58 gegenüber. Ein Luftstrom vom Wageninneren nach außen wird durch die auftretenden Fahrtwinde hervorgerufen bzw. beschleunigt, so daß unterhalb der freien Kante des Dachsteges 58 durch die Öffnung 59 die Luft austreten kann.
  • Die Teile 34, 35 sind über ein U-förmiges Verbindungsstück 38 verbunden. Ferner sind sie an den nach außen zeigenden ebenen Flächen mit Klemmvorrichtungen versehen, an denen entsprechende Vorrichtungen 60, 6 1 des Teiles 54 angebracht werden können. An den Abschlußseiten tragen die Vorrichtungen 34, 35, 54 weitere Befestigungselemente 63, 64, die es ermöglichen, die Teile mit den Verbindungsstücken 47 zu verbinden. Befestigungselemente sind an beiden Enden angebracht, um die Vorrichtungen 34, 35 sowohl auf der rechten als auch auf der linken Fahrzeugseite verwenden zu können.
  • Die Teile werden vorzugsweise aus biegeweichem Kunststoff hergestellt. Es ist jedoch auch möglich, wenigstens eines der Teile aus Blech herzustellen, das in der Fahrzeugfarbe beschichtet ist.
  • Schließlich sei noch auf die Figuren 11 bis 13 verwiesen.
  • Die dargestellte Ausführungsform zeigt, daß anstelle der Schlitze 56 in dem äußeren Deckelement 55' auch andere Belüftungsöffnungen vorgesehen werden können, beispielsweise in der Form schräggestellter kleiner Fenster 65 (Figur 12) oder in Form von Bohrungen 66 (Figur 13).
  • In beiden Fällen handelt es sich um Belüftungsöffnungen, die in das äußere Deckelement 55' bzw. 55" eingearbeitet sind. Diese Form wird vorzugsweise dann gewählt, wenn eine Rahmenteilung vorgesehen ist, die ein vorderes Dreieckfenster oder ein vorderes Dreieck-Ausstellfenster begrenzt (Rahmenteil 10') Die Belüftungsvorrichtung kann eingesetzt werden, indem bei abgesenkter Scheibe 11 in die Schließfuge 13 der Verbindungssteg 18 mit den anhängenden Teilen eingesetzt und dort evtl. befestigt (verklebt, verschweißt) wird. Die Belüftungsvorrichtung selbst kann in einfacher Weise aus Profilteilen und einem Verbindungsstück zusammengesetzt werden.
  • Die Funktionsweise der Belüftungsvorrichtung gemäß Erfindung ist bereits ausführlich in der eingangs genannten Offenlegungsschrift 2 155 478 beschrieben worden, so daß hierauf nicht mehr in Einzelheiten eingegangen zu werden braucht.
  • L e e r s e i t e

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Belüftungsvorrichtung für ein Fahrzeugfenster, das eine in einem umlaufenden Rahmen heb- und senkbare Scheibe mit einer schräg verlaufenden Vorderkante aufweist, wobei die Belüftungsvorrichtung in die Schließfuge des Rahmens einzusetzen ist und auf der Fensteraußenseite in ein mit Belüftungsöffnungen versehenes Kunststoff-Deckelement ausläuft, welches den Spalt zwischen wenig herunter gelassener Scheibe und Rahmen bedeckt, wobei das Deckelement vorzugsweise sowohl im Bereich der oberen waagerechten als auch der schrägen, vorderen Scheibenkante verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem an der Außenseite der Scheibe (11) angebrachten Deckelement (14, 14'; 34, 34'; 54) auch ein an der Innenseite liegendes Deckelement (15; 35, 35'; 55) vorhanden ist, dessen freiliegende Unterkante etwa auf gleicher Höhe wie die Unterkante des ersten Elementes verläuft, und daß die beiden Deckelemente im Bereich der Schließfuge (13) miteinander verbunden sind und die Oberkante der Scheibe bei geschlossener oder wenig geöffneter Scheibe übergreifen.
  2. 2. Belüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Deckelemente ausgehend von der Schließfuge eine gewellte oder mehrfach gewinkelte Flächenstruktur aufweist (Figur 2, 3).
  3. 3. Belüftungsöffnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das außenliegende Deckelement (15) Lufteinlaßschlitze (22) in dem Bereich der gewellten oder gewinkelten Fläche besitzt, die von oben gesehen innerhalb der Fläche verdeckt liegen.
  4. 4. Belüftungsöffnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur der im Bereich der schrägen Vorderkante liegende Teil der Vorrichtung Belüftungsöffnungen aufweist.
  5. 5. Belüftungsöffnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das im Bereich der Vorderkante liegende äußere Deckelement (34') einen nach schräg außen gestellten Windabweiser-Steg (50) trägt,der Belüftungsöffnungen in Form langgestreckter Schlitze bzw. eine Belüftungsöffnung in Form eines langgestreckten Schlitzes (42) überdeckt.
  6. 6. Belüftungsöffnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelemente einschließlich Halterung als einstückiges Profil geformt sind.
  7. 7. Belüftungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen die gesamte Belüftungsvorrichtung aus zwei über eine Winkelverbindung (27; 47) untereinander verbundenen Profilstücken besteht.
DE19782829241 1978-07-03 1978-07-03 Belueftungsvorrichtung fuer ein fahrzeugfenster Withdrawn DE2829241A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4913035A (en) * 1989-08-16 1990-04-03 Duh Gabri C B Apparatus for mist prevention in car windshields
USD365543S (en) 1994-12-21 1995-12-26 Deary Reynaldo M Smoke removal vent for vehicle window
US5525105A (en) * 1994-12-21 1996-06-11 Deary; Reynaldo M. Smoke removal vent for vehicle window
BE1010826A3 (fr) * 1996-12-30 1999-02-02 Rene Trouillez Dispositif d'aeration de vehicule.
US5897435A (en) * 1996-11-22 1999-04-27 Thomas; Allen C. Air vent device

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