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DE102006046990A1 - Abschirmung für Mobiltelefone mit einem umgebenden Gehäuse - Google Patents

Abschirmung für Mobiltelefone mit einem umgebenden Gehäuse Download PDF

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Publication number
DE102006046990A1
DE102006046990A1 DE200610046990 DE102006046990A DE102006046990A1 DE 102006046990 A1 DE102006046990 A1 DE 102006046990A1 DE 200610046990 DE200610046990 DE 200610046990 DE 102006046990 A DE102006046990 A DE 102006046990A DE 102006046990 A1 DE102006046990 A1 DE 102006046990A1
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DE
Germany
Prior art keywords
shielding
mobile phones
shells
housing shells
area
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610046990
Other languages
English (en)
Inventor
Herwig Borr
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE102006046990A1 publication Critical patent/DE102006046990A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Erfindungsgemäß umfasst eine Abschirmung modifizierte Gehäuse von Mobiltelefonen. Zur Modifikation wird HF abschirmendes Material auf Gehäuse allseitig mit Ausnahme eines auf der Kopf abgewandten Seite liegenden, Hochfrequenz durchlässigen Fensters aufgebracht. Dadurch wird die dem Kopf des Telefonierenden zugewandte Seite des Mobiltelefons zur hoch abgeschirmten Seite.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abschirmung für Mobiltelefone mit einem umgebenden Gehäuse.
  • Mobiltelefone verwenden für den Betrieb unterschiedliche Frequenzen: CT1 plus 885–932 MHz, D-Netz 935–960 MHz, E-Netz 1805–1880 MHz, DECT 1880–1900 MHz und UMTS 2110–2170 MHz. Mobiltelefone zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Hochfrequenz-Strahlung (HF) mit hohen Sendeleistungen direkt am Kopf des Telefonierenden abgegeben wird. Dadurch entsteht das Problem gesundheitlicher Risiken.
  • Bekannt sind textile Abschirmungen für Mobiltelefone, wie in der Haupt-Patentanmeldung 10 2005 015 453.0 beschrieben und mit den Produkten „ESnord MOBILSCHLAUCH" und „ESnord HANDYSTRAHLENSCHUTZ" realisiert. Andere bekannte Abschirmungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur eine einseitige, zum Kopf hin gerichtete Abschirmebene vorsehen. Durch die radiale Strahlungsausbreitung von Hochfrequenz wird diese Abschirmebene umwandert, sodass der Abschirmgewinn relativ gering ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Abschirmung in Fortbildung der Haupt-Patentanmeldung herzustellen, die die HF-Strahlung auf wirksame Weise weitgehend kopfseitig abschirmt und desweiteren die Kommunikation zwischen Mobiltelefon und seiner Basisstation gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen kennzeichnenden Merkmale gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
  • Erfindungsgemäß umfasst eine Abschirmung modifizierte Gehäuse von Mobiltelefonen. Zur Modifikation wird HF abschirmendes Material auf Gehäuse allseitig mit Ausnahme eines auf der Kopf abgewandten Seite liegenden, Hochfrequenz durchlässigen Fensters aufgebracht. Dadurch wird die dem Kopf des Telefonierenden zugewandten Seite des Mobiltelefons zur hoch abgeschirmten Seite.
  • Das abschirmende Material besteht aus HF abschirmender Farbe, welche auf Gehäuse von Mobiltelefonen innen und/oder außen vollflächig aufgesprayt wird.
  • 1 zeigt, wie durch eine komplett allseitige Abschirmung der Kopf des Telefonierenden mit bis zu 99 % Schirmdämpfung geschützt werden kann, wobei die der 1 zu Grunde liegende Abschirmung nur auf der Kopf abgewandten Seite mit einem Hochfrequenz wellendurchlässigen Fenster der Größe 3 × 4 cm (Breite × Höhe) versehen ist, um die Kommunikation des Mobiltelefons mit seiner Basisstation zu ermöglichen. 2 zeigt die Strahlungsausbreitung ohne Abschirmung.
  • 3 zeigt schematisch, wie die HF abschirmende Farbe 1 an den Rändern von Gehäuseschalen 2 bis in den Bereich hinein, in dem sich die Schalen zusammenlagern, beidseitig auf den Schalen aufgesprayt wird. 3 stellt ein mögliches Randprofil dar.
  • Im Sprayprozess wird der Fensterbereich von vorderen Gehäuseschalen, der für die Sicht auf das Display sorgt, ausgespart.
  • Im Sprayprozess wird der Bereich der hinteren Gehäuseschalen auf Höhe der Antenne des Mobiltelefons ausgespart, um die Kommunikation zur Basisstation zu ermöglichen. Der ausgesparte Bereich besitzt empirisch ermittelt idealer Weise eine Größe von 2 × 2 cm bis zu 5 × 10 cm.
  • 4 zeigt schematisch, wie im Fensterbereich 5 der vorderen Gehäuseschalen 6, der für die Sicht auf das Display sorgt, innen oder außen HF abschirmendes Material, das aus metallischem oder metallisiertem, textilem Gewebe 7 besteht, aufgebracht wird. Hierbei kann die HF abschirmende Farbe 8 zwischen Gehäuseschale 6 und Gewebe 7 liegen. Die Reihenfolge Gehäuseschale 6, Gewebe 7, Farbe 8 ist ebenso anwendbar. Entscheidend ist, Gewebe und Farbe auf eine Seite der Gehäuseschale zu bringen.
  • 5 zeigt schematisch, wie auf die Unterseite 9 der Tastaturmatte 10 von Mobiltelefonen metallische oder metallisierte, textile Gewebe 11 aufgebracht werden, um auch diese kopfseitige Hochfrequenz-Lücke zu schließen. Die Unterseite 9 der Tastaturmatte 10 ist die günstigste Abschirmebene, da die Tastaturmatte mit seinen Tasten 12 durch die Gehäuseschale 13 hindurchragt.

Claims (8)

  1. Abschirmung für Mobiltelefone mit einem umgebenden Gehäuse nach Patentanmeldung 10 2005 015 453.0, wobei die Abschirmung komplett allseitig aus HF abschirmenden Material mit Ausnahme eines der dem Kopf des Telefonierenden abgewandten Seite liegenden, wellendurchlässigen Fensters gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das abschirmende Material aus HF abschirmender Farbe besteht, welche auf Gehäuse von Mobiltelefonen innen und/oder außen vollflächig aufgesprayt wird.
  2. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die HF abschirmende Farbe an den Rändern von Gehäuseschalen bis in den Bereich hinein, in dem sich die Schalen zusammenlagern, beidseitig auf den Schalen aufgesprayt wird.
  3. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Sprayprozess der Fensterbereich der vorderen Gehäuseschalen, der für die Sicht auf das Display sorgt, ausgespart wird.
  4. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Sprayprozess der Bereich der hinteren Gehäuseschalen auf Höhe der Antenne des Mobiltelefons ausgespart wird.
  5. Abschirmung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der im Sprayprozess ausgesparte Bereich der hinteren Gehäuseschalen idealer Weise eine Größe von 2 × 2 cm bis zu 5 × 10 cm aufweist.
  6. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Fensterbereich der vorderen Gehäuseschalen, der für die Sicht auf das Display sorgt, innen und/oder außen HF abschirmendes Material, das aus metallischem oder metallisiertem, textilem Gewebe besteht, aufgebracht wird.
  7. Abschirmung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die HF abschirmende Farbe wie die HF abschirmenden metallischen und/oder metallisierten, textilen Gewebe auf der gleichen Seite der Gehäuseschalen aufgebracht werden.
  8. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Unterseite der Tastaturmatte von Mobiltelefonen HF abschirmendes Material, das aus metallischem oder metallisiertem, textilem Gewebe besteht, aufgebracht wird.
DE200610046990 2005-04-04 2006-09-30 Abschirmung für Mobiltelefone mit einem umgebenden Gehäuse Withdrawn DE102006046990A1 (de)

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