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DE20111476U1 - Kühlanordnung - Google Patents

Kühlanordnung

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Publication number
DE20111476U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
arrangement
housing
floor
cooling device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20111476U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Truma Geraetetechnik GmbH and Co KG
Original Assignee
Truma Geraetetechnik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Truma Geraetetechnik GmbH and Co KG filed Critical Truma Geraetetechnik GmbH and Co KG
Priority to DE20111476U priority Critical patent/DE20111476U1/de
Publication of DE20111476U1 publication Critical patent/DE20111476U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00357Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles
    • B60H1/00364Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles for caravans or trailers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kühlanordnung gemäß dem Oberbegriff von Schutzanspruch 1.
Eine derartige Kühlanordnung eignet sich insbesondere auch zum Kühlen von Innenräumen von Caravans, Booten oder anderen Kleinräumen. Das ihr zugrundeliegende Prinzip der Kälteerzeugung mittels eines Kühlkreislaufs ist seit langem bekannt.
Fig. 11 zeigt das Funktionsschema eines bekannten Kühlkreislaufs bzw. Kälteprozesses, wie er bei zahlreichen Klimaanlagen Anwendung findet.
Ein Kompressor 1 verdichtet ein gasförmiges Kältemittel und transportiert es über eine Kältemittelleitung 2 zu einem Verflüssiger (Kondensator) 3. Der als Wärmetauscher dienende Verflüssiger 3 wird durch Umgebungsluft gekühlt, die mittels eines Verflüssiger-Gebläses 4 über einen Umgebungslufteirilass 5 angesaugt und über einen Umgebungsluftauslass 6 ausgeblasen wird. Dadurch verflüssigt sich das zunächst gasförmige und unter einem hohen Druck stehende Kältemittel. Das flüssige und immer noch unter hohem Druck stehende Kältemittel wird über eine Kältemittelleitung 7 zu einer Expansionseinrichtung, z. B. einer Drossel 8 geführt, wo sich das Kältemittel entspannen kann.
Durch die Entspannung geht das Kältemittel in die gasförmige Phase über und entzieht dabei der Umgebung Wärme. Dieser Wärmeentzug wirkt über einen als Wärmetauscher dienenden Verdampfer 9 auf die Raumluft des zu kühlenden Raums, welche mittels eines Verdampfer-Gebläses 10 durch einen Raumlufteinlass 11 angesaugt, durch den Verdampfer 9 geführt und über einen oder mehrere Raumluftauslässe 12 wieder zurück in den zu kühlenden Raum als Kaltluft geblasen wird. Die Raumluft kann dabei vor dem Verdampfer 9 durch ein Filter 13 gereinigt werden.
Durch die Aufnahme der Wärme der zu kühlenden Raumluft wird das gasförmige Kältemittel erwärmt und über eine Kältemittelleitung 14 zurück zum Kompressor 1 gefördert. Dort wird das gasförmige Kältemittel erneut komprimiert und der Kühlkreislauf in der oben beschriebenen Weise fortgeführt.
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Akte: 53.563
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Üblicherweise werden der Verflüssiger 3 und das Verflüssiger-Gebläse 4 außerhalb des zu kühlenden Raumes, nämlich insbesondere in der Umgebung angeordnet, um die Wärmeabgabe an die Umgebung zu vereinfachen. Der Verdampfer 9 mit dem Verdampfer-Gebläse 10 ist sinnvollerweise in dem zu kühlenden
5 Raum vorgesehen.
Für Caravans ist eine Anordnung bekannt, bei der sich die komplette Kühlvorrichtung, zumindest der Verflüssiger und das Verflüssiger-Gebläse auf dem Dach des Caravans befinden. Dort ist zwar eine Wärmeübertragung an die Umgebung leicht möglich. Jedoch wird das Dach des Caravans durch das nicht unerhebliche Gewicht der Anlage stark belastet. Zudem hebt die Anordnung den Gesamtschwerpunkt des Caravans an, was sich negativ auf die Fahrstabilität auswirkt. Außerdem beeinträchtigt die Anordnung des Verflüssigers auf dem Dach die Aerodynamik, was sich u. a. in einem erhöhten Kraftstoffverbrauch beim Fahren des Caravans auswirkt. Zudem ist die Anlage - wenn einmal installiert - mit vertretbarem Aufwand nicht mehr abzubauen, so dass die Kühlvorrichtung auch im Winter mitgeführt werden muss.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kühlanordnung anzugeben, bei der die oben beschriebenen Nachteile des Standes der Technik nicht auftreten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Kühlanordnung mit den Merkmalen von Schutzanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
Eine erfindungsgemäße Kühlanordnung, mit einem zu kühlenden Raum und mit einer Kühlvorrichtung, die einen in einem Gehäuse angeordneten Kühlkreislauf aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung in einem unteren Bereich des Raums angebracht und innerhalb des Raums betrieben werden kann. Falls es sich bei dem zu kühlenden Raum beispielsweise um einen Wohnwagen handelt, führt die Anbringung der Kühlvorrichtung in dem unteren Bereich des Raums zu einem vorteilhaft niedrigen Schwerpunkt des Wohnwagens, was sich positiv auf seine Fahreigenschaften auswirkt. Darüber hinaus kann durch einen Betrieb der Kühlvorrichtung innerhalb des Wohnwagens eine Vergrößerung der Luftwiderstandsfläche und somit ein Anstieg des Energieverbrauchs während der Fahrt vorteilhaft vermieden werden.
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Truma Gerätetechnik GmbH & Co.
• · · I
Akte: 53.563
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Bei einer Weiterentwicklung der Erfindung kann der Kühlkreislauf einen Verflüssiger mit einem zugeordneten Verflüssiger-Gebläse zum Zu- und Abführen von Umgebungsluft aufweisen. Ferner kann das Gehäuse der Kühlvorrichtung zumindest eine Einlassöffnung aufweisen, durch die die Umgebungsluft zu dem Verflüssiger zugeführt werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Einlassöffnung in einer seitlichen Fläche des Gehäuses oder in einer oberen Fläche des Gehäuses ausgebildet ist. Um einen Durchsatz an Umgebungsluft, die dem Verflüssiger zuzuführen ist, zu vergrößern, können auch mehrere Einlassöffnungen in dem Gehäuse ausgebildet sein.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn zwischen der Einlassöffnung und einer ersten Öffnung, die in einer Begrenzungsfläche des Raums vorgesehen sein kann, ein Verbindungsmittel angeordnet ist. Durch das Verbindungsmittel, das z. B. aus einem flexiblen Rohr bestehen kann, ist ein variables Anbringen der Kühlvorrichtung in dem unteren Bereich des Raums, wie z. B. auf einem Boden eines Wohnwagens innerhalb eines Staufachs, gewährleistet. Mithin ist ein Nachrüsten des Wohnwagens mit einer Kühlvorrichtung ohne weiteres möglich.
Die Begrenzungsfläche des Raums kann aus einer Seitenwand gebildet sein. Hierdurch ist ein Nachrüsten z. B. eines Wohnwagens mit der Kühlvorrichtung ohne weiteres möglich, weil strukturelle Eingriffe in die Bodengruppe des Wohnwagens nicht erforderlich sind.
Bei einer alternativen Ausführungsform kann die Begrenzungsfläche des Raums, in der die erste Öffnung ausgebildet ist, aus seinem Boden bestehen. Die Umgebungsluft kann somit durch den Boden zu dem Verflüssiger zugeführt werden. Da ein Bereich z.B. unterhalb eines Wohnwagens keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, und somit die Umgebungsluft in diesem Bereich verhältnismäßig kühl ist, ist die Temperatur der dem Verflüssiger zugeführten Umgebungsluft niedrig, wodurch die Kälteleistung der Kühlvorrichtung vorteilhaft gesteigert werden kann.
Bei einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung, bei der die erste Öffnung in dem Boden des Raums ausgebildet ist, kann die Einlassöffnung in einer Seitenwand des Gehäuses ausgebildet sein, und die Kühlvorrichtung kann auf
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dem Boden des Raums montiert sein. Hierbei kann ferner angrenzend an die Einlassöffnung und über der ersten Öffnung ein Luftführungselement, z. B. in Form eines Leitblechs, angeordnet sein, so dass zwischen der Einlassöffnung und der ersten Öffnung ein Ansaugkanal ausgebildet ist. Diese Ausführungsform zeichnet sich durch eine problemlose Montierbarkeit aus, was sich in verminderten Herstellungskosten auswirkt.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Einlassöffnung an einer Unterseite des Gehäuses ausgebildet. Dabei kann die Kühlvorrichtung auf dem Boden des Raums, der eine erste Öffnung aufweist, derart montiert sein, dass die Einlassöffnung mit der ersten Öffnung in Ausrichtung ist, so dass die Umgebungsluft durch die Einlassöffnung und die erste Öffnung zum Verflüssiger zugeführt werden kann. Da hierbei kein zusätzliches Teil zum Zuführen der Umgebungsluft nötig ist, ist bei dieser Ausführungsform die Gesamtanzahl der erforderlichen Bauelemente klein.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Boden eine zweite Öffnung auf. Ferner kann das Gehäuse eine Auslassöffnung aufweisen, die mit der zweiten Öffnung in Verbindung steht, um die Umgebungsluft aus der Kühlvorrichtung abzuführen.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, dass die Auslassöffnung in einer Unterseite des Gehäuses ausgebildet sein kann, und dass die Kühlvorrichtung auf dem Boden des Raums derart montiert sein kann, dass die Auslassöffnung mit der zweiten Öffnung in Ausrichtung ist. Durch ein Abführen der Umgebungsluft aus der Kühlvorrichtung in einen Bereich unterhalb des Wohnwagens wird die Geräuschbelastung der Umgebung des Wohnwagens herabgesetzt, weil die beim Abführen der Umgebungsluft entstehenden Luftgeräusche insbesondere dadurch reduziert werden, dass die Umgebungsluft auf Sand, Gras oder unbefestigten Boden geleitet wird. Insbesondere besteht nicht die Gefahr, dass die abgeführte Wärme übermäßig stark ein Vorzelt des Wohnwagens oder einen auf einem Campingplatz in unmittelbarer Nachbarschaft mit geöffnetem Fenster stehenden weiteren Wohnwagen erwärmt.
Bei einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung weist der Raum einen Doppelboden auf. Zusätzlich zu dem Boden des Raums, der z. B. bei einem Wohnwagen als Wagenboden zu verstehen ist, ist ein Fußboden vorgesehen, der
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1 oberhalb des Wagenbodens in den Innenraum des Wohnwagens eingezogen ist. Der Doppelboden wird somit durch einen Zwischenraum zwischen dem Wagenboden und dem Fußboden gebildet. Bei dieser Ausführungsform kann die Kühlvorrichtung wenigstens teilweise innerhalb des Doppelbodens untergebracht sein. Durch den Doppelboden wird eine bessere Isolierung des Raums erzielt, wobei außerdem durch eine Unterbringung der Kühlvorrichtung wenigstens teilweise innerhalb des Doppelbodens der nutzbare Innenraum des Wohnwagens lediglich geringfügig eingeschränkt ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist unterhalb des Bodens zumindest eine Wand vorgesehen, die jeweilige Luftströmungen an der Einlassöffnung und an der Auslassöffnung voneinander trennt. Diese Wand kann beispielsweise aus einem Längs- und/oder Querträger gebildet sein, der Bestandteil einer Bodengruppe des Caravans ist. Die Kühlvorrichtung ist also auf dem Boden des Raums an einer Stelle angeordnet, die sich über der entsprechenden Wand befindet, derart, dass die vorstehend genannte Trennung der jeweiligen Luftströmungen erzielt wird.
Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkreislauf einen Kompressor zum Verdichten eines Kältemittels, eine Expansionseinrichtung und einen Verdampfer mit einem zugeordneten Verdampfer-Gebläse zum Zu- und Abführen von Raumluft des zu kühlenden Raums aufweist, wobei das Kältemittel mittels des Kompressors über den Verflüssiger und die Expansionseinrichtung zum Verdampfer und wieder zurück zum Kompressor durch Kältemittelleitungen transportierbar ist.
Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend unter Zuhilfenahme der begleitenden Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen
Kühlanordnung;
Fig. 2 eine Ansicht von unten einer Kühlvorrichtung der in Fig. 1
gezeigten Kühlanordnung;
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Fig. 3A eine perspektivische Ansicht einer Kühlanordnung gemäß einer
ersten Ausführungsform;
Fig. 3B eine Ansicht von unten einer Kühlvorrichtung der in Fig. 3A
gezeigten Kühlanordnung;
Fig. 4
eine prinzipielle Ansicht einer Kühlanordnung gemäß einer zweiten Ausführungsform;
10 Fig. 5
eine prinzipielle Schnittansicht eines Bodenbereichs der zweiten Ausführungsform;
Fig. 6 Fig. 7
eine Ansicht von unten einer Kühlvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform;
eine prinzipielle Schnittansicht eines Bodenbereichs gemäß einer vierten Ausführungsform;
Fig. 8
eine Perspektivansicht einer Kühlanordnung gemäß einer fünften Ausführungsform;
Fig. 9 eine Perspektivansicht einer Kühlanordnung gemäß einer sech
sten Ausführungsform;
Fig. 10 eine Perspektivansicht einer Kühlanordnung gemäß einer siebten
Ausführungsform; und
Fig. 11
ein Funktionsschema eines bekannten Kühlkreislaufs.
Da auch bei der erfindungsgemäßen Kühlanordnung die Kühlung mittels des bekannten Kälteprozesses erfolgt, werden die oben in Zusammenhang mit Fig. eingeführten Bezugszeichen auch bei der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung verwendet.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung 41, die einen zu kühlenden Raum 42 und eine Kühlvorrichtung aufweist. In dieser Darstellung ist der zu kühlende Raum 42 im Inneren ei-
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nes Wohnwagens gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung ist jedoch in keiner Weise auf einen Wohnwagen als Raum 42 eingeschränkt, sondern der Raum kann in vielfältiger anderer Weise ausgeführt sein, so z. B. als ein Innenraum eines Reisemobils, eines Boots oder als sonstiger Kleinraum.
5
Wie in Fig. 1 durch gestrichelte Linien dargestellt, ist die Kühlvorrichtung 43 in einem unteren Bereich eines Innenraums 42 des Wohnwagens angeordnet, wobei die Kühlvorrichtung 43 innerhalb des Wohnwagens betrieben werden kann. Durch diese Anbringung der Kühlvorrichtung ist der Schwerpunkt des Wohnwagens in günstiger Weise nach unten verlagert, was sich positiv auf die Fahreigenschaften des Wohnwagens auswirkt. Ferner wird eine Luftwiderstandsfläche des Wohnwagens durch die Unterbringung der Kühlvorrichtung innerhalb des Innenraums 42 des Wohnwagens nicht in unnötiger Weise vergrößert, wodurch sich ein günstiger Energieverbrauch bei der Fahrt erzielen lässt.
Die Funktionsweise der Kühlvorrichtung 43 entspricht der eines handelsüblichen Klimageräts, wobei in einem Gehäuse der Kühlvorrichtung 43 ein Kühlkreislauf (nicht gezeigt) angeordnet ist. Das Prinzip der Kälteerzeugung mittels des Kühlkreislaufs ist vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 11 erläutert. Demnach weist der Kühlkreislauf einen Kompressor 1 zum Verdichten eines Kältemittels, einen Verflüssiger 3 mit einem zugeordneten Verflüssiger-Gebläse 4 zum Zu- und Abführen von Umgebungsluft, eine Expansionseinrichtung 8, und einen Verdampfer 9 mit einem zugeordneten Verdampfer-Gebläse 10 zum Zu- und Abführen von Raumluft des zu kühlenden Innenraums 42 des Wohnwagens
25 auf.
Fig. 2 zeigt die Kühlvorrichtung 43 in einer Ansicht von unten. Ein Gehäuse 26 der Kühlvorrichtung 43 weist an seiner Unterseite 44 eine Auslassöffnung 45 auf, die mit dem in dem Gehäuse 26 angeordneten Verflüssiger-Gebläse 4 (s. Fig. 11; in Fig. 2 nicht gezeigt) korrespondiert.
In den Fig. 3 bis 8 sind verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Kühlanordnung gezeigt, wobei diese Ausführungsformen alle den in der Fig. 2 gezeigten Aufbau der Unterseite 44 des Gehäuses 26 aufweisen.
35
In Fig. 3A ist die erste Ausführungsform der Kühlanordnung 41 mit der Kühlvorrichtung 43 im eingebauten Zustand gezeigt, wobei die eigentlichen Kompo-
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nenten der Kühlvorrichtung 43 durch das Gehäuse 26 abgedeckt sind.
Die Kühlvorrichtung 43 ist in dem in Fig. 3A gezeigten Beispiel in eine Sitzbank des Wohnwagens eingebaut. In einem Boden 46 des Wohnwagens ist eine erste Öffnung 29 ausgebildet, die mit einem in einer unteren Fläche der Sitzbank vorgesehenen Umgebungsluftauslass 30 korrespondiert. Im Boden 46 des Wohnwagens ist ferner eine zweite Öffnung 27 ausgebildet, die mit einem in der unteren Fläche der Sitzbank vorgesehenen Umgebungslufteinlass 28 korrespondiert.
In der Fig. 3B ist die Kühlvorrichtung 43 in einer Ansicht von unten gezeigt. Neben der Auslassöffnung 45 ist in der Unterseite 44 des Gehäuses 26 ferner eine Einlassöffnung 47 ausgebildet, durch die die Umgebungsluft zu dem Verflüssiger 3 zugeführt werden kann.
Die komplette Kühlvorrichtung 43 lässt sich mittels Spanngurten 32 in einfacher Weise auf der unteren Fläche der Sitzbank bzw. am Boden 46 des Wohnwagens befestigen. Die Kühlvorrichtung 43 ist dabei derart zu befestigen, dass einerseits die Einlassöffnung 47 mit dem Umgebungslufteinlass 28 und somit mit der zweiten Öffnung 27 in Ausrichtung ist, und dass andererseits die Auslassöffnung 45 mit dem Umgebungsluftauslass 30 und somit mit der ersten Öffnung 29 in Ausrichtung ist.
Im Normalfall sind die untere Fläche der Sitzbank und der Boden 46 identisch, so dass die erste Öffnung 29 und der Umgebungsluftauslass 30 einerseits und die zweite Öffnung 27 und der Umgebungslufteinlass 28 andererseits zusammenfallen.
In Fig. 3A sind ferner Raumluftauslässe 12 sowie ein Raumlufteinlass 11 und ein demontierter Luftfilter 13 dargestellt. Die zu kühlende Raumluft des Wohnwagens 42 wird mittels des Verdampfer-Gebläses 10 durch das Filter 13 zum Verdampfer 9 gezogen, der als Wärmetauscher der warmen Raumluft die Wärme entzieht und sie somit kühlt. An die Raumluftauslässe 12 sind Luftführungsschläuche 31 anschliejSbar. Die Kaltluft wird an die Raumluftauslässe 12 geführt, von wo aus die Kaltluft durch die Luftführungsschläuche 31 zu entsprechenden, nicht dargestellten Düsen transportiert werden kann, um in dem Innenraum 42 des Wohnwagens verteilt zu werden.
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Nachdem die Kühlvorrichtung 43 mittels der Spanngurte 32 befestigt worden ist, sind lediglich die Luftführungsschläuche 31 sowie eine elektrische Versorgung anzuschließen, um die Kühlvorrichtung betriebsbereit zu machen. Zusätzlich lässt sich noch ein Raumtemperaturfühler 33 mit einer Steuerung (nicht gezeigt) der Kühlvorrichtung 43 verbinden, um die Raumtemperatur des Wohnwagens 42 so genau wie möglich einstellen zu können.
Mit der Steuerung lässt sich auch eine Infrarotfernbedienung zur noch komfortableren Bedienung koppeln.
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Neben einem niedrigen Schwerpunkt des Wohnwagens hat diese Ausführungsform den Vorteil, dass, wie durch Pfeile LE und LA in der Fig. 3A kenntlich gemacht, ein Zuführen von Umgebungsluft zu der Kühlvorrichtung 43 und ein Abführen der Umgebungsluft, die nach einem Durchführen durch den Verflüssiger 9 in dem Gehäuse 26 erwärmt worden ist, jeweils durch den Boden 46 hindurch erfolgt. Somit wird die äußere Anmutung des Wohnwagens nicht durch ein Vorsehen der ersten Öffnung 29 bzw. der zweiten Öffnung 27 in seiner Seitenwand beeinträchtigt. Ferner wird die Umgebungsluft aus einem Bereich unterhalb des Wohnwagens angesaugt, der keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, was eine geringere Temperatur der angesaugten Umgebungsluft zur Folge hat und sich in einer gesteigerten Kühlleistung der Kühlvorrichtung 43 auswirkt. Überdies kann durch Abführen der erwärmten Umgebungsluft in den Bereich unterhalb des Wohnwagens 42 die Geräuschbelastung herabgesetzt werden, weil die abgeführte Umgebungsluft auf den dämpfenden Untergrund unterhalb des Wohnwagens geleitet wird, wie z. B. auf Sand, Gras oder unbefestigten Boden.
In der Fig. 4 ist eine zweite Ausführungsform gezeigt, wobei der Wohnwagen in einer Draufsicht im Schnitt dargestellt ist. Es ist zu erkennen, dass der Boden 46 unter anderem einen Längsträger 48 aufweist. Die Kühlvorrichtung 43 ist dabei derart auf dem Boden 46 befestigt, dass die Einlassöffnung 47 und die Auslassöffnung 45 auf verschiedenen Seiten des Trägers 48 positioniert sind. Wie in der seitlichen Schnittansicht von Fig. 5 schematisch dargestellt, sind somit die in die Kühlvorrichtung 43 zugeführte Umgebungsluft LE und die aus der Kühlvorrichtung 43 heraus abgeführte Umgebungsluft LA geeignet durch eine an dem Träger 48 ausgebildete oder durch den Träger 48 selbst gebildete Wand 49 voneinander getrennt. Dadurch kann verhindert werden, dass die Temperatur der zuzuführenden Umgebungsluft LE, die eine möglichst geringe Temperatur
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aufweisen soll, durch die abgeführte erwärmte Umgebungsluft LA unnötig erwärmt wird.
In der Fig. 6 ist die Kühlvorrichtung 43 gemäß einer dritten Ausführungsform in einer Ansicht von unten dargestellt. Hierbei sind die Einlassöffnung 47 und die Auslassöffnung 45 ebenfalls in der Unterseite 44 des Gehäuses 26 ausgebildet. Wie durch strichpunktierte Linien angedeutet, kann die Grundfläche der Unterseite 44 gedanklich in vier Quadranten unterteilt werden. Hierbei sind die Einlassöffnung 47 und die Auslassöffnung 45 in diagonal zueinander benachbarten Quadranten angeordnet, was sich vorteilhaft ohne weitere Teile in einer geeigneten räumlichen Trennung von zuzuführender kühler Umgebungsluft und abzuführender erwärmter Umgebungsluft auswirkt, so dass der im Zusammenhang mit den Fig. 4 und 5 erläuterte Träger 48 die Öffnungen 45, 47 voneinander trennen kann, wenn er entlang einer der strichpunktierten Linien verläuft.
Bei einer vierten in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform ist der Boden des Wohnwagens als ein sogenannter Doppelboden ausgebildet. Oberhalb des Bodens 46, der hierbei als Wagenboden zu verstehen ist, ist außerdem ein Fußboden 55 im Inneren des Wohnwagens 42 vorgesehen. Wie in der in der Fig. 7 gezeigten seitliehen Schnittansicht eines Bodenbereichs dieser Ausführungsform zu erkennen, ist die Kühlvorrichtung 43 derart auf dem Boden 46 befestigt, dass sie teilweise innerhalb des aus dem Boden 46 und dem Fußboden 55 gebildeten Doppelbodens untergebracht ist. In dieser Weise wird ein verfügbarer Stauraum innerhalb des Wohnwagens, also oberhalb des Fußbodens 55, lediglich geringfügig eingeschränkt.
In der Fig. 8 ist eine fünfte Ausführungsform der Kühlanordnung 41 in Perspektivansicht dargestellt. Die Kühlvorrichtung 43 ist dabei mittels der Spanngurte 32 derart auf dem Boden 46 des Wohnwagens befestigt, dass die in der Unterseite 44 des Gehäuses 26 ausgebildete Auslassöffnung 45 mit der in dem Boden 46 vorgesehenen ersten Öffnung 29 korrespondiert.
In Abwandlung zu der in der Fig. 3A gezeigten ersten Ausführungsform ist hierbei eine Blende 34 (vgl. Fig. 3A) von dem Gehäuse 26 der Kühlvorrichtung 43 abgenommen. Der somit in dem Gehäuse 26 gebildete Durchlass ist durch ein Verbindungsmittel 50, z. B. ein flexibles Rohr, mit der in dem Boden 46 vorgesehenen zweiten Öffnung 27 verbunden, um dadurch Umgebungsluft aus einem Bereich unterhalb des Wohnwagens zu dem Verflüssiger 9 zuzuführen. Um zu
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verhindern, dass zusammen mit der dem Verflüssiger 9 zuzuführenden Umgebungsluft LE unerwünschte Fremdkörper in das Gehäuse 26 gelangen, lässt sich an einem dem Boden 46 zugewandten Ende des flexiblen Rohrs 50 ein erstes Gitter 51 anbringen. Durch das flexible Rohr 50 ist eine variable Anordnung der Kühlvorrichtung 43 innerhalb des Staufachs in dem Wohnwagen möglich, wobei ferner die gegebenenfalls ohnehin vorgesehene zweite Öffnung 27 innerhalb des Bodens 46 zum Ansaugen der Umgebungsluft LE ausgenutzt werden kann. Wie durch die übrigen Pfeile in Fig. 8 skizziert, kann diese Ausführungsform dahingehend abgewandelt werden, dass zum Erzielen eines größeren Luftdurchsatzes und somit einer größeren Kühlleistung die Umgebungsluft auch von mehreren Seiten in das Gehäuse 26 zugeführt werden kann.
Eine sechste Ausführungsform der Kühlanordnung 41, von der in der Fig. 9 eine perspektivische Ansicht gezeigt ist, entspricht weitgehend der fünften Ausführungsform, wobei jedoch anstelle des flexiblen Rohrs 50 ein Luftführungselement 52, z.B. in Form eines Leitblechs, vorgesehen ist, das oberhalb der zweiten Öffnung 27 angeordnet und mittels geeigneter Flansche 53 an dem Gehäuse 26 befestigt ist. Durch das Leitblech 52 wird ein Ansaugkanal gebildet, durch den gewährleistet ist, dass die Umgebungsluft LE aus dem Bereich unterhalb des Wohnwagens zu dem Verflüssiger 9 in dem Gehäuse 26 gelangt. Ein erstes Gitter 51 ist korrespondierend zu dem Leitblech 52 an der Unterseite des Bodens 46 im Bereich der zweiten Öffnung 27 angebracht, um ein Eindringen von Fremdkörpern beim Ansaugen der Umgebungsluft LE zu verhindern.
Eine siebte Ausführungsform der Kühlanordnung 41, weitgehend übereinstimmend mit der fünften und sechsten Ausführungsform und in einer perspektivischen Ansicht in Fig. 10 dargestellt, ist dahingehend abgewandelt, dass das flexible Rohr 50 zwischen einer Seitenwand 54 des Wohnwagens und einem Durchlass in dem Gehäuse 26 angeordnet ist, der durch das Entfernen der Blende 34 (Fig. 3A) entsteht. Somit wird die Umgebungsluft LE aus einem Bereich seitlich des Wohnwagens angesaugt. Wie durch die übrigen Pfeile in der Fig. 10 skizziert, können zur Vergrößerung des Durchsatzes an angesaugter Luft in dem Gehäuse 26 weitere Öffnungen vorgesehen sein, durch die Luft zu dem Verdampfer 9 innerhalb des Gehäuses 26 strömen kann.
Die Erfindung wurde am Beispiel einer Kühlanordnung beschrieben, bei der der zu kühlende Raum aus einem Wohnwagen besteht. Jedoch lässt sich die hierbei
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beschriebene Kühlvorrichtung auch für andere zu kühlende Räume einsetzen, z. B. in Booten. Da insbesondere bei Booten eine Zufuhr der Umgebungsluft über den Boden wenig sinnvoll ist, ist bei Booten eher die oben beschriebene siebte Ausführungsform geeignet. In Abwandlung zu dem oben beschriebenen Abführen der erwärmten Umgebungsluft durch die Auslassöffnung 45, und nachfolgend durch die erste Öffnung 29, kann die erwärmte Umgebungsluft aus dem Gehäuse 26 heraus ebenfalls über Schläuche in eine andere Richtung abgeleitet werden, als oben beschrieben, was z.B. bei Booten vorteilhaft ist.
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Truma Gerätetechnik GmbH & Co. Akte: 53.563 11.07.2001
Schutzansprüche
1. Kühlanordnung (41), mit:
einem zum kühlenden Raum (42), und mit
einer Kühlvorrichtung (43), die einen in einem Gehäuse (26) angeordneten Kühlkreislauf aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung (43) in einem unteren Bereich des Raums (42) anbringbar und innerhalb des Raums (42) betreibbar ist.
2. Anordnung (41) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Kühlkreislauf einen Verflüssiger (3) mit einem zugeordneten Verflüssiger-Gebläse (4) zum Zu- und Abführen von Umgebungsluft aufweist, und dass
das Gehäuse (26) zumindest eine Einlassöffnung (47) aufweist, durch die
die Umgebungsluft zu dem Verflüssiger (3) zuführbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (47) in einer seitlichen Fläche des Gehäuses (26) oder in einer oberen Fläche des Gehäuses (26) ausgebildet ist.
4. Anordnung (41) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Einlassöffnung (47) und einer in einer Begrenzungsfläche des Raums (42) vorgesehenen ersten Öffnung (29) ein Verbindungsmittel (50) angeordnet ist.
5. Anordnung (41) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsfläche eine Seitenwand (54) des Raums (26) ist.
6. Anordnung (41) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsfläche ein Boden (46) des Raums ist.
7. Anordnung (41) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (50) ein flexibles Rohr ist.
8. Anordnung (41) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einlassöffnung (47) in einer Seitenwand des Gehäuses (26) ausgebildet ist,
die ,Kühlvorrichtung (43) auf dem^ Boden (46) des Raums (42) montierbar j j I" .*!** * ... · ... · I "J

Claims (15)

1. Kühlanordnung (41), mit:
einem zum kühlenden Raum (42), und mit einer Kühlvorrichtung (43), die einen in einem Gehäuse (26) angeordneten Kühlkreislauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung (43) in einem unteren Bereich des Raums (42) anbringbar und innerhalb des Raums (42) betreibbar ist.
2. Anordnung (41) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Kühlkreislauf einen Verflüssiger (3) mit einem zugeordneten Verflüssiger-Gebläse (4) zum Zu- und Abführen von Umgebungsluft aufweist, und dass
das Gehäuse (26) zumindest eine Einlassöffnung (47) aufweist, durch die die Umgebungsluft zu dem Verflüssiger (3) zuführbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (47) in einer seitlichen Fläche des Gehäuses (26) oder in einer oberen Fläche des Gehäuses (26) ausgebildet ist.
4. Anordnung (41) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Einlassöffnung (47) und einer in einer Begrenzungsfläche des Raums (42) vorgesehenen ersten Öffnung (29) ein Verbindungsmittel (50) angeordnet ist.
5. Anordnung (41) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsfläche eine Seitenwand (54) des Raums (26) ist.
6. Anordnung (41) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsfläche ein Boden (46) des Raums ist.
7. Anordnung (41) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (50) ein flexibles Rohr ist.
8. Anordnung (41) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einlassöffnung (47) in einer Seitenwand des Gehäuses (26) ausgebildet ist,
die Kühlvorrichtung (43) auf dem Boden (46) des Raums (42) montierbar ist, und dass
angrenzend an die Einlassöffnung (47) und über der ersten Öffnung (29) ein Luftführungselement (52) angeordnet ist, derart, dass zwischen der Einlassöffnung (47) und der ersten Öffnung (29) ein Ansaugkanal ausgebildet ist.
9. Anordnung (41) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einlassöffnung (47) an einer Unterseite (44) des Gehäuses (26) ausgebildet ist, und dass
die Kühlvorrichtung (43) auf dem Boden (46) des Raums (42), der eine erste Öffnung (29) aufweist, derart montierbar ist, dass die Einlassöffnung (47) mit der ersten Öffnung (29) in Ausrichtung ist, so dass die Umgebungsluft durch die Einlassöffnung (47) und die erste Öffnung (29) zum Verflüssiger (3) zuführbar ist.
10. Anordnung (41) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Boden (46) eine zweite Öffnung (27) aufweist, und dass
das Gehäuse (26) eine Auslassöffnung (45) aufweist, die mit der zweiten Öffnung (27) zum Abführen der Umgebungsluft aus der Kühlvorrichtung (43) in Verbindung steht.
11. Anordnung (41) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auslassöffnung (45) in einer Unterseite (44) des Gehäuses (26) ausgebildet ist, und dass
die Kühlvorrichtung (43) auf dem Boden (46) des Raums (42) derart montierbar ist, dass die Auslassöffnung (45) mit der zweiten Öffnung (27) in Ausrichtung ist.
12. Anordnung (41) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einlassöffnung (47) und die Auslassöffnung (45) derart angeordnet sind, dass entsprechende Innenräume des Gehäuses (26), die jeweils mit der Einlassöffnung (47) und der Auslassöffnung (45) in Verbindung stehen, durch ein Rahmenteil des Gehäuses (26) voneinander getrennt sind, derart, dass die Umgebungsluft gezwungen ist, den Verflüssiger (3) zu durchströmen.
13. Anordnung (41) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (42) einen Doppelboden (46, 55) aufweist, wobei die Kühlvorrichtung (43) wenigstens teilweise innerhalb des Doppelbodens unterbringbar ist.
14. Anordnung (41) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Bodens (46) zumindest eine Wand (49) vorgesehen ist, die jeweilige Luftströmungen (LE; LA) an der Einlassöffnung (47) und an der Auslassöffnung (45) voneinander trennt.
15. Anordnung (41) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkreislauf
einen Kompressor (1) zum Verdichten eines Kältemittels,
eine Expansionseinrichtung (8), und
einen Verdampfer (9) mit einem zugeordneten Verdampfer-Gebläse (10) zum Zu- und Abführen von Raumluft des zu kühlenden Raumes (42) aufweist, wobei das Kältemittel mittels des Kompressors (1) über den Verflüssiger (3) und
die Expansionseinrichtung (8) zum Verdampfer (9) und wieder zurück zum Kompressor (1) durch Kältemittelleitungen (2, 7, 7a, 14) transportierbar ist.
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