DE20113873U1 - Passive Schutzeinrichtung für Fahrzeuge - Google Patents
Passive Schutzeinrichtung für FahrzeugeInfo
- Publication number
- DE20113873U1 DE20113873U1 DE20113873U DE20113873U DE20113873U1 DE 20113873 U1 DE20113873 U1 DE 20113873U1 DE 20113873 U DE20113873 U DE 20113873U DE 20113873 U DE20113873 U DE 20113873U DE 20113873 U1 DE20113873 U1 DE 20113873U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- side wall
- protective device
- posts
- plate
- traffic route
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 title claims description 34
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 15
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 7
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 3
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 6
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 6
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 6
- 230000003116 impacting effect Effects 0.000 description 5
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 229920001084 poly(chloroprene) Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
- E01F15/0407—Metal rails
- E01F15/0438—Spacers between rails and posts, e.g. energy-absorbing means
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
- E01F15/0407—Metal rails
- E01F15/0423—Details of rails
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
- E01F15/0407—Metal rails
- E01F15/0423—Details of rails
- E01F15/043—Details of rails with multiple superimposed members; Rails provided with skirts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
- E01F15/0461—Supports, e.g. posts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
STAEGER & SPERLING
PATENTANWÄLTE ■ EUROPEAN PATENT ATTORNEYS ■ EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS
MÜLLERSTR. 3, &THgr;&Ogr;469 MÜNCHEN
TEL: + + 49-89-266&Ogr;6&Ogr;
FAX: + + 49-89-26&Ogr;37&Ogr;6
E-MAIL: MAILlglSTAEGER-SPERLING.DE
SPS Schutzplanken GmbH
F 453 BE/tr
F 453 BE/tr
22. August 2001
Beschreibung
:
Die Erfindung betrifft eine passive Schutzeinrichtung für Fahrzeuge zur Anbringung neben einem Verkehrsweg gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus DE 39 29 819 C2 ist eine derartige passive Schutzeinrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, die mehrere in Fahrtrichtung hintereinander angeordnete Pfosten aufweist, die seitlich neben dem Verkehrsweg in einem Fundament verankert werden. An den Pfosten ist auf der dem Verkehrsweg zugewandten Seite eine Seitenwand aus Stahl befestigt, die sich
F 453 BE/tr
über die gesamte Höhe der Pfosten erstreckt, wobei die Seitenwand im unteren Bereich zu dem Verkehrsweg hin abgewinkelt ist und eine Auflauffläche für die Fahrzeugräder eines aufprallenden Kraftfahrzeugs bildet. Zwischen dem abgewinkelten unteren Bereich der Seitenwand und den Pfosten sind jeweils dreieckige Verstärkungsplatten angeordnet und mit der Seitenwand, dem Pfosten sowie der Bodenplatte des Pfostens verschweißt, wobei die Verstärkungsplatten die Aufgabe haben, den unteren Bereich der Seitenwand zu verstärken und bei einem Aufprall eines Kraftfahrzeugs auf die Auflauffläche eine Deformation des unteren abgewinkelten Bereichs der Seitenwand zu verhindern.
Nachteilig an dieser bekannten passiven Schutzeinrichtung ist die Tatsache, dass sich die Verstärkungswirkung der zwischen der Seitenwand und den Pfosten im unteren Bereich angeordneten Verstärkungsplatten nur auf den Bereich der Pfosten beschränkt, wohingegen der untere abgewinkelte Bereich der Seitenwand zwischen den einzelnen Pfosten unverstärkt ist und deshalb bei einem seitlichen Aufprall eines Kraftfahrzeugs leicht deformiert wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebene bekannte Schutzeinrichtung dahingehend zu verbesern, dass der untere abgewinkelte Bereich der Seitenwand auch zwischen den einzelnen Pfosten verstärkt ist.
Die Aufgabe wird, ausgehend von der eingangs beschriebenen bekannten passiven Schutzeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung umfasst die allgemeine technische Lehre, in dem unteren abgewinkelten Bereich der Seitenwand zwischen
F 453 BE/tr
der Seitenwand und den Pfosten einen in Fahrtrichtung verlaufenden Längsträger anzuordnen, der eine Deformation der Seitenwand bei einem seitlichen Aufprall eines Kraftfahrzeugs im Bereich zwischen zwei Pfosten verhindert oder zumindest begrenzt.
Vorzugsweise erstreckt sich ein derartiger Längsträger in Fahrtrichtung mindestens über den Abstand zweier benachbarter Pfosten. Es ist jedoch theoretisch auch denkbar, dass der Längsträger eine geringere Längserstreckung in Fahrtrichtung aufweist, falls sich beispielsweise mehrere Längsträger in Fahrtrichtung überlappen.
Darüber hinaus ist zwischen der Seitenwand und dem Pfosten in dem unteren Bereich vorzugsweise eine Verstärkungsplatte angeordnet, wie sie aus der eingangs beschriebenen Patentschrift DE 39 29 819 C2 bekannt ist.
Bei einer derartigen konstruktiven Ausgestaltung der Schutzeinrichtung ist der Längsträger vorzugsweise zwischen der Seitenwand und der Verstärkungsplatte angeordnet, wobei an der dem Verkehrsweg zugewandten Seite der Verstärkungsplatte vorzugsweise eine Konsolplatte befestigt ist, die im wesentlichen rechtwinklig zu der Verstärkungsplatte verläuft und beispielsweise als Auflage für den Längsträger dienen kann. Vorzugsweise ist die Konsolplatte an der Verstärkungsplatte festgeschweißt oder festgeschraubt, wie auch die Befestigung des Längsträgers an der Konsolplatte sowie an der Seitenwand durch eine Verschraubung oder eine Verschweißung erfolgen kann.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Längsträger eine Biegesteifigkeit gegenüber einem seitlichen Aufprall eines Kraftfahrzeuges auf, die größer als die
F 453 BE/tr
Biegefestigkeit der Seitenwand und kleiner als die Biegefestigkeit der Pfosten ist, um einen möglichst guten Kompromiss zwischen dem konstruktiven Ziel einer möglichst großen Rückhaltefähigkeit einerseits und einer möglichst guten Dämpfungswirkung andererseits zu erreichen.
Weiterhin sind zwischen der Seitenwand und den Pfosten vorzugsweise mehrere Längsträger übereinander angeordnet, um die Steifigkeit der Seitenwand auch im oberen Bereich der Schutzeinrichtung zu erhöhen.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist die Seitenwand vorzugsweise nicht einteilig gefertigt, sondern besteht aus mehreren Teilen, die in Fahrtrichtung und in vertikaler Richtung übereinander angeordnet werden, wobei die einzelnen Teile der Seitenwand vorzugsweise durch eine Verschweißung oder Verschraubung miteinander verbunden sind.
Die übereinander angeordneten Teile der Seitenwand sind vorzugsweise so miteinander verbunden, dass die dem Verkehrsweg zugewandte Fläche der Seitenwand im wesentlichen bündig ist. Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass die aneinander anliegenden Enden der Seitenwand nach innen zu den Pfosten hin abgewinkelt und miteinander verschweißt oder verschraubt sind. Die bündige Ausgestaltung der Seitenwand bietet trotz einer mehrteiligen Ausführung keine Angriffsflächen für ein seitlich aufprallendes Kraftfahrzeug.
Darüber hinaus weist die Seitenwand vorzugsweise zwei übereinander angeordnete Bereiche mit unterschiedlichen Neigungswinkeln auf, wobei der Neigungswinkel der Seitenwand gegenüber der horizontalen innerhalb der beiden Bereiche vorzugsweise im wesentlichen konstant ist.
F 453 BE/tr - 5 -
In dem unteren Bereich ist die Seitenwand gegenüber der horizontalen vorzugsweise um einen Winkel von 40 bis 60° geneigt, wohingegen die Seitenwand in dem oberen Bereich gegenüber der horizontalen vorzugsweise um einen Winkel von 70 bis 90° geneigt ist.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Längsträger aus Stahl und weist ein C-Profil auf, jedoch sind beispielsweise auch geschlossene Kastenprofile, U-Profile, T-Profile oder Doppel-T-Profile möglich.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet oder werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine passive Schutzeinrichtung zur Verankerung in einem Betonfundament sowie
Fig. 2 eine passive Schutzeinrichtung zur Verankerung auf einer Stahlbrücke.
Die in Figur 1 dargestellte passive Schutzeinrichtung wird neben einer Fahrbahn 1 einer Straße montiert und soll verhindern, dass bei einem Unfall Kraftfahrzeuge seitlich über den Rand der Fahrbahn 1 hinausgelangen. Hierzu weist die dargestellte Schutzeinrichtung mehrere Pfosten 2 auf, die neben der Fahrbahn 1 in einem Betonfundament 3 verankert werden und in regelmäßigen Abständen in Fahrtrichtung hintereinander stehen. Die einzelnen Pfosten 2 weisen jeweils ein Doppel-T-Profil auf, dass sich nach oben hin verjüngt und an der Unterseite auf einer Bodenplatte 4 festgeschweißt ist, wobei die Bodenplatte 4 wiederum durch Schrauben 5 in dem Betonfundament 3 verankert ist. Das Dop-
F 453 BE/tr - &bgr; -
pel-T-Profil der Pfosten 2 wird durch eine rechtwinklig zu der Fahrbahn 1 verlaufende Stegplatte gebildet, an dessen Längsseiten jeweils eine Flanschplatte 6, 7 festgeschweißt ist. Darüber hinaus sind an der Stegplatte seitlich zwei Versteifungsstege 8, 9 festgeschweißt, um die Biegesteifigkeit der Pfosten 2 zusätzlich zu erhöhen.
Die einzelnen Pfosten 2 sind auf der der Fahrbahn 1 zugewandten Seite durch mehrere Längsträger 10, 11 und 12 miteinander verbunden, die sich jeweils in Fahrtrichtung über den Abstand mehrerer der Pfosten 2 erstrecken.
Die einzelnen Längsträger 10, 11, 12 bestehen jeweils aus Stahl und weisen ein C-Profil auf, das zu den Pfosten hin offen ist. Die oberen Längsträger 10, 11 sind hierbei an der Flanschplatte 7 der Pfosten 2 festgeschraubt.
Im unteren Bereich der Schutzeinrichtung ist an jedem der Pfosten 2 eine annähernd dreieckige Verstärkungsplatte 13 angebracht, die im wesentlichen rechtwinklig zu der Fahrbahn verläuft und an der Flanschplatte 7 der Pfosten 2 sowie an der Bodenplatte 4 festgeschweißt ist. Auf der der Fahrbahn zugewandten Längsseite der Verstärkungsplatte 13 ist eine Konsolplatte 14 festgeschweißt, die als Auflage für den unteren Längsträger 12 dient, der an der Konsolenplatte 14 festgeschraubt ist.
Darüber hinaus weist die dargestellte passive Schutzeinrichtung eine zweiteilige Seitenwand 15.1, 15.2 auf, die auf der der Fahrbahn 1 zugewandten Seite der Pfosten 2 an den Längsträgern 10-12 festgeschraubt ist.
Der untere Bereich des unteren Teils 15.2 der Seitenwand ist hierbei gegenüber der Horizontalen um einen Winkel von ungefähr 55° abgewinkelt und bildet in diesem Bereich eine
F 453 BE/tr
Auflauffläche für die Räder eines aufprallenden Kraftfahrzeuges. Der zwischen dem unteren Teil 15.2 der Seitenwand und der Verstärkungsplatte 13 angeordnete Längsträger 12 verhindert bei einem derartigen Auflaufen eines Kraftfahrzeuges eine Deformation des unteren Bereichs der Seitenwand 15.2.
Weiterhin ist zu erwähnen, dass das untere Teil 15.2 der Seitenwand an seiner Unterseite ein freies Ende aufweist, das in Bodennähe in Richtung der Pfosten 2 abgewinkelt ist.
In ihrem oberen Bereich weist die Seitenwand 15.1, 15.2 einen Neigungswinkel gegenüber der Horizontalen von annähernd 85° auf.
Zur Verbindung der beiden Teile 15.1, 15.2 der Seitenwand sind diese beiden Teile an der Stoßstelle nach innen in Richtung der Pfosten 2 abgewinkelt und miteinander verbunden. Vorteilhaft an dieser Verbindungsart ist, dass die Seitenwand 15.1, 15.2 trotz der mehrteiligen Ausführung nach außen hin bündig ist und keine Angriffsfläche für aufprallende Kraftfahrzeuge bietet.
Das obere Teil 15.1 der Seitenwand umgreift die Pfosten 2 an der Oberseite und ist auf der der Fahrbahn 1 abgewandten Seite mit den Pfosten 2 verschraubt.
Das in Figur 2 dargestellte Ausführungsbeispiel stimmt weitgehend mit dem vorstehend beschriebenen und in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel überein, so dass im folgenden dieselben Bezugszeichen verwendet werden und zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende Beschreibung zur Figur 1 verwiesen wird.
Die Besonderheit des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 2 be-
F 453 BE/tr
steht in der Verankerung auf einer Stahlbrücke 16.
Hierzu ist unterhalb der Bodenplatte 4 eine sog. Neoprene-Platte 17 angeordnet, unter der sich eine sog. Schonplatte 18 befindet, wobei die Befestigung der Bodenplatte 4 auf der Stahlbrücke 16 durch eine Verschraubung erfolgt.
Die Erfindung ist nicht auf die beiden vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen denkbar, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen.
Claims (26)
1. Passive Schutzeinrichtung für Fahrzeuge zur Anbringung neben einem Verkehrsweg (1), mit
mehreren in Fahrichtung hintereinander angeordneten Pfosten (2) zur Verankerung in einem Fundament,
einer in Fahrtrichtung verlaufenden und dem Verkehrsweg (1) zugewandt an den Pfosten (2) befestigten Seitenwand (15.1, 15.2), um Fahrzeuge bei einem seitlichen Aufprall auf dem Verkehrsweg (1) zu halten,
wobei die Seitenwand (15.1, 15.2) in einem unteren Bereich zu dem Verkehrsweg (1) hin abgewinkelt oder abgebogen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem unteren Bereich zwischen der Seitenwand (15.1, 15.2) und den Pfosten (2) ein in Fahrtrichtung verlaufender Längsträger (10-12) angeordnet ist.
mehreren in Fahrichtung hintereinander angeordneten Pfosten (2) zur Verankerung in einem Fundament,
einer in Fahrtrichtung verlaufenden und dem Verkehrsweg (1) zugewandt an den Pfosten (2) befestigten Seitenwand (15.1, 15.2), um Fahrzeuge bei einem seitlichen Aufprall auf dem Verkehrsweg (1) zu halten,
wobei die Seitenwand (15.1, 15.2) in einem unteren Bereich zu dem Verkehrsweg (1) hin abgewinkelt oder abgebogen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem unteren Bereich zwischen der Seitenwand (15.1, 15.2) und den Pfosten (2) ein in Fahrtrichtung verlaufender Längsträger (10-12) angeordnet ist.
2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Längsträger (10-12) in Fahrtrichtung mindestens über den Abstand zweier Pfosten (2) erstreckt.
3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Seitenwand (15.1, 15.2) und mindestens einem der Pfosten (2) in dem unteren Bereich eine im wesentlichen rechtwinklig zu dem Verkehrsweg (1) verlaufende Verstärkungsplatte (13) angeordnet ist.
4. Schutzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (12) zwischen der Seitenwand (15.1, 15.2) und der Verstärkungsplatte (13) angeordnet ist.
5. Schutzeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Verkehrsweg (1) zugewandten Seite der Verstärkungsplatte (13) eine Konsolplatte (14) befestigt ist, die im wesentlichen rechtwinklig zu der Verstärkungsplatte (13) verläuft.
6. Schutzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenzeichnet, daß die Konsolplatte (14) an der Verstärkungsplatte (13) festgeschweißt oder festgeschraubt ist.
7. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Pfosten (2) auf einer Bodenplatte (4) befestigt ist, wobei die Verstärkungsplatte an dem Pfosten (2) und an der Bodenplatte (4) befestigt ist.
8. Schutzeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Pfosten (2), der Bodenplatte (4) und der Verstärkungsplatte (13) ein Freiraum vorgesehen ist.
9. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsplatte an der Bodenplatte und/oder an dem Pfosten (2) festgeschweißt oder festgeschraubt ist.
10. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Seitenwand (15.1, 15.2) gegenüber der Horizontalen in dem unteren Bereich im wesentlichen konstant ist.
11. Schutzeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) in dem unteren Bereich gegenüber der Horizontalen um 40° bis 60° geneigt ist.
12. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Seitenwand (15.1, 15.2) in einem oberen Bereich im wesentlichen konstant ist.
13. Schutzeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) in dem oberen Bereich gegenüber der Horizontalen um 70° bis 90° geneigt ist.
14. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) aus mehreren übereinander angeordneten Teilen besteht.
15. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) aus mehreren in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Teilen besteht.
16. Schutzeinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Seitenwand (15.1, 15.2) miteinander verschraubt oder verschweißt sind.
17. Schutzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) in dem unteren Bereich einteilig ist.
18. Schutzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) an ihrer Unterseite eine freie Ende aufweist.
19. Schutzeinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Seitenwand (15.1, 15.2) zu den Pfosten (2) hin abgewinkelt ist.
20. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) die Pfosten (2) an ihrer Oberseite umfaßt.
21. Schutzeinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15.1, 15.2) an der Oberseite der Pfosten (2) auf der dem Verkehrsweg (1) abgewandten Seite der Pfosten (2) festgeschraubt oder festgeschweißt ist.
22. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (10- 12) ein geschlossenes Kastenprofil, ein C-Profil, ein U- Profil, ein T-Profil oder ein Doppel-T-Profil aufweist.
23. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Seitenwand (15.1, 15.2) und dem Pfosten (2) übereinander mehrere Längsträger (10-12) angeordnet sind.
24. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (2) eine Stegplatte und zwei Flanschplatten (6, 7) aufweist, die an den Längsseiten der Stegplatte festgeschraubt oder festgeschweißt sind.
25. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stegplatte mindestens eines Pfostens (2) ein Versteifungssteg (8, 9) angeschweißt ist.
26. Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegesteifigkeit des Längsträgers (10-12) gegenüber einem seitlichen Aufprall größer als die Biegefestigkeit der Seitenwand (15.1, 15.2) und kleiner als die Biegefestigkeit der Pfosten (2) ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20113873U DE20113873U1 (de) | 2001-08-22 | 2001-08-22 | Passive Schutzeinrichtung für Fahrzeuge |
| EP02017861A EP1285999A3 (de) | 2001-08-22 | 2002-08-08 | Leitplanken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20113873U DE20113873U1 (de) | 2001-08-22 | 2001-08-22 | Passive Schutzeinrichtung für Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20113873U1 true DE20113873U1 (de) | 2001-10-18 |
Family
ID=7960789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20113873U Expired - Lifetime DE20113873U1 (de) | 2001-08-22 | 2001-08-22 | Passive Schutzeinrichtung für Fahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1285999A3 (de) |
| DE (1) | DE20113873U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2045414A1 (de) * | 2007-10-02 | 2009-04-08 | Amatex, S.A. | Durchgängiges, auf Straßenleitplanken installierbares System zum Schutz von Motorradfahrern |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2852035B1 (fr) * | 2003-03-07 | 2005-05-27 | Balisage Securite Service B S | Element separateur matallique pour voies de circulation routiere |
| DE102007024993B4 (de) * | 2007-05-30 | 2011-02-17 | Sps Schutzplanken Gmbh | Fahrzeug-Rückhaltesystem an Verkehrswegen |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8903821U1 (de) * | 1989-03-28 | 1989-06-08 | SPS Schutzplanken GmbH, 8750 Aschaffenburg | Schutzplankeneinrichtung, bestehend aus lose zusammensetzbaren Einzelteilen |
| DE19907954B4 (de) * | 1999-02-01 | 2011-01-20 | Sps Schutzplanken Gmbh | Passive Schutzeinrichtung |
| DE10008596A1 (de) * | 2000-02-04 | 2001-08-16 | Sps Schutzplanken Gmbh | Befestigungsanordnung |
| DE20021234U1 (de) * | 2000-12-15 | 2001-02-22 | SPS Schutzplanken GmbH, 63743 Aschaffenburg | Passive Rückhalteeinrichtung |
-
2001
- 2001-08-22 DE DE20113873U patent/DE20113873U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2002
- 2002-08-08 EP EP02017861A patent/EP1285999A3/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2045414A1 (de) * | 2007-10-02 | 2009-04-08 | Amatex, S.A. | Durchgängiges, auf Straßenleitplanken installierbares System zum Schutz von Motorradfahrern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1285999A2 (de) | 2003-02-26 |
| EP1285999A3 (de) | 2003-12-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1762660B1 (de) | Verkehrs-Leit-Einrichtung | |
| DE69711701T2 (de) | Mittelstreifenleitplanken | |
| EP2020460A2 (de) | Übergangsvorrichtung von einer Betonschutzwand auf eine Stahlschutzplanke an Strassen | |
| DE69007748T2 (de) | Stahlschutzplankeneinrichtung. | |
| DE202016006723U1 (de) | Aufständerung zur Überdachung von Flächen, insbesondere Carport | |
| EP1908882A1 (de) | Schutzplankenanordnung | |
| EP1650351B1 (de) | Steher für Leiteinrichtung | |
| EP1719840A2 (de) | Schutzplankenanordnung | |
| DE4032731C2 (de) | Auflage für zweiseitig wirkende Fertigteile einer Gleit- oder Schutzplankenvorrichtung für Verkehrswege | |
| EP1997957B1 (de) | Fahrzeug-Rückhaltesystem an Verkehrswegen | |
| EP0452893A1 (de) | Schutzplankeneinrichtung für Verkehrsflächen, insbesondere zur Sicherung von Baustellen | |
| DE102008049966C5 (de) | Anschluss für eine Verkehrsleitwand | |
| DE102007063511B4 (de) | Schutzeinrichtung an Verkehrswegen | |
| DE102008026661B4 (de) | Verkehrsleitwand | |
| DE20113873U1 (de) | Passive Schutzeinrichtung für Fahrzeuge | |
| DE202012104881U1 (de) | Barriereelement und Barriere aus zumindest zwei miteinander verbundenen Barriereelementen | |
| DE202010000658U1 (de) | Schutzplankenanordnung | |
| EP2333160A1 (de) | Verkehrsleiteinrichtung | |
| DE202005008391U1 (de) | Übergang bei Verkehrswegen von einer Betongleitwand auf eine Schutzplankenanordnung | |
| EP3135817A1 (de) | Anschlusssystem | |
| EP1921211B1 (de) | Verkehrs-Leit-Einrichtung | |
| EP3611305A1 (de) | Wandelement für eine verkehrsleit- und/oder absperrwand | |
| EP3739125B1 (de) | Anpralldämpfer für verkehrswege | |
| DE20304571U1 (de) | Anordnung mit einer Auffangvorrichtung gegen Ladungsabwurf von Fahrzeugen | |
| DE9004421U1 (de) | Schutzplankeneinrichtung für Verkehrsflächen, insbesondere zur Sicherung von Baustellen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011122 |
|
| R165 | Request for cancellation or ruling filed | ||
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050209 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20071203 |
|
| R169 | Utility model cancelled in part |
Effective date: 20080204 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20091120 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |