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DE20114640U1 - Tragbares Gerät mit Hochfrequenz-Sendeantenne, insbesondere Mobiltelefon - Google Patents

Tragbares Gerät mit Hochfrequenz-Sendeantenne, insbesondere Mobiltelefon

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DE20114640U1
DE20114640U1 DE20114640U DE20114640U DE20114640U1 DE 20114640 U1 DE20114640 U1 DE 20114640U1 DE 20114640 U DE20114640 U DE 20114640U DE 20114640 U DE20114640 U DE 20114640U DE 20114640 U1 DE20114640 U1 DE 20114640U1
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Germany
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frequency transmitting
antenna
mobile phone
microphone
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DE20114640U
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HAHN, ANDREAS, DE
Wachtler Uwe De
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    • H04B1/3827Portable transceivers
    • H04B1/3833Hand-held transceivers
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Description

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• · .·· · • * * 27 .08.01
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Tragbares Gerät mit Hochfrequenz-Sendeantenne, insbesondere Mobiltelephon
Die Erfindung betrifft ein tragbares Gerät mit Hochfrequenz-Sendeantenne, insbesondere ein Mobiltelephon (sogenanntes Handy). Die Erfindung betrifft speziell den Schutz vor eventuellen physiologisch schädlichen Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder, deren Wirkungen zur Zeit intensiv erforscht werden.
Eine sehr ausführliche Darstellung unter dem Titel "Info Elektrosmog Mobilfunk und Gesundheit", herausgegeben vom Wissenschaftsladen Bonn e.V., stellt zum einen dar, daß mit der technischen Entwicklung der zur Zeit in Deutschland noch betriebenen Mobilfunknetze vom C-Netz über Dl-, D2- und E-Plus-Netz bis zum E2-Netz die Sendeleistungen der hier interessierenden Endgeräte systematisch gesenkt wurden, daß aber zum anderen bei bestimmten Geräten in einem Bereich um den Hörer und die dort befindliche Antenne des Handys herum bis zu einigen Zentimetern Tiefe im Schädel die Grenzwerte der Spezifischen Absorptionsrate nach DIN-VDE überschritten werden. Entsprechendes gilt für Mobiltelephone in Fahrzeugen, wo jene ihre Leistung hochregeln, um die Wirkung der Fahrzeugkarosserie als "Faradayscher Käfig" zu kompensieren.
Es besteht in der öffentlichen Meinung weitgehende Einigkeit darüber, daß die auf den thermischen Effekten beruhenden offiziellen Grenzwerte für elektromagnetische Hochfrequenzfelder nicht ausreichen, sondern daß man auch den nicht-thermischen Effekten bzw. dem Schutz vor denselben Aufmerksamkeit widmen muß. Mitunter widersprüchliche Ergebnisse bezüglich gesundheitlicher Auswirkungen elektromagnetischer Felder, wie sie bei Mobiltelephonen auftreten, sind auf Modellversuche mit unterschiedlichen Parametern, wie beispielsweise elektrische und magnetische Spannungskomponente, Frequenz, Impulskennwerte bei digitalen Systemen bis hin zur indiviuellen Empfindlichkeit auf elektromagnetische Felder, die bei Vorhandens einer Schwermetallallergie, bei Kindern, alten und kranken Menschen
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sowie bei Schwangeren offenbar größer ist als beim Durchschnitt der Bevölkerung, zurückzufuhren (Internet-Seite des Bayrischen Rundfunks "Natur & Gesundheit" vom 26.06.20001). Dies gebietet sofortige Maßnahmen zu einer generellen Verminderung der Belastung durch die genannten elektromagnetischen Felder, da es höchst inhuman wäre, diese Maßnahmen von einer vollständigen wissenschaftlichen Aufklärung der geschilderten Phänomene abhängig zu machen,
Zur Verminderung bzw. Beseitigung dieser Gefahren sind vielfältige technische Lösungen bekannt geworden.
Als ein sehr leichtes und zugleich wirksames Material zur elektromagnetischen Abschirmung von Handys bietet sich ein nanostrukturiertes Verbundmaterial vermutlich aus weichmagnetischen Teilchen eingebettet in Kunststoff-Folien an, wobei zur konstruktiven Gestaltung solcher Abschirmungen nichts gesagt ist (Internet-Seite des Verlages Heinz Heise "heise online news" vom 01.03.2001).
Eine möglicherweise wirksame, aber doch sehr unhandliche technische Lösung besteht in einem Gummi formstück am Hörer des Mobiltelephones, welches die Schallwellen zum Ohr des Benutzers leitet, aber die Hochfrequenzwellen absorbiert (a.a.O. heise online news).
Weiterhin ist es bekannt, bei Anordnung der Antenne in Gebrauchslage am oberen Ende des Gerätes, also in besonderer Nähe zum Gehirn, wie es derzeit allgemein üblich ist, zwischen der Antenne und der dem Kopf des Benutzers zugewandten Seite des Gerätes mit dem Hörer Abschirmungen anzuordnen. Diese können als relativ große, flächenhafte Schale (DE 27 61 559) ausgeführt sein oder als eine an der vom Kopf abgewandten Seite offene Hülse, welche nur die Antenne unmittelbar umschließt (DE 199 31 213 Al). Besonders die erstgenannte technische Lösung macht das Gerät sehr sperrig und unhandlich und beiden technischen Lösungen haben gemeinsam den Nachteil, daß sie um so schwerer sind, je wirksamer sie sind (Dicke des Abschirmmaterials!).
Schließlich ist es bekannt, die Antenne als Verlängerung eines gelenkig ausklappbaren Mikrophongelenkarmes auszubilden (DE 199 07 431 Al). Diese Ausfuhrung mag sehr leicht sein, aber sie ist wegen des doppelten Ausschwenk- und Ausziehvorganges von Mikrophon bzw. Antenne umständlich zu bedienen und befriedigt auch nicht alle ästhetischen bzw. formgestalterischen Anforderungen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, in einfacher und an alle Systeme tragbarer Geräte mit Hochfrequenz-Sendeantenne anpaßbarer konstruktiver Ausführung eine generelle Verminderung der Belastung des Gehirns des Benutzers durch elektromagnetische Felder und Strahlung zu erreichen.
Diese Aufgabe wird durch die in den Schutzansprüchen beschriebene Erfindung gelöst.
Dadurch wird mit einfachen, leicht realisierbaren technischen Mitteln eine prinzipielle Verbesserung, d.h. Verminderung bezüglich der Belastung des Gehirns des Benutzers durch elektromagnetische Hochfrequenzfelder erzielt. Durch zusätzliche Anwendung einer an sich bekannten Abschirmung kann dieser Effekt noch weiter verbessert werden.
Nachfolgend ist stets von einer Hochfrequenz-Sendeantenne die Rede, weil diese die Belastungen verursacht, deren Beseitigung Gegenstand der Erfindung ist. In aller Regel hat diese Antenne natürlich auch die Funktion einer Empfangsantenne. Jedoch können Schädigungen, die von einfallenden (empfangenen) elektromagnetischen Wellen ausgehen und ebenfalls sehr ernst zu nehmen sind (siehe dazu auch „Info Elektrosmog, a.a.O., Abb. 3 und 4 sowie dazu gehörende Erläuterungen) nur durch technische Maßnahmen am Sender bzw. hinsichtlich der typischen Leistungswerte des gesamten Systems vermindert werden.
Die Erfindung wird nachstehend an mehreren Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert, die weitgehend für sich selbst sprechen. Die beigefügten Zeichnungen stellen beispielhaft und schematisch dar:
Fig. 1: ein Handy nach den Schutzansprüchen 2 und 4,
Fig. 2: ein Handy nach den Schutzansprüchen 3 und 4,
Fig. 3: ein Handy nach den Schutzansprüchen 2, 5 und 7 sowie
Fig. 4: ein Handy nach den Schutzansprüchen 5, 6 und 7.
Sämtlichen Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 4 ist gemeinsam, daß ein Mobiltelephon („Handy") mit Hörer 1, Display 2, Tastatur 3, Mikrophon 4 sowie Ladegeräte-Anschluß 5. Sie unterscheiden sich in der Art und Anordnung der Hochfrequenz-Sendeantenne. Bei Fig. 1 ist eine Helixantenne 6 im Gehäuse an dessen (in Gebrauchshaltung) unteren Ende integriert; bei Fig. 2 ragt diese Helixantenne 6 aus dem Gehäuse heraus. Die Ausführungen nach Fig. 3 und 4 weisen Flächenantennen 7 auf, wobei in der Abdeckklappe 8 von Fig. 4 sowohl eine integrierte Helixantenne 6 als auch eine Flächenantenne 7 eingezeichnet sind, um die Möglichkeiten zu demonstrieren, wobei in der realen Ausführung selbstverständlich nur eine der beiden Antennen vorhanden ist. Die Abdeckklappe 8 kann das Mikrophon 4 bei Nichtgebrauch schützen; sie kann aber auch das Mikrophon 4 selbst aufnehmen, so daß es beim Aufklappen der Abdeckklappe 8 freigelegt wird.
Mit der Bezugszahl 9 ist in den Figuren 3 und 4 die Grenze einer zusätzlichen flächenhaften Abschirmung der Hochfrequenz-Sendeantenne 6 bzw. 7 gegenüber dem Kopf des Benutzers angedeutet. Dazu kann beispielsweise eine zwischen 100 MHz und 20 Ghz hochwirksame Abschirmfolie, die bestimmte Anteile feinkörniger Ferrit-Pulver und elektrisch leitfähiger Pulver (Ruß oder Metallpulver) enthält, verwendet werden, wie sie in der Deutschen Offenlegungsschrift Nr. 199 11 304 Al beschrieben ist. Selbstverständlich können auch jegliche andere Abschirmwerkstoffe Anwendung finden.
Wenn auch die Erfindung beispielhaft an Hand von Handys erläutert wurde, ist sie selbstverständlich auch bei anderen Geräten mit Hochfrequenz-Sendeantenne, wie beispielsweise bei Funkgeräten und be; .schnurlosen Telephonen
des Festnetzes, sofern diese Hochfrequenz zur Übertragung nutzen anwendbar.

Claims (7)

1. Tragbares Gerät mit Hochfrequenz-Sendeantenne, insbesondere Mobiltelphon, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hochfrequenz-Sendeantenne (6, 7) in Gebrauchshaltung in der vom Gehirn des Benutzers entferntesten Stelle im oder am Gerät befindet.
2. Gerät nach Anspruch 1 mit Hörer (1) und Mikrophon (4), dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hochfrequenz-Sendeantenne (6, 7) in der Nähe des Mikrophons (4) am unteren Ende des Gehäuses in demselben befindet.
3. Gerät nach Anspruch 1 mit Hörer (1) und Mikrophon (4), dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hochfrequenz-Sendeantenne (6) in der Nähe des Mikrophons (4) am unteren Ende des Gehäuses aus diesem heraus erstreckt.
4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenz-Sendeantenne eine Helixantenne (6) ist.
5. Gerät nach Anspruch 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenz-Sendeantenne eine Flächenantenne (7) ist.
6. Gerät nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hochfrequenz-Sendeantenne (6, 7) in einem aufklappbaren Mikrophon-Gehäuse oder -Abdeckung (8) befindet.
7. Gerät nach einem der bisherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zusätzlich Abschirmung (9) der Hochfrequenz-Sendeantenne (6, 7) in Gebrauchshaltung zum Gehirn des Benutzers hin.
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