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DE202009009446U1 - Klimagerät - Google Patents

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DE202009009446U1
DE202009009446U1 DE200920009446 DE202009009446U DE202009009446U1 DE 202009009446 U1 DE202009009446 U1 DE 202009009446U1 DE 200920009446 DE200920009446 DE 200920009446 DE 202009009446 U DE202009009446 U DE 202009009446U DE 202009009446 U1 DE202009009446 U1 DE 202009009446U1
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air
outlet
interior
air conditioner
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DE200920009446
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Truma Geraetetechnik GmbH and Co KG
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Truma Geraetetechnik GmbH and Co KG
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    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Abstract

Klimagerät (10) zur Luftaufbereitung für einen Innenraum (20i), insbesondere eines Freizeitfahrzeugs (20), mit
– einer Klimaeinrichtung (12) zum Erzeugen aufbereiteter Luft (La);
– einem die Klimaeinrichtung (12) aufnehmenden Gehäuse mit einer Außenwand, von der ein Teil an den Innenraum (20i) angrenzt; und mit
– einem Auslass (15) für die aufbereitete Luft (La);
wobei
– die Klimaeinrichtung (12) einen Kältekreislauf mit einer Verdampferseite und einer Kondensatorseite aufweist;
– die Verdampferseite stromauf von dem Auslass (15) für die aufbereitete Luft angeordnet ist;
– die Kondensatorseite einen Umgebungsluftkanal aufweist, mit einem Umgebungslufteinlass (40) und einem Umgebungsluftauslass (41), wobei ein Kondensator der Klimaeinrichtung strömungsmäßig zwischen dem Umgebungslufteinlass (40) und dem Umgebungsluftauslass (41) angeordnet ist; und wobei
– der Umgebungslufteinlass (40) und/oder der Umgebungsluftauslass (41) an der Unterseite des Gehäuses (11) ausgebildet sind;
dadurch gekennzeichnet, dass
– der Auslass (15) in dem an den Innenraum...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Klimagerät und insbesondere ein Klimagerät zur Luftaufbereitung für einen Innenraum, insbesondere eines Freizeitfahrzeugs.
  • Bei Klimageräten zur Luftaufbereitung für Innenräume, insbesondere für Freizeitfahrzeuge, z. B. für Wohnwagen, Wohnmobile, Kajütboote oder dergleichen, besteht eine Schwierigkeit darin, dass einerseits eine möglichst gute Luftverteilung im Innenraum erreicht werden soll, dies aber gleichzeitig mit einem möglichst geringen Aufwand bei der Realisierung des Klimageräts verbunden sein soll.
  • Bisher liegt das Schwergewicht der Entwicklung von Klimageräten in diesem Bereich auf der möglichst guten Verteilung der aufbereiteten Luft im zu belüftenden Innenraum und ist daher bisher mit der Montage einer Vielzahl von Luftleitungen, Schläuchen und Luftauslasselementen außerhalb des eigentlichen Klimageräts und dessen Gehäuse, nämlich in den Wänden und Verschalungen des Innenraums und des dort vorgesehenen Mobiliars verbunden. Dies macht sich einerseits in der vergleichsweise schwierigen Montage, andererseits aber auch in einem erhöhten Leistungsbedarf des Klimageräts selbst aufgrund der Verluste entlang der abführenden Leitungen bemerkbar.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Klimagerät zur Luftaufbereitung für Innenräume, insbesondere von Freizeitfahrzeugen, anzugeben, bei welchem eine möglichst effektive Belüftung mit einfachem technischen und Montageaufwand möglich wird.
  • Gelöst wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bei einem Klimagerät erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Schutzansprüche 1 oder 2. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Vorgeschlagen wird ein Klimagerät zur Luftaufbereitung für einen Innenraum, insbesondere eines Freizeitfahrzeugs, mit einer Klimaeinrichtung zum Erzeugen aufbereiteter Luft und mit einem Auslass für aufbereitete Luft, wobei der Auslass als Teil in einem an den Innenraum angrenzenden Teil einer Außenwand eines Gehäuses des Klimageräts ausgebildet ist und dazu dient, die aufbereitete Luft unmittelbar in den Innenraum abzugeben.
  • Eine Kernidee der vorliegenden Erfindung ist also unter anderem das Vermeiden zusätzlicher, die aufbereitete Luft ab- und weiterleitender Leitungen und Schläu che und das Vorsehen externer Auslasseinrichtungen für die aufbereitete Luft in Bezug auf das Klimagerät und dessen Gehäuse, indem der Auslass für die aufbereitetet Luft als Teil oder im Bereich des Gehäuses des Klimageräts ausgebildet ist, um die aufbereitete Luft unmittelbar direkt in den Innenraum abzugeben. Damit einhergehend verringern sich der Montageaufwand sowie die in den Leitungen notwendigerweise auftretenden Strömungsverluste aufgrund von Reibung. Aufgrund des verringerten Montageaufwands ist auch der Einsatz des vorgeschlagenen Klimageräts als Nachrüstkit in bereits bestehenden und nicht schon mit einem solchen Gerät ausgerüsteten Freizeitfahrzeugen möglich, z. B. im Bereich von Sitzbänken, Schränken oder mit geringem Volumen ausgestatteten Wandverschalungen.
  • Das Klimagerät weist insbesondere eine Klimaeinrichtung mit einer Kälteeinrichtung auf, deren Kältekreislauf in bekannter Weise eine Verdampferseite und eine Kondensatorseite umfasst. Die Verdampferseite ist stromauf von dem Auslass für die aufbereitete Luft angeordnet, so dass die aufzubereitende Luft über einen auf der Verdampferseite angeordneten Verdampfer geführt werden kann, um auf diese Weise gekühlt zu werden.
  • Die Kondensatorseite weist einen Umgebungsluftkanal auf, mit einem Umgebungslufteinlass und einem Umgebungsluftauslass, wobei ein Kondensator (Verflüssiger) der Klimaeinrichtung strömungsmäßig zwischen dem Umgebungslufteinlass und dem Umgebungsluftauslass angeordnet ist. Auf diese Weise kann Frischluft aus der Umgebung durch den Umgebungsluftkanal und über den Kondensator geleitet werden, um die von der Klimaeinrichtung erzeugte Wärme abzuführen und in die Umgebung zu leiten.
  • In Strömungsrichtung zwischen dem Verdampfer und dem Kondensator ist ein Kompressor und zwischen dem Kondensator und dem Verdampfer ist eine Drossel vorgesehen.
  • Der Umgebungslufteinlass und/oder der Umgebungsluftauslass können an der Unterseite des Gehäuses ausgebildet sein. Eine derartige Anordnung ist z. B. aus der DE 201 11 476 U1 bekannt.
  • Das Klimagerät kann auf diese Weise z. B. im unteren Bereich bzw. im Bodenbereich eines Freizeitfahrzeugs eingebaut werden. Die abzuführende Wärme kann nach unten über die Umgebungsluft abgeführt werden. Dazu sind der Umge bungslufteinlass und der Umgebungsluftauslass des Klimageräts mit der Unterseite des Fahrzeugbodens verbunden.
  • Das Klimagerät kann z. B. in eine Sitzbank des Freizeitfahrzeugs eingebaut werden. In dem Boden des Freizeitfahrzeugs sind dann zwei Öffnungen vorzusehen, die mit dem Umgebungslufteinlass und dem Umgebungsluftauslass korrespondieren.
  • Die Klimaeinrichtung kann neben der oben beschriebenen Kältevorrichtung (üblicherweise als Klimaanlage bezeichnet) auch eine Heizung aufweisen.
  • Bei einer Variante des Klimageräts ist es nicht erforderlich, dass die Klimaeinrichtung einen an der Unterseite des Gehäuses vorgesehenen Umgebungslufteinlass bzw. -auslass aufweist. Vielmehr kann bei dieser Variante der Umgebungslufteinlass und der Umgebungsluftauslass auch an anderer Stelle, z. B. seitlich oder auf der Oberseite der Klimaeinrichtung vorgesehen sein.
  • Bei dieser Variante weist der Auslass ein oder mehrere Auslasselemente auf. Diese können je nach Größe und Geometrie des zu belüftenden Innenraums geeignet gewählt werden.
  • Dabei kann wenigstens eines der Auslasselemente einen oder mehrere Mechanismen aufweisen zum Steuern der Dosierung, der Verteilungscharakteristik und/oder der Ausrichtung der in den Innenraum austretenden aufbereiteten Luft, insbesondere in voneinander unabhängiger Art und Weise.
  • Die Ausrichtung und/oder die Verteilungscharakteristik können zumindest teilweise, gegebenenfalls auch weitgehend vollständig über den Magnuseffekt, den Bernoullieffekt und/oder über den Coandaeffekt steuerbar sein und gesteuert werden. Zur Ausübung dieser Effekte auf den Luftstrom der abgegebenen aufbereiteten Luft sind dann entsprechende mechanische und/oder strömungstechnische Mechanismen vorzusehen.
  • Insbesondere der so genannte, später noch erläuterte Coandaeffekt ermöglicht es, den Strahl der austretenden, aufbereiteten Luft in geeigneter Weise zu führen. Der Coandaeffekt erlaubt die Gestaltung einer ”Weitwurf”-Düse, deren Luftstrahl auch ”um die Ecke” geleitet werden kann.
  • Es können ein oder mehrere Auslasselemente als Düse ausgebildet sind. Diese können mit verschiedenen Richtcharakteristika ausgestaltet sein. Es sind aber auch andere Ausgestaltungen denkbar.
  • Es kann eine Mehrzahl, insbesondere von drei nebeneinander angeordneten Auslasselementen ausgebildet sein, z. B. entlang einer horizontal verlaufenden geraden Linie. Diese Anordnung hat sich für bestimmte Anwendungsgebiete als besonders geeignet erwiesen. Es sind aber auch andere Anordnungen mit mehr oder weniger Auslasselementen denkbar, wobei auch eine nicht-linienförmige Anordnung denkbar ist.
  • Beim Vorsehen von drei Auslasselementen können diese besonders vorteilhaft als zwei Weitwurfdüsen mit einer dazwischen angeordneten Diffusdüse ausgebildet sein.
  • Es kann ein Einlass für aufzubereitende Luft mit ein oder mehreren Einlasselementen vorgesehen sein. Die ein oder mehreren Einlasselemente können dabei als Teil in einem an den Innenraum angrenzenden Teil einer Außenwand des Gehäuses ausgebildet sein, also als Teil oder im Bereich des Gehäuses des Klimageräts. Bei der aufzubereitenden Luft kann es sich um rückgeführte Luft aus dem Innenraum handeln oder um Luft von außerhalb, also z. B. um Frischluft.
  • Der die Auslasselemente und/oder die Einlasselemente bildende und an den Innenraum angrenzenden Teil der Außenwand des Gehäuses des Klimageräts kann von einer oder von mehreren am Gehäuse lösbar anbringbaren Sichtblenden gebildet werden. Dann ist die Montage, gerade auch nach einer Reparatur, besonders einfach und ohne Fachpersonal möglich.
  • Je nach Geometrie des zu belüftenden Raums können die Auslasselemente und/oder die Einlasselemente an derselben Seite, an gegenüberliegenden Seiten oder an senkrecht zueinander vorgesehenen Seiten des Gehäuses ausgebildet sein. Das bedeutet auch, dass beim Vorsehen einer Mehrzahl von Einlasselementen oder einer Mehrzahl von Auslasselementen, diese jeweils unter sich auch an verschiedenen Gehäuseseiten ausgebildet sein können.
  • Der Auslass und insbesondere die Auslasselemente können vollständig verschließbar sein, insbesondere in voneinander unabhängiger Art und Weise.
  • Der Auslass und insbesondere die Auslasselemente können zu einer Winkelstellung des Austritts der aufbereiteten Luft von annähernd 90° in Bezug auf die lokale Gehäusefläche einstellbar sein. Dies ermöglicht, dass ein möglichst großer Bereich des vor dem Auslass liegenden Halbraums des Innenraums bei entsprechender Einstellung des Auslasselements von der aufbereiteten Luft erreichbar ist. Dazu kann zusätzlich noch ein Drehbarkeit des Auslasselements um die Auslassachse um 180° oder gar 360° günstig sein.
  • Die Diffusdüse kann ein sich zum Innenraum hin erweiternd öffnendes Diffusorrohr aufweisen, in welchem zur Dosierung und zum Verschließen eine Ringblende mit Schaufelradelementen konzentrisch überlagert und miteinander kooperierend vorgesehen sind. Durch diesen Aufbau ist die Diffusdüse in der Lage, einen Strom aufbereiteter Luft so zu verteilen, das dessen Geschwindigkeit mit Abstand von der Düse rasch abnimmt. So wird eine besonders gute Belüftung des Halbraums vor der Düse mit halbkugelförmiger Charakteristik erreicht.
  • Die Weitwurfdüse kann ein Düsenrohr aufweisen, welches sich zum zu belüftenden Innenraum hin öffnet und in welchem zur Öffnung hin eine schwenk- und/oder drehbare Platte zum einseitigen Umströmtwerden durch die austretende aufbereitete Luft und zum Ausüben des Coandaeffekts auf die austretende aufbereitete Luft vorgesehen ist. Zum Dosieren des Luftstroms kann im Inneren des Düsenrohrs ein senkrecht zum Luftstrom verschwenkbare Platte vorgesehen sein.
  • Das erfindungsgemäße Klimagerät kann als Nachrüstkit zum Einbau in den Innenraum eines Freizeitfahrzeugs, insbesondere in ein Sitzmöbel oder ein Schrankteil ausgebildet sein.
  • Diese und weitere Aspekte werden anhand von Bespielen auf der Grundlage der beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • 1 ist eine schematische und geschnittene Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts.
  • 2A4B sind schematische und teilweise geschnittene Seiten- bzw.
  • Frontansichten, die die Verwendung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts in einem Freizeitfahrzeug in einem Sitzmöbel eingebaut zeigen.
  • 5, 6 sind schematische und teilweise geschnittene perspektivische Explosionsdarstellungen einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts.
  • 7 zeigt in Form einer Explosionsdarstellung den Einbau der Ausführungsform der 5 und 6 in einem Sitzmöbel.
  • 8 zeigt die auf das Gehäuse einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts aufsetzbare Blende mit dem Auslass und dem Einlass für die Luft.
  • 9 ist eine perspektivische Darstellung einer Diffusdüse, wie sie bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts verwendet werden kann.
  • 10, 11 sind zwei Ansichten einer Weitwurfdüse, wie sie bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts verwendet werden kann.
  • 12A12K zeigen verschiedene Funktionsprinzipien, die zum Umleiten der aufbereiteten Luft im Bereich des Auslasses und der Auslasselemente eingesetzt werden können.
  • 13A13F zeigen verschiedene Elemente, die zur Strahlformanpassung im Bereich des Auslasses und der Auslasselemente erfindungsgemäß eingesetzt werden können.
  • 14A, 14B zeigen eine Untersicht und eine seitliche Schnittdarstellung des Klimageräts mit nach unten gerichtetem Umgebungslufteinlass und Umgebungsluftauslass.
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschreiben. Sämtliche Ausführungsformen der Erfindung und auch ihre technischen Merkmale und Eigenschaften können einzeln isoliert oder wahlfrei zusammengestellt miteinander beliebig und ohne Einschränkung kombiniert werden.
  • Strukturell und/oder funktionell gleiche, ähnliche oder gleich wirkende Merkmale oder Elemente werden nachfolgend im Zusammenhang mit den Figuren mit den selben Bezugszeichen bezeichnet. Nicht in jedem Fall wird eine detaillierte Beschreibung dieser Merkmale oder Elemente wiederholt.
  • 1 zeigt in schematischer und geschnittener Darstellung in Seitenansicht eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts 10.
  • Das Klimagerät 10 weist ein Gehäuse 11 auf, in dessen Innerem 11i die eigentliche Klimaeinrichtung 12 aufgenommen ist. Im Sinne der Erfindung kann unter dem Klimagerät 10 auch immer eine Luftaufbereitungsanlage, eine Lüftung, eine Entfeuchtungs- oder Befeuchtungseinrichtung, eine Heizung, eine Kühlanlage, eine Klimaanlage oder dergleichen verstanden werden. Es handelt sich grundsätzlich also um ein Gerät, welches der Luftaufbereitung für einen Innenraum dient, insbesondere im Zusammenhang mit einem Freizeitfahrzeug, wie z. B. einem Wohnmobil, einem Wohnwagen, der Kajüte eines Bootes oder dergleichen. Entsprechend wird hier unter der Klimaeinrichtung 12 eine Einrichtung verstanden, die dem eigentlichen Schritt der Luftaufbereitung dient, sei dies ein Heizen, ein Kühlen oder ein Be- oder Entfeuchten oder eine beliebige Kombination oder Abfolge dieser Prozesse.
  • Im Falle einer zum Kühlen dienenden Klimaanlage als Klimagerät 10, ist im Zusammenhang mit der Klimaeinrichtung 12 ein entsprechender Kältekreislauf vorgesehen, welchem die aufzubereitende Luft Li, Lz zugeführt wird, um dieser Wärmemenge zu entziehen und mithin zu kühlen und die gekühlte Luft dann als aufbereitete Luft La wieder an den Innenraum 20i abzugeben. Der Kältekreislauf der Klimaanlage kann in bekannter Weise ein zirkulierendes Kältemittel aufweisen, das nacheinander durch einen Verdichter, einen Kondensator (Verflüssiger), eine Drossel und einen Verdampfer zurück zum Verdichter geführt wird. Das zugrunde liegende Wirkprinzip einer derartigen Kältemaschine ist bekannt und muss daher an dieser Stelle nicht näher erläutert werden.
  • Die Klimaeinrichtung 12 ist im Inneren 11i des Gehäuses 11 mit einer inneren Zuführleitung 14 ausgebildet, über welche die aufzubereitende Luft Li oder Zuführluft Lz der Klimaeinrichtung 12 zur Aufbereitung zugeführt wird. Ferner ist eine innere Auslassleitung 13 vorgesehen, über welche die bereits aufbereitete Luft La aus der Klimaeinrichtung 12 abgegeben wird.
  • Die innere Auslassleitung 13 ist mit dem eigentlichen Auslass 15 für die aufbereitete Luft La verbunden. Der Auslass 15 dient der Abgabe der aufbereiteten Luft La aus dem Inneren 11i des Klimageräts 10 an die Umgebung, also z. B. an den Innenraum 20i des Freizeitfahrzeugs 20.
  • Um die Abgabe in Menge, Charakteristik und Richtung steuern zu können, weist der Auslass 15 ein oder mehrere Auslasselemente 16, 16a, 16b, 16c auf. Diese Auslasselemente 16, 16a, 16b, 16c besitzen ihrerseits ein oder mehrere Mechanismen, über welche die Richtung, die Menge und/oder die Abgabecharakteristik der abzugebenden aufbereiteten Luft La gesteuert werden können.
  • Andererseits ist auch ein Einlass 17 für die aufzubereitende Luft Li oder die Zuführluft Lz in das Innere 111 des Klimageräts 10 vorgesehen. Dieser Einlass 17 besitzt seinerseits ebenfalls ein oder mehrere Einlasselemente und gegebenenfalls einen Filter 18, über welchen Schwebeteilchen, Staub oder anderer Schmutz aus der aufzubereitenden Luft Li oder Zuführluft Lz herausgefiltert werden können, so dass zusätzlich zur Erwärmung/Abkühlung/Be-/Entfeuchtung auch eine Reinigung der Luft von Aerosolen oder Staubteilchen erfolgt.
  • Der Einlass 17 ist mit der inneren Zuführleitung 14 strömungsmäßig gekoppelt.
  • Grundsätzlich können der Auslass 15 mit den Auslasselementen 16, 16a, 16b, 16c sowie der Einlass 17 mit den Einlasselementen direkt im Gehäuse 11 und dessen Wandung ausgebildet sein. Bei der in 1 gezeigten Darstellung sind jedoch der Auslass 15 und die Auslasselemente 16, 16a, 16b, 16c sowie der Einlass 17 mit dem darin vorgesehenen Filter 18 über eine Blende oder Sichtblende 11b vermittelt ausgebildet. Diese Blende 11b kann z. B. lösbar am Gehäuse 11 des Klimageräts 10 ansteckbar sein, so dass einerseits besondere Designs berücksichtigt werden können, andererseits auch die Auslasselemente 16, 16a, 16b, 16c und gegebenenfalls der Filter 18 ausgetauscht werden können, ohne dass das Gehäuse 11 geöffnet werden müsste. Ein Austausch ist in diesem Fall z. B. einfach durch Anstecken einer neuen oder der reparierten Blende 11b mit den entsprechenden Auslasselementen 16, 16a, 16b, 16c und gegebenenfalls dem Filter 18 möglich.
  • Die Blende oder Sichtblende 11b ist Bestandteil des Gehäuses 11 und verwirklicht somit den Auslass der aufbereiteten Luft La direkt am Gehäuse 11 unter Vermeidung zusätzlicher ableitender Leitungen oder Schläuche.
  • Die 2A bis 4B zeigen jeweils in Vorderansicht und Seitenansicht in schematischer und geschnittener Darstellung eine Ausführungsform eines Klimageräts 10, wie es in einem Sitzmöbel 30, welches sich im Innenraum 20i eines Freizeitfahr zeugs befindet, eingebaut werden kann. Die Ausführungsformen der 2A bis 4B unterscheiden sich ausschließlich hinsichtlich der Anordnung des Auslasses 15 für die aufbereitete Luft La und des Einlasses 17 für die aufzubereitende Luft Li oder Zuführluft Lz in Bezug aufeinander.
  • Bei den 2A und 2B liegen der Auslass 15 und der Einlass 17 an einer gemeinsamen Seite oder Fläche des Gehäuses 11 des Klimageräts 10.
  • Bei der Ausführungsform der 3A und 3B sind der Auslass 15 und der Einlass 17 an diametral gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 11 des Klimageräts 10 vorgesehen; hier also an den Seitenbereichen des Sitzmöbels 30.
  • Bei der Ausführungsform der 4A und 4B schließlich ist der Auslass 15 an einer Seite des Gehäuses 11 des Klimageräts 10 in Zusammenhang mit der Seite des Sitzmöbels 30 ausgebildet, wogegen der Einlass 17 an einer anderen Seite, 90° zur Seite mit dem Auslass 15 gedreht und an der Vorderseite des Sitzmöbels 30 ausgebildet ist.
  • Bei der Ausführungsform, die in den 5 und 6 in Explosionsdarstellung illustriert ist, sind der Auslass 15 mit drei Düsen 16a, 16b, 16c als Auslasselemente 16 und der Einlass 17 mit einem Filter 18 gemeinsam in einer Blende 11b ausgebildet, die an das eigentliche Gehäuse 11 des Klimageräts 10 lösbar ansteckbar ist. Gegebenenfalls, so auch hier in der 5 dargestellt, sind zum Anschluss der Düsen 16a, 16b, 16c an die innere Auslassleitung 13, wie sie in 1 dargestellt ist, noch Zwischenstücke Z notwendig. Auch ist in der 5 ein Bedienelement B für die Inbetriebnahme und Steuerung des Klimageräts am Gehäuse 11 in der Blende 11b gezeigt.
  • Die 7 zeigt noch einmal die Ausführungsform der 5 und 6 im Zusammenhang mit der Montage in einem Sitzmöbel 30, wobei das Klimagerät 10 in den Sockelbereich des Sitzmöbels 30 eingeschoben wird, wobei gegebenenfalls ein entsprechender Einschubmechanismus, z. B. ein Rack oder dergleichen ausgebildet sein kann.
  • 8 zeigt die Blende 11b, die auf das eigentliche Gehäuse 11 des Klimageräts 10 lösbar aufsteckbar ausgebildet ist, und zwar wie sie in etwa der Ausgestaltung aus den 5 und 6 entspricht. Die Auslasselemente 16a bis 16c sind nebeneinander angeordnet, wobei die Auslasselemente 16a und 16b als Weitwurfdüsen W, das Auslasselement 16c dagegen als Diffusdüse D ausgebildet ist. Neben der hier gezeigten Anordnung WWD sind auch andere Anordnungen denkbar, z. B. WDW, bei welcher zwischen zwei Weitwurfdüsen W eine Diffusdüse D vorgesehen ist.
  • Die 9 zeigt als Auslasselement 16 eine so genannte Diffusdüse D. Diese besteht aus einem Diffusorrohr 16-1, in welches eine Blende 16-2 eingebracht ist, die mit einem im Inneren des Diffusorrohrs 16-1 ausgebildeten Schaufelgitter strömungsmäßig wechselwirkt. Die Stellung oder Ausrichtung von Blende 16-2 und Schaufelgitter zueinander kann durch die Knopf 16-4 gewählt. Je nach Ausrichtung zueinander, kann eine Dosierung oder gar ein Verschluss der Diffusdüse D erzielt werden.
  • Die 10 und 11 zeigen in perspektivischen Ansichten eine so genannte Weitwurfdüse W als mögliche Ausführungsform für ein Auslasselement 16. Dabei wird ein eigentliches Düsenelement mit einem Düsenrohr 16-5 verwendet, in welches einerseits eine schwenkbare und gegebenenfalls auch um die Rohrachse drehbare erste Klappe 16-6 eingelassen ist, durch welche durch Wechselwirkung der ausströmenden aufbereiteten Luft aufgrund des dann wirkenden Coandaeffekts eine gezielte Richtung für den ausgeleiteten Luftstrom erreicht wird, und in welches im Inneren eine zweite schwenkbare Klappe 16-7 zur Dosierung des Luftstroms vorgesehen ist. Gegebenenfalls werden hier auch Mechanismen des Magnuseffekts oder des Bernoullieffekts mit ausgenutzt.
  • Wie beim Magnuseffekt und beim Bernoullieffekt, handelt es sich beim Coandaeffekt ebenfalls um einen hydrodynamischen Grenzflächeneffekt, der sich einstellt, wenn eine strömendes Fluid, hier Luft, ein feste Fläche oder Wand umströmt, die in ihrem Verlauf eine Richtungsänderung aufweist. Das strömende Fluid zeigt eine Tendenz, an der konvexen Seite oder Fläche entlangzulaufen, anstatt sich abzulösen und sich in der ursprünglichen Strömungsrichtung weiterzubewegen. Dieses Verhalten kann genutzt werden, um die Strömungsrichtung zu ändern und somit eine Strömung auszurichten.
  • Die 12A bis 12K zeigen verschiedene Mechanismen, die im Bereich des Auslasses und der Auslasselemente eingesetzt werden können, um den Luftstrom in seiner Richtung zu beeinflussen, wobei die verschiedenen Mechanismen gegebenenfalls auch in einem Auslasselement miteinander kombiniert werden können. Denkbar sind also hier das Ausbilden einer Kugeldüse (12A), das Verwenden von Steuerflächen (12B) oder von Prallflächen (12C), der Einsatz des Coandaeffekts (12D), des Magnuseffekts und/oder des Bernoullieffekts, das Ablenken des Luftstroms durch Anblasen (12E) oder Absaugen (12F) aus oder in einer Richtung, die eine Komponente senkrecht zur Ausströmung der aufbereiteten Luft La besitzt, das Verwenden einer Abrisskante (12G), eines Drall erzeugenden Elements (12H), einer luftgefüllten Struktur (12I), die in ihrem Volumen steuerbar ist, das Verwenden einer mehrgliedrigen Düse (12J) oder von Miniklappen (12K). All diese Maßnahmen können ggf. auch miteinander kombiniert werden.
  • Die 13A bis F zeigen Elemente, die der Änderung der Strahlform dienen. Diese Elemente können einzeln oder miteinander kombiniert im Bereich des Auslasses 15 oder der Auslasselemente 16 zur Anwendung kommen. Es handelt sich dabei also insbesondere um die Verwendung einer Düse (13A), eines Diffusors (13B), den Einsatz einer Quellform (13C), z. B. in Form eines Stoffes, eines Schaums, eines Gewebes oder dergleichen, die Verwendung von Drallelementen (13D), z. B. in Form von Schaufelrädern oder Schaufellamellen, wobei der Drall auch durch Ausblasen (13E) aus einer senkrecht zur Ausströmrichtung der aufbereiteten Luft La laufenden Richtung erzeugt werden kann, die Verwendung von kleinen Düsen (13F), die unabhängig voneinander einstellbar sind. Auch ist denkbar, dass die Strahlform, insbesondere die Strahlbreite, durch den Einsatz des Coandaeffekts, des Magnuseffekts und/oder des Bernoullieffekts geändert werden kann, insbesondere durch die Beeinflussung des Ablösepunkts.
  • 14 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klimageräts 10 in der Untersicht (14A) und in geschnittener Seitenansicht (14B).
  • Das Klimagerät 10 weist die Klimaeinrichtung 12 auf, die von dem Gehäuse 11 umgeben ist.
  • Die Klimaeinrichtung 12 umfasst in bekannter Weise einen Kältekreislauf mit einer Verdampferseite und einer Kondensatorseite. Die Verdampferseite ist stromauf von dem Auslass 15 angeordnet, so dass die aufzubereitende Luft an einem auf der Verdampferseite vorgesehenen Verdampfer vorbeigeführt, gekühlt und über den Auslass 15 in den zu klimatisierenden Raum direkt wieder abgegeben werden kann.
  • Auf der Kondensatorseite ist ein Umgebungsluftkanal vorgesehen, der einen Umgebungslufteinlass 40 und einen Umgebungsluftauslass 41 aufweist. Ein nicht dargestellter Kondensator ist strömungsmäßig zwischen dem Umgebungslufteinlass 40 und dem Umgebungsluftauslass 41 angeordnet, so dass die Wärme, die durch das in dem Kältekreislauf zirkulierende Kältemittel an den nicht dargestell ten Kondensator (Verflüssiger) herangeführt wird, an die Umgebungsluft abgegeben und über den Umgebungsluftauslass 41 ausgegeben werden kann.
  • Der Umgebungslufteinlass 40 und der Umgebungsluftauslass 41 sind an der Unterseite des Gehäuses 11 angeordnet und durchdringen einen Boden 42 des Freizeitfahrzeugs 20. Auf diese Weise kann die Umgebungsluft aus dem Bereich unterhalb des Fahrzeugs über den Umgebungslufteinlass 40 angesaugt und über den Umgebungsluftauslass 41 wieder zurückgeblasen werden.
  • Die Zu- und Abführung von Umgebungsluft über den Fahrzeugboden ist im Prinzip aus der DE 201 11 476 U1 bekannt. Auch der Aufbau einer derartigen Klimaeinrichtung und die Wirkungsweise des Kältekreislaufes ist im Prinzip bekannt, sich eine eingehendere Darstellung an dieser Stelle erübrigt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Klimagerät 15 kann die gekühlte Luft direkt über den Auslass 15 in den Innenraum des Freizeitfahrzeugs ausgeblasen werden, ohne dass an den Auslass 15 Rohrleitungen oder Schläuche angeschlossen werden müssen.
  • Sämtliche vorgestellten Mechanismen und Elemente können miteinander beliebig kombiniert werden, um die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Klimageräts 10 an die jeweilige Umgebung, also an den jeweiligen Innenraum 20i des Freizeitfahrzeugs 20 anzupassen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 20111476 U1 [0011, 0072]

Claims (14)

  1. Klimagerät (10) zur Luftaufbereitung für einen Innenraum (20i), insbesondere eines Freizeitfahrzeugs (20), mit – einer Klimaeinrichtung (12) zum Erzeugen aufbereiteter Luft (La); – einem die Klimaeinrichtung (12) aufnehmenden Gehäuse mit einer Außenwand, von der ein Teil an den Innenraum (20i) angrenzt; und mit – einem Auslass (15) für die aufbereitete Luft (La); wobei – die Klimaeinrichtung (12) einen Kältekreislauf mit einer Verdampferseite und einer Kondensatorseite aufweist; – die Verdampferseite stromauf von dem Auslass (15) für die aufbereitete Luft angeordnet ist; – die Kondensatorseite einen Umgebungsluftkanal aufweist, mit einem Umgebungslufteinlass (40) und einem Umgebungsluftauslass (41), wobei ein Kondensator der Klimaeinrichtung strömungsmäßig zwischen dem Umgebungslufteinlass (40) und dem Umgebungsluftauslass (41) angeordnet ist; und wobei – der Umgebungslufteinlass (40) und/oder der Umgebungsluftauslass (41) an der Unterseite des Gehäuses (11) ausgebildet sind; dadurch gekennzeichnet, dass – der Auslass (15) in dem an den Innenraum (20i) angrenzenden Teil der Außenwand des Gehäuses (11) ausgebildet ist und dazu dient, die aufbereitete Luft (La) unmittelbar in den Innenraum (20i) abzugeben.
  2. Klimagerät (10) zur Luftaufbereitung für einen Innenraum (20i), insbesondere eines Freizeitfahrzeugs (20), mit – einer Klimaeinrichtung (12) zum Erzeugen aufbereiteter Luft (La); – einem die Klimaeinrichtung (12) aufnehmenden Gehäuse mit einer Außenwand, von der ein Teil an den Innenraum (20i) angrenzt; und mit – einem Auslass (15) für die aufbereitete Luft (La); wobei – der Auslass (15) in dem an den Innenraum (20i) angrenzenden Teil der Außenwand des Gehäuses (11) ausgebildet ist und dazu dient, die aufbereitete Luft (La) unmittelbar in den Innenraum (20i) abzugeben; – der Auslass (15) ein oder mehrere Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) aufweist; – wenigstens eines der Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) einen oder mehrere Mechanismen aufweisen zum Steuern der Dosierung, der Verteilungscharakteristik und/oder der Ausrichtung der in den Innenraum (20i) austretenden auf bereiteten Luft (La), insbesondere in voneinander unabhängiger Art und Weise; und wobei – die Ausrichtung und/oder die Verteilungscharakteristik zumindest teilweise über den Magnuseffekt, den Bernoullieffekt und/oder über den Coandaeffekt steuerbar sind.
  3. Klimagerät (10) nach den Ansprüchen 1 und 2.
  4. Klimagerät (10) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei ein oder mehrere Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) als Düse (D, W) ausgebildet sind.
  5. Klimagerät (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei eine Mehrzahl von Auslasselementen (16; 16a, 16b, 16c) nebeneinander angeordnet ausgebildet sind.
  6. Klimagerät (10) nach Anspruch 5, wobei – drei Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) vorgesehen sind; und wobei – zwei der drei Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) als Weitwurfdüsen (W) und eines der drei Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) zwischen den beiden Weitwurfdüsen (W) angeordnet als Diffusdüse (D) ausgebildet sind.
  7. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Einlass (17) für aufzubereitende Luft (Li, Lz) mit ein oder mehreren Einlasselementen als Teil in einem an den Innenraum (20i) angrenzenden Teil der Außenwand des Gehäuses (11) ausgebildet ist.
  8. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 7, wobei der die Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) und/oder die Einlasselemente bildende und an den Innenraum (20i) angrenzenden Teil der Außenwand des Gehäuses (11) von einer oder von mehreren am Gehäuse (11) lösbar anbringbaren Sichtblenden (11b) gebildet wird.
  9. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 8, wobei die Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) und/oder die Einlasselemente an derselben Seite, an gegenüberliegenden Seiten oder an senkrecht zueinander vorgesehenen Seiten des Gehäuses (11) ausgebildet sind.
  10. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) vollständig verschließbar sind.
  11. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Auslasselemente (16; 16a, 16b, 16c) zu einer Winkelstellung des Austritts der aufbereiteten Luft (La) von annähernd 90° in Bezug auf die lokale Gehäusefläche einstellbar sind.
  12. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Diffusdüse (D) ein sich zum Innenraum (20i) hin erweiternd öffnendes Diffusorrohr (16-1) aufweist, in welches zur Dosierung und zum Verschließen mehrere Ringblenden (16-2, 16-3) mit Schaufelradelementen konzentrisch überlagert und miteinander kooperierend vorgesehen sind.
  13. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Weitwurfdüse (W) ein Düsenrohr (16-5) aufweist, welches sich zum Innenraum (20i) hin öffnet und in welchem zur Öffnung hin eine schwenk- und/oder drehbare Platte (16-6) zum einseitigen Umströmtwerden durch die austretende aufbereitete Luft (La) und zum Ausüben des Coandaeffekts auf die austretende aufbereitete Luft (La) vorgesehen ist.
  14. Klimagerät (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, welches als Nachrüstkit zum Einbau in den Innenraum (20i) eines Freizeitfahrzeugs (20) ausgebildet ist.
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