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DE20110970U1 - Aufbau und Konstruktion von Treppenstufen und Podesten aus Holzwerkstoffen - Google Patents

Aufbau und Konstruktion von Treppenstufen und Podesten aus Holzwerkstoffen

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DE20110970U1
DE20110970U1 DE20110970U DE20110970U DE20110970U1 DE 20110970 U1 DE20110970 U1 DE 20110970U1 DE 20110970 U DE20110970 U DE 20110970U DE 20110970 U DE20110970 U DE 20110970U DE 20110970 U1 DE20110970 U1 DE 20110970U1
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Germany
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wood
glued
construction
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wooden
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DE20110970U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B21/00Layered products comprising a layer of wood, e.g. wood board, veneer, wood particle board
    • B32B21/14Layered products comprising a layer of wood, e.g. wood board, veneer, wood particle board comprising wood board or veneer
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/104Treads
    • E04F11/108Treads of wood or with an upper layer of wood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)

Description

Aktenzeichen : 201 10 970.0
Mein Zeichen: FHV ERKt
Anmelder /Inh.: Ernst Kwiatkowski
Beschreibung Aufbau und Konstruktion von Treppenstufen und Podesten aus Holzwerkstoffen
Allgemein werden Treppenstufen und Podeste aus Holzwerkstoffen holztechnisch traditionell aus mehreren in der jeweiligen Länge zusammen geleimtem Massivholzkanteln oder neuerdings auch aus stirnseitig fingerverzinkten oder stumpf gestossenen Massivholzkürzungen, ebenfalls aus mehreren Kantein zu der notwendigen Gesamtbreite verleimt hergestellt.
Die Geometrie der Leimfuge kann dabei gerade oder wellig ausgeführt werden, letzteres erhöht die Leimfläche und somit die Belastbarkeit dieser Verbindungsart. Nachteilig hierbei ist aber der erhöhte Materialeinsatz zu sehen.
Diese Produkte werden unter dem Oberbegriff Massivholzplatten geführt. ( EN 13017 - 2:2000 S.3 ; DIN 18334 : 2000 -12 S.15 )
Stufen und Podeste aus Massivholzplatten (1), meistens aus höherwertigen einheimischen Lauboder Importhölzern hergestellt, haben einen sehr hohen Materialpreisanteil. Ein zusätzlicher Nachteil ist das unvermeidliche natürliche Schwund- und Quellverhalten von Massivholz bei höheren Feuchte Schwankungen als vorgesehen (nach DIN 18 334 HF = 9% + / - 3 % bei Einbau), und somit nicht ganz unproblematisch für die Garantievergabe durch den Hersteller.
Vorteile von Massivholzplatten sind dessen guten Gebrauchseigenschaften von gewachsenem unzerstörtem Holz, und der nach der Geometriegebung der einzelnen Stufen (gerade oder gewendelt) geringe Aufwand der weiteren Kantenbearbeitung zum fertigen Produkt.
(1) zählt bis heute als das meistverwendete Produkt im Stufen und Treppenbau, wobei die besseren Qualitäten der sich eignenden Holzarten ein sehr hohes Preisniveau erreichen, und deshalb trotz verfügbarer Menge sich zu wenig Verbraucher finden.
Auch starke mehrschichtige Sperrholzplatten können zur Anwendung kommen.
( DIN 68 705 - 3 bis 5)
Stufen und Podeste aus mehrschichtigen Sperrholzplatten (2) sind ebenfalls sehr kostenintensiv und daher kaum im Einsatz, da auf die relativ teure Grundplatte - Sperrholz noch eine zusäzliche beidseitige Auflage aus zusammengefügtem Messerfurnier der höherwertigen Treppenhölzer aufgebracht werden muß. Diese Auflage ist meistens dem Massivholzbild nachempfunden (Durchgehende Streifen oder stumpf gestoßene Kurzteile).
Zusätzliche Kosten entstehen durch die erforderliche Bearbeitung der senkrechten Kanten, indem man sogenannten" Fremdkanten" ringsherum anleimt. Im Trittbereich muß nach DIN - Vorschrift dabei eine 6 mm starke Fremdkante angeleimt werden, die optisch störend wirken kann, wenn die Holzstruktur der Kante nicht zur beidseitigen Furnierauflage passt.
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Seite - 2 - Beschreibung
Vorteile sind das fast ausgeschlossene Schwundverhalten der Trägerplatte durch den Schichtaufbau und die hohen statischen Werte der einzelnen Stufen. Dem Anmelder sind keine kompetenten Hersteller von (2) bekannt.
Desweiteren sind mehrere Varianten mit der Trägerplatte aus Holzspanplatten (nach DIN 68 763) mit einer beidseitigen Messerfumierauflage von ca. 0,6 mm bis 2,5 mm Stärke, je nach Hersteller verschieden, zu sogenannten furnierten Verbundplatten mit symmetrischem Aufbau bekannt. Sie erreichen durch den Mehrschichtaufbau sehr gute statische Werte, und haben ein sehr geringes Schwund.- und Quellverhalten.
( DE-PS 32 41 685 C2 , DE - PS7 20 791 ,DE-GM 69 30539 ) Die sichtbare Deckschicht wird ebenfalls dem Massivholz nachempfunden, in dem man die einzelnen Furnierstreifen zusammenfügt, und auf die Holzspanplatte leimt (wie 2)
Stufen und Podeste aus furnierten Verbundplatten ( 3 ) haben einen nicht unerheblichen Preisvorteil gegenüber (1), besonders bei einer Furnierauflage von 0,6 bis ca. 1,5 mm Stärke, welche aber nicht der DIN 18 334 : 2000 -12 S. 15 entspricht. Die Gebrauchseigenschaften sind hierbei besonders bei hoher Trittbelastung eingeschränkt, da ein Abschleifen und Neulackieren der Teile bei dieser dünnen Nutzschicht kaum möglich ist!
Der Preisvorteil verdrängt bei diesem Produkt die eingeschränkten Gebrauchseigenschaften.
Bei der in der DIN 18 334 geforderten 2,3 mm Mindeststärke der Nutzschicht nach Abschliff, ist zwar das Material stärker, jedoch ist durch die technische Aufarbeitung der sogenannten Starkfurniere davon auszugehen, das die innere Holzstruktur gebrochen wurde. Dies hat ebenfalls eine erhebliche Qualitätsveringerung gegenüber (1) zur Folge, indem nach längerer Nutzung und Pflege vergraute Haarrisse in der Stufenoberfläche entstehen, die sich mit Fremdpartikeln (Staub/Reinigungsmittel u.a.) aufgefüllt haben.
Nachteilig auch hier wieder die anfallende Bearbeitung mit" Fremdkanten ", nach der Geometrie gebung der Stufenteile (wie 2).
Somit erreichen (3 ) nur durch den Pretsvorteil zu (1 ) einen gewissen Marktanteil, da ein Alternativprodukt, welches alle Vorteile von (1 bis 3) annähernd vereint, noch nicht auf dem Sektor " Stufen und Podeste aus Holzwerkstoffen" angeboten werden kann.
Die Gesamtstärke der Stufen und Podeste aus (1) (2) oder (3), pendelt zwischen ca. 40 - 65 mm, je nach Aufbau, Art und Zweck der fertigen Treppensysteme (DIN 18065).
Seite - 3 - Beschreibung
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Plattenaufbau für Stufen und Podeste zu schaffen, welcher die Vorteile der Massivholzplatten (1) mit den Vorteilen der Verbundplattentechnologie ( 2 oder 3 ) vereint, ohne mit der Erfindung die gewerbliche Anwendbarkeit einzuschränken, und besonders bei für Stufen und Podeste aus gut geeigneten Holzarten ein finanzieller Nutzen für Hersteller und Verbraucher erzielt wird.
Gleichzeitig wird durch den neuen symmetrischen 5 - Schichtaufbau ein gute Statik erreicht, sowie das problematische Schwund- / Quellverhalten von Massivholz deutlich verringert.
Dieses Problem wird mit dem im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst, und in Fig. 1 und Fig. 2 bildlich dargestellt.
Mit der Erfindung wird ebenfalls erreicht, das technisch und optisch die Stufen / Podeste im Laufbereich einem Massivholzprodukt (1 ) gleichen. Die sichtbare Trittfläche der Stufen wird nicht mehr durch eine im Trittkantenbereich nachträglich angeleimte Fremdkante, egal welcher Dicke, zerstört.
Diese vorteilhafte Eigenschaft der fertigen Stufen / Podeste ist in Schutzanspruch 2 angegeben, und in Fig. 3 gezeigt.
Die Erfindung, für die in den Schutzansprüchen Schutz begehrt wird, ist somit
1. der generelle Grundplattenaufbau, mit den aufgezeigten Holzwerkstoff- Kombinationen nach Fig. 1 und 2, aus welchen sich anschließend einzelne Stufen und Podeste fertigen lassen, und
2. die Gestaltung der Längskanten an den Grundplatten nach Fig. 3, die eine geschlossene Trittfläche im stark belasteten Gehbereich der Treppen garantieren.

Claims (2)

1. Aufbau und Konstruktion von Treppenstufen und Podesten aus Holzwerkstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die dazu notwendigen Roh.- oder auch Grundplatten nach Fig. 1 einen symmetrischen Aufbau nach Fig. 2 haben, mit mindestens 4 mm dicken fugenverleimten (3) durchgehenden (1) oder stumpf gestoßenen Holzdecklagen (2) aus kalibrierten massiven Sägefurnieren beschichtet sind, und zwischen der Trägerplatte und den beiden Decklagen jeweils eine querverlaufende Holzschicht (9) von mindestens 1,2 mm Dicke aufweisen.
Die Länge (4) oder Breite (5) sowie die Gesamtstärke (6) der Rohplatten ist variabel gestaltbar, und wird von den technischen Möglichkeiten des Hestellers und vom Einsatzzweck bestimmt.
Die Trägerplatte in Fig. 2 aus zerspantern und wieder verleimten Holzmaterial (7), z. B. Spanplatte, OSB-Platte, MDF/HDF-Platten, oder aus massiven Vollholzststäben (8), verleimt oder lose gelegt, bestehen kann.
2. Treppenstufen oder Podeste nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die ein.- oder beidseitig angeleimte Längskante/Fremdkante (10), nach Fig. 3 so anzuarbeiten ist, daß die in sich geschlossene beidseitige Holzdecklage (1; 2) erhalten bleibt.
DE20110970U 2001-07-03 2001-07-03 Aufbau und Konstruktion von Treppenstufen und Podesten aus Holzwerkstoffen Expired - Lifetime DE20110970U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10361207A1 (de) * 2003-05-24 2004-12-16 Hämker, Heinz Für Treppenstufen vorgesehene Platte mit einem Holzträger
EP1548204A1 (de) * 2003-12-22 2005-06-29 Sunlook Engineering Ltd. Treppenstufe
DE202005009320U1 (de) * 2005-06-14 2006-10-19 Blomberger Holzindustrie B. Hausmann Gmbh & Co. Kg Hoch belastbare Treppenstufenplatte

Cited By (4)

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DE10361207B4 (de) * 2003-05-24 2007-04-26 Hämker, Heinz Für Treppenstufen vorgesehene Platte mit einem Holzträger
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