DE20110238U1 - Fahrrad, insbesondere Klappfahrrad - Google Patents
Fahrrad, insbesondere KlappfahrradInfo
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
Gesthuysen, von Rohr & Eggert
00.950.3.mo Essen, den 19. Juni 2000
der Firma
MANUFACTUM PRODUKT GmbH Hiberniastraße 6
45731 Waltrop
mit der Bezeichnung
"Fahrrad, insbesondere Klappfahrrad
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrrad, insbesondere ein Klappfahrrad.
Fahrräder sind in verschiedensten Ausführungen und Ausgestaltungen in der Praxis und aus der Literatur seit langer Zeit bekannt. Ein Nachteil vieler Fahrräder besteht darin, daß sie relativ viel Platz in Anspruch nehmen, was einen Transport der Räder beispielsweise mit einem Pkw häufig sehr schwierig und in vielen Fällen sogar unmöglich macht. Zur Lösung dieses Problems ist man teilweise dazu übergegangen, Fahrräder als Klappräder auszuführen. Aus der
&iacgr;&ogr; Praxis bekannte Klappräder weisen in ihrem vorderen Rahmenteil ein Klappgelenk auf, dessen Schwenkachse etwa vertikal verläuft. Nachteilig hierbei ist, daß das vordere Rahmenteil als tragendes bzw. stabilisierendes Element an der Gelenkstelle durchtrennt ist. Dies kann erheblich die Sicherheit des Rades beeinträchtigen. Darüber hinaus sind die bekannten Klappräder vom Design her nicht sonderlich ansprechend.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen, das wenig Platz in Anspruch nimmt, sich in einfacher Weise verstauen läßt, den Sicherheitsanforderungen entspricht und darüber hinaus optisch-ästhetisch ansprechend ist.
Die vorgenannte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß das vordere Rahmenteil und das hintere Rahmenteil über ein Hauptdrehgelenk miteinander verbunden sind, so daß die beiden Rahmenteile aus einem verriegelten Zustand oder Fahrzustand aufeinanderzu in einen Klappzustand klappbar sind und daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Rahmenteile und/oder des Hauptdrehgelenks in Fahrzustand des Fahrrades vorgesehen ist. Durch die Erfindung wird ein völlig neuartiges Klappfahrrad zur Verfügung gestellt, wobei auf den ersten Blick überhaupt nicht erkennbar ist, daß es sich um ein Klappfahrrad handelt, da das Hauptdrehgelenk im unteren Scheitelpunkt des Rahmens vorgesehen ist, wo sich üblicherweise das Tretlager für das Fahrrad befindet. Darüber hinaus ist es bei der Erfindung so, daß keines der Rahmenteile an sich für ein Gelenk unterbrochen ist, was zur Stabilität des Rahmens erheblich beiträgt. Außerdem wird durch den Rahmen mit den nicht-unterbrochenen Rahmenteilen auch eine optisch-ästhetisch ausgesprochen ansprechende Form eines Klapp-
fahrrads zur Verfügung gestellt. In technischer Hinsicht ermöglicht es die erfindungsgemäße Ausgestaltung, das Klappfahrrad über das Hauptdrehgelenk einzuklappen, so daß es weniger Platz in Anspruch nimmt und einfacher transportiert werden kann.
Die in Verbindung mit dem Hauptdrehgelenk erforderliche Verriegelungseinrichtung kann grundsätzlich jegliche Art von Ausgestaltung haben. So kann beispielsweise eine Verriegelung innerhalb des Hauptdrehgelenks vorgesehen sein. Es kann aber auch eine Verriegelung an den beiden Rahmenteilen, &iacgr;&ogr; beispielsweise in Form eines die beiden Rahmenteile im aufgeklappten bzw. Fahrzustand haltenden bzw. abstützenden Gestänges vorgesehen sein.
Bevorzugt verläuft die Hauptdrehachse des Hauptdrehgelenks in einem Winkel von ± 40 ° zur Längsebene bzw. Längsachse des Fahrrades. Durch bestimmte Winkel der Hauptdrehachse im Hauptdrehgelenk lassen sich bestimmte Stellungen der beiden Rahmenteile zueinander im zusammengeklappten Zustand erzielen. Obwohl es grundsätzlich möglich ist, die Hauptdrehachse mit Winkeln kleiner 90 ° zur Längsebene des Fahrrades abzuwinkein, ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorgesehen, daß die Hauptdrehachse quer zur Längsebene des Fahrrades verläuft. Dies ist insbesondere dann günstig, wenn nicht nur die beiden Rahmenteile zusammengeklappt werden, sondern ein darüber hinausgehendes Zusammenklappen des Fahrrades noch möglich ist, worauf im folgenden noch näher eingegangen wird.
Bei einer besonders einfachen Ausgestaltung des Hauptdrehgelenks sind endseitig am vorderen Rahmenteil und am hinteren Rahmenteil jeweils wenigstens eine Gelenkscheibe vorgesehen. Die Gelenkscheiben werden dann entsprechend verbunden und sind Teil des Hauptdrehgelenks. Bei dieser Ausgestaltung kann in einfacher Weise eine Verriegelung im Hauptdrehgelenk dadurch vorgesehen werden, daß in den Gelenkscheiben entsprechende Öffnungen vorgesehen sind, in die beispielsweise ein entsprechender Verriegelungsstift eingesetzt werden kann.
Damit das Klappfahrrad im zusammengeklappten Zustand möglichst wenig Platz einnimmt, ist bei einer besonderen Ausgestaltung vorgesehen, daß das
vordere Rahmenteil mit gleichbleibendem Biegeradius aufwärts, d. h. vom Vorderrad weg gebogen ist, während das hintere Rahmenteil mit gleichbleibendem Biegeradius abwärts, d. h. zum Hinterrad hin gebogen ist. Besonders günstig ist es natürlich, wenn die Biegeradien beider Rahmenteile zumindest im wesentlichen gleich sind. Dies ist nicht nur ästhetisch sehr ansprechend, sondern gewährleistet auch, daß die beiden Rahmenteile im Klappzustand etwa aufeinanderliegen, jedenfalls aber eng aneinander gelegt werden können, wobei das hintere Rahmenteil dann sogar bis auf das Hinterrad des Fahrrades aufgelegt werden kann.
Um die beiden Rahmenteile optimal zusammenklappen zu können, ist weiterhin vorgesehen, daß das eine Rahmenteil nur ein Rohr aufweist, während das andere Rahmenteil zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende, voneinander beabstandete Rohre aufweist. Der Abstand der beiden Rohre sollte dann so sein, daß das lediglich ein Rohr aufweisende Rahmenteil ohne weiteres zwischen die beiden Rohre des anderen Rahmenteils geschwenkt werden kann. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, daß beide Rahmenteile jeweils aus einem Rohr oder jeweils aus zwei oder mehr Rohren bestehen.
Weiterhin ist es günstig, und zwar nicht nur aus ästhetischen Gründen, daß sich das hintere Rahmenteil bis hinter den Sattel des Fahrrades erstreckt. In diesem Falle kann das hintere Rahmenteil nämlich einen Gepäckträger aufnehmen, der bei der Herstellung des Fahrrades lediglich auf dem hinteren Rahmenteil zu befestigen ist.
Obwohl es grundsätzlich möglich ist, den Sattel des Fahrrades starr am hinteren Rahmenteil zu befestigen, ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ein vom hinteren Rahmenteil separates SattehOhr für den Sattel vorgesehen, wobei das Sattelrohr schwenkbar am hinteren Rahmenteil gelagert ist. Separat bedeutet, daß das Sattelrohr nicht vom hinteren Rahmenteil gebildet wird bzw. mit diesem einstückig ausgebildet ist. Durch die schwenkbare Lagerung des Sattelrohrs am hinteren Rahmenteil besteht die Möglichkeit, das erfindungsgemäße Fahrrad noch weiter zusammenzuklappen. Beim Zusammenklappen der beiden Rahmenteile über das Hauptdrehgelenk kann der Sattel dann aus der Schwenklinie der Rahmenteile herausbewegt werden,
so daß das Zusammenklappen der Rahmenteile durch den Sattel nicht behindert wird.
Um ein unbeabsichtigtes Verschwenken des Sattels während des Fahrbetriebs zu vermeiden, ist im übrigen eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung des Sattelrohrs am hinteren Rahmenteil vorgesehen. Grundsätzlich kann die Verriegelung des Sattelrohrs in jeglicher Art und Weise erfolgen, wobei stets gewährleistet sein sollte, daß eine einfach und schnell zu lösende Verriegelung des Sattelrohrs am hinteren Rahmenteil möglich ist. Günstig ist es jedenfalls, daß die Verriegelungseinrichtung insbesondere neben einer Verriegelung am Schwenkpunkt einen am Sattelrohr und am hinteren Rahmenteil gelagerten Stützbügel zur Abstützung des Sattelrohrs im Fahrzustand aufweist.
Des weiteren ist es günstig, am hinteren Rahmenteil eine Führung für das Sattelrohr vorzusehen, um das Zusammenklappen des Fahrrades zu vereinfachen. Hierdurch ist sichergestellt, daß einerseits das Sattelrohr beim Zusammenklappen des Fahrrades entlang einer definierten Bahn bewegt wird und andererseits die beiden Rahmenteile beim Zusammenklappen keinesfalls mit dem Sattel oder dem Sattelrohr kollidieren und dadurch das Einklappen behindert wird.
Weiterhin ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung eine Hinterradfederung mit wenigstens einem Federelement vorgesehen, wobei die Hinterradfederung am Sattelrohr gelagert sein kann. Das Federelement kann hierbei dann zwei Funktionen übernehmen, nämlich einerseits die Hinterradfederung als solche und andererseits kann die kombinierte Linear- und Schwenkbewegung des Sattels bzw. Sattelrohrs entlang der Führung beim Zusammenklappen des Fahrrades unterstützt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad mit einer in einem Steuerrohr gelagerten Gabel für das Vorderrad.
Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist hierbei vorgesehen, daß an der Gabel unterhalb des Steuerrohrs ein Gabelgelenk vorgesehen ist, um das Vorderrad aus einem Fahrzustand in Richtung des Rahmens des Fahrrades zu
verschwenken und daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung des Gabelgelenks vorgesehen ist. Die vorgenannte Ausgestaltung läßt sich grundsätzlich für sich an einem Fahrrad realisieren, sie ist aber auch in Verbindung mit der eingangs beschriebenen Ausfuhrungsform geeignet.
Durch die Realisierung eines Gabelgelenks der erfindungsgemäßen Art ist es möglich, das Vorderrad des Fahrrades einzuklappen, so daß das Fahrrad allein schon aufgrund des eingeklappten Vorderrades im Klappzustand weniger Platz einnimmt und daher einfacher befördert werden kann. Auch hierbei ist es dann natürlich erforderlich, eine entsprechende Verriegelung vorzusehen, die in einfacher Weise und schnell manuell gelöst werden kann und die im übrigen gewährleistet, daß kein unerwünschtes Einklappen des Fahrrades während des Fahrbetriebs auftritt.
Grundsätzlich ist es möglich, das Gabelgelenk derart auszubilden, daß die Gabelgelenkachse in der Längsebene des Fahrrades oder etwa parallel dazu liegt. In diesem Falle wird das Vorderrad zum Einklappen aus der Längsebene des Fahrrades herausgeschwenkt und befindet sich im maximal herausgeschwenkten Zustand im rechten Winkel zur Längsebene des Fahrrades. Möglich ist es aber auch, daß das Einklappen in anderer Weise erfolgt und zwar dadurch, daß die Gabelgelenkachse in einem Winkel größer 30 ° zur Längsebene des Fahrrades verläuft. Durch die Schrägstellung der Gelenkachse wird sichergestellt, daß das Vorderrad beim Einklappen über das vordere Rahmenteil verschwenken kann. In jedem Falle ist die Ausbildung des Gabelgelenks jeweils derart, daß das Vorderrad in Richtung auf das Hinterrad des Fahrrades geschwenkt wird.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Vorderrad einseitig an einem GabehOhr der Gabel aufgehängt ist, was letztlich bedeutet, daß die Gabel nur ein einziges Gabelrohr aufweist. Konkret sieht die gesamte Ausgestaltung dann so aus, daß das Gabelgelenk einen mit dem im Steuerrohr gelagerten Gabelschaft verbundenen ersten Gabelgelenkteil und einen gegenüber dem ersten Gabelgelenkteil beweglichen, zweiten Gabelgelenkteil aufweist, wobei das zweite Gabelgelenkteil seitlich vom Gabelschaft absteht und am zweiten Gabelgelenkteil das Gabelrohr befestigt ist.
Letztlich muß über das Gabelgelenk lediglich gewährleistet werden, daß das Vorderrad über das vordere Rahmenteil hinweggeschwenkt werden kann,
wobei das Gabelrohr die Schwenk- bzw. Klappbewegung dann nicht beeinflußt, wenn es beim Schwenken außenseitig angeordnet ist. Außerdem ist die außenseitige Anordnung des Gabelrohrs im eingeklappten Zustand sehr platzsparend.
Im übrigen ist es bevorzugt, insbesondere in Verbindung mit der zuvor bereits angesprochenen Hinterradfederung, auch eine Vorderradfederung vorzusehen. Diese läßt sich vergleichsweise günstig deshalb realisieren, da, wie zuvor ausgeführt worden ist, nur ein einziges Gabelrohr vorgesehen und dementsprechend nur eine Federeinrichtung erforderlich ist.
Insbesondere in Verbindung mit der einseitigen Aufhängung des Vorderrads bietet es sich an, auch das Hinterrad lediglich einseitig aufzuhängen. In diesem Zusammenhang ist es, um das erfindungsgemäße Fahrrad so platzsparend wie möglich einklappen zu können, besonders günstig, die einseitige Aufhängung des Vorderrades und des Hinterrades derart zu wählen, daß die aufhängungsfreien Seiten des Vorderrades und des Hinterrades im zusammengeklappten Zustand einander gegenüberliegen.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad, mit einem Rahmen und mit einem mit dem Rahmen verbundenen Kettenkasten.
Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist hierbei erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Hinterrad am Kettenkasten aufgehängt ist. Üblicherweise wird bei Fahrrädern eine zweiseitige Aufhängung des Hinterrades vorgenommen. Hierzu sind entsprechende Radaufhängungen beidseits des Rades erforderlich. Der Kettenkasten dient dabei lediglich als Abdeckung der Kette und der Zahnräder. Bei der Erfindung wird nun eine gänzlich andere Konstruktion gewählt. Hierbei hat der Kettenkasten neben seiner Abdeckungsfunktion für die Kette und die Zahnräder eine tragende Funktion. Da die Hinterradaufhängung über den Kettenkasten erfolgt, sind die sonst üblichen beidseitigen Radaufhängungen überflüssig. Im Ergebnis ergibt sich eine völlig neuartige einseitige Hinterradaufhängung, die nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch wenig Platz einnimmt.
Im übrigen ist darauf hinzuweisen, daß die vorgenannte Ausgestaltung der Hinterradaufhängung am Kettenkasten grundsätzlich bereits für sich vorteilhaft ist, sich aber insbesondere in Verbindung mit den zuvor beschriebenen Ausgestaltungen eignet.
Günstig ist es, daß bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung - wie zuvor bereits angesprochen - eine Hinterradfederung vorgesehen ist, wobei der Kettenkasten dann als Hinterradschwinge wirkt und damit neben der Abdeckkung und der Hinterradaufhängung eine weitere Funktion hat.
Die Hinterradfederung weist vorteilhafterweise wenigstens ein Federelement auf, das einerseits am Kettenkasten und andererseits unmittelbar am Rahmen und insbesondere am hinteren Rahmenteil oder mittelbar am Rahmen, nämlich beispielsweise am verschwenkbaren Sattelrohr, wie dies eingangs bereits beschrieben worden ist, befestigt ist.
Vorzugsweise ist der Kettenkasten am Hauptdrehgelenk befestigt bzw. gelagert, wobei, insbesondere wenn der Kettenkasten als Hinterradschwinge wirkt, am Kettenkasten wenigstens eine entsprechende Gelenkscheibe des Hauptdrehgelenks vorgesehen ist.
Grundsätzlich ist es bei der Erfindung möglich, daß das Tretlager des Fahrrades im unteren Scheitelpunkt des Rahmens vorgesehen ist. Dies ist, wie bereits eingangs erwähnt, bei bekannten Fahrrädern allgemein üblich. Zumindest aus montagetechnischen Gründen bietet es sich jedoch bei der Erfindung an, daß der gesamte Antriebsstrang mit Tretlager im Kettenkasten und damit außerhalb des Rahmens gelagert ist. Bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, daß der Antriebsstrang aus wenigstens einem Zahnrad, einer Kette und wenigstens einem Ritzel im Kettenkasten gekapselt ist und eine Baueinheit bildet. Auf diese Weise kann der gesamte Antriebsstrang als Baueinheit mit dem Rahmen und dem Hinterrad in einfacher Weise verbunden und bei Beschädigungen leicht ausgetauscht werden. Die Kapselung des Antriebsstrangs hat dabei den Vorteil, daß mit äußeren Beschädigungen von Bauteilen des Antriebsstrangs nicht gerechnet werden muß, da diese von außen nicht zugänglich sind.
Zur Erhöhung der Fahrsicherheit des erfindungsgemäßen Fahrrades sind dem Vorderrad und/oder dem Hinterrad jeweils eine Scheibenbremse zugeordnet, die sich grundsätzlich durch eine gute Bremswirkung auszeichnet. Damit die Bremsscheiben beim Zusammenklappen des Fahrrades nicht stören, sind diese jeweils an der Seite der einseitigen Radaufhängung vorgesehen, befinden sich also im zusammengeklappten Zustand des Fahrrades außenseitig.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad mit einer Lenkerstange und einem Lenker.
Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist weiterhin vorgesehen, daß der Lenker zweiteilig ausgebildet ist und zwei Lenkerteile aufweist, daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Lenkerteile vorgesehen ist und daß die beiden Lenkerteile nach Lösen der Verriegelung aufeinanderzu und insbesondere in Richtung auf die Lenkerstange klappbar sind. Auch diese Ausgestaltung ist grundsätzlich für sich, insbesondere aber in Verbindung mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen sinnvoll. Durch die zweiteilige Ausbildung des Lenkers ist es möglich, die beiden Lenkerteile an das Fahrrad heranzuschwenken, so daß diese nicht mehr vom Fahrrad abstehen. Hierdurch wird die maximale Breite des Fahrrades im eingeklappten Zustand der beiden Lenkerteile nicht mehr durch den abstehenden Lenker bestimmt. Damit trägt auch diese Ausfuhrungsform zur Verringerung des Platzbedarfs des Fahrrades bei.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad, mit einem ein vorderes Rahmenteil und ein hinteres Rahmenteil aufweisenden Rahmen, mit einer Lenkerstange zur Befestigung eines Lenkers und mit einem Steuerrohr, wobei das vordere Rahmenteil und das hintere Rahmenteil an ihren unteren Enden miteinander verbunden sind.
Bei Rädern ist es üblich, daß das vordere Rahmenteil an einem Steuerrohr endet, in das dann die Lenkerstange eingesetzt ist. Derartige Ausgestaltungen sind ästhetisch nicht sonderlich ansprechend.
Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, daß das vordere Rahmenteil, bei dem es sich insbesondere um ein einzelnes Rohr handelt, unmittelbar in die Lenker-
stange übergeht, so daß zwischen dem vorderen Rahmenteil und der Lenkerstange nur eine senkrecht zur Steuerrohrachse verlaufende Fuge vorgesehen ist. Das Steuerrohr ist dann unterhalb des oberen Endes des vorderen Rahmenteils vorgesehen. Durch die gewählte Ausgestaltung ergibt sich eine optische Verlängerung des vorderen Rahmenteils, was ästhetisch sehr ansprechend ist. Um in diesem Zusammenhang den optischen Eindruck abzurunden, entspricht der Querschnitt des vorderen Rahmenteils zumindest am Übergang zur Lenkerstange dem Querschnitt der Lenkerstange, so daß auch von der Form kein Unterschied zwischen dem vorderen Rahmenteil und der
&iacgr;&ogr; Lenkerstange erkennbar ist. Besonders günstig ist es, daß die Lenkerstange und auch das vordere Rahmenteil jeweils vom Vorderrad weggebogen sind und zwar vorzugsweise mit einem durchgehenden Biegeradius, was das Übergehen des vorderen Rahmenteils in die Lenkerstange und damit den optischen Eindruck als einstückiges Bauteil erheblich unterstützt.
Insbesondere bietet sich diese Ausgestaltung natürlich auch in Kombination mit den vorgenannten Ausführungsformen an.
Schließlich betrifft die Erfindung ein Fahrrad, mit einem Rahmen, mit einer Lenkerstange zur Befestigung eines Lenkers, mit einer Gabel und mit wenigstens einer Beleuchtungseinrichtung.
Die Beleuchtungseinrichtungen bekannter Fahrräder sind üblicherweise in Bereich des Lenkerrohrs und der Lenkerstange, soweit die vordere Beleuchtung betroffen ist, oder am hinteren Schutzblech oder an der Hinterradaufhängung vorgesehen. Bei den bekannten Beleuchtungseinrichtungen handelt es sich um separate Baueinheiten, die nach außen abstehen. Auf diese Weise nehmen die bekannten Beleuchtungseinrichtungen nicht nur viel Platz weg, sondern können auch leicht von außen beschädigt werden.
Zur Lösung dieses Problems ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Beleuchtungseinrichtung zumindest teilweise, vorzugsweise aber auch vollständig in einem Hohlraum des Rahmens, der Lenkerstange, des Lenkers und/ oder der Gabel aufgenommen ist. Grundsätzlich kann die Beleuchtungseinrichtung sogar auch in einem Hohlraum des Kettenkastens aufgenommen sein, sofern ein solcher vorgesehen ist. In diesem Zusammenhang darf darauf
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hingewiesen werden, daß mit Beleuchtungseinrichtung zumindest das Leuchtmittel, ggf. ein Reflektor und eine äußere Schutzscheibe gemeint sind. Insbesondere bei der vollständigen Aufnahme der Beleuchtungseinrichtung in einen Hohlraum des Fahrrades ist die Schutzscheibe zumindest im wesentliehen mit der Außenseite des jeweiligen Bauteils des Fahrrades, in dem die Beleuchtungseinrichtung aufgenommen ist, ausgefluchtet.
Da die vorgenannte Ausgestaltung aufgrund der in dem Hohlraum aufgenommenen Beleuchtungseinrichtung wenig platzgreifend ist, bietet sich diese &iacgr;&ogr; Ausführungsform insbesondere auch in Verbindung mit den anderen, zuvor beschriebenen Ausführungsformen an.
Ein Fahrrad der erfindungsgemäßen Art, das sich über die verschiedenen zuvor beschriebenen Gelenke zusammenklappen läßt, kann letztlich bis auf eine Art Dreiecksform zusammengeklappt werden. Um dieses Fahrrad in einfacher Weise verstauen zu können, ist dem erfindungsgemäßen Fahrrad ein eine Dreiecksform aufweisender Koffer zugeordnet, in den das zusammengeklappte Fahrrad einsetzbar ist bzw. darin verstaut werden kann.
Verfahrensgemäß werden die beiden Rahmenteile aus einem verriegelten Zustand in einen Klappzustand geklappt. Durch die vorgenannte Klappbewegung läßt sich das erfindungsgemäße Fahrrad, wie eingangs beschrieben, bereits in einem erheblichen Maße zusammenklappen. Das Zusammenklappen erfolgt dabei vorzugsweise so weit, bis die beiden Rahmenteile im Klappzustand einander unmittelbar benachbart sind bzw. etwa einander anliegen.
Bevor das Zusammenklappen der beiden Rahmenteile erfolgt, wird zunächst das zuvor beschriebene Sattelrohr entriegelt und nach hinten geschwenkt und/oder entlang des hinteren Rahmenteils geführt und zwar soweit, bis das Sattelrohr auf dem Hinterrad aufliegt. Nach dem Zusammenklappen der Rahmenteile wird dann das Vorderrad um das Gabelgelenk in Richtung auf das Hinterrad geschwenkt. Je nach Anordnung der Drehachse des Gabelgelenks kann es dabei erforderlich sein, das Vorderrad noch einzuschlagen, bis letztlieh der Zustand erreicht ist, in dem das Vorderrad und das Hinterrad nebeneinander angeordnet sind.
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Schließlich werden noch die Lenkerteile aufeinanderzu geklappt, so daß das zusammengeklappte Fahrrad eine minimale Breite hat. Besonders günstig ist es in diesem Zusammenhang, daß zum Zusammenklappen des Fahrrades keine Verstellung des zuvor eingestellten Sattelhöhenmaßes erforderlich ist.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt
&iacgr;&ogr; Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Fahrrades,
Fig. 2 bis 8 Ansichten verschiedener Klappzustände beim Zusammenklappen des Fahrrades aus Fig. 1 und
Fig. 9 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Fahrrades.
In Fig. 1 ist ein Fahrrad 1 dargestellt, das einen Rahmen 2 mit einem vorderen Rahmenteil 3 und einem hinteren Rahmenteil 4 aufweist. Das vordere Rahmenteil 3 und das hintere Rahmenteil 4 sind an ihren unteren Enden und damit im unteren Scheitelpunkt des Rahmens 2 miteinander verbunden.
Wesentlich in Verbindung mit dem Fahrrad 1 ist nun zunächst, daß das vordere Rahmenteil 3 und das hintere Rahmenteil 4 über ein Hauptdrehgelenk 5 miteinander verbunden sind, so daß die beiden Rahmenteile 3, 4 aus dem in Fig. 1 dargestellten Zustand, bei dem es sich um einen verriegelten oder Fahrzustand handelt, in Pfeilrichtung X aufeinanderzu bis in einen Klapp- oder Fahrzustand klappbar sind. Des weiteren ist eine nicht näher dargestellte Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung des Hauptdrehgelenks 5 vorgesehen. Die Verriegelungseinrichtung kann aber auch zwischen den beiden Rahmenteilen 3, 4 wirksam sein. Jedenfalls können nach Lösen der Verriegelung beide Rahmenteile 3, 4 in und entgegen der Pfeilrichtung X bewegt werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Hauptdrehachse H lediglich als Punkt dargestellt und befindet sich zentrisch im Hauptdrehgelenk 5. Die
Hauptdrehachse H verläuft dabei quer zur Längsebene des Fahrrades 1. Die Längsebene ist vorliegend nicht eingezeichnet. Sie verläuft parallel zur Blattebene mittig durch das Fahrrad.
Im einzelnen nicht dargestellt ist, daß die beiden Rahmenteile 3, 4 an ihren unteren Enden jeweils wenigstens eine Gelenkscheibe aufweisen, die zum Hauptdrehgelenk 5 gehören. Bei Verwendung derartiger Gelenkscheiben können zur Verriegelung entsprechende Auskerbungen oder Öffnungen vorgesehen sein, in die entsprechende Verriegelungsmittel einsetzbar sind, um
&iacgr;&ogr; auf diese Weise eine Verriegelung im Hauptdrehgelenk 5 zu realisieren.
Wie sich aus den einzelnen Figuren ergibt, ist das vordere Rahmenteil 3 mit gleichbleibendem Biegeradius aufwärts gebogen, während das hintere Rahmenteil 4 mit gleichbleibendem Biegeradius abwärts gebogen ist. Die Biegeradien beider Rahmenteile 3, 4 sind dabei gleich. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, daß es grundsätzlich auch möglich ist, die beiden Rahmenteile 3, 4 gerade auszuführen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist es so, daß das vordere Rahmenteil 3 aus nur einem Rohr besteht. Hierbei kann es sich um ein Rund- oder ein Ovalrohr handeln. Das hintere Rahmenteil 4 weist vorliegend zwei parallel zueinander angeordnete Rohre auf, die ebenfalls oval oder rund sein können. Das hintere Rahmenteil 4 kann aber auch aus nur einem einzigen Rohr bestehen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich das hintere Rahmenteil 4 bis hinter den Sattel 6 des Fahrrades 1, wobei im hinteren Bereich des hinteren Rahmenteils 4 ein Gepäckträger 7 am hinteren Rahmenteil 4 befestigt ist. Zur Befestigung des Sattels 6 dient ein Satteln>hr 8, das schwenkbar am hinteren Rahmenteil 4 gelagert ist, wobei die schwenkbare Lagerung im einzelnen allerdings nicht erkennbar ist. Bevorzugt ist hierzu jedoch ein Querträger am unteren Ende des Sattelrohrs 8 vorgesehen, der in einer entsprechenden Lagerung an den beiden Rohren des hinteren Rahmenteils 4 gelagert ist. Der Sattel 6 selbst ist im übrigen über eine Sattelstange 9 in das Sattelrohr 8 eingesetzt und über eine nicht dargestellte Verschraubung gesichert. Im übrigen ist zur lösbaren Verriegelung des Sattelrohrs 8 eine nicht dargestellte Verriegelungseinrichtung 10 vorgesehen. Die Verriegelungseinrichtung 10 weist vorliegend unter anderem einen am Sattelrohr 8 und am hinteren Rahmenteil
4 gelagerten Stützbügel 11 auf, über den das Sattelrohr 8 im in Fig. 1 dargestellten Fahrzustand abgestützt und gehalten wird.
Des weiteren ist am hinteren Rahmenteil 4 eine im einzelnen nicht dargestellte Führung für das Sattelrohr 8 vorgesehen, um beim Zusammenklappen des Fahrrades 1 das Sattelrohr 8 entlang dieser Führung zu verschieben. Der Verlauf der Führung zwischen den beiden Rohren des hinteren Rahmenteils 4 ergibt sich aus einem Vergleich der Fig. 1 und 2, wobei in Fig. 2 die Bewegung des Sattelrohrs 8 entlang der Führung in Pfeilrichtung Y dargestellt ist.
Im übrigen ist eine Hinterradfederung 11 mit einem Federelement 12 vorgesehen. Bei der Hinterradfederung 11 handelt es sich vorliegend um einen Stoßdämpfer, der vorliegend über ein Hebelgestänge 13 am Sattelrohr 8 gelagert ist. Über das Hebelgestänge 13 wird letztlich einerseits eine Linearbewegung entlang der Führung in Pfeilrichtung Y, andererseits aber auch eine Schwenkbewegung des Sattelrohrs 8 in Pfeilrichtung Z ermöglicht, wie sich dies aus einem Vergleich der Fig. 2 und 3 ergibt.
Das in den Figuren dargestellte Fahrrad 1 weist weiterhin ein Steuerrohr 13 auf, in dem eine Gabel 14 für das Vorderrad 15 gelagert ist. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, daß an der Gabel 14 unterhalb des Steuerrohrs 13 ein Gabelgelenk 16 vorgesehen ist, um das das Vorderrad 15 aus dem in Fig. 1 dargestellten Zustand - dem Fahrzustand - über den Rahmen 2 in Richtung auf das Hinterrad 21 zu schwenken. Weiterhin ist eine im einzelnen nicht dargestellte Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung des Gabelgelenks 16 vorgesehen.
Eine mögliche Art der Verschwenkung der Gabel 14 mit dem Vorderrad 15 ergibt sich aus einem Vergleich der Fig. 1 und 6. Während in Fig. 1 die Schwenkrichtung G dargestellt ist, ist in Fig. 6 erkennbar, daß die gestrichelt dargestellte Gabelgelenkachse g in einem Winkel größer 30 ° zur Längsebene des Fahrrades 1 und damit auch zur Blatt- bzw. Darstellungsebene verläuft. Demgegenüber ist bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fahrrades 1 das Gabelgelenk 16 derart ausgebildet, daß die Gabelgelenkachse g etwa parallel zum vorderen Rahmenteil 3 und etwa parallel zur Längsebene des Fahrrades 1 verläuft.
• ·
Wiesichim übrigen aus Fig. 6 ergibt, ist das Vorderrad 15 einseitig an einem einzigen Gabelrohr 17 der Gabel 14 aufgehängt. Es liegt also eine einseitige Aufhängung des Vorderrades 15 vor. Weiter ergibt sich aus Fig. 6, daß das Gabelgelenk 16 ein mit dem im Steuerrohr 13 gelagerten, nicht dargestellten Gabelschaft verbundenes erstes Gabelgelenkteil 18 und ein gegenüber dem ersten Gabelgelenkteil 18 bewegliches, zweites Gabelgelenkteil 19 aufweist. Dabei steht das zweite Gabelgelenkteil 19 seitlich ab bzw. ist von dem Gabelschaft seitlich abgewinkelt, wobei am zweiten Gabelgelenkteil 19 das einzige
&iacgr;&ogr; Gabelrohr 17 befestigt ist. Im übrigen ergibt sich aus den einzelnen Figuren, daß am Vorderrad 15 eine Vorderradfederung 20 vorgesehen ist.
Im übrigen ist es bei den dargestellten Ausfuhrungsformen so, daß das Hinterrad wie auch das Vorderrad 15 einseitig aufgehängt ist. Die einseitige Aufhängung des Vorderrades 15 und des Hinterrades 21 ist dabei derart, daß die aufhängungsfreien Seiten 22, 23 der beiden Räder 15, 21 im zusammengeklappten Zustand des Fahrrades 1, wie in Fig. 8 dargestellt ist, einander zugewandt sind und zwar vorliegend sogar derart, daß die Räder 15, 21 miteinander ausgefluchtet sind, wie sich dies beispielsweise aus Fig. 8 ergibt.
Weiterhin weist das Fahrrad 1 einen Kettenkasten 24 auf. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, daß das Hinterrad 21 am Kettenkasten 24 aufgehängt ist. Der Kettenkasten 24 stellt damit ein tragendes Element dar. Dabei ist die Hinterradfederung 11 mit ihrem unteren Ende am Kettenkasten 24 angelenkt, so daß der Kettenkasten 24 als Hinterradschwinge wirkt. Der Kettenkasten 24 selbst ist, wie sich dies aus den einzelnen Figuren ergibt, am Hauptdrehgelenk 5 gelagert, wobei eine mögliche Lagerungsform derart ist, daß am Kettenkasten 24 wenigstens eine Gelenkscheibe vorgesehen ist, die Bestandteil des Hauptdrehgelenks 5 ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist es so, daß der gesamte Antriebsstrang - hiermit ist die gesamte Antriebseinheit des Fahrrades 1 gemeint mit wenigstens einem Zahnrad, der Kette, einem Tretlager mit den Pedalhebeln 2 5 und Pedalen 26 sowie wenigstens einen Ritzel - im Kettenkasten 24 aufgenommen ist und eine separat handhabbare Baueinheit darstellt. Damit ist auch das Tretlager des Antriebsstrangs des Fahrrades 1 im Kettenkasten 24 und
nicht am Rahmen 2 bzw. am unteren Scheitelpunkt der Rahmenteile 3, 4 gelagert, auch wenn dies grundsätzlich möglich wäre, und zwar auch in Verbindung mit einem Hauptdrehgelenk 5. Jedenfalls bietet es sich insbesondere bei Verwendung einer separat handhabbaren Baueinheit für den Antriebsstrang an, daß der Antriebsstrang im Kettenkasten 24 gekapselt ist, also von außen nicht zugänglich ist.
Wie sich weiter aus den einzelnen Figuren ergibt, sind dem Vorderrad 15 und dem Hinterrad 21 jeweils eine Scheibenbremse 27, 28 zugeordnet. Die jeweilige Bremsscheibe 29 ist dabei jeweils an der Seite an der einseitigen Radaufhängung vorgesehen. Die Bremsscheibe 29 ist daher im Bereich des Vorderrades 15 an der Seite vorgesehen, an der sich auch das Gabelrohr 17 befindet, während die Bremsscheibe 29 der hinteren Scheibenbremse 28 an der Seite des Kettenkastens 24 vorgesehen ist.
Das Fahrrad 1 weist weiterhin eine Lenkerstange 30 und einen Lenker 31 auf, der am oberen Ende der Lenkerstange 30 befestigt ist. Wesentlich ist nun weiterhin, daß, wie sich dies aus den Fig. 5 und 8 ergibt, der Lenker 31 zweiteilig ausgebildet ist und zwei Lenkerteile 32, 33 aufweist, wobei auch hierbei wiederum eine im einzelnen nicht dargestellte Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Lenkerteile 32, 33 vorgesehen ist. Durch die Zweiteiligkeit des Lenkers 31 ist es möglich, die Lenkerteile 32, 3 3 nach dem Lösen der Verriegelung aufeinanderzu und insbesondere in Pfeilrichtung L auf die Lenkerstange 30 zu verschwenken.
Eine weitere Besonderheit des Fahrrades 1 besteht darin, daß das vordere Rahmenteil 3 unmittelbar in die Lenkerstange 30 übergeht, so daß zwischen dem vorderen Rahmenteil 3 und der Lenkerstange 30 nur eine zur in Fig. 1 gestrichelt dargestellten Steuerrohrachse S senkrecht verlaufende Fuge 34 zwischen dem vorderen Rahmenteil 3 und der Lenkerstange 30 vorgesehen ist. Im Gegensatz zu allen bekannten Ausführungen ist das Steuerrohr 13 unterhalb des vorderen Rahmenteils 3 angeordnet und befindet sich nicht zwischen dem vorderen Rahmenteil 3 und der Lenkerstange 30. Im übrigen ist es so, daß der Querschnitt des vorderen Rahmenteils 3 im Bereich der Fuge 34 dem Querschnitt der Lenkerstange 30 entspricht, so daß optisch der Eindruck entsteht, als wenn das vordere Rahmenteil 3 bis zum Lenker 31 hin ragt. Im
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übrigen ist die Lenkerstange 30 mit dem gleichen Radius wie das vordere Rahmenteil 3 gebogen, so daß sich ein durchgehender Biegeradius im Bereich des vorderen Rahmenteils 3 und der Lenkerstange 30 ergibt.
Das in den Figuren dargestellte Fahrrad 1 weist im übrigen eine Beleuchtungseinrichtung 35 auf. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, daß die Beleuchtungseinrichtung 35 in einem im einzelnen nicht dargestellten Hohlraum der Lenkerstange 30 im wesentlichen vollständig aufgenommen ist. Es ergibt sich damit eine "versteckte" Anordnung der Beleuchtungseinrichtung
&iacgr;&ogr; 35. Statt der Anordnung in der Lenkerstange 30 kann die Beleuchtungseinrichtung aber auch in anderen Hohlräumen am Fahrrad 1 aufgenommen sein. Während die vordere Beleuchtungseinrichtung 35 in einem entsprechenden Hohlraum der Lenkerstange 30 angeordnet ist, kann eine hintere Beleuchtungseinrichtung in einem oder beiden Enden des hinteren Rahmenteils 4 angeordnet sein.
Wie sich im übrigen aus Fig. 8 ergibt, hat das erfindungsgemäße Fahrrad 1 im zusammengeklappten Zustand etwa eine Dreiecksform. In diesem Zusammenhang ist es günstig, dem Fahrrad 1 ein eine entsprechende Dreiecksform aufweisenden Koffer, der nicht dargestellt ist, zuzuordnen, um das zusammengeklappte Fahrrad 1, wie es in Fig. 8 dargestellt ist, in dem Koffer verstauen und besser transportieren zu können.
In Fig. 9 ist eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrrades 1 dargestellt. Während es bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 so ist, daß das Vorderrad 15 auf der einen Seite aufgehängt ist, während das Hinterrad 21 auf der anderen Seite aufgehängt ist, ist es bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform so, daß beide Räder 15, 21 auf der gleichen Seite aufgehängt sind. Hieraus resultiert eine andere Ausgestaltung des Gabelgelenks 16, worauf zuvor bereits eingegangen worden ist. Ansonsten sind die beiden Ausführungen aber identisch.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 1 bis 8 das Zusammenklappen des Fahrrades 1 erläutert. In Fig. 1 ist der Verriegelungs- bzw. Fahrzustand des Fahrrades 1 dargestellt. Zunächst wird die nicht dargestellte Verriegelung zwischen den beiden Rahmenteilen 3, 4 gelöst, so daß diese beiden Teile relativ zuein-
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ander beweglich sind. Um das Fahrrad 1 zusammenzuklappen, wird dann die Verriegelung am unteren Ende des Sattelrohrs 8 gelöst. Das Sattelrohr 8 wird anschließend mit seinem unteren Ende entlang der Pfeilrichtung Y innerhalb der nicht dargestellten Führung am hinteren Rahmenteil 4 bewegt, wobei diese Bewegung über die Hinterradfederung 11 unterstützt wird. Gleichzeitig bewegt sich das hintere Rahmenteil 4 in Richtung auf das Hinterrad 21 bzw. das Hinterrad 21 wird angehoben, bis der Zustand gemäß Fig. 2 erreicht ist. Die weitere Bewegung des SattehOhres 8 in Pfeilrichtung Z entlang der nicht dargestellten Führung fuhrt dazu, daß sich das hintere Rahmenteil 4 auf das
&iacgr;&ogr; Hinterrad 21 auflegt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Schließlich wird das Sattelrohr 8 so weit herabgeschwenkt, bis es sich ebenfalls annähernd oder sogar bis auf dem Hinterrad 21 aufliegt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Nach Erreichen des Zustandes gemäß Fig. 4 wird das vordere Rahmenteil 3 in Pfeilrichtung X um das Hauptdrehgelenk 5 geschwenkt, bis sich der Zustand gemäß Fig. 5 ergibt. Ein Weiterschwenken wesentlich über den Zustand gemäß Fig. 5 hinaus ist nicht möglich, da ansonsten die Lenkerstange 30 mit dem Sattel 6 kollidiert. Sodann wird die Gabel 14 nach Entriegelung um die Achse g in Pfeilrichtung G geschwenkt, bis sich der in Fig. 6 dargestellte Zustand ergibt. Daraufhin wird die Lenkerstange 30 nach links eingeschlagen, was dazu führt, daß eine weitere Bewegung des vorderen Rahmenteils 3 in Pfeilrichtung X am Sattel 6 vorbei möglich ist und im übrigen die beiden Räder 15, 21 unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Schließlich werden die beiden Lenkerteile 32, 33 in Pfeilrichtung L bewegt, so daß sich schließlich der in Fig. 8 dargestellte Zustand ergibt. Das gesamte Zusammenklappen des Fahrrades erfolgt im übrigen, ohne daß eine Verstellung des Sattelhöhenmaßes erforderlich ist.
Claims (37)
1. Fahrrad (1), mit einem ein vorderes Rahmenteil (3) und ein hinteres Rahmenteil (4) aufweisenden Rahmen (2), wobei das vordere Rahmenteil (3) und das hintere Rahmenteil (4) an ihren unteren Enden miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Rahmenteil (3) und das hintere Rahmenteil (4) über ein Hauptdrehgelenk (5) miteinander verbunden sind, so daß die beiden Rahmenteile (3, 4) aus einem verriegelten Zustand aufeinanderzu in einen Klappzustand klappbar sind und daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Rahmenteile (3, 4) und/oder des Hauptdrehgelenks (5) vorgesehen ist.
2. Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptdrehachse (H) in einem Winkel von ±40° und insbesondere quer zur Längsebene des Fahrrades (1) verläuft.
3. Fahrrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Rahmenteil (3) und am hinteren Rahmenteil (4) jeweils wenigstens eine Gelenkscheibe des Hauptdrehgelenks (5) vorgesehen ist und daß, vorzugsweise, die Verriegelungseinrichtung im Hauptdrehgelenk (5) vorgesehen ist.
4. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Rahmenteil (3) mit gleichbleibendem Biegeradius aufwärts gebogen ist, daß das hintere Rahmenteil (4) mit gleichbleibendem Biegeradius abwärts gebogen ist und daß, vorzugsweise, die Biegeradien beider Rahmenteile (3, 4) zumindest im wesentlichen gleich sind.
5. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Rahmenteil (3) nur ein Rohr aufweist und daß das andere Rahmenteil (4) zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende, voneinander beabstandete Rohre aufweist.
6. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das hintere Rahmenteil (4) bis hinter den Sattel (6) des Fahrrades (1) erstreckt und daß im Bereich des hinteren Ende des hinteren Rahmenteils (4) ein Gepäckträger (7) am hinteren Rahmenteil (4) vorgesehen ist.
7. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sattelrohr (8) für den Sattel (6) vorgesehen ist und daß das Sattelrohr (8) schwenkbar am hinteren Rahmenteil (4) gelagert ist.
8. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungseinrichtung (10) zur lösbaren Verriegelung des Sattelrohrs (8) vorgesehen ist.
9. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (10) einen am Sattelrohr (8) und am hinteren Rahmenteil (4) gelagerten Stützbügel (11) aufweist.
10. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Rahmenteil (4) eine Führung für das Sattelrohr (8) vorgesehen ist, um beim Zusammenklappen des Fahrrades (1) das Sattelrohr (8) entlang der Führung zu verschieben.
11. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hinterradfederung (11) vorgesehen ist und daß die Hinterradfederung (11) am Sattelrohr (8) gelagert ist.
12. Fahrrad (1) mit einer in einem Steuerrohr (13) gelagerten Gabel (14) für das Vorderrad (15), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gabel (14) unterhalb des Steuerrohrs (13) ein Gabelgelenk (16) vorgesehen ist, um das Vorderrad (15) aus einem Fahrzustand über den Rahmen (2) in Richtung des Hinterrades (21) des Fahrrades (1) zu verschwenken und daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung des Gabelgelenks (16) vorgesehen ist.
13. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelgelenkachse (g) in einem Winkel größer 30° zur Längsebene des Fahrrades (1) verläuft.
14. Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelgelenkachse (g) etwa parallel zur Längsebene des Fahrrades (1) verläuft.
15. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderrad (15) einseitig an einem Gabelrohr (17) der Gabel (14) aufgehängt ist.
16. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gabelgelenk (16) ein mit dem im Steuerrohr (13) gelagerten Gabelschaft verbundenes erstes Gabelgelenkteil (18) und ein gegenüber dem ersten Gabelgelenkteil (18) bewegliches, zweites Gabelgelenkteil (19) aufweist, daß das zweite Gabelgelenkteil (19) seitlich vom Gabelschaft abgewinkelt ist und daß am zweiten Gabelgelenkteil (19) das Gabelrohr (17) befestigt ist.
17. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorderradfederung (20) vorgesehen ist.
18. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hinterrad (21) einseitig aufgehängt ist und daß die einseitige Aufhängung des Vorderrades (15) und des Hinterrades (21) derart ist, daß die aufhängungsfreien Seiten (22, 23) des Vorderrades (15) und des Hinterrades (21) im zusammengeklappten Zustand einander zugewandt sind.
19. Fahrrad (1), mit einem Rahmen (2) und mit einem mit dem Rahmen (2) verbundenen Kettenkasten (24), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hinterrad (21) am Kettenkasten (24) aufgehängt ist.
20. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hinterradfederung (11) vorgesehen ist und daß der Kettenkasten (24) als Hinterradschwinge wirkt.
21. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterradfederung (11) wenigstens ein Federelement (12) aufweist und daß die Hinterradfederung (11) einerseits am Kettenkasten (24) und andererseits am Rahmen (2) unmittelbar oder mittelbar befestigt ist.
22. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenkasten (24) am Hauptdrehgelenk (5) gelagert ist und daß, vorzugsweise, am Kettenkasten (24) wenigstens eine Gelenkscheibe des Hauptdrehgelenks (5) vorgesehen ist.
23. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsstrang des Fahrrades (1) mit wenigstens einem Zahnrad, einer Kette, einem Tretlager und wenigstens einem Ritzel im Kettenkasten (24) aufgenommen ist und eine separat handhabbare Baueinheit bildet.
24. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsstrang im Kettenkasten (24) gekapselt ist.
25. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vorderrad (15) und/oder dem Hinterrad (21) jeweils eine Scheibenbremse (27, 28) zugeordnet sind/ist.
26. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (29) an der Seite der einseitigen Radaufhängung vorgesehen ist.
27. Fahrrad (1), mit einer Lenkerstange (30) und einem Lenker (31), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (31) zweiteilig ausgebildet ist und zwei Lenkerteile (32, 33) aufweist, daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Lenkerteile (32, 33) vorgesehen ist und daß die Lenkerteile (32, 33) nach Lösen der Verriegelung aufeinanderzu und insbesondere in Richtung auf die Lenkerstange (30) klappbar sind.
28. Fahrrad (1), mit einem vorderes Rahmenteil (3) und ein hinteres Rahmenteil (4) aufweisenden Rahmen (2), mit einer Lenkerstange (30) zur Befestigung eines Lenkers (31) und mit einem Steuerrohr (13), wobei das vordere Rahmenteil (3) und das hintere Rahmenteil (4) an ihren unteren Enden miteinander verbunden sind, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Rahmenteil (3) unmittelbar in die Lenkerstange (30) übergeht, so daß zwischen dem vorderen Rahmenteil (3) und der Lenkerstange (30) nur eine senkrecht zur Steuerrohrachse (S) verlaufende Fuge (34) vorgesehen ist.
29. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des vorderen Rahmenteils (3) zumindest am Übergang zur Lenkerstange (30) dem Querschnitt der Lenkerstange (30) entspricht.
30. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkerstange (30) mit dem gleichen Radius wie das vordere Rahmenteil (3) gebogen ist, so daß sich ein durchgehende Biegeradius vom vorderen Rahmenteil (3) und der Lenkerstange (30) ergibt.
31. Fahrrad (1), mit einem Rahmen (2), mit einer Lenkerstange (30) zur Befestigung eines Lenkers (31), mit einer Gabel (14) und mit wenigstens einer Beleuchtungseinrichtung (35), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (35) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig in einem Hohlraum des Rahmens (2), der Lenkerstange (30), des Lenkers (31) und/oder der Gabel (14) aufgenommen ist.
32. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Fahrrad (1) ein eine Dreiecksform aufweisender Koffer zugeordnet ist, in den das zusammengeklappte Fahrrad (1) einsetzbar ist.
33. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rahmenteile (3, 4) im Klappzustand einander unmittelbar benachbart sind, vorzugsweise etwa aneinander anliegen.
34. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrrad (1) derart ausgebildet ist, daß vor dem Zusammenklappen der Rahmenteile (3, 4) das Sattelrohr entriegelt und nach hinten geschwenkt und/oder entlang des hinteren Rahmenteils (4) geführt wird.
35. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrrad (1) derart ausgebildet ist, daß das Sattelrohr (8) zum Zusammenklappen auf das Hinterrad (21) aufgelegt wird.
36. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrrad (1) derart ausgebildet ist, daß insbesondere nach Zusammenklappen der Rahmenteile das Vorderrad um das Gabelgelenk in Richtung auf das Hinterrad geschwenkt wird, bis das Vorderrad und das Hinterrad nebeneinander angeordnet sind.
37. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrrad derart ausgebildet ist, daß das Vorderrad nach dem Schwenken in Richtung auf das Hinterrad eingeschlagen wird.
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