[go: up one dir, main page]

DE20122640U1 - Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung - Google Patents

Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE20122640U1
DE20122640U1 DE20122640U DE20122640U DE20122640U1 DE 20122640 U1 DE20122640 U1 DE 20122640U1 DE 20122640 U DE20122640 U DE 20122640U DE 20122640 U DE20122640 U DE 20122640U DE 20122640 U1 DE20122640 U1 DE 20122640U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
straight
section
end portion
middle section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20122640U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dickhaus and Partner GmbH
Original Assignee
Dickhaus and Partner GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19691931359 external-priority patent/DE1931359C3/de
Priority claimed from DE10011106A external-priority patent/DE10011106B4/de
Application filed by Dickhaus and Partner GmbH filed Critical Dickhaus and Partner GmbH
Priority to DE20122640U priority Critical patent/DE20122640U1/de
Publication of DE20122640U1 publication Critical patent/DE20122640U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/02Spades; Shovels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions
    • B25G1/10Handle constructions characterised by material or shape
    • B25G1/102Handle constructions characterised by material or shape the shape being specially adapted to facilitate handling or improve grip

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Abstract

Stiel für ein Arbeitsgerät (2) mit einem bogenförmigen Griff-Endabschnitt (11), einem geraden Mittelabschnitt (6, 4) und einem Befestigungs-Endabschnitt (10a) zum Anbringen des Arbeitsgeräts (2), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem geraden Mittelabschnitt (6, 4) und dem Befestigungs-Endabschnitt (10a) ein S-bogenförmiger Griffabschnitt angeordnet ist, der einen ersten geraden Griffbereich (9) aufweist, der mit dem Mittelabschnitt (6, 4) über einen ersten gebogenen Abschnitt (9a) verbunden ist und gegenüber dem Mittelabschnitt (6, 4) um etwa 30° bis etwa 90°, insbesondere etwa 55°, abgebogen ist (β), und einen zweiten geraden Griffbereich (5), der mit dem ersten geraden Griffbereich (9) über einen zweiten gebogenen Abschnitt (5a) verbunden ist und gegenüber dem ersten geraden Griffbereich (9) um etwa 30° bis etwa 60°, insbesondere etwa 45°, abgewinkelt ist (γ), wobei der Befestigungs-Endabschnitt (10a) mit dem zweiten Griffbereich (5) verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Stiel für ein Arbeitsgerät mit einem bogenförmigen Griff-Endabschnitt, einem geraden Mittelabschnitt und einem Befestigungs-Endabschnitt zum Befestigen des Arbeitsgeräts, sowie eine Arbeitsvorrichtung mit einem derartigen Stiel.
  • Ein gattungsgemäßer Stiel und ein damit versehenes Arbeitsgerät sind bspw. aus der DE 4415974 A1 bekannt. Die bekannte Vorrichtung ist dahingehend nachteilig, daß die Bewegungen bei der Schaufelarbeit eingeschränkt sind. Mit einem hohen, vorn geknickten Griff ist es schwierig, eine Ladung nach dem Aufnehmen und Anheben, wie es mit bekannten Stielgeräten üblich und möglich ist, seitlich mit einer Drehung der Stielgriffs abzukippen. Je höher der vordere Griffbereich ist, um so schwieriger wird eine solche Drehung. Nur im Schwebepunkt der Wurfbewegung ist eine Drehung mit hohem vorderen Griffbereich möglich. Erforderlich ist eine mit Schwung auszuführende Manipulation, die mehr Arbeitsraum benötigt.
  • Die bekannte Vorrichtung mit hohem geknickten Stielgriff ist weiterhin bei einer Schaufelarbeit über Kniehöhe nachteilig. Der Griff muß dann in Schulterhöhe angehoben werden, um das Schaufelblatt ins Ladegut hineinstoßen zu können. In dieser ungünstigen Körperhaltung muß dann die Ladung angehoben und beschleunigt werden, um sie fortzuschleudern.
  • Bei Schaufelarbeiten ab Hüfthöhe wird es jedoch auch schwierig, mit herkömmlichen langstieligen Schaufeln zu arbeiten, da der lange Schaufelstiel nur noch vorne gehandhabt werden kann. Deshalb wird dann oft eine Schaufel mit kürzerem Stielgriff oder ein Spaten benutzt.
  • Muß in kniender Haltung gearbeitet werden, wird üblicherweise ein Handgerät wie Handschaufel, Mauerkelle usw. verwendet. Wegen der geringen Handkraft fehlt dann jedoch die Kraft, welche die Arbeitshebel der großen Stielgriffe bieten. Auch ist die Reichweite mit kleinen Handgeräten eingeschränkt, ebenso der Einsatz von Fuß- und Schulterkräften.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen in ergonomischer Hinsicht verbesserten Stiel für ein Arbeitsgerät zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Stiel nach Anspruch 1 und Anspruch 16 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß nur mit einer mindestens zwei- oder mehrstufigen Greifmöglichkeit vorne am Stiel die eigentlich einander entgegenstehenden ergonomischen Anforderungen mit einem Gerät zu bewältigen sind.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Arbeitsvorrichtung mit einem Arbeitsgerät und einem erfindungsgemäßen Stiel.
  • Hierbei kann vorgesehen sein, daß der Stiel außermittig an einem Arbeitsgerät befestigt ist.
  • Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen gleichen teilweise in der Handhabung und Arbeitsweise bekannten Handarbeitsgeräten wie z.B. Schaufel, Spaten, Gabel, Hacke usw. Die Arbeiten der bekannten Handarbeitsgeräte sind jedoch mit den erfindungsgemäßen Vorrichtungen leichter bzw. mit weniger Kraftaufwand zu bewältigen, denn die Körperkräfte der Hände, Füße, Oberschenkel, Schultern usw. auf das Werkzeug können an den dafür ausgestalteten Ansatzpunkten ergonomisch günstiger eingeleitet werden.
  • Außer dem sowohl kräfte- als auch rückenschonenden Arbeiten mit den neuartigen Geräten verringert sich die Gefahr der Blasenbildung an den Händen durch die quer zu den geschlossenen Händen verlaufenden Arbeitskräfte, welche außerdem noch quer in die Hand übertragen werden.
  • Verletzungen durch Eindringen des Stielendes in den Körper wie bei herkömmlichen stielgeführten Geräten werden durch die Gestaltung der hinteren Griffbereiche vermieden. Die Elastizität des Materials in Verbindung mit der S-förmigen Gestaltung der vorderen gebogenen Griffbereiche der erfindungsgemäßen Vorrichtungen ermöglichen, daß Stöße und Schläge abgefedert werden; in Verbindung mit der großflächigen Gestaltung der Abstützbereiche der erfindungsgemäßen Vorrichtungen verhindert sie Prellungen der kontaktierten Körperbereiche.
  • Die Arbeitsfunktionen ähneln den bisherig bekannten Geräten, allerdings hat die jeweilige erfindungsgemäße Vorrichtung mehr Arbeitseinsatzmöglichkeiten; diese Multifunktionalität wird durch die S-förmige Grundform ermöglicht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit stabilem „Schaufelblatt" ausgerüstet, kann deshalb die Arbeiten der bisherigen langstieligen Schaufel, des bisherigen Spatens, des Eiskratzers bzw. Schäpers und der Hacke ergonomisch günstig ausführen; zusätzlich kann sie noch als Handschaufel mit einer Hand bzw. einem Arm geführt werden.
  • Bisher von Hand geführte maschinenangetriebene Arbeitsgeräte wie z.B. Heckenscheren können ergonomisch günstiger und somit mit weniger Körperkraft betrieben werden. Die Multifunktionalität ermöglicht auch den Einsatz der Heckenschere, um am Boden z.B. ohne Bücken vertrocknete Stauden abzuschneiden und höhere Hecken ohne Leiter zu schneiden.
  • Vorteilhaft ist es, daß der benötigte Arbeitsraum für die erfindungsgemäße Vorrichtung nur den Arbeitsraum einer kurzen Schaufel bzw. eines Spatens benötigt, aber bei gleichem Ladegewicht gegenüber einer herkömmlichen langstieligen Schaufel teilweise größere Reichweiten erreicht; dies bei geringer Belastung der Wirbelsäule. Auf alle Fälle ist die Eindringkraft ins Ladegut teilweise um ein Vielfaches größer bei geringerer Körperanstrengung als bei herkömmlichen Geräten.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungsformen ist die erfindungsgemäße Griffanordnung mit übereinander angeordneten Griffhöhen im vorderen Griffbereich mit einem geraden, schräg nach oben verlaufenden langen Griffteil angeordnet. Diese auf die Körpermaße bezogenen Griffbereiche ermöglichen zu den Arbeitsmöglichkeiten im Stehen, bei denen mit dem erfindungsgemäßen Gerät das Ladegut in unterschiedliche Richtungen und Höhen gehandhabt werden kann, zusätzlich eine große Multifunktionalität.
  • Ausführlich wurden die bisher einander entgegenstehenden ergonomischen Anforderungen beim Arbeiten der Bedienperson im Stehen beschrieben, wenn der Arbeitsbereich, z.B. das Ladegut, in unterschiedlichen Höhen lag. Insgesamt ähnlich gegensätzlich sind die ergonomischen Anforderungen bei Arbeiten, die von der Bedienperson im Stehen, Knien und sogar im Sitzen durchgeführt werden. Die erfindungsgemäße Griffhebelanordnung bezo gen auf die Körpermaße ist so ausgewogen, daß auch diese Arbeiten mit nur einer Geräteausführung möglich ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigt:
  • 1 eine Darstellung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, ausgerüstet mit einem Spatenblatt in vertikaler Arbeitsposition, in seitlicher Ansicht.
  • 2 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in vertikaler Arbeitsstellung, in der eine Bedienperson mit dem Oberschenkel die Vorrichtung am Griffbereich (8) in die Ladung drückt.
  • 3 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Arbeitsstellung, die die Ausgangsstellung darstellt, in der eine Bedienperson die Vorrichtung an den Griffbereichen (4, 11) mit der in Bodenhöhe aufgenommenen Ladung nach vorne stößt.
  • 4 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Arbeitsstellung, in der die beschlaunigte Ladung nach vorne herunterfällt.
  • 5 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Arbeitsstellung beim Schaufeln, die die Ausgangsstellung darstellt, in der eine Bedienperson mit der Vorrichtung in das Ladegut, das sich über Kniehöhe befindet, hineinstößt oder die aufgenommene Ladung nach vorne stößt.
  • 6 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in einer Arbeitsstellung, bei der sich die Bedienperson mit der Vorrichtung in der Ausgangsstellung befindet, in der die Vorrichtung in die Ladung hineingestoßen wird. Die Ladung liegt in Hüfthöhe.
  • 7 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in einer Arbeitsstellung, bei der die Bedienperson mit der Vorrichtung die Ladung aus einem Behälter entnimmt. Die Ladung liegt über Kniehöhe.
  • 8 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in einer Arbeitsstellung bei Spatenarbeiten. Der Spaten wird in senkrechter Arbeitsposition wie eine Hacke in den Boden geschlagen.
  • 9 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in einer Arbeitsstellung, in der ein Werkzeugteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch eine Bedienperson in den Boden gestoßen wird.
  • 10 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in einer Arbeitsstellung, in der ein Werkzeugteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung, nachdem es in den Boden gestoßen wurde, von einer Bedienperson nach hinten umgehebelt wird.
  • 11 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, mit einem großen Schaufelblatt ausgerüstet, in der Arbeitsstellung, in der eine Bedienperson die Vorrichtung den den Griffbereichen (4, 11) mit der in Bodenhöhe aufgenommenen Ladung nach vorne stößt.
  • 12 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, mit einem großen Schaufelblatt ausgerüstet, in der Arbeitsstellung, in der eine Bedienperson die Vorrichtung an den Griffbereichen (4, 11) mit der aufgenommenen Ladung nach vorne gestoßen hat, und die beschleunigte Ladung nach vorne vom Werkzeugteil herunterfällt.
  • 13 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel in vertikaler Arbeitsstellung, in der eine Bedienperson mit dem Oberschenkel die Vorrichtung am Griffbereich (8) in die Ladung drückt.
  • 14 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Schneeschieber/Schaufelblatt als Werkzeugteil (2), in einer senkrechten Arbeitsstellung beim Heranziehen der Ladung.
  • 15 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Schneeschieber/Schaufelblatt als Werkzeugteil (2), in einer Arbeitsstellung, bei der die Bedienperson die über Hüfthöhe aufgenommene Ladung beschleunigt.
  • 16 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Schneeschieber/Schaufelblatt als Werkzeugteil (2), in einer Arbeitsstellung, bei der die Bedienperson die mit der Vorrichtung beschleunigte Ladung am hinteren Griffende (8) der Vorrichtung verdreht und so abkippt.
  • 17 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem asymmetrisch am Griff (3) angebrachten Schaufelblatt als Werkzeugteil (2), in einer senkrechten Arbeitsstellung beim Heranziehen der Vorrichtung zum Heranziehen der Ladung. Die Bedienperson in aufrecht stehender Körperhaltung bewegt am vorderen Zusatzgriff (11) vor dem Körper die Vorrichtung in eine Schaufelfunktion übergehend zur Seite.
  • 18 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem asymmetrisch am Griff (3) angebrachten Schaufelblatt als Werkzeugteil (2), in einer senkrechten Arbeitsstellung beim Beschleunigen der Vorrichtung in Schaufelfunktion zum Fortschleudern der Ladung zur Seite.
  • 19 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Gabelblatt als Werkzeugteil (2), mit der Bedienperson in aufrecht stehender Körperhaltung, welche die Vorrichtung in senkrechter Stellung heranzieht zum Harken des Bodens.
  • 20 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Gabelblatt als Werkzeugteil (2), in einer senkrechten Arbeitsstellung der Vorrichtung beim Heranziehen zum Harken des Bodens; die Bedienperson in kniender Körperhaltung.
  • 21 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Harken-/Schaufelblatt als Werkzeugteil (2), in einer senkrechten Arbeitsstellung beim Heranziehen der Vorrichtung zum Zusammenziehen z.B. von Laub, die Bedienperson in aufrechtstehender Körperhaltung.
  • 22 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Harken-/Schaufelblatt als Werkzeugteil (2), in einer vertikalen Arbeitsposition zum Aufnehmen des gesamten Ladegutes, z.B. de Laubes, wie mit einer Schaufel.
  • 23 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Schaufel-/Ladebehälter mit Rollen (12) zum Schieben als Werkzeugteil (2), in einer vertikalen Arbeitsposition zum Aufnehmen des Ladegutes, z.B. Schnee, wie mit einer Schaufel; oder zum Transport der Ladung wie mit einer Karre.
  • 24 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Schaufel-/Ladebehälter mit Rollen zum Schieben als Werkzeugteil (2), in einer Arbeitsposition um das aufgenommene Ladegut, z.B. Schnee, wie mit einer Schaufel zu befördern. Die vordere Hand führt die Vorrichtung an dem unteren Griffbereich (5) des S-förmigen Griffs (3), der im Rand des Schaufelblatts/Ladebehälters integriert ist.
  • 25a eine Darstellung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, ausgerüstet mit einem maschinenangetriebenen Arbeitsgerät zum Heckenschneiden in vertikaler Arbeitsposition, in seitlicher Ansicht.
  • 25b eine Darstellung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, ausgerüstet mit einem maschinenangetriebenen Arbeitsgerät zum Heckenschneiden in der Draufsicht von oben.
  • 26 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit dem maschinenangetriebenen Arbeitsgerät zum Heckenschneiden als Werkzeugteil (2), welches zum Heckenschneiden oben um 90° gegenüber der 25a verstellt ist.
  • 27 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit nach oben gedrehtem maschinenangetriebenen Werkzeug beim Heckenschneiden.
  • 28 eine perspektivische Darstellung der Handhabung gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit maschinenangetriebenem Arbeitsgerät, und zwar einem Preßlufthammer als Werkzeugteil (2), beim Entfernen von Wandputz.
  • 29 eine Ausführungsform mit einem gegenüber dem geraden Mittelabschnitt abgewinkelten Zwischenabschnitt.
  • 30 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • 1 zeigt in einer seitlichen Draufsicht einen erfindungsgemäßen Stiel, ausgerüstet mit einem Spatenblatt 2. Aus der Darstellung ergeben sich der Mittelabschnitt 6, die bogenförmigen Bereiche 11, 9a, 5a, 10b, die geraden Griffbereiche 8, 9, 5 und der Trittabschnitt 10. Die Griffabschnitte 8, 9, 5 und 10 können in einer Ebene liegen, wie in 1 dargestellt, können aber auch unter einem Winkel zur Darstellungsebene liegen, wobei dann die in 1 angegebenen Winkelmaße der Projektion auf die Darstellungsebene entsprechen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung, nach 2 in waagerechter Lage zum Schaufeln eingesetzt, hat hinten eine abgerundete großflächige Gestaltung des Griffendes. Der nach unten gerichtete Bogen ist bekannt, nicht aber der etwas schräg nach vorne, mehr als um eine Handbreite verlängerte gerade Griffteil. Dieser Griffbereich 8 ermöglicht es, beim Vor schieben bzw. Stoßen mit dem Oberschenkel den Ansatzpunkt der Krafteinleitung möglichst tief einzuleiten, um in einem günstigen flachen Winkel in das Ladegut einzudringen. Durch die großflächige Auflage bzw. Abstützung des Stielendes und der beschriebenen Stoßdämpfung des Stielgriffs werden Verletzungen am Körper vermieden. Durch Hin- und Herbewegungen der vorderen Hand läßt sich das Eindringen und Lockern noch weiter unterstützen.
  • Zum Aufnehmen des Ladeguts kann der lange gerade Griffteil 6 vorne durch die Hand gleiten, während der hintere vorher angewinkelte Ellbogen durch Streckung des Arms am hinteren Griffteil die Vorrichtung nach vorne ins Ladegut stößt. Beim Nachvornstoßen der Vorrichtung ins Ladegut kann auch der vordere Arm die Bewegung synchron ausführen. Das aufgenommene Ladegut wird zum Beschleunigen der Schaufelladung in die Ausgangsstellung nah am Körper nach hinten gezogen. Bei der Bewegung in diese Ausgangsstellung geschieht das Anheben der Vorrichtung mit fast aufrechtem Oberkörper. In dieser Ausgangsstellung mit fast aufrechtem Oberkörper ist der vordere Arm ist nach unten gestreckt und trägt das gesamte Gewicht des Geräts mit seiner Ladung. Der hintere angewinkelte Ellbogen braucht in dieser Ausgangsstellung kein Gewicht auszugleichen. Die Beschleunigungskraft durch die Streckung des vorher angewinkelten Arms liegt fast auf einer Linie mit der zu beschleunigenden Ladung zum hinteren Ende des Griffteils, wegen des langen geraden schräg nach oben verlaufenden Stielbereiches. Beim Nachvornestoßen der Vorrichtung kann der lange gerade Griffteil 6 durch die Hand nach vorne gleiten und so der Griff geführt werden; oder der vordere Arm führt die Bewegung synchron, das Schultergelenk bildet dabei die Drehachse bei dieser Bewegung. Diese Handhabung wird durch die ausgewogene Anordnung der vorderen Griffbereiche 4, 5, 9 des Stielteils und den armlangen Griffbereich 6 möglich.
  • Bei herkömmlichen Stielgriffen muss hinten mit angewinkeltem oder verdrehtem Handgelenk über Reibungskräfte, welche durch die geringe Handkraft begrenzt sind, das Gerät beschleunigt werden. Zusätzlich muss der hintere Arm noch die Schaufellast am Stielende als Gegenhebel führen. Die weit vom Körper mit beiden Armen weg zu bewältigenden Lasten bzw. Kräfte fordern beim Bewegungsablauf den Rücken-, Arm- und Handapparat sehr. Dies ist bei den erfindungsgemäßen Vorrichtungen nicht der Fall. Die Handhabung mit den erfindungsgemäßen Vorrichtungen ist weniger anstrengend; bei gleichem Gewicht des Ladeguts sind geringere Körperkräfte erforderlich. Die Wirbelsäule mit dem Bänder- und Muskelapparat wird auch weniger belastet, weil die Arbeitsbewegung mehr mit den leistungsfähigen Muskeln der Arme und den Beinen ausgeführt wird; wie z.B. beim Eindringen in die Ladung fast nur mit der Kraft des Oberschenkels (2).
  • Die bisherigen Handarbeitsgeräte sind von Kraftaufwand, den sie benötigen, für Frauen und den immer älter werdenden Bevölkerungsanteil nicht geeignet. Aber auch für die jüngere Generation, die zunehmend unter Rückenproblemen und Schäden an der Wirbelsäule leidet, ist sowohl Kräfte- als auch rückenschonendes Arbeitsgerät besser. Vorteilhaft ist, dass dieses rückenschonende Arbeiten nicht nur (wie bei herkömmlichen Geräten mit entsprechender Schulung im gewissen Umfang auch) möglich ist, sondern durch die Griffmöglichkeiten sogar mehr vorgegeben ist (die Anleitung sozusagen integriert ist).
  • Außerdem werden die Hände weniger belastet, da nicht mehr, wie bei bisherigen Handarbeitsgeräten üblich, die Reibungskraft der Hände die Körperkräfte übertragen muss.
  • Vorteilhaft ist, dass zur Führung der erfindungsgemäßen Vorrichtung trotz der ungewohnten Griffgestaltung der Bewegungsablauf den gewohnten Bewegungen eines ungeschulten Benutzers ähnelt, wenn das Gerät den bekannten Arbeitseinsätzen wie z.B. Schaufeln entspricht.
  • So bietet sich der Ansatz 10 am Stielgriff zum Werkzeugblatt 2 beim Arbeitseinsatz des Geräts als Spaten an, mit dem Fuß von hinten auf dem Ansatz 10 wie auf eine Treppenstufe mit dem vollem Körpergewicht zu treten. Beim Arbeitseinsatz des Geräts als Spaten ist der Stielgriff in fast senkrechter Lage. Der Ansatz 10 ist, von der Seite gesehen, Teil des untersten Griffbereichs; also des vorderen gebogene S-förmigen Griffbereichs, der schräg nach vorne über dem Werkzeugblatt in diesen übergeht. Die Belastung in der Mitte vermeidet ein Verdrehen bzw. seitliches Ausweichen des Werkzeuges. Der Ansatz 10 am Führungsstiel 3 kann gleich gut von der Seite oder von hinten mit dem Fuß belastet werden.
  • Die Anordnung des hinteren Griffbereichs 7 (1) in Höhe der normalen Spatengriffenden hat den geraden, mehr als handbreiten Teil des Griffendes so angeordnet, dass beim Darauftreten auf den Ansatz mit dem Fuß von hinten das Griffende schräg nach unten wie der Handlauf einer Treppenstufe verläuft, fast rechtwinklig zum Unterarm (9, 10).
  • Diese Griffanordnung an zwei erfindungsgemäßen Vorrichtungen mit Gabelblatt ausgerüstet, ist so ausgewogen, dass es möglich ist, mit zwei Geräten wie mit Stelzen eine schräge Fläche hinaufzusteigen.
  • Die Anordnung des hinteren Griffendes mit der großflächigen Gestaltung erleichtert das senkrechte Hineinstoáen als Spaten mit Schwung hinter oder neben dem Gerät stehend (8). Der Griff ist fast quer zur Stoßrichtung angeordnet, so dass beim Hineintreten des Werkzeugblattes auch bei glatter Oberfläche der Griff nicht aus der Hand gleitet (9, 10). Die Anordnung des hinteren Griffendes bietet auch einen längeren Krafthebel für die Drehung des Geräts als oben beschriebene Geräte.
  • Vorteilhaft ist das Gerät auch zum Auseinanderhebeln von Brettern, z.B. einer Euro-Transport-Palette oder Deckenverkleidung, anstelle der Verwendung von „Kuhschwanz" oder Brechstange.
  • Weiter vorteilhaft ist der geringe Arbeitsraum bzw. Bewegungsraum, der notwendig ist, um die Kraft auf die Werkzeugschneide zu bringen. Beim Graben einer kleinen Grube mit senkrechten Wänden, im Durchmesser der Länge des Spatenblatts entsprechend, aber doppelt so tief wie der Durchmesser, ist das erfindungsgemäße Gerät optimal einsetzbar; dort muss sonst der zweiblätterige Scherenspaten eingesetzt werden. Durch den kombinierten Einsatz der Körperkräfte kann mit dem erfindungsgemäßen Gerät auch in steinigem festen Boden gegraben werden, wo sonst eine Brechstange die Schaufelarbeit unterstützen muss, da der „Scherenspaten" nicht mehr ausreicht. Beim Graben wird fast das ganze Körpergewicht mittig auf den Trittbereich wie auf eine Treppenstufe gesetzt. So wie ein Treppe barfuss bestiegen werden kann, ermöglicht die flächige Gestaltung der Trittfläche sogar eine barfüßige Benutzung des Grabegeräts. Unterstützt wird das Eindringen des Grabegeräts noch dadurch, dass der Griffhebel während der Belastung der Trittfläche hin und her gehe belt wird (10), um den Untergrund zu lockern; dies kann auch noch durch Drehbewegungen der Vorrichtung unterstützt werden.
  • Nach dem Eindringen und Umhebeln des Stielgriffs kann mit dem dann fast waagrecht liegenden Werkzeugblatt das gelockerte Ladegut mit einer Paddelbewegung die Erde aus dem Loch gehoben werden, während die Bedienperson kniet oder sich an den Rand der Grube setzt. Auch dabei sind die vorderen Greifbereiche in der unterschiedlichen Höhenanordnung sehr vorteilhaft.
  • Vorteilhaft ist, daß bei diesen Arbeiten das "Grabegerät" als Stütze wie einen Spazierstock beim Hinknien und Aufstehen verwendet werden kann.
  • Vorteilhaft ist ebenfalls, dass bei den erfindungsgemäßen Vorrichtungen auch die Verletzungsgefahr vermieden wird, welche bei herkömmlichen Geräten beim Entnehmen z.B. von Mörtel mit einer Schaufel durch das Einklemmen der vorderen Hand am Rand einer Schubkarre usw. entsteht (7). Auch bei den Grabearbeiten der vorher geschilderten kleinen Grube ist beim Hineinstoáen das Einklemmen der vorderen Hand durch Abgleiten und beim Umhebeln möglich. Durch die S-förmig gebogene vordere Griffausführung sind die Greifbereiche der Hände bei den erfindungsgemäßen Vorrichtungen aus dem Gefahrenbereich entfernt (7).
  • Die herkömmlichen Handarbeitsgeräte lösen die gegensätzlichen Anforderungen, die ein optimales Schneeschaufeln und Schneeschieben erfordern, nicht. Als Schneeschieber geeignet ist ein Gerät mit einem großen Werkzeugblatt, das fast quer mit seiner Fläche zum Schnee geschoben wird. Die fürs Schieben notwendige steile schräge Stellung der Fläche des Werkzeugblatts mit dem Stielgriff ist ist die Schaufelarbeit nicht günstig. Soll mit diesem Gerät geschaufelt werden, muss die Werkzeugfläche im flachen Winkel unter den Schnee geschoben und dann angehoben werden. Ohne sich weit nach unten zu beugen ist die Arbeit nicht durchzuführen; dies gilt erst recht für das Anheben. Das große Gewicht von nassem Schnee erhöht die anstrengende ungünstige Körperbelastung. Eine asymmetrische Belastung durch das Ladegut und das dadurch bedingte ungewollte Verdrehen zu kompensieren ist mit Handschuhen an vielen Griffen nicht möglich.
  • Schon die unterschiedliche Beschaffenheit des Schnees – festgetreten, angefroren usw. – überfordert den üblichen Schneeschieber. Den notwendigen Druck nach vorne auf die Schaufelkante und dazu genügend Vorschubkraft aufzubringen, ist nur mit schräg nach vorne gebeugtem Oberkörper möglich und deshalb anstrengend und rückenschädigend.
  • Vielfach wird deshalb das Schaufelblatt in diesem Fall mit dem Fuß vorwärts getreten. Bei dieser asymmetrischen Belastung durch das Treten muss ein Verdrehen um die Stielachse verhindert werden, dies ist besonders schwierig am glatten oder vereisten Stielgriff. Genauso ist ein Verdrehen durch eine asymmetrische Belastung des Ladegutes schwer zu verhindern.
  • Außer der unterschiedlichen Beschaffenheit des Schnees ist auch die zu befreiende Oberfläche unterschiedlich beschaffen; auf glatten Asphaltflächen kann der festgetretene Schnee abgeschabt werden, während bei Schnee auf Kiesflächen das Werkzeugblatt über den Kies hinweggleiten muss, um nicht den Kies mit aufzunehmen.
  • Der Arbeitsablauf beim Schneeschaufeln setzt sich aus mehreren unterschiedlichen Arbeitsschritten zusammen. Zuerst wird der Schnee auf das Werkzeugblatt geschoben. Dann wird möglichst nah mit dem Körper an die schwere Last auf dem breiten Werkzeugblatt herangetreten, um aus dieser Position die Ladung anzuheben und zu beschleunigen. Mit den bisherigen breiten Werkzeugblättern kann nur mit vorgebeugtem Oberkörper nach vorne und in seitlicher Stellung zum Stielgriff gearbeitet werden; oder es wird mit ungünstig kurzem Arbeitshebel die Ladung vor dem vorderen Bein beschleunigt.
  • Auch mit den Winkelhebeln der Ausführungen, welche in der Patentschriften beschrieben sind, kann nur teilweise mit einer rückenschonenden Körperhaltung gearbeitet werden. Aber ein Verdrehen durch eine asymmetrische Belastung des Ladeguts ist hier nicht möglich.
  • Um mit einer rückenschonenden Körperbewegung arbeiten zu können, muss das angehobene Schaufelblatt in der schon vorher beschriebenen Ausgangsstellung nah vom Körper zur Seite weg die Wurfbewegung beschleunigen. Das angehobene Schaufelblatt vor dem Körper muss deshalb über dem vorderen Fuß schweben, und die hintere Kante bzw. Ecke darf nicht ans Schienbein schlagen. Die Breite des hinteren Schaufelblatts darf deshalb vom Ansatz 10 am Stielgriff bis zur Ecke nicht länger als der Abstand von der Schuhspitze bis zum Schienbein sein, wenn das Gerät rechts- und linkshändig bzw. rechts- und linksseitig ergonomisch günstig nah am Körper geführt werden soll.
  • Die erfindungsgemäße Griffhebelanordnung mit einem großen Schaufelblatt, ausgestaltet nach den oben gemachten Angaben, ermöglicht es, große schwere Lasten mit aufrechtem Oberkörper zu beschleunigen (11, 12).
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den abgestuften vorderen S-förmigen Griffbereichen und dem oberen vorderen Greifbereich über „Kniehöhe" ermöglicht auch beim Nachvornetreten der Schneeschieber/Schneeschaufel eine mittige Krafteinleitung mit dem Fuß. Der S-förmige Griff bietet große Gegenhebel gegen das Verdrehen in der Längs- und Höhenachse, sollte die Stoßbewegung einseitig gegen ein unerwartetes Hindernis stoßen.
  • Desweiteren gelten vielfach auch die vorher beschrieben Ausführungen zum erfindungsgemäßen Grabegerät.
  • Die erfindungsgemäße Griffhebelanordnung ist so gestaltet, dass Kräfte um die Drehachse sowohl Hand- als auch kräfteschonend bewältigt werden können. Die Last- und Krafthebel für die Führung bzw. Beherrschung der Drehbewegung sind so ausgewogen, dass z.B. Schnee nach dem Aufnehmen mit dem angehobenen Gerät mit einer Drehung "im Stand" vom Körper weggeschüttet werden kann; die angehobene Ladung wird dabei mit Hilfe des hinteren Winkelhebels 8 gekippt (16), die vordere Hand fährt die Drehachse. Noch günstiger werden die Hebelverhältnisse, wenn die vordere Hand an der untersten Höhe einer zweistufigen erfindungsgemäßen Ausführung als Drehachse fungiert.
  • Noch leichter auszuführen ist die Körperbewegung zum Entladen der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Schneeschaufelblatt nah am Körper mit Drehung des Gerät über die vordere Schulter; dazu wird der gestreckte Arm während des Anhebens im Ellbogen als Drehachse gedreht, und damit die Schaufel.
  • Die Abstufungen der vorderen S-förmigen Griffbereiche sind so in der Höhe bemessen, dass die Körperdrehachsen des Ellbogens und der Schulter ohne Behinderung durch den erfindungsgemäßen Griff eingesetzt werden können, siehe 16.
  • Der Ansatz 10 am Führungsstiel 3 ist meistens in der Mitte des Werkzeugteils mit dem Werkzeugteil verbunden, dies ermöglicht ein gleich gutes Arbeiten von beiden Seiten bzw. links- wie rechtshändiges Arbeiten. Um ein besonders großes Schneeschieberschaufelblatt einsetzen zu können und das Gerät noch ergonomisch günstig handhaben zu können, wird das Schaufelblatt asymmetrisch vom Körper weg verbreitert. Um aber ein Verdrehen durch eine zu große asymmetrische Belastung des Ladeguts zu vermeiden, wird ein zusätzlicher Hebel 11 im vorderen S-förmigen Griffbereich seitlich vom Körper weg angebracht.
  • Dieser mindesten handbreite Zusatzgriff 11 kann angeschweißt oder verstellbar mit dem S-förmigen Griff 3 der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Anspruch 1 verbunden werden. Vorteil dieser Ausgestaltung der Vorrichtung ist, dass eine Fläche wie z.B. ein Bürgersteig von ca. 2 m Breite in kürzester Zeit zur Seite freigeräumt werden kann (17, 18).
  • Das Werkzeugteil 2 am erfindungsgemäßen Griff 3 kann auch von einem Besen zum Fegen der Fläche gebildet werden. Um die Fegebewegung zu erleichtern, ist der Griff zum Besenteil nicht senkrecht, sondern schräg zum Körper gerichtet angeordnet, um nicht noch ein asymmetrisches Besenteil zu benötigen.
  • Mit einem erfindungsgemäßen Grabegerät, mit Zinken als Werkzeugteil 2, werden Arbeitseinsätze möglich, die sonst nur mit verschiedene Geräten durchzuführen sind. Die neuartige Griffgestaltung mit drei Zinken ausgerüstet deckt die Arbeitsbereiche von bisherigen Geräten wie Handharke, Handhacke, Gabel und langstielige Drehgabel in der Handhabung. Bisherige Drehgabeln sind durch Ihre Griffanordnung mit der Gestaltung der Werkzeugzinken nicht für die Funktionen der Harke zum Zusammenziehen von Materialien, z.B. Laub, oder der Gabel zum Verteilen oder Aufnehmen von Materialien geeignet.
  • Bei bisherigen Hacken und Harken ist es erforderlich, den Körper nach vorne zu beugen. Zwar sollen gebogene und gestufte Griffe eine aufrechtere Körperhaltung beim Arbeiten ermöglichen. Da die Arbeitskraft aber zu weit weg, vor dem Körper eingeleitet bzw. ge führt wird, sind dann die Arbeitshebel zu kurz. Es entstehen die oben schon geschilderten Nachteile.
  • Wird die erfindungsgemäße Vorrichtung für den Arbeitsschwerpunkt Hack- und Harkbewegung ausgelegt, ändert sich die Grundform des Führungsgriffs 3 nicht. Die Greif- und Bewegungsbereiche werden den Arbeitsfunktionen des Geräts angepasst. Die Lage des Griffs ist senkrecht, wie beim Spaten, aber um 180° gedreht. Der vorher „hintere Griffbereich" wird dann in der Ausgangsposition der Arbeitsbewegung mit angewinkeltem Ellenbogen vorne oben in fast senkrechter Lage über dem Werkzeugteil 2 geführt. Mit dem hinteren Arm wird der vorher "vordere gebogene Griffbereich" zurückgezogen (19, 20).
  • Mit einem neuartigen "Harken-/Schaufelblatt" kann nach dem Zusammenziehen das gesammelte Laub oder Gras durch Umklappen des erfindungsgemäßen Griffs und Umgreifen der Hände das Material wie mit einer Schaufel in eine Schubkarre befördert werden. Das Umklappen bzw. Umgreifen wird dabei in der Ebene der hauptsächlichen Kraftrichtungen ausgeführt, wenn die Ladung zur Seite weiter befördert wird.
  • Das aufgenommene Ladegut kann dann wie mit einer Gabel in jede Richtung weiter befördert werden (21, 22).
  • Mit bisherigen Arbeitsgeräten können diese beiden Arbeiten nicht mit einem Gerät durchgeführt werden.
  • Vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Vorrichtung, der S-förmige Griff 3 mit einem besonders großen „Schaufel-/Ladebehälter" als Werkzeugteil 2 verbunden, für leichte großvolumige Ladegüter geeignet. In den Schaufel-/Ladebehälter sind nahe am Schwerpunkt Rollen unten im hinteren seitlichen Randbereich integriert. Ebenso ist der vordere S-förmige Griffbereich 5 in den oberen hinteren Rand des Behälters integriert. Dazu ist der untere Griffbereich beidseitig geteilt und am Rand befestigt, um so nah am Schwerpunkt der Last zu sein. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann für längere Strecken wie eine Lastkarre gerollt oder auch über Gleitelemente waagerecht bewegt werden. Die Ladung kann aber auch wie mit einer Schaufel angehoben und so befördert werden. Um die große Last vorne besser anheben zu können, ist der vordere Griffbereich 4a als abgewinkelter Zwischenabschnitt ausgeführt und fast waagerecht über dem Werkzeugteil 2 angeordnet (23, 24).
  • Vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für Arbeiten mit handgeführten Arbeitsmaschinen. Bei herkömmlichen Handgeräten (z.B. Heckenschere) wird mit beiden Armen nebeneinander die Arbeitskraft weit weg vor dem Körper eingeleitet bzw. geführt; die Arbeitshebel sind kurz. Einige der Nachteile sind oben schon geschildert. Haltearbeit mit beiden vorgestreckten Armen ist in jeder Arbeitshöhe ab Hüfthöhe anstrengend, der Schwerpunkt liegt immer vor dem Körper. Die Haltearbeit vom Körper weg ist für den R☐cken-, Arm- und Handapparat anstrengend, sogar schädlich. Nicht nur wegen der längeren Krafthebel ist ein maschinenangetriebenes Arbeitsgerät als Werkzeug 2 mit dem erfindungsgemäáen S-förmigen Griff 3 ausgerüstet leichter zu führen; durch die längeren Krafthebel wird der Schwerpunkt an den Körper verlagert und ermöglicht eine ergonomisch günstige Armhaltung.
  • Mit einem bisher von Hand geführten maschinenangetriebenen Arbeitsgerät wie z.B. einem Presslufthammer als Werkzeug 2 mit dem erfindungsgemäßen S-förmigen Griff 3 ausgerüstet können im Stehen Estrichbeläge am Boden oder Putz an den Wänden ergonomisch günstig entfernt werden (28).
  • Die Multifunktionalität wird vergrößert, wenn bisher von Hand geführte maschinenangetriebene Arbeitsgeräte wie z.B. Heckenscheren als Werkzeug 2 mit dem erfindungsgemäßen S-förmigen Griff 3 ausgerüstet werden. Sie können vielfältiger eingesetzt werden – nicht nur zum Heckenschneiden. Mit dem gleichen Gerät können wie mit einer Sense auf der Bodenebene z.B. ohne Bücken vertrocknete Stauden abgeschnitten werden. Die gesamte Handhabung wird erleichtert; so können höhere Hecken ohne Leiter geschnitten werden.
  • Zum Heckenschneiden wird mit dem Gerät meistens zur Seite in einem Bogen gearbeitet, während bei den bisher beschriebenen erfindungsgemäßen Arbeitsgeräten die Bewegung hauptsächlich in Richtung der Griffebene stattfand. Um bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die seitliche, hauptsächlich senkrechte Auf-und-Ab-Bewegung günstig im Schwerpunkt nah am Werkzeugteil zu führen, ist die unteren Griffstufe des S-förmigen Griffs 3 geteilt, um beidseitig Griffbereiche auszubilden. Die beidseitigen Griffbereiche können wie in (25a, b) dargestellt als Teil des Griffs beweglich bzw. verstellbar mit dem maschinenangetriebenen Arbeitsgerät als Werkzeug 2 verbunden sein. Oder der untere Griffbereich des S-förmigen Griffs 3 kann auch durch einzelne Griffteile, die am Gehäuse des maschinenangetriebenes Arbeitsgeräts befestigt sind, gebildet werden. Der untere S-förmige Griffbereich kann sogar aus dem Gehäuse ausgeformt werden, um einen optimalen und kostengünstigen Führungsgriff mit Schalterfunktion zu ermöglichen.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Griffhebelanordnung an maschinenangetriebenen Arbeitsgeräten ist, dass die Zuführung der Stromversorgung am Stielende sich hinten, weit weg von den Schneidarbeiten befindet und so ein unbeabsichtigtes Durchtrennen des Stromkabels vermieden wird.
  • Durch Verstellung des maschinenangetriebenen Arbeitsgerätes im rechten Winkel kann auch das Gewicht des Arbeitsgerätes ergonomisch günstig mit nach unten gestrecktem Arm am hinteren Griffende 7 getragen werden, wenn die Hecke oben waagrecht in 1,50–1,80 in Höhe ohne Leiter geschnitten wird (26). Über diese Höhe kann ein 1,80 m großer Mann, mit nach oben gedrehtem maschinenangetriebenen Werkzeug den Griff vorne auf der Schulter abgestützt und hinten an dem dann noch oben gerichtetem Griffende 8 geführt, die Hecke bis 2,30 m Höhe ohne Leiter schneiden. Um die Führung der hauptsächlich zur Seite geführten Bewegung der erfindungsgemäßen Heckenschere zu erleichtern, wird das hintere Griffende 8 im Winkel von ca. 10° aus der Griffebene der hauptsächlichen Kraftrichtungen angeordnet. Die Anordnung linksseitig wie in 25 dargestellt, wird, da die Mehrheit der Menschheit rechtshändig veranlagt ist, selten benötigt. Hauptsächlich wird das Griffende 8 vom Körper weg nach rechts angeordnet sein.
  • 29 zeigt eine Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 9, wobei ein unter einem Winkel δ von etwa 45° gegenüber dem geraden Mittelabschnitt 6 abgewinkelter Zwischenabschnitt 4a angeordnet ist. Unter Beibehaltung eines Winkels β (zwischen erstem geraden Griffbereich 9 und geradem Mittelabschnitt 6) von etwa 55° entsprechend der Ausführungsform nach 1 erstreckt sich dann der erste gebogene Abschnitt 9a über einen größeren Winkelbereich.
  • 30 zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfindung gemäß Anspruch 16, bei der der erste gerade Griffbereich 9 nicht in Richtung auf den Mittelabschnitt 6, sondern von diesem wegweisend abgewinkelt ist, und zwar unter einem Winkel β von etwa 115°. Ein Trittabschnitt 10 ist anschließend an einen Übergangsabschnitt 10 unter einem Winkel ε von etwa 120° gegenüber dem Griffbereich 9 in Richtung auf den geraden Mittelabschnitt 6 abgewinkelt. An den Trittbereich 10 schließt sich der Befestigungs-Endabschnitt 10a an, der sich bogenförmig von dem Mittelabschnitt 6 weg erstrecken kann, wie 30 zeigt.
  • 2
    Werkzeugteil
    3
    Arbeitsstiel
    4
    Stielgriffbereich
    4a
    abgewinkelter Zwischenabschnitt
    5
    vorderer unterer Griffbereich
    6
    gerader Arbeitsstielabschnitt
    7
    Schlußteil
    8
    gerades Griffende
    9
    erster gerader Griffbereich
    9a
    erster gebogener Abschnitt
    10
    Trittabschnitt
    10a
    Befestigungs-Endabschnitt
    10b
    Übergangsabschnitt
    11
    Bogenabschnitt
    12
    Rollen
    13
    Seitengriff
    14
    Transportvorrichtung
    15
    Eingriff

Claims (18)

  1. Stiel für ein Arbeitsgerät (2) mit einem bogenförmigen Griff-Endabschnitt (11), einem geraden Mittelabschnitt (6, 4) und einem Befestigungs-Endabschnitt (10a) zum Anbringen des Arbeitsgeräts (2), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem geraden Mittelabschnitt (6, 4) und dem Befestigungs-Endabschnitt (10a) ein S-bogenförmiger Griffabschnitt angeordnet ist, der einen ersten geraden Griffbereich (9) aufweist, der mit dem Mittelabschnitt (6, 4) über einen ersten gebogenen Abschnitt (9a) verbunden ist und gegenüber dem Mittelabschnitt (6, 4) um etwa 30° bis etwa 90°, insbesondere etwa 55°, abgebogen ist (β), und einen zweiten geraden Griffbereich (5), der mit dem ersten geraden Griffbereich (9) über einen zweiten gebogenen Abschnitt (5a) verbunden ist und gegenüber dem ersten geraden Griffbereich (9) um etwa 30° bis etwa 60°, insbesondere etwa 45°, abgewinkelt ist (γ), wobei der Befestigungs-Endabschnitt (10a) mit dem zweiten Griffbereich (5) verbunden ist.
  2. Stiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zweiten geraden Griffbereich (5) und dem Befestigungs-Endabschnitt (10a) ein gebogener Übergangsabschnitt (10b) angeordnet ist, dessen Biegungsrichtung mit der des ersten gebogenen Abschnitts (9a) übereinstimmt.
  3. Stiel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem gebogenen Übergangsabschnitt (10b) und dem Befestigungs-Endabschnitt (10a) ein gerader Trittabschnitt (10) angeordnet ist.
  4. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff Endabschnitt (11) in ein gerades Griffende (8) übergeht.
  5. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff-Endabschnitt (11) bzw. das Griffende (8) gegenüber dem Mittelabschnitt (6) um etwa 30° bis etwa 90°, insbesondere etwa 55°, abgebogen ist (α).
  6. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergangsabschnitt (10b) bzw. der Trittabschnitt (10) gegenüber dem zweiten gera den Griffbereich (5) um etwa 40° bis etwa 90°, insbesondere etwa 70°, abgewinkelt ist (ε).
  7. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bogenförmige Griff-Endabschnitt (11), der erste und zweite gebogene Abschnitt (5a, 9a) und der Übergangsabschnitt (10b) kreisbogenförmig gekrümmt sind.
  8. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Griff-Endabschnitts (11) und der Griffbereiche (5, 9) mindestens etwa einer Handbreite entspricht.
  9. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem ersten gebogenen Abschnitt (9a) und dem geraden Mittelabschnitt (6) ein abgewinkelter Zwischenabschnitt (4a, 23, 24, 29) befindet.
  10. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Griffbereich (4, 4a, 5, 6, 9), gebogenen Abschnitt (5a, 10b, 9a) und/oder dem Griff Endabschnitt (11) und/oder dem Trittabschnitt (10) ein Griff (11, 17, 18) angebracht ist.
  11. Stiel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (11) lage- und/oder richtungsverstellbar ist.
  12. Stiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stiel im wesentlichen in einer Ebene erstreckt.
  13. Stiel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Griffbereich (5, 9), der Griff-Endabschnitt (11), das Griffende (8) und/oder der Trittabschnitt (10) räumlich abgewinkelt ist.
  14. Arbeitsgerät (1) mit einer Arbeitsvorrichtung (2) und einem Stiel (3) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
  15. Arbeitsgerät (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel (3) außermittig an einem Arbeitsgerät (2) befestigt ist (17, 18).
  16. Stiel für ein Arbeitsgerät (2) mit einem bogenförmigen Griff-Endabschnitt (11), einem geraden Mittelabschnitt (6) und einem Befestigungs-Endabschnitt (10a) zum Anbringen des Arbeitsgeräts (2), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem geraden Mittelabschnitt (6) und dem Befestigungs-Endabschnitt (10a) ein im wesentlichen S-bogenförmiger Griffabschnitt angeordnet ist, der einen ersten geraden Griffbereich (9) aufweist, der mit dem Mittelabschnitt (6) über einen abgewinkelten (δ) Zwischenabschnitt (4a) und einen ersten gebogenen Abschnitt (9a) verbunden ist und gegenüber dem Mittelabschnitt (6) um etwa 90° bis 130°, insbesondere etwa 115°, abgewinkelt ist (β), wobei sich an den ersten geraden Griffbereich (9) über einen gebogenen Übergangsabschnitt (10b) ein gerader Trittabschnitt (10) anschließt, der gegenüber dem ersten geraden Griffbereich (9) um etwa 120° (ε) in Richtung auf den geraden Mittelabschnitt (6) abgebogen ist (30).
  17. Stiel nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenabschnitt (4a) um etwa 45° (δ) gegenüber dem geraden Mittelabschnitt (6) abgewinkelt ist (29, 30).
  18. Stiel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der erste gerade Griffbereich (9) etwa gleich lang ist wie der gerade Mittelabschnitt (6).
DE20122640U 1969-06-20 2001-03-09 Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung Expired - Lifetime DE20122640U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20122640U DE20122640U1 (de) 1969-06-20 2001-03-09 Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691931359 DE1931359C3 (de) 1969-06-20 Drehmoment-Meßeinrichtung für eine von einem Antriebsrad angetriebene Arbeitsspindel einer Werkzeugmaschine
DE10011106A DE10011106B4 (de) 2000-03-09 2000-03-09 Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung
DE10011106.8 2000-03-09
DE20122640U DE20122640U1 (de) 1969-06-20 2001-03-09 Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20122640U1 true DE20122640U1 (de) 2006-10-19

Family

ID=37311399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20122640U Expired - Lifetime DE20122640U1 (de) 1969-06-20 2001-03-09 Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20122640U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1975336A1 (de) * 2007-03-27 2008-10-01 Hans Christian Holst-Hansen Mauerkelle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1975336A1 (de) * 2007-03-27 2008-10-01 Hans Christian Holst-Hansen Mauerkelle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10011106B4 (de) Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung
US5768785A (en) Versatile impact-type hand tool
BR112012003557A2 (pt) Ferramenta para manipular um material que está assentado sobre ou em parte de uma superfície
WO1995030516A1 (de) Vorrichtung zum ausführen von handarbeiten
DE20122640U1 (de) Stiel für ein Arbeitsgerät und damit ausgestattete Arbeitsvorrichtung
EP2861050A1 (de) Handschaufel
DE102007003457B4 (de) Gerät zum Ausbrechen von Trieben an Weinreben
KR102213053B1 (ko) 무게중심의 분산을 위한 보조손잡이를 구비한 삽
US7299719B1 (en) Shovel plow apparatus
AT523352B1 (de) Gartenwerkzeug
DE3428816A1 (de) Stiel fuer bodenbearbeitungsgeraete
RU2571036C1 (ru) Способ разрыхления почвы, засаженной растениями
US9661796B1 (en) Bulb, plant, and seedling digging tool
DE202005000517U1 (de) Gartengerät
EP1488675B1 (de) Rechen
DE19954030A1 (de) Pendelschuffel
RU2260272C2 (ru) Устройство для копания земли
DE7637164U1 (de) Werkzeug fuer zelt-touristen
DE202016106365U1 (de) Arbeitsvorrichtung, insbesondere zur Verwendung im Haushalt, Garten und/oder zur gewerblichen Nutzung
DE3725769C1 (en) Powered garden machine control system - incorporates frame fixed to handlebars with additional handgrips
RU2369055C2 (ru) Универсальная лопата джетымовых
GB2246937A (en) New variable device for digging
DE20110974U1 (de) Pflanzspaten
DE202019003296U1 (de) Gartengerät zum Jäten
DE29718941U1 (de) Unkrautstecher

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20061123

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20061019

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20070504

R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20090424

R071 Expiry of right