DE20112468U1 - Rückflusssicherung für Spritzen - Google Patents
Rückflusssicherung für SpritzenInfo
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Description
Rückflusssicherung für Spritzen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rückflusssicherung für Spritzen und insbesondere eine Rückflusssicherung für eine Spritze, die ein Zurückströmen der Injektionsflüssigkeit verhindert und so einen Kontakt mit Luft oder anderen Verschmutzungsquellen vermeidet und die ein erneutes Aufziehen und Wiederverwenden einer Spritze unmöglich macht. Die Rückflusssicherung kann in großen oder kleinen medizinischen Behandlungseinrichtungen verwendet werden.
Heutzutage werden Injektionen in großen oder kleinern Behandlungseinrichtungen häufig durchgeführt. Die meisten Spritzen sind aus einem Plastikmaterial gefertigt. Es soll erwähnt werden, dass sichere Spritzen nach dem Gebrauch weggeworfen werden und nicht noch einmal verwendet werden, um Ansteckungen oder Infektionen zu verhindern. Wenn die Nadel jedoch von einer derartigen Spritze entfernt wurde, kann niemand sicher sein, dass die Spritze nach dem Gebrauch tatsächlich weggeworfen wird, so dass diese mangelnde Gewissheit eine bedeutsame, aber versteckte Gefahr darstellt.
Speziell bei Patienten, die wiederholt Injektionen benötigen, wie Diabetiker, die Insulininjektionen benötigen oder Betäubungsmittelsüchtige, die die benötigten Drogeninjektion selbst durchführen, können konventionelle Spritzen nicht wirksam aus dem Verkehr gezogen werden. Im Gegenteil kann der kontinuierlich erforderliche Gebrauch von Spritzen in einem langen Zeitraum zu der Idee führen, die Spritze wiederholt zu gebrauchen oder die Gewohnheit anzunehmen, eine Spritze mehrmals zu verwenden. Unter Beachtung des AntiDrogen Gesichtspunktes kommt dem aktiven hygienischen Schutz des Sanitärverhaltens des Nutzers bei Injektionen besonderer Wert zu.
Weiterhin muss nach dem Aufziehen der Injektionsflüssigkeit bei einigen Spritzen aus Gründen der Bequemlichkeit zu einer Nadel kleinerer Größe gewechselt werden. Aber während des Wechselns der Metallnadel ist diese
direkt von dem vorderen Ende der Spritze entfernt. Während dieses kurzen Moments, in dem keine Metallnadel auf der Spritze aufgesetzt ist, kann die Injektionsflüssigkeit kontaminiert werden, wobei die Injektionsflüssigkeit einem Rückfluss aus der Spritze heraus unterworfen ist. Dies ist die zweite, versteckte Gefahr.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die oben beschriebenen, konventionellen Spritzen zu verbessern und ihre Mängel zu eliminieren und eine Spritze bereitzustellen, die einen Rückfluss der Injektionsflüssigkeit und einen Kontakt mit Luft oder Verschmutzungsquellen verhindert und gleichzeitig die Sicherheit der Patienten durch Vermeidung eines wiederholten Aufziehens und Gebrauchs einer Spritze gewährleistet.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Rückflusssicherung nach Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
Zur Lösung der Aufgabe der Erfindung ist eine Rückflusssicherung für Spritzen angegeben, die einen zentralen Zylinderabschnitt und einer Vielzahl von Blöcken aufweist, die in einem vorstehende Endabschnitt einer Spritze angeordnet sind. Der äußere Raum einer Spritze am oberen Ende des zentralen Zylinderabschnitts ist mit einem Stück kristallisierten Sirups versehen, um eine Kronenkappe über der Oberseite des zentralen Befestigungsabschnitts abzutrennen. Der zentrale Zylinderabschnitt ist in dem vorstehenden Endabschnitt angeordnet und ein Silikonwürfel ist unterhalb des zentralen Zylinderabschnitts angeordnet. Ein unregelmäßig geformtes Stopelement steht in engem Kontakt mit dem unteren Abschnitt des vorstehenden Endabschnitts, um hierdurch die Kronenkappe auf dem oberen Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitts aus dem vorstehenden Endabschnitt zu drücken. Wenn die Spritze und die Nadel miteinander verbunden werden und der zentrale Zylinderabschnitt heruntergedrückt wird, wird die Kronenkappe in das vorstehende Ende gedrückt, um einen Durchlass zu bilden. Wenn die Druckkraft aufhört, drückt der Silikonwürfel den zentralen Zylinderabschnitt
soweit zurück, dass das erweiterte Teilstück am Boden des zentralen Zylinderabschnitts den Auslass des vorstehenden Endabschnitts wieder verschließt.
Vorzugsweise ist das erweiterte Teilbereich am unteren Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitts am oberen Abschnitt mit einem O-Ring versehen ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Oberfläche des unregelmäßig geformten Stopelements mit mehr als einem länglichen, konkav geformten Teilbereich versehen ist
Vorzugsweise ist der untere Abschnitt des vorstehenden Endabschnitts mit einer dünnen Wand zum Einsetzen und Positionieren des unregelmäßig geformten Stopelements versehen.
Die verschiedenen Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen und der Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Elemente einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine schematischen Schnittansicht,
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht während des Betriebes mit einer aufgesetzten Nadel, und
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht einer kompletten Ausführungsform der Erfindung nach einer durchgeführten Injektion.
Bezugnehmend auf Fig. 1 umfasst die Rückflusssicherung im wesentlichen einen zentralen Zylinderabschnitt 10, einem Silikonwürfel 20 und ein Stopelement 30. Ein erweitertes Teilstück 12 ist an dem unteren Abschnitt des
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zentralen Zylinderabschnitts 10 vorgesehen und passt am Anfang des oberen Abschnitts durch einen O-Ring 16. An dem oberen Abschnitt ist auch eine Spitze 11 vorgesehen, die einen umlaufende Raum 14 aufweist, der mit kristallisierten Sirup 15 als Trennmittel gefüllt ist, um eine Kronenkappe 13, die den oberen Abschnitt der Spitze 11 bedeckt, von dem zentralen Zylinderabschnitt 10 zu trennen.
In dieser bevorzugten Ausführungsform sind eine Vielzahl von Blöcken unterhalb des zentralen Zylinderabschnitts 10 angeordnet, wobei es in dieser Ausführungsform zwei Blöcke sind. Der erste Block ist ein weicher Silikonwürfel 20 und der zweite Block ist ein unregelmäßig geformtes Stopelement 30 aus Hartgummi oder Plastik mit einer Durchbohrung in der Mitte und ist von mehr als einem länglichen, konkav geformten Teilbereich 31 umgegeben, um so Spalten zu bilden.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Erfindung im Inneren des vorstehenden Endes 41 am vorderen Ende der Spritze angeordnet. Die untere zylindrische Wand am Boden des vorstehenden Endabschnitts 41 ist eine dünne Wand 42. Die äußere Fläche des vorstehenden Endabschnitts 41 ist mit einer gestuften Schulter 44 versehen. Zuerst wird der zentrale Zylinderabschnitt 10 in den vorstehenden Endabschnitt 41 eingeführt, um die Kronenkappe 13 aus dem Auslass 43 zu schieben, dann wird der Silikonwürfel 20 auf die Rückseite des zentralen Zylinderabschnitts 10 gelegt. Der O-Ring 16 und das erweiterte Teilstück 12 stoßen an dem unteren Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitt 10 gegen den Auslass 43. Als nächstes wird das Stopelement 30 auf die Rückseite des Silikonwürfels 20 gelegt. Da der untere Abschnitt innerhalb der Zylinderwand des vorstehenden Endabschnitts 41 die dünnen Wand 42 ist, ist das Einpassen und Positionieren des Stopelements 30 leicht und der Auslass 43 ist vollständig abgedichtet. Die dünne Wand 42 wird durch das Stopelement 30 zusammengedrückt und möglicherweise durch den Druck deformiert. Um das Entstehen eines Spaltes zwischen der Nadel 50 und dem vorstehenden Endabschnitt 41 zu verhindern, wenn sie miteinander verbunden werden, ist der vorstehende Endabschnitt 41 mit kristallisierten Sirup 45 versehen.
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Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, ist nach dem Zusammensetzen der oben beschriebenen Vorrichtung und nach dem Aufziehen der Injektionsflüssigkeit in die Spritze 40 die Vorrichtung gebrauchsbereit, wobei die Nadel 50 auf den oberen Abschnitt des vorstehenden Endabschnitts 41 aufgesetzt ist und bis zu der gestuften Schulter 44 herabgedrückt ist. Während des Aufsetzens steht die Kronenkappe unter einem abwärts gerichteten Druck der Nadel 50, um so den zentralen Zylinderabschnitt 10 herabzuführen und das Silikon 20 zusammenzudrücken. Dies öffnet den Auslass 43 des vorstehenden Endabschnitts 41, der durch das erweiterte Teilstück 12 am unteren Abschnitt des zentralen Zylinderteilstücks 10 bedeckt ist, so dass ein Durchgang zwischen der Nadel 50 und dem vorstehenden Endabschnitt 41 in der Spritze 40 (in dem Raum neben dem Silikon 20 und den konkav geformten Teilbereichen 31 um das Stopelement 30) gebildet wird, so dass die Injektionsflüssigkeit aus der Druckröhre (nicht dargestellt) in die Spritze 40 gedrückt wird. Wenn die Injektionsflüssigkeit ausfließt geht, bildet der in den Raum 14 eingefüllte kristallisierte Sirup 15 ein Trennelement und der kristallisierte Sirup 45, der auf die äußere Fläche des vorstehenden Endabschnitts 41 aufgebracht wurde, beginnt in Kontakt mit der Injektionsflüssigkeit zu schmelzen. Ein paar Minuten nach Ende der Injektion bildet sich der Raum 14 wieder wegen des Schmelzens des kristallisierten Sirup 15, der es verhindert, das Silikon 20 vollständig zusammenzudrücken. Das Silikon wird demzufolge wieder seine ursprüngliche Form annehmen. Zur gleichen Zeit veranlasst dies das erweiterte Teilstück 12 an dem unteren Teilstück des zentralen Zylinderabschnitts 10 den Auslass 43 des vorstehenden Endabschnitts 41 wieder zu verschließen und dichtet den Auslass 43 durch den O-Ring 16 vollständig ab.
Wie oben erwähnt, erzeugt das Schmelzen des kristallisierten Sirups 15 einen Raum und bewirkt, dass das erweiterte Teilstück 12 an dem unteren Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitts 10 nicht sinken kann und trennt es vom Auslass 43. Dann kann die Spritze 40 nicht wiederverwendet werden. Wenn jemand versucht, die Struktur des zentralen Zylinderabschnitts 10 zu zerstören,
um die Spritze 40 wieder aufziehen zu können, um sie wieder zu verwenden, kann die Nadel 50 nicht aufgesetzt werden, da die stützende Kraft des vorstehenden Endabschnitts 41 ungenügend ist, weil der untere Abschnitt des vorstehenden Endabschnitts 41 eine dünne Wand 42 ist und das Stopelement 30 durch Ausweitung entfernt ist.
In der Zwischenzeit ist der kristallisierte Sirup 45 an der äußeren Oberfläche des vorstehenden Endabschnitts 41 vollständig aufgeschmolzen. Auch wenn die Nadel 50 auf den erweiterten Endabschnitt 41 aufsetzt werden kann, kann eine Leckage nicht vermeiden werden, da der die Leckage abdichtende kristallisierte Sirup 45 nach unten gefallen ist. Dadurch wird die Aufgabe der Erfindung, eine Spritze bereitzustellen, die nur einmal verwendet werden kann, gelöst.
Zusammengefasst erhöht die Rückflusssicherung für Spritzen die Sicherheit bei der Verwendung von Spritzen und verhindert eine Kontamination der Injektionsflüssigkeit mit Luft oder anderen Schmutzquellen. Es besteht kein Zweifel, dass diese Vorrichtung nützlich ist.
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Bezugszeichen
| 10 | Zylinderteilstück |
| 11 | Spitze |
| 12 | erweitertes Teilstück |
| 13 | Kronenkappe |
| 14 | Raum |
| 15 | Sirup |
| 16 | O-Ring |
| 20 | Silikonwürfel |
| 30 | Stopelement |
| 31 | konkav geformter Teilbereich |
| 40 | Spritze |
| 41 | vorstehender Endabschnitt |
| 42 | Wand |
| 43 | Auslaß |
| 44 | gestufte Schulter |
| 45 | Sirup |
| 50 | Nadel |
UL 201 Uh6&ogr; Ui
Claims (5)
1. Rückflusssicherung für Spritzen mit einem zentralen Zylinderabschnitt (10) und einer Vielzahl von Blöcken, die in einem vorstehenden Endabschnitt (41) einer Spritze (40) angeordnet sind, worin ein erweitertes Teilstück (12) an dem unteren Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitts (10) und eine Spitze (11) an dem oberen Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitts (10) vorgesehen sind, und die Spitze (11) einen außen umlaufenden Raum (14) aufweist, der mit einem Stück eines kristallisierten Sirup (15) als Trennelement gefüllt ist, um eine Kronenkappe (13) abzutrennen, die das oberen Ende der Spitze (11) des zentralen Zylinderabschnitts (10) bedeckt, wobei der zentrale Zylinderabschnitt (10) in dem vorstehenden Endabschnitt (41) angeordnet ist und ein Silikonwürfel (20) unterhalb des zentralen Zylinderabschnitts (10) angeordnet ist und ein unregelmäßig geformtes Stopelement (30) in engem Kontakt mit dem unteren Abschnitt des vorstehenden Endabschnitts (41) steht, um hierdurch die Kronenkappe (13) auf dem oberen Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitts (10) aus dem vorstehenden Endabschnitt (41) zu drücken.
2. Rückflusssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erweiterte Teilstück (12) am unteren Abschnitt des zentralen Zylinderabschnitts (10) am oberen Abschnitt mit einem O-Ring (16) versehen ist.
3. Rückflusssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des unregelmäßig geformten Stopelements (30) mit mehr als einem länglichen, konkav geformten Teilbereich (31) versehen ist.
4. Rückflusssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt des vorstehenden Endabschnitts (41) mit einer dünnen Wand (42) zum Einsetzen und Positionieren des unregelmäßig geformten Stopelements (30) versehen ist.
5. Rückflusssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Oberfläche des vorstehenden Endabschnitts (41) der Spritze (40) ein abdichtender, kristallisierter Sirup (45) aufgebracht ist.
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