DE10045844A1 - Fahrrad, insbesondere Klappfahrrad, sowie Verfahren zum Zusammenklappen eines Fahrrades - Google Patents
Fahrrad, insbesondere Klappfahrrad, sowie Verfahren zum Zusammenklappen eines FahrradesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Fahrrad (1), mit einem ein vorderes Rahmenteil (3) und ein hinteres Rahmenteil (4) aufweisenden Rahmen (2), wobei das vordere Rahmenteil (3) und das hintere Rahmenteil (4) an ihren unteren Enden miteinander verbunden sind. Um ein optisch-ästhetisches Fahrrad zur Verfügung zu stellen, das in einfacher Weise zusammengeklappt werden kann, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das vordere Rahmenteil (3) und das hintere Rahmenteil (4) über ein Hauptdrehgelenk (5) miteinander verbunden sind, so daß die beiden Rahmenteile (3, 4) aus einem verriegelten Zustand aufeinanderzu in einen Klappzustand klappbar sind und daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Rahmenteile (3, 4) und/oder des Hauptdrehgelenks (5) vorgesehen ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrrad, insbesondere ein Klappfahr
rad, sowie ein Verfahren zum Zusammenklappen eines Fahrrades.
Fahrräder sind in verschiedensten Ausführungen und Ausgestaltungen in der
Praxis und aus der Literatur seit langer Zeit bekannt. Ein Nachteil vieler Fahr
räder besteht darin, daß sie relativ viel Platz in Anspruch nehmen, was einen
Transport der Räder beispielsweise mit einem Pkw häufig sehr schwierig und
in vielen Fällen sogar unmöglich macht. Zur Lösung dieses Problems ist man
teilweise dazu übergegangen, Fahrräder als Klappräder auszuführen. Aus der
Praxis bekannte Klappräder weisen in ihrem vorderen Rahmenteil ein Klapp
gelenk auf, dessen Schwenkachse etwa vertikal verläuft. Nachteilig hierbei
ist, daß das vordere Rahmenteil als tragendes bzw. stabilisierendes Element
an der Gelenkstelle durchtrennt ist. Dies kann erheblich die Sicherheit des
Rades beeinträchtigen. Darüber hinaus sind die bekannten Klappräder vom
Design her nicht sonderlich ansprechend.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Fahrrad zur Verfügung zu
stellen, das wenig Platz in Anspruch nimmt, sich in einfacher Weise verstauen
läßt, den Sicherheitsanforderungen entspricht und darüber hinaus optisch-äs
thetisch ansprechend ist.
Die vorgenannte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch ge
löst, daß das vordere Rahmenteil und das hintere Rahmenteil über ein Haupt
drehgelenk miteinander verbunden sind, so daß die beiden Rahmenteile aus
einem verriegelten Zustand oder Fahrzustand aufeinanderzu in einen Klapp
zustand klappbar sind und daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren
Verriegelung der beiden Rahmenteile und/oder des Hauptdrehgelenks im
Fahrzustand des Fahrrades vorgesehen ist. Durch die Erfindung wird ein völ
lig neuartiges Klappfahrrad zur Verfügung gestellt, wobei auf den ersten
Blick überhaupt nicht erkennbar ist, daß es sich um ein Klappfahrrad handelt,
da das Hauptdrehgelenk im unteren Scheitelpunkt des Rahmens vorgesehen
ist, wo sich üblicherweise das Tretlager für das Fahrrad befindet. Darüber hin
aus ist es bei der Erfindung so, daß keines der Rahmenteile an sich für ein Ge
lenk unterbrochen ist, was zur Stabilität des Rahmens erheblich beiträgt. Au
ßerdem wird durch den Rahmen mit den nicht-unterbrochenen Rahmenteilen
auch eine optisch-ästhetisch ausgesprochen ansprechende Form eines Klappfahrrads
zur Verfügung gestellt. In technischer Hinsicht ermöglicht es die er
findungsgemäße Ausgestaltung, das Klappfahrrad über das Hauptdrehgelenk
einzuklappen, so daß es weniger Platz in Anspruch nimmt und einfacher
transportiert werden kann.
Die in Verbindung mit dem Hauptdrehgelenk erforderliche Verriegelungsein
richtung kann grundsätzlich jegliche Art von Ausgestaltung haben. So kann
beispielsweise eine Verriegelung innerhalb des Hauptdrehgelenks vorgese
hen sein. Es kann aber auch eine Verriegelung an den beiden Rahmenteilen,
beispielsweise in Form eines die beiden Rahmenteile im aufgeklappten bzw.
Fahrzustand haltenden bzw. abstützenden Gestänges vorgesehen sein.
Bevorzugt verläuft die Hauptdrehachse des Hauptdrehgelenks in einem Win
kel von ±40° zur Längsebene bzw. Längsachse des Fahrrades. Durch be
stimmte Winkel der Hauptdrehachse im Hauptdrehgelenk lassen sich be
stimmte Stellungen der beiden Rahmenteile zueinander im zusammenge
klappten Zustand erzielen. Obwohl es grundsätzlich möglich ist, die Haupt
drehachse mit Winkeln kleiner 90° zur Längsebene des Fahrrades abzuwin
keln, ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
vorgesehen, daß die Hauptdrehachse quer zur Längsebene des Fahrrades
verläuft. Dies ist insbesondere dann günstig, wenn nicht nur die beiden Rah
menteile zusammengeklappt werden, sondern ein darüber hinausgehendes
Zusammenklappen des Fahrrades noch möglich ist, worauf im folgenden
noch näher eingegangen wird.
Bei einer besonders einfachen Ausgestaltung des Hauptdrehgelenks sind
endseitig am vorderen Rahmenteil und am hinteren Rahmenteil jeweils we
nigstens eine Gelenkscheibe vorgesehen. Die Gelenkscheiben werden dann
entsprechend verbunden und sind Teil des Hauptdrehgelenks. Bei dieser
Ausgestaltung kann in einfacher Weise eine Verriegelung im Hauptdrehge
lenk dadurch vorgesehen werden, daß in den Gelenkscheiben entsprechende
Öffnungen vorgesehen sind, in die beispielsweise ein entsprechender Verrie
gelungsstift eingesetzt werden kann.
Damit das Klappfahrrad im zusammengeklappten Zustand möglichst wenig
Platz einnimmt, ist bei einer besonderen Ausgestaltung vorgesehen, daß das
vordere Rahmenteil mit gleichbleibendem Biegeradius aufwärts, d. h. vom
Vorderrad weg gebogen ist, während das hintere Rahmenteil mit gleichblei
bendem Biegeradius abwärts, d. h. zum Hinterrad hin gebogen ist. Besonders
günstig ist es natürlich, wenn die Biegeradien beider Rahmenteile zumindest
im wesentlichen gleich sind. Dies ist nicht nur ästhetisch sehr ansprechend,
sondern gewährleistet auch, daß die beiden Rahmenteile im Klappzustand
etwa aufeinanderliegen, jedenfalls aber eng aneinander gelegt werden kön
nen, wobei das hintere Rahmenteil dann sogar bis auf das Hinterrad des Fahr
rades aufgelegt werden kann.
Um die beiden Rahmenteile optimal zusammenklappen zu können, ist wei
terhin vorgesehen, daß das eine Rahmenteil nur ein Rohr aufweist, während
das andere Rahmenteil zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende,
voneinander beabstandete Rohre aufweist. Der Abstand der beiden Rohre
sollte dann so sein, daß das lediglich ein Rohr aufweisende Rahmenteil ohne
weiteres zwischen die beiden Rohre des anderen Rahmenteils geschwenkt
werden kann. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, daß beide Rahmenteile
jeweils aus einem Rohr oder jeweils aus zwei oder mehr Rohren bestehen.
Weiterhin ist es günstig, und zwar nicht nur aus ästhetischen Gründen, daß
sich das hintere Rahmenteil bis hinter den Sattel des Fahrrades erstreckt. In
diesem Falle kann das hintere Rahmenteil nämlich einen Gepäckträger auf
nehmen, der bei der Herstellung des Fahrrades lediglich auf dem hinteren
Rahmenteil zu befestigen ist.
Obwohl es grundsätzlich möglich ist, den Sattel des Fahrrades starr am hinte
ren Rahmenteil zu befestigen, ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der
Erfindung ein vom hinteren Rahmenteil separates Sattelrohr für den Sattel
vorgesehen, wobei das Sattelrohr schwenkbar am hinteren Rahmenteil gela
gert ist. Separat bedeutet, daß das Sattelrohr nicht vom hinteren Rahmenteil
gebildet wird bzw. mit diesem einstückig ausgebildet ist. Durch die schwenk
bare Lagerung des Sattelrohrs am hinteren Rahmenteil besteht die Möglich
keit, das erfindungsgemäße Fahrrad noch weiter zusammenzuklappen. Beim
Zusammenklappen der beiden Rahmenteile über das Hauptdrehgelenk kann
der Sattel dann aus der Schwenklinie der Rahmenteile herausbewegt werden,
so daß das Zusammenklappen der Rahmenteile durch den Sattel nicht behin
dert wird.
Um ein unbeabsichtigtes Verschwenken des Sattels während des Fahrbe
triebs zu vermeiden, ist im übrigen eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren
Verriegelung des Sattelrohrs am hinteren Rahmenteil vorgesehen. Grundsätz
lich kann die Verriegelung des Sattelrohrs in jeglicher Art und Weise erfolgen,
wobei stets gewährleistet sein sollte, daß eine einfach und schnellt zu lösende
Verriegelung des Sattelrohrs am hinteren Rahmenteil möglich ist. Günstig ist
es jedenfalls, daß die Verriegelungseinrichtung insbesondere neben einer Ver
riegelung am Schwenkpunkt einen am Sattelrohr und am hinteren Rahmen
teil gelagerten Stützbügel zur Abstützung des Sattelrohrs im Fahrzustand
aufweist.
Des weiteren ist es günstig, am hinteren Rahmenteil eine Führung für das Sat
telrohr vorzusehen, um das Zusammenklappen des Fahrrades zu vereinfa
chen. Hierdurch ist sichergestellt, daß einerseits das Sattelrohr beim Zusam
menklappen des Fahrrades entlang einer definierten Bahn bewegt wird und
andererseits die beiden Rahmenteile beim Zusammenklappen keinesfalls mit
dem Sattel oder dem Sattelrohr kollidieren und dadurch das Einklappen be
hindert wird.
Weiterhin ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung eine Hinter
radfederung mit wenigstens einem Federelement vorgesehen, wobei die Hin
terradfederung am Sattelrohr gelagert sein kann. Das Federelement kann hier
bei dann zwei Funktionen übernehmen, nämlich einerseits die Hinterradfede
rung als solche und andererseits kann die kombinierte Linear- und Schwenk
bewegung des Sattels bzw. Sattelrohrs entlang der Führung beim Zusammen
klappen des Fahrrades unterstützt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad mit einer in einem
Steuerrohr gelagerten Gabel für das Vorderrad.
Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist hierbei vorgesehen, daß an
der Gabel unterhalb des Steuerrohrs ein Gabelgelenk vorgesehen ist, um das
Vorderrad aus einem Fahrzustand in Richtung des Rahmens des Fahrrades zu
verschwenken und daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriege
lung des Gabelgelenks vorgesehen ist. Die vorgenannte Ausgestaltung läßt
sich grundsätzlich für sich an einem Fahrrad realisieren, sie ist aber auch in
Verbindung mit der eingangs beschriebenen Ausführungsform geeignet.
Durch die Realisierung eines Gabelgelenks der erfindungsgemäßen Art ist es
möglich, das Vorderrad des Fahrrades einzuklappen, so daß das Fahrrad allein
schon aufgrund des eingeklappten Vorderrades im Klappzustand weniger
Platz einnimmt und daher einfacher befördert werden kann. Auch hierbei ist
es dann natürlich erforderlich, eine entsprechende Verriegelung vorzusehen,
die in einfacher Weise und schnell manuell gelöst werden kann und die im
übrigen gewährleistet, daß kein unerwünschtes Einklappen des Fahrrades
während des Fahrbetriebs auftritt.
Grundsätzlich ist es möglich, das Gabelgelenk derart auszubilden, daß die Ga
belgelenkachse in der Längsebene des Fahrrades oder etwa parallel dazu
liegt. In diesem Falle wird das Vorderrad zum Einklappen aus der Längsebene
des Fahrrades herausgeschwenkt und befindet sich im maximal herausge
schwenkten Zustand im rechten Winkel zur Längsebene des Fahrrades.
Möglich ist es aber auch, daß das Einklappen in anderer Weise erfolgt und
zwar dadurch, daß die Gabelgelenkachse in einem Winkel größer 30° zur
Längsebene des Fahrrades verläuft. Durch die Schrägstellung der Gelenk
achse wird sichergestellt, daß das Vorderrad beim Einklappen über das vorde
re Rahmenteil verschwenken kann. In jedem Falle ist die Ausbildung des Ga
belgelenks jeweils derart, daß das Vorderrad in Richtung auf das Hinterrad
des Fahrrades geschwenkt wird.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
Vorderrad einseitig an einem Gabelrohr der Gabel aufgehängt ist, was letzt
lich bedeutet, daß die Gabel nur ein einziges Gabelrohr aufweist. Konkret
sieht die gesamte Ausgestaltung dann so aus, daß das Gabelgelenk einen mit
dem im Steuerrohr gelagerten Gabelschaft verbundenen ersten Gabelgelenk
teil und einen gegenüber dem ersten Gabelgelenkteil beweglichen, zweiten
Gabelgelenkteil aufweist, wobei das zweite Gabelgelenkteil seitlich vom Ga
belschaft absteht und am zweiten Gabelgelenkteil das Gabelrohr befestigt ist.
Letztlich muß über das Gabelgelenk lediglich gewährleistet werden, daß das
Vorderrad über das vordere Rahmenteil hinweggeschwenkt werden kann,
wobei das Gabelrohr die Schwenk- bzw. Klappbewegung dann nicht beein
flußt, wenn es beim Schwenken außenseitig angeordnet ist. Außerdem ist die
außenseitige Anordnung des Gabelrohrs im eingeklappten Zustand sehr
platzsparend.
Im übrigen ist es bevorzugt, insbesondere in Verbindung mit der zuvor bereits
angesprochenen Hinterradfederung, auch eine Vorderradfederung vorzuse
hen. Diese läßt sich vergleichsweise günstig deshalb realisieren, da, wie zuvor
ausgeführt worden ist, nur ein einziges Gabelrohr vorgesehen und dement
sprechend nur eine Federeinrichtung erforderlich ist.
Insbesondere in Verbindung mit der einseitigen Aufhängung des Vorderrads
bietet es sich an, auch das Hinterrad lediglich einseitig aufzuhängen. In die
sem Zusammenhang ist es, um das erfindungsgemäße Fahrrad so platzsparend
wie möglich einklappen zu können, besonders günstig, die einseitige Aufhän
gung des Vorderrades und des Hinterrades derart zu wählen, daß die aufhän
gungsfreien Seiten des Vorderrades und des Hinterrades im zusammenge
klappten Zustand einander gegenüberliegen.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad, mit einem Rahmen
und mit einem mit dem Rahmen verbundenen Kettenkasten.
Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist hierbei erfindungsgemäß
vorgesehen, daß das Hinterrad am Kettenkasten aufgehängt ist. Üblicherwei
se wird bei Fahrrädern eine zweiseitige Aufhängung des Hinterrades vorge
nommen. Hierzu sind entsprechende Radaufhängungen beidseits des Rades
erforderlich. Der Kettenkasten dient dabei lediglich als Abdeckung der Kette
und der Zahnräder. Bei der Erfindung wird nun eine gänzlich andere Kon
struktion gewählt. Hierbei hat der Kettenkasten neben seiner Abdeckungs
funktion für die Kette und die Zahnräder eine tragende Funktion. Da die Hin
terradaufhängung über den Kettenkasten erfolgt, sind die sonst üblichen
beidseitigen Radaufhängungen überflüssig. Im Ergebnis ergibt sich eine völ
lig neuartige einseitige Hinterradaufhängung, die nicht nur optisch anspre
chend ist, sondern auch wenig Platz einnimmt.
Im übrigen ist darauf hinzuweisen, daß die vorgenannte Ausgestaltung der
Hinterradaufhängung am Kettenkasten grundsätzlich bereits für sich vorteil
haft ist, sich aber insbesondere in Verbindung mit den zuvor beschriebenen
Ausgestaltungen eignet.
Günstig ist es, daß bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung - wie zuvor be
reits angesprochen - eine Hinterradfederung vorgesehen ist, wobei der Ket
tenkasten dann als Hinterradschwinge wirkt und damit neben der Abdec
kung und der Hinterradaufhängung eine weitere Funktion hat.
Die Hinterradfederung weist vorteilhafterweise wenigstens ein Federelement
auf, das einerseits am Kettenkasten und andererseits unmittelbar am Rahmen
und insbesondere am hinteren Rahmenteil oder mittelbar am Rahmen, nämlich
beispielsweise am verschwenkbaren Sattelrohr, wie dies eingangs bereits be
schrieben worden ist, befestigt ist.
Vorzugsweise ist der Kettenkasten am Hauptdrehgelenk befestigt bzw. gela
gert, wobei, insbesondere wenn der Kettenkasten als Hinterradschwinge
wirkt, am Kettenkasten wenigstens eine entsprechende Gelenkscheibe des
Hauptdrehgelenks vorgesehen ist.
Grundsätzlich ist es bei der Erfindung möglich, daß das Tretlager des Fahrra
des im unteren Scheitelpunkt des Rahmens vorgesehen ist. Dies ist, wie be
reits eingangs erwähnt, bei bekannten Fahrrädern allgemein üblich. Zumin
dest aus montagetechnischen Gründen bietet es sich jedoch bei der Erfindung an, daß der gesamte Antriebsstrang mit Tretlager im Kettenkasten und
damit außerhalb des Rahmens gelagert ist. Bevorzugt ist es in diesem Zusam
menhang, daß der Antriebsstrang aus wenigstens einem Zahnrad, einer Kette
und wenigstens einem Ritzel im Kettenkasten gekapselt ist und eine Bauein
heit bildet. Auf diese Weise kann der gesamte Antriebsstrang als Baueinheit
mit dem Rahmen und dem Hinterrad in einfacher Weise verbunden und bei
Beschädigungen leicht ausgetauscht werden. Die Kapselung des Antriebs
strangs hat dabei den Vorteil, daß mit äußeren Beschädigungen von Bautei
len des Antriebsstrangs nicht gerechnet werden muß, da diese von außen
nicht zugänglich sind.
Zur Erhöhung der Fahrsicherheit des erfindungsgemäßen Fahrrades sind dem
Vorderrad und/oder dem Hinterrad jeweils eine Scheibenbremse zugeordnet,
die sich grundsätzlich durch eine gute Bremswirkung auszeichnet. Damit die
Bremsscheiben beim Zusammenklappen des Fahrrades nicht stören, sind die
se jeweils an der Seite der einseitigen Radaufhängung vorgesehen, befinden
sich also im zusammengeklappten Zustand des Fahrrades außenseitig.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad mit einer Lenker
stange und einem Lenker.
Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist weiterhin vorgesehen, daß
der Lenker zweiteilig ausgebildet ist und zwei Lenkerteile aufweist, daß eine
Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Lenkerteile
vorgesehen ist und daß die beiden Lenkerteile nach Lösen der Verriegelung
aufeinanderzu und insbesondere in Richtung auf die Lenkerstange klappbar
sind. Auch diese Ausgestaltung ist grundsätzlich für sich, insbesondere aber
in Verbindung mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen sinnvoll.
Durch die zweiteilige Ausbildung des Lenkers ist es möglich, die beiden Len
kerteile an das Fahrrad heranzuschwenken, so daß diese nicht mehr vom
Fahrrad abstehen. Hierdurch wird die maximale Breite des Fahrrades im ein
geklappten Zustand der beiden Lenkerteile nicht mehr durch den abstehen
den Lenker bestimmt. Damit trägt auch diese Ausführungsform zur Verringe
rung des Platzbedarfs des Fahrrades bei.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrrad, mit einem ein vorde
res Rahmenteil und ein hinteres Rahmenteil aufweisenden Rahmen, mit einer
Lenkerstange zur Befestigung eines Lenkers und mit einem Steuerrohr, wo
bei das vordere Rahmenteil und das hintere Rahmenteil an ihren unteren En
den miteinander verbunden sind.
Bei Rädern ist es üblich, daß das vordere Rahmenteil an einem Steuerrohr en
det, in das dann die Lenkerstange eingesetzt ist. Derartige Ausgestaltungen
sind ästhetisch nicht sonderlich ansprechend.
Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, daß das vordere Rahmenteil, bei dem es
sich insbesondere um ein einzelnes Rohr handelt, unmittelbar in die Lenkerstange
übergeht, so daß zwischen dem vorderen Rahmenteil und der Lenker
stange nur eine senkrecht zur Steuerrohrachse verlaufende Fuge vorgesehen
ist. Das Steuerrohr ist dann unterhalb des oberen Endes des vorderen Rah
menteils vorgesehen. Durch die gewählte Ausgestaltung ergibt sich eine op
tische Verlängerung des vorderen Rahmenteils, was ästhetisch sehr anspre
chend ist. Um in diesem Zusammenhang den optischen Eindruck abzurun
den, entspricht der Querschnitt des vorderen Rahmenteils zumindest am
Übergang zur Lenkerstange dem Querschnitt der Lenkerstange, so daß auch
von der Form kein Unterschied zwischen dem vorderen Rahmenteil und der
Lenkerstange erkennbar ist. Besonders günstig ist es, daß die Lenkerstange
und auch das vordere Rahmenteil jeweils vom Vorderrad weggebogen sind
und zwar vorzugsweise mit einem durchgehenden Biegeradius, was das
Übergehen des vorderen Rahmenteils in die Lenkerstange und damit den
optischen Eindruck als einstückiges Bauteil erheblich unterstützt.
Insbesondere bietet sich diese Ausgestaltung natürlich auch in Kombination
mit den vorgenannten Ausführungsformen an.
Schließlich betrifft die Erfindung ein Fahrrad, mit einem Rahmen, mit einer
Lenkerstange zur Befestigung eines Lenkers, mit einer Gabel und mit wenig
stens einer Beleuchtungseinrichtung.
Die Beleuchtungseinrichtungen bekannter Fahrräder sind üblicherweise im
Bereich des Lenkerrohrs und der Lenkerstange, soweit die vordere Beleuch
tung betroffen ist, oder am hinteren Schutzblech oder an der Hinterradauf
hängung vorgesehen. Bei den bekannten Beleuchtungseinrichtungen han
delt es sich um separate Baueinheiten, die nach außen abstehen. Auf diese
Weise nehmen die bekannten Beleuchtungseinrichtungen nicht nur viel Platz
weg, sondern können auch leicht von außen beschädigt werden.
Zur Lösung dieses Problems ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Be
leuchtungseinrichtung zumindest teilweise, vorzugsweise aber auch vollstän
dig in einem Hohlraum des Rahmens, der Lenkerstange, des Lenkers und/
oder der Gabel aufgenommen ist. Grundsätzlich kann die Beleuchtungsein
richtung sogar auch in einem Hohlraum des Kettenkastens aufgenommen
sein, sofern ein solcher vorgesehen ist. In diesem Zusammenhang darf darauf
hingewiesen werden, daß mit Beleuchtungseinrichtung zumindest das
Leuchtmittel, ggf. ein Reflektor und eine äußere Schutzscheibe gemeint sind.
Insbesondere bei der vollständigen Aufnahme der Beleuchtungseinrichtung
in einen Hohlraum des Fahrrades ist die Schutzscheibe zumindest im wesent
lichen mit der Außenseite des jeweiligen Bauteils des Fahrrades, in dem die
Beleuchtungseinrichtung aufgenommen ist, ausgefluchtet.
Da die vorgenannte Ausgestaltung aufgrund der in dem Hohlraum aufge
nommenen Beleuchtungseinrichtung wenig platzgreifend ist, bietet sich diese
Ausführungsform insbesondere auch in Verbindung mit den anderen, zuvor
beschriebenen Ausführungsformen an.
Ein Fahrrad der erfindungsgemäßen Art, das sich über die verschiedenen zu
vor beschriebenen Gelenke zusammenklappen läßt, kann letztlich bis auf eine
Art Dreiecksform zusammengeklappt werden. Um dieses Fahrrad in einfacher
Weise verstauen zu können, ist dem erfindungsgemäßen Fahrrad ein eine
Dreiecksform aufweisender Koffer zugeordnet, in den das zusammengeklapp
te Fahrrad einsetzbar ist bzw. darin verstaut werden kann.
Schließlich betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Zusammen
klappen eines Fahrrades, wobei das Fahrrad einen ein vorderes Rahmenteil
und ein hinteres Rahmenteil aufweisenden Rahmen aufweist, wobei das vor
dere Rahmenteil und das hintere Rahmenteil an ihren unteren Enden über ei
nen Hauptdrehgelenk miteinander verbunden sind und wobei die beiden
Rahmenteile aus einem verriegelten Zustand in einen Klappzustand geklappt
werden. Durch die vorgenannte Klappbewegung läßt sich das erfindungsge
mäße Fahrrad, wie eingangs beschrieben, bereits in einem erheblichen Maße
zusammenklappen. Das Zusammenklappen erfolgt dabei vorzugsweise so
weit, bis die beiden Rahmenteile im Klappzustand einander unmittelbar be
nachbart sind bzw. etwa einander anliegen.
Bevor das Zusammenklappen der beiden Rahmenteile erfolgt, wird zunächst
das zuvor beschriebene Sattelrohr entriegelt und nach hinten geschwenkt
und/oder entlang des hinteren Rahmenteils geführt und zwar soweit, bis das
Sattelrohr auf dem Hinterrad aufliegt. Nach dem Zusammenklappen der Rah
menteile wird dann das Vorderrad um das Gabelgelenk in Richtung auf das
Hinterrad geschwenkt. Je nach Anordnung der Drehachse des Gabelgelenks
kann es dabei erforderlich sein, das Vorderrad noch einzuschlagen, bis letzt
lich der Zustand erreicht ist, in dem das Vorderrad und das Hinterrad neben
einander angeordnet sind.
Schließlich werden noch die Lenkerteile aufeinanderzu geklappt, so daß das
zusammengeklappte Fahrrad eine minimale Breite hat. Besonders günstig ist
es in diesem Zusammenhang, daß zum Zusammenklappen des Fahrrades kei
ne Verstellung des zuvor eingestellten Sattelhöhenmaßes erforderlich ist.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeich
nung beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Fahrrades,
Fig. 2 bis 8 Ansichten verschiedener Klappzustände beim Zusammenklap
pen des Fahrrades aus Fig. 1 und
Fig. 9 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Fahrrades.
In Fig. 1 ist ein Fahrrad 1 dargestellt, das einen Rahmen 2 mit einem vorderen
Rahmenteil 3 und einem hinteren Rahmenteil 4 aufweist. Das vordere Rah
menteil 3 und das hintere Rahmenteil 4 sind an ihren unteren Enden und
damit im unteren Scheitelpunkt des Rahmens 2 miteinander verbunden.
Wesentlich in Verbindung mit dem Fahrrad 1 ist nun zunächst, daß das vorde
re Rahmenteil 3 und das hintere Rahmenteil 4 über ein Hauptdrehgelenk 5
miteinander verbunden sind, so daß die beiden Rahmenteile 3, 4 aus dem in
Fig. 1 dargestellten Zustand, bei dem es sich um einen verriegelten oder Fahr
zustand handelt, in Pfeilrichtung X aufeinanderzu bis in einen Klapp- oder
Fahrzustand klappbar sind. Des weiteren ist eine nicht näher dargestellte
Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung des Hauptdrehgelenks 5
vorgesehen. Die Verriegelungseinrichtung kann aber auch zwischen den
beiden Rahmenteilen 3, 4 wirksam sein. Jedenfalls können nach Lösen der
Verriegelung beide Rahmenteile 3, 4 in und entgegen der Pfeilrichtung X
bewegt werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Hauptdrehachse H lediglich als
Punkt dargestellt und befindet sich zentrisch im Hauptdrehgelenk 5. Die
Hauptdrehachse H verläuft dabei quer zur Längsebene des Fahrrades 1. Die
Längsebene ist vorliegend nicht eingezeichnet. Sie verläuft parallel zur Blatt
ebene mittig durch das Fahrrad.
Im einzelnen nicht dargestellt ist, daß die beiden Rahmenteile 3, 4 an ihren
unteren Enden jeweils wenigstens eine Gelenkscheibe aufweisen, die zum
Hauptdrehgelenk 5 gehören. Bei Verwendung derartiger Gelenkscheiben
können zur Verriegelung entsprechende Auskerbungen oder Öffnungen
vorgesehen sein, in die entsprechende Verriegelungsmittel einsetzbar sind, um
auf diese Weise eine Verriegelung im Hauptdrehgelenk 5 zu realisieren.
Wie sich aus den einzelnen Figuren ergibt, ist das vordere Rahmenteil 3 mit
gleichbleibendem Biegeradius aufwärts gebogen, während das hintere Rah
menteil 4 mit gleichbleibendem Biegeradius abwärts gebogen ist. Die Biege
radien beider Rahmenteile 3, 4 sind dabei gleich. Es ist allerdings darauf hin
zuweisen, daß es grundsätzlich auch möglich ist, die beiden Rahmenteile 3, 4
gerade auszuführen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist es so, daß das
vordere Rahmenteil 3 aus nur einem Rohr besteht. Hierbei kann es sich um
ein Rund- oder ein Ovalrohr handeln. Das hintere Rahmenteil 4 weist vorlie
gend zwei parallel zueinander angeordnete Rohre auf, die ebenfalls oval oder
rund sein können. Das hintere Rahmenteil 4 kann aber auch aus nur einem
einzigen Rohr bestehen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich das hintere Rahmenteil 4
bis hinter den Sattel 6 des Fahrrades 1, wobei im hinteren Bereich des hinte
ren Rahmenteils 4 ein Gepäckträger 7 am hinteren Rahmenteil 4 befestigt ist.
Zur Befestigung des Sattels 6 dient ein Sattelrohr 8, das schwenkbar am hin
teren Rahmenteil 4 gelagert ist, wobei die schwenkbare Lagerung im einzel
nen allerdings nicht erkennbar ist. Bevorzugt ist hierzu jedoch ein Querträger
am unteren Ende des Sattelrohrs 8 vorgesehen, der in einer entsprechenden
Lagerung an den beiden Rohren des hinteren Rahmenteils 4 gelagert ist. Der
Sattel 6 selbst ist im übrigen über eine Sattelstange 9 in das Sattelrohr 8 ein
gesetzt und über eine nicht dargestellte Verschraubung gesichert. Im übrigen
ist zur lösbaren Verriegelung des Sattelrohrs 8 eine nicht dargestellte Verrie
gelungseinrichtung 10 vorgesehen. Die Verriegelungseinrichtung 10 weist
vorliegend unter anderem einen am Sattelrohr 8 und am hinteren Rahmenteil
4 gelagerten Stützbügel 11 auf, über den das Sattelrohr 8 im in Fig. 1 darge
stellten Fahrzustand abgestützt und gehalten wird.
Des weiteren ist am hinteren Rahmenteil 4 eine im einzelnen nicht dargestell
te Führung für das Sattelrohr 8 vorgesehen, um beim Zusammenklappen des
Fahrrades 1 das Sattelrohr 8 entlang dieser Führung zu verschieben. Der
Verlauf der Führung zwischen den beiden Rohren des hinteren Rahmenteils
4 ergibt sich aus einem Vergleich der Fig. 1 und 2, wobei in Fig. 2 die Bewe
gung des Sattelrohrs 8 entlang der Führung in Pfeilrichtung Y dargestellt ist.
Im übrigen ist eine Hinterradfederung 11 mit einem Federelement 12 vorgese
hen. Bei der Hinterradfederung 11 handelt es sich vorliegend um einen Stoß
dämpfer, der vorliegend über ein Hebelgestänge 13 am Sattelrohr 8 gelagert
ist. Über das Hebelgestänge 13 wird letztlich einerseits eine Linearbewegung
entlang der Führung in Pfeilrichtung Y, andererseits aber auch eine
Schwenkbewegung des Sattelrohrs 8 in Pfeilrichtung Z ermöglicht, wie sich
dies aus einem Vergleich der Fig. 2 und 3 ergibt.
Das in den Figuren dargestellte Fahrrad 1 weist weiterhin ein Steuerrohr 13
auf, in dem eine Gabel 14 für das Vorderrad 15 gelagert ist. Wesentlich ist in
diesem Zusammenhang, daß an der Gabel 14 unterhalb des Steuerrohrs 13 ein
Gabelgelenk 16 vorgesehen ist, um das das Vorderrad 15 aus dem in Fig. 1
dargestellten Zustand - dem Fahrzustand - über den Rahmen 2 in Richtung
auf das Hinterrad 21 zu schwenken. Weiterhin ist eine im einzelnen nicht
dargestellte Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung des Gabelge
lenks 16 vorgesehen.
Eine mögliche Art der Verschwenkung der Gabel 14 mit dem Vorderrad 15
ergibt sich aus einem Vergleich der Fig. 1 und 6. Während in Fig. 1 die
Schwenkrichtung G dargestellt ist, ist in Fig. 6 erkennbar, daß die gestrichelt
dargestellte Gabelgelenkachse g in einem Winkel größer 30° zur Längsebene
des Fahrrades 1 und damit auch zur Blatt- bzw. Darstellungsebene ver
läuft. Demgegenüber ist bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Fahrrades 1 das Gabelgelenk 16 derart ausgebildet, daß
die Gabelgelenkachse g etwa parallel zum vorderen Rahmenteil 3 und etwa
parallel zur Längsebene des Fahrrades 1 verläuft.
Wie sich im übrigen aus Fig. 6 ergibt, ist das Vorderrad 15 einseitig an einem
einzigen Gabelrohr 17 der Gabel 14 aufgehängt. Es liegt also eine einseitige
Aufhängung des Vorderrades 15 vor. Weiter ergibt sich aus Fig. 6, daß das
Gabelgelenk 16 ein mit dem im Steuerrohr 13 gelagerten, nicht dargestellten
Gabelschaft verbundenes erstes Gabelgelenkteil 18 und ein gegenüber dem
ersten Gabelgelenkteil 18 bewegliches, zweites Gabelgelenkteil 19 aufweist.
Dabei steht das zweite Gabelgelenkteil 19 seitlich ab bzw. ist von dem Gabel
schaft seitlich abgewinkelt, wobei am zweiten Gabelgelenkteil 19 das einzige
Gabelrohr 17 befestigt ist. Im übrigen ergibt sich aus den einzelnen Figuren,
daß am Vorderrad 15 eine Vorderradfederung 20 vorgesehen ist.
Im übrigen ist es bei den dargestellten Ausführungsformen so, daß das Hinter
rad wie auch das Vorderrad 15 einseitig aufgehängt ist. Die einseitige Auf
hängung des Vorderrades 15 und des Hinterrades 21 ist dabei derart, daß die
aufhängungsfreien Seiten 22, 23 der beiden Räder 15, 21 im zusammenge
klappten Zustand des Fahrrades 1, wie in Fig. 8 dargestellt ist, einander zuge
wandt sind und zwar vorliegend sogar derart, daß die Räder 15, 21 miteinan
der ausgefluchtet sind, wie sich dies beispielsweise aus Fig. 8 ergibt.
Weiterhin weist das Fahrrad 1 einen Kettenkasten 24 auf. Wesentlich ist in
diesem Zusammenhang, daß das Hinterrad 21 am Kettenkasten 24 aufge
hängt ist. Der Kettenkasten 24 stellt damit ein tragendes Element dar. Dabei
ist die Hinterradfederung 11 mit ihrem unteren Ende am Kettenkasten 24 an
gelenkt, so daß der Kettenkasten 24 als Hinterradschwinge wirkt. Der Ket
tenkasten 24 selbst ist, wie sich dies aus den einzelnen Figuren ergibt, am
Hauptdrehgelenk 5 gelagert, wobei eine mögliche Lagerungsform derart ist,
daß am Kettenkasten 24 wenigstens eine Gelenkscheibe vorgesehen ist, die
Bestandteil des Hauptdrehgelenks 5 ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist es so, daß der gesamte Antriebs
strang - hiermit ist die gesamte Antriebseinheit des Fahrrades 1 gemeint mit
wenigstens einem Zahnrad, der Kette, einem Tretlager mit den Pedalhebeln 25
und Pedalen 26 sowie wenigstens einen Ritzel - im Kettenkasten 24 aufge
nommen ist und eine separat handhabbare Baueinheit darstellt. Damit ist
auch das Tretlager des Antriebsstrangs des Fahrrades 1 im Kettenkasten 24
und nicht am Rahmen 2 bzw. am unteren Scheitelpunkt der Rahmenteile 3, 4
gelagert, auch wenn dies grundsätzlich möglich wäre, und zwar auch in Ver
bindung mit einem Hauptdrehgelenk 5. Jedenfalls bietet es sich insbesondere
bei Verwendung einer separat handhabbaren Baueinheit für den Antriebs
strang an, daß der Antriebsstrang im Kettenkasten 24 gekapselt ist, also von
außen nicht zugänglich ist.
Wie sich weiter aus den einzelnen Figuren ergibt, sind dem Vorderrad 15 und
dem Hinterrad 21 jeweils eine Scheibenbremse 27, 28 zugeordnet. Die jewei
lige Bremsscheibe 29 ist dabei jeweils an der Seite an der einseitigen Radauf
hängung vorgesehen. Die Bremsscheibe 29 ist daher im Bereich des Vorder
rades 15 an der Seite vorgesehen, an der sich auch das Gabelrohr 17 befindet,
während die Bremsscheibe 29 der hinteren Scheibenbremse 28 an der Seite
des Kettenkastens 24 vorgesehen ist.
Das Fahrrad 1 weist weiterhin eine Lenkerstange 30 und einen Lenker 31
auf, der am oberen Ende der Lenkerstange 30 befestigt ist. Wesentlich ist nun
weiterhin, daß, wie sich dies aus den Fig. 5 und 8 ergibt, der Lenker 31
zweiteilig ausgebildet ist und zwei Lenkerteile 32, 33 aufweist, wobei auch
hierbei wiederum eine im einzelnen nicht dargestellte Verriegelungseinrich
tung zur lösbaren Verriegelung der beiden Lenkerteile 32, 33 vorgesehen ist.
Durch die Zweiteiligkeit des Lenkers 31 ist es möglich, die Lenkereile 32, 33
nach dem Lösen der Verriegelung aufeinanderzu und insbesondere in Pfeil
richtung L auf die Lenkerstange 30 zu verschwenken.
Eine weitere Besonderheit des Fahrrades 1 besteht darin, daß das vordere
Rahmenteil 3 unmittelbar in die Lenkerstange 30 übergeht, so daß zwischen
dem vorderen Rahmenteil 3 und der Lenkerstange 30 nur eine zur in Fig. 1
gestrichelt dargestellten Steuerrohrachse S senkrecht verlaufende Fuge 34
zwischen dem vorderen Rahmenteil 3 und der Lenkerstange 30 vorgesehen
ist. Im Gegensatz zu allen bekannten Ausführungen ist das Steuerrohr 13 un
terhalb des vorderen Rahmenteils 3 angeordnet und befindet sich nicht zwi
schen dem vorderen Rahmenteil 3 und der Lenkerstange 30. Im übrigen ist es
so, daß der Querschnitt des vorderen Rahmenteils 3 im Bereich der Fuge 34
dem Querschnitt der Lenkerstange 30 entspricht, so daß optisch der Eindruck
entsteht, als wenn das vordere Rahmenteil 3 bis zum Lenker 31 hin ragt. Im
übrigen ist die Lenkerstange 30 mit dem gleichen Radius wie das vordere
Rahmenteil 3 gebogen, so daß sich ein durchgehender Biegeradius im Be
reich des vorderen Rahmenteils 3 und der Lenkerstange 30 ergibt.
Das in den Figuren dargestellte Fahrrad 1 weist im übrigen eine Beleuch
tungseinrichtung 35 auf. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, daß die
Beleuchtungseinrichtung 35 in einem im einzelnen nicht dargestellten Hohl
raum der Lenkerstange 30 im wesentlichen vollständig aufgenommen ist. Es
ergibt sich damit eine "versteckte" Anordnung der Beleuchtungseinrichtung
35. Statt der Anordnung in der Lenkerstange 30 kann die Beleuchtungsein
richtung aber auch in anderen Hohlräumen am Fahrrad 1 aufgenommen sein.
Während die vordere Beleuchtungseinrichtung 35 in einem entsprechenden
Hohlraum der Lenkerstange 30 angeordnet ist, kann eine hintere Beleuch
tungseinrichtung in einem oder beiden Enden des hinteren Rahmenteils 4
angeordnet sein.
Wie sich im übrigen aus Fig. 8 ergibt, hat das erfindungsgemäße Fahrrad 1 im
zusammengeklappten Zustand etwa eine Dreiecksform. In diesem Zusam
menhang ist es günstig, dem Fahrrad 1 ein eine entsprechende Dreiecksform
aufweisenden Koffer, der nicht dargestellt ist, zuzuordnen, um das zusam
mengeklappte Fahrrad 1, wie es in Fig. 8 dargestellt ist, in dem Koffer ver
stauen und besser transportieren zu können.
In Fig. 9 ist eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrra
des 1 dargestellt. Während es bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 so ist,
daß das Vorderrad 15 auf der einen Seite aufgehängt ist, während das Hinter
rad 21 auf der anderen Seite aufgehängt ist, ist es bei der in Fig. 9 dargestell
ten Ausführungsform so, daß beide Räder 15, 21 auf der gleichen Seite auf
gehängt sind. Hieraus resultiert eine andere Ausgestaltung des Gabelgelenks
16, worauf zuvor bereits eingegangen worden ist. Ansonsten sind die beiden
Ausführungen aber identisch.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 1 bis 8 das Zusammenklappen des Fahrra
des 1 erläutert. In Fig. 1 ist der Verriegelungs- bzw. Fahrzustand des Fahrra
des 1 dargestellt. Zunächst wird die nicht dargestellte Verriegelung zwischen
den beiden Rahmenteilen 3, 4 gelöst, so daß diese beiden Teile relativ zuein
ander beweglich sind. Um das Fahrrad 1 zusammenzuklappen, wird dann die
Verriegelung am unteren Ende des Sattelrohrs 8 gelöst. Das Sattelrohr 8 wird
anschließend mit seinem unteren Ende entlang der Pfeilrichtung Y innerhalb
der nicht dargestellten Führung am hinteren Rahmenteil 4 bewegt, wobei
diese Bewegung über die Hinterradfederung 11 unterstützt wird. Gleichzeitig
bewegt sich das hintere Rahmenteil 4 in Richtung auf das Hinterrad 21 bzw.
das Hinterrad 21 wird angehoben, bis der Zustand gemäß Fig. 2 erreicht ist.
Die weitere Bewegung des Sattelrohres 8 in Pfeilrichtung Z entlang der nicht
dargestellten Führung führt dazu, daß sich das hintere Rahmenteil 4 auf das
Hinterrad 21 auflegt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Schließlich wird das Sat
telrohr 8 so weit herabgeschwenkt, bis es sich ebenfalls annähernd oder so
gar bis auf dem Hinterrad 21 aufliegt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Nach Erreichen des Zustandes gemäß Fig. 4 wird das vordere Rahmenteil 3 in
Pfeilrichtung X um das Hauptdrehgelenk 5 geschwenkt, bis sich der Zustand
gemäß Fig. 5 ergibt. Ein Weiterschwenken wesentlich über den Zustand ge
mäß Fig. 5 hinaus ist nicht möglich, da ansonsten die Lenkerstange 30 mit
dem Sattel 6 kollidiert. Sodann wird die Gabel 14 nach Entriegelung um die
Achse g in Pfeilrichtung G geschwenkt, bis sich der in Fig. 6 dargestellte Zu
stand ergibt. Daraufhin wird die Lenkerstange 30 nach links eingeschlagen,
was dazu führt, daß eine weitere Bewegung des vorderen Rahmenteils 3 in
Pfeilrichtung X am Sattel 6 vorbei möglich ist und im übrigen die beiden Rä
der 15, 21 unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, wie dies in Fig. 7 dar
gestellt ist. Schließlich werden die beiden Lenkerteile 32, 33 in Pfeilrichtung
L bewegt, so daß sich schließlich der in Fig. 8 dargestellte Zustand ergibt. Das
gesamte Zusammenklappen des Fahrrades erfolgt im übrigen, ohne daß eine
Verstellung des Sattelhöhenmaßes erforderlich ist.
Claims (40)
1. Fahrrad (1), mit einem ein vorderes Rahmenteil (3) und ein hinteres Rah
menteil (4) aufweisenden Rahmen (2), wobei das vordere Rahmenteil (3) und
das hintere Rahmenteil (4) an ihren unteren Enden miteinander verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Rahmenteil (3) und das hin
tere Rahmenteil (4) über ein Hauptdrehgelenk (5) miteinander verbunden
sind, so daß die beiden Rahmenteile (3, 4) aus einem verriegelten Zustand
aufeinanderzu in einen Klappzustand klappbar sind und daß eine Verriege
lungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung der beiden Rahmenteile (3, 4)
und/oder des Hauptdrehgelenks (5) vorgesehen ist.
2. Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptdreh
achse (H) in einem Winkel von ±40° und insbesondere quer zur Längsebe
ne des Fahrrades (1) verläuft.
3. Fahrrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am vorde
ren Rahmenteil (3) und am hinteren Rahmenteil (4) jeweils wenigstens eine
Gelenkscheibe des Hauptdrehgelenks (5) vorgesehen ist und daß, vorzugs
weise, die Verriegelungseinrichtung im Hauptdrehgelenk (5) vorgesehen ist.
4. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das vordere Rahmenteil (3) mit gleichbleibendem Biegeradius
aufwärts gebogen ist, daß das hintere Rahmenteil (4) mit gleichbleibendem
Biegeradius abwärts gebogen ist und daß, vorzugsweise, die Biegeradien
beider Rahmenteile (3, 4) zumindest im wesentlichen gleich sind.
5. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das eine Rahmenteil (3) nur ein Rohr aufweist und daß das an
dere Rahmenteil (4) zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende,
voneinander beabstandete Rohre aufweist.
6. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich das hintere Rahmenteil (4) bis hinter den Sattel (6) des
Fahrrades (1) erstreckt und daß im Bereich des hinteren Ende des hinteren
Rahmenteils (4) ein Gepäckträger () am hinteren Rahmenteil (4) vorgesehen
ist.
7. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Sattelrohr (8) für den Sattel (6) vorgesehen ist und daß das
Sattelrohr (8) schwenkbar am hinteren Rahmenteil (4) gelagert ist.
8. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Verriegelungseinrichtung (10) zur lösbaren Verriegelung
des Sattelrohrs (8) vorgesehen ist.
9. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (10) einen am Sattelrohr (8) und
am hinteren Rahmenteil (4) gelagerten Stützbügel (11) aufweist.
10. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß am hinteren Rahmenteil (4) eine Führung für das Sattelrohr (8)
vorgesehen ist, um beim Zusammenklappen des Fahrrades (1) das Sattelrohr
(8) entlang der Führung zu verschieben.
11. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Hinterradfederung (11) vorgesehen ist und daß die Hinter
radfederung (11) am Sattelrohr (8) gelagert ist.
12. Fahrrad (1) mit einer in einem Steuerrohr (13) gelagerten Gabel (14) für
das Vorderrad (15), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gabel (14) unterhalb des Steuer
rohrs (13) ein Gabelgelenk (16) vorgesehen ist, um das Vorderrad (15) aus ei
nem Fahrzustand über den Rahmen (2) in Richtung des Hinterrades (21) des
Fahrrades (1) zu verschwenken und daß eine Verriegelungseinrichtung zur
lösbaren Verriegelung des Gabelgelenks (16) vorgesehen ist.
13. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gabelgelenkachse (g) in einem Winkel größer 30° zur
Längsebene des Fahrrades (1) verläuft.
14. Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gabelgelenkachse (g) etwa parallel zur Längsebene des Fahrrades (1) ver
läuft.
15. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Vorderrad (15) einseitig an einem Gabelrohr (17) der Gabel
(14) aufgehängt ist.
16. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gabelgelenk (16) ein mit dem im Steuerrohr (13) gelagerten
Gabelschaft verbundenes erstes Gabelgelenkteil (18) und ein gegenüber dem
ersten Gabelgelenkteil (18) bewegliches, zweites Gabelgelenkteil (19) auf
weist, daß das zweite Gabelgelenkteil (19) seitlich vom Gabelschaft abgewin
kelt ist und daß am zweiten Gabelgelenkteil (19) das Gabelrohr (17) befestigt
ist.
17. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Vorderradfederung (20) vorgesehen ist.
18. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Hinterrad (21) einseitig aufgehängt ist und daß die einseiti
ge Aufhängung des Vorderrades (15) und des Hinterrades (21) derart ist, daß
die aufhängungsfreien Seiten (22, 23) des Vorderrades (15) und des Hinterra
des (21) im zusammengeklappten Zustand einander zugewandt sind.
19. Fahrrad (1), mit einem Rahmen (2) und mit einem mit dem Rahmen (2) ver
bundenen Kettenkasten (24), insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hinterrad (21) am Kettenka
sten (24) aufgehängt ist.
20. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Hinterradfederung (11) vorgesehen ist und daß der Ket
tenkasten (24) als Hinterradschwinge wirkt.
21. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hinterradfederung (11) wenigstens ein Federelement (12)
aufweist und daß die Hinterradfederung (11) einerseits am Kettenkasten (24)
und andererseits am Rahmen (2) unmittelbar oder mittelbar befestigt ist.
22. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kettenkasten (24) am Hauptdrehgelenk (5) gelagert ist und
daß, vorzugsweise, am Kettenkasten (24) wenigstens eine Gelenkscheibe des
Hauptdrehgelenks (5) vorgesehen ist.
23. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Antriebsstrang des Fahrrades (1) mit wenigstens einem
Zahnrad, einer Kette, einem Tretlager und wenigstens einem Ritzel im Ket
tenkasten (24) aufgenommen ist und eine separat handhabbare Baueinheit
bildet.
24. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Antriebsstrang im Kettenkasten (24) gekapselt ist.
25. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem Vorderrad (15) und/oder dem Hinterrad (21) jeweils eine
Scheibenbremse (27, 28) zugeordnet sind/ist.
26. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bremsscheibe (29) an der Seite der einseitigen Radaufhän
gung vorgesehen ist.
27. Fahrrad (1), mit einer Lenkerstange (30) und einem Lenker (31), insbe
sondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Lenker (31) zweiteilig ausgebildet ist und zwei Lenkerteile (32,
33) aufweist, daß eine Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung
der beiden Lenkerteile (32, 33) vorgesehen ist und daß die Lenkerteile (32,
33) nach Lösen der Verriegelung aufeinanderzu und insbesondere in Rich
tung auf die Lenkerstange (30) klappbar sind.
28. Fahrrad (1), mit einem vorderes Rahmenteil (3) und ein hinteres Rahmen
teil (4) aufweisenden Rahmen (2), mit einer Lenkerstange (30) zur Befesti
gung eines Lenkers (31) und mit einem Steuerrohr (13), wobei das vordere
Rahmenteil (3) und das hintere Rahmenteil (4) an ihren unteren Enden mit
einander verbunden sind, insbesondere nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Rahmenteil (3) unmittel
bar in die Lenkerstange (30) übergeht, so daß zwischen dem vorderen Rah
menteil (3) und der Lenkerstange (30) nur eine senkrecht zur Steuerrohrach
se (S) verlaufende Fuge (34) vorgesehen ist.
29. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Querschnitt des vorderen Rahmenteils (3) zumindest am
Übergang zur Lenkerstange (30) dem Querschnitt der Lenkerstange (30) ent
spricht.
30. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lenkerstange (30) mit dem gleichen Radius wie das vordere
Rahmenteil (3) gebogen ist, so daß sich ein durchgehende Biegeradius vom
vorderen Rahmenteil (3) und der Lenkerstange (30) ergibt.
31. Fahrrad (1), mit einem Rahmen (2), mit einer Lenkerstange (30) zur Befe
stigung eines Lenkers (31), mit einer Gabel (14) und mit wenigstens einer
Beleuchtungseinrichtung (35), insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (35)
zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig in einem Hohlraum des Rah
mens (2), der Lenkerstange (30), des Lenkers (31) und/oder der Gabel (14)
aufgenommen ist.
32. Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem Fahrrad (1) ein eine Dreiecksform aufweisender Koffer zu
geordnet ist, in den das zusammengeklappte Fahrrad (1) einsetzbar ist.
33. Verfahren zum Zusammenklappen eines Fahrrades, wobei das Fahrrad
einen ein vorderes Rahmenteil und ein hinteres Rahmenteil aufweisenden
Rahmen aufweist, wobei das vordere Rahmenteil und das hintere Rahmenteil
an ihren unteren Enden über ein Hauptdrehgelenk miteinander verbunden
sind und wobei die beiden Rahmenteile aus einem verriegelten Zustand in
einen Klappzustand geklappt werden.
34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Rahmenteile im Klappzustand einander unmittelbar benachbart sind, vor
zugsweise etwa aneinander anliegen.
35. Verfahren nach Anspruch 33 oder 34, wobei das Fahrrad ein Sattelrohr
für einen Sattel aufweist, das schwenkbar am hinteren Rahmenteil gelagert ist
und wobei eine Verriegelungseinrichtung zu lösbaren Verriegelung des Sat
telrohrs vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Zusammen
klappen der Rahmenteile das Sattelrohr entriegelt und nach hinten ge
schwenkt und/oder entlang des hinteren Rahmenteils geführt wird.
36. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Sattelrohr auf das Hinterrad aufgelegt wird.
37. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, wobei
das Fahrrad eine in einem Steuerrohr gelagerte Gabel für das Vorderrad auf
weist, wobei an der Gabel unterhalb des Steuerrohrs ein Gabelgelenk vorge
sehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere nach Zusammenklap
pen der Rahmenteile das Vorderrad um das Gabelgelenk in Richtung auf das
Hinterrad geschwenkt wird, bis das Vorderrad und das Hinterrad nebenein
ander angeordnet sind.
38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorder
rad nach dem Schwenken in Richtung auf das Hinterrad eingeschlagen wird.
39. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, wobei
das Fahrrad eine Lenkerstange und einen Lenker aufweist, wobei der Lenker
zweiteilig ausgebildet ist und zwei Lenkerteile aufweist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lenkerteile insbesondere nach Verschwenken des Vorder
rades aufeinanderzu und in Richtung auf die Lenkerstange geklappt werden.
40. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß zum Zusammenklappen des Fahrrades keine Ver
stellung des zuvor eingestellten Sattelhöhenmaßes erforderlich ist.
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| DE10045844A DE10045844A1 (de) | 2000-09-14 | 2000-09-14 | Fahrrad, insbesondere Klappfahrrad, sowie Verfahren zum Zusammenklappen eines Fahrrades |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE20110238U Expired - Lifetime DE20110238U1 (de) | 2000-09-14 | 2001-06-21 | Fahrrad, insbesondere Klappfahrrad |
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|---|---|---|---|---|
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| WO2006032507A1 (en) | 2004-09-22 | 2006-03-30 | Christian Schmautz | Scooter with at least one laterally fold-out foot rest unit |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE20110238U1 (de) | 2001-10-04 |
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