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DE20112868U1 - Putter, insbesondere zu Übungszwecken - Google Patents

Putter, insbesondere zu Übungszwecken

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DE20112868U1
DE20112868U1 DE20112868U DE20112868U DE20112868U1 DE 20112868 U1 DE20112868 U1 DE 20112868U1 DE 20112868 U DE20112868 U DE 20112868U DE 20112868 U DE20112868 U DE 20112868U DE 20112868 U1 DE20112868 U1 DE 20112868U1
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Description

Putter, insbesondere für Übungszwecke Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Putter , insbesondere für Übungszwecke , bestehend aus einem auswechselbaren Schaft und einem mit wenigstens einer verschließbaren Ausnehmung versehenen Schlägerkopf mit einer sich über die Schlägerkopfbreite erstreckenden Schlagfläche , der Zielmarkierungen zugeordnet sind und zwei über die Schlägerkopfseiten hinausragenden unverstellbaren Führungsbügel.
Beim Golfspiel wird versucht , mit möglichst wenig Schlägen den Ball von den Abschlägen aus in das jeweils zugehörige Loch zu spielen Dazu benutzt man eine Reihe von Schlägern,
die den jeweiligen Schlaganforderungen entsprechen . Die letzten Schläge vor dem sog. Einlochen erfolgen in aller Regel vom Grün aus , wo der Ball bereits mehr oder weniger nahe vor dem Loch liegt . Für die Überbrückung dieser kurzen Distanz benutzt man den sog . Putter , dessen Ausgestaltung von den übrigen Golfschlägern abweicht und der auch eine andere Schlagtechnik abverlangt als die mit anderen Schlägern . Idealerweise verläuft die Startrichtung des Balles beim Putten möglichst gerade in direkter Verlängerung zur Schwunglinie . Um dieses zu gewährleisten , müssen mehrere Treffmomentfaktoren erfüllt sein , wobei die gerade Puttbewegung , die Schlagflächenstellung im Treffmoment , der vertikale Eintreffwinkel sowie die Mittigkeit des Treffens mit der Schlagfläche die wesentlichen Grundlagen für einen erfolgreichen Putt bilden .
Es sind bereits Übungsgeräte bzw . Putter für Übungszwecke für solche Treffmomentfaktoren bekannt. So kann beispielsweise auf einem Übungsgrün an einer befestigten Führungsschiene die gerade Puttbewegung geübt werden , indem der Putter bei der Schlagausübung möglichst dicht an der Führungsschiene entlang geführt wird . Nachteilig an dieser Übung ist , dass ausschließlich die gerade Puttbewegung trainiert werden kann und bedingt durch die Führungsschiene immer nur das gleiche Loch angespielt werden kann .
Bekannt ist auch ein Übungsputter mit einem Schlägerkopf mit einer sich über die Schlägerkopfbreite erstreckenden Schlagfläche und zwei über die Schlägerkopfseiten hinausragenden unverstellbaren Führungsbügeln . Da sich der Ball bei der Ausführung des Schlages vor dem Auftreffen auf die Schlagfläche lediglich im durch die über die Schlägerkopfseiten hinausragenden Führungsbügel gebildeten Ballkorridor befinden muss , um den Ball mit der Schlagfläche treffen zu können , unterscheidet sich der Schlag nicht
wesentlich von demjenigen , wie er bei einem im Golfspiel üblichen Putter erfolgt . Nur eine starke Abweichung von der idealen Puttlinie durch Berühren des Balles an den Führungsbügel wird augenscheinlich wahrgenommen , was für ein umfassendes Putttraining naturgemäß nicht ausreichend sein kann .
Aus dem Gebrauchsmuster DE 295 17 016 ist ein Golfschläger , nämlich Putter , bekannt geworden , dass der Putterkopf mindestens eine verschließbare Ausnehmung zur Aufnahme von Gewichtselementen aufweist . Abgesehen davon , dass dieser Putter nicht ausschließlich für Übungszwecke vorgesehen ist, kann durch auswechselbare Gewichte zwar die Härte des Schlages reguliert und somit unterschiedlichen Spielanlagen angepasst werden , was jedoch nur untergeordnet die Aufgabe der vorliegenden Erfindung beinhaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Putter, insbesondere für Übungszwecke der eingangs beschriebenen Art zu schaffen , mit welchem es möglich ist , die die wesentlichen Grundlagen für einen erfolgreichen Putt bildenden Treffmomentfaktoren wie die gerade Puttbewegung , die Schlagflächenstellung im Treffmoment , der vertikale Eintreffwinkel sowie die Mittigkeit des Treffens zu üben .
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche gelöst.
Gemäß der Erfindung weist die der Schlagseite zugeordnete Schlagplatte eine auf einer aus vier Abweisflächen bestehende Erhebung angebrachte Schlagfläche auf , deren Breite im Vergleich zur Schlägerkopfbreite schmal gehalten ist , was für die Mittigkeit des Treffens insofern bedeutsam ist , als hier der Ball im Schwerpunkt des Putters getroffen wird . Die vertikal ausgerichtete Breite der Schlagfläche ist hier vorzugsweise etwa 5 mm , kann aber auch anderen Bedürfhissen angepasst werden . Im Zusammenwirken mit der Schlagplatte ist der Führungsbügel zu sehen , der an seinem Ende eine Öffnung für die Ballpassage lässt . Diese Öffnung ist durch den zweiteiligen Führungsbügel mittels eines Rasters veränderbar und ist im Übungsbetrieb auf die jeweilige Spielstärke abstimmbar . Bei einer erfolgreichen Ausführung eines Schlages tritt der Ball durch die Öffnung in den von dem Führungsbügel gebildeten Ballkorridor und verlässt nach dem Aufprall auf die mittig getroffene Schlagfläche in umgekehrter Richtung den Ballkorridor wieder durch die Öffnung in Verlängerung der Schwunglinie . Trifft der Ball hingegen nicht genau die Mitte der Schlagfläche , d. h . prallt der Ball auf eine der Längskanten der Schlagfläche oder auf eine der Längskanten der
Schlagfläche angrenzende Abweisfläche , wird er durch die quer zur Schwunglinie auftretende Impulskomponente abgelenkt und verfängt sich im Ballkorridor , wodurch das Misslingen des Schlages sofort anzeigt wird . Die weitere auf der Schlägerrückseite befindliche gleich ausgebildete Schlagplatte unterscheidet sich gegenüber derjenigen auf der Schlagseite lediglich durch die etwa doppelt so große Breite der Schlagfläche . Beide Schlagplatten sind gegeneinander austauschbar , so dass unterschiedlich große Schlagflächen verfügbar sind . Da die Öffnung für die Ballpassage sowohl beliebig als auch auf die Größe
der Schlagfläche abgestimmt werden kann , lässt sich der Putter individuell für das Üben einer geraden Puttbewegung sowie für die Mittigkeit des Treffens auf jede Spielstärke einstellen .
Ein weiterer Treffmomentfaktor stellt der vertikale Eintreffwinkel dar , mit dem bei richtiger Schlagdurchführung im Einklang mit den übrigen Treffmomentfaktoren der Ball genau im Scheitelpunkt des Schwungbogens getroffen wird . Durch Drehen der Schlagplatte um 90° liegt die Breite der Schlagfläche quer zum Putter und bietet so dem Ball vertikal absichtlich wenig Schlagfläche, so dass dieser ideale Treffpunkt ( Sweet - Spot) nur dann getroffen wird , wenn der Durchschwung in idealer Höhenführung des Putters zum Übungsgrün erfolgt . Wird der Ball unter - oder oberhalb des Scheitelpunktes getroffen ,d.h., prallt er auf eine der Längskanten der Schlagfläche oder auf eine deren angrenzenden Abweisflächen , "springt" der Ball oder verhält sich ähnlich wie bei vertikaler Stellung der Breite der Schlagfläche, was in jedem Fall das Misslingen des Schlages sofort anzeigt.
Die Ausrichtung der Schlagflächenstellung im Treffmoment zur Ziel - bzw. Puttlinie wird durch zwei Richtungsmarken , die fluchtend in unterschiedlicher Höhe auf der Oberseite des Schlägerkopfes direkt hinter dem Schaft angeordnet sind , nachhaltig unterstützt . Da die Richtungsmarken unterschiedlich hoch liegen , können diese mit der Ziel - bzw. Puttlinie zusammen nur auf eine gemeinsame Richtungslinie gebracht werden , wenn die Augen des Spielers in üblicher Putthaltung senkrecht über den Richtungsmarken sind , was für eine gerade Puttbewegung ohnehin vorteilhaft ist.
Durch optische Probleme bedingt , gestaltet sich das korrekte Ausrichten des Putters zur Ziellinie nach wie vor schwierig , was auch meistens die Ursache für häufige Fehler beim Putten ist . Eine Abhilfe dieser Fehlerquelle wird oft darin gesehen , mittels Schablone eine Linie auf den Ball zu ziehen , den Ball anhand dieser Markierung auf das Loch auszurichten und die Schlagfläche des Putters rechtwinklig zur Ballmarkierung zu stellen . Mit dem erfindungsgemäßen Zielbügel wird diese Methode weiter verbessert . Der Zielspalt des auf dem Schlägerkopf abnehmbar aufgesetzten Zielbügels wird auf einfache Weise oberhalb des
Balles mit dessen Markierung fluchtend in Übereinstimmung gebracht , währenddessen der Putter auf dem Übungsgrün aufsitzt . Dadurch , dass der Zielspalt mit der Längsachse des Schlägerkopfes fluchtet , ist der Putter zwangsläufig richtig ausgerichtet , was auch die optimale Ballposition zwischen den Führungsbügeln zur Folge hat.
Durch einfaches Lösen und Festschrauben der beiden Schlagplatten lässt sich dazwischen durch Drehen der Schafthalteplatte mit dem Schaft der Schaftneigungswinkel nach Bedarf des Übenden verändern . Der Putter ist für Rechts - und Linkshänder gleichermaßen verwendbar, indem die auf der Schlagseite montierte Schlagplatte abgeschraubt , die angrenzende Schafthalteplatte samt Schaft vom Gewindestift abgezogen , um 180 ° gedreht wieder auf den Gewindestift gesteckt und mittels wieder aufgeschraubter Schlagplatte kraftschlüssig positioniert wird .
Unterschiedliche Schaftlängen lassen sich ohne weiteres an verschiedene Körpergrößen und Armlängen durch Austauschen des Schaftes einschließlich der Schafthalteplatte anpassen .
Mit der Dämpfungsplatte, die in unterschiedlich schweren Werkstoffen einsetzbar ist , kann der Übungsputter in seiner Schlaghärte in einfacher Weise dem gewohnten Putter angepasst werden .
Selbstverständlich kann mit der vorliegenden Erfindung auf dem Übungsgrün jedes beliebige Loch angespielt werden , was für einen umfassenden Trainingserfolg unabdingbar erscheint . Gleichzeitig lässt sich mit diesem variablen Putter das Gefühl für die Schlagdosierung schulen und das Lesen des Grüns üben .
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben Weitere Ausfuhrungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung . In den Zeichnungen zeigen
Fig . 1 eine Draufsicht auf den Putter ohne Schaft ,
Fig . 2 eine Vorderansicht einer Schlagplatte , in einem anderen Maßstab ,
Fig . 3 eine Seitenansicht gemäß Fig .2 ,
Fig . 4 einen Schnitt entlang der Linie A-B gemäß Fig . 1 , mit Teilansicht des Schaftes, in
einem anderen Maßstab,
Fig . 5 eine Rückansicht des Putters ohne Schaft , in einem anderen Maßstab
-5-Fig
. 6 eine Seitenansicht des Putters, mit Teilansicht des Schaftes , in einem anderen
Maßstab,
Fig . 7 eine Draufsicht gemäß Fig . 1, jedoch mit Zielbügel,
Fig . 8 eine Seitenansicht gemäß Fig . 6, ohne Teilansicht des Schaftes , jedoch mit
Zielbügel.
Wie Fig . 1 zeigt, weist der einstückig ausgebildete Schlägerkopf 4 an seiner Schlag seite
21 eine kreisrunde Schlagplatte 1 auf, deren Mantelfläche eine Rändel 13 besitzt,
an die sich eine kegelförmige Erhebung 14 anschließt, die durch zwei gegenüberliegende
Abweisflächen geteilt ist und die in eine rechteckig ausgebildete ebene Schlagfläche 15 mündet Der Schlägerkopf 4 ist , ausgehend von der Schlägerkopfrückseite 23 , von einem rechten 5 und einem linken 6 Führungsbügel 5 , 6 umfasst und erstreckt sich über die Seitenwände 19 des Schlägerkopfes 4 hinaus . An ihrem jeweils vorderen Ende 17 sind sie nach innen rechtwinklig abgebogen und bilden eine Öffnung 18 für die Ballpassage , an die sich ein zwischen dem Führungsbügel 5, 6 liegender Ballkorridor 36 anschließt.
In einem Schnittbild ( Fig . 4) ist eine weitere gleichausgebildete Schlagplatte 8 ersichtlich , die sich ausschließlich in der Breite 22 ihrer Schlagfläche 15 von der Schlagplatte 1 unterscheidet ( Fig . 2 und 3 ). Auf einem auf der Längsachse 20 durch den Schlägerkopf 4 hindurchgehender Gewindestift 7 sind die Schlagplatten 1 , 8 wahlweise zum Aufschrauben an seinen beiden Enden vorgesehen . Der Schlägerkopf 4 beinhaltet auf seiner der Schlagseite 21 zugewandten Seite eine zentrisch auf der Längsachse 20 angeordnete ( nicht sichtbare ) Lagerbohrung bis unterhalb des Prismas 33 verlaufend zur Aufnahme der Schafthalteplatte 2 und einer Dämpfungsplatte 3 , die beide ebenfalls auf dem Gewindestift 7 angeordnet sind . Die sich direkt an die an der Schlagseite 21 befestigte Schlagplatte 1 , 8 anschließende Schafthalteplatte 2 dient zur Aufnahme des fest verbundenen Schaftes 10 sowie zur bedarfsmäßigen Einstellung des Schaftneigungswinkels quer zur Längsachse 20 . Oberhalb der Schafthalteplatte 2 ist die Lagerbohrung soweit offen , wie der Schaft 10 für die Schwenkbewegung zur Einstellung eines Schaftneigungswinkels benötigt . Die anschließend an die Schafthalteplatte 2 auf dem Gewindestift 7 sitzende Dämpfungsplatte 3 stützt sich in Richtung Schlägerkopfrückseite 23 an der Rückwand der Lagerbohrung ab . Das oberhalb der Dämpfungsplatte 3 über die Oberseite des Schlägerkopfes 4 emporragende Prisma 33 weist an seiner Kammfläche eine vertikal verlaufende Einfräsung zur Aufnahme eines als obere Richtungsmarke 9 ausgebildetes Metallplättchens, vorzugsweise aus Aluminium, auf.
1 *
-6-
Unterhalb der oberen Richtungsmarke 9 befindet sich von der Oberseite des Schlägerkopfes 4 ausgehend eine vertikal eingelassene V - förmige Ausnehmung 37 , die in eine horizontal angebrachte Nut zur Aufnahme eines ebenfalls als Richtungsmarke 11 ausgebildetes Metallplättchens , vorzugsweise aus Aluminium , übergeht. Die obere Richtungsmarke 9 und die untere Richtungsmarke 11 sind fluchtend auf die Längsachse 20 ausgerichtet . Auf der Schlägerkopfrückseite 23 stützen sich die Endteile des rechten 5 und des linken 6 Führungs bügeis 5 , 6 auf der Bodenberandung 24 ab , wobei sie durch eine wahlweis aufgeschraubte Schlagplatte 1, 8 an die Schlägerkopfrückseite 23 gedrückt werden und damit fixiert sind
Der Grad ihrer Einstellung und damit die Festlegung die Breite der Öffnung 18 für die Ballpassage erfolgt mittels wählbarer Stellung des Rasters 32 , der aus in der Auflagefläche 31 des Führungsbügels 5 , 6 eingearbeiteten gleich beabstandeten Nuten 29 und zwei in die Nuten 29 eingreifbaren Rasterbolzen 30 besteht , die im entsprechenden Abstand auf der Bodenberandung 24 des Schlägerkopes 4 angeordnet sind (Fig . 5 ) Durch Lösen der Schlagplatte 1 , 8 ist die Fixierung des Führungsbügels 5 , 6 so weit aufgehoben , dass dieser angehoben und durch eine horizontale Verschiebung eine neue Eisteilung des Rasters 32 wählbar ist . Durch die Aussparung 34 an den Endteilen des Führungsbügels 5 , 6 wird die Begrenzung auf eine möglichst enge Einstellung des Rasters 32 bei der Annäherung des Führungsbügels 5 , 6 an den Gewindestift 7 verhindert. Um den Führungsbügel 5 , 6 während des Schlagablaufes stabil zu halten , greift ein aus der Wandung des Führungsbügels 5 , 6 austretender Führungsstift 25 in eine im Schlägerkopf 4 befindliche Führungsnut 26 ein , die von der Schlägerkopfrückseite 23 ausgehend horizontal verläuft . Ein im Bereich der Führungsnut 26 auf dem Führungsstift 25 sitzender O - Ring 27 wirkt zusätzlich vibrationsdämpfend ( Fig . 6 ) Die leichte vorderhälftige Verjüngung der Gleitfläche 28 des Führungsbügels 5 ,6 zum Ende 17 hin erleichtert das Durchschwingen des Putters ohne Berühren des Übungsgrüns .
In einer weiteren Ausführungsform ist auf der Schlägerkopfoberseite 16 ein Zielbügel 38 angeordnet , dessen in den Ballkorridor 36 ragender Zielspalt 39 mit der Längskante 20 fluchtet. Der vorzugsweise aus Stahldraht gebildete Zielbügel 36 öffnet sich im Bereich der Schlagplatte 1, 8 , wo seine beiden Schenkel 40 stumpfwinklig auseinanderstrebend zwischen dem Schaft 10 und der Seitenwand 19 abnehmbar verankert sind ( Fig . 7 ). Die Höhe des aus dem Schlägerkopf 4 ragenden Zielbügels 38 ist so bemessen , dass zwischen dem Zielspalt 39 und einem darunter liegenden üblichen Golfball ein Abstand von wenigstens 10 mm besteht
( Fig . 8 ) .
-7-
Die Ausfuhrungsformen und die Beschaffenheit der Erfindung sind nicht auf die vorliegenden Ausführungsbeispiele beschränkt . Der Werkstoff des Schlägerkopfes 4 kann ebenso aus Metall oder aus Kunststoff bestehen wie der Führungsbügel 5 , 6 , die Schlagplatte 1 , 8 oder der Zielbügel.
Beispielsweise ist auch denkbar , dass sich der Führungsbügel 5 , 6 nicht nur auf der Bodenberandung 24 abstützt , sondern noch zusätzlich an der Schlägerkopfoberseite 16 geführt wird.

Claims (13)

1. Putter, insbesondere für Übungszwecke, bestehend aus einem auswechselbaren Schaft und einem mit wenigstens einer verschließbaren Ausnehmung versehenen Schlägerkopf mit einer sich über die Schlägerkopfbreite erstreckenden Schlagfläche, der Zielmarkierungen zugeordnet sind, und zwei über die Schlägerkopfseiten hinausragenden unverstellbaren Führungsbügel, dadurch gekennzeichnet, dass der einstückig ausgebildete Schlägerkopf (4) wenigstens eine auswechselbare kreisrunde Schlagplatte (1) mit zentrisch angeordnetem Innengewinde (12) aufweist, deren Mantelfläche eine Rändel (13) besitzt und sich daran eine kegelförmige Erhebung (14) anschließt, in die eine rechteckig ausgebildete ebene Schlagfläche (15) mündet und der Schlägerkopf (4) von einem linken (6) und einem rechten (5) einstellbaren Führungsbügel (5, 6) umfasst ist und sich über die Seitenwände (19) des Schlägerkopfes (4) hinaus erstrecken, wobei die Führungsbügel (5, 6) an ihren Enden (17) nach innen abgebogen sind und eine Öffnung (18) für die Ballpassage bilden.
2. futter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schlägerkopf (4) auf seiner mittig verlaufenden Längsachse (20) einen Gewindestift (7) aufweist, auf den wenigstens eine Schlagplatte (1, 8) aufschraubbar ist.
3. Putter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schlagplatte (1) auf der Schlagseite (21) an den Schlägerkopf (4) geschraubt ist.
4. Putter nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere gleichausgebildete Schlagplatte (8) auf der Schlägerkopfruckseite (23) vorgesehen ist und durch den Gewindestift (7) mit der auf der Schlag-Seite (21) befindlichen Schlagplatte (1) verbunden ist.
5. Putter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagplatten (1, 8) sich ausschließlich in der Breite (22) ihrer Schlagflächen (15) unterscheiden und gegenseitig austauschbar sind.
6. Putter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbügel (5, 6) auf der Schlägerkopfrückseite (23) durch eine der Schlagplatten (1, 8) fixiert und auf der Bodenberandung (24) des Schlägerkopfes (4) abgestützt sind und beabstandet an den Seitenwänden (19) des Schlägerkopfes (4) verlaufen, wobei ein an der Wandung des Führungsbügels (5, 6) austretender Führungsstift (25) verschiebesicher in eine im Schlägerkopf (4) befindliche Führungsnut (26) eingreift.
7. Putter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Auflagefläche (31) der auf der Schlägerkopfrückseite (23) fixierte Führungsbügel (5, 6) Nuten (29) in Form eines Rasters (32) ausgebildet sind, in die ein auf der Bodenberandung (24) des Schlägerkopfes (4) aufgebrachter Rasterbolzen (30) eingreifbar angeordnet ist.
8. Putter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (18) für die Ballpassage mittels wählbarer Stellung des Rasters (32) der Führungsbügel (5, 6) veränderbar ist.
9. Putter nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbügel (5, 6) sich auf ihrer Gleitflächenseite (28) vorderhälftig zum Ende (17) hin leicht verjüngen.
10. Puffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlägerkopf (4) zwei Richtungsmarken (9, 11) vorgesehen sind, die in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.
11. Puffer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schlägerkopf (4) einen Schaft (10) mit einem bekannten, einseitig abgeflachten Griff aufweist, wobei der Schaft (10) in einer Schafthalteplatte (2) unlösbar verbunden ist, die auf dem Gewindestift (7) zwischen der Schlagplatte (1, 8) und einer Dämpfungsplatte (3) kraftschlüssig angeordnet ist.
12. Puffer nach Anspruch 1 und 11 dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (10) in der Schafthalteplatte (2) kraftschlüssig eingepasst ist.
13. Puffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlägerkopf (4) auf der Schlägerkopfoberseite (16) ein Zielbügel (38) abnehmbar angeordnet ist, dessen Zielspalt (39) in den Ballkorridor (36) ragend mit der Längskante (20) sowie der oberen Richtungsmarke (9) und der unteren Richtungsmarke (11) fluchtet.
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