-
Bürstenwalze Die Erfindung betrifft eine zylindrische Bürstenwalze
und insbesondere eine Bürstenwalze für Geräte zum Reinigen, Kehren oder Schampoonieren
von Fußböden.
-
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Gerüstes für eine solche
Bürstenwalze, das billig ist, sich nicht verzieht, nicht bricht, bei Gebrauch in
Dampf oder sonst feuchter Umgebung nicht verrottet, keine Korrosion unterworfenen
metallischen Lagerflächen aufweist und sich in nahezu jeder beliebigen gewünschten
Länge zusammenbauen läßt.
-
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß erreicht durch eine Bürstenwalze
mit einem Gerüst aus Kunststoff, das aus mindestens zwei Ende an Ende aneinandergefügten
Baueinheiten von einer Größe besteht, die eine hinsichtlich Schrumpfen und Verziehen
problemlose Heistelil1ng von Kunststoffteilen in einem Stück gewährleistet.
-
Durch die erfindungsgemäße Aufteilung des Gerüsts der Bürstenwalze
in bzw. dessen Aufbau aus mehreren unabhängigen Baueinheiten werden alle Schwierigkeiten,
die sich durch Schrumpfen oder Verziehen von längeren in einem Stück geformten Gegenständen
aus Kunststoff ergeben können wenn nicht überhaupt völlig beseitigt, so doch wesentlich
verringert.
-
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jede Baueinheit
mit Anschlußelementen versehen, die ihre starre Verbindung mit benachbarten Baueinheiten
gleichen Aufbaus gestatten. Diese Anschlußelemente können in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung Vorsprünge und Ausnehmungen aufweisen, die sich nach Art einer Schnappverbindung
vereinigen lassen.
-
In der ZeLe S ung ist ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäß
Bürstenwalze ausgebilde veranschaulicht. Dabet zeige : Fig, 1 oS Seitenansicht er
einzelnen Baueinheit für eine erfindungsgemäß ausgebildete Bürstenwalzs,
Fig.
2 eine Endansicht der Baueinheit von Fig. 1 in Richtung der Pfeile 2 - 2 in Fig.
1, Fig. 3 eine entsprechende Endansicht in Richtung der Pfeile 3 - 3 in Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Baueinheit von Fig. 1 entlang der Schnittebene
A - A in Fig. 1, Fig. 5 eine Endansicht einer Bauebibeit mit Darstellung der Borstenverteilung,
Fig. 6 eine Vorderansicht eines Trägers für die Bürstenwalze, Fig. 7 eine Seitenansicht
des Trägers von Fig. 6 und Fig. 8 eine vollständige zusammengebaute Bürstenwalze.
-
Einer der Gründe für eine Formung des Kunststoffgerüstes in mehreren
Abschnitten liegt in der dadurch erzielbaren Senkung der Werkzeugkosten und Vereinfachung
des Formungsvorgangs. Die gesamte Länge des Gerüsts läßt sich wegen Schrumpfens
und Verziehens der Form während des Abkühlens nicht wirtschaftlich in einem Stück
formen.
-
Es kommt daher billiger, das Gerüst in kurzen Baueinheiten zu formen
und dann diese Baueinheiten zu dem vollständigen Gerüst miteinander zu verbinden.
-
In Fig. 1 bis 4 ist eie solche Baueinheit dargestellt. An einem Ende
der dargestellten Baueinheit 1 befindet sich ein Schlitz 2 von im wesentlichen rechteckigem
Querschnitt. An jedem Ende des Schlitzes 2 sind zwei kleine Ausnehmungen 3 angeordnet.
-
An dem dem Schlitz 2 abgewandten Ende der Baueinheit 1 sitzen zwei
Vorsprünge 4, die einen im wesentli.chen rechteckigen Querschnitt von den Abmessungen
des Schlitzes 2 in etwa entsprechenden Abmessungen aufweisen. An jedem der Vorsprünge
4 sitzen zwei Zapfen 5.
-
Beim Zusammenbau mehrerer Baueinheiten 1 zn einem vollstandigen Ge-Gerüst
werden die Vorsprünge 4 und deren Zapfen 5 einer Baueinheit 1 in den Schlitz 2 bzw.
in die nchmungen 3 einer benachbarten Baueinheit 1 zingesehoben. Da diz Zapfen 5
als DoppeLkegel ausgebildet
sind und die Ausnehmungen 3 ein entsprechendes
Profil aufweisen, halten sie einander bei der in Fig. 8 dargestellten zusammengesteckten
Stellung der Baueinheiten 1 fest umklammert.
-
In der Mitte jeder Baueinheit 1 befinden sich ein Steg 6 und eine
Lagerbohrung 7. Bei der Montage des vollständigen Gerüsts in einem Reinigungsgerät
läuft durch die Lagerbohrungen 7 in der Gerüstmitte eine Achse hindurch.
-
Beim Zusammensetzen eines für ein Reinigungsgerät gebrauchsfertigen
Gerüstes werden beispielsweise acht Baueinheiten 1 aneinandergefügt bzw. zusammengesteckt.
An dem Ende des zusammengesetzen Gerüstes, an dem die Vorsprünge 4 und die Zapfen
5 der letzten Baueinheit 1 überstehen, wird ein Teil dieser Abaueinheit 1 entlang
der Linie X - X in Fig. 4 abgeschnitten, so daß man ein glattes Ende erhält. Am
anderen Ende des Gerüstes dagegen wird ein zusätzlicher Träger 8, wie er in Fig.
6 und 7 veranschaulicht ist, in den Schlitz 2 der äußersten Baueinheit 1 bis zu
dessen Grunde eingeschoben, womit man eine zusätzliche Lagerbohrung 9 für die Lagerung
dieses Endes des Gerüstes erhält.
-
Der Träger 8 füllt nur einen kleinen Teil des Schlitzes 2 der äußersten
Baueinheit 1 aus, so daß in den verbleibenden Teil dieses ScHlitzes 2 Antriebselemente
für den Antrieb der Bürstenwalze eingebaut werden können.
-
Auf ihrer außenseite sind die Baueinheiten 1 jeweils mit Randleisten
10 versehen, so daß Borsten 11 für die Bürstenwalzen in üblicher Weise in Löcher
12 in den Baueinheiten 1 eingesetzt werden können.
-
- Patentansprüche -