DE20110975U1 - Elektrischer Wasserkocher - Google Patents
Elektrischer WasserkocherInfo
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-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J27/00—Cooking-vessels
- A47J27/21—Water-boiling vessels, e.g. kettles
- A47J27/21008—Water-boiling vessels, e.g. kettles electrically heated
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Description
European Patent and Trademark Attorneys
·....- Patente Marken Design Lizenzen
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Bernd Heinze
Altstadt 23
07426 Königsee
Klaus W. Guide, Dipl.-Chem. Jürgen D. Hengelhaupt, Dipl.-Ing.* Dr. Marlene K. Ziebig, Dipl.-Chem.** Wilfried H. Goesch, Dipl.-Ing.* Dieter K. Wicht, Dipl.-Ing.* Isolde U. Winkler, Dipl.-Ing.
Schützenstraße 15-17 D-IOl 17 Berlin
Tel.: 030/264 13 30 Fax: 030/264 18 38
e-mail: PatentAttorneys.GHZ@t-online.de Internet: http://www.berlin-patent.net
Unser ZeichVour reference
GM35001DE-Goe/kf
Datum/date
Berlin, 28.06.2001
ti-
Elektrischer Wasserkocher
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Wasserkocher mit einem Sockel, der mit dem Stromversorgungsnetz verbindbar ist, und einem auf den Sockel aufsetzbaren Wasserbehälter, der aus einem mit dem Sockel elektrisch über ein Kontaktelement verbindbares Unterteil mit einer Heizplatte besteht, die den Boden eines mit dem Unterteil kraft- und formschlüssig verbundenen Behälterteils bildet.
Zum Zubereiten von heißem bzw. kochendem Wasser sind elektrische Wasserkocher bekannt, die meist aus Metallgehäusen bestehen und in ihrem Boden eine Heizeinrichtung aufweisen. Soll dieser Wasserkocher über eine größere Distanz zum Füllen mit Wasser oder zur Wasserentnahme bewegt werden, so muss der Netzstecker von der Steckdose getrennt werden, was für den Benutzer gewisse Unbequemlichkeiten mit sich bringt.
Es sind deshalb in den letzten Jahren Wasserkocher gebräuchlich geworden, die. einen Behälter aufweisen, in dem eine Heizeinrichtung integriert ist. Beim Aufsetzen des
Behälters auf einen Stromversorgungs-Sockel, der mittels Netzstecker mit dem Netz verbunden ist, wird über eine Steckverbindung und einen Schalter am Wasserbehälter ein elektrischer Kontakt zur Heizeinrichtung des Behälters hergestellt. Der Wasserbehälter kann dann „schnurlos" zum Füllen und. Entleeren von dem Stromversorgungs-Sockel abgenommen werden. Derartige Behälter bestehen meist aus Kunststoff oder aus einem Metall-Kunststoff-Aufbau.
Die Wasserkocher haben den Nachteil, dass sie allein zum Erhitzen von Wasser geeignet sind. Die Zubereitung von Tee oder gegebenenfalls Kaffee oder das Erhitzen von Milch oder anderen Getränken scheidet bereits wegen des Vorhandenseins einer Heizspirale im Boden des Gefäßes aus. Es sind deshalb Wasserkocher bekannt geworden, wie sie z.B. die DE-OS 198 60 931 zeigt. Hier besteht der von einem Stromversorgungs-Sockel abnehmbare Wasserbehälter aus zwei Teilen. Im unteren Teil sind die Heizeinrichtung und andere elektrische Funktionselemente untergebracht. Der obere Teil bildet den Aufnahmeraum für das Wasser. Der obere Teil ist in den unteren Teil eingeklebt. Die Heizplatte im unteren Teil bildet den Boden des oberen Teils, so dass in dem Wasser-Aufnahmeraum keine Heizelemente angeordnet sind und so auch Tee oder Instantgetränke direkt in dem Wasserkocher zubereitet werden können. Derartige Wasserkocher haben jedoch noch den Nachteil, dass ihre Säuberung nur von Hand vorgenommen werden kann, da sie wegen der elektrischen Teile nicht insgesamt getaucht werden dürfen. Für eine Reinigung in der Spülmaschine sind sie deshalb nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Wasserkocher anzugeben, der einerseits „schnurlos" bewegt werden kann, der auch für die direkte Zubereitung oder das
Erhitzen von Getränken geeignet ist und der trotzdem leicht zu reinigen ist. : ;
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1... Zweckmäßige Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Danach wird 1. ■ .
Das Behälterteil besteht in bevorzugter Weise aus wärmefestem Glas, z.B. Borosilikatglas. Es kann gegebenenfalls auch aus Metall, Keramik oder Kunststoff bestehen.
In ebenso bevorzugter Weise ist das Behälterteil, wenn es aus Glas besteht, in einen Kunststoffring eingeklebt, über den auch die Verbindung zum Unterteil hergestellt wird. Zweckmäßig erfolgt die Verbindung durch ein Gewinde. Der Kunststoffring weist dann z.B. ein Innengewinde auf, das Unterteil ein entsprechendes Außengewinde oder umgekehrt.
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Das Behälterteil ist zweckmäßig mit einem Deckel verschließbar. Zwischen Deckel und Unterteil ist ein Griff angebracht, in dem sich ein Dampfkanal befinden kann, über den eine Verbindung mit einer Bimetall-Schalteinrichtung im Unterteil herbeigeführt wird, die den Wasserkocher nach Erreichen der Kochtemperatur bzw. einer voreingestellten Temperatur abschaltet.
Behälterteil und Unterteil können durch gegenseitige Verdrehung nunmehr getrennt werden, so das das Behälterteil auch in der Spülmaschine gereinigt werden kann.
Für eine feuchtigkeitsdichte Verbindung mit dem Unterteil setzt der Gewindering des Behälterteils beim Verschrauben
• *
auf. eine Dichtung auf, die im Unterteil in einer Nut ■ ■■■■ ■■ fixiert ist. . ' - ■■ ■ ' ' :" "" ' ' ■■ '.' ' ···'■"" ' '" '■■■'■ ■ ' '
Um zu gewährleisten, dass der Wasserkocher nur dann, in Betrieb genommen werden kann, wenn Behälterteil und Unterteil ..fest miteinander verschraubt sind, kann zusätzlich ein Sicherungsstift vorgesehen sein, der im Unterteil fixiert ist und bei richtiger Stellung des Behälterteils in eine Bohrung im Gewindering desselben eingreift. Vor dem Trennen beider Teile ist der Sicherungsstift dann zu lösen. Die Anordnung kann so gestaltet sein, dass der Sicherungsstift bei gelöster Stellung in einer Lage verbleibt, in der er ein Aufsetzen des Wasserbehälters auf den Stromversorgungs-Sockel verhindert.
Gewindering und Unterteil können so ausgeführt werden, dass sie formgestalterisch eine Einheit bilden.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen
Wasserkochers,
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Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Behälterteils und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Unterteils,
jeweils in voneinander getrenntem Zustand. 35
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Wasserkocher im Schnitt dargestellt. Er besteht aus einem Wasserbehälter 1, der auf einem Stromversorgungs-Sockel 2 aufgesetzt wird. Über ein
Kontaktelement 3 erfolgt die.elektrische Verbindung beider '.' " ': Teile. ■ ■·■·■■■■ : '■■' ■ ■' '- " V ■ ''■' - ■■; ' : ' '" ■ ' ■ '" '.
Der Wasserbehälter 1 besteht aus einem Behälterteil 4 und einem Unterteil 5. Im Unterteil 5 befindet sich neben dem Kontaktelement 3 unter anderem eine Heizplatte 6. Das Behälterteil 4 ist in einen Gewindering 7 eingeklebt. Gewindering 7 und Unterteil 5 sind lösbar miteinander über ein Gewinde 8 verbunden, wobei der Gewindering 7 auf eine Dichtung 9 aufsetzt, die im Unterteil 5 in einer Nut festgehalten wird. Das Gewinde 8 ist so gestaltet, dass eine 45°-Drehung zur vollständigen Verschraubung ausreicht.
Das Behälterteil 4 ist mit einem Deckel 10 abgeschlossen. Vom Behälterteil 4 gelangt der entstehende Dampf durch einen Dampfkanal 11 in einem Griff 12 zu einem Bimetallelement, das bei Erreichen einer voreingestellten Temperatur bzw. beim Sieden einen Schalter betätigt.
An der Unterseite des Unterteils 5 ist eine Griffmulde 13 vorgesehen, die dazu dient, das Unterteil 5 beim Lösen vom Behälterteil 4 festhalten zu können.
Aus Sicherheitsgründen ist zusätzlich ein Sicherungsstift 14 vorgesehen, der aus der Fig. 3 ersichtlich ist. Der Sicherungsstift 14 ist federnd befestigt und lässt sich nach unten herausziehen und dabei mit samt einer Abwinklung zur Seite bewegen, so dass seine Spitze an der Unterseite des Unterteils 5 zum Aufliegen kommt. Der abgewinkelte Teil ragt so lange nach unten über die untere Ebene des Unterteils 5 hinaus. Deshalb lässt sich das Unterteil 5 nicht auf den Stromversorgungs-Sockel 2 aufsetzen. Erst wenn das Behälterteil 4 wieder auf das Unterteil 5 aufgesetzt ist, mit diesem vollständig verschraubt ist und der Sicherungsstift 14 in eine Fixierungsbohrung 15
5 eingreift, lässt sich der Wasserbehälter 1 mit dem Stromversorgungs-Sockel 2 verbinden.
Die Fig. 2 und. 3 zeigen auch das Dampfaustrittsloch 16 im Gewindering 7, in den der Dampfkanal 11 im Griff ,12 mündet, 10 sowie das zugeordnete Dampfeintrittsloch 17 im Unterteil 5.
1 Wasserbehälter
2 Stromversorgungs-Sockel
3 Kontaktelement
4 Behälterteil
5 Unterteil 6 Heizplatte
7 Gewindering
8 Gewinde
9 Dichtung
10 Deckel
11 Dampfkanal
12 Griff
13 Griffmulde
14 Sicherungsstift
15 Fixierungsbohrung 16 Dampfaustrittsloch
17 Dampfeintrittsloch
Claims (11)
1. Elektrischer Wasserkocher mit einem Sockel (2), der mit dem Stromversorgungsnetz verbindbar ist, und einem auf den Sockel (2) aufsetzbaren Wasserbehälter (1), der aus einem mit dem Sockel (2) elektrisch über ein Kontaktelement (3) verbindbares Unterteil (5) mit einer Heizplatte (6) besteht, die den Boden eines mit dem Unterteil (5) kraft- und formflüssig verbundenen Behälterteils (4) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterteil (4) und das Unterteil (5) lösbar miteinander verbunden sind.
2. Wasserkocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterteil (4) aus wärmefesten Glas mit einem umhüllenden Verbindungsteil besteht.
3. Wasserkocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterteil (4) aus Keramik besteht.
4. Wasserkocher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterteil (4) aus Metall besteht.
5. Wasserkocher gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterteil (4) aus Kunststoff besteht.
6. Wasserkocher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil mit dem Unterteil (5) über eine Gewindeverbindung (8) verbindbar ist.
7. Wasserkocher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil ein Gewindering (7) aus Kunststoff ist, in den das Behälterteil (4) eingeklebt ist.
8. Wasserkocher nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Unterteil (5) ein Sicherungsstift (14) federnd gehalten ist, der im verbundenen Zustand und bei richtiger relativer Stellung von Unterteil (5) und Verbindungsteil zueinander in das Verbindungsteil eingreift.
9. Wasserkocher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsstift (14) aus dem Unterteil (5) nach unten herausziehbar und seitlich verschwenkbar ist.
10. Wasserkocher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterteil (4) einen Deckel (10) aufweist, der mit dem Unterteil (5) über einen Griff (12) verbunden ist und im Griff (12) ein Dampfkanal (11) vorgesehen ist.
11. Wasserkocher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Griffmulde (13) im Boden des Unterteils (5) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20110975U DE20110975U1 (de) | 2001-06-28 | 2001-06-28 | Elektrischer Wasserkocher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20110975U DE20110975U1 (de) | 2001-06-28 | 2001-06-28 | Elektrischer Wasserkocher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20110975U1 true DE20110975U1 (de) | 2002-03-28 |
Family
ID=7958836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20110975U Expired - Lifetime DE20110975U1 (de) | 2001-06-28 | 2001-06-28 | Elektrischer Wasserkocher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20110975U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10333309A1 (de) * | 2003-07-22 | 2005-02-10 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Handgriff eines Haushaltsgeräts |
-
2001
- 2001-06-28 DE DE20110975U patent/DE20110975U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10333309A1 (de) * | 2003-07-22 | 2005-02-10 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Handgriff eines Haushaltsgeräts |
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