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DE20110974U1 - Pflanzspaten - Google Patents

Pflanzspaten

Info

Publication number
DE20110974U1
DE20110974U1 DE20110974U DE20110974U DE20110974U1 DE 20110974 U1 DE20110974 U1 DE 20110974U1 DE 20110974 U DE20110974 U DE 20110974U DE 20110974 U DE20110974 U DE 20110974U DE 20110974 U1 DE20110974 U1 DE 20110974U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spade
handle
planting
tool
spading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20110974U
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE20110974U priority Critical patent/DE20110974U1/de
Publication of DE20110974U1 publication Critical patent/DE20110974U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/22Attaching the blades or the like to handles; Interchangeable or adjustable blades
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/02Hand tools for making holes for sowing, planting or manuring

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

PFLANZSPATEN
Die hier beschriebene Erfindung betrifft einen vorteilhaften Pflanzspaten oder auch Spatenhaue genannt, welche nach den Grundsätzen der Ergonomie entwickelt worden ist.
Der Stand der Technik kennt Pflanzspaten mit einem feststehenden Stiehl, der, an einem Ende, dem oberen Ende, zwei vorzugsweise wagerecht und zum Stiehl senkrecht stehende Handgriffe, und, am entgegengesetzten Ende, dem unteren Ende, ein Spatenwerkzeug, das verschiedene Formen aufzeigen kann, trägt. Vom Pflanzarbeiter wird erwartet, dass er den Pflanzspaten über die Brusthöhe hebt, und mit Nachdruck in den Boden stösst. Der Pflanzarbeiter soll den Spaten abwechselnd nach vorne und nach hinten bewegen (Vor- und Rückhebeln), um so ein volumenreiches Pflanzloch zu schaffen, den Boden aufzulockern, und so für das Einsetzen der jungen .Pflanzenwurzeln vorzubereiten. Diese herkömmlichen Pflanzspaten weisen ein relatif hohes Gewicht auf, damit der Pflanzarbeiter Einiges an Stosskraft erreichen kann. Für die Hand-, Arm-, und Schultergelenke wirkt dieser Vorgang sich nachteilig aus. Dieser Arbeitsvorgang ist Schwerarbeit. Zudem muss das Spatengewicht von mehreren Kilos (5Kg und mehr) von Pflanze zu Pflanze vom Pflanzarbeiter getragen werden.
Ein Ziel der Erfindung ist es, den Pflanzspaten so zu verbessern, dass seine Handhabung vereinfacht wird. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, den Pflanzspaten ergonomisch zu verbessern. Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, den Pflanzspaten so zu verbessern, dass er es erlaubt ein besseres Arbeitsergebnis zu erhalten.
Das Ziel der Erfindung ist dadurch erreicht, dass der Pflanzspaten mit einem beweglich ausgeführten Stiehl ausgerüstet wird, der es erlaubt, das Spatenwerkzeug wie eine
Haue oder ein Beil in den Boden hinein zu schlagen. Dementsprechend besteht der Pflanzspaten der Erfindung aus einem Stiehl der beweglich an das Spatenwerkzeug befestigt ist.
5
Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, dass der Pflanzspaten leichter ausgefertigt werden kann, wobei trotzdem eine hohe Einschlagkraft durch den Schwung beim Einschlagen nach Art einer Haue erreicht werden kann. Zudem, kann der Stiehl eine grössere Länge aufweisen als bisweilen im Stand der Technik bekannt, und so die Hebelarbeit des Pflanzarbeiters beim Vor- und Rückhebeln erleichtern. Die Ergebnisse der Körperstudie sind hervorragend. Der gesamte Pflanzvorgang erweist sich als kräftesparend und sehr rückenschonend.
Nach einer bevorzugten Ausführungsweise, ist die Verbindung zwischen Spatenwerkzeug und Stiehl einrastbar.
Der Spatenstiehl kann, wie aus dem Stand der Technik bekannt, auch vorteihafte Handgriffe aufweisen, die das Vor- und Rückhebeln des Spatens zur Bodenvorbereitung erleichtern.
Das Spatenwerkzeug kann verschiedene Formen aufweisen, die von einer hauptsächlichen Dreieckform bis zu einer
eckigeren oder runderen Form reichen. Vorteihafterweise kann das Spatenwerkzeug noch eine Fussstütze aufweisen, die es dem Pflanzarbeiter erlaubt, mit dem Fuss nachzustossen, und das Werkzeug tiefer in den Boden hineinzustossen. 30
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform, trägt der Pflanzspaten an dem dem Spatenwerkzeug zugewandten Ende des Stiehles, gegenüber dem Spatenwerkzeug ein Beil, das dazu dienen kann, den Rasen, Wurzeln, oder auch eine bestehende Krautschicht vor dem eigentlichen Einschlagen des Spatens durchzutrennen, um so die Bodenauflockerung in besonders
schwierigen Bedingungen zu erleichtern.
Andere Vorteile und Ausführungsformen der Erfindung werden nachträglich mit Bezug auf die beigefügten Abbildungen beschrieben, wobei
■ Figur 1 einen herkömmlichen Pflanzspaten (a) darstellt sowie die Arbeitsweise eines solchen Werkzeuges (b-c);
■ Figur 2 einen erfindungsgemässen Pflanzspaten in zusammengeklappter Position; und ■ Figur 3 den gleichen Pflanzspaten in eingerasteter Position mit senkrechtem Stiehl darstellt;
■ Figur 4 den Rastverschluss des in den Figuren 2 und 3 dargestellten Spatens abbildet;
■ Figur 5 das zum Spatenwerkzeug hin orientierte Ende des Spatenstiehles darstellt;
■ Figur 6 eine Variante der in den Figuren 2 und 3 abgebildeten Ausführungsform des erfindungsgemässen Pflanzspatens darstellt;
■ Figur 7 eine Variante eines dem erfindungsgemässen Pflanzspaten anpassbaren Beiles;
■ Figur 8 (a) bis (d) verschiedene Varianten des Spatenwerkzeuges abbildet; und
■ Figur 9 eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Pflanzspatens darstellt.
Der in Figur 1 abgebildete Pflanzspaten gehört zum Stand der Technik. Er umfasst einen starren Stiehl 1, der an einem Ende einen vorzugsweise wagerechten Handgriff 3, und am anderen Ende ein Spatenwerkzeug 5 trägt. Der Pflanzarbeiter.stösst den Spaten mit dem Fuss in den Boden und hebelt dann vor- und rückwärts (Figur 1(b)), um so den Boden zu lockern, und ein den Wurzeln der Jungpflanzen (c) angepasstes Loch im Erdboden zu formen. Wie vorher ausgeführt, ist dieser bekannte Pflanzspaten sehr gewichtig und schwer zu handhaben.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Pflanzspaten, ist der
-A-
erfindungsgemässe Pflanzspaten, wie in den Figuren 2 und 3 abgebildet, einfacher zu handhaben; er erlaubt es, ein wie in Figur 1 abgebildetes Pflanzloch ohne Schwierigkeit und ohne grossen Kraftaufwand aber mit hoher Leistung zu bilden. Der in den Figuren 2 und 3 abgebildete erfindungsgemässe Spaten 10 umfasst einen vorteilhafterweise aus Holz bestehenden Stiehl 11, der seinerseits beweglich an ein Spatenwerkzeug 15 verbunden ist. Das Spatenwerkzeug 15 kann verschiedene Formen aufweisen, wie weiter unten beschrieben. Das Spatenwerkzeug ist über eine Gelenkverbindung 17, die aus einem Gelenkbolzen 27 und am Stiehl sowie am Spatenwerkzeug befestigten Flanschen mit Zapfenlöchern 31 bzw. 29 besteht, am Stiehl 11 verbunden. Der Leser wird auf Figur 5 verwiesen. Wenigstens ein Federelement 19 ist zwischen Stiehl 11 und Spatenwerkzeug 15 gespannt, wobei ihre Enden an Halterungen 23 bzw. 25 gehalten sind. Das Federelement dient dazu, das Spatenwerkzeug 15, wie aus Figur 2 hervorgeht, in Hackenposition zu halten.
Der erfindungsgemässe Pflanzspaten umfasst vorteilhafterweise auch einen Rastverschluss 33. Dieser besteht aus einem, in ein am Spatenwerkzeug 15 befestigtes Einrastprofil 37 einrastbaren Verschlussbolzen 35, der in ein am Stiehl 11 befestigtes U-förmiges Profil 41 geführt sein kann, und dort mittels einer Feder 39 gehalten sein kann (siehe Figur A)1 um so den erfindungsgemässen Spaten in Spatenposition (Figur 3) und vorteilhafterweise auch in Hackenposition zu sichern. Ein Entsichern des Rastverschlusses 33 kann durch Ziehen des Verschlussbolzens 35 in der dem Spaten abgewandten Richtung geschehen; der Pflanzspaten 10 kann so wieder in die Hackenposition der Figur 2 gebracht werden, wobei der Verschlussbolzen 35 über das Einrastprofil 39 gleitet und vorteilhafterweise in einen weiteren Einrastausschnitt einrasted.
Die Bewegung des Spatenwerkzeuges von der Spatenposition
• ·
• ·
(Figur 3) in die Hackenposition (Figur 2) wird vorteilhafterweise durch einen Anschlag 21 begrenzt, der zudem verstelltbar sein kann, wie zum Beispiel eine Verstellschraube. Das Verstellen des Anschlages erlaubt es, den Winkel des Spatenwerkzeuges zum Stiehl zu verändern und so den Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel Körpergrösse des Pflanzarbeiters oder Hangneigung des zu bepflanzenden Bodens, anzupassen.
Das Federelement 19 kann aus einer geläufigen Spiralfeder oder einem elastischen Band bestehen. Die Halterungen sind am Stiehl 11 und am Spatenwerkzeug 15 ausgearbeitet.
In Figur 6 ist eine Variante des in den Figuren 2 und 3 dargestellten Pflanzspatens gezeichnet. In dieser Variante, ist der Pflanzspaten weiter mit einem, vorzugsweise abnehmbaren Beil oder Haue 45 ausgerüstet, die vorzugsweise an dem, dem Spatenwerkzeug zugewandten Ende des Stiehles 11, gegenüber dem Spatenwerkzeug 15 befestigt ist. Aus Figur 7 geht eine weitere Variante des Beiles 45 hervor. Das zusätzliche Beil 45 kann zu üblichen Zwecken gebraucht werden, wie das Durchtrennen des Rasens, der Wurzeln oder der bestehenden Krautschicht.
Aus den Figuren 8 (a) bis (d) gehen mehrere Spatenwerkzeugvarianten hervor, die an der jeweiligen natürlichen Bewurzelung angepasst werden können. Vorzugsweise, sind sie mit Fussstützen 47 versehen, die es erlauben, mit dem Fuss nachzustossen.
Der Stiehl 11 kann ausserdem mit senkrechten am freien Ende des Stiehles befestigten Handgriffen 49 ausgerüstet sein.
In einer Variante der Erfindung, die bevorzugt für Hohlspaten zutrifft, kann der Stiehl, der bevorzugt mit wagerechtem Handgriff ausgerüstet ist, auch einen zwischen den
Stiehlenden angebrachten Hebel (51) betragen, der die Drehung des Spatens erleichtert.
Wie der Fachmann leicht feststellen wird, kann der erfindungsgemässe Pflanzspaten in Hackenposition wie ein Beil oder eine Haue, in den Boden hineingeschlagen werden; sobald er zur Genüge im Boden steckt, kann der Pflanzarbeiter dann den Pflanzspaten in Spatenposition bringen, um so das Hebeln zu erleichtern, das den Boden auflockert und für das fachgerechte Einsetzen der Wurzeln vorbereitet.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen begrenzt, sondern erstreckt sich auf ähnliche Ausführungsformen, die ähnliche Elemente und Funktionen haben.

Claims (9)

1. Pflanzspaten mit Stiehl (11) und Spatenwerkzeug (15) dadurch gekennzeichnet, dass der Stiehl (11) über eine Gelenkverbindung (17) beweglich an das Spatenwerkzeug (15) angebracht ist.
2. Pflanzspaten nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Federelement (19) zwischen Stiehl (11) und Spatenwerkzeug (15) gespannt ist.
3. Pflanzspaten nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung (17) zwischen Stiehl (11) und Spatenwerkzeug (15) einen Rastverschluss (33) aufweist.
4. Pflanzspaten nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Rastverschluss (33) aus einem in ein am Spatenwerkzeug (15) befestigtes Einrastprofil (39) einrastbaren Verschlussbolzen (35), der in ein am Stiehl (11) befestigtes U-förmiges Profil (41) geführt ist, und dort mittels einer Feder (39) gehalten ist, besteht.
5. Pflanzspaten nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Spatenwerkzeuges (15) durch einen vorzugsweise verstellbaren, am Stiehl (11) befestigten Anschlag (21) begrenzt ist.
6. Pflanzspaten nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass das Spatenwerkzeug (15) eine Fussstütze (47) aufweist.
7. Pflanzspaten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich an dem, dem Spatenwerkzeug zugewandten Ende des Stiehles, gegenüber dem Spatenwerkzeug (15) ein, vorzugsweise abnehmbares Beil (45) trägt.
8. Pflanzspaten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiehl (11), an seinem freien Ende, mit Handgriffen (49) ausgerüstet ist.
9. Pflanzspaten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Enden des Stiehles ein Hebel (51) vorgesehen ist.
DE20110974U 2001-07-02 2001-07-02 Pflanzspaten Expired - Lifetime DE20110974U1 (de)

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