DE20113194U1 - Kanne für Flüssigkeiten - Google Patents
Kanne für FlüssigkeitenInfo
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-
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- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
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- A47G19/12—Vessels or pots for table use
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- A47G19/145—Drip catchers for coffee or tea pots
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Description
Gerhard Sträub Anwaltsakte 26133
Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung
Kanne für Flüssigkeiten
Vorliegende Erfindung betrifft eine Kanne für Flüssigkeiten mit einem Ausguss zum Ausgießen der Flüssigkeit aus der Kanne, einem Kannenhauptkörper zur Aufnahme der Flüssigkeit und einer außerhalb des Ausgusses angeordneten Auffangvorrichtung zum Auffangen eines an der Außenseite der Kanne ablaufenden Tropfens.
Bei jeglicher Art von Kannen, seien es Milchkännchen, Tee- oder Kaffeekannen, besteht das Problem, dass sich beim Ausgießen der in der Kanne befindlichen Flüssigkeit am Ausguss Tropfen bilden können. Diese rinnen an der Außenseite der Kanne ab und bilden zwischen Stellfläche und Kanne einen Flüssigkeitsfilm. Dieser hinterlässt auf Tischtuch, Set oder Tischoberfläche halbkreisförmige oder kreisförmige Flüssigkeitsränder. Um diese Flüssigkeitsränder zu verhindern, sind aus dem Stand der Technik unterschiedliche Kannen mit Auffangvorrichtungen zum Auffangen der Tropfen bekannt.
Beispielsweise gibt es Kannen mit Auffangvorrichtungen für Tropfen, bei denen die Auffangvorrichtung in den Ausguss der Kanne eingesteckt wird.
Des weiteren sind Kannen bekannt, bei denen ein Schwämmchen, welches mit Hilfe einer Drahtschlinge oder eines Gummibandes um den Ausguss der Kanne befestigt wird, als Auffangvorrichtung für Tropfen dient. Dabei ist das Schwämmchen an der Ausgussunterseite angebracht. Dieses Schwämmchen saugt die herablaufenden Tropfen auf und verhindert somit die Bildung eines Flüssigkeitsrandes unterhalb der Kanne.
Nachteilig bei dem Stand der Technik ist, dass bei starker Tropfenbildung das Flüssigkeitsfassungsvermögen der Auffangvorrichtung nicht groß genug ist, um ein Herabrinnen der Tropfen zu vermeiden. Die Bildung eines Flüssigkeitsrandes unterhalb der Kanne kann deshalb nicht zuverlässig verhindert werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Kanne bereitzustellen, die eine Auffangvorrichtung für Tropfen aufweist, mit der, trotz starker Tropfenbildung, die Bildung eines Flüssigkeitsrandes unterhalb der Kanne vermieden werden kann.
&iacgr;&ogr; Diese Aufgabe wird gelöst durch eine erfindungsgemäße Kanne für Flüssigkeiten mit einem Ausguss zum Ausgießen der Flüssigkeit aus der Kanne, einem Kannenhauptkörper zur Aufnahme der Flüssigkeit und einer außerhalb des Ausgusses angeordneten Auffangvorrichtung zum Auffangen eines an der Außenseite der Kanne ablaufenden Tropfens, wobei die Auffangvorrichtung eine Rinne bildet.
Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass eine Kanne mit einer als Rinne ausgebildeten Auffangvorrichtung einen zuverlässigen Schutz vor der Bildung eines Flüssigkeitsrandes bietet, da die Rinne, ähnlich einer Regenrinne, einen herablaufenden Tropfen besonders sicher auffängt. Dabei bedeutet „als Rinne ausgebildet" im Sinne der Erfindung, dass die Auffangvorrichtung eine beliebig gestaltbare Vertiefung aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Diese Vertiefung kann einerseits dadurch bereitgestellt werden, dass die Auffangvorrichtung selbst rinnenförmig ausgebildet ist. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kanne ist die Auffangvorrichtung als halbrunde Rinne ausgebildet. Es ist allerdings jede geometrische Form möglich, die eine Vertiefung aufweist. Sie kann demnach beispielsweise quadratisch, rautenförmig oder gezackt sein.
• * «&ngr; »S'
Die Rinne kann aber auch dadurch gebildet werden, dass die Auffangvorrichtung und die Kannenaußenwand so miteinander zusammenwirken, dass eine Vertiefung entsteht. Beispielsweise ist dies in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Fall, bei dem die Auffangvorrichtung als ein sich nach oben weitender Zylinder ausgebildet ist. Der unterer, kleinerer Umfang des Zylinders entspricht dabei dem Umfang des Kannenhauptkörpers, während die Größen der Mantelfläche und des oberen Umfangs so gewählt werden, dass eine Rinne zwischen Kannenaußenwand und dem unterem Umfang des Zylinders gebildet wird, Auch hierbei sind die verschiedensten geometrischen Formen möglich.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kanne ist die Auffangvorrichtung reversibel mit der Kanne verbindbar. Dabei ist die Auffangvorrichtung so geformt, dass sie eng an der Kannenaußenwand anliegt. Die Auffangvorrichtung kann beispielsweise aus Metall geformt sein und mittels eines Klemmmechanismus an der Kanne anbringbar sein. Es ist aber auch möglich, mit einem Gummiband oder einer sonstigen Straffvorrichtung die enge Verbindung zwischen Kannenaußenwand und Auffangvorrichtung bereitzustellen. Darüber hinaus kann die Auffangvorrichtung auch aus jedem anderen Material gefertigt sein, mit dem sich eine definierte Form bereitstellen lässt. Ein solches Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kanne ist vorteilhaft, da Auffangvorrichtung und Kanr.a getrennt, und damit besonders einfach, gereinigt werden können.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kanne ist die Auffangvorrichtung einstückig mit der Kanne ausgebildet. Dies kann beispielsweise während des Fertigungsprozesses der Kanne erfolgen. Ein separates Befestigen oder Loslösen der Auffangvorrichtung entfällt hierbei.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kanne ist die Auffangvorrichtung teilweise rohrförmig ausgebildet. Das bedeutet, dass die rinnenförmige Auffangvorrichtung teilweise geschlossen ist. Da ein in der Auffangvorrichtung eingetrockneter Tropfen einen unappetitlichen Eindruck erwecken kann, stellt eine teilweise geschlossene Auffangvorrichtung eine Möglichkeit bereit, mit der die direkte Einsicht in die Rinne vermieden wird.
In einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel weist die Kanne eine Öffnung auf, durch die die Flüssigkeit, welche sich in der Auffangvorrichtung angesammelt hat, in den Kannenhauptkörper zurückführbar ist. Dies gewährleistet, dass selbst bei starker Tropfenbildung ein Überlaufen der Auffangvorrichtung verhindert wird. Somit stellt dieses Ausführungsbeispiel einen zuverlässigen Schutz gegen die Bildung eines Flüssigkeitsrandes dar.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kanne fällt die Auffangvorrichtung zusätzlich zu der Öffnung hin ab. Dadurch ist gewährleistet, dass &iacgr;&ogr; jeder Tropfen zurück in die Kanne geleitet wird. Einem Eintrockenen eines Tropfens in der Auffangvorrichtung wird somit wirksam vorgebeugt.
Wird die Öffnung, wie in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, an der entgegengesetzten Seite des Ausgusses angebracht, ist gewährleistet, dass während des Ausgießens der Flüssigkeit aus der Kanne keine Flüssigkeit durch die Öffnung austreten kann.
Vorteilhaft ist auch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kanne, bei dem die Auffangvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sie den Kannenhauptkörper ringförmig umschließt. Dadurch können auch Tropfen aufgefangen werden, die sich an einer beliebigen Stelle der Kanne bilden und herabrinnen.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Figur 1: eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Kanne;
Figur 2: einen schematischen Längsschnitt des in Figur 1 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Kanne entlang der Linie AA; und
• A *
Figuren 3 a) schematische Schnittdarstellungen von vier möglichen Geometrien von bis d): rinnenförmigen Auffangvorrichtungen weiterer Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kanne.
Im Folgenden sind gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Figur 1 zeigt eine Kanne 1 in Seitenansicht. Dabei besteht die Kanne 1 aus einem Kannenhauptkörper 2, einem Ausguss 4, einem Henkel 6 und einer rinnenförmigen,
&iacgr;&ogr; halbrunden Auffangvorrichtung 8 zum Auffangen von Tropfen. In diesem Ausführungsbeispiel der Kanne 1 ist die Auffangvorrichtung 8 ringförmig um den Kannenhauptkörper 2 gelegt. Dabei kann die Auffangvorrichtung 8 sowohl einstückig mit der Kanne 1 ausgebildet sein, als auch reversibel mit der Kanne 1 verbindbar sein. Bildet sich an einer Spitze 10 des Ausgusses 4 ein Tropfen 12 und rinnt an der Unterseite des Ausgusses 14 entlang, so wird er zuverlässig von der Auffangvorrichtung 8 aufgefangen.
Zur besseren Verdeutlichung zeigt Figur 2 einen Längsschnitt der Kanne 1. Dieser Längsschnitt erfolgt entlang der Linie AA aus Figur 1. Dabei wird deutlich, dass die Auffangvorrichtung 8 ähnlich einer Regenrinne funktioniert. Man erkennt, dass die Kanne 1 eine Öffnung 16 aufweist, durch welche die Flüssigkeit, die sich in der Auffangvorrichtung 8 gesammelt hat, in den Kanneninnenraum 18 des Kannenhauptkörpers 2 zurückgeführt werden kann. Dabei ist die Öffnung 16 auf der, dem Ausguss 4 entgegengesetzten Seite des Kannenhauptkörpers 2 - also der Seite des Henkels 6 - angebracht. Zusätzlich fällt die Auffangvorrichtung 8 zur Öffnung 16 hin ab. Damit ist eine besonders gute Rückführung der in der Auffangvorrichtung 8 gesammelten Flüssigkeit möglich.
In Figur 3 a) bis d) sind vier mögliche Rinnenformen der Auffangvorrichtung 8 schematisch dargestellt. Dabei stellt die schraffierte Fläche den Kannenhauptkörper 2 dar, während die daran anschließenden, geometrischen Formen mögliche Ausführungsbeispiele der Auffangvorrichtung 8 skizzieren. Natürlich sind beliebig viele, geometrische Formen der Auffangvorrichtung 8 realisierbar.
Claims (12)
1. Kanne (1) für Flüssigkeiten mit dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) eine Rinne bildet.
- einem Ausguss (4) zum Ausgießen der Flüssigkeit aus der Kanne (1);
- einem Kannenhauptkörper (2) zur Aufnahme der Flüssigkeit; und
- einer außerhalb des Ausgusses (4) angeordneten Auffangvorrichtung (8) zum Auffangen eines an der Außenseite der Kanne (1) ablaufenden Tropfens (12),
2. Kanne (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) rinnenförmig ausgebildet ist.
3. Kanne (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) mit der Kanne (1) zusammenwirkt und derart mit der Kanne (1) in Wirkverbindung steht, dass sie eine Rinnenform bildet.
4. Kanne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) reversibel mit der Kanne (1) verbindbar ist.
5. Kanne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) einstückig mit der Kanne (1) ausgebildet ist.
6. Kanne (1) nach einem vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) teilweise rohrförmig ausgebildet ist.
7. Kanne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanne (1) eine Öffnung (16) aufweist, durch die Flüssigkeit aus der Auffangvorrichtung (8) in den Kannenhauptkörper (2) zurückführbar ist.
8. Kanne (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) zu der Öffnung (16) hin abfällt.
9. Kanne (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (16) an der dem Ausguss (4) entgegengesetzten Seite des Kannenhauptkörpers (2) angeordnet ist.
10. Kanne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (8) den Kannenhauptkörper (2) ringförmig umschließt.
11. Kanne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanne (1) zusätzlich eine Halteeinrichtung (6), insbesondere einen Griff oder Henkel, aufweist.
12. Kanne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanne (1) zusätzlich eine Verschließeinrichtung, insbesondere einen Deckel, aufweist, durch die die Kanne (1) verschließbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20113194U DE20113194U1 (de) | 2001-08-09 | 2001-08-09 | Kanne für Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20113194U DE20113194U1 (de) | 2001-08-09 | 2001-08-09 | Kanne für Flüssigkeiten |
Publications (1)
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| DE20113194U1 true DE20113194U1 (de) | 2001-12-13 |
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| DE20113194U Expired - Lifetime DE20113194U1 (de) | 2001-08-09 | 2001-08-09 | Kanne für Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20113194U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112027301A (zh) * | 2013-09-30 | 2020-12-04 | 班奥麦迪克公司 | 玻璃壶盖和延长组件、系统和方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE23459C (de) | W. HIRSCH in Berlin | Tropfenfänger für Flaschen | ||
| CH258558A (de) | 1946-06-08 | 1948-12-15 | Schmid Albert | Einrichtung an Schankgefässen zur Verhinderung des Abtropfens. |
| US2793790A (en) | 1956-03-09 | 1957-05-28 | Maurice C Kahler | Dripless pitcher |
-
2001
- 2001-08-09 DE DE20113194U patent/DE20113194U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE23459C (de) | W. HIRSCH in Berlin | Tropfenfänger für Flaschen | ||
| CH258558A (de) | 1946-06-08 | 1948-12-15 | Schmid Albert | Einrichtung an Schankgefässen zur Verhinderung des Abtropfens. |
| US2793790A (en) | 1956-03-09 | 1957-05-28 | Maurice C Kahler | Dripless pitcher |
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